Tesla kauft US-Maschinenbauer Perbix

Tesla gab gestern offiziell bekannt, dass man den in Minneapolis ansässigen Maschinenbauer Perbix gekauft hat. Nachdem man vor genau einem Jahr den deutschen Maschinenbauer Grohmann kaufte, welcher mittlerweile als Tesla Grohmann Automation firmiert, ist nun ein weiteres Unternehmen aus derselben Branche vom Elektroautobauer übernommen worden.

Perbix verfügt über 150 Mitarbeiter und arbeitet bereits seit drei Jahren mit Tesla zusammen. Auch in der Gigafactory sollen sich Perbix-Maschinen befinden. Der Zulieferer soll ab sofort, ähnlich wie Grohmann, ein Außenposten für die technische Entwicklung von Tesla werden. Die firmeneigene Internetseite von Perbix wird bereits auf einer entsprechenden Unterseite auf Tesla.com weitergeleitet, was die vollständige Integration noch einmal verdeutlicht.

Zur Übernahme sagt Tesla, dass Perbix dem Unternehmen dabei helfen soll, die Bemühungen zur Umwandlung der Produktionsstätte in ein eigenes Produkt („die Maschine, welche die Maschine baut“) zu beschleunigen.

Perbix wurde 1976 von Tom Perbix gegründet und im Jahre 2001 an Jim Dudley verkauft. Tesla wird den Kauf mit Aktien und Geld bezahlen. Dabei soll die Übernahme keine wesentlichen Auswirkungen auf die finanzielle Lage von Tesla haben. Einem SEC-Filing ist zu entnehmen, dass Dudley 34.722 Tesla-Aktien mit einem aktuellen Gesamtwert von etwa 10,5 Millionen US-Dollar erhält.

  • Michael Kohler

    Da fehlt nen N im Titel 😉

    • Bob dB.

      Nicht im Denglischen.

    • Teslamag.de (TK)

      Danke, ist korrigiert!

  • Pamela

    Und schon wieder 150 hochqualifizierte Mitarbeiter dazu bekommen. Grohmann und Perbix werden nicht die letzten sein. Es werden noch mehr dazu kommen.
    Das ist der richtige Weg, Know how nicht ständig dazu zu kaufen, sondern im Unternehmen zu integrieren. Ein probates Mittel gegen Firmenblindheit.

    Was nutzt es, wenn man sagt, man will Millionen oder Milliarden in Entwicklung investieren und es dann an den wichtigen Impulsen von innen heraus fehlt ? Klar ist eine gute Zusammenarbeit mit Zulieferern möglich – ist aber nie daselbe.

    • Skynet

      …schon wieder 150 hochqualifizierte Mitarbeiter dazu bekommen…Es werden noch mehr dazu kommen…

      Für mich eher ein weiteres Zeichen, dass es aktuell offensichtlich nicht gut läuft, man auf die falschen Firmen vertraut oder das ganze unterschätzt hat. EM sprach davon, dass Fremont und die Tesla-Fertigung die effektivste Autofabrik der Welt mit dem wenigsten Personal (je Auto) werden sollte.

      Jetzt stellt man mit 10.000 Leuten in Fremont + Zulieferer + Gigafactory + X-weitere Firmen 100k Teslas her. Wieviel da noch dazukommen – bis die 500k mal erreicht werden – keine Ahnung.

      Im Zuge der ganzen Diskussion um die Videos zur Fertigung und angeblichen Schweißprobleme habe ich selber mal im Internet geschaut und bin auf Videos und Fertigung bei BMW in Spartenburg gestoßen. Die schaffen es mit 9.000 Leuten aktuell 4 Modelle mit zusammen 400-450k Fahrzeuge im Jahr herzustellen, haben u. a. eine 100% automatisierte Karosseriefertigung und bieten einige interessante Videos. Natürlich kommen da die Zulieferer und möglicherweise auch mehr (?) Zulieferer als bei Tesla hinzu. Nur zeigt sich, dass es funktionierende vergleichbare Fabriken (Spartenburg ist ja nur ein Beispiel) bereits gibt. Von Verbesserung oder Weiterentwicklung der Fertigung bei Tesla sieht man derzeit nichts, ganz im Gegenteil.

