Vektorkarten im aktuellen Softwareupdate entdeckt

Tesla-Hacker und Nutzer des Onlineforums Tesla Motors Club verygreen hat im neuesten Softwareupdate von Tesla eine Veränderung im Kartensystem entdeckt (via Electrek). Demnach wurden mit dem neuesten Update 2017.44 (02fdc86) auch Vektorkarten im System eingespielt, deren Verwendung zurzeit jedoch deaktiviert ist.

Wenn Tesla die Vektorkarten im Karten- bzw. Navigationssystem aktiviert, würden diese eine detailliertere Kartendarstellung mit größerem Zoom erlauben. Laut verygreen soll die Kartendarstellung zudem deutlich flüssiger arbeiten. Er veröffentlichte einige Screenshots, die die Neuerungen zeigen, wenn die Funktion mittels Root-Zugriff aktiviert wird.

Tesla versucht die Navigation der Fahrzeuge stets zu verbessern. Besonders im Hinblick auf die Autopilot-Software und damit verbunden dem autonomen Fahren sind möglichst detaillierte Karten von großer Bedeutung. Verygreen hatte zuvor auch aufgezeigt, dass Tesla unterschiedliche Systeme in verschiedenen Ländern einsetzt, so z.B. Mapbox/Valhalla für Taiwan.

  • Pamela
    • Fritz!

      Die Claudia Kemfert ist eine Gute, finde ich!

      • Pamela
        • Longcheck

          ‚Wird schwierig, da gibt es halt noch Leute die ‚doofblind‘ lass(ch) et‘ sagen… ;-()

          • Pamela

            Ich würde es sooo feiern, wenn der vermeintlich Blinde heute nachmittag doof aus dem Anzug guckt, wenn – oh bitte – wenn die Kanzlerin in Bonn
            den sofortigen „Beginn zum Kohleausstieg (10 Altkraftwerke sofort abschalten und dann ziemlich zügig die anderen) und
            die politischen Maßnahmen für den Weg in die E-Mobilität
            verkünden würde.
            Irgendwas in Bezug auf Deutschland muss sie liefern. Nicht nur Geld für schwächere Länder.
            Kohleausstieg alleine wäre aber auch schon der Bringer, da die Verbrennerfreunde keinen Grund mehr hätten, den BEV-Fahrern ständig den Strommix unter die Nase zu halten und damit die Argumentationen für E-Autos deutlich an Stärke gewinnen.
            Ich drücke die Daumen. LG

          • Skynet

            Ein Kohleausstieg mag ja die Bilanz des Strommixes verbessern. Trotzdem bleibt es ein Strommix der selbst langfristig CO2 enthalten wird. Halbwegs „gesicherte“ EE-Strom-Kapazitäten sind es vielleicht 10GW Biomasse und Wasser, die Gaskraftwerke haben 30GW. Ohne E-Autos brauchen wir aktuell irgendwas zwischen 60-80GW auch ohne Sonne und Wind. Da Speicher in der notwendigen Größenordnung absehbar nicht vorhanden sind bleibt beim Kohleausstieg nur der Bau neuer Gaskraftwerke oder Import von Strom. Gaskraftwerke (30GW + X) wird nur jemand bauen, wenn es auch – letztlich vom Steuerzahler – bezahlt wird.

            Das ganze Thema Biomasse will ich hier nicht groß ausbreiten. Wenn aber wegen den paar GW auf mittlerweile rund 25% der Ackerfläche Energiepflanzen als Monokultur mit Kunstdünger und häufig auch Beregnung angebaut werden, gleichzeitig die Artenvielfallt abnimmt und das Insektensterben zunimmt, sollte man auch da schleunigst wieder aussteigen.

          • Longcheck

            Na das passt doch.
            KLARTEXT von der Expertin Prof. C. Kemfert- genau so ist es.
            knapp 30 lohnende MInuten
            WDR-Mediathek, wurde aktuell ausgestrahlt:
            http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/eins-zu-eins/video-jamaika-und-der-klimaschutz—schafft-deutschland-die-energiewende-100.html

          • Luganorenz

            Wieso soll der Steuerzahler die Gaskraftwerke bezahlen? Die Gaskraftwerke sollen von den Stromkunden bezahlt werden und zwar von denen, die in der Nachtflaute Strom beziehen wollen.
            Das ganze noch mit ordentlich teuren CO2-Zertifikaten garniert und man wird ganz schnell auf Effizienz und den massiven Ausbau der Erneuerbaren setzen.
            Und warum nicht Strom importieren aus Regionen, wo die Sonne öfter scheint und der Wind konstanter bläst. Ach dann werden wir abhängig? Also ich bin lieber von einem norwegischen Windmüller von Statoil abhängig als von russischen Musterdemokraten oder arabischen Terrorpaten.
            Mir ist immer schleierhaft, wie man für den status quo argumentieren kann, als ob das derzeitige Rumgewurschtel eine Option unter vielen wäre…