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Aktuell: Tesla-Manager über Model 3 Plaid, Roadster-Produktion, Rückkehr Model S & X

tesla model-s plaid seitlich

Bild: Tesla (Model S mit Plaid-Antrieb)

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Am Pfingstdienstag wurde online viel über den Ferrari Luce berichtet und diskutiert, das erste Elektroauto des Sportwagen-Herstellers, das weder technisch noch optisch überzeugte. Das lange Wochenende brachte aber auch interessante Nachrichten über sportliche Elektroautos von Tesla: Nach der Einstellung von Model S und Model X schloss Technik-VP Lars Moravy ihre Rückkehr nicht aus. Zudem bekannte er, häufig über ein Model 3 mit dem dreimotorigen Plaid-Antrieb nachzudenken, und auch zum Tesla Roadster hatte Moravy Neuigkeiten.

Comeback für Model S & Model X?

Die Limousine Model S und das Flügeltür-SUV Model X auf der gleichen Basis waren die ersten von Grund auf neu entwickelten Elektroautos von Tesla gewesen. Mit ihnen schuf das Unternehmen die Grundlage für den Einstieg in den Volumen-Markt mit Model 3 und Model Y ab 2017. Anfang 2021 führte Tesla bei einem Facelift für die beiden Elektroautos die Plaid-Versionen mit drei Motoren ein. Weitere kleine Überarbeitungen folgten, aber in diesem Januar verkündete Tesla-CEO Elon Musk das endgültige Aus für Model S und Model X.

Vergangene Woche wurden die letzten Exemplare davon in einer limitierten Signature-Edition im Tesla-Werk Fremont an Kunden übergeben. Die Live-Übertragung der Veranstaltung dauerrte nur eine halbe Stunde und brachte, anders als zum Teil erhofft, keine Neuigkeiten zu zukünftigen Produkten. Dafür sorgte dann aber am Wochenende Technik-VP Moravy, der zusammen mit Teslas Design-Chef Franz von Holzhausen mit dem Podcast Ride The Lightning plauderte.

Mit Blick auf die soeben ehrenvoll verabschiedeten Model S und Model X ließ Moravy wissen, dass Tesla bei ihnen vor einer schwierigen Wahl stand: Strenger werdende Crash-Vorschriften vor allem in Europa hätten bedeutet, dass sie ohne grundlegende Veränderungen nicht mehr zulassungsfähig gewesen wären, erklärte er. Statt die anzugehen, habe man entschieden, verstärkt in jüngere Projekte wie autonomes Fahren mit dem Cybercab, den Roboter Optimus und den Tesla Semi zu investieren.

Tesla Model 3 Plaid angedeutet

Für die beiden traditionsreichen Elektroautos lief das auf ihr Ende hinaus – jedenfalls bis auf Weiteres. Eine Rückkehr von Model S und Model X wollte Moravy an mehreren Stellen des Podcasts nicht ausschließen. Für die Fortsetzung des Programms sei zuletzt nicht die richtige Zeit gewesen, aber das müsse nicht für immer gelten, sagte er unter anderem. Wenn sie wirklich irgendwann zurückkommen, dürften die neuen Model S und Model X mit ihren Vorgängern aber kaum mehr als die Namen und vielleicht die Grundform gemeinsam haben.

Mit dem mindestens vorläufigen Aus für Tesla Model S und Model X verschwinden zwei der drei Elektroautos von Tesla, die optional mit dem dreimotorigen Plaid-Antrieb ausgestattet sind (beim Cybertruck gibt es ihn noch für die Cyberbeast-Version). Dass er auch bei Model 3 und Model Y Einzug halten würde, wurde bei deren Facelifts erhofft, doch zunächst blieb es bei Performance-Versionen mit den zwei Motoren. Zumindest beim Model 3 könnte sich das aber ändern, deutete Moravy jetzt an: Er denke jeden Tag daran, sagte er zu dem Vorschlag, dem kleinsten Tesla einen Plaid-Antrieb zu verpassen.

Neuer Tesla Roadster kommt aus Texas

Solche Aussagen sind geeignet, Neugier und Hoffnung auf ein Tesla Model 3 Plaid zu wecken, aber natürlich nicht sehr konkret. Schon eher könnte man das von dem sagen, was Moravy in dem Podcast über den viele Jahre verspäteten Tesla Roadster der zweiten Generation berichtete. So bestätigte der Technik-VP, dass der elektrische Hyper-Sportwagen in der Gigafactory in Texas produziert werden solle. Tesla habe schon erste Pläne dafür gemacht, und in den kommenden Monaten werde sich hier viel weiterentwickeln.

Eines aber gibt es auch nach dem Podcast-Interview noch nicht: einen festen Termin für die Präsentation des neuen Tesla Roadster in voraussichtlich erneut überarbeiteter Form nach der Erstvorstellung vor fast neun Jahren. Zuletzt sollte sie in diesem April stattfinden, was CEO Musk Ende des Monats dann aber um etwa einen weiteren Monat verschob. Auch im Mai dürfte es mit der Präsentation des neuesten Roadster noch nichts werden. Aber zumindest bestätigte Moravy, dass derzeit sämtliche „Performance-Energie“ bei Tesla auf dieses Projekt gerichtet sei.

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