Bundesverkehrsministerium warnt Tesla-Fahrer vor dem Autopiloten

Wir hatten erst kürzlich darüber berichtet, dass die Bundesanstalt für Straßenwesen in einem Gutachten den Autopiloten von Tesla als „erhebliche Verkehrsgefährdung“ eingestuft hatte. Laut Bundesverkehrsministerium war dies jedoch kein Grund, um weitere Schritte einzuleiten, schließlich würde noch keine „abschließende Bewertung“ zum Autopiloten vorliegen.

Wie die BILD jedoch nun berichtet (Paywall), hat das Verkehrsministerium das Kraftfahrt-Bundesamt dazu veranlasst, Tesla-Fahrer offiziell vor dem Autopiloten zu warnen. Wer Fahrzeughalter eines Tesla-Fahrzeugs ist, der kann in den nächsten Tagen mit einem Brief rechnen, der darauf hinweist, dass der Autopilot lediglich als Fahrerassistenzsystem benutzt werden darf.

Das Online-Magazin Mobile Geeks zitiert diesen Brief:

„Sehr geehrte(r) Frau/Herr …,

Nach den hier vorliegenden Unterlagen sind Sie Halter eines Fahrzeuges [Marke], [Modell]. Sollte bei Ihrem Fahrzeug das herstellerseitig angebotene Assistenzsystem „Autopilot“ erbaut sein, sehe ich mich vor dem Hintergrund der jüngst in der Öffentlichkeit zu diesem Assistenzsystem wahrnehmbaren Diskussion veranlasst, Sie auf folgendes hinzuweisen:

Bei dem in Ihrem Fahrzeug verbauten sogenannten „Autopilot“ handelt es sich um ein reines Fahrerassistenzsystem und nicht um ein hochautomatisiertes Fahrzeug, dass ohne ständige Aufmerksamkeit des Fahrers betrieben werden kann.

Der Einsatz dieses Systems in Ihrem Fahrzeug erfordert zu jeder Zeit seines Betriebes die ständige und uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Nutzers im Hinblick auf das unmittelbar herrschende Verkehrsgeschehen, um die Rechtsvorschriften zum Straßenverkehr (insbesondere StVO) einhalten zu können.

Bitte beachten Sie unbedingt auch die in den Bedienungsanleitungen des Herstellers hierzu ausgewiesenen Verhaltenshinweise. Insbesondere betrifft dies die dort im Kapitel „Fahrerassistenz“ aufgeführten „Beschränkungen“, welche die Systemgrenzen beschreiben sowie die zugehörigen Warnungen.

In diesem Zusammenhang wird dort folgendes ausgeführt: „Es obliegt dem Fahrer, aufmerksam zu bleiben, sicher zu fahren und jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten.“

Sollten Sie nicht mehr Halter des oben ausgewiesenen Fahrzeugs sein, so bitte ich Sie, dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) den Namen und die Anschrift des neuen Halters beziehungsweise den Verbleib des Fahrzeuges bekanntzugeben. Benutzen Sie dazu bitte die in diesem Schreiben angegebene E-Mailadresse. [Alternative: Antwortkarte beifügen]

Mit freundlichen Grüßen“

Dass der Autopilot kein vollständig autonomes Fahren ermöglicht, sondern nur – wie alle anderen zurzeit erhältlichen Systeme auch – ein Assistenzsystem ist, stellte Tesla mehr als nur einmal deutlich klar. Zahlreiche der bisher damit verursachten Unfälle hätten vermieden werden können, wenn die Fahrer den Autopiloten so genutzt hätten, wie er vorgesehen ist.

Interessanterweise hat das KBA keinen Brief an Fahrer der neuen Mercedes-Benz E-Klasse verschickt. Das Fahrzeug des deutschen Autobauers verfügt über ähnliche Funktionen, wie die eines Tesla. Das von Mercedes als „Drive Pilot“ bezeichnete System dürfte zudem öfter auf deutschen Straßen eingesetzt werden, als der Autopilot der circa 2.500 Tesla-Kunden aus Deutschland.

Vielmehr geht es dem Bundesverkehrsministerium um die Bezeichnung „Autopilot“, die Tesla für das eigene Fahrerassistenzsystem nutzt. Diese sei irreführend und würde mehr suggerieren, als das System tatsächlich kann. Die Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle in Kalifornien hatte ähnliche Kritik bezüglich des Namens geäußert und beabsichtigt die Bezeichnung „Autopilot“ zu verbieten.

  • Sonntagskuchen

    ich glaube es nicht…. eine extra Bedienungsanleitung per Brief vom Kraftfahrt-Bundesamt.

    Das geht auch mit weniger Aufwand, indem man in die Gebrauchsanleitung schaut und seinen gesunden Menschenverstand einschaltet.

    Autopilot an, Gehirn aus: das geht halt gar nicht..

    • Pamela

      noch drei mal schlafen …
      (ich brauchte jetzt was zur Aufmunterung 🙂

      • Sonntagskuchen

        Ich bin auch gespannt auf den 17.10. Wobei ich ja schon seit März diesen Jahres gespannt hinauf ein Ereignis hoffentlich Ende 2018. Wenn mich bekannte fragen, wann bekommst du den den Tesla, staunen die nicht schlecht, wenn ich antworte: hoffentlich 2018.

    • Stefan G.

      Hallo Sonntagskuchen,

      ja, Sie haben völlig Recht. Das ist einfach nur armselig. Ich komme mir als Teslafahrer gerade wie im Kindergarten vor.

  • Klaus Haakshorst

    Da geht es dem KBA wohl mehr darum, die deutsche Autoindustrie zu schützen. Jeder Unfall ist natürlich einer zu viel, aber es waren wenige und da waren leider teilweise die Fahrer selbst schuld.

    • Pamela

      Ja klar geht es unserem Minister darum, die deutsche Autoindustrie zu schützen und die Aufmerksamkeit auf herbeigesehnte Mängel bei Tesla zu lenken.
      Frage: ist bei irgend einem der Unfälle erwiesen, dass der Fahrer nicht Schuld hatte ?

      • Klaus Haakshorst

        Auf Ihre Frage kann ich Ihnen leider nicht antworten, da ich es nicht weiss. Was mich aber an Ihrem Minister stört ist, dass man es auf so billige Art und Weise versucht. Glücklicherweise besteht Europa nicht nur aus Deutschland. Andere Länder wie Norwegen oder die Schweiz glauben auch immer weniger an die Verbrennerindustrie. Wenn die deutsche Politik nicht in der Lage ist, ihre Autoindustrie an die Kandarre zu nehmen, dann müssen es Andere tun. Die USA haben das sehr gut mit Volkswagen vorgeführt. Übrigens, Norwegen und die Schweiz werden vorraussichtlich ab 2025 keine Verbrenner mehr zulassen.

        • Pamela

          Leider habe ich mir meinen Minister nicht ausgesucht, aber ich bin komplett Ihrer Meinung. 😉

          • Klaus Haakshorst

            Es macht mir immer sehr viel Freude, Ihre Kommentare zu lesen.

          • Pamela

            Das geht mir mit den Ihren grad auch so! Danke.
            Ich hoffe übrigends sehr, dass das deutsche Ziel ab 2030 keine Verbrenner mehr zuzulassen, nicht wieder runtergemogelt wird bzw. in dem Fall rauf.

            Matthias Wissmann, Präsident des VDA, hat im TV gleich rumgejammert wegen der Verluste der Arbeitsplätze und die Gewerkschaften in die Pflicht genommen, dagegen vorzugehen. Das wird wieder lustig !

          • Gregor66

            Wissmann war auch mal Verkehrsminister ………

          • Pamela

            Na fein, dann schließt sich der Kreis ja wieder !

          • Klaus Haakshorst

            Die von Ihnen genannten sind Beide Witzbolde. Leider glauben viele in der Bevölkerung , was diese Figuren der Autoindustrie erzählen. Übertroffen in in ihrem “Wissen “werden diese beiden Minister nur von Erna und dem Grünspanpolierer.

        • efe

          „[…] die Schweiz werden voraussichtlich ab 2025 keine Verbrenner mehr zulassen“ Davon habe ich noch nichts gehört, wissen Sie noch mehr dazu? Würde mich interessieren.

          • Klaus Haakshorst

            Meine, dass ich das irgendwo gelesen hätte, bin mir aber nicht sicher. Norwegen hat das auch angekündigt.

          • Rotznplotz

            Korrekt, so was ging im April 2016 durch die Medien. Anscheinend hat aber Norwegen jetzt das Ganze relativiert:

            http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/norwegen-will-diesel-und-benzinautos-verbannen/story/17718233

            Österreicht prüft derzeit die Machbarkeit eines Verbots. Eine ähnliche Meldung über die Schweiz hab ich nicht gefunden. Würde mich auch wundern. Die Schweizer sind da eher vorsichtig mit solch agressiven Aktionen.

