Die 4. Tesla-Generation: Laut Musk soll nach dem Model 3 ein noch günstigeres Modell kommen

Wir hatten erst kürzlich darüber berichtet, dass Elon Musk in Norwegen zu Besuch war, um bei einer vom Verkehrsministerium durchgeführten Konferenz teilzunehmen. Dort sprach Musk unter anderem von Fahrdienstleistungen, die Tesla in Zukunft anbieten könnte. Das war jedoch anscheinend nicht die einzige Interessante Aussage, die auf der Konferenz gefallen ist.

Wie EVANNEX berichtet, äußerte sich Musk auch zu einer möglichen 4. Generation von Tesla-Fahrzeugen (das Model 3 ist die 3. Generation), die das nächste Etappenziel des Unternehmens darstellt. Dabei soll es sich um ein noch günstigeres Fahrzeug als das Model 3 handeln, was sich dann „die meisten Menschen leisten können“.

Mit einem Basispreis von 35.000 US-Dollar für das Model 3 soll sich laut Musk etwa die Hälfte der Menschen das Fahrzeug leisten können, wobei der Tesla-CEO hierbei sinngemäß von marktrelevanten potenziellen Kunden spricht und nicht der Menschheit an sich. Eine anschließende 4. Generation könnte zukünftig einen noch größeren Kundenkreis ansprechen.

Ich bin sehr aufgeregt darüber, ein Fahrzeug produzieren zu können, welches sich die meisten Menschen leisten können. Es wird einmal Fahrzeuge geben, die noch wesentlich erschwinglicher sein werden, aber ein Fahrzeug wie das Model 3 ist entwickelt worden, damit ungefähr die Hälfte der Menschen sich das Fahrzeug leisten kann. Mit der 4. Generation und kleineren Fahrzeugen werden wir in einer Position sein, wo sich jeder ein Fahrzeug leisten können wird.

Zu hören im Video ab 12:12 Min.:

Beitragsbild: Flickr-Account von Samferdselsdepartementet

  • kaminfilter

    Wenn das klappt, wird Tesla zum Vollsortimenter und damit sinkt die Gefahr der Pleite sowie der feindlichen Übernahme. Sehr gut!

    • Michael

      Dazu müsste Tesla aber sehr schnell sein und den anderen Herstellern zuvorkommen. Ein Kleinwagen (oder besser VW Golf-/Polo-Größe) ist schnell mal auf den Markt gebracht. Und da könnte Tesla dann schnell hinterher hinken. Hoffentlich schaffen Sies noch rechtzeitig.

  • Dejan Stankovic

    Ein Auto der GOLF Größe mit eine Reichweite von echten 250 km… und natürlich Superchargerfähig – bei Bedarf (muss nicht kostenlos sein) – und einem Preis ab ca. 17.000 EUR – Das wäre für sehr viele Menschen möglich und wünschenswert.

    • Peter Rut

      Keine Sorge ich arbeite daran 😉
      Was wollen Sie denn noch? Irgendwelche anderen groben Wünsche?

  • KingArtus

    interessanter wäre eine Variation des Model 3. wenn man beim Model 3 von einer Plattform ausgeht, wäre neben dem Möglichen Pickup, der sich klar an die Amerikaner richtet, ein Kombi und ein Cabrio interessant,

    Vor allem weil gute Kombis sowieso immer in dem Preissegment sind

  • Michael

    Na klar, man kann immer ein Auto noch günstiger verkaufen oder sogar verschenken. Aber das ist dann weit weg von einem Nachhaltig wirtschaftlichen Unternehmen.
    Tesla soll jetzt erstmal überhaupt das M3 bauen und damit Geld verdienen, denn wenn die 2018-2020 immer noch rote Zahlen schreiben, dann ist der Ofen sowieso aus.

