USA: Tesla-Kunde behauptet, sein Tesla Model S sei selbstständig gegen einen Anhänger gefahren

Ein Tesla-Kunde aus dem US-Bundesstaat Utah behauptet, sein Tesla Model S sei Minuten nachdem es bereits geparkt war selbstständig gegen einen Anhänger gefahren. Tesla sagt jedoch, der Fahrer hätte nicht ordnungsgemäß die Summon-Funktion (Herbeirufen) durchgeführt, das zeigt zumindest die Ereignisprotokolldatei (Logdatei), auf die der Autobauer zugreifen kann.

Jared Overton kommt aus Utah und ist Besitzer eines Tesla Model S. Am 29. April dieses Jahres hat er sein Auto deutlich hinter einem Anhänger geparkt und ist ausgestiegen. Ein Mitarbeiter aus dem naheliegenden Geschäft hat ihn auf sein Auto angesprochen, da er ein Tesla Model S bisher nie gesehen hatte. Nach einer Diskussion von 20 Sekunden bis einer Minute über das Auto verschwanden dann beide in das Geschäft. Fünf Minuten später mussten dann beide beim Verlassen des Geschäfts feststellen, dass das Model S selbstständig gegen den Anhänger gefahren ist, der davor geparkt war. Das ist zumindest die Behauptung von Overton.

Da das Model S beschädigt war und Overton die Schuld dafür bei Tesla sah, schrieb er den Hersteller an, um das Problem zu beseitigen. Eine Woche später erhielt er auch schon eine Antwort, jedoch ist diese anders ausgefallen, als er sich das erhofft hatte. Tesla schrieb in der Antwort, dass Overton die volle Schuld für diesen Unfall trägt, da er das Fahrzeug falsch bedient habe.

Dem Magazin The Verge liegt das Antwortschreiben vor, aus dem hervorgeht, wie der Unfall tatsächlich zustande gekommen ist:

Die Logdatei des Fahrzeugs bestätigt, dass die automatische Summon-Funktion eingeleitet wurde, indem man mit zweifachem Betätigen des Wahlhebels von Drive auf Park umgestellt hatte und die Funktion aktivierte. Der Fahrer wurde auf das Einleiten der Summon-Funktion mit einem hörbaren Ton und einer Pop-up Nachricht auf dem Bildschirm in der Mittelkonsole informiert. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Möglichkeit den Vorgang abzubrechen, indem man auf dem entsprechenden Knopf auf dem Bildschirm in der Mittelkonsole klickt; das wurde nicht getan. In der darauffolgenden Sekunde wurde das Bremspedal gelöst und zwei Sekunden danach hat der Fahrer das Fahrzeug verlassen. Wiederum drei Sekunden später wurde die Fahrertür geschlossen und weitere drei Sekunden später hat sich die zuvor eingeleitete Summon-Funktion aktiviert. Etwa fünf Minuten und 16 Sekunden nach der Aktivierung wurde die Fahrertür erneut geöffnet. Das Verhalten des Fahrzeugs war das Resultat aus den Handlungen des Fahrers. Wie Sie durch mehrere Quellen bezüglich der Summon-Funktion informiert wurden, ist der Fahrer immer dafür verantwortlich, dass der Vorgang sicher vonstatten geht und dass das Fahrzeug jederzeit kontrolliert wird.

Nun steht es also Aussage gegen Aussage. Während Overton behauptet, er habe sich 20 Sekunden bis eine Minute mit jemanden unterhalten und erst im Nachhinein sei das Fahrzeug selbstständig gegen den Anhänger gefahren, erklärt Tesla, dass sich die Summon-Funktion schon drei Sekunden nach dem Schließen der Fahrertür aktivierte. Sollte das Ganze vor Gericht gehen, hätte Tesla durch die Logdatei wohl die besseren Chancen.

  • FMH

    ok, kann ja so sein wie Tesla sagt…
    Aber warum hat der Wagen den Anhänger eigentlich nicht erkannt?
    Scheinbar werden beim Summon nur die Näherungssensoren verwendet,
    die Kamera hätte ja eindeutigt den überhängenden Teil des Anhängers „sehen“ müssen.
    Fazit:
    Da sind eindeutig noch mehr Sensoren nötig um solche Beschädigungen zu vermeiden.