      • Pamela

        „EM sprach davon, dass Fremont … werden sollte.“ „Jetzt stellt man … her.“
        „…. sieht man derzeit nichts.“

        Genau ! Tesla befindet sich mit der PKW-Massenproduktion am Anfang.
        BMW gibt es seit 101 Jahren.
        Elon hat kommuniziert, wie schwer der Anfang sein wird (Hölle) und hat einen Ausblick auf das Ziel gegeben.

        Es ist ein gutes Zeichen, wenn man zu dieser Zeit eine Firma wie Perbix ins Boot holt. Zeigt es doch, dass man trotz der momentan schwierigen Phase das Ziel nicht aus den Augen verliert.
        Und da geht es nicht um eine Mitarbeiterzahl. Man gewinnt ein eingespieltesTeam für hochkomplexes Engineering. Ähnlich wie seinerzeit Future Mobility die Kernentwickler der i3-i8 Reihe bei BMW übernahmen.

        Sie können sicher noch einige Wochen über den jeweiligen Stand bei der Model 3-Produktion rum meckern. Bringt aber nichts und hat auch keinen Bezug zum Thema Perbix.

      • Nelkenduft / AHF

        Wenn das bei BMW alles so gut läuft wie in den Werbevideos, dann frage ich mich warum man bei denen kein Land mehr sieht und bis heute kein zukunftsfähiges Auto baut. Haben diese Ewiggestrigen mittlerweile wenigstens beim OTA-Update ihrer Fahrzeuge einen Fortschritt gemacht, eine Technologie die bei Tesla seit 2012 etabliert ist?

        • Skynet

          Solche Pauschalaussagen bei einem Quartalsgewinn von 1,8 Mrd. nach Steuern und Investition u. a. in das E-Auto gehen ja wohl ziemlich an die Realität vorbei.

          Letztlich haben alle Autohersteller Produktionskapazitäten für zusammen 80 Mio. (Stinker-)Fahrzeuge. Ich kann nicht erkenen, wo eine Umrüstung auf E-Antrieb das Problem sein soll. Lediglich die Frage der Akku-Kapazitäten stellt sich. Bisher hat dies wohl aber auch Tesla nicht im Griff 😉

        • W. Müller

          Wie war das noch mit den BMW, die man wegen Brandgefahr nur im Freien stehen lassen sollte?

        • theBIGeasy

          Man sieht halt bei Tesla auch die Nachteile des OTA-Update: es verleitet zur Schlampigkeit. Da wird unfertige Software ausgeliefert und die notwendigen Fehlerbeseitigungen dann als Updates und Upgrades verkauft, statt von Anfang an getestete und weitestgehend fehlerfreie Software zu liefern. Bestes Beispiel ist doch der sog. AP2. Oder der Regensensor.

          • ThomasJ

            Na dann wieder mal AP2 Diskussionen:
            „Da wird unfertige Software ausgeliefert und die notwendigen Fehlerbeseitigungen dann als Updates und Upgrades verkauft, statt von Anfang an getestete und weitestgehend fehlerfreie Software zu liefern.“

            Hersteller (Tesla) sagt auf seiner Homepage:
            „…Dennoch gilt, dass die Autopilot-Funktionalität nur ein Fahrerassistentensystem darstellt. Daher muss der Fahrer des Fahrzeug zu allen Zeiten überwachen, um im Bedarfsfall sofort einzugreifen. … Die gegenwärtige Tesla Autopilot-Funktionalität wird gegenwärtig implementiert. … Wir können noch nicht genau sagen, wann die einzelnen Elemente der oben beschriebenen Funktionalität verfügbar sein werden … .“

            Unter Funktionalität werden die Möglichkeiten heute und in Zukunft, diese im Konjunktiv, beschrieben. Das steht nicht irgendwo im Kleingedruckten, sondern auf der Hautseite von Tesla. Nur etwas lesen müsste man halt schon, bevor man eigene Schlussfolgerungen interpretiert, was der Hersteller vor jedem Kauf transparent und klar kommuniziert, in Aussicht stellt.
            https://www.tesla.com/de_CH/models/design

            Regensensor: Vielleicht hat Tesla den verantwortlichen Ingenieur in der letzten „Kündigungswelle“ entlassen, weil er es immer noch nicht hinbekommen hat. Geht vielleicht bald, Massnahmen wären ja somit ergriffen worden … .