          • Klaus Haakshorst

            Bei der Schweiz habe ich mich wohl vertan, wobei ich glaube, dass es spätestens bis 2030 auch dort mit den Verbrennern vorbei ist. Norwegen will es bis 2025 einführen. Sehr vernünftig.

        • Rotznplotz

          Irgendwie stimmt mich das Ganze ein wenig traurig. Da kommt doch tatsächlich ein äusserst attraktives und innovatives Fahrzeug aus den USA und nicht aus Europa. Die Deutsche Automobilindustrie wird nicht nur in ihrem „Deutsche Ingenieurskunst“-Stolz getroffen, sondern es wird an ihren Grundfesten und an denen von hunderten von Zulieferen mit 100’000en von Arbeitsplätzen gerüttelt. Wäre die Sache umgekehrt gelaufen und wäre Tesla ein Auto eines Deutschen Herstellers, dann wäre das Fahrzeug mit grosser Wahrscheindlichkeit nach den div. Unfallmeldungen in den USA „vorsorglich“ oder „vorübergehend“ aus dem Verkehr gezogen worden. Es geht nämlich nicht darum, wer das bessere Produkt anbietet, sondern darum, den eigenen Markt und die eigenen Mitarbeiter zu schützen.

          Interessant finde ich den Jubel über die gegen VW verhängten Bussen aus Deutschem Munde. VW, und damit auch der Deutsche Steuerzahler hat damit soeben seinen Teil des 51 Mia. USD General Motors Bail-Outs aus dem Jahr 2009 mitfinanziert…

          All dies soll die Verfehlungen von VW nicht beschönigen, sondern nur aufzeigen, dass besonders die USA ihre Interessen und jene der eigenen Industrie meisterhaft zu schützen wissen. Den Brief eines Deutschen Ministers an bestehende Tesla Fahrer halte ich da für eher harmlos. Zumal die Empfänger ja bereits wissen, wie mit dem Tesla „Fahrassistenzsystem“ umzugehen ist, es täglich zur vollsten Zufriedenheit nutzen und über den Brief wohl eher nur den Kopf schütteln.

          • Klaus Haakshorst

            Das kann ich nicht nachvollziehen. Es ist unverständlich, wenn Betrug legalisiert wird. Die Amerikaner haben kürzlich auch eine ihrer eigenen Firmen wegen Abgasvergehen bestraft, nämlich Harley Davidson. Stellen Sie sich vor, ein Juwelier würde in Deutschland Glassteine als Diamanten verkaufen. Der wirtschaftliche Schaden wäre viel geringer und trotzdem würde er ins Gefängnis kommen. VW Manager zahlen sich noch Bonis aus und schicken ihre Mitarbeiter in Bordelle. In den 80ern oder 90gern hat VW Händler im Ausland mit Lizenzentzug bedroht, wenn diese an Deutsche Fahrzeuge verkauften. Die Autos waren bis zu 40% billiger Die Eu verhängte 600 Millionen Strafe. Für die Angestellten tut es mir leid, aber das ginge mir bei Renault oder Fiat genau so. Ausserdem sehe ich es als absolute Unverschämtheit an, das der VW Kunde nach Holland muss, um sich einer Sammelklage anzuschliessen. Ein Verbraucherschutz wie in den USA besteht in Deutschland faktisch nicht.

          • Stefan

            Ich würde mir wünschen das auch hier in Deutschland VW eine saftige Strafe zahlen müsste und vor allem das sie verpflichtet werden diesen Betrug zu korrigieren. Auch ohne Tesla würde ich bei einem Unternehmen das Millionen Kunden betrogen hat und dies auch nicht korrigiert nichts mehr kaufen. Schade für die Mitarbeiter bei VW und deren Zuliefern aber so geht es einfach nicht. Wer ein Brötchen klaut oder den Pfandbon unberechtigt einlöst verliert seinen Arbeitsplatz. Wer im grossen Stil betrügt wird überhaupt nicht belangt.

            Wo leben wir bloss?

    • James

      Mein einziger Punkt dazu ist dass dieses schützen, diese Abschirmung der Realität, über längere Zeit die deutsche Autoindustrie eher schadet als sie jetzt kurzzeitig was nutzt. Wenn das Model S zB schon 2012 von den deutschen Medien/Regierung/Autobauern ernst genommen worden wäre, dann hätten die Autobauer evtl. etwas schneller und konsequenter reagiert.

      • Klaus Haakshorst

        Sie haben natürlich völlig recht. Über die Dummheit vieler Politiker brauchen wir uns nicht zu wundern, die bekommt man jeden Tag serviert. Was mich wirklich entsetzt, ist die Ignoranz der deutschen Autoindustrie. Ohne Not haben die sich aus der ersten Reihe verabschiedet. Die Bosse der Autoindustrie lassen sich ihre Smartphones von ihren Enkeln erklären. Was als Witz gedacht war, scheint der Wahrheit zu entsprechen.

  • Pamela

    Na dann kann ich doch allen Teslabesitzern nur raten, sich den
    Ministerbrief gut aufzuheben. Der kann in 20 Jahren richtig was wert sein.
    Auch dann als lustiges Geburtstagsgeschenk für einen Neuteslafahrer im Freundeskreis.
    Das wird der Lacher des Abends.

    • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

      Prima! Sehe ich beides auch so!

  • Stefan Häberli

    Ist schon witzig. Tesla Fahrer erhalten einen Brief und gleichzeitig läuft in der Schweiz ein Werbespot von Mercedes über die E-Klasse. Der Slogan: Self driver Car. Das muss eine Menge Briefe an Mercedes Fahrer geben…..

    • Klaus Haakshorst

      Lieber Herr Häberli, die deutsche Regierung ist rassistisch. Deutsche Produkte und deren Käufer sind denen egal. Wir mit dem amerikanischen Produkt sind für die etwas Besonderes!

  • W. Müller

    Was für eine Ungleichbehandlung. WO bleibt die Sorgfaltspflicht gegenüber den Mercedes Fahrern? Wieso läßt das KBA die weiterhin sorg- und ahnungslos in die Gefahr laufen mit dem fast funktionsgleichen DrivePilot? Wär diese Sorgfaltspflichtverletzung seitens des KBA nicht einen Brief wert?

  • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

    An das Bundesverkehrsministerium und Kraftfahrt-Bundesamt

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Mercedes: „Drive Pilot“ = Fahr – Pilot
    TESLA: „Autopilot“ = Kraftfahrzeug – Pilot

    Merken Sie den Unterschied? Nein? Ich auch nicht.

    Das durch Sie angestiftete Schreiben (wenn es sich hierbei nicht um einen Scherz oder eine Falschmeldung handeln sollte) empfinde ich ebenfalls als eine Unverschämtheit. Jedenfalls solange Sie nicht auch alle MB-Kunden anschreiben. Und BMW-, AUDI- und Porsche-Kunden vermutlich gleich ebenso.

    Darüber hinaus sehe ich darin eine Diffamierung von TESLA in der Öffentlichkeit. Denn Ihre wahre Absicht ist eigentlich die Verbreitung dieser „WARN“-Nachricht in den Medien. EM sollte überlegen, Sie in diesem Fall zu verklagen.

    • Pamela

      Die ersten 3 Sätze passen schon mal genau.
      Die anderen Autohersteller würde ich nicht bennenen, da die meines Wissens noch nicht mit teilautomatisiertem Fahren werben (??).

      Wenn der arme EM sich da wieder gegen wehrt, hat das nicht den Effekt, als wenn das die deutschen Teslakunden tun würden.
      Ich bin ja noch keiner, ich würde sonst unterschreiben. Vielleicht kanns ja hier eine Abstimmung geben und daraufhin diese Initiative.

      • efe

        Mercedes bewirbt die teilautomatisierte E-Klasse (in den USA) so: Introducing a self-driving car from a very self-driven company“
        @Pamela Suchen Sie mal nach Mercedes selfdriving car ad.

        • Pamela

          Mit den anderen Autoherstellern meinte ich Audi, BMW und Porsche (s.Text eCar-Fan..) nur falls Sie mich mißverstanden haben. Von Audi weiß ich, dass die fleißig testen. Aber die alle werben noch nicht. Mercedes wirbt mit der E-Klasse aber offensiv. Ich werde mir das morgen noch mal reinziehen (sicher kein Vergnügen in dem Zusammenhang !)
          Mir ist jetzt irgendwie schlecht ob der ganzen Ungerechtigkeit und Erna oben machts auch nicht grad besser. Ich lese bei Mercedes immer nur Pilot …

          Knackpunkt ist die Aufforderung „Hände ans Lenkrad“, da wäre es wichtig, was bei Tesla in der Bedienungsanleitung steht, denn das hätte Erna dann sicher vergessen ..

