Deutschland: Kraftfahrt-Bundesamt fordert Tesla auf, den Begriff „Autopilot“ nicht mehr zu verwenden

Wir hatten Ende letzter Woche darüber berichtet, dass das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vom Verkehrsministerium dazu aufgefordert wurde, allen Tesla-Besitzern einen Brief zu schicken und davor zu warnen, den Autopiloten nicht als ein vollautonomes System zu verstehen. Dieser Brief dürfte bei den meisten Tesla-Kunden noch am Wochenende eingetroffen sein.

Gestern berichtete nun die BILD am Sonntag (via Zeit Online), dass nicht nur Kunden des Autobauers eine Aufforderung erhalten haben, sondern auch Tesla selbst. Der Elektroautobauer wurde vom KBA dazu aufgefordert, den Autopiloten nicht mehr unter diesen Namen in Deutschland zu bewerben. Dieser Begriff sei „irreführend“, heißt es in der Begründung.

„Um Missverständnissen und falschen Kundenerwartungen vorzubeugen, fordern wir den irreführenden Begriff Autopilot bei der Bewerbung des Systems nicht mehr zu nutzen“, soll im Brief des KBA stehen. Auch in Kalifornien wird zurzeit ein Verbot des Begriffs Autopilot diskutiert. Tesla müsste in Zukunft möglicherweise eine andere Bezeichnung für das Assistenzsystem finden.

  • YB

    Was für ne kindergarten gesellschaft. Sollen mal vor der eigenen tür wischen, nur weil die deutschen hersteller nichts auf die reihe kriegen muss man nicht immer alles schlecht reden.

  • W. Müller

    Wie wäre es mit AutoTeslaPilot ?

  • flop

    Aber Mercedes darf einen „Drive Pilot“ bewerben.

  • Christian Frey

    wie wäre es mit TAPINAYDKI?
    (Teslas Auto Pilot is not autonomous you dumb KBA idiots) 😉

    • Klaus Haakshorst

      Da wäre ich auch für!

  • klaues

    Ich würde es KAS nennen……Kombi Assistenz System….

    • Christian Frey

      Es gibt aber doch gar keinen Kombi von Tesla … 🙂

      • klaues

        :-)…Kombi nicht als Model, sondern im Sinn von Kombinierten Assistenz Systemen….aber Co-Pilot wie hier schon erwähnt ist auch cool…

  • ThomasJ

    Das scheinen die echten Probleme in der E-Mobilität zu sein.
    Will man hier „den“ Autofahrer schützen der denkt, Knopf drücken, schlafen, das Auto geht AUTOMATISCH mit dem PILOT in die nächste Stammkneipe?
    Als Nächstes bekomme ich eine Brief, ich soll meinen Jungen der Franz heisst umtaufen, das sei irreführend, man könnte meinen es sei der Franz Beckenbauer …. 🙂
    Dabei geht es nur darum, dass auch die deutschen Politiker vom E-Unvermögen der eigenen Autoindustrie (und nebenbei dem Dieselproblem) den E-Diskussionsschauplatz mit Negativschlagzeilen ins Ausland verlagern. Heute will man dem Kunden in seiner Botschaft mit positiven Emotionen begegnen, hat man keine überzeugenden Fakten in der eigenen Reihen auf die man aufbauen kann (echte Alternativen zu Tesla, ab 2 Jahren auch und nur im Mittelklassesektor der M3), macht man halt negative Botschaften bei den Mitbewerbern. In der Meinung, Mercedes, BMW, VW etc. glänzen dadurch wieder mehr.
    Und hier auch schon gesagt. Es ist traurig, wie die deutschen Autobauer die echte E-Mobilität (ich mein hier nicht den Hybrid Herr/Frau K. Genz) verschlafen und so Arbeitsplätze der Zukunft gefährden.

  • Volker Weidner

    Das Kraftfahrtbundesamt macht sich in meinen Augen einfach nur lächerlich. Gleichzeitig bekommt es das Amt nicht auf die Reihe, den Betrügern in der deutschen Automobilindustrie auf die Finger zu schauen (Stichwort: Dieselgate). Der NEFZ ist bekanntermaßen überhaupt nicht praxistauglich, die Verbrauchswerte in Werbebroschüren sind Makulatur – alles nur Lug und Trug. Und sich dann aber als Wichtigtuer aufspielen, wenn eine Nicht-Deutsche Autofirma einen Begriff verwendet, den man auch falsch deuten könnte. Dass hier Tesla die Funktion zu Beginn ausgeschaltet hat und beim BEWUSSTEN Einschalten eine deutliche Warnung und Aufklärung vornimmt, die ausführlich erläutert, was geht und was nicht geht … war für das KBA wohl nicht genug? *kopfschüttel*

  • Erna

    Und wo war Eure Aufregung als man in China (dem größten PKW-Absatzmarkt der Welt) den Begriff aus der Werbung nehmen musste? Warum gibt es ähnliche Überlegungen in Kalifornien? Alles nur wegen dem KBA und den dt. Herstellern? Merkt Ihr eigentlich wie lächerlich Eure Anschuldigungen und Verschwörungstheorien sind.

