Supercharging Cities – Tesla stellt neue Supercharger für die Stadt vor

Tesla hat gestern über den firmeneigenen Blog neue Supercharger für die Stadt angekündigt. Unter dem Titel „Supercharging Cities“ stellt der kalifornische Autobauer seine Offensive um Ausbau der städtischen Ladeinfrastruktur vor. Dafür hat man speziell neue Ladestationen entwickelt, „die weniger Platz einnehmen und einfacher zu installieren sind“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

Die neuen Supercharger sollen beispielsweise an Parkplätzen von Supermärkten oder Einkaufszentren installiert werden. Sie verfügen über eine Ladeleistung von 72 kW, wobei diese – im Gegensatz zu herkömmlichen Superchargern – ausschließlich einem Fahrzeug zur Verfügung steht. Bisherige Supercharger verfügen zwar über eine Ladeleistung von bis zu 145 kW (Tesla-Fahrzeuge unterstützen bis zu 120 kW), teilen diese jedoch auf bis zu zwei Fahrzeuge auf.

Das Laden an diesen neuen Superchargern soll aufgrund der kontinuierlichen Laderate im Schnitt 45 bis 50 Minuten beanspruchen. Die Kosten dafür sind identisch mit denen für bisherige Supercharger-Stationen und damit weiterhin günstiger als Kraftstoff zu tanken. Die ersten beiden Stationen sind bereits ebenfalls schon installiert: In Chicago und Boston.

Anbei einige Fotos von den neuen Superchargern in Chicago (veröffentlicht von Reddit-Nutzer krtrice):

Und ein Video von den neuen Superchargern in Boston (veröffentlicht von Reddit-Nutzer jwardell):

Supercharger: Tesla aktualisiert Ausbaupläne

Neben der neuen Ankündigung hat Tesla auch die eigene Supercharger-Karte aktualisiert und zahlreiche neue, demnächst verfügbare Standorte hinzugefügt. Offiziell möchte Tesla bis zum Ende des Jahres 10.000 Supercharger-Ladestationen in Betrieb haben. Einige der neu hinzugefügten Standorte sind jedoch auch erst für das nächste Jahr geplant.

 

Geplante Stationen in Deutschland:

  • Essel (bis Ende 2018)
  • Niemegk (bis Ende 2017)
  • Wittlich (bis Ende 2017)
  • Bruchsal (bis Ende 2017)
  • Freiburg (bis Ende 2018)
  • Brannenburg (bis Ende 2018)

Geplante Stationen in der Schweiz:

  • Frick (bis Ende 2018)
  • Oftringen (bis Ende 2017)
  • Kirchberg (bis Ende 2017)
  • Brunnen (bis Ende 2017)
  • Châtel-Saint-Denis (bis Ende 2018)

Geplante Stationen in Österreich:

  • Bregenz (bis Ende 2017)
  • Tauernautobahn (bis Ende 2017)
  • Seewalchen (bis Ende 2017)
  • Wolfsberg (bis Ende 2018)
  • Schrick (bis Ende 2017)
  • Jakob

    72 KW pro Stellplatz / Auto ist mehr als die meißten Supercharger der Konkurrenz aufweisen…
    Das ist so genial!

    • Jossele

      Sorry für OffTopic aber meistens tut mir „die meißten“ so weh, dass ich einfach was dazu schreiben muss.

      • Michael Reinhard

        Vielleicht noch mit Joßele zu überbieten?

      • Jakob

        Danke für den Hinweis.
        Mir tut es meistens eher weh, wenn jemand mit mehr Know-how das einem anderen auf eine verletzende Art unter die Nase reiben muss.

        • Jossele

          Es war nicht meine Absicht, verletzend zu sein – ich dachte der Zwinkersmilye ist zwischen den Zeilen zu erkennen. Offenbar nicht, wofür ich mich entschuldigen möchte.

          • Jakob

            Ne ist nicht angekommen, Entschuldigung angenommen 🙂

          • Nelkenduft / AHF

            Warum bearbeitest du den Beitrag nicht einfach? Blog hin oder her muss man solche Fehler ja nicht noch stehen lassen.

