Nach Trump-Wahl: Lobbyismus gegen Elon Musk, Tesla und SpaceX bereits in vollem Gange

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Der neue US-Präsident Donald Trump hat mehrfach erwähnt, dass der Klimawandel nicht aufgrund menschlichen Einflusses entstehe. Zwar ruderte er kürzlich zurück und sagte, dass es womöglich doch einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und menschlichem Handel gibt, doch sieht er offenbar auch keinen Mehrwert darin, entsprechende Klimaforschung weiter zu betreiben.

Elon Musk äußerte sich kurz vor der Wahl gegenüber CNBC und erklärte, dass er Trump nicht als den „richtigen Typen“ für den nächsten US-Präsidenten hält. Nun ist Trump jedoch Präsident der Vereinigten Staaten geworden und obwohl Musk glaubte, dass dies keinen Einfluss auf seine Unternehmen haben würde, könnte er sich doch verschätzt haben.

Trump-Anhänger starten Hetz-Kampagne mittels Online-Blog

Die Webseite stopelonfromfailingagain.com (deutsch: „verhindert, dass Elon erneut versagt“) hat sich zur Aufgabe gemacht, alle kritischen Artikel gegenüber Elon Musk, Tesla, SpaceX oder SolarCity aus Magazinen, Nachrichtenseiten oder gar Online-Blogs zu sammeln und auf diese zu verweisen. So kann man quasi unendlich nach unten scrollen und bekommt immer mehr Artikel angezeigt.

Mit diesem Blog möchte man verhindern, dass Musk mit seinen Unternehmen weitere Subventionen einstreicht und diese nicht an die Konsumenten weitergibt, heißt es. Bisher soll Musk Subventionen in Höhe von 4,9 Milliarden US-Dollar eingestrichen haben, behauptet der Blog, der von der konservative Lobbygruppe mit dem Namen „Citizens for the Republic“ (CFTR) betrieben wird.

Betreiber haben enge Verbindungen zu Trump

Soweit erst einmal nicht wirklich spektakulär, schließlich möchte Musk zeitgleich mehrere Branchen mit seit Jahrzehnten etablierten Unternehmen aufmischen. Dass man sich hierbei einige Feinde macht, war zu erwarten. Die Betreiber dieses besagten Online-Blogs könnten jedoch ziemlich gefährlich werden, da sie enge Verbindungen zum Präsidenten Trump pflegen.

So ist beispielsweise die Vorsitzende der Gruppe keine Geringere als die erzkonservative Radiomoderatorin Laura Ingraham. Wie es der Zufall so will, könnte Ingraham schon bald die Pressesprecherin von Trump im Weißen Haus werden. Offiziell behauptet die Gruppe auf der eigenen Webseite, dass man unabhängig und von keinem Kandidaten autorisiert sei.

Zwar werden Spender der Organisation nicht genannt, doch wird vermutet, dass es sich hierbei um Ölkonzerne handelt. Die CFTR möchte beispielsweise mit dem sogenannten Sunlight Project verhindern, dass die Solar-Industrie vom Staat subventioniert wird. Tesla passt mit der kürzlichen Übernahme von SolarCity somit perfekt in das Feindbild dieser Organisation.

Energiekonzerne gehören zu den Lobbyisten

Wie das Automagazin The Drive berichtet, sind auch Craig Shirley und Diane Banister Mitglieder der genannten Organisation. Beide betreiben gemeinsam eine PR-Firma, die sich darauf spezialisiert hat, die Interesse von konservativen Interessengruppe zu vertreten. Unter anderem vertritt man die Interessen der National Rifle Association (NRA), einer Waffen-Lobby aus den USA.

Shirley ist zudem ein registrierter Lobbyist für die Citizens for State Power (CSP), einer Gruppe, die aktiv gegen die Regulierungen von Energiekonzernen kämpft. Die Washington Post fand später heraus, dass die CSP von Energiekonzernen finanziert wurde, welche Millionen dafür ausgegeben haben, um durch diese Gruppierung ihren Lobbyismus für den Kongress zu betreiben.

Die PR-Firma von Shirley und Banister betreibt zudem den Online-Blog Alt Left Watch, der große Ähnlichkeiten mit dem Anti-Musk-Blog aufweist und rechte Propaganda verbreitet. Laut The Drive werden beide Seiten auf denselben Servern betrieben. Bei einer Whois-Abrage wird der Name des Betreibers jedoch nicht ausgegeben, da die Registrierung privat vollzogen wurde.

  • LuDe

    Allein dass solch ein Aufwand betrieben wird zeigt doch wie ERFOLGREICH Musk ist!

    • Jens B. H.

      Ja. Die haben echt die Hosen voll.

    • Fritz!

      Wie heißt das chinesische Sprichwort noch?

      Viel Feind, viel Ehr!

  • W. Müller

    Das kann in der Tat heikel werden. Mich hat der wenige Gegenwind sowieso gewundert, bei der Anzahl Personen- und Interessengruppen, denen Elon Musk gehörig auf die Füsse tritt.

    Da bleibt uns nur sofern für den Einzelnen möglich: Tesla unterstützen und deren Produkte kaufen.

    PS: Hoffen wir, kommt es nicht noch schlimmeren durch fehlgeleite Hassbürger. Einen SuC hat man wohl schon sabotiert in den USA:
    http://www.teslarati.com/tesla-la-vegas-barstow-supercharger-vandalized/
    In unserer Post-Fakten-Wut-Welt ist wohl vieles offenbar möglich, was noch vor weniger Zeit als undenkbar gegolten hat.

  • McGybrush

    Elon, schenke Trump einen P100D S und X und begeistere Ihn mit einem US Elektroautos ganz egal ob es den klimawandel gibt oder nicht.

    Geht mir ja nicht anders. Ich will ein eAuto weil es spass macht. Das er lokal Emissionsfrei ist ist ne schöne Nebensache.