    • Bernd

      Das sehe ich genauso. Zwischen 30 und vielleicht 60 cm Höhe werden Hindernisse rund um das Auto von den Ultraschallsensoren erkannt. Darüber nicht (wie wir hier in dem sehr hässlichen Beispiel sehen) und darunter auch nicht, was ein Thema bei hohen Bordsteinkanten sein kann. Auch beim althergebrachten manuellen Vorwärtseinparken kann man sich nicht darauf verlassen, dass die Sensoren einen hohen Bordstein anzeigen, der den Frontspoiler beschädigen würde.

      Gleiches Thema beim automatischen Rein- und Rausfahren aus der Garage, wobei das Auto das Garagentor selbständig öffnet. Was, wenn das Tor warum auch immer nicht ganz aufgeht? Dann erkennen die Sensoren „untenrum alles frei“ und das Auto fährt munter mit der Frontscheibe (oder Heckscheibe beim Rausfahren) dagegen, genauso wie hier im Beitrag.

      Das in D mögliche Summoning mit der App (Schlüssel muss in der Nähe des Fahrzeugs sein, ebenso das Smartphone) ist da schon etwas sicherer, weil man ja gezwungenermaßen daneben steht und aufpasst. Aber Achtung, wenn man den App-Button loslässt, damit das Auto sofort stehenbleibt, kann es nach eigener Erfahrung auch mal 1 s dauern, bis das Auto tatsächlich steht. Und diese Sekunde kann verdammt lang sein, wenn sich der Wagen auf ein Hindernis zubewegt, dass die Sensoren nicht erkennen.

      Ergo: Da müssen mehr Sensoren her, sowohl auf Unterbodenhöhe, als auch auf Höhe Fahrgastzelle, wenn das unbeaufsichtigt laufen soll.

    • midimal

      alles ist noch BETA und wird dem Kunden auch erzählt. Es war seine Schuld der will es aber einfach nicht wahrhaben

      • Grünspanpolierer

        Erbt das model S nun den ’self destruction mode‘ des model X?

        Dort betrifft es nur die Türen, hier das ganz Fahrzeug…
        Der Kaskoeinstufung bestimmt zuträglich dieser Modus?

        • ECZ

          @Grünspan
          Wieder mal nur hohler Schwachsinn, der hier gepostet wird.
          Angeblich werden die Beiträge hier doch moderiert.
          Warum stoppt nicht jemand diese sinnfreien Kommentare ?
          Dies war klar ein Benutzerfehler und hat nichts mit Tesla zu tun !
          Oder kann ich demnächst auch Mercedes verklagen, wenn mein Fahrzeug auf einer abschüssigen Straße in ein anderes Fahrzeug rollt, weil ich die Fußbremse nicht angezogen habe ?

  • ECZ

    Ich glaube, die Kamera ist bei Summon gar nicht aktiv.
    Und da der Überhang des Anhängers viel zu hoch für die Sensoren war (der für die Sensoren „erkennbare“ Teil des Anhängers erst viel weiter vorne war), kam es zur Kollision.

  • Dr.M.

    Ich möchte mir ja bei solchen gewagten Anhängerkonstruktionen in den USA nicht vorstellen, wie es ist, wenn man dort auf der Autobahn hinten reinfährt. Da hilft einem dann auch kein Airbag und keine Knautschzone. Da wird jeder PKW unfreiwillig zum Cabrio.
    Wäre so ein Anhänger, unter den man drunterfahren kann, in DE oder Europa überhaupt zulässig? Die Ladung darf doch nur ein gewisses Stück überstehen, oder? Und dann gehört da eine Warntafel hin, die evtl. auch die Sensoren erkannt hätten.
    Aber das ist dann halt der Unterschied zwischen Vorsorgeprinzip (Europa) und Risikoprinzip (USA) – da wird dann hinterher versucht zu reparieren, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wie bei TTIP….