        • @disqus_QTgrrtd12a:disqus Mercedes besitzt als weltweit erstes Serienfahrzeug eine Testlizenz zum vollautonomen Fahren im Bundesstaat Nevada. Daher stammen diese Werbeanzeigen. Nach angemeldeten Bedenken von Consumer Reports http://www.consumerreports.org/mercedes-benz/consumer-reports-tests-mercedes-semi-autonomous-drive-pilot-system/ wurde die Werbung sofort zurückgezogen https://www.cnet.com/roadshow/news/well-that-was-fast-mercedes-pulls-ad-for-drive-pilot-semi-autonomous-system/

          • W. Müller

            Das mit den USA stimmt. Dort wurde die Werbung zurück gezogen.
            Nicht jedoch überall auf der Welt.

            Beispiel Schweizer Werbung:
            Die kommt auch im Fernsehen in der Schweiz.

            „Ist die Welt wirklich bereit für ein Fahrzeug, dass selbstständig fährt…
            finden Sie es heraus mit der neue E-Klasse“

            https://www.youtube.com/watch?v=t6_AkSWuDsQ&

          • James

            Und obwohl genau diese Aussage bei Mobilegeeks mehrfach bestritten wurde, kommt der Social Mod jetzt auf externe Foren um die gleichen Behauptungen zu verbreiten. Kann jedem nur empfehlen die Diskussion von folgendem Blogpost anzuschauen, und dann selber eine Meinung über diese Quelle zu bilden. https://www.mobilegeeks.de/news/bundesverkehrsminister-warnung-tesla-autopilot/

          • W. Müller

            Ist mir gar nicht aufgefallen. Tatsache, das ist dergleiche, der auf mobilegeeks pro Tesla Poster reihenweise unter den fadenscheinigsten Gründen sperrt. DER jetzt hier? Die FUD Kampagne schreckt auch vor nichts zurück.

          • James

            ssshhh, nicht abschrecken! Ich will hören was er/sie sagen will!

          • Wir sperren keine „Pro Tesla Poster“, wie kommst Du denn darauf? Wir sperren Kommentatoren, die sich mit mehrfachen Accounts anmelden, sich Scheindiskussionen liefern, kommentarlos Links droppen, Beleidigungen und Unterstellungen verbreiten usw. – ganz normale Community-Pflege.

          • W. Müller

            Ihr seid nummal dafür bekannt, dass Ihr pro-Tesla Kommentare oder für Euch unpassende Kommentatoren unter fadenscheinigsten „Argumenten“ sperrt.
            Steht wenigstens dazu. Quellen kann ich bei Bedarf genügend aufzeigen.
            Das ist jetzt aber ziemlich off-topic und ich denke, es ist wenig zielführend, Eurer Hausrecht in hier in DIESEM Forum zu diskutieren, da das dort bei Euch eben Euer gutes Recht ist.
            Zum Thema:
            Ich hätte aber lieber mal eine Antwort auf meinen Quelle aus der Schweiz zum Thema Mercedes und Werbung.

          • @W_Mueller:disqus Diese Antwort haben wir bereits in unseren, Dir ja offenbar bestens bekannten Kommentaren gegeben. Uns war nicht bekannt, dass der mittlerweile 7 Monate alte Spot mit dem F015 momentan in der Schweiz ausgestrahlt wird. Das alte Video kennen wir, eine erbetene aktuelle Aufzeichnung im Schweizer Fernsehen haben wir von dem Hinweisgeber aber bisher nicht erhalten. Sollte der Hinweis stimmen, werden sich die Schweizer Behörden wohl noch mit der Zulässigkeit beschäftigen. Wir halten – wie mehrfach betont – die Formulierung „auf dem Weg zum autonomen Fahren“ für erklärungsbedürftiger als es der Spot allein leistet. Normalerweise formulieren Mercedes u.a. Hersteller ja wesentlich unmissverständlicher als Tesla und Elon Musk, was die Systeme momentan tatsächlich leisten können.

          • James
          • W. Müller

            Das Video habe ich zum Zeitpunkt des Postens hier via Schweizer Website von Mercedes Benz aufgerufen.
            Scheint momentan in der Tat offline zu sein.

            Hier aber noch etwas zum Thema. Da kommen die Worte „teilautomatisiert“ und „autonom“ ebenso vor (aktuell 17.10.2016)

            „Auf Autobahnen, Landstraßen und sogar in der Stadt teilautomatisiert
            fahren, in Gefahrensituationen bei Bedarf autonom bremsen und bei
            Ausweichmanövern aktiv unterstützen – das sind nur einige der Funktionen
            des neuen und erweiterten Intelligent Drive Fahrassistenz-Pakets von Mercedes-Benz.
            Ziel ist es, mehr Komfort und weniger Stress durch Entlastung des
            Fahrers zu erreichen und gleichzeitig mehr Sicherheit für alle
            Verkehrsteilnehmer zu schaffen“

            https://www.mercedes-benz.com/de/mercedes-benz/innovation/mit-intelligent-drive-mehr-komfort-im-strassenverkehr/

          • Karsten Jung

            Damit bin ich gemeint.

            Aber es stimmt schon, wenn man nicht das schreibt, was sie lesen wollen, wird man gesperrt.
            Aber ich bin auch nicht der einzige.

          • James

            Das ist schlicht und ergreifend Falsch. Der typische Dialog ein eurem forum beginnt mit eurer Meinung (Tesla kann nix, bald pleite, sämtliche internationale Experten sehen in Tesla eine universelle Gefährdung der Öffentlichkeit), gefolgt von einem Protest, gefolgt von Bemängelung des Charakters des Lesers, weiterer Protest, kein Konsens, Leser gesperrt. Das ist nicht normale Community-Pflege… Aber das muss mir ja keiner glauben, einfach selbst reinziehen.

          • Karsten Jung

            Passen dazu dieser Beitrag eines MOD`s:
            http://disq.us/p/1cun05r

            Zitat:
            Wir verwehren uns gegenueber objektiven Berichten. Wir machen hier Meinung und das schon immer.
            Zitat Ende:

            Beweisführung abgeschlossen.

            PS: Dafür wäre ich dort drüben schon wieder gesperrt worden!

          • @disqus_R7bU4BhKZt:disqus Was wurde von uns bestritten? Das die E-Klasse eine TESTlizenz im Bundesstatt Nevada besitzt? Aber ganz sicher nicht. Ist Dir vielleicht der Unterschied zwischen der für den normalen Straßenverkehr zugelassenen 2017er E-Klasse und diesem Testfahrzeug nicht klar? Wir helfen da gerne bei der Aufklärung.

          • W. Müller

            Ich habe das eher so verstanden, dass Ihr mehrfach bestritten habt, auf anderen Foren aktiv Eure Meinung zu verbreiten.
            Wenn das so ist und ich sage extra „wenn“, dann habt Ihr mit Euren Posts hier Eure eigenen Angaben Lügen gestraft.

          • @W_Mueller:disqus Das haben wir ebenfalls nie bestritten. Selbstverständlich diskutieren wir gelegentlich auch auf anderen Blogs, so wie andere Blogs gelegentlich auf unserem Blog diskutieren. Im Übrigen handelt es sich bei unserem gestrigen Kommentar nicht um eine “ verbreitete Meinung“, sondern um mit zwei entsprechenden Links belegte Fakten.

          • James

            Ich sehe die Überheblichkeit ist eine stabile Charaktereigenschaft.. Na gut. Ich meinte das gleiche was von Karsten angesprochen wurde. Ihr habt euren Blog so geschrieben als würde nur Tesla die Fähigkeiten des eigenen Autos etwas übertrieben darstellen. Das stimmt aber nicht. Mercedes hat mit der normalen im Straßenverkehr zugelassenen E-Klasse ähnliche wenn nicht noch gröbere sprachliche Sünden begangen. Darauf hat euch einer eurer Leser aufmerksam gemacht, ihr habt Beweismaterial verlangt, und stunden später habt ihr hier im Forum gepostet als hätte euch nie jemand darauf aufmerksam gemacht.
            Also nochmal, die E-Klasse wurde international mit ‚Self-driving‘ vermarktet. Die Werbungen werden wohl nicht mehr überall ausgestrahlt, aber doch noch in der Schweiz. Das ist doch nicht so schlimm. Jeder kann mal Fehler machen. Ihr aber wollt Blogger/Journalisten sein, macht ständig einen auf übertrieben gut aufgeklärt, und attackiert eure Leser sobald eure Weltsicht verletzt wird. Das ist alles ziemlich traurig! Ich mein schaut euch doch mal das Forum an – der Chef und Mobilegeeks Social + 3-4 Mann ambivalente Rückendeckung gegen 30-40 Leser die sich zum Teil sehr viel mühe geben mit euch zivil zu bleiben. Wie erklärt man sich so etwas? Sind die eigenen Leser einfach alles nur ‚Fanboys‘?