    • efe

      „Ich will ein eAuto weil es Spass macht. Dass er lokal emissionsfrei ist, ist ne Nebensache.“ Dies ist ein wichtiger Punkt damit die Elektromobilität mainstream wird.

      Das Argument der guten Tat für die Umwelt reicht höchstens für einen niedrigen einstelligen Prozentwert. Für einen Mehrwert an spass (eine hervorragende Performance, leise, Vibrationsarm) gibt es, bei einem vertretbaren Aufpreis, bereits einen deutlich größeren Markt.
      Damit wären wir dann auch bereits bei den Kosten. Die werden den grossen Wandel bringen. Ein Auto mit gleichem Kaufpreis, welches jedoch „keine“ Wartung braucht und auch sonst im Betrieb einen Bruchteil kostet, wird sich durchsetzen.

      • Nelkenduft / AHF

        Es ist ja nicht einmal eine gute Tat für die Umwelt, sondern ein Segen für die Stadtbevölkerung! Wer umweltfreundlich sein möchte, der fährt mit dem Pedelec ins Büro oder bei Entfernungen unter 10 km gleich mit einem normalen Fahrrad. DAS wäre umweltfreundlich, aber sicher kein 2 Tonnen schweres Auto.
        Der Tesla ist in ersten Linie menschenfreundlich und das ist auch schon wesentlich besser als jedes Verbrenner-Fahrzeug.

  • Pamela

    Ich denke, es wird sich negativ auf subventionierte Großprojekte auswirken.
    Aber meine Hoffnung: Die Hälfte aller Amerikaner sind gegen Trump.
    Wenn der jetzt mit seinen Helfershelfern so gegen innovative Firmen vorgeht im Interesse der Ölmultis, könnte das für sehr viele ein extra Kaufanreiz sein für Produkte von Tesla – Solarcity.

  • Klaus Haakshorst

    Alles halb so wild. Verbrecher wie Trump heissen hier Dobrindt. Auch hier wird sich trotz vieler Idioten das Elektroauto durchsetzen.

    • Michael Anonymous

      Ja, die „Idioten“ sterben leider nicht aus 🙂 Zuerst bringen sie nichts weiter. Wenn dann jemand etwas anpackt, dann wissen sie alles besser. Und sobald sich dann was Neues durchgesetzt hat, haben sie es schon immer gewusst.

  • GB

    Schon erstaunlich. Immer wieder wird veröffentlicht, wie viel die EE, und auch Tesla an Subventionen bekommen. Was für die schädlichen Öl-, Gas-, Kohle- und Atomenergie an Subventionen über Jahrzehnte ausgegeben wurde und immer noch wird, wird verschwiegen. „So wurden von Regierungen weltweit in diesem Jahr insgesamt 5,3 Billionen US-Dollar dafür ausgegeben, die Preise für Kohle, Öl und Gas künstlich niedrig zu halten.“ Bericht auf:
    https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article141084514/Die-Welt-steckt-mehr-Geld-in-Oel-als-in-Gesundheit.html

    • W. Müller

      Besonders interessant ist, dass die angeblichen 4,9 Milliarden, die Elon Musk an Subventionen kassierte haben soll, mal so eben schnell durch Hochrechnung der heutigen Beträge auf 20 Jahre fiktiv „errechnet“ worden sind.

      Im Klartext: Die Zahl ist eine absolute Irreführung und nah an der Propagandalüge, weil keiner weiss, wie sich die Subventionen in naher Zukunft entwickeln.

    • Nelkenduft / AHF

      Die Subventionen für Atomenergie sind in Milliarden gar nicht zu beziffern, denn an diesem Irrsinn werden wir und die nachfolgenden Generationen noch sehr, sehr lange abzubezahlen haben. Das wird die mit großem Abstand teuerste und dümmste Energieform gewesen sein, die die Menschheit jemals genutzt hat.

      • ThomasJ

        RICHTIG!
        Und wir Schweizer haben dieses Wochenende dem frühzeitigen Atomausstieg die kalte Schulter gezeigt. Er kommt dann halt etwas später. Hier haben wir Mutlosigkeit bewiesen:
        http://www.nzz.ch/schweiz/atomausstieg-vertrauen-aber-kein-freipass-ld.131014
        Zum Glück lebe ich nicht mehr, wenn die überüberübernächste Generation über die Idioten aus dem 21. Jahrhundert wettert.. Schämen tue ich mich aber jetzt schon.

  • PV-Berlin

    Ich sehe das als ein großen taktischen Fehler der Gegner der EE und der e-Mobilität. Wen wollen sie überhaupt erreichen? Die sie erreichen und erreichen werden, sind noch weniger als irrelevant und Politischen Entscheidungsträger haben noch nie Fakten und Argumente benötigt, um die Interessen der Lobbyisten oder gar eigene Interessen durchzudrücken.

    Sicher wird es schwerer für Tesla und auch für die EE in den USA, das beutet aber am Ende, den viel schnelleren und grausamen Tod der Verbrenner und der Fossilien.

    Das Wachstum wird sich in 2017 kaum verlangsamen (Zubau der EE weltweit) und ist eh schon auf einem Niveau, von dem die KKW Jungs (Investitionen) nur noch im Fieberwahn träumen könnten.

    Und bei e-Mobilen? Da wird sich das Wachstum auf jeden Fall noch mal deutlich beschleunigen.

    Bitte nicht vergessen, das >50% der abgegeben Stimmen nicht Trump gewählt haben. Ich bin mir fast sicher, dass ein Tesla noch viel mehr zum Statement wird. Trump wird es zudem unglaublich schwer haben, bei den Großbanken Sympathien zu gewinnen, dass diese das ganz große Geschäft mit den EE sein lassen sollen.

  • Franz Kaiser

    Ich befürchte, dass sie unseren Elon abknallen wollen…

    • Pamela

      Die Befürchtung hatte ich um Obama auch immer
      – so viele Idioten – so viele Waffen – so viele Neider –
      also gehen wir einfach nicht vom Schlimmsten aus …

      • ThomasJ

        Das habe ich auch immer befürchtet.
        Neu für mich ist, dass ich jetzt hoffe, dass man …. ähh … abknallt.
        (Sorry, dieser Zynismus ist schon wieder tiefere Schublade von mir. Ich werde mich bessern 😉 ).