    • ThomasJ

      Verschwörungstheorie?
      Ich für meine Begriffe sehe keine Verschwörung und stelle noch weniger Theorien dazu auf.
      Ich schau einfach hin wie die Interessen gelagert sind und vertreten werden, hier auch schon einmal kommentiert:

      Wikipedia, AlexanderDobrindt:
      „Verhältnis zur Deutschen Umwelthilfe:
      Für die Aufklärung des Abgasskandals pflegt der Umwelt- und
      Verbraucherschutzverein Deutsche Umwelthilfe Kontakte zur US-Regierung, zu
      kalifornischen Behörden, zu verschiedenen europäischen Regierungen und zur
      EU-Kommission. Nur in Deutschland kann die DUH kein Aufklärungsinteresse
      erkennen. Dobrindt als Amtsinhaber des Bundesministerium für Verkehr und
      digitale Infrastruktur verweigere seit Oktober 2015 jedes Gespräch und habe
      seinen Mitarbeitern untersagt, mit der DUH zu reden, obwohl sie Hinweise von Whistleblowern angeboten habe.“

      Und was BMW in der Werbung für einen Hybrid zu bieten hat (der ist nicht mal echt E), sehen Sie im Video oben. Wie die Leser darauf reagieren unter Twitter #WaitOrDrive
      .

    • eftichios

      Nur weil auch andere auf diese lächerliche Idee gekommen sind belegt dies nicht die Legitimät derselben, Scheinargument.
      Welche Verschwörungtheorien?
      Das eine Behörde welche im Dieselskandal und bspw. beim Mercedes DrivePilot nicht aktiv wurde/wird nicht unbedingt als fair zu betrachten ist?
      Tatsache ist, es gibt noch keinen nachweislichen Todesfall, bei welchem der Fahrer alles korrekt gemacht hat, durch den Autopiloten.
      Tatsache ist auch das ein Versagen oder Verbrechen immer solange nicht feststeht bis es bewiesen wurde, so funktioniert Logik und Gesetzgebung das hat nicht mit Teslaspinnerelonmuskaposteln zu tun.
      Sie brauchen nur die Autobild der letzen Wochen aufschlagen und sehen dass dort mit Halbwahrheiten nicht gegeizt wird, dort werden nicht getestete NEFZ-Werte als Fakten angeprisen und EPA Werten von Tesla gegenübergestellt, ständig. Die Autobild kürzt die angekündigte min. Reichweite des Model 3 mal eben um fast 30km. Ampera-e wird als Meilenstein gelobpreist während M3 solala sein soll (motor-talk. beide Autos sind nichtmal auf der Strasse!), da spielt dann langsames Laden und die angeblich fehlende Infrastruktur, die von Kritikern ja immer so gerne erwähnt wird, keine Rolle mehr.
      Ich schaue mir das ganze Geschehen recht neutral an und das Tesla-Bashing ist relativ offensichtlich. Verbote des Direct-Sales in den USA usw. Wenn garnichts mehr hilft werden e-Auto/Tesla-Sympathisanten eben als Tesla-Jünger und Verschwörungstheoretiker abgetan.

      • Guest

        Jetzt werden schon weltweite Verschwörungstheorien heraufbeschworen. Die USA ist nun mal ein freies Land und wenn ein Unternehmen dann den freien Markt blockiert wird man halt tätig.
        Für was brauche ich dann den „Auto“piloten wenn der Fahrer alles richtig machen muss? Und was bedeutet alles richtig machen?

        • eftichios

          Von welchen Verschwörungstheorien sprechen sie denn? Wo wird von wem der freie Markt blockiert?
          Der Autopilot ist ein Assistenssystem welches einem auf längeren Fahrten ein entspannteres vorankommen ermöglichen soll. Es richtig zu machen bedeutet dennoch aufmerksam zu sein, also auf die Straße zu sehen, sich an die Geschwindigkeit zu halten und beim Überholvorgang dennoch seine Rückspiegel zu benutzen, viel mehr eigentlich nicht.
          Nicht alles falsch zu machen reicht in den meisten Fällen eigentlich schon, Dinge die man bereits in der Fahrschule gelernt hat gelten immer noch und dazu gehört es defenitiv nich am Steuer zu schlafen oder auf den Rücksitz zu klettern zudem auch nicht mit 50km mehr als erlaubt herumzufahren.
          Ich weiß nicht was daran so schwer und so unglaublich sein soll. Bei einem Tempomaten der nicht selbständig bremst kenne ich auch dessen Limits, nämlich das ich immer noch die Hände am Steuer habe und die Füße zumindest nahe der Bremse.