          • theBIGeasy

            In einem gebe ich Ihnen Recht: Tesla scheint seine Probleme in erster Linie wirklich mit dem Entlassen von Mitarbeitern lösen zu wollen. Wie wirksam das ist sieht man ja =)

          • ThomasJ

            Tesla löst seine Problem, in dem z. Bsp. der CEO sich vor Ort selber darum kümmert, warum und wo die M3 Produktion stockt, der „Flaschenhals“ in der Batteriefertigung erkennt und Massnahmen ergreift.

          • W. Müller

            Voll Zustimmung. Die Etablierten verschweigen die Problem solange und hoffen, dass dann die Garantie herum ist, bis es nicht mehr geht.
            Hier mal die aktuelle Rückrufliste des ADAC:

            https://www.adac.de/infotestrat/reparatur-pflege-und-wartung/rueckrufe/suchergebnis.aspx?Kategorie=Pkw&Hersteller=&Modelle=

          • theBIGeasy

            Also ist der größte Flaschenhals dann momentan in der Türkei zu finden. Interessant.

          • W. Müller

            Tesla löst seine Probleme und bietet dem Kunden Lösungen an. Richtig.

            Während hingegen der betrogene VW Kunde auch noch selbst für den an ihm begangenen Betrug oder im Fall von Fabrikationsfehlern wie mit den Steuerketten blechen darf.
            Dazu sind lebensgefährliche Software-Fehler, wie oben von mir ausgeführt, so lange im Auto vorhanden bis ich Nachricht bekomme und eine Werkstatt aufsuchen kann im Fall von Skoda, VW etc.

          • theBIGeasy

            Lauter zufriedene Kunden. Deren größtes Problem war wohl ein zu gut gefülltes Bankkonto:
            https://www.google.de/search?q=tesla+lemon

            https://www.google.de/search?q=tesla+class+action+lawsuit

          • W. Müller

            Ja und? Unzufriedene Kunden hat es immer wieder. Das hat jetzt nichts mit den lebensgefährlichen Software-Fehlern der Etablierten PKW Hersteller zu tun.
            Nette Nebelkerze, die Du hier zündest. Aber:
            Zeig mir doch mal eine Verurteilung von Tesla.

            Ich finde in Deinen Quellen keine rechtskräftige Verurteilung.

            Wie gesagt: Es gibt immer unzufriedene Kunden und solche, die ein Auto wandeln wollen.

            Ebenso bei den deutschen Premium Herstellern wo Autos unter einem Stillschweige-Abkommen gewandelt werden.

            Die meisten Kunden von Tesla sind zufrieden.
            Wäre das ein echtes Problem, so würde wohl der Aktienkurs entsprechend reagieren. Tut er aber nicht.

            Nachtrag: Wäre die Mehrheit der Kunden unzufrieden würden wohl nicht so viele einen 2. Tesla kaufen.

          • W. Müller

            Du meinst, so wie die deutschen Hersteller das machen?
            BMW: „Fehlerhafte DDE-Software (Fehler in der Software vom Motorsteuergerät).
            Sobald einer der beiden Fehlercodes gespeichert ist, lässt sich wegen
            dem Fehler die Regeneration nicht mehr anstarten und es muss ein
            „I-Stufen“ update bei BMW durchgeführt werden. (Kosten hierzu sind noch
            etwas unklar,…“
            Aha, da muss ich also in die Werkstatt. Toller Fortschritt. Super getestet. Echt jetzt.