          • James

            Echt schade… Mobile Geeks Social ist wohl nicht so social und gesprächig wenn er/sie kein ‚BAN‘ Knopf im Repertoire hat 😉

    • W. Müller

      Den Anfang finde ich sehr gut. Jedoch würde ich so weitermachen, wie ich vorhin schon geschrieben habe. Dass man verwundert ist, dass den MB Fahrern nicht die gleiche Sorgfalt zu Teil wird wie den Tesla Fahrern und sich über diese Ungleichbehandlung wundern. Dann noch artig ironisch süffisant bedanken für die Warnung mit der Hoffnung, dass auch die armen MB Fahrer gewarnt werden.

      • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

        Danke für die Anregung. Aber spaßig finde ich das jetzt nicht mehr! Und „ironisch süffisant“ würde zwar dem eigentlich lächerlichen Unterfangen gerecht werden, nicht jedoch dem Kommentar. Schließlich wollte ich nicht lustig klingen.

        • W. Müller

          Ich meinte auch nicht Deinen Kommentar sondern genau wie Du schreibst: So lächerlich wie das Unterfangen mit dem Brief des KBA ist kann man eigentlich nur das Ganze in einer Antwort noch weiter ins Lächerliche ziehen.

  • Stefan Häberli

    Ich möchte davor warnen, die Wirkung dieses Schreiben zu unterschätzen. Die nächsten die mit einem Schreiben kommen sind die
    – Versicherungen -> eingeschränker Versicherungsschutz bei eingeschaltetem Autopilot usw.

    • W. Müller

      Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage. Im Gegenteil, das Schreiben vom KBA klärt die Rechtslage dahin gehend, dass es sich beim Tesla Autopilot um ein übliches und zugelassenes Assistenzsystem handelt. Der Versicherungsschutz würde erst erlöschen wenn der Autopilot keine Zulassung mehr hätte und dennoch diesen jemand verwendet.

  • Spinatcruiser

    Ich fürchte, es wird Millionen von Briefe nach sich ziehen müssen.

    Mir ist gerade klar geworden, dass auch mein erstes Auto mit Baujahr 1979 hätte alleine fahren können müssen.
    Auch das war nämlich schon ein AUTO-Mobil.

    Und ich merke dass erst jetzt …

    Wäre Tesla deutsch, dann würde es dieses Schreiben nicht geben. Diese Aktion zeigt, dass Tesla auf dem richtigen Weg ist und Ernst genommen wird.

    Läuft doch!

  • eftichios

    Ja ja, die Lobbyisten in diesem Lande. Einfach nur peinlich.

  • Erna

    Was soll denn wieder die ganze Aufgeregtheit? Schaut doch mal bitte auf die Seite von Mercedes was dort zur E-Klasse tatsächlich steht. Eber nichts von „Self driving car“. Und genau darum geht es, mit was macht wer in DEUTSCHLAND Werbung.

    Tesla

    Autopilot

    Dank dem Autopilot System kann das Model S mehr als nur die Spur halten. Ein kurzes Antippen des Blinkerhebels genügt, um den Spurwechsel vollautomatisch durchführen zu können. Auch die Geschwindigkeit wird vollkommen autonom geregelt, denn die verkehrsadaptive Tempomatik passt sich dem Verkehrsfluss perfekt an. Die digitale Verbundsteuerung von Motor, Bremsen und Lenkung hält das Fahrzeug in der vorgesehenen Spur und hilft gleichzeitig, Front- und Seitenkollisionen zu vermeiden. Das Model S erkennt sogar passende Parklücken für Sie und parkt vollkommen autonom ein

    Lenkautomatik mit verkehrsadaptiver Geschwindigkeitsanpassung

    Aktive Sensoren in Kombination mit GPS und hochauflösenden Digitalkarten bilden ein Aggregat sich gegenseitig überwachender Systeme. Dank ihnen kann das Model S Autobahnen auch bei Kolonnenverkehr vollkommen autonom befahren – ohne von der Spur abzuweichen. Die kontinuierlichen Echtzeit-Rückmeldungen von der gesamten Tesla-Flotte gewährleisten, dass
    das System permanent lernt und sich verbessert.

    Genau dieses „kurze Antippen des Blinkerhebels“ wurde kritisiert, da es eben nicht vollautomatisch funktioniert soindern man natürlich auf den nachfolgendenn Verkehr achten muss.

    Mercedes


    Ob im Stadtverkehr, auf Landstraßen oder Autobahnen, der DRIVE PILOT regelt Abstand und Geschwindigkeit und unterstützt beim Lenken. Damit kann er den Fahrer spürbar entlasten, besonders bei langen Fahrten sowieim Kolonnen- und Stauverkehr. Der DRIVE PILOT kann automatisch den korrekten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten und ihnen im Geschwindigkeitsbereich bis 210 km/h folgen. Der Fahrer wird beim Beschleunigen, Bremsen und Lenken entlastet – sogar in Kurven. Dafür nutzt der DRIVE PILOT ein ganzes
    Innovationspaket, bestehend aus Lenk-Pilot, Abstands-Pilot und Geschwindigkeitslimit-Pilot.

    Der Lenk-Pilot nutzt sowohl Fahrbahnmarkierungen als auch vorausfahrende Fahrzeuge und kann diesen im fließenden Verkehr auch auf mehrspurigen Straßen und bei nicht deutlich sichtbaren Fahrbahnmarkierungen folgen. Zu seinen Funktionen gehört auch der Aktive Spurwechsel-Assistent. Sobald der Fahrer den Fahrspurwechsel initiiert, kann dieser den Fahrer beim Fahrspurwechsel durch Lenkmomente unterstützen. Der Aktive Nothalt-Assistent bremst das Fahrzeug in der Fahrspur bis zum Stillstand ab, wenn der Fahrer mehrmaligen Aufforderungen der intelligenten Hands-off-Warnung nicht nachkommt, die Hände ans Lenkrad zu legen.

    Der Abstands-Pilot DISTRONIC regelt den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen bis zu einer
    Geschwindigkeit von 210 km/h. Die Wunschgeschwindigkeit ist zwischen 20 km/h und 210 km/h einstellbar. Wird das Fahrzeug am Ende eines Staus durch den Abstands-Piloten DISTRONIC vollständig abgebremst, kann es innerhalb von 30 Sekunden automatisch wieder anfahren, ohne dass der Fahrer eingreifen muss (nur in Verbindung mit dem optionalen Park-Piloten).

    Dank Geschwindigkeitslimit-Pilot (nur in Verbindung mit dem optionalen Multimedia-System COMAND Online) werden erkannte Tempolimits automatisch vom Abstands-Piloten DISTRONIC
    übernommen und die Fahrgeschwindigkeit wird vor Ortseinfahrten automatisch angepasst.

    http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/new_cars/models/e-class/w213/facts/intelligentdrive.html

    • planlossegeln

      Dl;dr

      Ein extra Schreiben, um darauf hinzuweisen, die Gebrauchsanweisung des Herstellers zu lesen? Das KBA macht sich mit solch einer Aktion einfach lächerlich. Aber es passt einfach ins Bild. Ebenso wie Ihre Reaktionen.

      Sie und das KBA werden mit solchen Aktionen den Fortschritt nicht aufhalten können.
      Nicht einmal zu verzögern schaffen sie. Ansonsten wäre der Autopilot längst verboten worden.

    • Stefan Häberli

      Liebe Erma da muss ich Dich korrigieren. Mag für Deutschland stimmen, nicht aber für die Schweiz. Da läuft täglich der TV Spot mit der Bezeichnung Self driver Car. In den USA übrigens auch.

      • planlossegeln

        Achtung! Erna bezieht sich explizit auf DEUTSCHLAND!
        Daher sind solche Argumente ungültig. Genau so wie es „erlaubt“ ist bei einer Außentemperstur unter 45° C (Achtung, Stilmittel der Übertreibung) erlaubt ist den Motor zu schützen und nicht mehr die Umwelt.

