Unfallrate soll mit Autopilot 2.0 um 90% reduziert werden, sagt Musk

Nachdem vor wenigen Tagen die US-Verkehrsbehörde NHTSA die Untersuchungen am tödlichen Verkehrsunfall mit eingeschaltetem Autopiloten veröffentlicht hatte, wurde offiziell bestätigt, dass der Autopilot keine Schuld am Unfall trägt. Vielmehr habe das System dazu beigetragen, dass sich die Unfallwahrscheinlichkeit nach der Einführung gar um 40 Prozent reduziert habe.

Diese positive Nachricht hat auch Elon Musk via Twitter geteilt, woraufhin er einige Fragen gestellt bekommen hat. Unter anderem wurde er gefragt, ob die Unfallwahrscheinlichkeit mit dem erweiterten Autopiloten (Hardware 2.0) sogar um 80 Prozent gesenkt werden könnte. Seine Antwort: „Unser Ziel ist eine Reduzierung um 90%“.

Als Referenz werden die gefahrenen Meilen vor der Einführung des Autopiloten genommen. So gab es vor der Einführung des Autopiloten im Durchschnitt 1,3 Unfälle bei einer Million Meilen mit Tesla-Fahrzeugen. Nachdem der Autopilot und die Lenkautomatik eingeführt wurden, reduzierte sich die durchschnittliche Unfallrate um 40 Prozent auf 0,8 Unfälle je eine Million Meilen. Nun soll diese Unfallrate mit der neuen Autopilot-Hardware um 90 Prozent auf 0,1 Unfälle je eine Million Meilen reduziert werden.

  • Zu der 40% Reduzierung der Unfallwahrscheinlichkeit habe ich dann doch die ein oder andere Frage. Aus dem Bericht der NHTSA geht leider nicht hervor, wieviele Unfälle betrachtet wurden. Ich denke es können nicht zu viel sein, da es soviele Teslas nicht gibt und Unfälle auf Highways ob nun mit oder ohne Autopilot relativ seltene Ereignisse sein werden. Statistisch signifikant werden sich die Zahlen definitiv nicht voneinander unterscheiden.

    Und welche Unfälle wurden überhaupt betrachtet? Alle oder nur spezifische wie beispielsweise Auffahrunfälle? Es bleiben also viele Fragen offen.