Tesla-Enthusiast erstellt Reisekostenrechner für die Nutzung von Superchargern

Tesla hat erst vor wenigen Tagen die offiziellen Preise für die Nutzung von Superchargern bekannt gegeben, wenn man zu denjenigen Kunden gehört, die ihr Fahrzeug nach dem 15. Januar 2017 bestellt haben und demnach jährlich „lediglich“ 400 kWh kostenlos an Superchargern aufladen können. Alle zuvor getätigten Bestellungen erhalten uneingeschränkten, kostenlosen Zugriff.

Wenn man als Tesla-Kunde über die 400 kWh im Jahr kommt, muss man für das Aufladen eine Gebühr bezahlen, die sich von Land zu Land unterscheidet. Während beispielsweise in Österreich und Schweiz pro kWh abgerechnet wird, sind es in Deutschland – aus rechtlichen Gründen – Preise pro Minute, welche wiederum in zwei Stufen mit unterschiedlichen Preisen aufgeteilt sind.

Wenn die Abrechnung pro Minute erfolgt, gibt es zwei Abrechnungsstufen, die sich auf die Ladegeschwindigkeit beziehen. Diese nennen sich „Stufe 1“ und „Stufe 2“.

  • Stufe 1 wird dann angewandt, wenn die Fahrzeuge unter oder mit 60 kW laden. Stufe 2 findet Anwendung, wenn die Fahrzeuge mit über 60 kW laden. Stufe 1 ist halb so teuer wie Stufe 2.
  • Stufe 1 wird auch immer dann angewandt, wenn das eigene Fahrzeug den Supercharger mit einem anderen Fahrzeug teilen muss.
  • 0,34€ pro Minute für Stufe 2
  • 0,17€ pro Minute für Stufe 1

Um die Reisekosten durch Nutzung der Supercharger besser berechnen zu können, hat Tesla-Enthusiast und „Data-Geek“ Ben Sullins einen entsprechenden Reisekostenrechner erstellt, der auch die unterschiedlichen Preisstufen aus Deutschland mit einberechnet. Dabei sind die Preise von den USA, von Kanada und der EU im Kostenrechner einbezogen.

Damit die anfallenden Kosten ausgerechnet werden können, muss man lediglich die zu fahrende Distanz, den Ladestand des Fahrzeugs zu Beginn der Fahrt und die zur Verfügung stehenden Supercharger-Credits eingeben. Anschließend werden ein mittlerer Preis (aus Stufe 1 und Stufe 2) sowie die geschätzten Reisekosten ermittelt und ausgegeben.

Der Reisekostenrechner kann hier ausprobiert werden.

  • Andreas Müller

    Es wäre super, wenn der Autor (oder jemand hier in den Kommentaren) erläutern könnte, warum man aus rechtlichen Gründen in Deutschland nur minutenweise und nicht pro gelieferter Kilowattstunde abrechnen kann.

  • Johnny

    https://abetterrouteplanner.com/

    Rechnet die Kosten auch 🙂

    • Mike Calley

      Danke für den Link!
      Also eine Fahrt von Wien nach Kopenhagen (über Deutschland und Landstrecke Dänemark) um ca. 80€ bei einem 60D (schätze das Model 3 kommt da nahe) ist schon mal beeindruckend, besonders wenn ich bedenke, dass mein kleiner 208er Diesel-Peugeot dafür mindestens 120€ brauche würde… 😉

      • theBIGeasy

        Und davon wären rd. 48 Euro Mineralölsteuer. Wenn EV ein Massenphänomen werden, wird sich der Staat seinen Anteil auch hier holen.

        • Matthias Lang

          Auf Strom sind heute schon viel mehr Abgaben und Steuern drauf als auf Benzin. Der Preis auf dem Strommarkt ist im Bereich weniger Cents, z.T. sogar negativ. Was wir an Strompreisen bezahlen sind im Wesentlichen nur Steuern und Abgaben.

  • Georg K.

    Also ich hatte mich schon sehr auf das Modell 3 gefreut, aber bei diesen Stromkosten fahre ich bei meinem Fahrprofil günstiger mit meinem Passat B7 2.0 Diesel. Per 100km kostet es bei dem Preismodell 6.13 Eur mit Strom vom Supercharger, und ich bezahle mit meinem Diesel 4.62 Eur bei einem Dieselpreis von 1,1 Eur.