        Und dass das niemand als Aufruf zur Gewalt verstehen soll! Das war ein Witz! Das meine ich jetzt ernst!

        • Pamela

          Ich weiß, was Du meinst: Als Demokrat (im allgemeinen, nicht politisch) – und als solcher lehnt man Gewalt ab – muss man vieles aushalten können.

          • Zockermike

            Vieles? Zumindest in Deutschland ist das eine maßlose Untertreibung. Ja, man könnte diesen Satz fast als Definition von „Sarkasmus“ in ein Lexikon übernehmen…

            Die jüngsten Beispiele dazu sind nur:
            – „keine“ Privatisierung der deutschen Autobahnen (Statement von Gabriel)
            und
            – TiSA (und TTIP und und und….)

            Man hat es als politisch interessierter (& frustrierter) in Deutschland inzwischen echt schwer, nicht die AfD zu wählen…

            Aber genug der Politik, das hier ist ein Elektroautoforum und darum soll sich auch die Diskussion drehen.
            Elon ist ein großartiger Visionär und ich bin mir sicher, dass sich trotz des aufkommenden Gegenwinds Elektroautos durchsetzen werden.
            Wenn wir es mal richtig betrachten, hilft das eigentlich uns:

            Die Leute hören von der sich viral verbreitenden News-Site und sprechen uns darauf an (weil sie uns zeigen wollen, dass sie sich informiert haben, weil sie uns zeigen wollen, wer eigentlich recht hat oder einfach weil sie interessiert sind). Als gut informierte Tesla-Fans können wir diese Artikel meist schnell & vor allem kompetent entkräften.
            So gesehen machen sie für Tesla Publicity 🙂
            Ich sehe in gewisser Weise Parallelen zu dem Brief von Dobrindt bzgl. des Autopiloten, man spricht hier auch vom Streisand-Effekt.

            Daher warten wir einfach mal ab, ob & wie lange sich diese Seite hält. Wir müssen natürlich genau ein Auge darauf haben, und rechtzeitig gegensteuern, Fake-News und unkritisches Weiterleiten sind gerade ja ziemlich in Mode…

            Grüße,
            Zockermike

          • Pamela

            Na, mir fällt es nun überhaupt nicht schwer, die AFD nicht zu wählen,
            lieber Zockermike:
            http://www.mitwelt.org/afd-atomkraft-kohle-energie-klimawandel.html

            Die Auswahl in unserer Parteienlandschaft ist aber nun wirklich nicht prickelnd. Das frustriert, da gebe ich Dir recht.
            Ich nehme deshalb öfter – als freie Bürgerin – von der Möglichkeit Gebrauch, einen sicher nicht großen aber Immerhin-Einfluss – neben der Wahl aller 4 Jahre – auszuüben, indem ich meine Stimme gezielt gebe zu themenbezogenen Bürgeraktionen (campact, WeMove, Mehr Demokratie und verschiedenste Umweltprojekte).
            Ich habe u.a. Monsanto (im Rahmen von Sammelklagen) verklagt, damit das Patentieren natürlich wachsender Lebensmittel gestoppt wird, was ja dazu führen würde, das einige Großkonzerne irgendwann die Finger auf alles Natürliche haben würden und uns sagen können, was wir essen dürfen (also eher ihren Genmist) …
            Also hoffe ich, dass die Demokratie, wie wir sie noch haben, trotz allem Frust, nicht weniger wird – s. Bsp. Erdogan -, sonst kommen die mich holen … 🙁
            Liebe Grüße

          • Zockermike

            Hallo liebe Pamela,

            vielen Dank für diesen Link! Sehr aufklärend, ich bin froh, doch dieses Thema hier angesprochen zu haben 🙂

            Ich habe den Link natürlich nur als Einstieg genommen und direkt das Parteiprogramm angeguckt, aber wenn man das bzgl. der Energiepolitik liest, kommt man aus dem Kopfschütteln ja nicht mehr heraus… 🙁

            Das traurige ist halt, dass unsere aktuellen Politiker wirklich – in meinen Augen – nicht mehr wählbar sind. Es braucht halt Veränderung und leider ist die AfD sehr gut aufgestellt für Bürger. mit diesem Wunsch. Für mich hat sich das nach dem Link jedenfalls erledigt, danke dafür.

            Ja, ich habe auch mal auf change.org mitgewirkt, aber als dann rauskam, dass die Datenhandel betreiben, war ich für alle Zeiten verloren für diese Art der Petition (gebranntes Kind scheut das Feuer).

            Allerdings finde ich, wir haben keine Demokratie mehr. Wir haben zwar – noch – keine Diktatur wie in der Türkei, aber von Demokratie sind auch wir inzwischen weit entfernt. Beispiele?

            – TTIP, TiSA, CETA werden hinter verschlossenen Türen verhandelt und werden unterzeichnet werden (zumindest TiSA) obwohl Menschenmassen auf der Straße waren, um dagegen zu demonstrieren
            – Während das Leistungsschutzrecht in Spanien UND Deutschland versagt hat, will Oettinger es einfach mal eben auf EU-Ebene ausrollen
            (http://www.zeit.de/digital/internet/2016-09/leistungsschutzrecht-eu-verlage-google-gerechtigkeit)
            – Gabriel lügt uns ins Gesicht, dass die Autobahnen nicht privatisiert werden können (http://www.zeit.de/2016/44/spd-sigmar-gabriel-autobahnprivatisierung)
            – Merkel fordert: „Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten“
            (https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article142404731/Kanzlerin-Merkel-warnt-vor-digitaler-Aengstlichkeit.html)

            Sag mir Pamela, wie kann man diese – offensichtlich rein wirtschaftlich getriebenen – Interessen als Demokratie verkaufen? In Spanien nannten sie das LSR sogar Google-Steuer (der Sinn war, an Googles Einnahmen beteiligt zu werden – ebenso wie in Deutschland). In Deutschland haben sie Google dann eine Ausnahme erteilt zu Lasten der kleinen Verläge (https://www.telemedicus.info/article/2877-Leistungsschutzrecht-No-State-of-Play-Herzlichen-Glueckwunsch.html)

            Ich sehe nur Lobby, keine Demokratie, liebe Pamela. Gerne darfst du meine wirklich frustrierte politische Weltsicht mit positiven Beispielen aufhellen 🙂

            Grüße,
            Zockermike

          • Pamela

            Ja, lieber Zockermike, es gibt viel Grund zur Verzweiflung, diese generiert Wutbürger und die Wut treibt die Menschen zur AfD, wenn sie sich nicht die Mühe machen, zu differenzieren.