    • volsor

      Der Anhänger wäre in Deutschland so nicht zulässig . Fehlender Unterfahrschutz und , und.

      • Frank D.

        … in dem Video ist der ganze Sattelanhänger zusehen,
        dort wo der Tesla runtergefahren ist steht sonst der Lkw, zum ziehen des Anhängers also kann man auf der Autobahn nicht unter diesen Anhänger von dieser Seite fahren.
        Gruß

    • Peter

      Der Anhänger hat natürlich einen Unterfahrschutz!
      Das Fahrzeug ist hier auf der Zugmaschinenseite hineingefahren, dort wo normalerweise der LKW anhängt! Der Anhänger steht ja auch richtig, bloß der Tesla parkt „auf der falschen Fahrbahnseite“!

      • Oliver

        Dann würde doch sicherlich die Ladung nicht so weit überstehen?! Vermute auch eher, dass dies der hintere Teil des Aufliegers ist.

    • Heinz Wagner

      und Fracking!

  • theBest

    Unfassbar was da alles aufgezeichnet wird. Sogar wann die Tür aufgemacht wird. Antriebstechnisch ist ein Tesla wirklich ein beeindruckendes Auto, aber datenschutzmäßig höchst bedenklich.

    • Luganorenz

      Das habe ich mir auch immer gedacht, wenn es darum ging, dass Tesla den Autopiloten mittels User-Daten verbessert.
      Eine zusätzliche Frage wäre, ob diese Logs automatisch bei Teslas gespeichert werden. Tja, mit einem Klick auf die Nutzungsbedingungen bist du wirklich ein gläserner Mensch.
      Tesla ist da halt eine Computerklitsche… und eine amerikanische noch dazu.

    • Hääääääää

      Wenn dann hier Einer Schreibt, die NSA ist Dankbar
      für diesen Service, mögen das manche garnicht Hören
      weil der Wagen sieht ja ich Schwarz so geil aus, also ist
      doch Morgen die Welt wieder in Ordnung 😉

    • Ich glaube zu dem Thema werde ich auch mal einen Blog-Artikel schreiben.
      Tesla Motors ist ohne Zweifel eine der genialsten Firmen aller Zeiten und Elon Musk ein Held, aber für unsere Datenschutzrechte haben unsere Vorfahren lange und hart kämpfen müssen. Die sollten wir nicht so leichtfertig aufgeben, selbst wenn wir zunächst nicht genügend Vorstellungskraft besitzen eine Bedrohung in einer derart umfangreichen Datensammlung erkennen können.

  • Michael

    …aber sieht schon geil aus, so ganz in schwarz ^^

  • BB

    Also ich bin bei der summon- Funktion auch äusserst skeptisch. Hoffentlich kann man das model 3 auch komplett ohne diese Technik bestellen. So bekommt man Probleme die man vorher nicht hatte !!!
    Das sieht man doch sehr schön an diesem Beispiel. Und hinterher ist keiner Schuld…

    Soviele Sensoren kann Tesla gar nicht einbauen, dass das Auto komplett alleine rumfährt.
    Irgendein Stein, Anhänger oder ein schlafender Hund ist immer im Weg. Und das Auto in die Garage (bei mir Carport) fahren schaffe ich auch gerade noch so alleine… Bisher binde ich mir z.B. meine Schuhe auch immer noch alleine… 🙂 🙂

    Und auch die Datensammlung von Tesla ist äusserst bedenklich und war mir so bisher nicht bewußt… Eigentlich vom Datenschutz her eine Katastrophe.