          • Guest

            Sie bewerten doch im ersten Satz ihres ursprünglichen Posts Entscheidungen gegen Tesla als lächerlich. Und schreiben dann später das die deutschen Behörden bei einheimischen Herstellern nicht tätig werden, aber bei Tesla schon. Und noch später beklagen Sie dann die Vorgehensweise bzgl. Direct-Sales in den USA. Sie haben also entweder ein hervorragend Expertenwissen global wenn es um nationale Gesetzgebung geht oder sind einer der von ihnen genannten Tesla-Jünger der hier internationale Verschwörungstheorien verbreitet.

            Eines sind Sie aber sicher nicht und das ist der neutrale Beobachter, als den Sie sich gerne darstellen.

          • eftichios

            Als neutraler Beobachter steht es einem also nicht zu eine Meinung zu haben? Was sie meinen ist ein stiller Beobachter, nein, das bin ich nicht, richtig!

            Was davon ist Theorie, oder gar Verschwörungstheorie?
            Entspricht es denn nicht den Tatsachen dass das KBA bei einem ähnlichen Assistenzsystem nicht genötigt sieht die Halter anzuschreiben?
            Wann ist soetwas schon einmal in Deutschland vorgekommen dass eine Behörde ohne einen BEWIESENEN Fall von Fehlinformation oder Fahrlässigkeit seitens des Herstellers, und nur bei diesem, tätig geworden ist?
            Entspricht es denn nicht den Tatsachen, auf dem, von Ihnen absurderweise, als freier Markt bezeichnete US-Markt, u.a. GM nachweislich dafür gesorgt hat das der direkte Verkauf von Tesla ohne Zwischenhändler in einigen Staaten, wie Texas und Michigan, verboten wurde? Jedes Produkt darf in den Staaten auch direkt verkauft werden, egal ob Käse oder Elektrogeräte, nur Autos müssen den Extrakosten-verursachenden Dealer dazwischen haben. (und ja ich weiß wovon ich rede da ich im Export beschäftigt war!)

            Wo ist hier die Theorie?! All diese Dinge sind belegt und öffentlich einsehbar. Fakten haben nicht mit einer Verschwörung zu tun, falls sie dies hineininterpretieren möchten dann geht dies von Ihenen aus, nicht von mir.

          • Guest

            Noch mal zurück zum ersten Satz ihres Posts: Nur weil auch andere auf diese lächerliche Idee gekommen sind belegt dies nicht die Legitimät derselben, Scheinargument.
            Sie wollen also sagen, dass nur Tesla hier im Recht ist und jede andere Meinungen nicht gilt bzw. lächerlich ist.
            Und das KBA muss die anderen Halter auch nicht anschreiben, da diese nicht mit einem Autopiloten werben und somit für das Fehlverhalten der Fahrer verantwortlich gemacht werden.
            Anscheinend gibt es ja genügend Teslafahrer, die das System falsch verwenden oder wie erklären Sie sonst die Vielzahl der Videos auf youtube bei denen der Fahrer auf dem Rücksitz sitzt?

          • eftichios

            Die Debatte um den Begriff „Autopilot“, die Briefe des KBA, welche nichts anderes tun als den Halter aufzufordern die Anleitung zu lesen und gar die Forderung Teslas stillzulegen ist in meinen Augen lächerlich, ja.
            Man darf natürlich anderer Meinung sein, aber eine Meinung sollte immer auch immer auf Faktenberuhen. Wenn ich den Autopiloten als gefährlich einstufe dann muß es enen Grund geben. Wie zum beispiel Unfälle an denen der Autopilot nachweislich schuld ist bzw. ihn verursacht hat. Dies ist nichts als menschliche Logik und nicht verblendetes Teslafindichgeilgelaber.
            Jemand der ein Verbrechen begeht soll auch dafür zur Rechenschaft gezogen werden, aber erst nachdem bewiesen worden ist dass er dafür verantwortlich ist. Wo ist die Untersuchung oder ein Gerichtsurteil welches Tesla Versagen nachweist?
            Erst wenn dies vorliegt, werde ich mit Freude meine Meinung ändern, aber nicht wenn bei jedem Teslaunfall steht „Tesla Crash, war der Autopilot eingeschaltet?!!“ Das ist Bild-Niveau und nichts als Clickbait und hat mit seriösem Journalismus einfach nichts zu tun.