            Aber Du bist in einer Demokratie aufgewachsen, ich nicht.
            Im Alter von ca. 9 Jahren, wusste ich schon, dass ich nicht sagen darf, was ich denke, weil ich evtl. von Mitschülern denunziert worden wäre und damit die Gefahr bestand, dass man von den Eltern weggenommen würde, da diese Ihr Kind nicht im Sinne der Staatsideologie erzogen haben.

            Wir haben hier noch unsere Grundrechte. Und wir können Parteien auch abwählen, wenn wir sehen, dass die Entscheidungesfindungen zu Gesetzen hauptsächlich durch Lobbyismus beeinflusst werden und wenn man sieht, wie stark der Widerstand der Regierung gegenüber Transparenz ist, mit der der Lobbyismus aufgedeckt und minimiert werden könnte. Nur die Alternativen sind momentan zu schwach oder falsch.
            Die, die das Geld haben, erscheinen uns mächtiger. Denen gegenüber stehen aber Millionen Menschen…

            Wenn Du magst, bitte doch TK, mir Deine Emailadresse zu geben, dann können wir weiter diskutieren, ich möchte diese Forum hier nicht so zweckentfremden. Energiepolitisch ja, allgemein eher nicht.
            Liebe Grüße
            Pamela

          • Zockermike

            schönes Schlusswort!

            @TK: bitte sei doch so lieb und gib Pamela meine E-Mail Adresse 🙂

    • MRd74

      Etwas zurück zu treten würde ihm und der Sache sicher nicht schaden. Er inspiriert zu Höchstleistungen klar, das hat aber mittlerweile einen Umfang angenommen der nicht mehr aufzuhalten ist.

  • Marc Stumpe

    Ich finde solche Hetzkampagnen gegen Elon Musk und Teslas zwar sehr traurig, aber ich bin zuversichtlich, dass dies den Erfolg nicht verhindern wird.
    Die M3-Produktion wird termingerecht starten; das ist ein absolutes Muss für Tesla und deshalb wird es auch gelingen.
    Auch wird der Einstiegspreis bei ca. 35k liegen.
    Natürlich wird ein voll ausgestattetes M3 mit max. Akku und Leistung das doppelte kosten, aber das ist auch bei jedem anderen vergleichbaren (zumindest deutschem) Fahrzeug so.
    Ich hätte keine Bauchschmerzen dabei, meine M3-Reservierung um nochmals 1000€ zu erhöhen.
    (Tipp an Elon, falls nochmal Geld benötigt wird:-)

    • Michael Anonymous

      Genau so wie sie es sagen. Und ich glaube, es gibt genug Menschen, die noch nicht reserviert haben, aber, sollte Elon darum bitten, es doch noch würden. Oder eine Anleihe zeichnen. Weil ich weiss, dass er kein „Fraudster“ ist, sondern wirkliche Produkte schafft. Das hat er schon mehrfach bewiesen.

    • Fritz!

      Das mit den zusätzlichen 1.000,– hatte ich mir auch schon überlegt, auch aus dem Grund, das in 2018 dann das Auto für mich 2.000,– billiger wird… 😉

  • Michael Anonymous

    Was sollte Trump davon haben? SpaceX hat als einziges das Potenzial, die USA in der Raumfahrt wieder nach vorne zu bringen. Im Gegensatz zu Boeing-Lockheed stellen die auch die Triebwerke selbst her, und importieren sie nicht aus Russland. Tesla hat die Elektroautoproduktion in die USA gebracht, genauso wie die Gigafactory, die bald mehr Zellen produziert, wie die ganze Welt zuvor. Und Solarcity produziert auch in den USA. Genau das möchte Trump ja! Scheitert Musk, dann ist das ein riesiger Rückfall für Trump und seine Bestrebungen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Des weiteren könnte Musk, falls Trump ihm Knüppel vor die Füsse legt, ins Ausland gehen und dort etwas aufbauen. Möglicherweise Tesla nach Südafrika, in sein Heimatland, verlegen? Nach Deutschland? Oder gar nach China? Sorry, aber für so dumm halte ich Trump keineswegs, auch wenn er den Klimawandel negiert (ich sage absichtlich nicht leugnet, weil jeder darf seine eigene Meinung haben, und „leugnen“ klingt nach der einen und einzigen Wahrheit).

    • Mike Calley

      Stimme absolut zu. Tesla ist durch und durch das, was Trump will: eine US-Firma, die bei Job-Angeboten besonders auf US-Bürger aus der Region setzt (siehe Gigafactory) um Jobs zu ermöglichen, ein enormes Interesse/Wohlgefallen in der Bevölkerung erzielt (siehe Reservierungen Model 3), was automatisch die Geld-Glöckchen klingeln lässt und somit voll und ganz die Wirtschaft (die US-Wirtschaft!!!) ankurbelt.
      Sollte Trump ernsthaft so dumm sein, dies nicht zu sehen (und das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen), so würde Tesla sofort in Europa zum Beispiel einen Platz finden. Hier sind die Menschen einfach anders gesinnt, was Umwelt-Angelegenheiten, E-Autos etc anbetrifft (mal abgesehen von den etwas zurückhaltenden Deutschen 😉 ).
      Zusammenfassend: wo liegt das Problem? Ich zumindest sehe eine ziemlich „grüne“ Zukunft.