        Frei nach Pippi Langstrumpf: ich (deutsche Autoindustrie) mach mir die Welt, widewid wie sie mir gefällt…

      • theBIGeasy

        Lieber Stefan,
        hier wird eine bundesdeutsche Maßnahme kritisiert. Und da hat Erna schon Recht. MB stellt die Assistenzfunktion klar. Tesla ist da wesentlich unschärfer. Das zu dem Thread-Thema.
        Zu Deiner Kritik: „Self Driver Car“ richtet sich nach meinem Verständnis an die Selbst-Fahrer (klingt jetzt jetzt erstmal dämlich) in Abgrenzung zu chauffiert werden. „Self Driving Car“ wäre das, woran man sich zurecht stören könnte. Hast Du vielleicht ein Link, wo man sich die Werbung anschauen kann?

  • Pamela

    Mercedes E-Klasse Drive Pilot Fahrer schläft? Diesem Mercedes macht das nichts aus

    16.05.2016, 14:36 · von FOCUS-Online-Redakteur Sebastian Viehmann

    Auszug:
    „Etwas irritierend ist zunächst die Tatsache, dass der Wagen nicht immer auf die
    Befehle reagiert. Das tut er nämlich auch dann nicht, wenn die
    „Autopiloten-Zeit“ kurz vor dem Ablauf steht: Ein kleines grünes
    Lenkrad im Display wird zuerst orange, dann gibt es hintereinander mehrere
    Warntöne. Die maximale Zeit, die der Wagen ohne jeden Eingriff des Fahrers
    über die Bahn brausen kann, beträgt eine Minute.“

    • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

      Super recherchiert!

      M.W. gibt es keinen einzigen Artikel oder Medienbericht, etwa in der Art: „Mercedes-Unfall: Hat der Drive Pilot versagt?“

      Es gibt auch -zumindest ist davon nichts bekannt- keine behördlichen Untersuchungen von Mercedes-Unfällen, ob der Drive Pilot eingeschaltet und möglicherweise am Unfall (mit-)schuld hatte.

      Das ALLES macht ziemlich deutlich, dass Lobbyarbeit der Mitbewerber von TESLA diese ganzen Kampagnen ausgelöst haben.

  • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

    WIKIPEDIA: „Das KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) erteilt Typgenehmigungen (EG/ECE) und die Allgemeine Betriebserlaubnis (national) für Kraftfahrzeuge und Fahrzeugteile.“ Im Rahmen dieser Tätigkeiten haben deutsche Automobilhersteller tag-täglich mit den Beamten dieser Behörde zu tun.
    Und ebenso mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (auch Bundesverkehrsministerium genannt), dessen Chef Verkehrsminister Dobrindt ist.

    Man gibt sich also rein beruflich regelmäßig (die Türklinke in) die Hand. Unzählige Mitarbeiter beider Seiten kennen sich dadurch natürlich bestens. Bis hin zu den obersten Etagen. Und so trifft man sich auch mal auf Symposien oder Veranstaltungen, erst neulich auf der Messe in Hannover oder Frankfurt und geht auch gerne mal gemeinsam zum Golf- oder Tennisspielen, zum gemeinsamen Essen oder trifft sich allzu gern auf einem Ball…..

    TESLA tut den deutschen Autoherstellern derzeit richtig weh, angesichts nicht vorhandener Pendants, sprich Modelle, die TESLA etwas entgegen setzen könnten. Das wird wohl auch noch bis 2019/2020 der Fall sein. Wobei die Zulassungen in Deutschland noch das geringste sind. In den USA hat TESLA bereits MB und BMW sowie AUDI im Premiumsegment den Rang abgelaufen! Dabei geht es nicht nur um Stückzahlen, sondern auch ums Image! So langsam wird TESLA (und deren Image) also unangenehm. Wie also kann man das nur stoppen?

    Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich glatt einen Witz darüber schreiben:

    Kommt ein verzweifelter Vorstand eines deutschen Automobilherstellers zum Bundesverkehrsminister. Sagt der Auto-Boss zum Verkehrsminister…… (siehe Titelgeschichte)

    • Pamela

      ……. „Sag mal Alexander, wo hast Du denn nun wieder diesen wunderschönen karierten Anzug her ? Aber hör mal, Du könntest wieder was für uns tun ….“

      • Klaus Haakshorst

        …. damit wir nach Deiner politischen Karriere auch etwas für Dich tun können. Wie , Du glaubst uns nicht. Schau Dir Wissmann an, dem geht es heute auch blendend.

    • Klaus Haakshorst

      Wunderbar geschrieben. Als in Brasilien lebender sage ich den Brasilianern immer: Ein Schelm, der da denkt, die Bundesrepublik wäre korrupt.

    • ThomasJ

      Wikipedia, Alexander Dobrindt:

      „Verhältnis zur Deutschen Umwelthilfe:
      Für die Aufklärung des Abgasskandals pflegt der Umwelt- und Verbraucherschutzverein Deutsche Umwelthilfe Kontakte zur US-Regierung, zu kalifornischen Behörden, zu verschiedenen europäischen Regierungen und zur EU-Kommission. Nur in Deutschland kann die DUH kein Aufklärungsinteresse erkennen. Dobrindt als Amtsinhaber des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur verweigere seit Oktober 2015 jedes Gespräch und habe seinen Mitarbeitern untersagt, mit der DUH zu reden, obwohl sie Hinweise von Whistleblowern angeboten habe.“
      So kann man die Aufmerksamkeit des hauseigenen Abgasskandal auf die ausländische Bühne verlagern und lässt seine eigene, innerdeutsche Automobillobby besser dastehen.
      Diese Mechanismen wiederholen sich immer wieder. Siehe Titelstory.

  • raleG

    Herr Dobrindt hätte den Brief mal besser der BAst geschickt. Da wird der AP in einem Gutachten tausende Kilometer gefahren und falsch bedient, wodurch es zu einer Fehleinschätzung kommt, und anstatt seine Experten zu Bitten mal die Bedienungsanleitung zu lesen, schickt er die Briefe an die Teslafahrer raus. Die allerdings durch die Einweisung bei Fahrzeugübergabe, Hinweise auf dem Bildschirm und Bedienungsanleitung bestens informiert sind. Schon lustig 😉
    (Ist nicht ganz auf meinem Mist gewachsen, habe dazu woanders einen schönen Kommentar gelesen, finde ihn aber leider nicht mehr – sinngemäß wiedergegeben.)

    • Stefan

      Wo ist dieses angebliche Gutachten nachzulesen? Ich wurde von meinem Minister aufgefordert besser zu lesen – das würde ich gerne tun und dieses Gutachten haben wir Steuerzahler doch sicherlich auch bezahlt?

      • raleG

        Alles geheim! Tesla AP Gutachten, Diesel NOx Realmessungen – alles geheim. Das Verkehrsministerium macht auf Geheimdienst – sehr befremdlich.

  • Mc Womble

    Zitat: „… hat das Verkehrsministerium das Kraftfahrt-Bundesamt dazu veranlasst …“.
    Das KBA ist eine nachgeordnete Behörde und macht das, was das Verkehrsministerium ihm sagt.

    Ich hatte schon mal Kontakt zu einem Techniker im KBA, weil ich der Frage nachgegangen bin warum es für alle derzeit verfügbaren E-Autos keine Anhängerkupplungen gibt. Aber das ist ein anderes Thema. Der Techniker fuhr seit einiger Zeit selbst ein E-Auto und war persönlich von der e-Mobilität überzeugt. Für solche Beamten ist es sicherlich frustrierend jetzt die Order zu bekommen solch einen Brief zu verfassen.

    Die Rechtslage an sich ist eindeutig und wurde in dem Bericht des BASt „Haftung bei kooperativen Verkehrs- und Fahrerassistenzsystemen“ schon 2012 juristisch ausführlich beleuchtet.

    Wenn der angesprochene Brief nur an Fahrer eines Herstellers verschickt werden sollte würde dies eine Verletzung der Sorgfaltspflicht des Bundesverkehrsministeriums und/oder einen Verstoß gegen die Pflicht zur vollen Amtshingabe eines Beamten vermuten lassen.
    Bin mal gespannt, wann sich die ersten verunglückten Mercedes, BMW, Audi, … Fahrer mit Schadensersatzansprüchen an das KBA wenden mit der Begründung: „Da das KBA uns nicht gewarnt hat, konnten bzw. mussten wir davon ausgehen, dass unsere Systeme zuverlässiger und sicherer sind als die Systeme von TESLA.“

    Was mich dabei besonders stark ärgert und zugleich tief traurig macht ist die „Gesundheit unserer Demokratie“. Ein Bundesverkehrsminister, der sich derart vor den Karren deutscher Automobilbauer spannen lässt ist nicht tragbar.

