„Musk-Have“: Audi Plakatwerbung nimmt mit Wortspiel Bezug auf Elon Musk

Wenn heutzutage von Tesla gesprochen wird, dann denken die meisten Menschen an Elektroautos. Das kalifornische Unternehmen ist zum Synonym für Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb geworden. Viele Hersteller wollen Tesla in den nächsten Jahren mit eigenen Elektrofahrzeugen angreifen und machen dafür auch bereits Werbung, oftmals mit direkten Vergleichen zu Tesla.

Während die Werbekampagnen der meisten anderen Unternehmen versuchen, negative Aspekte an den Fahrzeugen von Tesla und dagegen die eigenen Stärken hervorzuheben, fährt Audi nun offenbar eine andere Schiene. In einer neu veröffentlichten Plakatwerbung (via Hybridcars) nimmt der deutsche Autobauer mit einem Wortspiel Bezug auf Tesla-CEO Elon Musk:

Aus dem Englischen „must-have“, also etwas „haben müssen“, wird kurzerhand „Musk-Have“. Damit meint Audi den für 2019 geplanten e-tron Sportback, der ebenfalls als reines Elektrofahrzeug produziert wird. Dieses Wortspiel beweist jedoch erneut, dass man heutzutage in Bezug auf Elektroautos zwei Sachen miteinander verbindet: Tesla und Elon Musk.

Der kalifornische Autobauer dürfte das als Kompliment verstehen, und während Audi mit einem Fahrzeug wirbt, das erst in zwei Jahren auf dem Markt kommt, bedient Tesla in diesem Segment mit dem Model X bereits seit 2015 seine Kundschaft – und dabei schlägt das Serienfahrzeug von Tesla bereits den cW-Wert von Audis Konzeptfahrzeug.

  • Martin

    Wie verzweifelt muss denn Audi sein? … aber ich find das cool, in jedem Fall ein Kompliment für Tesla. 🙂

  • Matthias Knuth

    Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Unkenntnis in der breiten Bevölkerungsmehrheit zum Thema E-Mobilität herrscht. Gleichzeitig ärgere ich mich über die Informationspolitik unserer Regierung. Hier müsste aus eigener Initiative Aufklärung betrieben werden. Und wo ist eigentlich die Meinung der Grünen, die doch aus eigenem Antrieb dieses Thema besetzen müssten?

    • Fatehjot Florian Singh Zach

      ähnlich geht es mir mit der veganen Lebens und Ernährungsweise bzgl des Informationsstandes in der Bevölkerung…das schient bei vielen Themen so zu sein, dass zuerst eine kleine gruppe sehr gut informiert ist und dann nach und nach auch der Mainstream die Vorteile mitbekommt…Wandel braucht halt scheinbar doch mehr Zeit als wir uns das oft wünschen

    • Herbert

      Bitte, Deutschland lebt vom Verbrenner. Informationen an den Kunden sind hochgradig unerwünscht.

  • Red Whale

    BEP auf electrek meinte:
    Musk-Have
    Audi-Not-Have

  • FMH

    den cw-Wert von Audi zu lagen ist bei der „Front“ ja kein Wunder!
    Wer hat denn das entworfen?
    Schrecklich!
    Das Auto sieht aus, als on man mit ner Wand durch die Gegend fährt…

    • E.OFF

      Wenn man schon auf der Autobahn an einen Tesla nicht vorbei kommt, soll der Gegner zumindest in der kurzen zeit wie man den Audi im Rückspiegel sieht angst bekommen 🙂

  • Sonntagskuchen

    Audi mach somit umsonst Werbung für TESLA. WIe kommen die denn auf solche Ideen??
    Das Geld für die Marketing Aktion kommt Musk zugute…

    • Herbert

      Unter Angst macht man so manchen Fehler.

  • ThomasJ
    • McGybrush

      Weiss einer wer der zweite Mensch auf dem Mond war?
      Weiss einer wer der weite (Vietze) neben Barak Obama wurde?
      Weiss einer wer nach Lena Meyer Landrut den zweiten Platz beim ESC gemacht hat?