      • Pamela

        Ich weiß nicht … das bleibt abzuwarten, für wen Trump sich wirklich einsetzen wird:
        Für die amerikanischen Bürger oder für seine Wirtschaftsfreunde ?
        Und was er bisher so von sich gegeben hat, war nun ziemlich beschränkt !

        Ich hoffe sehr, dass Du und @michaelanonymous:disqus recht habt, dass das jetzt mehr Geklapper ist und sich Vernunft durchsetzt. LG

        • Fritz!

          Trump ist zu 100% ökonomisch orientiert. Was ist einer seiner Wahlsprüche?
          „Its the economy, stupid.“

          Ich hoffe, ich hatte ihn richtig im Kopf. Der wird also alles, was Gewinn abwirft (auch erst in der Zukunft) gutheisen und Tesla mit Sicherheit nicht behindern. Der CO2 Handel könnte allerdings geändert werden, daß ist aber nur ein kleine rGeschäftsbereich von TEsla, also notfalls verkraftbar.

        • ThomasJ

          Und wenn sich Trump vermeintlich für die amerikanischen Bürger oder Wirtschaftsfreunde einsetzt, heisst das nicht automatisch, dass dieses Engagement auch in diesem Sinne fruchtet. Das gefährliche an ihm ist der
          Populismus zusammen mit Extremismus und Respektlosigkeit gegenüber allem anderen was nicht in sein Wertbild passt. Und jetzt schart er Leute um sich, die das was er ist oder scheint zu sein, instrumentalisieren.
          Hier eine Voraussage für eine zukünftige wirtschaftliche oder andere Entwicklung zu machen, wiederspiegelt eher den eigenen Wunsch und Hoffnung wie es trotzdem sein sollte/könnte. Entscheidungen von ihm werden die Möglichkeiten zwischen „schlecht“ und „katastrophal“ sein, wie der Wahlkampf, wo „katastrophal“ gewonnen hat. Entscheidungen
          die „gut“ sein werden, sehe ich bei ihm nicht, da bleibe ich pessimistisch.

          Wenn man Menschen mit ähnlicher Persönlichkeit und Verhaltensmuster
          in der Vergangenheit vergleichen will, wird es mir schlecht. Dieses Thema würde aber die Idee des Berichtes hier sprengen.
          Wie du siehst, bin ich nicht so hoffnungsvoll und immer noch etwas in der „Schockstarre“ betreffend der Frage und dem Reslutat, warum die Hälfte einer Grossmacht so jemanden als Präsidenten wählen kann.

          • Pamela

            Guten Morgen lieber Thomas, ich empfinde das selbe.
            Trump ist absolut unberechenbar und die Leute hinter ihm haben „ganz spezielle Interessen“.
            Ich glaube, dass Trump in Musk einen Rivalen (im Sinne von Anerkennung und Beliebtheit) sieht, der ihm intellektuell überlegen ist – deshalb das Musk-bashing. So was kann sehr gefährlich sein.
            Meine Hoffnung, dass die Welt die nächsten vier Jahre glimpflich überstehen könnte, ist nur darauf begründet, dass eine größere Gruppe vernünftiger Republikaner (und das sind nun nicht die Leute, auf die ich stehe) genügend Einfluss haben werden, um auf Basis der Vernunft Fehlentwicklungen abzuschwächen.
            Alles in Allem bleibt mir ein sehr ungutes Gefühl …

      • Nelkenduft / AHF

        Nicht zu vergessen, dass außer Tesla so ziemlich alle Autokonzerne im „Feindesland“ Mexiko produzieren.

    • W. Müller

      Eine sehr optimistische Sicht, Michael, die Du hier vertrittst. Verstehe mich nicht falsch, ich wäre der Erste, der sich darüber freut, wenn Du Recht haben solltest.
      Ich sehe das aber leider mit mehr Skepsie bezüglich Trump.
      Du gehst davon aus, was Dich durchaus auch auszeichnet, dass Trump es so gemeint hat, wie er sagte :“ Make America great again“.
      Ich habe da die Befürchtung, dass das nur Wahlkampf war um die Massen zu ködern.
      Ob er wirklich die Wirtschaft an sich ankurbeln will sei mal dahingestellt. Das kann sein, kann aber bei so einer Persönlichkeit eben auch nicht sein. Bisher war das leider immer so, wenn jemand versprochen hat das eigene Land wieder „great“ zu machen hat es vor allem in dessen persönlichen Dunstkreis Gewinner gegeben. Am Ende hat in der Geschichte aber das einfache Volk immer darunter gelitten.
      Die Berater und Personen, die er um sich schart rufen bei mir ebenso mehr Besorgnis als Beruhigung hervor.
      Was die Zukunft bringt ist mit so einem Präsidenten sehr sehr schwer abzuschätzen.

      Was an Fakten auffällt: Es finden sich seit der Wahl vermehrt sehr aggressive Trends (Blog, Sabotage eines SuC etc.) gegen Elon Musk und Tesla

  • Sunny

    deutsch: „verhindert, dass Elon erneut versagt“ …so möchte ich auch einmal scheitern, milliardenschwer!