          • W. Müller

            Diese alten Videos sind aus der Anfangszeit und nicht aus Europa. Zeigen Sie mir ein Video aus Deutschland, wo ein Fahrer auf den Rücksitz klettert.
            Selbst wenn es so wäre:
            Warum reagiert das KBA erst 1 Jahr später und dann erst noch, als die „Gefahr“ schon nicht mehr vorhanden ist.

          • W. Müller

            Was ist hiermit:

            Bei Mercedes lese ich, dass der „sogar in der Stadt teilautomatisiert
            fahren“ kann und „in Gefahrensituationen bei Bedarf autonom bremsen“.
            Finde ich persönlich schon sehr verwirrend. Muss ich jetzt nicht mehr
            bremsen, weil das Auto das für mich macht? So vollkommen autonom wie es
            da steht.

            Quelle: http://tinyurl.com/jmop8cd

          • Guest

            Keine Ahnung wie das bei Mercedes ist, aber bei VW funktioniert das in den Grenzen der Physik. Wenn ich natürlich mit 100km/h durch die Stadt rausche hilft das System wahrscheinlich auch nicht.

            Und wenn Sie die Aussage oben schon verwirrt sollten Sie sich vielleicht noch mal überlegen überhaupt eine Maschine zu bedienen.

          • W. Müller

            Bei Tesla funktioniert das ebenso in den Grenzen der Physik bestens. Worüber diskutieren wir hier noch einmal? Das VW und Tesla gleich gute Assistenten haben? Nur bei Tesla heißen die Autopilot und das verwirrt vor allem die VW Fahrer und Nicht Tesla-Fahrer?
            So richtig zusammengefasst?

          • Pamela

            Das sollte sich dann aber nicht nur W.Müller überlegen, sondern Sie und ich und die anderen:

            Der Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz
            (DFKI) in Saarbrücken, Professor Wolfgang Wahlster, sieht in 90 Prozent
            der Verkehrsunfälle den Menschen als entscheidenden Faktor und sagt voraus: „Wenn der Mensch sich verstärkt aus dem Verkehr heraushält, dann vermindert sich das Unfallrisiko.“

            Immer wenn man eine Maschine bedient, erfordert das Verstand und Verantwortungsgefühl.

          • Guest

            Zum Thema Autopilot:
            Der Unterschied ist, dass andere Hersteller ihre Systeme nicht als „Auto“Pilot bezeichnen und dem Kunden den Eindruck vermitteln, sein Fahrzeug wird autonom gesteuert.

            Vielleicht können Sie mir auch die Funktion noch mal erklären? Was passiert wenn der Fahrer alle Warnungen ignoriert? Wie reagiert das Fahrzeug dann? Bei VW wird das Fahrzeug automatisch abgebremst und mit Warnblinker abgestellt. Laut Beschreibung hier ist das anscheinend bei Tesla nicht der Fall.

          • eftichios

            Ein Autopilot schließt das überwachen durch den Fahrer/Piloten aber nicht aus. Sie sehen die Piloten eines Flugzeuges auch nicht wie sie das Cockpit verlassen und ein Nickerchen machen gehen.
            Ich merke nur immer mehr das vielen Menschen tatsächlich nicht klar zu sein scheint was ein Autopilot im Allgemeinen eigentlich ist. Jedoch finde ich auch nicht nachvollziehbar Tesla für die Bildunglücken mancher verantwortlich zu machen.

            Was der Tesla Autopilot beinhaltet, vorallem die aktuelle Version 8.0 können sie sowohl hier auf der Seite, bei Tesla.com oder über google erfahren.
            Neu ist defenitiv das der Autopilot deaktiviert wird, und auch bis zum nächsten Stop nicht wieder aktivierbar ist, wenn man die Warnungen, welche einen auffordern die Hände ans Lenkrad zu nehmen, ignoriert.

          • Guest

            Ah, mit dem Update 8.0 hat Tesla es endlich geschafft die Fehlbedienung zu verhindern. Das können Ford und VW schon seit mehr als zwei Jahren. Fahrzeug gezielt abbremsen und mit Warnblinker zum Stehen bringen falls der Fahrer nicht mehr eingreift. Wie lange hat Tesla dazu benötigt?
            Ich hätte gerne den Aufschrei gehört, wenn ein etablierter Hersteller solche Unfälle zu verantworten hätte.