    Was mich aber wieder tröstet ist meine Erfahrung: „Man kann Entwicklungen verzögern, aber nicht aufhalten“.

    … Und mein TESLA Model 3 kommt. …

    • Stefan

      Gebe Dir völlig recht, die Frage ist nur ob ein anderer Minister sich anders verhalten würde. Ich habe schon einige Zeit den Eindruck das völlig unabhängig vom Parteibuch in alles auf dem Weg zur Erlangung von Macht verkauft wird.

      Mal sehen wann sich diese Lobbyverbände gleich selbst zur Wahl stellen, aber ich glaube die fühlen sich sehr wohl dabei das andere im Licht der Öffentlichkeit stehen und sie im Hintergrund die Fäden ziehen und ihr Geld zählen.

      Was kann man gegen diese Entwicklung nur tun? (nicht bezogen auf den Einzelfall sondern in Summe)

  • Liebe Teslamag Redakteure,
    nachdem Ihr ja schon netterweise den ganzen Brief zitiert, möchte ich darauf hinweisen, dass der Brief keine einzige Warnung vor dem Autopiloten enthält, sondern lediglich darauf hinweist, dass man, bedingt durch eine Diskussion in der Öffentlichkeit (!), doch bitte auch wirklich die Anleitung lesen soll. Also: Der Grund ist eine Diskussion in der Öffentlichkeit, keine Häufung von Unfällen oder gar Todesfällen.
    Vielleicht sollte die Überschrift des Artikels angepasst werden in „Bundesverkehrsministerium bittet Tesla-Fahrer, die Bedienungsanleitung zu lesen“? 🙂

    • Pamela

      Nichts für ungut, Herr Reinel, mir „erscheint“ dies etwas scheinheilig.
      Definieren wir mal „Öffentlichkeit“. Bis das die Pressemeldungen „Erneut tödlicher Unfall mit einem Tesla“ in den Medien kamen, wusste ein Großteil der Bevölkerung gar nicht, was ein Tesla ist. Viele Leute in unserem Land haben ganz andere Sorgen, als sich für eine Luxuslimousine zu interessieren. Die Öffentlichkeit, die Sie hier heranziehen, ist die Presse, deren Unabhängigkeit auch in diesem Forum des öfteren in Zweifel gestellt wird.
      Bei der Qualität der journalistischen Verarbeitung kann man nicht von einer objektiven Öffentlichkeitsmeinung ausgehen. Hätte dies so nicht stattgefunden, wäre dieser Brief vollkommen unnötig, es sei denn, er ist ebenfalls Teil einer Kampagne gegen einen unliebsamen Konkurrenten der deutschen Automobilindustrie mit dem Ziel die Öffentlichkeit zu beeinflussen.

      • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

        Bravo Pamela! Mir gefällt, dass Sie auch das längst durchschaut haben und glasklar zum Ausdruck bringen. Vielen Dank!
        Damit werden Sie mir immer sympathischer! Bitte weiter so.

      • PV-Berlin

        Wir sollten mal dankbar sein, damit bleibt Tesla immer im Gespräch und die kleine Minderheit, die sich schon heute real für die e-Mobilität interessiert und 100.000 $ ausgeben kann und möchte für ein Auto wird das schon einordnen können.

        ‚Das Tesla‘ gibt es ja nicht, es gibt ja nur den inhaltsleeren Spruch ‚Das Auto‘ .

        Man stelle sich vor, man hätte den Bekanntheitsgrad mit normalen Marketingmaßnahmen erreichen müssen, dann wären schon mal XX Mrd. $ weg, denn wer kennt als potentieller Tesla Kunde Tesla nicht?

        Ich meine, die Strategie der Lobby ist kontraproduktiv, ob Presse, ob Blogger ob Forum Voll-Schreiber. Der Verbrenner Lobby wird es wie der KKW Lobby gehen, sie machen erst die User möglich, die Tesla im Netz so stark machen und das auch noch kostenfrei und aus eigenen Antrieb. Da kann man als bezahlte Lobby nur verlieren.

        • Pamela

          Natürlich erhöht Negativwerbung durch die Konkurrenz automatisch den Bekanntheitsgrad. Ich sehe aber das Ziel, in den nächsten 2-3 Jahren bis dass das Mdoel 3 und Nachfolgermodelle von Tesla auf die deutschen Straßen kommen und damit eine ganz andere Käufergruppe ansprechen, Tesla so viel an Negativimage verpassen zu wollen, dass viele davon schon bei ihrer Kaufentscheidung dadurch beeinflusst worden sind.

          Zu dem gemieteten Model S erhielt ich noch Fragen wie „Ist der rein elektrisch ?“ „Und wie fährt der ?“ und „Tolles Ding“.
          Wenn ich dann in Zukunft auf das Model 3 angesprochen werde, vielleicht so: „Fährst Du mit diesem Autopiloten, ist das nicht zu gefährlich ?“ Was machst Du, wenn Tesla jetzt Pleite geht, wer macht dann den Service, was ist mit der Garantie ?“ u.s.w.

          Ich habe gar nichts dagegen, wenn die Leute sich ein deutsches E-Mittelklasseauto kaufen (im Sinne des Technologiewandels allgemein),
          ich finde es aber einfach nicht fair, was hier abgeht.

        • James

          schö ausgedrückt!

      • Klaus Haakshorst

        Ich glaube , es ist ganz einfach zu erklären. Tesla macht keine Werbung in den Medien. Die Verbrennerindustrie schon. Die zahlen riesen Summen und geben dann vor, was verbreitet wird. Ob Spiegel, Focus etc., alles der gleiche Unsinn. Wenn das Wort Lügenpresse nicht so einen miesen Beigeschmack hätte, würde ich ihn jetzt benutzen. Schauen Sie sich nur die Trolle hier im Forum an. Da wird ein riesen Aufwand betrieben, Tesla durch den Kakao zu ziehen. Wenn die wirklich von der deutschen Autoindustrie geschickt werden, sind die Hersteller noch viel dümmer als ich gedacht habe. Eins ist völlig klar, die Autobosse haben eine riesen Angst, dass es ihnen wie Nokia ergeht.

    • W. Müller

      Richtig, Eike Reinel.
      Aber:
      Es gibt eben genau KEINE Häufung von Unfällen oder gar Todesfällen von Tesla Fahrzeugen im Vergleich zu den Fahrzeugen anderer Marken.
      Es gibt aber sehr wohl eine Diskussion in der Öffentlichkeit.

    • Klaus Haakshorst

      Sehr richtig, aber da Teslafahrer auch zwischen den Zeilen lesen können, wissen wir was gemeint war .

    • Karsten Jung

      Super geschrieben!

      Danke.

  • PV-Berlin

    Ich darf vermuten, dass die Menschen, die als möglichen Kunden in Frage kommen, um ein 100.000 € plus Auto zu kaufen, in der Regel lesen werden können.

    Daher stufe ich ich das Schreiben des KBA als Werbemaßnahme ein, um die Kaufentscheidung auch noch mal positiv durch das Verkehrsministerium bewertet zu bekommen!

    Da sollte sich Tesla artig bedanken, denn im Gegensatz zum gemeinen VW Kunden, muss sich ja Tesla noch vorwiegend seine Kunden oberhalb des typischen RTL , Welt, Focus und Spiegel Nutzers suchen. Das ist jede Unterstützung zur Kundenbindung sehr sehr hilfreich.

    Da ja nur „ganz wenige“ Tesla Fahrer überlebt haben (den Autopiloten) bekommen sie auch noch persönlich bestätigt, dass sie ganz besonders klug sind!

    Danke Dobrindt & der Lobby der Besten Autoindustrie der Welt (Selbsteinschätzung) eine derartige Großzügigkeit ist schon außergewöhnlich. Einen weltweit unbedeutenden Hersteller, der in D. kaum Autos verkaufen kann, derart zu unterstützen.

    *Als Aktionär der Tesla Inc. , ist es mir ein großes Vergnügen, Ihnen diese Zeilen geschrieben zu haben.

    • Klaus Haakshorst

      Nun ist nur zu hoffen, dass immer mehr Menschen so denken wie Sie.

  • Gatanis

    In Amerika wirbt Daimler für seine E-Klasse mit „Introducing a self-driving car from a very self-driven company“.
    Aber das scheint nicht zu stören. Viel schlimmer ist doch der Begriff „Autopilot“, auch wenn er selbst bei Flugzeugen einer Überwachung durch den Piloten bedarf.