      Richtig. Ich auch nicht 😀

  • Derk van Dorsten

    am 02. April 2016 war das schon meine Idee zum Model 3 … https://twitter.com/derk_v_dorsten/status/716275097875718144

  • Kyle Seven

    DAs mit dem Supercharger Netzwerk kann ich nur unterstreichen, solange kein Hersteller ein entsprechend dichtes Netzwerk in Europa hat, werde ich sicher bei Tesla bleiben.

    • jomein

      Dichtes Netz ist das Eine, schnelles Aufladen eine andere Sache. Dass sehe ich nämlich noch lange nicht, bei den deutschen Herstellern.

      • McGybrush

        https://www.heise.de/autos/artikel/Europaeischer-350-kW-Ladesaeulen-Korridor-3356442.html
        Glaub da sind sie dann doch schon weiter als man denkt. Zumindest aus technischer Sicht ist soweit alles schon da. Geht vermutlich nur noch um die Kosten und die Autos die das auch gut ausnutzen können. Nützt ja nix wenn so ne Ladesäule von nem Schnarchladerauto blockiert wird.

        • Will_Elektroauto

          Genau richtig.
          Mir ist es egal, ob der Stecker rund oder eckig, Typ sowieso blablabla ist.. Es muss einfach nur VERFÜGBAR sein und es muß PROBLEMLOS FUNKTIONIEREN.
          Und hier ist Tesla echt am weitesten.
          Wenn neu auf den Markt kommende Autos nicht mal den zumindest schonmal in homöopatischen Mengen an der Autobahn vorhandenen 50kW CCS voll nutzen können, wirds echt albern.
          Gleich der nächste Punkt: T&R Stellt Ladesäulen auf. Gute Idee Jede Ladesäule mehr ist gut, aber dan stellen die da nur EINE hin.. Bei der momentanan Elektroaotodichte mag das noch gehen
          Auch hier wieder Punkt für Tesla: Wenn so ein Ladepunkt aufgebaut wird stehen da mehr als eine Lademöglichkeit. Das Geld, was für die Elektroprämie veresenkt wurde, wäre in Lademöglichkeiten besser investiert… Die Technik ist da.. MACHEN…

        • jomein

          Kosten heißt in dem Fall, dass den ganzen Kram der Steuerzahler zu bezahlen hat. Die Einnahmen gehen dann zu den Herstellern / Energiefirmen.

  • Melone

    Die „Etablierten“ sehen sich bezüglich der Elektromobilität in einer Zwickmühle: Elektroautos werfen keinen Gewinn ab, und gleichzeitig droht der Verlust von Marktanteilen und vor allem Imagepunkten an neue Hersteller wie Tesla, die seit Jahren dreistellige Millionenverluste verbuchen und sich trotzdem mit viel Marketing über Wasser halten können (auch wenn der tatsächliche Effekt noch weitaus kleiner als hier angenommen sein dürfte und ich ein Model S für nach wie vor nicht mit einer S-Klasse vergleichbar halte). Aber nichts desto trotz scheint es ja so schlecht nicht zu laufen, Audi steigert sich wie viele andere Hersteller bei Absatz und Gewinn seit Jahren (eigene Wahrnehmung ist immer ein schwieriges Argument). Interessant wird es zu sehen, wann die Schwelle erreicht ist, bei der sich Elektromobilität für Hersteller und Kunden rentiert. Aber das geschieht auch nicht von heute auf morgen, genausowenig wie neue Modelle nach dem Launch plötzlich überall rumfahren.