    • Mike Calley

      Bei ausschließlichem Laden an SC ja, aber es gibt ja noch genug andere Möglichkeiten. In Österreich und Bayern z.B. Smatrics, wo man um 7ct die Minute (50€ Grundgebühr) im Vielfahrertarif laden kann. Auch gibt es in Ö und D Unmengen an Gratis-Ladern. Einfach mal auf E-Tankstellen-Finder nachsehen. Da kommt man dann im Durchschnitt sehr schnell auf etwas sehr billigeres als den Passat. 😉

      • Georg K.

        Wenn erstmal mehr e Autos unterwegs sind, ist das mit dem gratis laden vorbei, weil entweder alles dauerbesetzt sein wird, oder diese auch gegen Gebühr nutzbar sein werden. Abgesehen von der lahmen ladegeschwindigkeit würde es Stunden dauern. komme aus Hessen und da kann man noch nicht für 7 Cent laden

        • Zockermike

          Erstmal Respekt für deine reflektierten Gedanken Georg, von Elektrozweiflern hab ich das in der Vergangenheit nicht so oft erlebt.

          Aus deinen Überlegungen lese ich heraus, dass du grundsätzlich interessiert bist, aber noch keine sinnige Kostenrechnung gefunden hast.
          Du argumentierst für den Stromkostenvergleich mit Teslas Superchargerkosten, vergisst aber den Vorteil, dass du jeden Tag zu Hause laden kannst. Wenn du für diese Rechnung also Superchargerkosten nimmst (die eher höher sind als zu Hause), dann solltest du für nen fairen Vergleich auch Autobahntankstellenpreise nehmen.
          Für eine vorteilhafte Rechnung für dich könntest du dir zum Beispiel mal den Nachttarif anschauen (~17ct) und dein Auto immer nachts laden 😉
          Außerdem, wie Dieselstinker schon sagte, hast du die Möglichkeit langfristig mit ner Solaranlage + Stromspeicher recht günstig zu fahren.

          Außerdem ist das mit den Benzinern *trotz* Dominanz der Automobillobby nicht sicher, dass es ewig so weitergehen wird. Als Gegenbeispiel würde ich einfach mal die Umweltplakette aufführen. Wer jetzt noch ne rote Plakette hat, hat gelitten. Wer sagt denn, dass das mit Dieseln in der Zukunft nicht auch geschehen kann?

          Auch deine Aussage, dass die Stromsteuern erhöht werden, ist nur Spekulation. Gut möglich, da hast du Recht, aber aktuell nur Spekulation. Außerdem kann man ja vorausschauend selbst Strom erzeugen

          Zuletzt möchte ich noch auf dein Argument in Hessen eingehen:
          Da ich auch hier wohne (halt nicht im tiefsten Land), habe ich in einem Ort bereits 2 „Entega Ökotankstellen“ (je 2 Parkplätze, auf denen E-Fahrzeuge Parken können) gesehen, an denen du gratis laden dürftest 😉
          Alternativ kannst du dir hier Tankstellen suchen (gibt nen Filter für gratis): https://e-tankstellen-finder.com/de/de

          Natürlich gibt es noch Anwendungsfälle, in denen ein Elektroauto nicht von Vorteil ist, oder sich nicht rechnet. Aber ich denke, wer langfristig denkt, fährt mit Elektro besser

    • Cassandra

      Georg du vergisst hier eins das nämlich du von Tesla ein Guthaben von 400 kWh hast… Da das Model 3 mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit um die 15-16 kWh pro 100 km verbraucht hast du eine Jahreskilometerleistung von 2500-2666 km die du am SC laden kannst ohne einen zusätzlichen Cent zu bezahlen…. Ich glaube das dir deine Tankstelle deines vertrauens keinen einzigen Liter Diesel für dich ohne Bezahlung gibt und VW wohl auch nicht die haben ja weder ein Netz und derzeit auch keine Autos die für eine Langstrecke und dafür sind die SC ja da geeignet sind…. Das dauert mindestens noch 3-5 Jahre aber da hätten sie gestern auch schon anfangen müssen und das sehe ich derzeit nicht….. Gruß Cassandra

      • Georg K.