  • Klaus Haakshorst

    An die Bundesregierung, als Bürger muss ich mich über Ihren Verkehrsminister beschweren. Als 1. werden Teslafahrer indirekt als Analphabeten bezeichnet. Dann war der Brief natürlich auch überflüssig, der wohl bei den meisten nach einigem Gelächter in der senkrechten Ablage verschwunden ist. Neben einer Unverschämtheit handelt es sich hierbei um übelste Steuerverschwendung. 2. muss ich Ihnen Rassismus vorwerfen. Sie haben die Kunden, die ein ähnliches System in deutschen Fahrzeugen nutzen, nicht gewarnt. Ist der Bürger mehr wert, der amerikanische Produkte kauft? Tut mir leid, aber nach dem Abhörskandal der NSA war der Deutsche auch nicht viel wert, ausser vielleicht Frau Merkel. Sie können sich auf die Hinterbeine stellen, Kumpanei mit der deutschen Autoindustrie betreiben und trotzdem werde ich kein deutsches Auto mehr kaufen, bis die etwas gleichwertiges wie Tesla auf die Beine stellen. Nach Ankündigungsorgien wird das mindestens 10 Jahre dauern! So werden in Zukunft immer mehr Menschen denken. Übrigens, der neue Opel Ampera ist auch ein Amerikaner.

  • Martin Haudenschild

    Echt jetzt – Mich erstaunt immer wieder wie „kreativ“ die Lobby sein kann (ausgenommen es handelt sich um die Entwicklung von zeitgemässen Autos). Wirklich unglaublich.

    • Pamela

      Stimmt ! Kreative Veranstaltungen – aber mit schlechten Schauspielern …

      • Karsten Jung

        Schmierentheater.

  • Starkstrompilot

    Es scheint ja hier mittlerweile einmütig festgestellt worden zu sein, dass der Teslabesitzer unter besonderer Obhut des KBA steht. Eigentlich eine beruhigende Vorstellung. Leider hat das Ganze doch irgendwie ein Lobbygschmäckle.
    Aber wäre es nicht auch nötig, allen Verbrennerbesitzern mitzuteilen, dass ihr Auto schuld ist am Tod von 30.000 Menschen pro Jahr in Deutschland. Vielleicht wissen das Viele noch gar nicht, da ihnen durch Werbung etc. ständig eingetrichtert wird, ihr Auto würde durch den exponierten Fortschritt der deutschen Hersteller immer sauberer. Seltsamerweise aber steigt die Zahl der Abgastoten.
    Eine solche Aktion würde natürlich sehr teuer. Immerhin 70 Cent pro Brief. Ich denke aber unvermeidlich, denn wenn rauskommt, dass zu den über 3000 Verkehrstoten nochmal 10mal so viel Abgastote kommen, könnte das juristische Folgen haben.
    Im Gegensatz zum Autopiloten von Tesla steht davon jedenfalls nichts in den Bedienungsanleitungen der giftigen Verbrennerautos.

    • Karsten Jung

      Generell ist es verwerflich:
      – Dieselskandal = Nichts wird gemacht, nichts wird verboten, niemend muss etwas zahlen.
      – Autopilot = Gefährdung im Straßenverkehr, Stillegung des Fahrzeugs gefordert, Verbot des Systems gefordert, Brief an alle (auch nicht betroffene) geschrieben.

      • Starkstrompilot

        Nicht ganz. Der Verbrenner tötet diffus also nicht direkt, aber nachweisbar. Übrigens sind auch die Benziner daran beteiligt, nicht nur die Diesel, und es kommt dabei nicht darauf an, in welchem Maße. Ein Toter ist einer zu viel.

        Der Autopilot hat noch niemand getötet, sondern nur das Fehlverhalten der Fahrer. Jeder, der den Autopiloten gefahren hat, weiß was er kann und was nicht. Noch nicht. Egal wie er heißt.

        Es ist auch egal, ob das Ganze nur eine protektionistische Retourkutsche ist. Es ist einfach eine Frechheit und wird sich für das KBA und den dauerkarierten Verkehrsminister zum Bumerang entwickeln.

        • Karsten Jung

          Danke.

          Sehe ich genauso.

          Indirekt hat er die Teslafahrer als Analphabeten bezeichnet, die ihre Anleitung nicht lesen können.

          Aber wozu dann einen Brief. 😉

        • Klaus Haakshorst

          Genau, die armen Diesel. Denen alleine die Schuld zu geben, wäre unfair. Wenn sich Politiker um das Wohl der Bevölkerung kümmern würden, würden neue Diesel und Benziner schon 2020 nicht mehr zugelassen. Manchmal kann man das Gefühl bekommen, das die die Rentenkassen mit ihren Stinkern entlasten wollen.

      • Grünspanpolierer

        VW muss zahlen: Ca. 15 Milliarden für ca. 8000 to./a NOx Mehremission in USA!

        Das ist soviel wie ein mittelgrosses deutsches Kohlekraftwerk trotz DeNox Anlage emitiert.

        • Karsten Jung

          Und was zahlen sie in Deutschland?

          • Grünspanpolierer

            Keine Ahnung wird sich noch herausstellen. Ich wollte auch keine Partei für VW ergreifen. Man muss sich aber mal die Dimensionen vor Augen halten!

            Stellen Sie sich mal vor, jedes osteuropäische Kohlekraftwerk ohne DeNox müsste eine Summe dieser Grössenordnung bezahlen?

          • Karsten Jung

            Es geht aber um was anderes (das war es dann von mir zu diesem OFFTOPIK Thema):

            VW hat ABSICHTLICH eine Software programmiert (die anderen vermutlich auch) und haben damit ABSICHTLICH mehr Abgase ausgestoßen.
            Und das genau auf Höhe der Kinderwagen und Co.

            Ein Kraftwerk hat ein Genehmigungsverfahren durchlaufen und hält sich (hoffentlich) daran.

            Tesla hat ein Genehmigungsverfahren durchlaufen und es benutzen nur einige wenige Idioten es absichtlich falsch.

            Verstehen sie, worauf ich hinaus will?

            Absicht/Vorsatz vs. falsche Anwendung durch den Betreiber.

          • Grünspanpolierer

            Verstehe ich auch so. Strafe muss sein!
            Ab 2017 wird ja zum Glück das RDE Testverfahren eingeführt!

          • Karsten Jung

            Aber auch dabei hat die Autolobby es geschafft, die Parameter zu begrenzen!

            Ist immer noch nicht realistisch, wenn aber realistischer als der NEFZ.

          • Grünspanpolierer

            Imho wäre eine Lösung, z.B. den Fahrer im FID/Bordcomputer über die aktuelle momentane (und kumulierte) REALE NOx Emission zu informieren.

            Dann hätte so mancher Kurzstreckenpendler und SUV-Stadtfahrer evtl. ein schlechtes Gewissen?

          • Karsten Jung

            Guter Ansatz.

            Aber ob es sie wirklich interessiert?

            Vielleicht sollten im Tacho Bilder auftauchen, wie auf den Zigarettenschachteln. 🙂

          • Grünspanpolierer

            Ist eher der Ansatz wie bei e-Zigaretten mit Display…

        • Klaus Haakshorst

          Diese Verbrecherbande von Volkswagen muss glücklicherweise noch viel mehr bezahlen. Andere deutsche und sonstige Verbrennerhersteller werden hoffentlich auch noch zur Kasse gebeten. Soweit ich weiss, haben Kohlekraftwerke mit Abgaswerten nicht betrogen. Und wie Verbrennerautos werden diese Stinker in naher Zukunft immer überflüssiger. Sie können sich hier im Forum drehen und wenden wie Sie wollen. In spätestens 20 Jahren werden Ihre Enkel Sie fragen, mit was für stinkenden Krachmaschinen man 2016 noch gefahren ist. Da können Sie dann antworten: Ja, das waren noch Zeiten, die deutsche Autoindustrie konnte noch Autos bauen , die hatten super Spaltmaße. Leider hat man den Trend der Zeit verpasst und wir hatten unendlich viele Arbeitslose, weil diese Nieten in Nadelstreifen ignorant waren.

          • Grünspanpolierer

            Sagt jemand, der 2? Diesel fährt.
            Die Dieselproblematik war zu EURO3 Zeiten (ohne DPF, SCR) viel schlimmer als heute! Haben Sie damals auch schon so gewettert? bzw. Ihre Kaufentscheidung entsprechend getroffen?

          • Klaus Haakshorst

            Einer ist Diesel, einer ist Benziner. Sie haben recht, das ist sehr peinlich. Werden aber Beide schnellstmöglich entsorgt.

    • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

      Die beziehen sich ja auf „Spezial“-Software der jeweiligen Autohersteller. Und nachdem diese arglistig betrügen, kann in der Anleitung auch nichts anderes drin stehen.