  • Andreas Ullrich

    Passend zu diesem thread:
    http://www.nzz.ch/finanzen/devisen-und-rohstoffe/rohstoffe/die-zukunft-der-erdoelnachfrage-elektroautos-haben-einen-holprigen-weg-vor-sich-ld.130402

    «Die Steinzeit ging nicht zu Ende, weil die Steine ausgingen, und das Erdölzeitalter
    wird nicht zu Ende gehen, weil das Erdöl aufgebraucht ist.»
    (Zitat Ahmed Yamani ehem. saudischer Ölminister)

    Richtig! 🙂
    E-Mobilität ist auf lange Sicht der richtige Weg, denn es gibt für Öl sinnvollere Verwendung als nur verbrennen…

  • MRd74
    • Andreas Ullrich

      Für Schelleser hier das Fazit:
      „Der Elektrolastwagen war auf allen Streckenprofilen mindestens um Faktor2 effizienter unterwegs als der Diesellastwagen. Dank dieser Effizienz stösst der E-FORCE nur einen Teil der CO2 Emissionen eines Diesellastwagen pro Kilometer aus, sogar mit europäischen Strom Mix.“

      • MRd74

        …und weil PKWs meist über deutlich kürzere Strecken betrieben werden, kann da der E-Antrieb noch mehr punkten.

        • Andreas Ullrich

          Richtig, und wenn erstmal alle ÖV-Busse und LKW’s auf der Kurzstrecke und in den Aglommorationen E-mässig unterwegs sind macht es richtig Sinn.

  • Dieslstinker

    tja ich fürchte, das ist erst ein Anfang.
    irgendwie schreckt Öllobby ja vor nichts zurück um die Energiewende abzuwehren.
    Da wird bewust eine politische kraft unterstützt, die lieber an chemtrails glaubt, als den menschengemachten klimawandel zu akzeptieren.
    z.B. https://de.m.wikipedia.org/wiki/David_H._Koch
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tea-Party-Bewegung

    das ganze passiert nun leider auch in Europa

    Man sehe sich nur an was diese politischen Handlanger in deutschland frankreich und österreich anrichten,
    falls die immer mehr wahlen gewinnen, ist es vorerst einmal vorbei mit der energie und mobilitätswende

  • W. Müller

    Offensichtlich scheinen nicht nur die Amerikaner jetzt loszulegen mit dem Bashing.

    Der an sich als seriös geltende Tagesanzeiger in der Schweiz bringt ebenso mittlerweile regelmässig zumindest tendiöse Tesla-Artikel (Alleine schon die Überschrift)

    http://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/elektroautos-lebensgefahr-fuer-rettungskraefte/story/10296732

    • Andreas Ullrich

      Naja, es geht hier ja mehr um Vorkehrungen zur Sicherheit der Rettungskräfte bei der Bergung von Hybrid- und E-Autos – ein bashing kann ich bei dem Artikel jetzt nicht wirklich erkennen.
      Die Serie zur E Mobilität des TA finde ich informativ und nicht tendenziös, weder in die eine noch andere Richtung.

      • W. Müller

        Nicht Ganz, Andreas Ullrich.
        Man muss den Artikel aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht analysieren.
        Da ist die Überschrift „Lebensgefahr für Rettungskräfte“.
        Dann folgen einige, teil falsche Fakten und am Schluss:

        „Manchmal aber sind selbst Profis hilflos. Im September starb in den
        Niederlanden der Fahrer eines Elektroautos am Unfallort. Die Retter
        konnten den Mann erst nach Stunden bergen – sie mussten befürchten, dass
        die Karosserie des Fahrzeugs unter Strom stand.“

        Für den Leser, der sich nicht so mit den Fakten beschäftigt bleiben gemäss Wahrnehmungstheorie 2 Sachen hängen (Immer das was zuerst gelesen wird + das, was am Schluß gelesen wird):
        „Lebensgefährlich“
        „auch Profis können mich nicht retten im E-Auto wenn ich einen Unfall habe, weil eben lebensgefährlich“

        Das ist sehr geschickt gemacht in meinen Augen, da im Zwischenteil diffuse Ängste bedient werden aber auch Fakten aufgezeigt werden.

        Darum mein Fazit als Fachperson, der u.a. auch in leitender Position für Rettungswesen zuständig ist: Tendenziös bis Bashing.

        • Dieslstinker

          besonders wenn man bedenkt wie simpel ein potentialausgleich gemacht werden kann, aber das war ja bei PV auch schon das „unlösbare Problem“
          weshalb man häuser einfach abbrennen ließ.

        • Pamela

          Vielen Dank, lieber Will, für Deine Relativierung. Viele können sich bei solchen Aussagen kein objektives Bild machen, weil ganz einfach die Sachkenntnis fehlt (ich zähle mich dazu). Ich bin auch schon öfters angesprochen worden mit “ Schon wieder hat ein Tesla gebrannt, die Dinger sind ja viel zu gefährlich und dann kann man noch nicht mal geretten werden, das kam Im Fernsehen ! (als wenn das dann automatisch stimmen würde). Man sollte dieser „Journalisten“ wirklich sagen, dass sie nicht zu einer falschen Meinungsbildung beitragen sollte, weil sie sie keine Ahnung davon hat oder haben will. In 136 Kommentaren wurde da nun auch wieder sehr kontrovers diskutiert. Dazu käme es nicht, wenn nicht solche subjektiv verfassten Artikel, falsche Rückschlüsse zuließen. Sehr Schade, das alles.

          • ThomasJ

            Die vierte Macht im Staat (Presse) hat offensichtlich die „copy paste“ Taste entdeckt und schreiben sich die Artikel unkritisch ab:
            https://www.welt.de/wirtschaft/elektrotechnik/article159793495/Bergung-von-Elektroautos-ist-lebensgefaehrlich-fuer-Retter.html
            http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Bergung-von-Elektroautos-ist-gefaehrlich-fuer-Retter-19025040
            Darum bin ich auch in diesem Forum, damit das Halbwissen (hier von einem Journalist) oder der reisserische Artikel um eine Schlagzeile zu bekommen, relativiert wird.
            In diesem Sinne Danke an W. Müller für die Klarstellung von der ich gerade profitiert habe.
            Innovative Entwicklungen wurden früher „Aufbruchsstimmung“ genannt. Heute ist diesbezüglich eine reflexartig Haltung mit „ja aber …“ der Standard. Es braucht schon sehr viel Arbeit, um die „Bremser“ aufzuklären, denn es geht ja auch um deren Zukunft. LG an dich und W. Müller

          • W. Müller

            Was ich noch total vergessen habe und was mir ebenso sehr stossend kam:
            Die Ekas Hinweise für E-Autos haben wir schon im Mai 2015 erhalten.
            Der Artikel aber suggeriert als wäre das Problem völlig neu und die Rettungsdienste nicht vorbereitet, was so nicht stimmt. Selbst die freiwilligen Feuerwehren auf dem Land sind zumindest mehrheitlich gut geschult.