          • eftichios

            Nein nicht erst seitdem, man hat aber nachgebessert (Tesla ist nicht perfekt und keiner glaubt das, nur diejenigen welche einen immer in die religiöse Idiotenecke stellen wollen).
            Aha und das Fahrzeug auf der Linken Autobahnspur mit Warnblinkanlage abstellen ist also ihrer Meinung nach eine Ideallösung nicht etwa ein Hindernis?
            Im Prinzip kann der Tesla (empfehlen würde ich es auch nicht) sogar jemandem mit einem Herzinfarkt aus dem Verkehr holen und auch wenn die Leute die auf den Rücksitz klettern beknackt sind so zeigt es das der Tesla sogar in der Lage wäre einen bewusstlos geworden Fahrer aus der Situation zu bringen und damit ihn und andere zu retten. Es gibt sogar solche Fälle. Aber das bleibt er bei der ganzen hitzigen Debatte unerwähnt und DAS kann VW oder Ford, im Moment zumindest, nicht.
            Etablierte Hersteller (wobei ich Tesla mittlerweile durchaus als etabliert ansehen würde) haben jeden Tag Unfälle zu verantworten (zumindest laut ihrer Logik denn der sich falschverhaltende Fahrer ist ja nicht das Problem somdern immer der Hersteller) oder glauben sie das sämtliche Fahrassistenten in sämtlichen Autos immer korrekt und verantwortungsbewusst eingesetzt werden? Das steht dann nur nicht riesig groß am nächsten Tag in der Zeitung.
            Welchen Unfall hat den Tesla ihrer Meinung nach konkret zu verantworten?

          • Guest

            Das kann VW oder Ford im Moment nicht? Zumindest VW hat schon seit 2013 den Emergency Assist im Einsatz.

          • W. Müller

            Hat VW den auf der Straße tatsächlich im Einsatz oder funktioniert der nur auf dem Rollenprüfstand? Ich meine, was den Rollenprüfstand angeht hat VW ja bewiesen, dass die dort Experten sind.

          • eftichios

            Davon gibts ne Computer Animation! Woooow! Bis 65kmh ist der glaube ich einsetzbar, also auf der AB ist man verloren.
            Wenn jemand einen Link zu einem offiziellen Test des emergency assist hat bitte posten.

          • W. Müller

            Welche Unfälle hat genau jetzt – ich meine bewiesen und im Unfallbericht beschrieben – Tesla zu verantworten?
            Joshua Brown? Da wissen wir nicht, warum der nicht auf die Strasse gesehen hat. Er kann genauso gut ein medizinisches Problem gehabt haben. Mit jedem andern Auto wäre er dann mit der Geschwindigkeit einfach in den „Graben“ ab und hätte sich überschlagen. Hier kann man nur spekulieren.

            Der Unfall in China? Da ist noch nicht einmal klar, ob der „Autopilot“ eingeschaltet war. Es wird nur von der Familie behauptet.

            Also meine Bitte: Quellenangabe und Unfallbericht und keine Vermutungen und Spekulationen anhand von Berichten, bei denen ausser beim Joshua Brown herauskaum, dass der Autopilot entweder gar nicht aktiviert war oder der Fahrer die Warnungen ignoriert und noch Gas gegeben hat. Den China-Unfall lass ich mal als ungeklärt.

          • W. Müller

            Sie sagen es: Das Fahrzeug schaltet die Warnblinkanlage an und bremst bis zum Stillstand.

            Was den Namen angeht gibt es eine auffällige Diskrepanz zwischen den Tesla Kunden und -Fahrern, von denen keiner meint, der Autopilot sei für autonomes Fahren und all denjenigen, die keinen Tesla besitzen, die es offensichtlich besser wissen als die Tesla Fahrer selbst.

            Vielleicht kommt das daher, dass man als Tesla-Kunde sehr schnell merkt, dass „Autopilot“ nur ein Begriff aus dem Marketing ist und im Handbuch davon nirgends als einschaltbare Funktion die Rede ist.

          • Guest

            Sie meinen mit dem neuen Update? Vorher anscheinend nicht, sonst wäre keines der Videos auf youtube möglich gewesen.

          • W. Müller

            Die Videos sind zumeist sogar noch vor der 1. Verschärfung aus dem März 2016.

        • W. Müller

          Fahren Sie Tesla? Nein? Ja dann…
          Aber gerne hören wir Ihre Meinung, wie Sie sich vorstellen, wie Tesla Fahren so ist. Oder wie SIE denken, wie Tesla Fahrer denken.

          Ich schlage Ihnen vor: Mieten Sie sich einen Tesla und erfahren es selbst. Dann diskutieren wir Ihre Erfahrungen zum Thema. Das wäre sicher mal interessanter.

          • Guest

            Danke, hab ich schon gemacht. Und war sogar zufrieden.

        • eftichios

          Hier nochwas zu Verschwörungstheorien die angeblich in den Köpfen von Teslaspinnern herumspuken. Gerade. Frisch reingekommen.
          CNBC meldete heute das Tesla bereits eine Verspätung für das Model 3 auf Mitte 2018 auf ihrer Homepage ankündigt, woraufhin die Aktie um 2% fiel.
          Tatsache war, Tesla schrieb das alle diejenigen welche jetzt ein M3 bestellen nicht vor Mitte 2018 mit der Auslieferung rechnen können, da ja erst die bestehenden knapp 400.000 abgearbeitet werde müssen.
          CNBC hat es mittlerweile korrigiert.
          Nein keine Verschwörung, aber dumme Leute die sich wie die Geier auf jede mögliche Negativmeldung für Tesla stürzen.

