Model 3-Ingenieur verrät, wie es ist, ohne Instrumentendisplay zu fahren

Erst im Februar dieses Jahres stellte Elon Musk noch einmal klar, dass im Model 3 kein Instrumentendisplay hinter dem Lenkrad verbaut wird. Im März bestätigte er dann auch, trotz anhaltender Gerüchte, dass es auch kein Head-up-Display geben wird. Er rechtfertigte diese Entscheidung damit, dass dieses Fahrzeug für das autonomes Fahren ausgelegt sei.

Nun berichtet das Online-Magazin Electrek über ein Treffen zwischen einem Model X-Besitzer und einem Tesla-Ingenieur, welcher sich mit einem Model 3 an einem Supercharger aufhielt. Der Model X-Besitzer wollte erfahren, wie es ist, ohne Instrumentendisplay zu fahren. Er schilderte dann anschließend das Gespräch der beiden wie folgt:

Ich fragte ihn, ob er es vermissen würde, vor ihm ein Instrumentendisplay hinter dem Lenkrad zu haben. Er sagte, dass man sich schnell daran gewöhnen würde, keines vor sich zu haben, und nur das Touchscreen-Tablet zur Rechten. Er erwähnte, dass es besonders in der Nacht sehr nützlich sei, nicht das grelle Licht des Instrumentendisplays vor sich zu haben, sodass man sich besser auf die Straße konzentrieren könne, und er fühlte sich, als ob seine Sicht in der Nacht besser wäre.

Beim Tesla Model 3 soll das großes Display an der Mittelkonsole die entsprechenden Fahrwerte aufzeigen, darunter auch die aktuelle Geschwindigkeit. Bei den Testfahrten mit den Prototypen im letzten Jahr sah das Ganze so aus:

Tesla Model 3 Geschwindigkeitsanzeige (Bild via Electrek).

Für viele Autofahrer dürfte diese Konstellation zunächst ungewöhnlich erscheinen. Musk erklärte jedoch, dass es eigentlich nur konsequent sei, schließlich sei das Fahrzeug für zukünftiges autonomes Fahren vorbereitet. „Wie oft schaust Du auf das Instrumentendisplay in einem Taxi“, fragte Musk einen Twitter-Nutzer, der Bedenken zum fehlenden Instrumentendisplay äußerte.

Nun muss man jedoch bedenken, dass das Model 3 womöglich über Jahre nicht vollständig autonom Fahren wird. Zum Einen ist die benötigte Software noch im Aufbau. Zum Anderen müssen dafür erst zahlreiche Gesetze und Vorschriften überarbeitet werden. Man wird also vorerst noch einen Großteil der Fahrt ohne Autopiloten zurücklegen müssen.

  • Hans

    Meine Meinung zum Cockpit.
    Einfach und doch geschmacklos.
    Gar nicht mal so schön.

    • PV-Berlin

      Das ist das Display, welches man in den Prototypen verbaut hat. Ist doch logisch, dass dies nicht das sei kann, welches am 28.07. dann in Serie geht.

      Das wird nicht nur schön, sondern sensationell. Hier muss man ja nicht auf 67,25 $ Produktionskosten kommen, hauch dünn sein, möglichst wenig Akku verbraten etc.

      Dieses Interface wird grade dann strategisch wichtig, wenn man da nix zum fahren zu fummeln haben wird, ergo ist dies der Zugang zum Kunden auf Dauer.

      = das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zum Wettbewerb.

  • Gerd Strecker

    Das wird wahrscheinlich auch bei uns ein KO Kriterium werden, mal abwarten bis der Erste 3er in Deutschland als Vorführer zur Verfügung steht, dann werden wir entscheiden.
    Laut Auskunft des Händler in Mannheim vermutlich erst Anfang bis Mitte 2018.

    • Longcheck

      Auskunft Tesla-Center Düsseldorf bei der ModS-Probefahrt le. Woche:
      Mod3 zum Probefahren kommen mit den ersten Auslieferungen für die jeweiligen Regionen, also den Fahrzeugen, die auch ohne Probefahrt fest bestellt werden. (soll es ja auch geben..) Eine definitive Order (Wandlung der Reservierung) muss man erst machen, wenn auch die Probefahrt getätigt worden ist. Es gibt dort sogar jetzt noch ModX-Reservier, deren Gebühr noch nicht verfallen ist – fand ich auch mal ganz interessant.

      Mitte’18 sehe für den M3 ich auch als realistisch an.

      • Pamela

        Hi Longcheck, wie war den die Probefahrt ?
        Ich meine, elektrisch fahren ist für Euch ja kein Novum, aber sonst so ?

        • Longcheck

          Moin liebe Pamela,
          oh ja, meine Bringschuld… :-))
          Wir sind zu zweit (meine Frau und ich) ca. 30 Min. gefahren, jede/jeder jeweils ca.15 Min.
          Alle Erwartungen wurden erfüllt. Mein „Problem“ und das des Spezialisten im Showroom: Ich wusste zu viel, bzw. sogar mehr als er… ;-(), weshalb das Vorgespräch relativ schnell beendet war… Also waren wir alsbald mit einer netten und kompetenten Begleiterin auf den Achsen.
          Es war ein tolles und nachhaltiges Fahrerlebnis, ganau so, wie wir es uns zu Tesla vorgestellt hatten. Ein begeisterndes Fahrzeug, das insgesamt seinesgleichen sucht. Ich darf mal so denken, habe in den Berufsjahren viele Modelle der gehobenen Mittelklasse der alten Hersteller mit vielen 100Tsd km gefahren.
          Uns interessierten vorrangig das Fahrgefühl und die Bedienung, nicht der „AP“. Es war ein Modell mit beiden Motoren und Luftfederung. Das Raumangebot war wesentlich üppiger als vermutet, die Federung mir pers. zu straff. Ich bin generell mehr der Komfort-Mensch. Verglichen mit überfrachteten Cockpit’s div. Fossilien empfanden wir das ModS als wohltuend „aufgeräumt“.
          Was wir auch „gelernt“ haben, was für ein klasse Auto unser alter Ampera bezogen auf das elektrische Fahrgefühl bereits ist. Da haben wir keine nennenswerten Unterschied bemerkt – außer beim „Antritt“, der für mich aber eher Nebensache ist. Die

          • Pamela

            Moin lieber Longcheck und danke, das freut mich.
            Eine Frage noch: Was hattet Ihr für Sitze ? Und falls vegan, wie war das Gefühl ? (Ich bin ja noch in Leder gesessen)

          • Longcheck

            Hm, ‚war Leder und ein gutes Gefühl, wie auch im Ampera. Der hat auch kpl. Leder. (sorry, immer dieser Vergleich… 😉 )
            Ich bin kein Veganer, eher ein vegetarisch orientierter Auchmalfleischesser… :-()

          • Pamela

            „Ich wusste zu viel, bzw. sogar mehr als er…“
            Das glaube ich gern – die meisten hier wären geniale Tesla-Verkäufer. 🙂

          • Longcheck

            Jepp, volle Zustimmung

  • Saturn

    Das könnte tatsächlich auch bei mir ein KO-Kriterium sein. Hier folge ich EM mal nicht mit seiner Taxi-Aussage. Wenn ich Taxi fahren will bestelle ich mir eines; ist auch billiger. Wenn ich Auto fahre, möchte ich bitte auch alles sehen was mich zu interessieren hat. Autonomes fahren kommt für mich sowieso nicht in Frage, solange ich noch alles beisammen habe. Schade eigentlich.

    • Vik1ng

      Tesla widerspricht sich da ja sogar selber. Auf der einen Seite sagen, dass man das zweite Display nicht braucht und auf der anderen werden 2 Digitaldisplays es als Premium Feature des Model S beworben. Sorry Elon, aber da musst du dich schon entscheiden…
      https://www.tesla.com/de_DE/compare?redirect=no
      https://uploads.disquscdn.com/images/7eb186149134a6a6e57de3d9c9576baa30e0e2af595073dae79e589655996b18.png

      • McGybrush

        Das war auch so mein Gedanke. Zumindest passt die Begründung zu dem „Autonom braucht es keine Displays“ nicht. Denn dann müsste es bei dem Model S und X konsequenterweise auch weg fallen.

        Ich hätte nix gegen die Begründung das man es aus Kostengründen beim Model 3 weg gelassen hat. Wobei dann die Frage wäre ob man das nicht gegen Aufpreis hätte anbieten können. Ich weiss aber das es auf dem Markt genug HUD’s zum Nachrüsten gibt. Die werden auch immer besser. Nur leider gibt es noch keins was sich Optisch gut „versteckt“ bzw. „integriert“ einbauen lässt.
        https://www.youtube.com/watch?v=-em7N5DDYo0
        Denke mal hier werden die Nachrüster direkt aufspringen und für Tesla Model 3 angepasste HUD’s in den Markt schmeissen. Denn das Geschäft ist bei diesem Auto definitiv da und kann ungeahnte Ausmaße erreichen wenn man da ein stimmiges Ding zum Nachrüsten anbietet.

        Aber traurig ist es schon das man hier dem Markt einreden will das man kein Tacho zu benötigen brauchen, wird, wollen. Aber der Rest ist für mich so überzeugend das ich nach wie vor das Model 3 haben möchte und mich auch in dem Auto wohl fühlen werde.

      • Heinz Wagner

        Beim Model S handelt es sich bei den Displays um ein Komfortmerkmal, beim Model 3 um die Standardausstattung.

      • W. Müller

        Wo genau steht da jetzt in der von Dir verlinkten Quelle, dass exakt diese 2 Displays als Feature das „Premium“ ausmachen?
        Finde ich nirgendwo auf der Homepage.
        Einen Widerspruch gefunden, wo keiner ist, nur um etwas Negatives schreiben zu können? Mir erscheint das fast so.

        • Vik1ng

          Die ganze Seite ist doch nur dazu da um zu zeigen, dass das Model S besser ist als das Model 3:
          Bessere Beschleunigung, mehr Reichweite, kostenlos Laden, mehr Gepäckraum usw.
          Wäre man nicht der Meinung, dass zwei Displays besser als ein Display sind, dann hätte man die Zeile weglassen können…

          • Fritz!

            Die Geschichte mit den Displays ist dem Umstand geschuldet, daß die alten Autofahrer sich einfach ums verrecken nicht damit anfreunden können, daß da hinter dem Lankrad keine Anzeige mehr ist und darüber eine viel zu hoch kochende unnötige Diskussion vom Zaun gebrochen haben. Nicht nur hier, auch in den USA und darauf hat Tesla mit der Aussage reagiert.

            Ohne die Diskussion in den Foren hätte Tesla, da haben Sie Recht, diese Zeile dort nicht eingefügt.

          • W. Müller

            Das ist jetzt aber sehr frei hinein interpretiert in eine einfache Gegenüberstellung von Merkmalen.

          • W. Müller

            kt

  • Nelkenduft / AHF

    Ich finde das Cockpit auch richtig bescheiden, speziell im Vergleich zu den Konkurrenz-Fahrzeugen und zum Model S oder X.
    Ein (gerne optionales) HUD, das die Geschwindigkeit anzeigt, wäre auch bei Nachtfahrten der Sicherheit sehr förderlich. Mir sind solche iPad-Displays meistens viel zu hell und wenn dann die Sonne scheint sind sie doch nicht optimal ablesbar, also eine Verschlechterung zu den guten, alten Analoginstrumenten.

    Aber selbst mit einem HUD bin ich mir noch nicht sicher, ob ich mich mit so einem spartanischen Cockpit mit lieblos angeflanschtem iPad anfreunden kann.
    Leider gibt es wohl keine Alternative, da die Diesel-Mafia von mir definitiv keinen Cent mehr sehen wird. Oder am Freitag passiert doch noch ein Wunder 🙂

  • David S

    Bin selbst 5 Jahre einen Audi TT 8J gefahren. Als das neue Model
    vorgestellt wurde, schien es für mich anfangs noch so, als wäre das mein
    nächstes Auto. Unabhängig davon, was in den letzten Monaten und gerade
    auch der letzten Woche alles über die vor allem deutschen
    Automobilhersteller ans Licht gekommen ist und mich dadurch Lichtjahre
    von einem Kauf entfernt hat: dem neuen Audi TT hat man ja ein
    Navigationssystem ins Instrumentendisplay hinterm Lenkrad angedeihen
    lassen. Was für ein Schnick-Schnack-Müll… Ich habe doch ein Lenkrad
    davor. Vor dem Display. Also fiel das Model noch vor der Dieselkrise für
    mich aus.
    Geschwindigkeitsanzeige hin oder her, die brauche ich auch
    nicht hinter einem Lenkrad.

    Ich freue mich gerade auch aus diesem Grund auf mein Model 3.

    • Longcheck

      Bin auch eher einer Tachoanzeige hinter oder besser im Lenkrad zugetan.
      Allerdings: Das Display reicht im Blickwinkel bis an das Lenkrad.
      Wenn genau dort die Tachoanzeige stünde, wäre das o.K.
      Da gewöhnt man sich sehr schnell dran und es kommt auf jeden
      Fall der Generation „Tablet“ sehr entgegen, die am liebsten
      noch Kaffee auf den Dingern kochen möchte. :-()

  • Eni Bub

    „Er erwähnte, dass es besonders in der Nacht sehr nützlich sei, nicht das
    grelle Licht des Instrumentendisplays vor sich zu haben, sodass man
    sich besser auf die Straße konzentrieren könne, und er fühlte sich, als
    ob seine Sicht in der Nacht besser wäre.“

    Also bitte, selbst mein Kleinwagen aus französischer Produktion dimmt bei eingeschalteten Scheinwerfern die Instrumentenbeleuchtung, was für ein an den Haaren herbeigezogenes Argument!

    Selbiges Fahrzeug hat auch ein mittig positioniertes LCD, was in bestimmten Lichtsituationen gar nicht gut ablesbar ist, das dürfte hier nicht anders sein.

    Und über die Ästhetik kann man streiten, mir haben schon die aufgesetzten Displays bei Mercedes nie gefallen und dieses hier ist einfach nur noch größer.

    Im Model S finde ich das deutlich eleganter gelöst, Tesla könnte also wenn sie nur wollten.

    Grüße, Enibub

    • Bob dB.