    • W. Müller

      Welches Marketing meinst Du jetzt genau? Außer der Homepage und die Veranstaltungen von Elin Musk sehe ich kein Marketing weit und breit.
      Deutlich weniger jedenfalls als die Etablierten betreiben.
      Die Zukunft des E Autos wird von der Verfügbarkeit an Akkus abhängen. Da stehen aber leider die Deutschen Hersteller total auf dem Trockenen während Tesla schon Standorte für die 2. und 3. Gigafactory sucht.
      Einzig die Asiaten haben noch genug Fertigungskapazität und Know How im Akkubau. Die werden das aber erstmal für die eigene Autoproduktion brauchen.
      Mein Fazit: Wenn die deutschen Hersteller sich weiter so verhalten werden die komplett abgehängt. So wie damals Kodak und Nokia die Trends verpasst haben

      • jomein

        So lange der Deutsche einen Diesel will, so lange juckt es die deutschen Hersteller nicht. Welcher der Premiumhersteller hat denn letztens erst gesagt, dass man weitere Milliarden in den Diesel investieren will? Habe es vergessen. War das Audi? % am Absatz gesehen, sind 5er, 7er, S-Klasse und vergleichbare Kisten die üblichen Firmenfahrzeuge = im Leasing.

        Vor 2-3 Jahren habe ich mal gelesen, dass 78% alle E-Klasse (Neufahrzeuge) im Leasing laufen. Verkaufszahlen kommen nur daher, weil die Kisten erst an eine Leasinggesellschaft verkauft werden. Auf den deutschen Markt bezogen. Die machen noch genug Asche. Was aber Panik auslöst, sind Gesetzesänderungen in anderen Ländern, siehe China. Da hat Merkel aber nun die Beziehungen spielen lassen und den deutschen Herstellern weitere 2 Jahre Luft verschafft.

      • Melone

        Vielleicht sollte ich lieber PR dazu sagen. Es stimmt, dass Tesla kein klassisches Marketing fährt. Ich meine damit vielmehr Dinge wir z.B. die Masterpläne, die vielen ambitionierten Ankündigungen (die zeitlich eher überambitioniert sind) und generell all diese Dinge, die für den Hype um Tesla in den letzten Jahren verantwortlich sind. Ohne diesen wären die Investoren nämlich schwerlich bei der Stange zu halten. Und genau darauf ist Tesla momentan angewiesen.
        Zum anderen Punkt: Die Akkuthematik wird in den nächsten Jahren interessant werden. Es ist nicht wirklich sicher, ob sich eine eigene Zellproduktion für Hersteller und Zulieferer lohnen wird, gerade auch hinsichtlich der ständigen Entwicklungsfortschritte in diesem Bereich. Bei vielen Fahrzeugkomponenten hat es sich als besser herausgestellt, die Entwicklung dieser an Zulieferer auszulagern (diesem Umstand ist auch mit zu verdanken, dass im globalen Wettbewerb kein Hersteller eine wirkliche Technologieführerschaft lange halten kann – man muss sich nur mal die Verbreitung wichtiger Innovationen der letzten Jahrzehnte ansehen), oft genug ist es aber auch umgekehrt. Andererseits: Wenn ein Startup mal eben eine Batteriefabrik in die Wüste stellt, dann glaube ich kaum, dass andere Hersteller das nicht auch schaffen. Und es werden m.W. auch bereits Batteriefabriken in Osteuropa geplant, vor allem von asiatischen Herstellern. Die Akkuverfügbarkeit regelt letztendlich über den Preis die Nachfrage. Und in diesem Sinne sollten wir alle hoffen, dass Akkus demnächst ausreichend billig werden, damit mal so etwas wie Wettbewerb entstehen kann.
        Bezüglich etwas, was hier ziemlich oft vorgebracht wird: Ein Vergleich der Automobil- mit der Kamera- und Smartphoneindustrie scheint momentan verlockend, ist aber zu kurz gegriffen bzw. einfach nicht zutreffend. Das hat viele Gründe, die ich jetzt hier nicht alle ausführen möchte.