            Audi:http://www.zeit.de/news/2017-06/01/auto-dobrindt-audi-hat-illegale-abgas-software-verwendet-01184606
            Aha, super getestet auch hier. Fehler in der Getriebesoftware führt zu Probleme. Und: Ich muss in die Werkstatt, wenn ich betroffen bin.

            http://www.spiegel.de/auto/aktuell/audi-a4-rueckruf-softwarefehler-kann-fuer-probleme-bei-airbags-sorgen-a-998896.html
            Oh noch ein gefährlicher Softwarefehler beim Premium Hersteller. Auch dafür: Ab in die Werkstatt oder Dein Auto ist lebensgefährlich durch falsch programmierte Software.

            VW, Skoda: https://www.heise.de/autos/artikel/Rueckruf-wegen-ABS-Software-bei-Audi-Skoda-VW-3761264.html
            OH, für ein Update der ABS-Software muss man in die Werkstatt. Ist auch noch gefährlich dabei. Toll auch hier super getestet

            Also die Liste wäre noch länger von der angeblich von deutschen Premium Herstellern ausgereiften Software. Jedes mal muss man in die Werkstatt um die Softwarefehler beheben zu lassen.

      • Graf

        Da muß man aber schon unterscheiden das die meisten Autofabriken nur noch Montagewerke sind, mit einem Eigenfertigungsanteil von 20% . Es werden Komplet fertige Armatureneinheiten, Sitze und sogar die meisten Karosserieteile wie Türen Kotflügel und Hauben alles von Zulieferbetrieben angeliefert. Tesla hat beim MS ein Eigenfertigungsanteil von 80% sogar der E-Motor und Sitze werden selbst gefertigt, das erfordert dann natürlich auch mehr Personal.

        • Skynet

          U. a. genau deshalb habe ich bewusst Spartenburg gewählt. Dort wird die Karrosserie zu 100% autonom aus dem Blech gefertigt und lackiert. Da gibts auch nicht nur ein Kurzvideo sondern etwas mehr zu sehen als bei Tesla. Selbst das ganze drumherum ist sehr interessant auch wenn Videos und Internetseiten nicht zwingend 100% der Wahrheit zeigen.

          Irgendwelche Einzeldiskussionen und Spekulationen bringen nichts. Aktuell sehe ich aber von den ganzen Ankündigungen zur Fertigung großere Diskrepanzen zur Realität. Deshalb vielleicht nur ein Punkt. Wenn die Sitze selbst in Fremont (?) gefertigt werden, warum sollen dann die Händler die Sitze – die dann dort erst separat hintransportiert werden müssen – einbauen? Vom Video des automatischen Einbaus mal ganz zu schweigen.

          • Pamela

            Skynet, nun aber wirklich, glauben Sie doch nicht den ganzen Schund der durch unsere Preise geht ! Welche Händler denn ?
            Es kann sich dabei nur um die Service Points handeln, bestimmt nicht um die Show Rooms in der Einkaufsmeile.
            Ich habe selber im Tesla Service Point Model S’serse gesehen, die nach Auskunft des Mitarbeiters für Kunden noch „fertig“ gemacht wurden.
            Es zählt doch nur, dass der Kunde bei Übergabe das Auto erhält, was er bestellt hat, der Weg dahin geht eigentlich keinen was an. Das sollte man dem Hersteller überlassen.
            Und – warum nicht Kapazitäten bei den Service Leuten nutzen, wenn im Werk alle schon ihr Maximum geben.
            Der automatische Sitzeinbau ist das Ziel und z. Zt. ist man eben einfach mit einigen Dingen noch nicht da, wo man später sein wird.

            Wenn ich ein Haus bauen würde und Sie wären der Nachbar der ständig rumnörgelt: “ Sie hatten aber gesagt, diese Woche sollte das Bad fertig werden – ich sehe noch nichts. Und überhaupt, wieso ist auf dem Grundstück noch nicht gepflastert. Der Nachbar zur linken hat das schon alles fertig. Sie sind aber langsam. Oh, dann auf gute Nachbarschaft !