      Also ich fahre Nachts immer mit Sonnenbrille, weil mich das Instrumentendisplay immer so blendet. 😉

  • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

    Mal anders gefragt: als das erste iPhone auf den Markt kam, hatte es auch kein Tastenfeld von 0-9 mehr. Hat sich irgend jemand daran gestoßen? Je schlichter und Konzentration auf das WESENTLICHE (also wirklich erforderliche), umso besser!

    Auch bin ich davon überzeugt, dass ich beim geradeaus auf die Straße sehen durchaus auch die Geschwindigkeit auf dem Display oben links ablesen werde können.

    Und noch eines obendrauf: auch wenn ich nicht autonom fahre, so kann ich in meinem MS unter Einstellungen wählen, wie viel Geschwindigkeitstoleranz (+ 1 – 10 Km/h) ich beim Fahren haben möchte. Soll heissen, bei 80 möchte ich 90 fahren. Wenn mein Fahrzeug die Geschwindigkeitsbegrenzung anhand eines Schildes erkennt und dann nicht auf 80 sondern auf 90 reduziert, bin ich doch genau da, wo ich hin möchte. Was brauche ich da noch eine Geschwindigkeitsanzeige hinter dem Lenkrad?

    Wer das nicht möchte, kann sich an Absatz 2 fest halten. Kriegt jeder hin.
    So ein geiles (weil schlichtes) Armaturenbrett ohne Knöpfe und ohne Schnick-Schnack wird kein anderes Auto haben. Ausser, andere Hersteller werden -wie beim iPhone- nachziehen.

    • Heinz Wagner

      Weniger ist eben manchmal mehr. Mir ist es beim S mit den fehlenden Fächern in den Türen so gegangen. Objektiv betrachtet braucht man diese nämlich gar nicht. Es reichen die beiden Ablagen im Mitteltunnel, in der Mittelarmlehne und das Handschuhfach völlig aus. Je mehr Ablageflächen, desto mehr muss man suchen und meistens liegt eh nur unnützes Zeug im Auto rum. Der Minimalismus hat auch durchaus seine positive Seiten.

      • McGybrush

        Dem widerspreche ich. Und selbst Tesla hat sich der Mehrheit gebeugt und erst eine Mittelkonsole nachgereicht und nun bekommen auch die Türen Ablagefächer.

        • Heinz Wagner

          Hoffentlich bringen Sie dann auch alles unter, was Sie so mitnehmen müssen, ansonsten gibt es ja dann auch noch den Frunk und wahrscheinlich auch noch den Kofferraum mit doppeltem Boden wie beim S.

  • deejay kris

    Die Instrumente in der Mitte gibt es doch auch bei zB Citroen. Finde ich nich schlimm.

  • Horst aus München

    Mein Toyota Prius neueste Generation hat zentral in der Mitte alle Anzeigen – kein Problem.
    Der Grund wird sein Produktion günstiger und der Käufer spart sich Geld, ich habe da keinerlei Einbußen und habe mich daran längst gewöhnt.

  • Melone

    Finde die Argumente irgendwie nicht ganz überzeugend. Sicherlich wird man sich da irgendwann dran gewöhnen. Aber für das zu grelle Display gibt es ja wohl elegantere Lösungen und ich glaube nicht, dass so etwas ein Problem ist, was durch ein genau so „grelles“ Display etwas weiter rechts im Blickfeld gelöst wird. Geschweige denn, dass es überhaupt ein Problem ist…

    Und diese Auslegung fürs autonome Fahren ist einfach Quatsch. Wir sind gerade erst dabei, auf gewissen Strecken Level 3 zu erreichen. Gerade dort, wo es auf die Geschwindigkeit ankommt, wird es noch viele Jahre dauern, bis autonomes Fahren mal in einigen Ländern kommt.

    Die sollen einfach das Kind beim Namen nennen und sagen, dass da Kosten gespart werden und man dadurch trotzdem keinen Nachteil hat. Alles andere klingt einfach an den Haaren herbeigezogen.

    • Pamela

      Hi Melone,
      so ein Visionär schwebt doch gedanklich ständig in neuen Welten und muss sich am Tag ein paarmal kneifen, um wieder in der Realität zu landen. Da kommt man schon auch durcheinander. Das minimalistische Cockpit jetzt schon mit vollautonomen Fahren zu begründen, ist wohl eher diesem Umstand geschuldet.
      Es ist schwierig, immer den richtigen Zeitpunkt zu finden, um die Leute abzuholen und mit in die Zukunft zu nehmen. Elon bringt da auch nur sich mit, er ist kein Psychologe.
      Ich höre z.B. gern Musik, aber am liebsten möchte ich gar nicht sehen wo sie herkommt.
      Zwei Röhrenverstärker, Endstufen und Schießmichpeng mit einem Haufen Kabelgewusele hat mich nie erfreut. So werde ich auch gerne im Model 3 sitzen.
      Ich glaube nicht an den Hauptgrund „sparen“, sondern an den Fingerzeig „Autos werden sich verändern“.
      Die Entscheidung, nur noch veganes Leder zu verwenden, die schiebt er doch auch schon länger vor sich her. Man musste ja Autos verkaufen und Premiumkunden Kunstleder zu versüßen – schwierige Aufgabe.
      In Kommentaren andernorts zu dieser Meldung tun die Leute nun so, als wenn man sie mit Schlägen in die veganen Sitze fesseln will. Ich wünschte, alle wären was entspannter. LG

      • Andreas Stenschke

        Ganz Unrecht haben diese Leute ja nicht ;-). Kunstleder geht auch gar nicht und in der Oberklasse ein no go! Die Häute fallen in der Fleischproduktion so oder so an. Dann sollte man eher auf Fleisch verzichten, als auf pflegeleichte Ledersitze. Vegetarier können den Mist ja gerne kaufen. Schön, dieses Kunstleder aus der Petrochemie – umweltfreundliches Plastik… Ich lache mich immer kaputt, wenn man Gewinnmaximierung auf Öko schiebt. Mein liebstes Beispiel: Der billige Analogkäse, schlimmes Zeug… Heute: Der teure vegane Käse, mhhhhh, mit gutem gehärteten Pflanzenfett :-)…

        Ich freue mich jedenfalls auf Freitag/Samstag, auch wenn die große Überraschung wohl ausbleibt.

        • Melone

          Das dachte ich mir bei den Kunstledersitzen auch. Aber bei Tesla hat es bisher noch nie wirklich gestört, dass Oberklassefeatures fehlen oder die Qualität kein allzu hohes Niveau hat. Vergleichen Sie da mal ein Model S mit einer preisgleichen S-Klasse/CLS. Hätten beide die gleiche Antriebsform, würde sich wohl kaum jemand den Tesla kaufen. Haben sie aber nicht, und das ist die Sache. Wenn in den nächsten Jahren immer mehr Hersteller mit Konkurrenzmodellen um die Ecke kommen, muss Tesla einfach anfangen, aufzurüsten. Und wer Massagesitze etc. nicht braucht, kann dann auch gleich zu günstigeren Modellen greifen.

          • W. Müller

            Wenn in den nächsten Jahren immer mehr Hersteller mit genau welchem Antrieb kommen? Dem E-Auto?
            Nun dann kann Tesla getrost so weiter machen: Bis andere Hersteller mittels real verfügbarem Schnell-Ladenetz zu den heutigen Supercharger aufschließen vergehen echt noch Jahre.
            Ohne Supercharger oder Vergleichbares verkauft kein Hersteller E-Autos.
            Mal abgesehen davon, dass die gar nicht ausreichend Akkus bekommen werden außer den Chinesen.

          • Melone

            Ja. Und die Argumentation mit den fehlenden Akkus und der fehlenden Ladeinfrastruktur ist ungefähr die, die gegen Tesla auch am Anfang vorgebracht wurde.
            In Osteuropa wird momentan eine Stange Batteriefabriken hochgezogen. Ob die für die Chinesen sind? Ich weiß ja nicht. Und in den nächsten Tagen wird voraussichtlich ein Gemeinschaftsunternehmen diverser Automobilhersteller gegründet werden, um bis 2020 für einen „hohen dreistelligen Millionenbetrag“ eine „flächendeckende“ Schnellladeinfrastruktur in Europa entlang der Autobahnen mit „tausenden“ Ladestellen zu bauen. Und das demnächst Langstreckenmodelle auf den Markt kommen, ist ja bekannt.
            Was ich sagen möchte: Die „Verpenner“ schlafen mittlerweile weniger, als es aussieht. Tesla muss darauf achten, in Zukunft auch in eher trockenen Aspekten der Automobilindustrie konkurrenzfähig zu sein, und kann sich nicht ewig darauf stützen, erster und völlig außer Konkurrenz zu sein. Denn das wird (und muss) sich irgendwann ändern, und wie es scheint wird es sich das schon recht zeitnah. Und das war ja auch das ursprüngliche Ziel von Elon Musk, oder?

          • W. Müller

            Du merkst es selbst, oder? Ich meine wie oft Du in Deiner Replik schreibst, was andere „demnächst“ dann mal machen wollen.

            Die anderen haben ja noch nicht einmal einen Prototypen von E-Auto, das mit mehr als 50kW laden kann. Geschweige denn 110kW+
            Bis die sich alleine in Deutschland über die Finanzierung des Ladenetzes einigen sind wir locker weit über 2020 hinaus. Dann noch die Einigung auf EU Ebenen; wenn da der Baubeginn 2024 wäre, würde ich das als sehr früh bezeichnen.
            Derweil wird Tesla nicht stillstehen und ebenso weiter ausbauen.
            Wird schwierig für die „demnächst“ Konkurrenz.
            Aber Musk hat in der Tat erreicht, dass so manch Etablierter langsam daran denkt, in Zukunft zu planen mal aus dem Dinosaurierschlaf zu erwachen.

          • Melone

            Bezüglich Prototypen: Doch, haben sie (R8 e-tron, um mal ein Beispiel zu nennen). Aber ignorieren wir das mal.
            Ich glaube wir kommen mit dieser Diskussion auf keinen grünen Zweig. Du kannst gern deiner Meinung sein. Ich bin es jedenfalls nicht, und die Fakten sprechen mehr und mehr für sich, auch wenn du das vielleicht noch nicht wahrhaben möchtest. Ich finde es einfach gefährlich, sich auf diesem Vorsprung auszuruhen und mit diesem Argument tatsächliche Probleme kleinzureden. Das ist in der Vergangenheit schon oft genug schiefgegangen.

          • Fritz!

            Wie wir aber an den dauernden Änderungen/Anpassungen seitens Tesla sehen, ruhen die sich mitnichten auf ihrem Vorsprung aus. Sie entwickeln sich meiner Meinung nach eher schneller weiter als die „erfahrenen Verbrennerhersteller“. Aufs Ladenetzwerk bezogen könnte es also gut sein, das Tesla in 2020, wenn die ersten Stationen des Konsortium mit 100 kW stehen, Tesla bereits flächendeckend auf 500 kW aufgerüstet hat (nur so als Idee).

            Tesla macht sehr vieles anders als bisher üblich, nicht alles davon finde ich besser, aber es scheint so, als ob sie sich mehr Gedanken machen und das finde ich erstmal gut. Sie verfolgen tatsächlich ein nachhaltiges Ziel.

          • W. Müller

            Genau so sehe ich das auch, lieber Fritz!
            Es wäre ja endlich mal wünschenswert, wenn aus Richtung der Etablierten eine ernsthafte Konkurrenz erwachsen würde. Nur: Ich sehe da weit und breit nicht Vergleichbares zu Tesla. Weder von der Ladestationsdichte her an brauchbaren (>100kW) Ladestationen, noch von der Akkufertigung und schon gar nicht vom E-Auto selbst etwas, das kaufbar wäre und eine echte Konkurrenz darstellen würde zu Tesla.
            Die Etablierten sind im Moment so mit sich selbt beschäftigt und den Problemen des Diesel-Skandals und offensichtlich auch damit den Diesel zu „retten“, dass die gar keine Zeit für eine komplette Neuausrichtung haben, die diesen Namen auch verdient. Schade eigentlich…

          • Melone

            Richtig, Tesla macht vieles anders. Und deswegen erachte ich sie auch für so wichtig für die Branche, weil sie einfach vieles schon mal ausprobieren, was anderswo noch diskutiert wird. Und bei Innovation kommen immer auch ein paar Fehlschläge raus, die sind es aber meistens wert. Leider ist das eine Denke, die hierzulande nicht sonderlich verbreitet ist. Da wird man eher auf irgendwelchen Fehlern festgenagelt und muss sich noch Jahre später dafür rechtfertigen. Tesla kann so etwas im Gegensatz zu anderen allerdings noch egal sein. Und so werden eben immer wieder Konzepte demonstriert, auf die man bei anderen Herstellern noch eine Weile wartet.
            Es ist eben nur so, dass in gewissen klassischen Disziplinen Tesla objektiv einfach noch hinterherhinkt. Und da halte ich es angesichts nahende Konkurrenz für wichtig, dass in den nächsten Jahren aufgerüstet wird. Und zum Beispiel beim Service gibt es ja gute Ansätze. Das müsste sich nur eben auch auf weitere Themen ausweiten.

          • W. Müller

            Genau so sehe ich das auch, lieber Fritz!
            Es wäre ja endlich mal
            wünschenswert, wenn aus Richtung der Etablierten eine ernsthafte
            Konkurrenz erwachsen würde. Nur: Ich sehe da weit und breit nicht
            Vergleichbares zu Tesla. Weder von der Ladestationsdichte her an
            brauchbaren (>100kW) Ladestationen, noch von der Akkufertigung und
            schon gar nicht vom E-Auto selbst etwas, das kaufbar wäre und eine echte
            Konkurrenz darstellen würde zu Tesla.
            Die Etablierten sind im Moment
            so mit sich selbt beschäftigt und den Problemen des Diesel-Skandals und
            offensichtlich auch damit den Diesel zu „retten“, dass die gar keine
            Zeit für eine komplette Neuausrichtung haben, die diesen Namen auch
            verdient. Schade eigentlich…

          • Fritz!