      • ThomasJ

        Schreibt man Schwabbelspeck! in Ihrem QR-Code wirklich mit zwei b ? … 🙂

        • Jossele

          😀 Laut der Seite mit den Zitaten des langbärtigen Schuldirektors: Ja

  • DerSchneider

    Find ich klasse! Allerdings frag ich mich, ob das in der Öffentlichkeit so gut ankommt, wenn man Parkplätze ausschließlich für Tesla reserviert? Vielleicht wäre es PR-technisch geschickter, wenn man auch anderen EVs das Laden an den Superchargern ermöglichen würde (ggf. durch automatisches Herabsetzen der Ladeleistung bei kleineren Akkupaketen, z.B. vom BMW i3 oder Renault Zoe). Das würde die Akzeptanz von Tesla vielleicht auch etwas voranbringen.

    • Husar

      Das was du beschrieben hast funktioniert doch schon genau so. Der Supercharger liefert die Energie und der Akku sagt dem SC wie hoch der Strom- und Spannung zu sein hat. Im Fehlerfall trennt der Akku den Stromkreis. Das Problem ist das Kommunikationsprotokoll zwischen SC und Akku, obwohl das Patent für SCs laut Musk frei von Kosten zur Verfügung steht, wenn das richtig in Erinnerung habe.

    • Matthias Knuth

      Tesla hatte seinerzeit alle Hersteller eingeladen am Aufbau eines einheitlichen Ladenetzes mitzuarbeiten. Dies wurde jedoch abgelehnt. Darum haben wir jetzt in Deutschland die LSV. Es werden auch nicht alle Parkplätze für Tesla reserviert. Es wird vorher geprüft wo das Aufstellen der Ladestationen sinnvoll ist.

    • McGybrush

      Das ist bei ALLEN Laderegräten so das der Kleinste Nenner zählt.

      Der Tesla läd an der Schuko nur das was die Schuko schafft und der eGolf nimmt sich an CCS Charger nur das was er schafft.

      Das mit den Laden für fremden Autos kann man so oder so sehen.
      Derzeit ist es so das ein i3, eGolf mit einem Typ2 nur so 3.5kW Zieht. Diese Autos blockieren dann für 200km Reichweite ganze 8h den Charger während der Tesla dann wohlmöglich kostenpflichtig an ner öffentlichen 22kW Ladesäule weiter fahren darf.

      Also ich würde das Lasen für andere nur frei geben wenn sie mit über 50kW in den ersten 80% Laden können (Ioniq z.B.)

  • Husar

    Ich glaube, dass soetwas in Deutschland nicht möglich ist wegen unserer „progressiven“ Ladesäulenverordnung. Vermutlich würde eine Alibi-Ladesäule für alle anderen aber reichen um den Klauen der LSV zu entkommen.

    • Luganorenz

      Ob man nun Typ 2 und CCS gut findet oder nicht, die LSV verhindert wenigstens, dass sich auf der Stromseite proprietärer Wildwuchs entwickelt.
      Da Tesla dem CCS-Konsortium beigetreten ist, ist mir völlig unklar, warum sie nicht endlich CCS-Stecker in ihre Autos bauen.
      Wir haben jahrelang gewartet, das Handies mit dem gleichen Ladegerät geladen werden können, dann lasst uns doch bei der e-Mobilität froh sein, dass sehr früh Standards geschaffen wurden. Und bei der LSVRevision bitte noch das Bezahlsystem standardisieren!

      • Matthias Knuth

        Warum soll Tesla den langsamen CCS-Standard unterstützen, wenn sie selber ein schnelleres und durchgängiges Gleichstromladesystem haben? Ich bin dafür, dass Deutschland sich endlich mal auf Tesla zubewegt. Aber eher fließt der Nil rückwärts.

        • Luganorenz

          Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Eher werden die Europäer unter der Knute von Mutti Chademo zum Standard erklären als dass sie sich die Blöße gäben, auf Tesla zuzugehen. Das werden Zetsche und Müller nicht zulassen.
          Das heißt, CCS wird Standard werden. BTW: die Zertifizierung lässt deutlich höhere Ströme zu als die derzeitigen 50 kW, langsam ist nur der aktuelle Ausbauzustand.
          Und aus diesem Grund sollte Tesla einen Combo-Stecker einbauen und ZUSÄTZLICH zum Supercharger ermöglichen.