    Ich hoffe die schaffen das, bei den letzten beiden Produkten (Powerwall und Powerpack) war ja auch wieder: viel versprochen und nichts gehalten. Und das Model X ist auch um einiges teurer als gedacht …

    • Grünspanpolierer

      Vielleicht sollte Tesla erstmal die Qualitätsmängel des nicht gerade billigen Model X in den Griff kriegen?
      z.B. :https://www.youtube.com/watch?v=9kjtmC0YgUQ

      Wenn sie diese Schlappe und die massenhaften Stornierungen desselben finanziell überleben, könnten sie ja dann langsam dazu übergehen, die Model 3 Reservierer auf den tatsächlichen Preis desselben vorzubereiten.

      Wer die Powerwall Ankündigung und den aktuellen VK der derselben betrachtet, könnte sich diesen schon heute in etwa herleiten…

  • Michael

    Das wird ja immer vielversprechender! Dann rückt mein Ziel in greifbare Nähe, in den nächsten 10 Jahren einen Tesla zu fahren! Ich freu mich.

  • Dr.M.

    Nichts für ungut, schöner Plan, finde ich gut, soll ja auch „anschliessend“ an das Model 3 sein, aber trotzdem: Wie wäre es, jetzt erst einmal die 400.000 Bestellungen für das Model 3 abzuarbeiten? Evtl. ginge es ja dann auch etwas eher mit den ersten Auslieferungen? Nur mal so als Vorschlag?

  • ECZ

    Die Produktion von Model 3 behindert doch nicht die langfristigen Strategieüberlegungen !
    Tesla tut gut daran, schon die „übernächsten Schritte“ zu planen, denn die Entwicklungszyklen für neue Fahrzeuge werden immer kürzer und es muß das Ziel sein, Autos für einen zukünftigen „Massenmarkt“ zu bauen, sowohl in preislicher, qualitativer, leistungsmäßiger und designtechnischer Hinsicht.

    • klaus

      Wenn Tesla jetzt zu viele Schritte auf einmal versucht, kann das nach hinten losgehen. Schon die Produktionsplanung zu beschleunigen, bedeutet Investitionen vorzuziehen und die müssen erst finanziert werden

  • nils

    Ich denke der Tesla Golf wird eine EPA reichweite von 350 Km haben und etwa 20’000 kosten

    • Steven

      Auch träumen darf erlaubt sein…250km ok, aber wo sollen die 350km denn herkommen bei dem Preis?

      • weilslogischist

        Auf den Punkt gebracht !

      • Jürgen Kohl

        Ganz einfach! Von den drastisch sinkenden Preisen für die Akkus, insbesondere wenn die Gigafactory voll produziert.

        • weilslogischist

          Grüß Dich Jürgen.

          Selbst dann nicht. In den nächsten 10 Jahren werden E Autos auf keinen Fall günstiger als ihre Verbrenner Klone. Daher ist ein Tesla Golf mit 350KW Reichweite und für 20.000Euro Illusion.
          Schön wäre es aber unrealistisch.
          Eher 25.000Euro +
          Selbst wenn dei Gigafactory voll produziert und der Akkuspreis bis knapp 100Euro/KW sinkt braucht es immerhin noch bis an die 60KW sind also 6000Euro nur für die Batterien und dann noch ein vernünftiges Auto darüber bauen. ………….

          Aber du wenn es wircklich nur 20.000Euro kosten soll ich wäre dabei. 😉
          Ich kanns nur nicht glauben.

          • michi

            KW = Kalenderwoche
            kW = Kilowatt (Leistung, vergleichbar mit PS Pferdestärke)
            kWh = Kilowattstunden (Kapazität, beispielsweise einer Batterie)

        • berndamsee

          Richtig! Auf den Punkt gebracht!

  • Jürgen Kohl

    Das vierte Modell wird sicher das Apfelauto sein. Wer kann denn das besser als Tesla?

    • Efe

      Nunja, wie du wahrscheinlich weisst bewegt sich Apple nur im hochpreisigen Bereich. Ich vermute einen Preis ähnlich dem des Model S oder X. Die vierte Generation soll jedoch noch günstiger werden als die dritte, was doch sehr im Gegensatz zueinander steht.