            Dabei frage ich mich ein wenig, wenn es ein Autobauer wie Tesla mit ca. 20.000 Mitarbeitern schafft, neben der Verbesserung des Model S, dem kompletten Aufbau ein wirklich großen (auch für VW-Maßstäbe) Produktion für das Model 3 (1.000.000 Autos im Jahr schafft auch der Golf nicht) auch noch mal eben so Zeit finden, ein Model Y, einen Semi-Truck, einen neuen Roadster, … zu planen und bald vorzustellen, dann frage ich mich allen Ernstes, was machen die ca. 240.000 Leute in Wolfsburg eigentlich den ganzen Tag? Geld zählen?

            Es spricht SEHR viel dafür, daß da wirklich total verkrustete Strukturen ohne Initiative vorhanden sind (nicht nur bei VW, sicherlich auch bei Audi, BMW, Mercedes, …), die sich nicht bewegen wollen. Oder, das glaube ich eher, wo jede Initiative seitens der Ingenieure oder Gewerkschaften sehr früh im Keim erstickt wird von typischen deutschen Bedenkenträgern. Nichts machen, womit man evtl. scheitern könnte. Scheitern ist tödlich!

            So ein Quatsch, aus Fehlern kann man am besten lernen.

          • McGybrush

            Das gute ist. Bei einem Elektroauto muss man nicht alle Modelle wegen der Abgase oder Verbräuche was gänzlich neues erfinden. Anders ist es in der Motoren Entwicklung. Ständig neue Vorgaben. Da braucht es mehrere Teams nur für die Motoren Entwicklung wo für jeden einzelnen Motor mit den zig Tausend Teilen die erst einzel angefertigt werden müssen. Dazu kommt dann noch der Auspuff, das Getriebe, die Krafstoffeinspritzung. Und alles muss am Ende miteinander Harmonieren. Das es dies nicht tut sieht man ja bei seinem eigenen Auto und in den Medien. Das kostet alleine schon so einige Angestellte.

            Bei Tesla wird der eine eMotor halt immer wieder neu designt um Ihn evtl noch kleiner oder sparsamer zu machen. Aber er findet dann so wie er ist in allen Model Varianten platz. Vom Model 3 bis zum Semi Truck?! Und dann gibt es noch eine Abteilung die solche effizienten Akku Zusammensetzungen mit Kühlung entwickeln. Das kann man dann auch wieder auf viele Modelle übertragen da ein etwas längerer oder breitere Akku in einem Rechtwinkligen Gehäuse schon mehr oder weniger Skalierbar ist. Gut, beim Model 3 mussten sie evtl nochmal wegen der neuen Zellgrösse nochmal mittendrin anfangen. Aber nicht mehr von ganz vorne.

          • Melone

            Volkswagen hat, nachdem was ich gehört habe, in der Tat einen ziemlichen Wasserkopf in Wolfsburg. Nur, da was dran zu ändern ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, obwohl der Wille da ist. Wir haben ja gesehen, was allein dem momentanen Personalabbau für Diskussionen vorausgegangen sind. Und irgendwo ist das auch gut so, schließlich sind das auch alles Menschen. Diese Ineffizienz ist mir persönlich noch bedeutend lieber als ein Unternehmen, das einfach Leute rauswirft, wenn sie dem Leistungsdruck nicht standhalten. Es bringt natürlich trotzdem Probleme mit sich. Großkonzerne sind immer etwas träge, gibt schließlich viel zu verlieren.
            VW kann man trotzdem nicht ganz mit Tesla vergleichen. Sich parallel um drei, vier Modelle zu kümmern mag viel klingen, wenn man die Modellvielfalt bei VW betrachtet ist das allerdings eher übersichtlich. Dazu ist die Gesetzeslage in Deutschland natürlich eine andere. Und dann betreibt VW natürlich F&E auf unglaublich vielen Feldern (manchen Studien nach ist VW regelmäßig derninnovativste Hersteller) und muss sich einfach quantitativ um wesentlich mehr kümmern. Platt gesagt, Tesla hat zwar eine riesige Produktionsanlage im Aufbau, aber drumherum nicht so viel. Wenig Modellvielfalt, wenig Marketing, nur eine Fabrik, keine Forschung an fünf Antriebsformen gleichzeitig und und und. Das ist auf der einen Seite ein Vorteil, weil so natürlich massiv Kosten gespart werden und die Dynamik höher ist. Dafür ist man eben abhängiger und weniger breit aufgestellt.
            Es liegt am Management, die richtigen Impulse für eine offene und innovative Unternehmenskultur zu setzen. Und das war unter Winterkorn wohl eine ziemliche Katastrophe.

          • W. Müller

            Ich glaube Fritz! bei VW und Co hat das auch knallharte Eigeninteressen im Management, warum man so träge ist mit der E-Mobilität.
            Was passiert denn, wenn man wirklich umstellen will?
            Man muss eine Menge investieren, Personal rekrutieren etc.
            Parallel dazu muss man die Verbrenner Schiene weiterlaufen lassen.
            Das kostet über Jahre ein Menge womit vermutlich der Gewinn ziemlich schrumpfen würde wenn nicht sogar Verluste die Folge wären.
            Damit sind die schönen Millionneboni fürs oberste Management über Jahre futsch.
            Schon irgendwie verständlich, dass da lieber ein CEO so weiterwurstelt und kassiert. Wer verzichtet schon gerne auf Millionen?

            Dazu kommt immer noch das Problem mit den Ladestationen.
            Die Etablierten haben kein Auto, was 100kW laden kann wie Tesla.
            Bauen die jetzt erstmal das Schnell-Ladenetz aus, hat vor allem Tesla einen Riesenvorteil weil die die Autos dazu liefern können.
            Bauen die das Ladenetz nicht, verkaufen sie nix. Ohne Ladenetz verkauft sich kein E-Auto. Wieder ein großer Vorteil für Tesla, weil die haben das Supercharger Netz schon sehr gut ausgebaut.

          • Longcheck

            Jepp, Fehler sind DIE Grundlage für Evolution und Innovation, seit ewigen Zeiten.

          • Pamela

            Tesla’s Ziel war es nie, aus allen Autofahrern Teslafahrer zu machen.
            Das Ziel war, Bedarf zu generieren und die anderen darüber zu zwingen, mit in den Technologiewandel einzusteigen. Das scheint nun irgendwann zu gelingen.
            Aber wo ruht sich Tesla aus ?
            Sie verzichten wohl auf Kunden, die unbedingt einen Retro-Tacho wünschen oder eben Echtleder.
            Massenproduktion vom Model 3.
            Der Semi kommt – nicht als Studie sondern als Prototyp.
            Model Y ist in Planung.
            Mind. 10 weitere Gigafactories.

            Nur weil wir Deutschen immer an Fertigungsqualitäten hysterisch rummosern, heißt das nicht, dass es relevante Probleme beim Absatz auf dem Weltmarkt geben würde.
            Ich war mit der Qualität beim Model S sehr zufrieden (nur das Chrom der Griffe und um die Fenster hat mich gestört). Meine Ansprüche sind eben auch komplett anders als beim Mercedes-Senior-Fan.
            Glatte Präferenzen-Parallaxenverschiebung 🙂

            Den R8 e-tron kann man wo kaufen ? Audi ? Nö.
            Ich traue zunächst mal nur Porsche zu, den Mission e 2019 zu bringen, das wird sicher ein Knaller.
            Aber da sind wir wieder bei Premium und kleinen Stückzahlen (keine Herausforderung für die Batterienbeschaffung) und bei zu Hause laden.
            Da war Tesla schon vor vielen Jahren, als richtigen Einstieg über zahlungskräftige Weltverbesserer. Auf die erhebe ich ein imagineres Glas !

            Die kleinen Problemchen, die bei Teslaautos (wie auch immer schon bei allen anderen Automarken vorhanden) auftreten können sind ein Fliegenschiss gegenüber den Problemen, die sich die Etablierten selber eingebrockt haben (der Kartellbetrug ist schon dadurch erwiesen, dass sich VW und Daimler streiten, wer nun der erste war bei der Selbstanzeige) und auch in unserem Land gibt es kluge kritische Leute für die genau sowas dann auch mal zur Abkehr alter Kaufgewohnheiten führen wird.

            Im Interesse der vielen fleißigen Leute in dieser Branche, hoffe ich, dass man nun mal aufhört, sich mit Tesla zu beschäftigen und schaut, wie man den Karren aus dem Dreck bekommt. Liebe Grüße

          • Melone

            Man sollte besser nicht aufhören, sich mit Tesla zu beschäftigen. Tesla ist irgendwo auch ein Versuchsfeld. Alle möglichen Konzepte werden da umgesetzt und am Ende schaut man mal, was funktioniert hat. Ich denke, dass da viele sehr genau beobachten, wie sie sich entwickeln. Klingt blöd, ist aber irgendwo so und wie gesagt ist Tesla deshalb so wichtig. Und mittlerweile scheint die Erkenntnis zu sein, dass Elektroautos sich doch verkaufen lassen und ein eigenes Ladenetzwerk vielleicht gar nicht so schlecht wäre. Bei solchen Entwicklungen kann es eben nur passieren, dass Pioniere, anfangs mit einem riesigen Vorsprung, selbst unter die Räder kommen, da gibt es wie gesagt einige Beispiele. Und da erachte ich es als nötig, dass Tesla sich mit der Zeit normalisiert. Das heißt nicht, dass Innovationen zurückgefahren werden, sondern, dass auch auf klassische Aspekte wie Produktion, Qualitätssicherung, Service und Vertrieb etc. mehr Wert gelegt wird (und vielleicht irgendwann ein Kombi kommt). Das ist mittlerweile alles auf keinem problematischen Level mehr, aber doch weit entfernt von dem Spitzenanspruch, den Tesla an sich selbst immer hat.

            Bei der ganzen Diskussion werden nur immer zwei Argumente genannt, die für mich irgendwie nicht ganz zusammen gehen. Mal wird gesagt, dass Tesla ja bald ein Monopol hat oder alle etablierten Nokia-Hersteller pleite gehen (sollen), dann wird wieder die Mission zitiert, andere Hersteller zur Elektromobilität zu bewegen und für Wettbewerb zu sorgen und dass es ja toll sei, wenn andere Hersteller endlich Konkurrenz machen. Gibt es hier irgendwie zwei Lager?

            Der R8 e-tron war als Technologieträger nur als Beispiel für einen Prototypen gedacht, dass davon leider nur so 100 Stück verkauft wurden, weiß ich selbst. 😉 Wir können ja stattdessen den Porsche nehmen, von dem fahren ja auch schon Erlkönige herum. Ist nur nicht so, dass sich da gar nichts tut.

            Und beim Kartellskandal bin ich aktuell noch vorsichtig. Die Untersuchungen stehen da noch ganz am Anfang und es kann auch sein, dass sich das als Sommerlochstory weitgehend in Luft auflösen wird. Sollte sich das aber Bewahrheiten, müssen natürlich entsprechend Konsequenzen gezogen werden, gerade auch hinsichtlich der möglichen Absprachen bezüglich Zulieferern.

          • Pamela

            1. Absatz: unterschreibe ich, ich meinte mit beschäftigen sowas wie „„Da werden wir ihn stoppen, an der Linie von 30 000 Euro“ Diess ,VW,
            und vieles mehr.

            2. Absatz: Klar, ein Forum lebt durch Pluralismus. Ich für meinen Teil lehne Monopole und generell konzentrierte Macht ab. Aber ich wünsche Tesla, dass sie wachsen und weiter mit ihrer Innovationskraft den Markt und die Lebensweisen verändern. Ich wünsche mir nicht, dass sie zum Dino werden, der nur noch Gewinnmaximierung kennt.

            3. Absatz: „dass sich gar nichts tut“ schon richtig, aber ich wiederhole: Premium, kleine Stückzahlen …

            4. Absatz: Werden wir wohl die Wahrheiten erfahren ? Oder hebt am 2. August die Politik wieder den Teppich hoch damit die Industriellen alles darunterfegen können ? Und wenn man die Besen weggestellt hat, setzt man sich an den Tisch und überlegt sich noch ein paar passende Überschriften, die man dann unter die abhängigen Medien verteilt ?
            Man bleibt ja unter sich, es gibt keine lästigen Störenfriede in Gestalt von Verbraucherverbänden z.B.
            Entschuldigung: Sommerlochstory ? Echt jetzt ?
            Gerade an die Zulieferer hab ich dabei gedacht …
            Ich bin dafür, dass hier mal ein paar Leute (wenn man sie denn zu fassen bekäme) längeren Urlaub in staatlichen Einrichtungen verbringen. Bei Milliardenstrafen müssen auch wieder die bluten, die gar nix dafür können.

          • Melone

            1.: Naja, das mit den Teslakillern ist oft Marketinggeblubber, weil Tesla inzwischen der Inbegriff der Disruption ist. Wenn die intern auch so arbeiten sollten, dann gute Nacht.

            2.: Zustimmung.

            3.: So fängt es bei solchen Technologien ja meistens an. Das wird wie bei Tesla mit der Zeit auch nach unten durchsickern.

            4.: Zur Klarstellung, ich meinte nicht, dass das generell eine Sommerlochstory ist, das wäre es höchstens, wenn am Ende nichts war, was ich hoffe, auch wenn es momentan ordentlich hochkocht dafür, dass bislang wenig bekannt ist. Sollte sich das bewahrheiten, wäre es ein Skandal. Es geht mir eher darum, dass zum Beispiel das LKW-Kartell, bei dem es nachweislich Preisabsprachen gab und es schon zu Milliardenstrafen kam, medial weniger Aufmerksamkeit erfahren hat als das jetzt.

          • W. Müller

            Richtig, Tesla muss sich mit dem Einstieg in den Massenmarkt „normalisieren“ was nicht ganz trivial werden wird. Auf dem Vorsprung ausruhen reicht sicher nicht.

            Ich bin wirklich gespannt, von Dir einen Link zu bekommen, wo von der 1. realen Schnell-Ladung eines Porsche oder Audi oder was auch immer berichtet wird.
            Ich meine jetzt nicht, davon, dass man plant das so zu machen.
            Ich meine einen Bericht wo man live und in Farbe über die tatsächlich erfolgte Schnell-Ladung bei Audi/Porsche berichtet.
            Ich bin gespannt und hoffe auf etwas anderes als „demnächst“, „man plant“ oder „ist fast schon fertig“ oder ähnliches…

            Die erfolgten Selbstanzeigen im Kartellskandal von VW und Daimler, die sich gerade darin überbieten, wer zuerst die Anzeige eingereicht hat, als Sommerloch-Story zu bezeichnen will ich jetzt nicht werten.