          • W. Müller

            Ich denke auch, dass Tesla gut beraten wäre, einen Combo-Stecker demnächst zu verwenden. Dabei könnte man mit der richtigen Pinbelegung den oberen Teil weiter für die Supercharger nutzen.

            Hier noch mal die Stecker:
            https://de.m.wikipedia.org/wiki/IEC_62196_Typ_2

          • Husar

            Ja stimmt, könnte man schon machen. Aber für Nicht-Tesla-EVs muss man auch eine Identifizierung an den Ladesäulen einführen für ein Abrechnungssystem. Ich weiß nicht, ob Tesla so viele inkrementelle Änderungen an deren SCs einführen will, wenn Tesla eigentlich schon für ihren nächsten Supercharger-Standard plant mit 350kWh+ oder vielleicht noch weiter darüber.

          • Luganorenz

            Also ich (und ich denke auch W.Müller) sprachen eigentlich von der Fahrzeugseite, also dass Teslas auch mit CCS geladen werden können.
            Die SuC-Ladepunkte bleiben wohl proprietär.

          • Husar

            Aaaaaach, ja von der Seite bin ich voll dafür. Und wenn ich mir so überlege und es verstanden habe, ja, worauf wartet Tesla eigentlich? 😀

  • Martin

    „Super Charger“, „Destination Charger“, „Wall Connector“ und jetzt die „Cities Charger“… kann man es noch richtiger machen? Genial.

    • Carsten Teelicht

      Was TESLA da macht ist wirklich extrem beeindruckend. Ein eAuto aktuell in Deutschland zu fahren ist echt keine Freude, wenn man das totale Chaos bei den normalen Ladestationen und deren Bezahlsystem betrachtet. Da gibt man gerne ein paar Euro mehr für einen TESLA aus.

  • Robert Messier

    Die Welt wird Teslafi­zie­rt

  • PV-Berlin

    Da müssen wir in D. noch etwas ’nacharbeiten‘ . Warum?
    In keinen Parkhaus welches ich kenne, kann der Tesla noch mal 1,5 m von der Wand oder dem Bord weg stehen, denn dann steht er mitten auf der Fahrbahn. In den USA ist ja das Modell s eher ’normal groß‘

    Die Problematik gegenüber den Gesetzgeber sehe ich nicht, denn heute hat schon fast jedes Parkhaus mehr als eine Ladestelle. In der Nürnberger Straße (Nähe Ku’damm) hängt der Tesla (meist sogar zwei am Klingeldraht. *(Betreiber ist eine BP Tochter)

    Wenn man da zwei oder vier Stellplätze reserviert, passt das schon heute in die Großstädte.

    72 KW sind mehr als 200 Km die h, das ist gewaltig viel Wegstrecke.

    Diese kWh können aber nicht umsonst sein, denn warum sollte dies ein Parkhaus oder ein anderer sponsern?

    Hat jemand eine Info dazu?

    • Fritz!

      Die Dinger stellt Tesla auf, die Abrechnung macht Tesla, die Dinger gehören Tesla. Die werden von keinem außer Tesla gesponsort. Es sind KEINE Destination-Lader. Dort können auch nur Teslas laden (oder die Hersteller, die sich am Supercharger-Netzwerk beteiligen, bisher Null).

  • Pamela

    Man kann die momentanen Vorteile durch die Tesla-Ladeinfrastruktur nicht hoch genug bewerten.
    Wie man auch an Nandos Erfahrungsbericht – bei dem ich Spaß hatte – sehen kann:

    http://hd.welt.de/titelseite-edition/article168466690/Demuetigung-im-Elektroauto.html

    • Sonntagskuchen

      Das ist ja ein wahrer Höllentrip! Sehr realistische geschrieben. Etwas naiv der Autor, aber prinzipiell war er ja ein Freund der E-Mobilität. Schade, dass der eigentlich vernünftige BMW i3 so im Stich gelassen wird ….