  • Angelo

    Ja ich hoffe da kommen mehr Sensoren rein damit Teile über dem Auto und unter dem Auto erkannt werden denn sonst ist mir diese Funktion zu risikoreich :/ Aber Beta ist Beta und deshalb wird da bestimmt noch etwas gemacht 😉

  • Kann man denn nicht irgendwie per Log rausfinden ob der Summon-Vorgang tatsächlich vom Fahrer über die auf seinem Handy installierte App gestartet wurde oder doch beispielsweise von einem Hacker von außerhalb oder gar über das Tesla-Netzwerk?
    Selbst wenn Tesla vor Gericht dafür recht bekommt, sie sollten ein Interesse haben das zukünftig zweifelsfrei klären zu können und da ist nur ein Log vom Fahrzeug meiner Meinung nach nicht ausreichend, denn so lässt sich nicht feststellen wer den Vorgang initiiert hat.
    Mir wäre ehrlich gesagt auch ein Model 3 ohne diese ganzen für den Normalverbraucher völlig irrelevanten Spielereien lieber, am Ende hat man ein kaputtes Fahrzeug wegen eines Software-Fehlers und kann die eigene Unschuld nicht nachweisen.

    • Hans

      „The vehicle logs confirm that the automatic Summon feature was initiated by a double-press of the gear selector stalk button, shifting from Drive to Park and requesting Summon activation. “

      ist doch eine recht eindeutige Aussage, „gear selector stalk button“ ist wohl nicht der Schlüssel bzw. die App 😉

  • Alex

    War da nicht mal vor einiger Zeit ein Fall in der Türkei? Da soll der Autopilot angeblich auch aufgefahren sein, oder falsch gebremst oder sowas…

    Wie auch immer, ich denke in diesem so wie in vielen anderen Fällen sind die Benutzer selber schuld, durch Fehlverhalten. Und dann versuchen sie es Tesla in die Schuhe zu schieben um die Reparatur Kosten zu sparen.
    Doof nur das es nicht so einfach läuft 😛

  • BB

    Also ich seh da wie schon gesagt einen riesigen Haufen Probleme auf uns zu kommen die wir bisher gar nicht hatten bzw uns nicht einmal vorstellen konnten. Das ist der ganze Aufwand für die Autopilot- und Summon- Funktion nicht wert. Was ist, wenn das Auto wirklich mal gehackt wird und so gestohlen? Oder per Hacking das Fahrzeug ferngesteuert und absichtlich ein Unfall herbeigeführt wird? Praktisch als „Waffe“ eingesetzt? Das sind richtige Horror-Szenarien!
    So wie beschrieben soll das Model 3 mit der kompletten Hardware für Autopilot und Summon geliefert werde, d.h. mit alle Sensoren, Kameras etc. Die einzige Möglichkeit, die ich im Moment sehe ist, diese Funktionen gar nicht zu nutzen, die App gar nicht zu installieren usw. …Ausserdem sollte die ständige Internet-Verbindung vom Fahrer auch mal gekappt werden können.

    Mir reicht ein stinknormales Navigationssystem, indem alle supercharger und sonstigen Aufladestellen angezeigt werden.

  • Tecklaner

    Die Fahrzeuge Tesla erstellen Ereignisprotokolldateien?
    Wieder etwas worin sich Tesla von anderen Autobauern positiv unterscheidet.
    Viele Unfallhergänge könnten einfacher nachvollzogen werden
    – oder überhaupt erst enträtselt werden-,
    wenn endlich die „Blackbox für’s Auto“ gesetzlich vorgeschrieben wäre.

  • ECZ

    Tja, ich glaube, für viele ist der Punkt „autonomes Fahren“ noch zu viel Utopie.
    Fakt ist aber, dass fast alle Hersteller daran arbeiten und unsere Autos sich in 10 Jahren alleine im Straßenverkehr bewegen werden, ohne aktiven Fahrer.
    Und das wird sicherlich nicht ohne Internetverbindung und Datenübertragung aus den Fahrzeugen funktionieren. Und diese Daten werden gesammelt und weiterverarbeitet.
    Wer das nicht möchte, wird sich keinen Tesla oder demnächst auch viele andere PKW nicht mehr kaufen können.

  • Bernd

    Es ist aber schon bekannt, dass heute praktisch jedes neue Auto alle möglichen Daten loggt und auch nach Hause telefoniert?! Das ist kein Tesla-Thema. Logs sind bei der Fehlersuche das Hilfsmittel der Wahl, und manchmal ist der Fehler auch zwischen den Ohren des Bedieners. Ist halt ungewohnt, früher konnte man sich immer rausreden, wenn es keine Zeugen gab. Nach dem Motto „der Computer geht nicht mehr, ich hab aber nix gemacht!“.