          • Melone

            Berichte gibt es wohl momentan noch nicht, Prototypen laden vermutlich nicht öffentlich. Aber hey, immerhin steht die passende Schnelladesäule schon. Dazu hatte ich hier ja mal Links gepostet, ist ganz interessant: https://www.golem.de/news/mission-e-porsche-baut-in-berlin-800-volt-schnellladesaeulen-1707-128942.html und https://newsroom.porsche.com/de/technik/porsche-engineering-e-power-elektromobilitaet-laden-800-volt-technologie-12719.html
            Wird so vermutlich früher oder später auch bei Tesla kommen.

            Wenn es einen Link gibt, werde ich ihn gerne nachreichen. Ich dachte nur, es geht hier um Prototypen, da wird nicht immer so ein Krach drum gemacht.

            Zum Sommerloch siehe mein Kommentar oben,das war anders gemeint.

          • W. Müller

            Sorry, wird Dir das nicht langsam peinlich? Jetzt bringst Du wieder nur Ankündigungs-Quellen, was dann mal im Herbst 2017 in Betrieb genommen werden soll.
            Zitat aus Golem
            „…Sie sollen im Herbst 2017 in Betrieb genommen werden.“
            Weiter heißt es:
            „Der Akku des Fahrzeugs soll mit bis zu 800 Volt geladen …“

            Soll, wird, eben: abermals nur „demnächst“.
            Auch die Homepage von Porsche spricht nur vom Konzept und wie toll dass dann mal werden wird.
            Fazit: Wenn Porsche schon etwas außer supertollen Plänen hätte, hätten die längst etwas Konkretes gezeigt in Realität. Alleine schon aus Prestige um nicht so ganz ohne Alles gegen Tesla dazustehen.
            Es wäre ja wünschenswert käme da endlich mal was. Nur bisher…
            Wobei Porsche traue ich das noch am Ehesten zu, dass dann mal bald was kommen kann wenns denn klappt

          • Fritz!

            Wobei ich tatsächlich glaube, daß Porsche der Erste sein wird, der was real auf die Straße bringt in größeren Stückzahlen als den Ampera E. Die können halt kleine Stückzahlen, die haben gute Ingenieure und die haben Geld. Und Porsche-Kunden kaufen alles von Porsche, das Risiko ist relativ gering. Also Anfang 2019 könnte da echt was im Verkaufsraum zum mitnehmen stehen bei Porsche.

            Mal abwarten…

          • Melone

            Ich bin gespannt. Porsche bedient den Markt, bei dem Elektroautos momentan am besten an den Mann zu bringen sind. Von den klassischen Marken haben sie auch mit die ambitionierteste Elektrifizierungsstrategie.

          • W. Müller

            Richtig, Porsche hat echt die bessere Strategie gegenüber den anderen Verbrenner Produzenten.
            Schauen wir also, ob die wirklich was bringen diesen Herbst wie angekündigt.
            Solange ist das ja nicht mehr hin.

          • Melone

            Was wurde denn diesen Herbst angekündigt? Habe ich gerade nicht auf dem Schirm.

          • W. Müller

            Die Inbetriebnahme der Porsche Ladestationen für bisher einsam und ohne Funktion aus Prestigegründen da stehen.

          • Melone

            Du siehst in Nachrichten irgendwie stets nur das demnächst, habe ich das Gefühl. So kann das hier natürlich endlos weitergehen.

          • W. Müller

            Warum wohl? Ich lese NICHT:
            „Ladestation in Betrieb genommen und am Prototyp getestet.“

            Ich lese nur immer „soll… werden“, „ist geplant, dass…“ oder „wird im Herbst 2017…werden“ oder „vermutlich hat der Prototyp dies“

          • Andreas Stenschke

            Danke, das kann ich jetzt nur mal bestätigen. Natürlich haben VW und Co. diese Technik längst, da sie seit Jahren existiert und ganz und gar nicht neu ist, aber sie wollen diese Technik nicht verkaufen und lieber ausentwickelte Motortechnik vertreiben, weil man damit mehr verdienen kann. So wie die Energiekonzerne alte Kraftwerke betrieben wollen, weil sie Geld scheißen, sorry. Ich kann den ganzen „soll, bald, wird, bis 2020, Prototyp-Mist“ auch nicht mehr hören. Wenn ich alleine das VW ID Video sehe und dann die Fantasiepreise unter 30.000€ lese, lache ich mich halb tot… Diese Menschen halten alle (außer sich selbst) für Idioten. Diese Menschen müssen weg, aus ihren Positionen entfernt werden, bevor sie unsere Zukunft vor die Wand fahren. Wir brauchen wieder Menschen mit Gewissen in diesen Positionen.

          • W. Müller

            VW und Co haben mitnichten diese Technik schon seit Jahren. Die haben gar nichts.
            Gleichstromladen eines Akkus mit 100kW hat eben genau nur Tesla.
            Ansonsten kann ich mich dem Rest des Kommentares anschließen.

          • Andreas Stenschke

            Okay, zwecklos, aber ich denke, dass die mehr haben, als Tesla lieb ist. Elektromobilität erfordert deutlich weniger als jeder hochgezüchtete Verbrenner mit seinen 300 Sensoren etc…
            Tesla hat gar nichts, was nicht jeder Hersteller bauen könnte, wenn er nur wollte. Sie wollen nicht. Sie wollen die SUVs als Firmenwagen verkaufen und sind damit leider deutlich erfolgreicher als mir lieb ist.
            Nur mal am Rande, weil ich mir immer anhören muss, dass ich anti Tesla sei und Kommunikationstrainings absolviert hätte… Das habe ich vor Jahren für einen Onlinesender gemacht und dürfte meine Haltung zeigen:
            http://curvetube.com/%C3%84ndis_wirre_Welt-Episode_3/KplVjFq1eV4.video
            Leider nur eine sehr verzerrte Qualität.

          • W. Müller

            Ja sicher. Die haben de facto nichts vorzuweisen ansonsten man das bereits gezeigt hätte alleine nur schon um potentielle Kunden vom Tesla Kauf abzuhalten und sagen zu können: Seht her, wir können das auch also wartet und kauft dann bei uns.

            Aber wie verzweifelt ist man da wohl schon mit solch offensichtlichen Fake News kommen zu müssen?

          • ThomasJ

            Richtig. Die wollen nicht und verbrennen Arbeitsplätze weil sie nicht tun obwohl sie könnten.

            Interessantes Interview von heute im „ZDF heute“ mit Ferdinand Dudenhöffer:
            Europa im Zeichen des E-Autos
            Deutschland ist das Schlusslicht“
            http://www.heute.de/autoexperte-dudenhoeffer-deutschland-bei-e-autos-das-schlusslicht-47644522.html

          • Longcheck

            Ah, dieses „Sommerloch‘ finde ich schon bemerkenswert. Das habe ich in einem anderen Forum auch gelesen – ‚einmalig‘ „gut“. Derjenige ist dort jedenfalls Anti-Tesla eingestellt und schreibt dort oft dementsprechend.
            Eins Schelm, wer dar…

          • W. Müller

            Genau meine Rede: Die Fakten sprechen für sich. Und da sehe ich eben nix bei den Etablierten; weder was Ladestationen angeht, noch Akku-Fabriken oder gar E-Autos.
            Wo genau jetzt der R8 e-Tron (Du weisst, was „étron“ französisch bedeutet?) mit mehr als 50kW laden sollte (nach den An-und Abkündigungen 2012 soll man den ja schon ab 2015! bestellen können) kann ich jetzt echt anhand von Fakten nicht erkennen.
            Man bleibt eben beim Vorsprung durch Ankündigung und hofft wohl, so Kunden vom Kauf real existierender E-Fahrzeuge, die seit Jahren das können, was man selbst nur verspricht, abzuhalten.

            Aber niemand sollte sich in der Tat auf dem Vorsprung ausruhen. Ich kann auch nicht sehen, wo das geschieht. Jedenfalls nicht bei Tesla. Da wird weiterentwickelt und ausgebaut. Allein der Supercharger Ausbau schreitet rasant voran. Ich halte mich da lieber an Fakten, die ich in der realen Welt sehen kann und weniger an Vorstellungen, was „demnächst“ alles so kommen mag.

          • Melone

            Ich weiß um die Namensproblematik, aber nicht, was die jetzt hier zur Sache tut. Ist dir das Beispiel Porsche Mission E lieber?

            Und die konkrete Planung des Schnelladesystems und Millionen an zugesagten Investitionen darin sind keine Fakten? Der Bau von Batteriefabriken in Deutschland und Osteuropa sind keine Fakten? Die nahezu abgeschlossene Entwicklung diverser Langstreckenautos? Die Möglichkeit, diese zum Teil schon vorzubestellen? Milliarden Investitionen in neue Plattformen und Produktionsanlagen? Der Abschied ganzer Hersteller vom Verbrennungsmotor? Fakten in Form von Sachen zum kaufen werden Sie auch ab nächstem Jahr vorfinden, zum Teil schon jetzt. Was muss denn noch alles passieren? Das alles wäre vor ein paar Jahren völlig undenkbar gewesen. Mich als Kompaktwagenfahrer macht das jedenfalls mehr als zuversichtlich. Es ist doch klar, dass es nicht plopp macht und plötzlich überall Langstreckenelektroautos rum fahren oder eine ganze Langstreckeninfrastruktur steht. Das war bei Tesla doch auch nicht so. Aber es passiert eine ganze Menge.

          • W. Müller

            Welcher Porsche Mission E hat reale Ladung mit mehr als 100kW außer in Planung auf dem Papier? Wieder so ein „demnächst“.
            Die Planung eines Schnell-Ladesystems sind keine Fakten sondern eben eine Planung. Fakten wären der 1. Spatenstich für die 1. Schnell-Ladestation durch das Konsortium, dass noch nicht einmal gegründet worden ist. Noch ein „demnächst“.
            Wo genau baut man in Osteuropa Akku-Fabriken? Ich meine jetzt nicht wieder demnächst sondern der schon erwähnte 1. Spatenstich.
            Ich lass mich da gerne mittels Link überzeugen. Sonst ist das dann das 3. „demnächst“.
            Die „nahezu abgeschlossene Entwicklung diverser Langstreckenautos“ ist jetzt ein Witz von Dir, dass als Fakten zu bezeichnen. Das wäre dann das 4. „demnächst“.
            Also haben wir von Deinen angeblichen Fakten in der Summe nur alles (gesamt 4) „demnächst“.
            Ich sagte bereits: Zeige mir Fakten in der realen Welt, die ich ansehen kann und keine Vorhaben/Planungen etc. irgendwann denn mal das so oder so zu machen.

            Fazit:

            Für Tesla gilt jetzt, hier und heute live und in Farbe :
            – kann man kaufen und fahren in Serie
            – kann man europaweit auf der Strecke schnell-laden
            – haben die ausreichende Kapazität Akkus herzustellen
            – haben bereits Ladegeschwindigkeiten jenseits der 100kW

            Die anderen haben vielleicht
            – „demnächst“ Akku Fabriken
            – „demnächst“ langstreckentaugliche Auto
            – „demnächst“ Schnell-Ladestationen
            – „demnächst“ Ladegeschwindigkeiten jenseits der 100kW

          • Melone

            Es fahren vom Mission E bereits Erlkönige in Panamerakarosserie herum. Dass die Schnellladen eingebaut haben, kann man nicht beweisen, aber warum sollte das nicht so sein.

            Zu Spatenstichen: LG Chem Breslau https://www.kunststoffweb.de/ki_ticker/LG_Chem_Werk_fuer_Elektrofahrzeug-Batterien_in_Polen_t235274 wird auch hier erwähnt: http://www.barrons.com/articles/why-lg-chem-has-42-upside-1500531007
            Samsung SDI Ungarn, kleiner, aber sogar schon fertig: http://www.businesswire.com/news/home/20170529005325/en/Samsung-SDI-Completes-EV-Battery-Plant-Construction

            Dann wäre da z.B. noch das Daimler-Batteriewerk in Kamenz, allerdings keine Zellproduktion.

            Die allein sind exklusiv für den europäischen Markt. anderswo entstehen natürlich auch noch fleißig Kapazitäten.

            Und auch der iPace und der e-tron sind schon auf den Straßen, zum Teil weitgehend ungetarnt. Du kannst dir ja mal die Bedeutung der verschiedenen Stufen der Tarnung ansehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Erlk%C3%B6nig_(Auto)#Gr.C3.BCnde_der_Geheimhaltung

            Erste Porsche-Schnellladesäulen siehe anderer Beitrag von mir, sind allerdings nicht vom Konsortium.

            Sind doch schon wieder ein paar weniger „demnächsts“. Ich hoffe, ich konnte etwas weiterhelfen. 😉

          • W. Müller

            Ach wie jetzt, die Asiaten bauen Akku-Werke im Osten. Ich dachte, Du bringst jetzt echte News, wo ich doch geschrieben habe, dass außer Tesla und den Asiaten niemand was mengenmäßig brauchbares hat in dem Sektor. Die Asiaten produzieren vornehmlich für die asiatischen Auto-Werke in der Slowakei und Tschechien (zBsp. Kia und Hyundai). Da wird in dem Markt wenns eng wird nicht viel übrig bleiben für deutsche Hersteller.

            Was das Schnellladen bei Porsche angeht: Außer Ankündigung, dass die das machen wollen gibt es selbst auf deren Homepage nix reales dazu.
            Man braucht das auch nicht beweisen alldieweil die wohl die ersten wären, die das vorführen würden allein nur schon um Tesla den Wind aus den Segeln zu nehmen.

            Fazit wie gehabt:
            Keine E-Autos vorhanden, die mehr als 50kW laden können
            Keine nennenswerten Akku-Fabriken weit und breit in Sicht außer Tesla und Asiaten.
            Erkenntnisgewinn aus Deinen vielen Repliken:
            Nichts Konkretes hat man nicht auf europäischer Seite aber sehr viel „demnächst“.
            Soweit wären wir eigentlich bereits vor gefühlt 10 Kommentaren.