          • Graf

            mit 100% Autonom aus dem Blech ?? „die Firma LSP Im soeben eingeweihten Presswerk werden fast alle Blechteile für den neuen BMW X 6 hergestellt“ BMW ist bekannt das sie fast keine Blechteile selbst herstellt. Ich kann mich noch an die Z3 Produktion aus Spartanburg erinnern, die Karosserie war so katastrophal zusammengebaut das alle Z3 in dem Regensburger BMW Werk zerlegt werden musste und wieder richtig montiert wurden.
            Die Kuga Roboter wurden erst vor 6 Monaten geliefert, eine neue Fertigungslinie und ein neues Modell zu starten brauchen andere Hersteller zwei Jahre , wenn Tesla das unter einem Jahr schafft ist das eine Sensation.

            http://www.stimme.de/heilbronn/wirtschaft/Neues-Laepple-Werk-fast-schon-zu-klein;art2088,1219162

          • W. Müller

            Schade dass Du den offensichtlichen Unsinn, der durch die Presse geht, so unreflektiert übernimmst. Ich hatte Dich mal als differenzierter erlebt.

            Welche Händler hat Tesla denn? Eben, die haben gar keine Händler. Null, und nada an Händlern. Es gibt die Tesla eigenen Service Center und die Showrooms, die ebenfalls Tesla gehören, in denen die Autos im Direktvertrieb verkauft werden.

            Genau an dem Punkt wird klar: Hier läuft eine Schmutz-Kampagne und sonst nichts.
            Warum sollte sonst jemand Händler erfinden, die es gar nicht gibt?
            Wahrscheinlich, damit es dramatisch klingt: „Oh je, die armen Händler müssen die Sitze einbauen“. Fake News at its best.

            Das solch eine Schmierkampagne hier abgezogen wird zeigt aber vor allem eines: Tesla wird dem Auto-Establishment immer gefährlicher. Wer es nötig hat mit solch offensichtlichen Fake-Infos das Ansehen eine Firma zu beschädigen hat nicht mehr viel an Sonstigem dieser Firma entgegen zu setzen.

            Hätte Tesla wirklich solch massive Probleme und stünde kurz vor dem Scheitern müsste sich niemand mehr die Mühe machen auch noch solche Geschichten zu erfinden. Oder wie in der Schweizer Presse mit einem ganzen Artikel mit wild zusammen gewürfelten Informationen aus mehreren Monaten es so hinzustellen, als wären das aktuelle Themen.

          • Bob dB.

            Meine perönliche Wahrnehnung ist eher, dass die negativen (aber auch positiven) News vor allem aus dem Finanzsektor kommen und da forciert werden. Mit steigenden und fallenden Kursen lässt sich immerhin gutes Geld verdienen und evtl. haben sich auch einige Teilnehmer verzockt, was den gewünschten Verfall der Tesla Aktien angeht und da muss man eben ein wenig nachhelfen. Aber man kann sich natürlich auch die wildesten Verschwörungstheorien zusammenreimen, dass alles nur von den anderen Autoherstellern ausgeht. Das erinnert mich immer an die Theorien von den bösen Juden/Ausländern, die angeblich an allem Schuld sind.

          • Pamela

            @W_Mueller:disqus, @disqus_3V35zDDBu2:disqus
            Eure Wahrnehmungen lassen sich doch ganz einfach verbinden.
            Hinter den getriebenen Managern der Automobilindustrie stehen Großaktionäre. Darunter sind nicht einfach nur reiche Privatleute, die noch reicher werden wollen, da sind Leute, die Einfluss nehmen im ganz großen Maßstab. Eine Vernetzung bis in Wirtschaftsverbände, Parteien und Universitäten, Beeinflussung durch Beauftragung von Studien durch Unternehmensberatungen und Wissenschaftlern. Finanziellen Druck auf die Medien um für passende Volksmeinung zu sorgen.
            Der große Teil des deutschen Volkes hatte plötzlich den Judenhass für sich entdeckt – doch erst durch die Nazipropaganda.
            Dass heute die in unserem Land, denen es finanziell nicht so phantastisch geht, der Meinung sind, ohne Ausländer wäre alles besser – dafür sorgt eine mittlerweile starke Rechte. Aber gerade die AFD agiert im Interesse eines international agierenden Neoliberalen Netzwerkes.
            Ansonsten wird heute mehr denn je mit riesigen Finanzmitteln von „Sponsoren“ für Spaß und Spiel, also Ablenkung gesorgt – hat schon immer gut funktioniert.
            Die Verschwörungen sind also was größer. Deshalb möglich, dass mediales Tesla-Bashing nicht von den Autoherstellern selber initiiert wurde, sondern von den Leuten hinter denen.