        • W. Müller

          Spannend, diese ausführliche Replik, die trotz der vielen Worte sich auf einige, wenige Kernaussagen reduzieren läßt:

          Deine Thesen 1.-3. und mein Statement dazu:

          These 1: Tesla bringt ambitionierte bis überambitionierte Ankündigungen, die eine Hype erzeugen, der die Investoren „bei Stange hält.

          Es ist richtig, dass Tesla auf Investoren angewiesen ist, wie jede Firma in dieser Phase. Die ambitionierten Ziele hat Tesla, wenn auch regelhaft mit Verzögerung, bisher alle erfüllt. Im Moment sind die Erwartungen sehr hoch und es wird sich weisen, ob diese erfüllt werden insbesondere mit dem Model 3. Im Moment treibt Tesla aber alle Etablierten nur so vor sich her, wie man an Audis Werbung sieht.

          These 2: Teslas Vorsprung in der Akku-Fertigung ist keiner und alle anderen können zeitnah mithalten.

          Das genau ist nicht der Fall. Tesla ist nicht irgendein Startup, dass mal eben eine Fabrik in die Wüste stellt. Tesla hat die meisten Erfahrungen im Akkubau in diesem Bereich und immer noch das leistungsfähigste Gesamtpaket (Akkuzellen, Bauweise, Ladestruktur, Batteriemanagement etc.). Zudem haben Sie Panasonic seit Jahren im Boot.
          Die Kapazitätsgrenze der Tesla-Fabrik ist noch lange nicht ausgeschöpft.
          Spätestens wenn China noch weiter ernst macht mit E-Auto Quoten pro Hersteller, was genau jetzt bereits passiert, werden die asiatischen Hersteller, die Konzerntechnisch mit den asiatischen Autobauern verbunden sind eben nur diese beliefern. Die Gefahr ist genau, dass die Etablierten dann ziemlich auf dem Trockenen stehen und von der Entwicklung (zB. China) überfahren werden.
          Darüber hinaus hat nur Tesla sich bisher langfristige Lieferverträge zu Lithium in relevantem Umfang gesichert.

          These 3: Der Nokia und Kodak Vergleich ist nicht passend.

          In einigen Teilen ist dieser Vergleich durchaus passend in anderen Teilen wieder nicht. Die vielen Gründe anzuführen würde den Rahmen hier sprengen.

          • Melone

            Danke für diese Zusammenfassung, die ich erst eben gesehen habe. Ich denke, irgendwo haben wir einen Teilkonsens gefunden.

  • jomein

    Seit einer Woche beobachte ich massive „Negativberichte“ zu Tesla. Hat die Autolobby, in Deutschland, wieder die Lobbyisten los geschickt? In China hat man sich ja nun, dank Merkels Hilfe, 2 Jahre „freigekauft“, von der E-Auto-Quote.

    • Fritz!

      Das haben die Chinesen doch gerade wieder kassiert. Nix mit deutscher Lobby-Arbeit der Politiker, da scheinen die wohl zuwenig Gegenleistung geboten haben:
      https://ecomento.tv/2017/06/14/elektroauto-quote-china-ignoriert-deutsche-auto-lobby/

      • Da kann sich ja Tesla sehr freuen. Ab 2018 werden also nur noch viele chinesische und wenige ausländische Autokonzerne in China ihr Geschäft machen. Zu den ausländischen Autokonzernen gehört Tesla ganz oben. Vor ca. ein Jahr habe ich gelesen, wer die Quote nicht einhalten kann, muss sich bei anderen Herstellern Credits abkaufen, da Tesla zu 100% E-Autos verkauft, kann man also an deutsche Autokonzerne Geld verdienen. Wenn man das nicht macht, sollen die Autokonzernen bei nicht Einhaltung (Quote oder Credits von anderen) Strafzahlungen bezahlen. Also so ungefähr. Tesla kann ja schon jetzt feiern, während in Deutschland einige Krisensitzungen stattfinden, da China sehr wichtig geworden ist…

        • Fritz!