    Allerdings fände ich es angebracht, wenn man als Fahrzeugeigentümer zumindest Einblick in die geloggten Daten hätte, und zwar nicht erst nach einem Unfall o. ä.

    • 2180

      Ich finde es aber schon irgendwie „eklig“ wenn bei jedem Tür auf und Tür zu machen geloggt wird. Wenn man die Summon-Funktion startet kann das noch in Ordnung gehen.

  • Dirk

    Ich finde diese Datensammelwut auch sehr bedenklich. Bleibt bloß zu hoffen, das Tesla solche Daten für sich behält, und nicht auf Anfrage an Versicherungen und staatliche Stellen rausrückt. Aber das bleibt wohl nur ein Wunsch.

  • McGybrush

    Ich kenne das aus meinem Berufsleben auch. Da werden Sachen Reklamiert die angeblich seit dem letzten mal nicht mehr gehen. Der Laie denkt: „Ja macht sinn und könnte klappen“. Der Fachmann denk: „Wie soll das denn gehen. Da besteht kein Zusammenhang und begibt sich auf Spurensuche, findet den Fehler und erklärt 2 Szenarien… Du Kunde hast es falsch bedient oder es ist halt zufällig kaputt gegangen. Beide Szenarien lassen sich Nachweislich zu 50% belegen. Und dann kommt bei einigen das grosse Schauspiel wo in der Hauptrolle immer Ihr Anwalt mitspielt und nur weil sie sich beim „Flunkern“ ertappt fühlten. Um die Kosten geht es da glaub ich bei den Leuten gar nicht mehr.

    Zum einen. Musst man das Fzg bei der Summon des Funktion des Teslas beobachten? Hier ist die AGB entscheidend. Wenn Ja dann ist der Kunde schuld wenn nicht dann der Hersteller. Aber in beiden Fällen musst geklärt werden ob die Elektrik sich nicht selbständig gemacht hat und ebenfalls ein Fehler sein kann.

    Und hier ging es um eine „kleine“ Sache. Spätestens wenn es um Menschenleben geht werden alle beteiligten froh sein wenn es eine log Datei gibt die genau zeigt was passiert ist. Es musst aber klar geregelt werden wie viel Infos sie speichert (max -10min Zeitreise zurück z.B) und wann diese Daten eingesehen werden dürfen. Todesfälle immer. Schwerverletzte und weniger nur wenn alle anderen Beweismittel nicht zum Ziel führen. Bzw. immer nach Gerichtsbeschluss.

  • Dani

    Bekomme jetzt irgendwie angst von dieser summon funktion
    Kann man die auch deaktivieren im display wenn ich die nicht verwenden möchte wer braucht schon das das auto selber aus der garage fährt oder parkiert. Wegen den paar metern laufen ist ja gesund.
    Kennt sich jemand aus

    • ECZ

      Da muß nichts „deaktiviert“ werden.
      Du mußt die Summon-Funktion halt nicht aktiv starten, wenn Du sie nicht magst.

  • Björn

    Summon läßt sich im Menü komplett deaktivieren, ebenso wie der Autopilot.
    Wenn man der Technik in der Beta Version noch nicht trauen mag, ist diese also per Klick ausgeschaltet!
    Ebenso umgekehrt:
    Wenn man diese aktivieren möchte, muß man ausdrücklich einwilligen in die Tatsache, das es ein Beta Release ist und der Fahrer zu jeder Zeit die volle Verantwortung trägt für die Nutzung dieser Funktionen.

  • Jakob

    German Angst ist wieder unterwegs 🙂 (https://de.wikipedia.org/wiki/German_Angst)
    Ohne immense Daten gebe es bestimmte Dienstleistungen überhaupt nicht, an die wir uns schon so lange gewöhnt haben.
    – Google Maps
    – Google Suche!
    Jedes Mal wenn wir eine Suche oder eine Route eingeben, werden die Daten weiter ausgewertet und optimiert.
    Bitte mit Google Maps von vor 6 Jahren vergleichen, die Karten und Navigationen sind heute soviel besser!