            Quelle Ekas: http://www.ekas.ch/index-de.php?frameset=119&searchcategory=1&page=1497&detail=399

          • ThomasJ

            Nicht dass ich dieses Dokument über 26 Seiten in der Kürze der Zeit gelesen habe, aber es ist in schweizerischer Gründlichkeit verfasst.
            Spätestens jetzt hätte die Frau Nadja Pastega (Journalistin, beim TA die den Artikel verfasst hat) ein Problem, wäre ich der Redaktionsleiter!

          • Zockermike

            Der Grund ist doch ganz einfach: Geld
            Die Leute wollen nicht hören, was alles in Ordnung ist, sie wollen Skandale. Das beste Beispiel hierfür ist die Zeitschrift mit den 4 Großbuchstaben des Axel-Springer-Verlags.
            Und ich merke das auch an anderen News-Seiten. Je reißerischer die Schlagzeile, desto mehr Klicks auf diesen Artikel -> Mehr Traffic auf der Seite -> Mehr Einnahmen durch Werbung.
            Daher liebe ich Seiten wie Teslamag & Electrek, da diese angenehm sachlich berichten, das finde ich toll! Großes Lob an den Betreiber dieser Website an dieser Stelle! 🙂

    • ThomasJ

      Ich sehe den Artikel nicht als Bashing. Die neue und vor allem in der Anzahl zunehmende EMobil-Technologie birgt für Rettungskräfte offensichtlich neue Gefahren, wenn denn solche Ströme fliessen. Im Artikel wird ja nicht speziell Tesla angeprangert, es wird ein Tesla als Unfallauto zitiert.

      Ebenso wird ja durch diese neue Herausforderung nicht gegen Tesla oder die
      E-Mobilität opponiert, sondern nach Lösungen gesucht: …“Jetzt will der Feuerwehrverband zusammen mit der Vereinigung der Berufsfeuerwehren und der Feuerwehrkoordination Schweiz nach einer Möglichkeit suchen, um am Unfallort anhand des Kontrollschilds die Rettungskarte eines Unfallwagens aus einer Datenbank abrufen zu können.“…. .

      Und es werden Lösungen aufgezeigt: …“Zum Schutz tragen Rettungskräfte beim Hantieren an verunglückten Stromfahrzeugen Elektro-Gummihandschuhe, die bis 1000 Volt isolieren, darunter Kevlar-Handschuhe als Hitzeschutz…. .

      Das Thema wird sich dann entspannen, wenn für die Rettungskräfte Lösungen bei der Rettung und Bergung bei E-Unfällen sich etabliert haben und so selbstverständlich sind, wie es bei den Fossilen schon seit Jahrzehnten der Fall ist.

      PS: Eine Arbeitskollegin hat mir letzthin gesagt, sie hätte gelesen, dass ein Tesla explodiert sei, da musste sie an mich denken ….. . Ich antwortete ihr nicht, ich hätte gelesen, die Benziner explodieren in den USA sieben mal in der Stunde (stimmt die Zahl?) und musste an sie denken … .
      Da braucht es einfach etwas Zeit.

      • W. Müller

        Geschätzter ThomasJ.
        Ich bin u.a. in leitender Position im Rettungsdienst tätig. Unsere Mitarbeitenden sind sehr gut geschult in der Schweiz und Nord-Europa im Umgang mit E-Autos. Die Rettungskarten für jeden Autotyp sind -auch online – verfügbar vor Ort. (Südeuropa ist mir nicht so bekannt)
        Unsere Mitarbeitenden wissen, wie sie sich verhalten müssen.
        Die technischen Fakten sind teils falsch oder reisserisch aus meiner Sicht als Fachperson im Artikel dargestellt.
        Besonders stossend fand ich die Überschrift und den Teil am Schluss, wo von dem Unfall in den Niederlanden die Rede war.
        Dort war der Fahrer bereits tot beim Eintreffen des Rettungsdienstes. Man hat nur zugewartet um keine unnötigen Risiken beim Bergen der Leiche einzugen.

        Aus Überschrift, eigener Kenntnis, wie gut geschult unsere Rettungsdienste sind und dem Schluss mit dem Unfall in den NIederlanden leite ich eine deutlich Tendenz des Artikels ab.

        Man hätte als Übeschrift auch schreiben können „Besondere Herausforderungen bei Unfälle mit E-Autos“ anstelle der Sensationsnachricht, dass Rettungskräfte in Lebensgefahr schweben bei der Bergung von E-Autos resp. darin befindlichen Verletzten.

        • ThomasJ

          Vielen Dank für die Zusätzliche Info. Das gibt natürlich so gesehen ein neues Bild. Das Wissen der Rettungskräfte scheint vorhanden zu sein, das des Redaktor offensichtlich nicht ( schlecht recherchiert) oder er schreibt absichtlich reisserisch, was mich beim Tagi verwundert.
          Schreiben Sie doch bitte dort einen Kommentar – als Fachperson – der die Sachlage und diese tendenzlöse Schreibweise klartstellt. LG

          • PV-Berlin

            Es scheint nicht so, es ist so! Bitte diese Unterstellungen vermeiden. Aber ich wiederhole das gerne: Nur Voll Deppen löschen mit Wasser Autos. Das ist schon seit Minimum 40 Jahren so, den damals habe ich meine Scheine gemacht und damals war auch das ein Thema bei der Fahrschule (Theorie und Praxis) Damals mussten alle Fahrzeuge ab einer bestimmten Größe und ab eine bestimmten Größe der Batterie einen gut sichtbaren und gut erreichbaren Hauptschalter haben.