          • Guest

            Nur mal als Hinweis: Wenn die Aktie fällt betrifft das mich auch 😉
            Deshalb wünsche ich Tesla auch Erfolg.
            Mit geht es nur darum wie (und ja bei solchen Sachen nenne ich sie so) Teslajünger bei Tesla alles positiv bewerten, was bei den etablierten Herstellern verteufelt wird. Denke Sie mal daran wie die Bevölkerung darauf reagiert hätte, wenn ein Reporter einen BMW, VW, Opel, usw. absichtlich beim Probefahren schlechtgemacht hätte und diese Unternehmen dann wie Tesla dazu Stellung genommen hätten. Die Fahrzeugbesitzer wären Amok gelaufen aus Angst bzgl. Datenschutz.
            Glauben Sie wirklich Update over the Air ist eine Errungenschaft die sich Tesla auf die Fahnen schreiben kann?

  • Kant

    Autopilot
    https://en.wikipedia.org/wiki/Autopilot
    „An autopilot is a system used to control the trajectory of a vehicle without constant ‚hands-on‘ control by a human operator being required“. Hier ist also explizit davon die Rede dass KEINE kontinuierliche Kontrolle des Menschen (hands-on) erfolgt
    „Auto-“ steht nicht für „Auto-mobil“, sondern für „Auto-mat“. „Automaten sind folglich Maschinen, die vorbestimmte Abläufe selbständig, also automatisch, ausführen“ (ein Autopilot ist also noch nicht ein System für autonomes Fahren).
    Um aber von der „Wort-Klauberei“ weg zu kommen: der entscheidende Punkt ist, dass Tesla mit dem Autopiloten den Eindruck erweckt hat (erwecken wollte), dass man hier ein next generation System entwickelt hat. Akzeptiert man dass es sich hier um ein ähnliches System wie den Drive Pilot handelt, so ist das System zwar immer noch fortschrittlich, aber nicht mehr ein Alleinstellungsmerkmal.
    Günstig wäre sicher, wenn man Funktionen in diesem Bereich wie andere Funktion (Tempomat, ABS, …) standardisieren würde.

  • René Stutz

    Ich wäre für „Copilot“, denn dieser kann den Job vom Piloten übernehmen, der Pilot aber bleibt der Chef und ist für den Flug und das sichere Ankommen am Ziel verantwortlich.

  • Kyle Seven

    Ich wäre analog zur Musikszene für apfkaap Autopilot formerly known as autopilot :))

    Im Ernst: ich verstehe die Bedenken, allerdings sollte das KBA auch die Merceded Fahrer eh Drive Pilot anschreiben

  • eftichios

    Wenn sich das KBA solche Sorgen um die Menschen macht, dann frage ich mich warum Autohersteller und Smartphonehersteller nicht gezwungen werden dafür zu sorgen, dass Funktionen die den Fahrer bei laufendem Motor ermutigen auf sein Scheiß Gerät zu schauen gesperrt oder nur eingeschränkt nutzbar sind.
    Wieviele Menschen werden verletzt oder sterben jedes Jahr auf der ganzen Welt weil manche Vollidioten Whatsappen oder PokemonGo spielen müssen. Das interessiert kein Schwein. Da wird die volle Kontrolle dem verantwortungsbewussten User überlassen. Aber kaum knallen ein paar Teslas bei eingeschaltetem, und das ist das einzige was in den meisten Fällen tatsächlich bewiesen ist, Autopilot irgendwo rein, geht es wie ein Lauffeuer durch die Presse, Teslabesitzer werden bespamt, der Name soll auch weg und am besten sollen alle Teslas stillgelegt werden!
    Und das hat dann nichts mit Lobbyismus und Teslabashing zu tun?!

    • Pamela

      Mir aus dem Herzen gesprochen !
      Ich habe schon so viele krasse Situationen dieser Art erlebt, auch lebensgefährliche !
      (auch lustige : Kreisverkehrfahren ohne Pilot und ohne Hände ist ganz schön doof.)

  • Klaus Haakshorst

    Die Korruption im Verkehrsministerium ist schon gigantisch. Die Frechheit, dies so offensichtlich zu machen, bringt mich zu der Überzeugung, möglichst auf Produkte der deutschen Autoindustrie zu verzichten, selbst wenn diese in ferner Zukunft die Qualität eines Tesla erreichen sollten.

    • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

      Vollkommen richtig! Denn insbesondere hat es in ganz Deutschland nicht einen einzigen Unfall gegeben, bei welchem der Autopilot nachweislich selbigen VERURSACHT hätte.

      Es gibt ergo KEINE LEGITIMATION für solch ein aufsehenerregendes Vorgehen. Bleibt als Zweck nur bewusste Diffamierung. Klar dass hier eindeutig Lobbyismus dahinter steckt.

  • Wilhelm Wiesel

    Nennen wir es doch „Tesla Drive Pilot“ – (in Anlehnung an den „Drive Pilot“ von Daimler). Der Begriff dürfte in Deutschland zukunftssicher sein, da ein Verbot dieses Begriffes auch einen deutschen Hersteller betreffen würde.

    • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

      Bin zwar komplett gegen eine Umbenennung, aber wenn es denn sein müsste, wäre das wohl der cleverste UND medienstärkste Ansatz. Denn dann kann die Presse nicht mehr lästern, ohne MB mit zu tangieren.

  • Klaus Haakshorst

    Vielen Dank an den Leipziger E- Autovermieter Strominator für seinen Brief an das Kraftfahrt Bundesamt. Speziell im Winter, wenn durch geschönte Abgasnormen von Verbrennerautos die Luft besonders belastet wird, solle man den Bürger doch bitte schriftlich benachrichtigen.
    Dies kann man nur unterstützen, da auf Grund dieser Tatsache tausende von Menschen sterben. Die deutsche Stinkerindustrie würde dies natürlich als Steuerverschwendung bezeichnen . Ein weiteres Argument der Verbrenner könnte sein: Wir tun etwas für die Rentenkassen!!!

  • W. Müller

    Man kann das ganze auch einmal sachlich sehen:
    Welcher verantwortungsbewusste Beamte ist ernsthaft der Meinung durch Umbenennung würde sich das Fahrverhalten der Tesla-Kunden und -Fahrer grundlegend ändern?
    Ich glaube, kein Mensch, der über einen einigermassen brauchbaren Intellekt verfügt, kommt zu so einer absurden Annahme.
    Allein das ist für mich der Beweis, dass es hier im eine Kampagne geht und um nichts anderes. Medienwirksam in Szene gesetzt.

  • MagErnanicht

    Wieso regt Ihr Euch alle so auf? Ich hab das Anschreiben gerahmt und in meine Garage gehängt.
    Tolle Deko …
    Keiner von diesen Pessimisten kann die Zukunft verhindern-auch nicht mit Verboten.

    p.s. Ich freue mich dass wir in diesem Land offensichtlich keine anderen Probleme haben

  • Kant

    Von der Verschwörung zu den Fakten:

    In
    https://de.wikipedia.org/wiki/Notbremsassistent
    ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Begriffen (Warnung, Assistent, autonome Notbremsung) und den damit verbundenen Funktionen sehr gut erklärt.
    Das Tesla-System ist danach (wohl) ein autonomes Notbremssystem. Ein solches System dient „primär“ dazu, falls der Fahrer nicht bremst „selbständig“ eine Notbremsung durchzuführen. Hiermit soll ein ungebremstes Auffahren vermieden werden. Ein solches System garantiert nicht die vollständige Abbremsung bis zum Erreichen des Hindernisses und ersetzt auch nicht das Bremsen im Normalbetrieb – es ist für den Notfall vorgesehen.
    Einen guten Überblück über existierende Systeme liefert youtube:
    https://www.youtube.com/watch?v=ajlwXG9gCuI
    Hier ist anzumerken, dass die dort gezeigte Testumgebung für die verwendete Sensorik „ideal“ ist (kein Gegenlicht, einfache Verkehrssituation). Was sicher fehlt ist ein „Standardtest“ für Autonome Systeme; eine Demonstration auf einer willkürlich gewählten Teststrecke ist mit einer realen Situation sicher nur bedingt vergleichbar.
    Die Tesla-Sensorik scheint der Mercedes-Sensorik ähnlich zu sein. Insofern handelt es sich hier sehr wohl um ein autonomes System, das bei den genannten Tesla-Unfällen nicht oder nicht vollständig funktioniert hat (vermutlich Sensorik-Fehler). Hierbei handelt es sich jedenfalls um eine nicht vollständig und korrekte Realisierung der Funktion, die Verwendung des Begriffs „Assistenzsystem“ ändert hieran nichts.
    Die Notwendigkeit die Hände am Lenkrad zu halten ändert natürlich ebenfalls nichts an der Autonomie des Fahrzeugs, sie dient nicht der Steuerung des Fahrzeugs sondern nur dem Eingriff des Fahrers bei Fehlfunktion des Fahrzeugs (der Fahrer wird damit zum Assistenten des Autos :-))

    Wenn dies wirklich stimmt und nicht ein Aprilscherz ist:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Tesla-weist-Behoerdenkritik-am-Namen-Autopilot-zurueck-3351722.html
    Wie sich Tesla auf den Vergleich von Auto-bahn und Auto-Pilot versteigen kann ist mir rätselhaft. Vielleicht wäre eine bessere Abteilung für Unternehmenskommunikation doch hilfreich…

    Den von Hr. Müller eingeführten Link
    http://tinyurl.com/jmop8cd
    kann ich nur empfehlen – so macht man Werbung!