          • Fritz!

            „Ach wie jetzt, die Asiaten bauen Akku-Werke im Osten. Ich dachte, Du
            bringst jetzt echte News, wo ich doch geschrieben habe, dass außer Tesla
            und den Asiaten niemand was mengenmäßig brauchbares hat in dem Sektor.
            Die Asiaten produzieren vornehmlich für die asiatischen Auto-Werke in
            der Slowakei und Tschechien (zBsp. Kia und Hyundai).“

            Dazu kommt noch, daß diese Akkuwerke im Osten ziemlich klein (für Tesla Gigafactory-Verhältnisse) sind, dort werden, wenn ich mich recht erinnere, Akku-Kapazitäten in der Größenordnung von 0,5 GWh hergestellt (im Gegensatz zu den 35 GWh von Tesla). Schon mal nicht schlecht, aber halt nicht wirklich viel. Aber immer noch um Faktor 10.000 und mehr höher als das, was deutsche Hersteller bauen (leider, die weigern sich aus bisher unerfindlichen Gründen beharlich)…

          • Melone

            Immerhin sind wir uns darin einig, dass diese Diskussion nicht zielführend ist.
            Es gibt ein paar Fakten und der Rest sind ja doch die immergleichen Argumente. Genauso wie Leute immer Anhaltspunkte finden werden, warum Tesla nächstes Jahr definitiv pleite gehen und sich Elektromobilität niemals durchsetzen wird, so werden auch immer welche gefunden werden, warum die restliche (deutsche) Automobilindustrie abgehängt und dem Untergang geweiht ist. Ist beides Unsinn.

            Was wäre denn, wenn Porsche oder Audi oder sonstwer so einen Schnellladevorgang demonstrieren würde? „Ja toll, das ist ein Prototyp, bringt den mal in Serie, ihr Ankündigungsweltmeister.“
            Was passiert wohl, wenn er dann in Serie kommt? „Der ist ja viel zu teuer!“ Oder so.
            Was kommt, wenn er dann eine Weile am Markt ist? „Die Stückzahlen sind ja unterirdisch!“ oder „Er geht kaputt“ oder „ist nicht updatefähig“ oder „kein Autopilot“ usw.
            Was passiert wohl, wenn eine Batteriefabrik angekündigt wird? „Alles nur Ankündigung, die wird eh vor 2025 nicht fertig“
            Und wenn das alles endlich mal klappt, dann ist es eben die Beschleunigung, die mit drei Sekunden ja unendlich lahm ist. Oder sowas.

            Ich erinnere mich an eine Zeit, ist noch gar nicht so lange her, in der die
            Durchsetzungsfähigkeit Elektromobilität von praktisch allen außer Tesla
            und ein paar Experten und Enthusiasten geleugnet wurde. Und alle haben
            sie gesagt, dass sich die Autohersteller entweder dazu bekennen mögen
            oder so wie Nokia enden würden. Mittlerweile redet man über nichts
            anderes mehr. Und die Bedingungen gehen derweil immer weiter.

            Was müsste eigentlich alles passieren, um dich zufriedenzustellen? Soll Tesla 1:1 kopiert werden? Wahrscheinlich reicht selbst das nicht aus. Würde mich wirklich mal interessieren.

          • Fritz!

            Einen Porsche Prototypen, der normal fahren kann (so, wie die Model 3 Prototypen am 31.3.2016 auch), der mit 800 Volt laden kann und schon zum Großteil der Serienversion entspricht würde mit Sicherheit viel Vertrauen aufbauen.

            Aber es wird bisher nur geredet und angekündigt, aber fast nichts gezeigt. Eine 800 Volt Ladesäule, für die es noch kein Auto gibt, ist eher lustig als sinnvoll. Der Maßstab ist da im Moment schon ganz klar Tesla, was Ankündigungen, Prototypen & Serienfahrzeuge angeht.

          • Melone

            Das mit der Ladesäule ist das bekannte Henne-Ei-Problem, da finde ich es gut, dass es da zumindest voran geht, sonst hätten wir später beim Auto das Ladesäulenproblem. Eine Ladesäule ist besser als keine Ladesäule. 😉
            Ich finde, dass das zumindest Zeichen dafür sind, dass man es langsam ernst meint. Aber da setzt ja jeder andere Maßstäbe an.

          • Fritz!

            Aber das Porsche anfängt, finde ich gut und damit sind sie weiter, als viele andere (auch wenn es nur ein kleiner Schritt ist).

          • Longcheck

            GUT?, im Ernst?, die sollen als gewichtiger Teil einer mutmaßlichen kriminellen Vereinigung erst einmal ihre kleine Bude aufräumen, die ich in dem Kontext nicht mal mehr als edel betrachte.

          • W. Müller

            Die Ladesäule ist noch NICHT in Betrieb; die sollen laut Golem erst im Herbst 17 in Betrieb genommen werden. Warum wohl? Gibt noch kein Auto dazu.
            Aber immerhin mal ein Anfang.

          • W. Müller

            Genau meine Rede, Fritz! Sobald die mal was Konkretes zeigen können, sieht es anders aus.
            Wir sind uns ja alle einig, dass man das Porsche am ehesten zutrauen kann.
            Aber das ändert nichts daran, dass das auch bei Porsche zwar in der Planung schon weit fortgeschritten ist, aber immer noch Zukunftsmusik zurzeit ist.

          • W. Müller

            Nö, es gibt keine Fakten in dem Sinne, dass die Etablierten irgendetwas hätten, was zumindest real getestet worden ist in Bezug auf Schell-Ladung genauso wenig was die Reichweite angeht.

            Die Lösung dieser Diskussion ist recht einfach:
            Für Dich sind Fakten die in Deinen Augen glaubhaften Ankündigungen der Etablierten oder eine einsame ohne Funktion da stehende Ladesäule.

            Für mich sind Fakten eine Ladesäule die im Zusammenspiel mit dem E-Auto mindestens 1x funktioniert hat. Oder ein E-Auto, was jetzt real xy km gefahren hat.
            Ankündigen werte ich nicht als Fakt; auch wenn der Plan noch so konkret klingt. Das machen die Etablierten seit Tesla auf dem Markt ist ohne je bisher geliefert zu haben.
            Oder kurz: Für mich müssen die liefern und nicht lafern.

          • Melone

            Du hast es erfasst. Ich sehe den Unterschied einfach darin, dass die „Etablierten“ einfach nicht alles, was intern entwickelt oder verändert wird, sofort überall bewerben oder demonstrieren. Eigene Erfahrung. Zum Teil wird sogar die Patentanmeldung aus Angst vor Konkurrenz hinausgezögert.
            Von Tesla ist man es gewohnt, dass es da ständig Updates zu Projekten gibt und auch Betasoftware schon mal veröffentlicht wird, und das macht es so spannend. Das war anderswo noch nie so. Da wird (auch nur manchmal) gesagt „Wir machen das jetzt so.“ und dann hört man mitunter jahrelang nichts mehr davon. Dahinter stehen zwei gänzlich verschiedene Marketingkonzepte. Man stelle sich mal vor, über jedes neue Modell würde so intensiv berichtet wie über das Model 3, da wären die Nachrichten völlig geflutet.
            Vielleicht hilft dir das ja, meine Sicht der Dinge besser nachzuvollziehen.

          • Longcheck

            Ja, danke fürs ‚Weiterhelfen‘, mir ist nun „vieles“ klar. ;-()

          • Longcheck

            Porsche Mission E, ein gutes Beispiel. Wenn ich mich recht erinnere, ist der für die Innenausstattung zuständige Designer schon vor einem Jahr zu Tesla gewechselt, weil er bei Porsche keine Zukunft gesehen hat. (wurde hier gemeldet) – nur mal zum Thema Innenausstattung. Musk hatte da bereits den Nachholbedarf erkannt und die Weiche gestellt.

            Die hochgespielten? „Sorgen“ sind unbegründet.

          • Longcheck

            „noch nicht einmal das Unternehmen dazu gegründet“.
            Da muss man aber „zu gute“ halten, dass die dafür aber nun wirklich keine Zeit hatten. Schließlich hat man seine „Arbeitskreise“, die mutmaßlichen Kartelle gründen müssen.

          • Longcheck

            Jepp, und immer 2 bis 3 Schritte voraus.

          • Longcheck

            nur kurz zum letzten Satz:
            Das eigentlich Ziel von Musk sind die Ziele für den kpl. Firmenverbund. Tesla ist ein wichtiges Segment. Alles soll sich möglichst ergänzen: Einfach seine Bio, oder besser ausgedrückt, die ‚über‘ ihn lesen. 😉

          • Andreas Stenschke

            Die Ladeinfrastruktur ist und bleibt ein Problem, richtig. Akkus kaufen kann jeder! Reichen die Kapazitäten nicht, werden die Lieferanten die Produktion erhöhen, weil sie mehr absetzen können… Ist eigentlich normal in einer Marktwirtschaft, oder? In Bezug auf die Ladeinfrastruktur werden sich die deutschen Autobauer vermutlich schön an Steuergeldern bedienen dürfen, weil die armen Unternehmen ja sonst gar keine Chance gegen Tesla haben. Ein bisschen Rumgeheule bei Vater Staat reicht in der Regel ja schon aus… Siehe Abwrackprämie. Sie sehen, ich bin nicht anti Tesla, gar nicht. Ich bin anti Leute für dumm verkaufen und dann ist es egal, wer das macht!

          • W. Müller

            Nö, Akkus kann eben nicht jeder kaufen weil die Produktions-Kapazitäten schlicht nicht vorhanden sind und auch nicht innert nützlicher Frist hochgezogen werden können. Genau darum baut Tesla ja die Gigafactories weil die das Problem erkannt haben. Selbst die neuen Fabriken von LG Chem und Samsung schaffen zusammen nur ein Bruchteil der einen Gigafactory.

          • Wolfgang
          • Melone

            Danke für diesen Link. Ich dachte bisher, dass diese Ladesäulen nur mit maximal 50kw laden werden können, da ist das ja eine positive Nachricht. 🙂

          • Wolfgang

            Gerne doch, und Danke für die guten Beiträge von Ihnen.

          • W. Müller

            Nö, die kann man mit viel Aufwand aufrüsten in Zukunft. Aktuell haben die aber nur 50kW.

          • Wolfgang

            Der Aufwand ist relativ begrenzt! Es müssen ausschliesslich die Stecker angepasst werden. Der Rest passt bereits!

          • W. Müller

            Nein leider genau nicht. Die Stecker sind 150kW tauglich von ANFANG AN.
            Was komplett ausgetauscht werden muss sind die Gleichrichter, die Schütze, die Kühl- und Steuerelektronik. Das ist recht teuer und aufwändig.
            Warum verbreitetest Du hier so Fake News mit den Steckern?
            https://de.m.wikipedia.org/wiki/Combined_Charging_System

          • Fritz!

            Ich hoffe mal, er wußte es nicht besser und hat es nicht absichtlich getan. Hätte dann aber trotzdem besser recherchieren können… (passiert mir auch immer wieder mal, dann entschuldigt man sich für einen voreiligen Kommentar & gut ist).

          • W. Müller

            Ja, finde ich auch gut, dass dann demnächst – Ende 2017 – einige wenige 50kW Ladestationen aufgebaut sind die auch noch 150kW ready sind.

          • Wolfgang

            Alle 40 Kilometer soll dann eine Schnellladestation sein. Dies ist mal ein erster Schritt, natürlich müssen noch ganz viele weitere Schritte folgen.

          • W. Müller

            Eben eine einzige Station nur in Realität mit 50kW und leider genau NIX mit Schnell-Ladung weil das eben laut Deinem Link Zukunftsmusik ist.
            Ankündigung abermals während Tesla schon über 400 Supercharger mit 120kW in Deutschland nutzbar in Betrieb hat undnoch weitere ausbaut.

          • Wolfgang

            Nun ja, diese Ladestationen sind ja auch, im Gegensatz zu Tesla, nicht von einem deutschen Automobilhersteller! Die halten sich hierbei vornehm zurück. Aber die Ausstattung der Ladesäulen (Kabelquerschnitte zum Beispiel) wird auch schon im ersten Step realisiert. Es macht ja wohl keinen Sinn sich die Zukunft mit eingeschränkten Kabelquerschnitten beim Neubau der Stationen zu verbauen.

          • Longcheck

            Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen der Fossilien, protestiere ich energisch gegen das „vornehm“. ;-))

            Mir jedenfalls wird bei diesen Firmen übel. Da können die noch liefern, was die wollen, meinetwegen auch goldene Sterne wenn man das „baucht“. Ohne Ab“danken“ der Bosse und ehrliche Neuausrichtungen läuft da für mich nie wieder was.
            Tesla is it.

        • Pamela

          Es sind halt die vielen „Kleinigkeiten“ mit denen wir Menschen große Fußabdrücke hinterlassen.
          Bei der Lederproduktion werden 55.000 Liter Wasser pro Tonne Tierhaut verbraucht, es entstehen dabei große Mengen an Treibhausgasen. Mehr als 90 Prozent der heute vermarkteten Lederprodukte werden mit Chrom gegerbt. Zu den katastrophalen Folgen der giftigen Abfälle gehört die Gefahr überschrittener Grenzwerte für Blei, Zyanid und Formaldehyd im Grundwasser in der Nähe von Gerbereien. usw…..

          Ich weiß jetzt aber zum Vergleich nichts über die Herstellung der veganen Innenausstattung. Werden wir sicher in der nächsten Zeit noch mehr zu hören.
          Mit Gewinnmaximierung hat das imho nichts zu tun, sondern mit einer Grundeinstellung, die sehr viele lächerlich finden – heißt deshalb nicht, dass sie falsch ist. Man muss ja nicht verbissen jede Verfehlung anprangern, aber Nachdenken über bessere Lösungen finde ich gut.

        • W. Müller

          Ah der Meister im Platzieren von gut verpackten Negativ-Botschaften durch Double Binding in der Kommunikation zeigt uns auch hier seine Kunst.
          Wieder aktiv?
          Was aber hat das Model 3 jetzt mit Oberklasse zu tun? So gesehen ist der Kommentar hier etwas fehl am Platze.