        Hi Cassandra,
        ich fahr pro Monat 3000km. Ist ein kleiner zu vernachlässigender Faktor. Wenn man auf Dauer irgendwie wirklich auf ca 10 Cent pro kW kommen würde, wäre es bei mir schon von Nöten.
        Grüße Georg

        • Cassandra

          Jetzt muss ich aber leicht schmunzeln…. 10 Cent den Preis bekommst du ja noch nicht mal daheim…. Aber ziehen wir das Pferd doch mal von hinten auf…. Kfz Steuer…. Beim Diesel sehr hoch und man kann mit Sicherheit sagen das die weiter nach oben geht genauso wie der Diesel Preis der übrigens bei mir 1.16€ ist und nicht 1.10…dieser wird steigen…. Beim Model 3 wärst du erstmal befreit von der Steuer und auch wenn sie kommt wird sie auch mit Sicherheit kleiner sein…. Dann was du bei so einer hohen Kilometer Leistung hast sind die Kosten für Motoröl, Kerzen,Auspuff, Luftfilter etc bei all diesen zusätzlichen Kosten kommst du und ich wiederhole mich mit Sicherheit nicht auf 4.62€….und 2500 km ergeben auch noch mal nur an Diesel über 2500 €… Und 2018 wenn die anderen das Model 3 fahren kann ich dir versprechen das du nirgendwo mehr einen Liter Diesel für 1.10 € bekommen wirst

          • Georg K.

            Also beim Spritpreis habe ich grob die letzten 2 Jahre genommen, als Durchschnitt. Hatte ne Zeit lang für 0.9 EUR getankt bei uns. Kfz Steuer bin ich befreit. Wartungen mit Öl und Verschleißteile mach ich selber und kostet fast nix gemessen an den Kilometern.

        • Dieslstinker

          Sind Sie Pendler,
          also benötigen Sie bei modernen 20% Modulen ca. 36-40m2 PV und einen 20-30 kWh Pufferspeicher oder das Auto kann bei der PV stehen.
          damit können Sie je nach Standort 40-45 Wochen im Jahr eigenen Strom verfahren, oder sind Sie vorwiegend unterwegs und kommen gar nicht heim?
          dann würde ich mir überlegen bei einem Bürgerkraftwerk Anteile zu erwerben, falls Sie eines finden das in Ihrem Gebiet Strom liefert und vielleicht auch Ladestationen betreibt, oder Sie kaufen sich bei dieser Fahrleistung einen gebrauchten Model S

    • GreenTea

      Ich weiß nicht, mit welchen Verbräuchen du beim Model 3 rechnest. Ich gehe von ca. 16 kWh pro 100 km. Aber rechnen wir mal mit 17 (bin aus der Schweiz, daher auch die Schweizer Zahlen):
      Stromkosten pro 100 km: 4.25 CHF
      Also bei diesen Preisen muss ich nicht mehr viel vergleichen 😉

      Nach der heutigen Hetzjagd auf die Diesel (Wink nach Oslo, gerade 2 Tage Fahrverbot für Diesel) würde ich mir gut überlegen, ob bei einer Neuanschaffung ein Diesel wirklich die richtige Entscheidung ist…

      Denkst du echt, dass der Dieselpreis in Zukunft bei 1.1 EUR liegen wird?
      Der wird doch in DE subventioniert?

      • ThomasJ

        Und wenn ich zu Hause im Niedertarif (19 -7 Uhr) Strom „tanke“, kosten mich 100 km bei 17kWh (M3) 2.25 Franken. Das wird bei den meisten, zukünftigen M3 Fahrern zu 95% der Alltag sein.

      • Georg K.

        Die Regierung in DE will sich doch von der Öllobby und Autokonzernen nicht trennen. Man sieht es ja an der lachhaften Förderung der E Autos, welche nicht ausgeschöpft sein wird und nach derzeitigem Stand und Ablauf des Förderzeitraums die Gelder ungenutzt verfallen werden. Modell 3 und Opel AMpera könnte noch einen kleinen Teil dazu beitragen, dass die Kasse genutzt wird. Im Vergleich mit anderen LÄndern ist die Förderung aber ein Witz und es steckt kein ernsthaftes INteresse dahinter die E MObilität zu fördern in DE. Ich gehe davon aus, das der Ölpreis weiterhin stabil bei max 60-70 USD pendeln wird in den nächsten Jahren, da OPEC und arabischer Raum schon dafür sorgen werden, dass das FRacking Öl in den USA weiterhin unrentabel bleiben soll. Und später, wenn sich doch die Nachfrage in 10 Jahren stark wandeln wird, und E Mobilität zunimmt, werden die Ölpreise weiterhin aufgrund ANgebot und NAchfrage eher niedrig sein. Ich sehe keine Preise mehr, jenseits der 100 USD Marke. So niedrig sind die weltweiten Öllagerbestände nicht, wie oft suggeriert. Bei jetzt gleichbleibender Nutzung, würden diese noch ca. 80-100 JAhre reichen, hatte ich mal in einem Artikel gelesen vor Jahren.
        Ich werde die nächsten Jahre beobachten und wenn mein Passat runter ist, entscheiden anhand aktueller Lage, ob es nochmal ein DIesel oder Tesla wird. 🙂
        Das Modell S habe ich schon paar Stunden fahren dürfen und bin natürlich begeistert. Das Modell 3 werde ich als nächstes Probefahren und werde sehen wie der UNterschied ist, Mitte bis Ende 2018. Bis dahin wünsche ich allen viel Spaß. Hier im Forum ist es schon ein wenig wie das Überraschungsei von Ferrero. Spiel, Spaß und Spannung 🙂 Bin schon seit langem stiller MItleser gewesen und finde es im GEgensatz zu anderen Herstellern schon spannend, was Elon Musk da so macht. Nirgendwo besteht so eine Begeisterung wie bei Tesla. Weiter so 🙂