            Heute brennen ja eher nur noch die Autos der ‚besten Autoindustrie der Welt‘ von selbst (Porsche, Audi) *Google nutzen.

            In der Regel ist das Auto hin, da die kleinen Feuerlöscher, die wenn überhaupt andere Verkehrsteilnehmer mitführen oft nicht reichen.

          • ThomasJ

            „Es scheint nicht so, es ist so! Bitte diese Unterstellungen vermeiden.“ ………….. Drückt irgendwo der Schuh oder lesen Sie etwas anderes als das was ich schreibe, dass Sie hier den Imperativ verwenden?

    • PV-Berlin

      Zitat: Lebensgefahr für Rettungskräfte

      Die Bergung von verunglückten Elektroautos ist für Rettungskräfte gefährlich. In den Fahrzeugen stecken Kabel, die mit bis zu 450 Volt geladen sind. Zitat Ende!

      Mit so einem Text kann man eigentlich nicht mal mehr Hauptschüler erreichen. Das Kabel geladen sein können, ist wohl der Tatsache geschuldet, dass der ‚Experten Journalist‘ in ganz jungen Jahren eine Antipathie zu den Naturwissenschaften aufgebaut hat!

      Das man die Feuerwehr fragen könnte, welche Möglichkeiten sie dann noch hat, außer mit Wasser zu löschen, ist selbstverständlich unzumutbar, da Wasser beim Brand von Automobilen nur in ganz selten sehr dämlichen Fällen zum Einsatz kommt.

      Für die Menschen, für die die reale Frage stehen könnte, sich einen Tesla S oder einen Audi 7 RS zu kaufen, bestätigt das nur, dass sie den Tesla kaufen müssen. Denn nicht nur, dass ein Audi zig mal öfter abfackelt, als ein Tesla, von Porsche gar nicht erst zu reden, zeigt man damit seinen Kumpels im Golfclub, dass man doch nicht ganz so blöd ist, wie der übliche Leser solcher Machwerke .

  • Don Barbone

    Wie sieht denn die aktuelle Förderung in den USA aus für E-Autos?

    Offtopic:
    Sehe ich es richtig, dass beim Modell 3 der Preis von 35.000$ nicht 1zu1 nach dem Wechselkurs umgerechnet wird sondern uuungefähr 34-35.000€ sein wird?
    …abzüglich 4000 € Umweltbonus…und anschließend (oder vorher??) darauf noch 19% MwSt. oben drauf, macht einen Bruttokaufpreis für das Basismodell von ca. 41.42.000€!?!?

    Uff…hab anfänglich inkl. Umweltbonus noch mit 30.000 € gerechnet…aber 40.000+ ist schon nochmal eine ganz andere Hausmarke! =( Und dabei ist nichteinmal der Autopilot freigeschaltet.
    So sehr ich Tesla und die Vision dahinter liebe, aber ein Massenauto für Jedermann ist auch das Modell 3 noch nicht. Der Durchschnittbürger kauft Autos im Bereich 10.000 bis 30.000€.

    P.s: Oder sind die 35.000$ der Bruttopreis?

    • Fritz!

      Die 35.000,– $ sind der Netto-Preis in den USA. Bei Tesla ist es relativ einfach auf den deutschen Preis zu kommen (ohne Garantie, ob der stimmt), da ja der US-Preis des Model S/X und der deutsche Preis des selben Models bekannt ist, kann man daraus einen Umrechnungsfaktor ausrechnen und den auf die 35.000,–$ anwenden. Komme dann ziemlich sauber bei ca. 40.000,– Euro raus (zumindest bei meiner letzten Rechnung vor ein paar Monaten).

      Ob das beim Model 3 auch so ist, kann natürlich nur vermutet werden, wissen werden wir das Ende 2017. Und es ist ein Mittelklasse-Auto, also ein Konkurent für die C-Klasse, den A4 oder den 3er BMW. Die liegen alle so zwischen 30.000,– und 60.000,–, je nach Ausstattung. Genau dort wird das Model 3 auch liegen.

      Ein E-Auto für jedermann sollte das Model 3 nie werden, immer Mittelklasse. Es wird von Tesla auch kein Auto unterhalb des Model 3 geben, da wird man dann ein paar Jahre warten müssen, bis der Gebrauchtmarkt was für unter 20.000,– Euro zu bieten hat.

      • Don Barbone

        Naja..C-Klasse,A4 und BMW 3 beginnen alle bei ca. 30.000 …Brutto! das ist schon nochmal 25%weniger als das M3.

        Nicht falsch vestehen. Das M 3 ist das Geld wert…nur ob icj es mir leisten kann ist halt die andere Frage.
        Vllt. Wirklich dann 2021 ca

        • PV-Berlin

          Also bei Mercedes Konfiguration auf meinem Bildschirm, beginnt ein in etwa vergleichbarer C 300 bei 43.793 €.

          Bis man den fahren kann, sind es: 58.797,90 € logisch -30% (Schrott Bonus) =41.158,53 € und man muss den dann mit besten Öl und besten Sprit versorgen, sonst ist bald Essig mit der Garantie. Ein Diesel wäre noch teurer! Aber das lassen wir mal lieber gleich bleiben.

          Daimler & Co. sind solche Arschgeigen, dass man auf die Mondpreise hübsch die 1% zahlen muss, deshalb fahren auch so viele grausam zusammengestellte häßliche Kisten rum.

          kriegst du keine 30% bist du ein …….

  • Pamela

    Ich mag den Aktionär eigentlich nicht so. Und der maydornreport ist Werbung in eigener Sache.
    Aber solche Töne konnte man bisher von da nicht vernehmen, also zeigt es für mich ein Umschwenken, dass in Bezug gerade zu diesem Beitrag sehr positiv ist:

    http://www.deraktionaer.de/aktie/die-elektroauto-revolution-beginnt-jetzt—tesla–byd-und-diese-4-aktien-profitieren–289890.htm

  • ThomasJ