            Tesla pass da nicht so gut ins Bild. Klar sind da ebenso starke Aktionäre.
            Imho lässt Elon sich nur „bedingt“ beeinflussen und macht was er will,
            der Pöse.

          • Andreas Ullrich

            Alle mir bekannten Grossserienhersteller lackieren Body, Türen sowie Fronthaube und Heckklappe bzw. Kofferraumdeckel in der Linie. Die einzigen lackierten Aussenteile welche durch Zulieferer komplett gefertigt werden sind Front- und Heckpartie (aka „Stossstangen“). Alle Innenteile werden von Zulieferern hergestellt und am Band verbaut – Alles andere sind Kleinstmanufakturen oder Halbwissen…

      • Longcheck

        Ach ja, „BMW“ –
        Die schaffen es nicht mal vernünftige PlugIn-Hybride zu konstruieren:

        http://www.spiegel.de/auto/aktuell/berlin-ministerien-beschweren-sich-ueber-hybrid-dienstwagen-a-1177341.html

        Zugegeben, für eine politische Dekadenz mit stundenlangem Standheizungsbetrieb ist BMW dann doch leicht überfordert.

        PlugInHybrid können andere (Toyota, GM) seit vielen Jahren perfekt:

        Beispiel Chevy Volt von 2011(!!): Den fahren wir übrigens als Mod3-Zwischenlösung nun begeistert ca. 8.00 km seit ca. 8 Monaten, gebraucht gekauft (EZ 2012 / 57.000 km) Das ist Ingenieurskunst. Der kann übrigens Standheizung perfekt.
        https://www.youtube.com/watch?v=UZeyZV1dqdY

        Und was gibt es von BMW? Den I3 mit nem unkultivierten 2-Takter :-() als REX und diese Dinger aus dem Spiegel-Artikel.

        Und dann aktuell auch noch dies:
        BMW muss in Südkorea die höchste Strafe für Abgasmanipulationen zahlen. Das Who is who der Betrügerkonzerne:

        https://www.welt.de/regionales/bayern/article170467391/Suedkorea-verhaengt-Bussgelder-gegen-BMW-Daimler-und-Porsche.html

        Dazu passt es dann auch dieser Artikel, dass diese Konzerne meinen, durch ihren EU-Lobbyismus genau so weitermachen zu können.

        Mit mir jedenfalls nicht. Die wollen oder können einfach nicht besser – ‚alles nur meine Auffassung.
        http://www.spiegel.de/auto/aktuell/neuer-abgastest-wltp-so-werden-co2-emissionen-schoen-gerechnet-a-1176871.html

    • Stefan

      ich sehe das wie Du Pamela – unternehmenskritische Dinge sollte man nicht fallweise einkaufen. Das aktuell auch bei uns im Unternehmen vom Management vorangetriebene Outsourcing wird nur genutzt um die operativen Kosten zu senken. Das man später draufzahlt weil man eventuell mehr als gedacht braucht oder gar nicht die Kapazitäten und/oder Qualifkation bekommt.

      Ich sehe es positiv wenn man die Menschen die man benötigt auch selber einstellt/beschäftigt.

      • Dirk Pakosch

        Noch besser wäre es, die Menschen die man benötigt , auch auszubilden und nicht nur zu kaufen. Meine Firma bildet auch aus , das ist der richtige Weg. Ich hoffe, Tesla denkt auch in diese Richtung.