    Insofern bin ich ich da gelassen, wenn ich für die Hergabe meiner Daten auch einen gewissen Mehrwert bekomme!

  • Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat er das Auto vom Touchscreen innen aus für den Einparkvorgang freigegeben und ist dann ausgestiegen. Ich dachte, dass man für Summon immer seinen Finger aktiv auf die App oder den Schlüssel drücken muss.

    • FMH

      Ja, in Deutschland geht das „Herbeirufen“ (Summon) nur wenn man den Funk-Schlüssel in unmittelbarer Nähe des Autos oder im Auto hat und auch nur per Smartphone wenn man dauerhaft auf dem Button drückt.

      In USA und anderen Ländern sind die Bestimmungen weniger Scharf, da darf das Auto praktisch auch weitere Strecken (im Schneckentempo!) alleine Fahren…
      Aber man muss in allen Fällen das „Summon“ aktiv starten!

      Kann aber verstehen, dass man als „Anfänger“ evtl. mit den Funktionen und Rückmeldungen etwas überfordert ist. Der Kollege hat wohl nicht damit gerechnet, dass sich auf zweimaiges Drücken von Parken auch das Summon aktiviert – und dann hat er einfach „ok“ gedrückt…

  • Volsor

    Stimmt, ich hab’s mir nochmal angesehen. Es ist tatsächlich vorne. Gruß

  • Artem

    ist das solid black oder das Aufpreis-black?

    • 2180

      Der Tesla wurde selber lackiert. Das ist daran zu erkennen, dass die Türgriffe auch schwarz sind.

  • Carsten

    @Grünspanpolier ich denke das ECZ schon die Fußbremse meint (oder eher Feststellbremse). Den die Mercedes Modelle die ich kenne haben keine Handbremse.

    • Grünspanpolierer

      Eine ‚Handbremse‘ ist in jedem PKW vorgeschrieben. Wie sie betätigt wird (Hebel, Pedal, elektrischer Aktuator) ist dabei unerheblich.

      Das Wegrollen ist bei modernen Fzg. mit Automatikgetriebe eher unwahrscheinlich, da der Zündschlüssel nur in Stellung ‚P‘ abgezogen werden kann…

      Hier ging es aber nicht ums Wegrollen, sondern darum, dass ein Fzg. aktiv in ein Hinderniss fährt, weil ihm Sensoren zum Erkennen desselben fehlen.
      Ich verstehe solche Unfälle als Warnung an den Hersteller, nachzurüsten, bevor etwas schlimmeres passiert. Das gilt im besonderen für diese unsäglichen Falkenflügeltüren!

      • Grünspanpolierer

        Liebes Grünspanpolierer,

        „…eine ‚Handbremse‘ ist in jedem PKW vorgeschrieben…“ ?
        Kann es sein, dass Sie ein Trittbrettfahrer sind? Bisher waren die Kommentare von Grünspanpolierer nämlich qualifiziert und sehr gut recherchiert. Die Kommentare waren so zu sagen das Salz in der Suppe in dem doch sonst hier vorherrschenden „Elon for president“ 🙂 Seit den letzten paar Blogs hat diese Qualität aber ziemlich abgenommen 🙁

        • Grünspanpolierer

          Danke für die durchaus angebrachte Kritik!

          Ich habe mich zugegebenermassen ‚herunterziehen‘ lassen, verspreche aber das Niveau wieder zu heben!

          Zum Thema: Das model S besitzt eine 2D Frontkamera. Bei den niedrigen Geschwindigkeiten des summonings sollte es auch ohne weiter dedizierte hardware durchaus möglich sein, Objekte wie den trailer in Echtzeit zu erkennen..
          Dass man sich nur auf die Ultraschallsensoren verlässt ist sträflich und zeigt, dass es bei Tesla vor allem darum geht, reisserische Effekte mit minimalem Aufwand zu realisieren.
          Sicherheit bleibt dabei i.A. auf der Strecke!