          Wenn ich mich recht erinnere, sind auf Import-Autos von Herstellern, die nicht mit einem Chinesen kooperieren, sehr hohe Zölle drauf. Macht den Tesla dann noch mal teurer und das dürfte das Model 3 damit in die preisliche Oberklasse verschieben.

          Die alten Autohersteller kooperieren ja alle in irgendeiner Form mit einer chinesischen Autofirma und bieten ja dort (aber auch nur dort) schon E-Autos für die Masse an. Wenn auch nur am Anfang , aber dort bewegen sie sich, hier nicht… 🙁

      • jomein

        Wusste ich nicht. Ok, Verkäufe. Mal fix den i3 und Co. an eine chinesische Tochterfirma verkaufen. 😉

      • jomein

        Klingt zwar viel, ist es aber nicht. Die Deutschen bekommen aber zusätzlich das Problem, der Kapazitäten. Je nachdem ob es ein Hybrid oder Vollelektro ist, so muss dann VW 80 – 160k Elektro / Hybrid in China verticken. Die wollen ja auch erst einmal produziert werden. 80k Vollektro… 25% Zoll sind da auch drauf. Es sei denn, VW produziert die Teile in China und schon kommen da 16.000 Euro Subvention. Dann wird ein E-Auto richtig günstig, in China.

        Laut VW haben die aber schon mehrere tausend Hybride in 2016 verkauft, alleine in China. Wie viel verkaufen die denn hier?

  • jomein

    Jeder Mitarbeiter kann günstig die Autos leasen. Eine Freundin arbeitet bei Porsche, ihr Ehemann auch. Beide haben einen 911 in der Garage. Bei den Leasingraten, würde jeder Golffahrer zugreifen. Dabei hat das Porsche nicht nötig. Gleiches bei BMW, Mercedes usw.

  • Franz Xaver

    „Musk have what Audi don´t have“

    Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung.

  • Will_Elektroauto

    Aus DEM Grund versucht man ja den Unwissenden Hybride anzudrehen. Wenn da doppelt soviel Technik drin ist multiplizieren sich die Fehlermöglichkeiten.. oder soll ich lieber Geldverdienmöglichkeiten sagen..

    • Fritz!

      Dazu muß man aber fairerweise sagen (zumindest trifft dies auf die Hybriden von Toyota zu, dem Marktführer in diesem Bereich) das diese Auto so gut wie NIE Defekte im E-Antriebsbereich haben und auch sonst, was Langlebigkeit und Wartungsarmut angeht, ziemlich gut (sprich preiswert und fehlerunanfällig) sind.

      Wie sind denn da die ersten Statistiken von deutschen Hybriden? Bei VW würde ich da was von unteres Mittelfeld erwarten…

      • Will_Elektroauto

        Sicher richtig, aber je mehr Technik, desto mehr Möglichkeiten für Sollbruchstellen… Zumindest bei den Autos deutscher Marke, die ich bis jetzt hatte, waren einige davon schon beim reinen dieselantrieb eingebaut..

        • Fritz!

          Jupp, auch meine Erfahrung. Von den ca. 25 Autos, die ich bisher hatte, waren die Deutschen die, die mich am häufigsten im Stich gelassen haben und die Toyotas die, die mich nie im Stich gelassen haben (selbst so lustige Exoten wie ein Toyota Corona lief immer). Habe daher eine große Zuneigung zu japanischen Autos was die Zuverläßigkeit angeht. Selbst ein Subaru Turbo mit Kolbenfresser und Turbolader-Schaden hat mich noch weitere 45 km bis ans Ziel mit Tempo 70 gebracht (der Vorbesitzer hatte den Kühler falsch eingebaut/angeschlossen).

