Erstes Tesla Model X in Deutschland gesichtet

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Im Forum Tesla Motors Club wurde kürzlich ein Bild veröffentlicht, welches ein Tesla Model X auf einer deutschen Straße mit deutschen Kennzeichen zeigt. Da das Model X hier jedoch frühestens Mitte des Jahres erwartet wird, dürfte es sich hierbei höchstwahrscheinlich um einen Import handeln. Wo das Bild aufgenommen wurde, erklärt der Ersteller des Beitrags leider nicht.

Laut dem Kennzeichen des Fahrzeugs, ist das elektrische SUV in Ingolstadt zugelassen. Dass Tesla Motors selbst das Fahrzeug zu Testzwecken nutzt, kann zwar nicht ausgeschlossen werden, jedoch verfügt der Autobauer in Ingolstadt über keine Niederlassung. Die nächsten Tesla-Niederlassungen befinden sich in Nürnberg und München. Ingolstadt liegt ziemlich genau in der Mitte von beiden.

Im Forum wird nun spekuliert, ob nicht der deutsche Autohersteller Audi, dessen Sitz in Ingolstadt liegt, das Fahrzeug zu Forschungszwecken nutzt. Wie bereits bekannt, möchte Audi einen elektrischen SUV in 2018 veröffentlichen. Ein erster Vergleich zwischen Audis Konzeptfahrzeug und dem Model X hat gezeigt, dass Audi von Tesla Motors noch einige Sachen lernen kann.


Ja was haben wir denn da?! #spotted #tesla #teslamodelx #ingolstadt #munich #münchen

Ein von Arni (@arnilike) gepostetes Video am

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16 Kommentare zu “Erstes Tesla Model X in Deutschland gesichtet

  1. „Nachahmung ist die höchste Form der Anerkennung.“ – Oscar Wilde

    …ein neuer Slogan für die Jungs…??? :))

  2. Lt. einem Porsche – Mitarbeiter steht in Zuffenhausen auch schon länger ein Modell X!
    Da können die mal richtig was lernen

  3. Und das Foto wurde auch noch aus einem Audi gemacht (Erkennbar an der Luftdüse und dem Airbag Zeichen an der A Säule) …. verschwörungstheorie start in 3…2…1.. 😀

  4. man haette viel eher anfangen koennen. Aber Manager denken nur an Shareholders Value und Quartalszahlen. jetzt muss wieder einmal mit H auruck gehuddelt werden. viel Spass wuensche ich den vierringigen Testkaeufern dieser Premiumarbeit.

  5. @alle Vorredner:
    Nahezu jeder Autohersteller – auch Tesla – hat Konkurrenzfahrzeuge in seinem Fuhrpark zum sofortigen Vergleich der eigenen Entwicklung mit denen der Konkurrenz.
    Das ist üblich in der Automobilwelt, dass Konkurrenzmodelle gekauft werden und ganz genau unter die Lupe genommen werden.
    Wie einige Kommentatoren hier schreiben, dass Audi einfach nur abguckt und kopiert, ist da etwas sehr simpel gedacht 🙂 aber wenn es euch Spaß macht, nur stupide zu bashen, dann immer weiter so 🙂

    • BMW (in den USA zumindest) hat sogar ein gentlemens‘ agreement mit mb/audi/Jaguar/Porsche sich gegenseitig Autos für testweise zu leihen. Und das ist Gang und gebe da ein paar Teile auseinander zu nehmen und das Ding auf die Hebebühne zu fahren.

    • Bei der billigen Überheblichkeit, die Audi&Co. Tesla entgegenbringt, ist Häme durchaus angebracht.

  6. Die Tesla Autos sind ohne Zweifel technisch hoch entwickelte Fahrzeuge mit schönem Design. Wogegen aber selbst der geniale Elon Musk nicht ankommt, ist die Vergänglichkeit der Speicherbatterie. Viele der Tesla-Anbeter glauben tatsächlich, dass die Li-Ion Batterie eine Lebensdauer von 10 Jahren und mehr besitzt. Das ist leider Wunschdenken, das keinen elektrochemischen Untersuchungen standhält. Die Li-Ion NCA Variante ist zwar etwas ausdauernder als die vielfach verwendete NMC Variante, aber der Kapazitätsverlust über die Zeit kann auch von Tesla nicht aufgehalten werden. Die Angaben über 10 Jahre rühren von Linear-Extrapolationen von Kurzzeitdaten her, die wegen des nichtlinearen Verhaltens der Alterung und anderer Kapazitätsverlust-Mechanismen nicht zulässig sind. Aussagen über das Real-Verhalten kann man daher erst mit fortschreitender Zeit treffen. Bereits nach 3 Jahren sind aber Verluste von ca. 20-25 % der Ausgangskapazität festzustellen, insbesondere wenn permanent die leider schädliche Schnell-Ladung angewandt wird. Wo die Batteriekapazität in 5 Jahren steht, kann derzeit zuverlässig NICHT bestimmt werden. Das einzige, was man voraussehen kann: sind die Krokodilstränen der Tesla-Autofans, wenn die Reichweite des E-Autos mit der Zeit immer geringer wird. C’est la vie.

  7. Ich finde das ungerecht, dass zuerst die „“Konkurrenz““ die begehrten Modelle vor den Kunden bekommt. Und noch dazu die Konkurrenz die Elektromobilität ausbremst wo es nur geht. Ich bin verärgert.

  8. @Dr.-Ing. Klaus D. Beccu

    Meines Erachtens nach müssten die Reichweitenangaben differenzierter sein. Praxisferne Angaben sind schlussendlich doch immer eine Enttäuschung. Wie die Lebensdauer und das Langzeitverhalten der Traktionsbatterien ist wird sich wohl erst mit den Jahren zeigen. Man kann jedoch zuversichtlich sein. Ein Mobiltelefon von mir von Anfang letzten Jahrzehnts war mehr als 11 1/2 Jahre in Verwendung. Die Kapazität des Akkus hat natürlich deutlich nachgelassen, aber es lief ohne Probleme. Hinzu kommt dass ich es fast immer erst geladen habe als der Akku (fast) leer war. Dies war also der Lebensdauer zusätzlich abträglich. Auch wenn sich ein Handy nicht mit einem Auto vergleichen lässt: Die weiterentwickelten Akkus, die optimierte Ladeelektronik und die gesamte Steuerelektronik sind sicherlich auch auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Wer mit seinem Auto nicht rast hat auch nach Jahren noch ausreichend Reichweite für längere Fahrten. Stadtfahrten sind ohnehin viel kürzer. Schließlich könnte ich mir vorstellen, dass man die Akkupacks eines Tages überholen lassen kann. Das Fahrzeug ist ja für eine Akkutausch binnen wenigen Minuten ausgelegt. Wenn sich ein solcher Bedarf auftut, wird es bestimmt Wege zum Austausch für hoffentlich nicht zuviel Bares geben.

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