      • W. Müller

        War der Autor wirklich ein Freund der E-Mobilität oder ist das einer der Kategorie „ich find E-Autos ja super, aber“ damit man die Kritik an der E-Mobilität dann umso ernster nimmt. Weißt Du genaueres über den Autor?

        • Pamela

          Hi Wil, ich habe mal gesucht:
          Wirtschaftsredakteur bei Welt.de, aber keine Bashing-Artikel.
          Wie Matthias schon schrieb, war das falsche Auto für diesen Zweck.
          Ginge noch mit REX, aber will man auch nicht.

          Es müsste ähnliche Artikel von Tesla-Fahrern geben, so:
          „Musste gestern zu meiner Mutter nach Kleinkleckersdorf (180 km), habe abends zu Hause noch auf 80% geladen, bin dann 7 Uhr los, in einem Rutsch zur Mama, Frühstück, Holzhacken, Mittagessen (in der Zeit war der Tesla mittels Laden an der Küchensteckdose wieder voll) und dann ohne Pause wieder nach Haus gefahren. Hört sich langweilig an, hat aber Spaß gemacht.“

          • W. Müller

            Hi Pamela, Danke für Deine Recherche zum Autor.
            Ich habe mir den Artikel nochmal genau durchgelesen: Er bedient leider sämtliche Ängste und Vorurteile des Otto Normalverbraucher zum Thema E-Auto inklusive dem „oh je die armen Kinder“ Thema wenn auch unterhaltsam und eher witzig geschrieben.
            Eine echte Neutralität kann ich allein schon aufgrund der Auswahl des Autos für diese Fahrstrecke nicht erkennen. So viel Naivität ist einem erfahrenen Wirtschaftsredakteur schwer zu glauben. Aber vielleicht bin ich jetzt auch zu negativ.

          • Pamela

            Lieber Wil, nein Du siehst das sicher nicht zu negativ.
            Sagen wir mal, ich habe die mögliche Motivation des Autors ausgeblendet und hab verlinkt, weil ichs lustig fand, aber auch realistisch bei der geschilderten Anforderung an einen i3 nur mit Eco Pro Plus und weil ich damit den Vorteil des SC-Netzes noch mal herausstellen wollte.

            Ich finde, man sollte auch ehrlich damit umgehen und die Grenzen zugeben, die in der E-Mobilität teilweise noch bestehen. Zu hohen Erwartungen folgt dann die Ernüchterung/Enttäuschung, das ist für die Zukunft nicht förderlich.
            Die Leute müssen sich damit auseinandersetzen, wie und wann sie umsteigen können/wollen, dazu muss man die Möglichkeiten realistisch beurteilen und die Entwicklungen im Nicht-Tesla-Ladenetz genau beobachten. Die Werte die über NEFZ angegeben werden, führen zu Irritationen, mal schauen wie es dann bei WLTP wird. Das wurde, vielleicht mit dem Deckmantel der Naivität, im Artikel deutlich. LG

          • BeatthePet

            Naja er hat das beste verfuegbare „deutsche“ E-Auto genommen und eine fuer Verbrenner normale Ausflugsfahrt unternommen. Das Ergebnis zeigt sehr schoen, wo die Non-Tesla-Powered-E-Mobilität steht:
            Unbrauchbar vor den Kinderschuhen.
            ThomasJ hat das weiter oben sehr schoen beschrieben.
            In dieser Dekade:

            E-Mobilität = Tesla, nur Tesla.

            Viel Aufklärungsarbeit notwendig
            Leider ist der Artikel ohne Kommentarfunktion; ein Schelm wer dabei boeses denkt 😉

          • W. Müller

            Stimmt nicht ganz, der neue E-Golf kommt real im Sommer ca. 200km weit.
            Aber ansonsten stimme ich Dir zu.