    • W. Müller

      Verabschiede Dich schonmal gedanklich vom Dieselpreis 1,1 €.
      Da werden meiner Meinung nach die OPEC und die neuen Verhältnisse in den USA schon für sorgen, dass der Preis für Diesel wieder auf ca. 1,50 € und mehr steigt.

      • Georg K.

        Glaube ich kaum, da müsste das Öl auf 120 USD steigen. Glaub mal, den Preis sehen wir nicht mehr so schnell. Die Saudis werden schon den Markt überschwemmen wie in den letzten Jahren, wenn das Fracking Konkurrenz macht in den USA. 70 oder max 80 USD wird es dieses Jahr mal kosten. Da wird das neue Trampel in den Staaten nicht viel ausrichten.

    • jo
  • ThomasJ

    Willkommen im Forum Cassandra. Mir gefällt dein Schreibstil der beweist, dass man auch ohne Zahlen und Fakten mit Google-Quellen und/oder hohen Fachkenntnissen etwas zu sagen hat.

    • Cassandra

      Dankeschön… Aber wir lesen seit Geburt des Blogs hier mit und ich habe auch hier schon geschrieben wo es das disqus noch nicht gab… So neu sind wir also nicht…. Mein Mann und ich haben mehrere Wochen nach der Vorstellung des Model 3 das für und wieder besprochen und daher kommt automatisch ein Wissen auf…. Wir sind jetzt auch nicht mehr so jung das wir uns ein Auto auf einen Impuls kaufen sondern überlegen uns das ganz genau und die Jahre haben uns natürlich erfahren und weise gemacht so das wir jetzt aus voller Überzeugung sagen können wir freuen uns auf unser Model 3 wie wir uns bisher noch nie auf ein Auto gefreut haben…. Aber diese Entscheidung ist gereift und daher kann ich verstehen wenn manch einer von heute auf morgen nicht bereit ist seine Ansichten zu ändern…. Und wer einen gesunden Verstand hat und nicht gleich alles andere Abklatsch dem wird früher oder später auch klar werden das die mobile Zukunft nur elektrisch sein kann…. Gruß Cassandra

  • Skynet

    Nun als Returkutsche muss ich dann aber auch mal eingrätschen. Ich hatte auch mal Nachtstrom für 7 Pfennige und nun? Prognosen sind doch vollkommen sinnlos da 1. der Staat bei mehr E-Autos natürlich die Mindereinnahmen durch Kfz-/Mineralölsteuer kompensieren wird 2. der Strompreis nur eine Richtung kennt.

    Langfristig wird es so auch nicht mit den E-Autos in der jetzigen Form weitergehen da auch da die Umweltbelastung einfach viel zu hoch ist. Irgendwann werden sich nur noch „Reiche“ ein eigenens Auto leisten können und der Rest muss teilen.

  • E-Moti

    Hi Leute. Ich fahre ein MS P85 aus dem Jahr 2014, daher kann mir die Abrechnung eigentlich egal sein, aber ich hab mir doch ein wenig Gedanken über die Berechnung der SC gemacht. Vorgestern bin ich vor einer längeren Reisestrecke also mit einer Ladung von 40% an den SC gefahren um voll aufzuladen. Dachte, naja, kann ja nicht lange dauern. Von wegen! Obwohl ich der einzige am SC war hat es 70 Minuten gedauert um eine Ladung von 92% zu erreichen. Vermutlich lag es an der Kälte, dass die Ladung am Anfang nicht über 32 KW hinausging, denn nach ca. 30 Minuten war die Ladegeschwindigkeit auf 42 KW hochgeklettert. Allerdings bringt mich dann das Abrechnungssystem von TESLA zum Grübeln. Warum wird hier pro Minute abgerechnet und nicht pro KW!? Bei 70 Minuten Ladezeit hätte es mich 11,90 Euro gekostet um 180 Kilometer Reichweite zu bekommen. Abgesehen davon, dass es wirklich sehr lange gedauert hat um diese 180 KM zusätzlich zu erhalten.