        • W. Müller

          Du weisst aber schon, dass man in den USA nicht ausbildelt wie wir sondern nur die Arbeiter anlernt? Die klassische Berufsausbildung gibt es dort nicht.
          Ich meine ausser natürlich die Studiengänge in den entsprechenden Wissenschaften.

          • Dirk Pakosch

            Ist mir schon klar, trotzdem wird EM ja hier besonders dafür gelobt, andere Wege zu gehen, warum dann also nicht auch bei der Ausbildung der Mitarbeiter.

          • Luganorenz

            Aus deinem Post entnehme ich, dass ein Akademiker in deinen Augen nicht richtig arbeiten will?

        • PV-Berlin

          Wenn du jemand kennst, der ausbildungsfähig ist, dann sag mir Bescheid, ich lasse ihn sofort einstellen. Leider sind alle, die das wären heute auf den Trichter ein Studium machen zu müssen.

          *Gebäudetechnik

          • Bob dB.

            Alle die ich kenne, die eine Ausbildung gemacht haben und leistungsmäßig
            ein Studium hätten schaffen können ärgern sich heute darüber, dass sie
            es nicht gemacht haben. Warum? Weil die Bezahlung einfach besscheiden
            ist. Da kann man keine großen Sprünge machen, besonders wenn mal Familie
            hat. Daher brauch man sich auch nicht wundern, wenn die Arbeit keiner mehr machen will. Die Frage ist natürlich immer was man studiert, viele studieren dann Dinge die keiner brauch und merken es in der Regel erst gen Ende des Studiums. Eine Ausbildung wäre da sinnvoller gewesen. Ich bezweifle aber, dass genau die Leute etwas mit Gebäudetechnik am Hut haben wollen. Dann lieber etwas mit Medien, Marketing, Computern, ne eigene Bar etc., halt irgendwas was „hip“ ist.

        • Stefan

          Du hasst völlig recht das Duale Ausbildungssystem in Deutschland ist wirklich sehr gut und es ist unfair den Ausbildenden Unternehmen die Mitarbeiter abzuwerben.

    • PV-Berlin

      ich sehe es so, dass es viel zu viel Zeit kostet, entsprechendes Informelles Wissen selbst aufzubauen und noch mehr Kraft, entsprechende Mitarbeiter einzustellen und zu implementieren, zumal wenn es sich nicht ganz, um die Kernkompetenzen eines Unternehmen handelt.

      Google hat schon viele Unternehmen gekauft und das komplette Geschäft abgestoßen bzw. eingestampft. UM die Truppen auf einem anderen Level ‚etwas‘ produktiver tätig werden zu lassen.

      Japanische Konzerne waren Jahrzehnte lang deshalb so überaus erfolgreich, das sie fast alle Produktionsmittel angepasst, zum Teil selbst entwickelten oder deutlich aufgewertet haben. Dazu kommt, dass bei dieser Arbeit das Verständnis für die Fertigungstechnologie und dessen stetige Verbesserung zunimmt.

      VW & Co. sind ja da auch sehr stark, deshalb auch die vielen Jungs, die da rumspringen und die extrem niedrigen Kosten (Produktion) trotz ‚astronomischer‘ Löhne der Produktionshelfer. *macht nur 5% am fertigen Produkt aus

  • Matthias Fritz

    ein Deutscher im Model 3. Erfahrungsbericht aus 1. Hand. alles in allem sehr positiv.
    falls noch nicht jeder kennt 😉

    https://youtu.be/PPEXIbw7K0Q

    • Longcheck

      Thx, na klar doch – kannte ich. Die Lokation, der Ladepark Hilden, ist D’s größter Ladepark mit ca. 30 Ladepunkten. Der liegt nur gut 20 km von hier. Jeden Samstag gibt es dort den E-Frühschoppen. Wer die weiteste Anreise hatte, bekommt vom ModS-Fahrer und Chef der Bäckerei, R. Schüren, eine üppig gefüllte Gebäcktüte geschenkt. :-), ist schon ziemlich witzig und imposant dort.