          • Matthias Knuth

            Ich oute mich jetzt hier Mal als Kraftstromfanatiker. Solange VW kein 3phasen AC anbietet mit min. 11kW und CCS nur kostenpflichtig kriegen mich keine 10 Pferde ins Autohaus, obwohl ich seit ’92 VW fahre. Ich profezeie euch bei diesen Voraussetzungen ist der e-Golf tot. Ich bin der Meinung, dass ich zu 90% zu Hause schnell laden können muß. Hängt natürlich auch vom Nutzungsprofil ab.

          • W. Müller

            Logo, bin voll bei Dir.
            Ich sage ja immer sehr provokativ, dass die Alibi E-Karren der deutschen Hersteller nur dazu da sind, zu beweisen, dass E-Autos nichts taugen.
            Aber immerhin kann der E-Golf CCS mit 40kW (theoretisch). In der Praxis aufgrund fehlendem Thermo-Management deutlich weniger. Wobei wir wieder beim Thema Alibi-Krücken wären.

    • Matthias Knuth

      Ich frage mich echt, ob dies ein auf Honorarbasis geschriebener Artikel. Kann man so uninformiert so eine Tour planen? Ist das Auto für diese Strecke konzipiert? Bin ich mir bewusst, dass ich unterwegs nach 2/3 der Fahrstrecke eine Lademöglichkeit haben muss? Solche Artikel erreichen in den Köpfen derjenigen, die sich mit der Thematik nicht beschäftigen nur eins: E-Mobilität geht nicht!
      Bei jedem Gespräch mit meinen Kollegen und Bekannten MUSS ich immer wieder darauf hinweisen, wofür der jeweilige Typ konzipiert ist. Im Spiegel 34/2017 ist ein Artikel über die Umweltverträglichkeit der E-Autos. Tesla schneidet da ganz schlecht ab (Wen wundert’s). Im nächsten Absatz haben die Autoren eine Testfahrt im Februar gemacht. Mit: Renault Zoe und tada: keine Praxistauglichkeit. Halbherzig berichten sie dann noch, dass Tesla eine eigene Ladeinfrastruktur hat und dass das Laden eine knappe Stunde dauern würde ohne aber darauf hinzuweisen, dass dies dann fast 100% aufladen bedeutet.
      LEUTE: SOLCHE ZEITUNGSARTIKEL TREIBEN MIR DEN SCHAUM VOR DIE LIPPEN!

      • Pamela

        Oh nein, zu Schaum vor die Lippen sollte mein Link nicht dienen, eher zur Erheiterung. Ich bin geneigt zu glauben, dass es ein naiver Privatmensch war, der das erlebt hat, aber kann natürlich auch Stromer-Bashing sein.

        Mit einem Ampera e wäre er besser vorwärts gekommen, nur den kann man ja auch nicht einfach kaufen.
        Mit Tesla für die „Langstrecke“ von 175 km hätte er echten Fahrspaß gehabt. Supercharger sind da auch noch dünn gesät (1 bei Uckerfelde).
        Wenn die Model 3 in Deutschland auf der Straße sind, wird die Aufklärung –
        was E-Autos können könnten – im Ganzen leichter werden.

        • Matthias Knuth

          Hallo Pamela, es ist nicht Dein Link der mich rasend gemacht hat, sondern es sind diese Zeitungsberichte allgemein, die Stimmung gegen E-Mobilität machen und die Unwissenheit ausnutzen. Es ist gut, dass auf solche Artikel hingewiesen wird; dann ist man auf die Diskussion mit den Gegnern und Zweiflern vorbereitet.

    • ThomasJ

      Sehr witzig geschrieben (erinnerte mich an eine ähnliche Situation, der Kleine hatte die Windeln voll, die Grosse Hunger, ich einen fast leeren Tank und keine Tankstelle in Reichweite).

      Solange es Elektroautos gibt, die mit einer max. Reichweite herumfahren wie ein Benziner mit ¼ leerem Tank, sind solche „Innovationen“ der Verbrennerindustrie das Killerargument gegen BEV schlecht hin. “Eben, geht doch nicht, doch besser Verbrenner“.

      Darum ist alles was unterhalb REELLER Reichweite von ca. 250km mit Elektroantrieb herumfährt (im Winter mit Heizung) ziemlich Nonsens oder eine Alibiübung der Verbrenner. Und wenn man dabei KEINE vernünftige Ladeinfarstrukur, geografisch sinnvoll verteilt, anbietet, ist das eine Frechheit gegenüber dem Nutzer, dem man ja seine Kiste verkauft hat.