          • Andreas Stenschke

            Lieber Herr Müller, beruhigen Sie sich. Ich weiß nicht mal was double binding ist! Aber Kunstleder kenne ich von billigen Möbeln in der Essecke. Zu behaupten, dass man diese verkaufe, weil sie von Vegetariern gekauft würden, ist absurd und hochgradig lächerlich! Das ist Marketing, mehr nicht. Diese Möbel haben auch nichts mit dem Model 3 zu tun, aber am Hintern schwitzen hat dank Kunstleder etwas mit dem Model 3 zu tun ;-). Ehrlich gesagt haben die meisten „echten“ Leder heute auch eine PU Beschichtung und sind damit ganauso unkomfortabel. Würde man Werbung damit machen, dass man ein umweltfreundliches ÖKO Leder einsetzt, dann würde ich gar nichts sagen.

          • W. Müller

            Ganz der Alte eben. Ich kaufe Dir Deine gespielte Unbedarftheit nicht ab.
            Du platzierst Deine Negativbotschaften gepaart mit teilweiser Zustimung und verpackt in scheinbare Ausgewogenheit so geschickt wie ich das nur von einem Kommunikationsprofi her kenne. Am Ende hast aber auch Du „die Hosen runtergelassen“
            https://disqus.com/home/discussion/teslamag-de/tesla_model_3_erstes_serienfahrzeug_wurde_produziert_und_geht_an_elon_musk/#comment-3411116552
            Hatten wir schon.
            https://disqus.com/home/discussion/teslamag-de/tesla_model_3_erstes_serienfahrzeug_wurde_produziert_und_geht_an_elon_musk/#comment-3415974479

          • theBIGeasy

            Meisterdetektiv W. Müller enttarnt jeden Tesla-Feind. Sehr gut Hr. Müller, halten Sie das Forum weiterhin sauber. Andere Ansichten stören hier nur.

          • W. Müller

            Nö, im Gegenteil. Andere Ansichten sind sehr gefragt.
            Allerdings finde ich es auch hilfreich bei Personen mit einer Hidden Agenda diese transparent zu machen.

          • theBIGeasy

            Unbd weil die Agenda „hidden“ ist erkennen Sie diese. 1A Logik!

          • ThomasJ

            Ist das GFK?

          • theBIGeasy

            Wie jetzt, der selbsterklärte GFK-Experte weiß das nicht? Dann dürfen Sie mich erst Recht nicht Fragen, haben Sie mir doch auf diesem Gebiet jegliche Kompetenz abgesprochen. Da kann ich Ihnen nun auch nicht weiterhelfen, sorry.

          • ThomasJ

            Die GFK Debatte haben Sie begonnen und sich als Experte geoutet.
            http://disq.us/p/1i4cvit
            Und ja , die GFK-Kompetenz spreche ich Ihnen ab, meine Meinung, nicht mehr aber auch nicht weniger:

          • theBIGeasy

            Es kann einem schon fast leid tun, wie die Formulierung Ihre Grundaussage konterkariert.

          • Fritz!

            „Meisterdetektiv W. Müller enttarnt jeden Tesla-Feind. Sehr gut Hr.
            Müller, halten Sie das Forum weiterhin sauber. Andere Ansichten stören
            hier nur.“

            Was soll das denn? Was hat das denn mit Tesla-Feind zu tun? Wenn W. Müller aufzeigt, wie jemand diskutiert und derjenige es schafft, negative Nachrichten in positive zu verpacken, dann ist das was Gutes, wenn er uns darauf aufmerksam macht. Sie machen das mit Ihrem Kommentar ja auch gerade im Moment.

            Wir hatten nun wahrlich schon genug Trolle und ähnliches hier, die müssen das Klima nicht vergiften. Die lernen halt und werden subtiler. Und bislang hat W. Müller nur Fakten gesammelt, also was soll Ihr Angriff?

          • Melone

            Ich schätze dieses Forum hier sehr für seine konstruktive Art, auch kritischen Stimmen wird nicht sofort unterstellt, von irgendwem bezahlt zu sein oder sonstwelche Interessen zu haben und im Gegensatz zu anderen Foren ist es auch kein ständiges substanzloses Gebashe gegen gewisse Parteien. So haben sich schon häufiger gute und erkenntnisreiche Diskussionen ergeben, auch in diesem Thread, wie ich finde.
            Eigentlich. Denn bei mir hört es da auf, wenn Personen persönlich angegriffen und diskreditiert werden. Was soll denn das? Da schreibt jemand was zur Sache und dann kommen solche Beiträge, werden alte Kommentare hervorgekramt, Leute gegooglet usw., und das schon häufiger, mit dem Ziel, ihnen irgendeine Agenda zu unterstellen und sie abzustempeln, damit man sich nicht mit ihrer Meinung auseinandersetzen muss?
            Du musst ja nicht mit jemandem diskutieren oder gar seiner Meinung sein, und das ist völlig okay. Aber dieses öffentliche Ankreiden hier muss doch wirklich nicht sein.

          • W. Müller

            Meine Meinung, dass jemand eine Hidden Agenda hat, der hier den unbedarften spielt, gehört dann wohl doch genauso zur Meinungsfreiheit wie alles andere auch.
            Was genau ist jetzt am „Hervorkramen“ alter Kommentare falsch?
            Stehen diese Personen etwa nicht mehr zu deren eigenen Aussagen oder ist es in Deinen Augen unerwünscht weil man genau damit eine Hidden Agenda transparent machen kann?
            Wer hier als professioneller ausgebildet in Kommunikation und der Wirkung von Sprache den Unbedarften mimt und auch noch leugnet, dass er in genau diesen Themen ausgebildet ist, dann auch noch ein Video postet, das seine Identität preisgibt kann sich wohl kaum beschweren, dass man das Publik macht, dass er professioneller Schauspieler und Regisseur ist.
            Angst vor der Transparenz und der Wahrheit haben nur Diktaturen.
            Kulturen mit Meinungsfreiheit schätzen dagegen solche Trandparenzbemühungen. Möchtest Du eine Art Zensur, bei der alte Kommentare nicht zitiert werden dürfen?
            Eine Zensur, bei der man einen Kommunikationsprofi nicht als solchen bezeichnen darf, wenn feststeht, dass er genau das ist?
            Spannende Auffassung von Meinungsfreiheit hast Du. Forderst aber genau diese ein. Die Welt ist nicht schwarz oder weiß.

          • Melone

            Es hat mit meiner Auffassung von Meinungsfreiheit nichts zu tun, wenn ich darauf hinweise, was eine Diskussion konstruktiv macht und was nicht. Nein, ich möchte keine Zensur. Es gibt aber einen Unterschied zwischen Meinungsfreiheit und einer konstruktiven Debatte. Deine Meinung kannst du natürlich äußern wie du möchtest, daran wird dich hier zurecht niemand hindern. Allerdings macht das Beschriebene eine Diskussion nicht sonderlich konstruktiv. Wenn dein Ziel sein sollte, aufzuzeigen, warum du gewisse Personen nicht ernst nimmst, kannst du natürlich weiter machen. Nur bringt das die Diskussion um die Sache eben nicht weiter, sollte es dir darum gehen.

          • W. Müller

            Doch, es bringt die Sache genau dahingehend weiter, dass Transparenz geschaffen wird. Wer redlich argumentiert muss nicht in die Trickkiste der Kommunikationswissenschaften greifen und negative Botschaften mit allen MItteln verstecken um sie dennoch auf der Meta-Ebene wirken zu lassen.

            Machst Du ja auch nicht.

            Genau da liegt der Erkenntnisgewinn für den Leser, dass er diese perfiden Methoden durchschauen kann und demnach allenfalls den Inhalt der Kommentare anders wertet. So gesehen trägt das sehr wohl zu einer offenen und ehrlichen Diskussion bei im Sinne der Sache.

          • Melone

            Wenn du das so siehst, wie gesagt, kannst du das gerne tun. Es würde mich nur freuen, wenn du auch auf inhaltlicher Ebene auf die Kommentare eingehen würdest.

          • W. Müller

            Mache ich immer wieder gerne, wenn diese auch offen formuliert sind – wie Deine Kommentare – und nicht in die Trickkiste greifen um versteckt Negativbotschaften zu platzieren.
            Auf Kommentare, die vorgeben, neutral zu sein, positives in Unwichtigkeiten nennen um dann die alten Vorurteile gegen E-Mobilität auf subtilste Art und Weise zu verstärken gehe ich nicht inhaltlich ein. Jetzt nicht und in Zukunft.

            Bist Du irgendwie mit dem betreffenden Kommentator verbunden?

          • Melone

            Nein, mit Herrn Stenschke habe ich nichts zu tun wie auch mit sonst niemandem hier soweit ich weiß. Es ging mir nur um die Diskussion oben. Die älteren Kommentare von ihm sind auch weitgehend an mir vorbeigegangen, deswegen habe ich mich mehr auf jene oben konzentriert und die wirkten jetzt nicht so problematisch auf mich. Ich persönlich achte nicht wirklich groß darauf, wer etwas schreibt, mir geht es um den Inhalt. Wenn dann in der Diskussion getrollt wird, ist das etwas anderes, aber das war ja hier eigentlich noch nicht der Fall. Ich finde gewisse politischen Parteien zum Beispiel auch unsympathisch, aber auch die bringen mal gute Vorschläge, über die es sich lohnt, sich auszutauschen, und sie nicht gleich als Unfug abzutun, nur, weil sie von dieser oder jener Partei sind. Vielleicht verstehst du ja, was ich meine und meine Rektion eben.

          • Longcheck

            Melone, ich bin für alle Hinweise gegen solche Typen dankbar. Ob er nun wirklich einer ist? Das kann sollte doch jeder selber entscheiden dürfen. Diskussionswürdig sind diese „Spezialisten“ schon lange nicht mehr für mich. Deine angemahnte Sachlichkeit bringt bei denen Null. Es geht nur um eins:
            Anti-Stimmung verbreiten, mit allen Mitteln. Solche Typen sind Gift für jede offene Diskussion – das nur grundsätzlich. So sehe ich das.

            Ob A.S. wirklich „einer“ ist, werde ich mir noch genauer anschauen.
            Danke W. Müller.

          • Melone

            Inzwischen verstehe ich das Ganze oben auch. Das Forum hier hat ja in der Vergangenheit schon einige erlebt. Nur erschien mir A.S. bisher nicht so problematisch wie viele andere, daher fand ich die Reaktion oben etwas krass. Ich habe aber wie gesagt auch nicht alle Diskussionen mitbekommen. Insofern sorry, sollte ich hier jemandem auf den Schlips getreten sein. Ich werde das auch mal weiter beobachten.

  • chris_74

    Hallo in die Runde,
    dies ist mein erstes und evtl. auch letztes Posting hier bei teslamag. Warum? Weil ich aufgrund des Innenraums mein Model 3 abbestellen werde. Ich merke immer mehr, das ich fahrerzentrierte Autos eher mag. Das Model S hat mich sehr beeindruckt. Der Innenraum war nicht spitze, aber ganz ok. Aber das Model 3 geht gar nicht…Selten so etwas billig anmutendes gesehen. Einfach einen
    Flachbildschirm auf das Amaturenbrett nageln….Unfassbar. Ich hatte so sehr gehofft, das sich das noch ändert. Hat hier jemand eine Ahnung, was man machen muss, um seine Anzahlung bei Tesla wieder zurückzubekommen?

    Beste Grüße trotz allem!

    Christoph

    • Jens B. H.

      Hey, willst du nicht lieber warten bis du es in Live mal gesehen hast? Oder bestelle es dir trotzdem und verkaufe es dann weiter. Oder verkaufe irgendwann deine Reservierung. Die Nachfrage wird alles bisher gesehene in den Schatten stellen. Da bin ich mir sicher.

    • W. Müller

      Erstmal willkommen im Forum. Irgendwie kommt mir Dein Kommentar bekannt vor…
      Naja, kann mich auch irren.
      Was mich aber wundert, dass Du hier nachfragst wie man stornieren kann, wo dass doch in rot hinterlegt deutlich lesbar auf mytesla bei Deiner persönlichen Reservierung steht.

    • Fritz!

      Sie haben also 1,5 Jahre gewartet, um uns das jetzt mitzuteilen? Der Innenraum war zu ca. 90% am 31.3.2016 bekannt, daß es dort wesentliche Änderungen gibt, war unwahrscheinlich (höchstens den Träumen mancher Fans entsprungen). Wenn Sie so lange gewartet haben, können Sie ja locker noch eine weitere Woche (naja, nur noch bis Samstag früh) warten und dann entgültig schauen, ob es Ihnen dann immer noch nicht gefällt. Schlimmstenfalls warten Sie, bis Sie selbst Anfang 2018 in der Kiste sitzen können, um sich ein konkretes Bild zu machen.

      Und wie wollen Sie „billig anmutend“ beurteilen, ohne je auch nur ein Teil davon angefaßt zu haben? Also ich kann das nicht, Hut ab vor Ihrer Begabung. Aber so macht Ihre Aussage eigentlich keinen Sinn, außer schlecht über den Innenraum vom Tesla Model 3 zu reden…

      • Alois Hofbauer

        Fritz – Bin ganz deiner Meinung – war alles schon lange bekannt. Ich finde es ist einmal ein neuer Weg auch bei Tesla. Gebt dem Model 3 doch eine Chance – und ja nach einer bisherigen Wartezeit von ca. 1,5 Jahre möchte ich das Ding auch im nächsten Jahr fahren. Freue mich riesig darauf 🙂

      • W. Müller

        Völlig richtig, Fritz!
        Ich will ja jetzt nicht anfangen mit Fake-Kommentar oder so, aber dass er nicht weiss, wie man die Anzahlung zurückerhält, wo das gut lesbar für jeden echten Reservierer im mytesla geschrieben steht, hinterlässt schon ein „Gschmäckle“

    • RobD

      Lass doch die Anzahlung drin…hier werden sich genügend Leute finden den Dir abzunehmen !!!