  • Clemens

    Solange auf dem Smartphone, auf dem die Tesla-App läuft, kein echtzeitfähiges Betriebssystem ist, ist auch nicht gewährleistet, dass mit dem Wegnehmen des Fingers die Tesla-App registriert hat, dass der Finger weggenommen wurde. Das kann durchaus erst mehrere Sekunden später geschehen.

  • Grünspanpolierer

    Die Tesla Crash Serie geht weiter:
    http://arstechnica.com/cars/2016/05/another-driver-says-teslas-autopilot-failed-to-brake-tesla-says-otherwise/

    Naürlich ist Tesla wieder unschuldig…

    „She believes Tesla lacks empathy and is being „pretty awful throughout the process“

    Scheinbar merken die Kunden es allmählich…

    • Heinz Wagner

      Was war eigentlich damals beim Elch-Test mit der Mercedes A-Klasse oder dem Audi TT ohne Heckspoiler, der unberechenbar reagierte (Ein erfahrener Rallyefahrer und andere kamen ums Leben), da hat es auch Crash Serien gegeben, oder?

    • willi

      Für mich hören sich die „Tesla ist schuldig“ Kommentare genauso an, wie die zahlreichen Berichte von Unfällen, wo der Fahrer das Automatik Getriebe oder die Start-Stopp Automatik für die Ursache des Unfalls angegeben hat. Diese Fälle bei Verbrenner Fahrzeugen konnten bisher nie bewiesen werden.

      PS: Im Bericht auf arstechnica gibt die Fahrerin zu, sich komplett auf den Autopiloten verlassen zu haben. Dieser ist immer noch Beta und die Bedingungen für die Nutzung sind klar. Der Fahrer bleibt verantwortlich.
      Die Logs zeigen allerdings etwas anderes.

    • E.OFF

      Die Begründungen von Tesla kann man jedenfalls nachvollziehen zu den Unfällen.
      Zu der Summon Funktion ->

      http://teslamag.de/news/europa-herbeirufen-des-model-s-nun-auch-bei-uns-moeglich-7306

      können Sie übrigens nachlesen das Objekte die von oben hängen (noch) nicht erkannt werden. Man sollte sich schon von der Illusion befreien das es keine 100% Sicherheit gibt. In Anbetracht der Tatsache das die Presse bei Tesla seht genau hin schaut weil andere Hersteller so ein Gesamtpaket noch nicht anbieten können läuft das ganze seit über einen haben Jahr recht gut finde ich! Wenn man bedenkt was für Plötzin in manchen Videos damit gemacht wird!

      Da müssen schon andere Sachen kommen die mich von M3 abhalten würden!

      Das es diese 100% Sicherheit bei anderen Herstellen auch nicht gibt, sollten Sie auch einmal berücksichtigen und hier wird vieles unter denn Teppich gekehrt weil hier die Presse nicht so darauf schaut.

      In Deutschland hat es bisher über 1.500 Rückrufe offiziell gegeben ->

      https://www.adac.de/infotestrat/reparatur-pflege-und-wartung/rueckrufe/default.aspx

      Und das es nicht soviel Technik braucht 2016 sehen sie hier ->

      http://www.autobild.de/artikel/vw-caddy-rueckruf-8572611.html

      VW Caddy fährt alleine los! Das haben sie Tesla nachgemacht 🙂 da brauchen Sie nur mit dem Funkschlüssel das Auto aufmachen!

      Und solange es Leute gibt die am Montag in die Werkstatt müssen weil ihr Enkel den Radiosender verstellt hat und sie das nicht auf die Reihe bekommen, werden wir noch einige Jahre brauchen bis es das Idiotensichere Auto gibt!
      Egal von welchen Hersteller !!!

      • E.OFF

        Ups, ich meine natürlich
        „Man sollte sich schon von der Illusion befreien das es eine 100% Sicherheit gibt. In Anbetracht der Tatsache das die Presse bei Tesla sehr genau hin schaut weil andere Hersteller so ein Gesamtpaket noch nicht anbieten können läuft das ganze seit über einen halben Jahr recht gut finde ich!“