      Mit solchen Artikel (Danke trotzdem, ich habe gelacht und kann es relativieren), schadet man der E-Mobilität enorm und nützt nur der Verbrennerindustrie. Die „Reichweitenangst“ ist nicht zu vernachlässigen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Reichweitenangst

      Natürlich hat das Tesla längst schon vor Jahren erkannt und in einem Gesamtkonzept richtig vorangetrieben. Nur wer bitte schön interessiert das im Verbrenner-Europaland? Bis die Hiesigen mit Taten (Ampera e theoretisch, praktisch nur im Katalog, VW Golf e mit 200 km (realistisch? lach) und mit den Ankündigungen im Jahre 202X vielleicht folgen, verzögert man durch diese, bestenfalls e-City-Cars (die man auch so klar deklarieren sollte/müsste) die Entwicklung.
      Niemand kauft doch heute ein Auto für 35‘000 Euro plus, um sein Ziel mit
      Angstschweiss, vielleicht zu erreichen. Auf das zielt so ein Artikel. So sind meine Argumente in der Diskussion für die E-Mobilität dünn.
      Zum Glück gibt’s Tesla, da hat man alle guten Argumente in einem, dem schon viel zitierte Gesamtkonzept, wieder.

      • Pamela

        Unterschrieben, lieber Thomas. Trotzdem darf man auch schildern, was ein i3 ohne REX eben nicht kann. Das sollte BMW eigentlich anspornen, BEV’s zu bauen, die wesentlich mehr Reichweite haben, damit sie nicht nur ein typisches Stadt-BEV anbieten.

        Ich finde ich es sehr schade, dass man oft Fahrberichte mit Tesla’s lesen kann, die auf Strecken „gefühlt“ Grönland-Kappstadt stattfinden oder über unfaire Wettbewerbe mit einem Diesel usw. Das verunsichert viele ebenso.
        Ich freue mich auf die Zeit, wo wir mit unserem Model 3 aufklären und werben können – so wie es viele Teslafahrer jetzt schon machen. LG

        • ThomasJ

          „…. den Rest der Geschichte willst du nicht wissen …“ Aber nur für dich:

          Die Windeln hielten nicht dicht, der Strampler auch nicht. Erst die Schalenform des Kindersitzes tat sein Bestes.
          Der Mann vom TCS (=ADAC) brachte mir – auf der Autobahn –süffisant lächelnd einen Kanister voll Benzin mit fetter Rechnung und meine Tochter schaute mich an was in etwa hies, „duuu läääst miiich veeerhungern!“
          Mein Vaterstolz war angeknackst und die Fahrerehre gedemütigt….. . vor 20 Jahren 🙂 .

          • Pamela

            Danke – hübsch 🙂
            Auch solche Erinnerungen haben ihren Wert.

    • Nelkenduft / AHF

      Hahaha, sechs Stunden und 34 Minuten mit dem i3 für eine Strecke die jedes Model 3 in unter einer Stunde schafft und dabei nichtmal die Hälfte der Ladung verliert.
      Daran sieht man sehr gut, dass BMW noch mindestens 10 Jahre zurück liegt und zudem keinerlei Lade-Infrastruktur besitzt. Mehr Armutszeugnis geht wohl kaum für die deutsche Automobilindustrie. R.I.P.!

  • Michael Reinhard

    Die Dinger gehören an die Decke montiert!!
    Kabelkanäle, Wasser, alles hängt in Tiefgaragen dort.
    So bleibt die Bodenfläche frei und die Charger sind von weitem sichtbar.

    • PV-Berlin

      Gute Idee.
      Und man kann sie selbst mit Gewalt nicht mehr kaputt fahren. Aber das wird eh kommen, denn 90% aller Parkhäuser (Bestand) in D. sind heute schon zu eng (Autos wachsen ja immer noch) da sehe ich nicht, wo Tesla das so aufstellen kann, wie in den Bildern zu sehen.