  • Kant

    Ein Beispiel für erfolgreiche Lobby-Arbeit:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Autonomes-Fahren-Bundesregierung-gibt-80-Millionen-Euro-fuer-Teststrecken-3353197.html
    Aus diesem Artikel wird nicht ganz klar, ob es sich dabei um folgendes Programm handelt:
    http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/DigitalUndMobil/ForschungsprogrammAutomatisierung/forschungsprogramm-automatisierung_node.html
    – Hat Jemand mehr Info darüber?
    Interessant ist die Formulierung der Zielsetzung:
    „Jetzt nehmen wir die komplexen Verkehrssituationen auf den Landstraßen und im Stadtverkehr in den Blick.“
    Hier handelt es sich zudem um ein „Forschungsprogramm“, vom operativen Einsatz in der Praxis ist man also noch deutlich entfernt (dies wird auch so dargestellt)…
    Tesla war vermutlich schlicht nicht gut beraten, den Eindruck zu erwecken, dass der „Autopilot“ bereits „voll Praxis-tauglich“ sei.
    Schuld ist vermutlich auch EM selbst der die (derzeit noch völlig unrealistische) Vision „man kann das Auto „remote zu sich bestellen““ ausgegeben hatte.
    Zusammengefasst: „Tesla bietet derzeit ein System für (teil)autonomes Fahren an, das in 80% der Fälle funktioniert. In 20% der Verkehrssituationen funktioniert das System nicht korrekt/vollständig und der Fahrer muss daher in der Lage jederzeit in der Lage sein, die volle Kontrolle zu übernehmen“. Um den Begriff „Industrie 4.0“ zu bemühen könnte man vielleicht von „Autopilot 80.0“ (oder „Autopilot 0.8“) sprechen :-). Durch Analyse der gesammelten Autopilot-Daten kann Tesla dann sowohl die Hardware (Erweiterung der Sensorik) wie auch die Software (Bewertung der Sensorik-Daten) verbessern -> 0.9 kann man sicher in naher Zukunft erreichen, auf 1.0 würde ich nicht setzen (setzt vermutlich eine Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer und eine „intelligente Infrastruktur“ voraus).

  • W. Müller

    Hier die Reaktion aus den Niederlanden
    „De KBA vraagt Tesla de term ‚autopilot‘
    niet te gebruiken in advertenties omdat de term misleidend zou zijn. De
    RDW gaf in 2015 de Europese typegoedkeuring af voor de eerste Tesla met
    een autopilot-functie. “Feitelijk zit de typegoedkeuring niet in de
    naam”, zegt RDW-woordvoerder Hans van Geenhuizen tegen Automotive. “Het
    is niet onze taak om taalkundig te bepalen wat wel of niet door een
    fabrikant voor marketing gebruikt mag worden.”

    „Fabrikanten gebruiken voor deze geavanceerde
    bestuurder-ondersteunende systemen commerciële benamingen zoals Steering
    Pilot, Piloted Driving, Auto Pilot en Lane Assist. Een dergelijke naam
    kan de suggestie wekken dat er sprake is van een zelfrijdende auto“,
    schrijft de RDW in een officiële reactie op de berichtgeving.“

    Google Translate:

    „Die KBA fragt Tesla nicht den Begriff „Autopilot“ in der Werbung zu verwenden, weil der Begriff irreführend wäre. RDW 2015 gab die europäische Zulassung für die erste Tesla mit einer Autopilot-Funktion aus. „In der Tat, die Genehmigung ist auf den Namen nicht“, sagte RDW-Sprecher Hans Keine Häuser auf der Automotive. „Es ist nicht unsere Aufgabe, sprachlichen, um zu bestimmen, was kann oder auch nicht von einem Hersteller für das Marketing verwendet werden.“

    „Die Hersteller nutzen diese Fahrerassistenzsysteme Handelsnamen wie Lenk Pilot Piloted Fahren, Autopilot und Lane Assist. Ein solcher Name könnte darauf hindeuten, dass es eine selbstfahr ist Auto“ RDW in einer offiziellen Antwort schrieb Berichterstattung.

    Quelle:
    https://automotive-management.nl/nieuws/laatste-nieuws/merkkanaal/19263-rdw-ontkent-uitspraken-over-autopilot