    • Sebastian6977

      Sie meinen mit Apfelauto(im Bezug auf das apple car) ein autonom fahrendes Auto oder?

  • Thomas
    • klaus

      Eher unwahrscheinlich. Wegen der Phaseoutpase des Taxcredit in den USA wird Tesla wohl zunächst vorranig den US-Markt beliefern. Die Regeln in den USA sind so das , das ab dem 2. Quartal nach erreichen von 200.000 Auslieferungen eines Herstelleres in den USA der Taxcredit in 2 Stufen abgebaut wird.Würde mich wundern wenn vor 2019 Auslieferungen nach Deutschland kommen.Der deutsche Markt ist für Tesla ohnehin sehr schwierig,weil es gerade bei Neuwagenkäufern der deutsche Premiumanbieter eine sehr hohe Kundenbindung gibt.Auch die Verkaufszahlen vom Model S sind in Deutschland doch eher bescheiden,zuletzt weniger als in der kleinen Schweiz

    • Grünspanpolierer

      Wie will sich Tesla denn an der Hälfte der Kosten beteiligen? Die sind doch fast pleite!

      • Michael

        Stimmt, genause Pleite wie Dauerkritik. Wie wär´s mit Dampfmasch. oder Pferd und Wagen. Bestimmt besser hmm 😉

      • Joe-Elektro

        Gerade hat der Günspanpolierer noch die hohen Kosten in der Bilanz beim Teslavertrieb in einem anderen Strang angeprangert – schon ist nach seiner Leseart Tesla „fast pleite“. Ins Deutsche übersetzt würde dies „fast zahlungsunfähig“ bedeuten. Damit deutet er wohl eine drohende Überschuldung an (denn eine akute Zahlungsunfähigkeit ist bei 400.000 Vorreservierungen je 1.000$ Anzahlungen wohl weniger konstruierbar).

        Leider vergisst unser engagierter Forist (der sehr intensiv in mehreren Forensträngen Tesla schlecht dazustellen versucht), dass ein „StartUp“ eben nicht auf eine langjährige Unternehmensstruktur zurückgreifen kann, sondern sich diese mit enormen Investitionen erst einmal aufbauen muss. Von den Produktionsanlagen bis zu den Verkaufsräumen. Es ist schon ein Unterschied, ob man als stark expandierendes Unternehmen wegen hoher Zukunftsinvestitionen keine Gewinne ausweist, oder ob man als gestandener Konzern Verluste wegen „Strafzahlungen“ bilanzieren muss – diese sind echte Verluste – an Geld und Image.
        Trozdem würde doch niemand bspw. VW als „fast pleite“ bezeichnen – oder?

        • klaus

          Tesla hat zwar eine ganz nette Bruttomarge aber die wird von den hohen Vertriebs- und Verwaltungskosten aufgefressen , in Q4/2015 waren die schon 70 Millionen $ höher.Offensichtlich verursacht das Vertriebsmodel von Tesla mit schicken Verkaufsshops in den Innenstädten sehr hohe Kosten. Bei Tesla sind die Vertriebs- und Verwaltungskosten relativ zum Umsatz mehr als doppelt so hoch wie bei Porsche.Die Verluste von Tesla kommen also nicht nur von den Investitionen.Und auch die hohen Forschungs- und Entwicklungskosten müssen finanziert werden.
          Für 2016 hatte Tesla auf der Bilanzkonferenz im Februar Investitionen von 1,5 Milliarden $ angekündigt. Das Eigenkapital von Tesla betrug Ende 2015 aber nur noch 1,2 Milliarden , damit reichen die Reservierungen gerade um die geplanten Investitionen zudecken,
          Bei VW muss man sehen die hatten letztes Jahr einen Gewinn von 11 Milliarden Euro deshalb werden die auch Strafzahlungen wegstecken