    • Hulahoop

      schlicht billig

  • Frithjof Boer

    Mein Vater hatte vor einigen Jahren einen Renault Modus mit Digitaltacho und BC in der Mitte vom Armaturenbrett, dort wo beim 3 das Display ist. Die Umgewöhnung vom klassisch platzierten Kombiinstrument war quasi vom ersten Blick an geschehen und gänzlich unproblematisch, die Positionierung hat keineswegs gestört. https://uploads.disquscdn.com/images/5d6701705cda22b9254bfa4d072f69f8952a870473d78499bf8b1585ae9914f3.jpg

  • Luganorenz

    Eigentlich wäre es jetzt nur noch konsequent, das Lenkrad durch einen Sidestick zu ersetzen und das ganze by-wire zu bedienen. Mercedes hat mal in diese Richtung geforscht.
    Dann hätte sich auch die Rechts- und Linkslenkerfrage in Luft aufgelöst. Ordentlicher Fußraum, Armaturenbrett mit verbesserter Insassensicherheit auch für den Fahrer…

    • Thomas Viet

      Das ist momentan verboten. Und ist auch technisch sehr kritisch. In der Luftfahrt gibt es das ja bereits, aber da ist es auch nicht so sicherheitsrelevant. Wenn da die Steuerung ausfällt, fliegt das Flugzeug einfach geradeaus weiter. Beim Auto ist an der nächsten Kurve aber Schluss.

      • Melone

        Darüber hinaus ist es auch gefährlich, weil man sich erst an diese Art der Bedienung gewöhnen müsste und außerdem kaum Feedback bekommt. Nicht alles, was neu und anders ist, ist auch besser.

      • Luganorenz

        Na du bist gut von wegen „nicht so sicherheitsrelevant“… Wenn bei einem vollen Airbus 380 die fly-by-wire Steuerung ausfällt, dann ist aber Schicht im Schacht für 700 Passagiere. Kannst davon ausgehen, das beim Luftfahrtbundesamt oder beim Federal Office of Civil Aviation ganz andere Prüfkriterien gelten, bevor die Technik zugelassen wird. Da ist das KBA ein Kindergarten dagegen. Aber wahrscheinlich ist das genau der Grund, warum es nicht übernommen wird.
        Was das rechtliche anbetrifft, schau mal hier:
        https://www.heise.de/autos/artikel/Nissan-bringt-Steer-by-Wire-in-Serie-1732435.html
        Bei Nissan haben sie es mit einem Lenkrad gemacht. Aber die mechanische Entkopplung ist nicht verboten.

      • Luganorenz

        Ich hab’s gefunden, google sei Dank:
        http://blog.mercedes-benz-passion.com/2016/12/versuchsfahrzeug-auf-sl-basis-mit-sidestick-steuerung/
        Mensch wie die Zeit vergeht!!! Vielleicht mal Elon twittern 😉

  • Alois Hofbauer

    Also ich finde die ewigen Nörgler – weil das nicht so ist wie bei den anderen Autobauern – einfach nur scheisse. Wer das Auto nicht möchte, braucht es ja auch nicht zu kaufen. Ich finde es hebt sich von den anderen deutschen Autobauer deutlich ab und ich freue mich schon riesig darauf, nächstes Jahr mein Model 3 in Besitz nehmen zu können nach einer Wartezeit von 2 Jahren. Es ist sicherlich für mich ein gelungenes Fahrzeug und wird den Siegeszug entgegen allen negativen Meldungen gegen die deutschen Autobauer antreten. Bin immer BMW gefahren, aber das Model 3 wird der Höhepunkt meiner bisherigen Fahrzeuge und ich glaube auch das Längste in meinem Besitz 🙂

    • Heinz Wagner

      Auf den Punkt gebracht, sehr guter Kommentar!

  • simons700

    Müssen in Deutschland nicht einige Kammerleuchten noch analog ausgeführt sein?

    • Melone

      Ja, das wird aber irgendwo sein, ansonsten bekommen sie das ja nicht zugelassen. Der Warnblinkerknopf ist wahrscheinlich auch irgendwo in der Mittelkonsole.

  • Thomas Viet

    Der größte Vorteil eines Displays in der Mitte im Gegensatz zu vielen Knöpfen ist doch die Update-Fähigkeit. Da ist Softwareseitig noch viel Raum in Zukunft für verschiedene Designs, Darstellungen und Positionierungen. Denkbar sind auch auf den Fahrer angepasste Templates für die Darstellung von Geschwindigkeit usw… Das ist ja alles in HTML, CSS, Javascript programmiert.
    Jeder kann sich sein Bedienfeld selber anpassen wenn er will.

  • Teslamuckl

    Solange das Auto nicht 100% autonom fährt brauche ich eine ordentliche Instrumententafel! Fährt es 100% autonom brauche ich auch kein Lenkrad etc. So ist es weder das Eine noch das Andere. Sorry Tesla, da nehme ich meine 1000€ zurück.

    • W. Müller

      Ja mach das. Finde ich sehr gut; dann erhält jemand das Model 3, den das nicht stört.

      • Teslamuckl

        Und? So sehe ich das eben. Ich habe kein Problem damit, dass Andere eine andere Meinung haben, der User „W. Müller“ offensichtlich schon.

        • W. Müller

          Nöö, wieso sollte ich ein Problem mit anderen Meinungen haben?
          Im Gegenteil, ich helfe ja noch mit, Deine Meinung zu verbreiten.

          Hast Du etwa ein Problem damit, wenn man Deine Einstellung und Meinung übergreifend zum aktuellen Kommentar transparent macht?

    • RobD

      Wofür brauche ich bei einem Elektroauto eine Instrumententafel? Wenn ich schon heute mehr oder weniger mit dem Tempomat fahre? Wozu so altmodischen Anzeigen? Sehe die App Waze, das nutze ich jeden Tag….und nicht einen Tacho !!!

      • Teslamuckl

        Tempomat nutze ich nicht. Entweder ich fahre, oder ich lasse mich fahren.

    • Nelkenduft / AHF

      Warte doch erst mal ab was am Freitagabend noch so an Spaceship-Feeling transportiert wird.

    • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

      Überhaupt kein Problem: Da rutschen alle Nachfolgenden eben eins nach vorne 😉

      Übrigens: Ich bin mit Photoshop o.ä. nicht besonders gut und hätte dafür auch gar keine Zeit. Aber ich traue mich wetten, wenn jemand das Lenkrad „ausschneidet“, auf passender (vermutich gleicher) Höhe einen üblichen Tacho mit Drehzahlmesser „draufmontiert“ und das Lenkrad wieder ins Bild setzt, dass es sich im gleichen Blickfeld um wenige Zentimeter handelt, die fürs Auge einfach mit erfasst werden.

      Aber was soll´s. Einfach die Reservierung für andere freigeben.

  • JuergenII

    Ein Tacho im Mittelbereich stört überhaupt nicht, im Gegenteil, wie der Testfahrer schon sagt, ist es sogar recht angenehme, wenn man Nachts nichts helles vor sich hat. Kann das ganz gut beurteilen, weil ich jahrelang Fahrzeuge gefahren bin, die genau die Anzeigen mittig im Armaturenbrett verbaut hatten. Man hat auch den Tacho leichter im Blickfeld und muss nicht nach unten Blicken.

    • Dirk Pakosch

      „Man hat auch den Tacho leichter im Blickfeld und muss nicht nach unten Blicken.“

      Nein, man muß halt von der Straße weg nach rechts schauen, wo soll da ein Vorteil sein?

      • BeatthePet

        braucht man nicht … peripheres sehen .. es reicht wenn z.b. displayrand gelb wird .. dann rot .. und rot blinkend .. je nachdem wie schnell man ist. die absolute zahl ist primär nicht notwendig … aber nice 2 have ,)

        • Dirk Pakosch

          Und ist es denn auch so beim M3?

          • Marcel

            Sehen wir am samstag morgen gegen 4 uhr 😉

          • Fritz!

            6 Uhr, da um 4 Uhr erst der Einlaß beginnt. Ist auch etwas ziviler als Uhrzeit für uns…

          • Longcheck

            Dafür brauche ich nicht mal den Wecker, ist eh Sommerzeit 7:00.
            Da kann ich nix machen… ;-()

    • Melone

      Ist am Ende einfach persönliche Präferenz und Gewöhnungssache. Ich gebe nur zu bedenken, dass die Anzeige im Tesla im Vergleich zum Prius z.B. recht weit unten und nah am Fahrer ist, näher noch als ein normaler Tacho.

  • Hans-J.

    Înteressant sind die beiden Bilder,dieses hier und das „mit elektischen Sitzverstellung mir Doug Field. Blick auf die Armaturenabdeckungen zeigt, dass der Modell-3 von Doug Field eine braune „Klappe“ vor dem Lenkrad hat. Was hag das sein ? Kann man es aufklappen ?

    • Marcel

      Kanns sein das du die holzverkleidung meinst? Das ist zumindest die einzige braune einlage die mir im video wegen der sitzverstellung aufgefallen ist. Die ist in den ganzen Fotos dienletztens von Model 3 s rauskamen auch gut zu sehen und aller wahrscheinlichkeit nach funktionslos:)

  • Thomas Cantwait

    Schön zu sehen, dass sich hier im Portal die leidigen Diskussionen über brennende Batterien und Elektroautos, die keine Chance gegen Verbrenner haben, und Verbrenner, die die sauberere Alternative sind, in den letzten Monaten wohl erübrigt haben. Nachdem die skandalgebeutelten Autobauer nun etwas verspätet auch eine Elektrostrategie am Start haben, muss man halt übers Interieur nörgeln. Aus meiner Sicht ein echter Fortschritt :-))

    Mir gefällt das Interieur des Model3 bisher sehr gut. Es ist modern, aufgeräumt und übersichtlich und ich glaube es wird am Freitag genauso vorgestellt. Das Ablesen der Geschwindigkeit neben dem Lenker ist kein Problem. Andere lesen ihr Navi neben dem Lenker ab, und dabei müssen mehr Informationen auf einen Blick aufgenommen werden als nur eine Zahl.

    • ThomasJ

      Welcome back Thomas Cantwait.
      Ja, das waren noch Zeiten mit GSP, Genz und Co … 🙂

      • BeatthePet

        Denke das Display wird schwenk und drehbar sein .. an so eine art von Stick.. bei vollautonom ist das ja wurscht …
        ich hab nur angst dass M3 ein flopp wird .. das auto ist SO weit allen anderen vorraus … wahnsinn..

        • Marcel

          Bei 400000 vorbestellungen kann des fast kein flop werden ich denke es gibt viele menschen die garnicht reserviert haben weil sie warten wollen bis alle optionen frei verkäuflich sind. Ich bin mir ziemlich sicher dass das nur doe spitze des eisbergs ist

    • Nelkenduft / AHF

      Kann sein, dass es am Freitag so vorgestellt wird, muss aber nicht sein.

      Es deutet halt auch einiges darauf hin, dass man sich beim Cockpit sehr viele Gedanken gemacht hat und da würde es mich persönlich sehr überraschen wenn diese schlichte Variante ohne spezifische Designsprache tatsächlich bleibt. Es mag einigen Leuten so wie es ist gut gefallen, daran habe ich keine Zweifel, aber es passt halt überhaupt gar nicht zu Elon Musk, Franz von Holzhausen oder Félix Godard (Designer des Innenraum vom Mission-E).
      Für dieses Cockpit hätte man die alle nicht gebraucht und deshalb glaube ich, dass es unmöglich so bleiben wird.
      Zudem wiederspricht es auch der Ankündigung von Musk letztes Jahr, dass das von vielen als enttäuschend empfundene Cockpit (bzw. mindestens die „steering controls“) in der finalen Version anders sein wird.

      • ThomasJ

        Back to the roots
        Um diese Designideen (wurde ja von EM an die „Order“ gesendet) in die Realität zu bauen, braucht es diese Leute vermutlich schon. Vom Interieur scheint er sich nahe an dem Bekanntem zu orientieren. Auf das Lenkrad bin ich, wenn ich dies betrachte, gespannt:
        https://uploads.disquscdn.com/images/0c778999213ab758e04ad4fbd3c834af74666856d80f15c90102ae08c01cde9a.jpg

        • Pamela

          Volltreffer ! Der Entwurf der Felgen wurde auch umgesetzt.
          Also gibt es auf jeden Fall noch ein anderes Lenkrad. Und der Halter vom Display sieht auch anders aus … Danke an den Igel mit Adleraugen 🙂

  • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

    Genau das meinte ich mit meinem Beitrag! 🙂 Vielen Dank!

  • Galeatron

    Verstehe die Diskussion nicht. Mittige installierte Instrumente gibt es doch schon länger. Aktuell z.B. im Citroen C3 und weiteren Modellen, Toyota Prius? Ich jedenfalls freue mich auf mein Model 3, könnte höchstens noch dem Model S weichen, wenn die Reichweite bei normalem Tempo auf der Autobahn nicht für die knapp 200 km Pendelstrecke reicht.

  • Thomas Cantwait

    Die My Tesla Seite der Model 3 Reservierer hat sich etwas verändert. Es wird nur noch das Bild mit der Reservierungsnummer und der Primärkontakt angezeigt. Zusätzliche Informationen, wie z.B. vorgehen bei Stornierung, sind verschwunden. Ich vermute, dass es hier am Wochenende weitere Änderungen geben wird.

    Die Spannung steigt 🙂

    • Pathologie TischDrei

      Bei mir steht noch der Hinweis auf eine eventuelle Stornierung. Sie hier:

      Was kommt als Nächstes?
      Ihr Model 3 wurde am xx/xx/2016 reserviert.
      Geplanter Produktionsstart 2017. Wir werden Sie auf Basis des
      Reservierungsdatums kontaktieren, damit Sie Ihr Fahrzeug konfigurieren
      können. Bei Fragen konsultieren Sie bitte die Seite mit häufig gestellten Fragen und Antworten. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Ihr Feedback in unseren Foren.
      Hier können Sie sich auch mit anderen zukünftigen Besitzern zu
      aktuellen Themen, Ideen und Neuigkeiten austauschen. Um Ihre
      Vorbestellung zu annullieren, können Sie eine Stornierung beantragen.

      • Thomas Cantwait

        Hm, das ist seltsam. Bei mir sieht das noch noch so aus. Anscheinend gibt es bei mir kein Zurück mehr 🙂
        https://uploads.disquscdn.com/images/23e858d6af113369ea0cf8fd6057f468d36a5ac297b5868d4657bd5465d374f7.jpg

        • ThomasJ

          Sieht bei mir gleich aus. Und steht auch > Thomas’s Tesla< .. 🙂
          Haben Sie auch Deep Blue reserviert .. 🙂

          • Fritz!