          Diese Zuverläßigkeit würde ich dann auch von einem Tesla, bzw. E-Auto im Allgemeinen erwarten. Und den bisherigen Tesla-Berichten nach sollte Tesla das auch hinbekommen…

    • Melone

      Ich denke nicht, dass das der einzige Grund ist. Schließlich nimmt ja auch der Motorverschleiß ab. Im bezahlbaren Rahmen ist ein Hybridauto für die Meisten momentan schlicht die einzig brauchbare Alternative, solange die Infrastruktur schlecht und Reichweite extrem teuer ist. Hybridautos kosten in vielen Fällen nur wenig mehr als Verbrenner und das Gros aller Strecken lässt sich damit komplett emissionsfrei zurücklegen. Ich persönlich kenne einige zufriedene Hybridfahrer, die sich sonst niemals ein Elektroauto zugelegt hätten. Für die Umwelt ist damit doch mehr gewonnen als über die hier immer gepredigte ganz-oder-garnicht-Lösung. Und da Hybride für den Flottendurchschnitt mittlerweile wichtig werden, verkaufen sie sich auch zunehmend gut.

      • Will_Elektroauto

        Sicher nimmt der Motorverschleiß ab. Ergo: Es wird noch weniger auf Lebensdauer konstruiert!
        Es bleibt dabei: Je mehr Teile drin sind desto mehr Möglichkeiten gibt es für Sollbruchstellen. Hybridautos gibts ja nur um den Flottenverbrauch schönzurechnen. Ja, man kommt auf wenige Liter/100km aber sbald die Strecke länger wird war es das dann.
        Für absolute Kurzstrecken ist Hybrid ok, aber sobald man länger pendeln muss, wirds in dem Moment sinnlos, wenn der Verbrenner anspringt. Da macht es nur Sinn, wenn die tägliche Strecke auf Akku bewältigt werden kann, und nur die Sonderstreken nicht.
        Richtig ist sicher auch, daß Hybrid zumindest bei den Premiumherstellern einen relativ geringen Aufpreis zum Standardantrieb ausmacht. Wenn man jetzt aber nen Mercedes/BMW dann noch entsprechend vergleichbar zum Tesla aufrüstet (Connected drive, Fahrassistenzsysteme, Standheizung usw..) Dann ist man schon in Preisbereichen, wo der Sprung zum Tesla nicht mehr soo weit ist. Die Infrastruktur und reichweite vom Tesla steht steht ja wohl außer Frage. Ergebnis: Hybrid macht nur wirklich sinn, wenn das Fahrprofil passt. Aber so DEN Kostenvorteil gegenüber tesla sehe ich nicht.
        Im Kleinwagensegment kann man ja gerne mal Clio vs. ZOE spielen. Achtung: auch hier bitte ausstattungsbereinigt: R-Link, Rückfahrkamera, Automatik, Standheizung usw. für den Grundpreis rechnen. Wenn man dann Batteriemiete+Strom VS. Spritkostenersparnis Steuerfreiheit und fehlende Ölwechsel usw. rechnet ist da nahezu auch schon Gleichstand..
        Gut, Laternenparker haben es schwerer, aber Leute mit Stellplatz und Lademöglichkeit sollten sich 2 mal überlegen was sie machen.
        Zum Thema Infrastruktur: Ich habe schon ein paar Monate ein Elektroauto, (kein Tesla) aber Probleme, rechtzeitig eine Ladesäule zu finden hatte ich zumindest bisher noch nicht..

  • Herbert

    In Ingolstadt fließt der Angstschweiß. Jahre lang die Entwicklung verpennt und dann mit der Brechstange teuren Unsinn bauen. Audi lebt von China und dort dreht der Wind sich auch langsam hin zum E-Auto.

    Es ist absurd, was für Argumente gegen das E-Auto kommen, wenn man mit Audianern darüber redet.

    10-15 Jahre und bei Audi gehen die Lichter aus.

  • Juerg_U

    Wow, das nenne ich mal eine Bankrotterklärung. In 2 Jahren vielleicht etwas liefern, was jetzt schon besser verfügbar ist und es dann noch als „musk-have“ betiteln. Die Verzweiflung muss gross sein. Der Spruch ist gut, müsste einfach über einem Model S oder X prangen.