    • GreenTea

      Tesla hat geschrieben, dass auf sie lieber überall nach kWh abrechnen würden, aber es in einigen Länder nicht möglich ist.

      Wenn der Akku kalt ist, dass hast du deutlich weniger Ladeleistung. Wenn du im Winter nach ein paar Kilometer laden fahrst, können die ersten Minuten unter 30 kWh sein.
      Aus diesem Grund sollte man vor einer längeren Fahrt mit genügend % abfahren, damit der Akku beim ersten Ladestopp auf Betriebstemperatur kommt. In der Regel ca. 40 km.

    • Georg K.

      Erst heute habe ich einen Artikel gelesen, der sich auf SMartphones bezieht. http://m.news.de/technik/855657322/handy-akku-nicht-zu-oft-aufladen-lebensdauer-von-smartphone-akku-wird-verkuerzt/1/
      Bei niedrigen Temperaturen, wird es bei den 18650 Zellen nicht anders sein. Merke es auch bei meinem Pedelec, mit dem ich jeden Tag am späten Abend bei hohen Minustemperaturen unterwegs bin. Leistung lässt nach, und laden ist dann wohl auch erschwert und Schädigung vorprogrammiert. Für Californien kein Problem, aber bei uns in Europa wird sich das noch zeigen, wie es sich bei Minus 20 Grad auswirkt. Ist zwar nicht die Regel bei unseren Wintern, aber alle 5-10 Jahre haben wir schon strenge Winter. 🙁

    • W. Müller

      In Deutschland ist Tesla kein Anbieter von Strom. Es dürfen aber nur Anbieter von Strom nach kWh abrechnen. Das ist per Gesetz so geregelt. In anderen Ländern gibt es kein solches Gesetz.

      Darum wird in anderen Ländern auch nach kWh abgerechnet.
      Das andere ist ein bekanntes Phänomen: Kalter Akku an den SuC -> deutlich geringere Ladegeschwindigkeit. Erst recht bei Ladung oberhalb der 40%.

      PS: Hast Du Dein Models S neu? Weil sonst sollte Dir das eigentlich bekannt sein.

    • McGybrush

      Ein Tesla (generell gilt das für ALLE Akkus) von 0% auf 60% zu laden würde etwa doppelt soch schnell gehen wie von Deinen 40% auf 100%. Es macht also kein sinn den Akku von halb voll auf voll zu laden sondern immer von leer auf halb voll. Wenn es um die reine Ladezeit geht!

      Je leerer ein Akku ist um so mehr Strom kann er ziehen. Je näher er sich dem Ende nähert um so länger dauert es. Das gleiche kann man auch beim Laden mit dem Smartphone testen und prüfen.

      • E-Moti

        Ich fahre meinen MS seit März 2015 und weiß, dass es schneller wäre im unteren Bereich zu laden. Dann kommt ein Anruf von einem Kunden und muss innerhalb der nächsten Stunde 170 KM zum Kunden fahren. Nächster SC 11 km von mir entfernt. Also was bleibt? Mein Akku fast halb voll, dann ist der SC besser als meine Kraftstromdose in der Garage. In der Nähe des Kunden gibt es zwar – mit einem erheblichen Umweg von 60 Kilometer – noch einen SC aber was hilft mir das? Mit 92% Ladung hab ich übrigens die Strecke zum Kunden und wieder zurück geschafft, (340 KM bei Minus 5 Grad) aber nur mit sehr sanfter Fahrweise, Reichweitenmodus und nicht gerade luxuriöser Temperatur im Innenraum. Ich kam dann mit 0 KM wieder zuhause an, was auch nicht gerade gesund für den Akku ist. Was ich damit sagen will ist: Ich liebe meinen Tesla! Aber ich freue mich wirklich darauf, wenn es doppelt soviel SC gibt und diese dann auch noch wesentlich schneller laden als heute… nix für ungut!

        • Massimo

          Interessanter Praxisbericht! Welches Model S fahren Sie?

          • E-Moti

            Hallo. Ich fahre Model S P85 von Ende 2014. Er hat alle Optionen ausser Winterpaket und das Profi-Soundsystem.