  • Meiner Meinung nach absolut überflüssig…. vor was warnen? Man muss ja auch nicht warnen, dass man vor dem überqueren der Strasse erst schauen soll und dann selber verantwortlich ist, wenn man sich in Bewegung setzt. Genau so ist es bei dem Fahrassistenten (Autopilot)… Eigenverantwortung.

    • Karsten Jung

      Vielleicht muss man es so sehen, wie es ist.

      Es sit gratis Werbung für Tesla.
      Ich werde derzeit immer aktiver angesprochen, oder der Autopilot eine Gefahr ist.
      Meistens mache ich dann eine kurze Probefahrt mit den Leuten und zeige ihnen, was das System kann und was nicht.

      Dann verweise ich auf die Test`s die zeigen, dass das „self-driving car“ (Mercedes E-Klasse) vieles schlechter kann und trotzdem wird Tesla angeschrieben.

  • James

    kann jedem nur empfehlen den gesamten Blogpost von Mobilegeeks durchzulesen… Samt Diskussion im Forum:
    https://www.mobilegeeks.de/news/bundesverkehrsminister-warnung-tesla-autopilot/

    • W. Müller

      Und was haben wir davon? Dass mobilegeeks aktiv gegen Tesla ist, ist kein Geheimnis.
      Das geht sogar soweit, dass jeder, der in den Kommentaren eine andere Meinung als mobilegeeks vertritt sehr schnell gesperrt wird. Meinungsfreiheit sieht für mich anders aus.

      • James

        find den Post sollte man gelesen haben weil es fast beeindruckend ist wie einseitig berichtet wird, und wie hochgradig skrupellos und manipulativ einzelne Quellen und Aussagen zusammengeführt werden. Und die Diskussion im Forum sollte man auch mal gesehen haben da es, naja, einzigartig ist was da abgeht.. (natürlich für alle die, für die es noch ein Geheimnis ist)

        • W. Müller

          Stimmt, ich habe mir das auf Dein Anraten mal angetan: Einseitiger gehts echt nimmer. Da hast Du Recht.

          • Karsten Jung

            Und das mit dem schnellen und dauerhaften sperren stimmt auch leider.
            So sieht keine Meinungsfreiheit aus.

            Gesperrt wegen dem posten von Links, die beweisen, das sie unrecht haben und schon wurde ich gesperrt.

          • Nein, @karstenjung:disqus. Du wurdest gesperrt, weil Du Dich mit mehreren Accounts angemeldet und dann ’ne klassische Troll-Session hingelegt hast. Kann ja sein, dass andere Seiten Dir so etwas durchgehen lassen. Wir nicht.

          • Karsten Jung

            Nicht die Tatsachen verdrehen.

            Ich musste ja andere Accounts anlegen, da ihr mich immer sofort gesperrt habt. Und zwar GRUNDLOS, nur weil ich pro Tesla schreieb und mit Links zu Fakten antworte.

            Und alle unter dem gleichen Namen, also nichts Geheimnisvolles oder Manipulatives, wie sperren von Andersdenkenden. 😉

          • W. Müller

            Muss das sein? Müsst Ihr Euch hier rechtfertigen für Eure „Schnellsperrungen“, wie ich es aus meiner Perspektive empfinde.
            Jetzt „kapert“ Ihr auch noch das Teslamag Forum und verbreitet Eure – in meinen Augen – sehr einseitige Sichtweise.
            Übt Euer Hausrecht bei Euch aus und gut ists, finde ich.
            Wenn ich mir Euer Forum so ansehe, dann legen fast alle Pro-Tesla Schreiber nach Eurem Dafürhalten eine „Troll Session“ hin.
            Unliebsame Meinungen sind nach Eurer Definition wohl Trolle oder „Schein-Diskussionen“.

            Karsten ist nicht der einzige, der das beklagt und der betroffen ist.
            Steht wenigstens dazu, dass Ihr Euer Hausrecht rigoros nach Eurem Gusto ausübt in Eurem Forum.

          • James

            lass sie doch.. schiessen sich ja eh mit jedem weiteren Wort eher selbst ins Bein.

          • Karsten Jung

            WOW, jetzt zeigen sie ihr wahres Gesicht. Danke für den Beitrag!

          • Grünspanpolierer

            Interessant zu hören. Sowas wird mir hier vorgeworfen…

            Hier testet ein focus Redakteur den ‚Autopiloten‘:
            http://www.focus.de/auto/elektroauto/nach-toedlichem-crash-mit-autopilot-fahrer-muss-eingreifen-dieses-video-zeigt-wo-teslas-autopilot-seine-grenzen-hat_id_5687588.html

          • James

            Jawohl Grünspanpolierer, danke für den wichtigen Beitrag! Das Tesla Model S rutschte unter den LKW Trailer! (den LKW Trailer der gerade vor einem rasenden unbewachten Wagen ’nicht ordnungsgemäß die Straße querte‘.

            Und zum zweiten Punkt. Ja, sowas wird dir hier vorgeworfen. Aaaber, hier bist ja wieder in aller Frische, und kannst sagen was du magst.

            Vielleicht, und nur vielleicht, bist du ja nicht nur interessiert an Querulanz und eines Tages kommt was wertvolles dabei raus.

          • W. Müller

            Danke GSP für die Quelle. Sehr interessant. Da verwendet ein Fahrer ein Kraftfahrzeug entgegen den Herstellerangaben auf öffentlicher Straße und führt so eine gefährliche Situation herbei. Ich bin kein Jurist, kann mir aber gut vorstellen, dass die bestimmungswidrige Verwendung eines Kraftfahrzeuges mit Gefährdungssituation im öffentlichen Straßenverkehr nicht ganz so banal ist.

          • James

            Nein Mobilegeeks, anhand von eurem Schreibgut sehe ich, und vermutlich auch einige andere Betrachter, euch als ungeeignet solche Differenzierungsgrade überhaupt zu verstehen oder darüber zu schreiben. Wenn ihr überhaupt als journalisten arbeiten wollt dann empfehle ich erst mal ein Grundkurs in journalistischer Ethik. Wenn nicht, dann nennt euch bitte einfach pure Blogger, und dann werden weniger Leser euch fürs fehlverhalten beurteilen.

  • Erna

    Endlich wird nach China auch in Deutschland was gegen den falschen Begriff „Autopilot“ etwas unternommen. Wäre interessant zu erfahren wie lange Tesla Zeit zur Umbenennung eingeräumt wurde und ob Tesla dagegen in Deutschland was unternimmt. In China hat man sich jedenfalls nicht dagegen unternommen.

    http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-10/kraftfahrt-bundesamt-tesla-Autopilot

    …“Um Missverständnissen und falschen Kundenerwartungen vorzubeugen, fordern wir den irreführenden Begriff Autopilot bei der Bewerbung des Systems nicht mehr zu nutzen“, steht demnach in dem Brief des Bundesamtes. Tesla darf die Bezeichnung somit nicht mehr in der Werbung für seine Elektroautos verwenden… In den USA kritisierte die Testorganisation Consumer Reports, der Name Autopilot gebe Fahrern ein falsches Gefühl der Sicherheit…

    • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

      Mercedes: „Drive Pilot“ = Fahr – Pilot
      TESLA: „Autopilot“ = Kraftfahrzeug – Pilot
      Merken Sie den Unterschied? Nein? Ich auch nicht.

      Als Elon Musk würde ich dem Verfasser antworten, entsprechende Aussagen und Werbung in Bezug auf den Autopiloten zu unterlassen, sobald Mercedes dies für sich ebenfalls verbindlich zusagt.

  • Pamela

    @Mobilegeeks.de(Social)
    „Wir helfen da gerne bei der Aufklärung.“

    Ich denke hier die Meinung vieler zu äußern, wenn ich sage, wir möchten
    eigentlich keine „Hilfe“ von Eurer Seite, wir haben mit unseren FUD`’s
    schon genug zu tun, kommen aber mit allem alleine klar. Ihr habt ein Forum, da
    könnt Ihr objektiv, subjektiv, restriktiv und manipulativ sein, wie Ihr wollt.

    • W. Müller

      Sehr gut, Pamela. Dem kann ich mich nur anschliessen.

      LG
      Will

      PS: Hier ein aktuelles Zitat von heute von Ssacha Pallenberg, Mod bei mobilegeeks:

      „Sascha Pallenberg Mod

      4. Nein das ist kein Witz. Wir waren und sind hier subjektiv. Objektivitaet gibt es bei den Lottozahlen. Auf Mobilegeeks vertreten wir Meinungen basierend auf unseren Erfahrungen. Keine Ahnung wie man das als Witz verstehen kann“

      Unter Aufklären verstehe ich etwas ganz anderes.