            Nein, Ihr auch mit Deep Blue? Wie kann man denn dann nachher bei einem Tesla-Treffen seinen wieder rausfinden? Das wird schwierig…

            😉

        • Pathologie TischDrei

          Hast Du vielleicht schon Kreditkarteninformationen hinterlegt? Weil das steht bei mir auch noch auf der Seite, dass ich noch nicht hinterlegt habe.

          • ThomasJ

            Habe ich auch noch nicht und sieht doch gleich aus wie bei Thomas Cantwait.
            Ev. länderspezifische Aufschaltung? Bin von CH.

  • Kai Otten

    Da ist bisher zwar kaum drüber diskutiert worden, aber das Thema Sprachsteuerung könnte auch noch mal interessant werden. Deckt sich ja dann irgendwie auch mit der Idee, ein futuristisches Auto zu gestalten. Auch wenn ich ein großer Fan von schönen haptischen Knöpfen bin und das Innenleben im derzeitigen Model 3 in dieser Hinsicht eigentlich kritisieren müsste, Sprachsteuerung ist in Sachen Ablenkung vermutlich eine der besten Technologien. Auch besser als ein Knopf am Autorradio.

    • Nelkenduft / AHF

      Ich werde Sprachsteuerung erst dann einem Knopf vorziehen, wenn die Qualität der Synthese und KI an K.I.T.T. locker heranreicht. Und selbst dann willst du für viele Dinge lieber einen Knopf drücken.

      • Kai Otten

        Ja, ich finde Knöpfe super. Finde auch Tasten am Smartphone super, aber Geräte ohne Tastatur verkauft sich dann doch verdammt gut. Nicht mein Geschmack, aber eben von der Mehrheit der User bevorzugt.

        Wie wäre es eigentlich, wenn das Auto die Stimme des „Fahrers“ nicht erkennt? Können dann alle Insassen mit dem Wagen diskutieren? Schneller, nein langsamer, rechts abbiegen, nein links abbiegen 😉

        • Fritz!

          Trotz Smiley ein, Entschuldigung, ziemlich bescheuerter Vorschlag. Die relevanten Fahrfunktionen werden entweder direkt vom Fahrer vorgenommen (ohne Sprachsteuerung) oder das Auto fährt autonom, daziwschen wird & kann es nichts geben.

          Diskutabel wäre eine sehr gut funktionierende (aber noch lange nicht vorhandene) Sprachsteuerung für Radio, Klima, Entertainment. Evtl. Fenster runter wäre als Autosteuerung machbar/sinnvoll.

          Bin da aber eher skeptisch, was den Vorteil angeht.

          • Kai Otten

            In meinem Post ging es vor allem darum – ohne Anspruch auf Richtigkeit, da spekulativ – dazu anzuregen, sich das Inneneben auf Autoreisen vorzustellen. Abgesehen davon, wäre ich mir bei Ihrer pauschalen Aussage nicht ganz so sicher, ein Beispiel: Den „Befehl“ die Spur zu wechseln kann derzeit beim MS ja per Hand gegeben werden. Warum sollte das technisch nicht auch per Spracherkennung gehen?! Gleiches gilt für Schweibenwischer. Auf dem Weg hin zum wirklich autonomen fahren ist durchaus denkbar, dass die Stimme zunehmend funktionen übernehmen kann.

          • Fritz!

            Dem habe ich ja nicht widersprochen, nur bei elementaren Fahrfunktionen halte ich es für KEINE gute Idee, vorsichtig formuliert.

          • Melone

            Es wird wohl eher so laufen, dass das Auto solche Sachen zunehmend selbst entscheidet. Wenn es eh alleine fährt kann ich auch gleich nur die Adresse ansagen und ob ich da schnell ankommen will.
            Sprachsteuerung wird wohl für Infotainment und vor allem Navi kommen, wo es andere Hersteller zum Teil schon eine Weile haben. Da ist das nämlich echt praktisch, weil Touchscreentastaturen während der Fahrt einfach ein Graus sind.

          • Heinz Wagner

            Also Sprachsteuerung ist im Model S und X bei Musik, Navigation, Telefonie bereits Standard und es funktioniert. Sprachsteuerung per Siri zum Ein- Ausparken gibt es auch und so werden mit der Zeit weitere Funktionen/Vorgänge per Sprachsteuerung möglich sein, lassen wir uns einfach überraschen.

  • Melone

    Hehe, Mark B. Spiegel. Dessen Twitterfeed lese ich auch manchmal, ist gute Unterhaltung. Allerdings hofft man dann doch manchmal, dass das Satire ist…

  • Fritz!

    Mal ein wenig OT:

    Habe ich gerade gefunden, ein sehr schöner Artikel über Tesla und E-Mobilität, geschrieben in der Welt von einem „Studienleiter des gesellschaftswissenschaftlichen Referats der Evangelischen Akademie Tutzing“. Trotz Christennähe gut zu lesen, finde ich.

    https://www.welt.de/motor/fahrberichte-tests/article167041394/Alles-Goettliche-ist-schoen-leicht-und-schnell.html

    2 Zitate:

    Gefühlsmäßig flitzt er (der Tesla) unseren angehimmelten Asphaltorgeln einfach davon. Und das nicht nur mit Platz für die gesamte Familie, sondern spielerisch, mühelos, mit einer sozialen Empathie, deren leiser Auftritt alle Krawallos souverän killt.

    Alles Göttliche ist schön, leicht und schnell. Reiz ist Schönes in Bewegung.

    • Marcel

      Aber die Kommentare darf man sich ned durchlesen. Ich hab mir dabei mehrfach an den kopf geschlagen. Geh jetzt mal aspirin holen

    • ThomasJ

      Nach dem ersten, diagonalen Durchlesen, bekam ich ein Würgen betreffend dem Schreibstil. Nach dem zweiten, genauen Lesen wurde es nicht besser, eher schlimmer.

      Inhaltlich mag er ja nahe bei dem liegen wie es ist. Diese aufgeblasene Sprache, die nur dazu dient, sich selbst in Szene zu setzen … eben Würgen.

      Zynismus on: Da predigt der Theologe wahres in göttlicher, gehobener,
      philosophischer und intellektueller Sprache von der Kanzel zu seinen unwissenden
      Schäfchen um seine Kompetenz, die eigentlich ein Erfahrungsbericht ist, zu
      demonstrieren. Und sich vor allem in Szene zu setzen. Zynismus off.

      Ich hol mir auch ein Aspirin.

      • Fritz!

        Den Schreibstil würde ich als intelektuell hochwertig beschreiben mit einer stark übertriebenen christlichen Ausprägung. Trotz jedlicher Ablehnung von irgendeinem Glauben an ein höheres Wesen gefiel es mir…

        Und ja, es ist aufgeblasen und überheblich.

  • W. Müller

    Hut ab, Du schaffst es wieder vordergründig positiv bis neutral zu schreiben, versteckst aber gleich wieder folgende Botschaften (negativ für Tesla)
    Botschaft 1:
    Tesla ist zu klein um etwas zu bewegen
    Botschaft 2:
    Von den Etablierten kommt was auf sicher, dass dann auch gekauft wird.

    Zum Schluss noch die Verpackung „Tatsächlich wünsche ich mir, dass in den nächsten Jahren keiner mehr deren Kisten kauft“

    Die Verpackung überliest der unbedarfte Leser. Hängen bleiben dagegen Botschaft 1-2.
    Chapeau! Abermals.

    • Andreas Stenschke

      Dann sind wir als Team ja genial. Ich sage meine Meinung und Du demontierst sie als gut getarnte Scheinargumente. Nicht, dass uns noch einer nachsagt, wir seien von Tesla bezahlt.

      • W. Müller

        Oder dass am Ende noch jemand behauptet, man hätte angesichts der pünktlichen Produktion des Model 3 einen Schauspieler und Regisseur extra geholt um sehr geschickt versteckt weiter die Vorurteile gegen Tesla immer und immer zu wiederholen.
        Absurd, oder?
        PS: Ich bin nun in der Tat nur Kunde, wenn auch absolut überzeugter Kunde, bei Tesla. Außer ein geniales Auto zu fahren – was ich selbst bezahlt habe – habe ich keine Vorteile von Tesla Motors.

  • Longcheck

    Diskussion unten, „Melone“, „Andreas S“, etc.
    W. Müller, etc. bitte einmal da unten diese endlose Diskussion unter dem Begriff „Sockenpuppe“, den ich dort 2 mal zu Wikipedia verlinkt habe, zur eigenen Meinungsbildung betrachten.
    Es gibt Leute, die sehr clever mit allen Wassern gewaschen sind.

    • Pamela

      Haloli, bin momentan unterwegs in der Hauptstadt. Hoffe, ich hab morgen früh das entsprechende Equipment um die Party zu verfolgen …
      Egal was für Motivationen Leute haben – Trolle, Ja-aber-Sager, pers. Bezug zur den alten Autobauern – eigentlich ist das Mittel: fundamentierte Argumentation – ja auch wenn es

      • Longcheck

        Ah, Bööörlin, das war ich beruflich auch sehr oft. Schöne Tage dort.

    • Melone

      Möchtest du damit ausdrücken, dass ich eine Sockenpuppe bin, oder fehlinterpretiere ich das?

      Da die Vermutung unten aber schon mal kam, vielleicht mal etwas zu mir und meinen Ansichten, ich denke, das ist mal ganz angebracht.

      Ich werde von niemandem fürs Schreiben bezahlt und ich habe auch nur einen Account und keinerlei finanziellen Interessen. Kann ich natürlich nicht beweisen. Das Sockenpuppen- oder Bezahltargument ist ein Totschlagargument, weil man es nicht beweisen, kaum widerlegen kann und zugeben würde das sowieso niemand. Trotzdem macht es einen Austausch unmöglich. Ich bin daher selbst immer äußerst vorsichtig damit.

      Ich bin bei einem Zulieferer mit vielen Kunden beschäftigt, unter anderem auch Tesla. Da ist es vielleicht verständlich, dass es mich etwas betroffen macht, wenn die Automobilindustrie so verunglimpft und mir zum Teil die Arbeitslosigkeit gewünscht wird. Hinter all den Skandalen sehe ich eben auch immer die zehntausenden Ingenieure und all die anderen Mitarbeiter, die hervorragende Arbeit leisten und deren Ruf dadurch in den Schmutz gezogen wird, dass ein paar Manager Mist bauen und die Medien fleißig darauf einhacken. Vor allem jetzt bei den Kartellvorwürfen. Die würden uns evtl. auch betreffen und es wäre letztlich für alle Beteiligten und Unbeteiligten besser, wenn sie sich nicht bewahrheiten würden. Ich warte aber ab, was letztendlich herauskommt, bevor ich mir dazu ein Urteil bilde.

      Meine Position kann ich ja mal im Klartext kommunizieren. Ich bin ein Fan von Teslafahrzeugen. Es sind einfach verdammt coole Autos. Dem Unternehmen an sich stehe ich gemischt gegenüber. Ich sehe die Außenkommunikation kritisch, vor allem den Umgang mit Kritik, mir gefällt aber die Innovationsleistung und Mentalität, die Vision, die dahintersteht. Ich bin deshalb noch lange kein Feind.
      Das bedeutet für mich auch nicht, dass ich deswegen negativ gegenüber anderen Herstellern eingestellt sein muss. Ich bin einfach allgemein ein Fan der Elektromobilität und freue mich über jeden Fortschritt in diese Richtung.
      Du kannst mir natürlich irgendwelche Hintergründe unterstellen. Aber ich weiß nicht, ob man hinter jeder manchmal kritischen Stimme gleich eine Verschwörung sehen muss. Ich verlinke auch mal zwei Wikipedia-Artikel: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz und https://de.m.wikipedia.org/wiki/Abwehrmechanismus
      Auch ich ertappe mich immer wieder dabei.

      Ich werde in Zukunft auch darauf achten, dass so eine ewige Diskussion wie unten nicht wieder passiert. Können wir auf dieser Basis weitermachen?

      • W. Müller

        Wie kommst Du darauf, dass Du gemeint bist? Dich hätte ich jetzt als letztes im Sinn gehabt beim Begriff „Sockenpuppe“.
        Nun da Du Dir diesen „Schuh“ aber förmlich selbst sogar mehrfach anziehst bin ich mir diesbezüglich nicht mehr so sicher.

        • Melone

          Das beruhigt mich etwas. Du hattest ja unten schon danach gefragt, ob ich etwas mit A.S. zu tun hätte, deshalb schien mir das hier auch an mich gerichtet. Ich wollte aber auch generell nochmal etwas abschließend zu dieser Diskussion sagen.
          Was sagt denn Longcheck dazu?

      • Longcheck

        Ich habe nur aufgezeigt, dass auch so etwas im Netz gibt um zu denken zu geben, welche ellenlange Diskussionen sich daraus ergeben können, die von solchen Leuten bewusst provoziert werden. Bitte glaube mir, ich kenne etliche, ob Profi oder als zweifelhaftes Hobby. Gerade bezüglich Tesla ist das bekannt und sehr oft anzutreffen. Das ist dann kein konstruktiver Austausch sondern es sind sich immer wiederholende Statements zu immer den selben Themen.
        Wer weiß, vielleicht bin ich ja auch eine solche Type 😉

        Nein, auch ich kann Dich da beruhigen.

        Also, ich unterstelle Dir gar nichts. Auch möchte ich nicht irgend eine Diskussionsform einfordern, so lange alles respektvoll abläuft. Aber ich darf sicher mal auch auf so etwas aufmerksam machen, wie ‚es‘ sein könnte, welchen Eindruck man hat. Ich wäre dir dafür umgekehrt dankbar, wenn ich von diesen Dingen noch keine Kenntnis hätte.Wir werden eine gute Basis haben.

        • Melone

          Das klingt doch gut. 🙂

      • Longcheck

        Noch mal kurz: Danke für Deine aufschlussreichen Zeilen. Ich denke, wir alle haben nun ein gutes gegenseitiges Verständnis. Übrigens: Ich arbeite ebenfalls bei einem großen Automobilzulieferrer seit über 30 Jahren. (u.a., hat viele andere Geschäftsfelder)

  • Longcheck