Nach Übernahme von SolarCity und Co.: Tesla beschäftigt mittlerweile über 30.000 Mitarbeiter

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Tesla hat kürzlich den Zusammenschluss mit SolarCity abgeschlossen und zuvor mit Grohmann Engineering noch einen Maschinenbauer aus Deutschland übernommen. Wie der Branchendienst Electrek nun berichtet, stieg die Mitarbeiterzahl von Tesla damit auf über 30.000 an. Vor diesen Übernahmen beschäftigte Tesla insgesamt 18.000 Mitarbeiter.

Durch die Übernahme des deutschen Maschinenbauers Grohmann Engineering verfügt Tesla über weitere 700 Mitarbeiter in Deutschland und China. Durch den Zusammenschluss mit SolarCity kommen 12.000 Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten und 300 weitere Mitarbeiter in Mexiko hinzu. Von den über 30.000 Mitarbeitern beschäftigt Tesla 25.000 in den USA.

Tesla hatte Ende 2015 insgesamt 14.000 Mitarbeitet. Das bedeutet, dass die Mitarbeiterzahl des Autobauers innerhalb eines Jahres selbst um 30 Prozent gestiegen ist und sich mit den Übernahmen mehr als verdoppelt hat. Allein in der Produktionsstätte in Fremont beschäftigt Tesla über 6.000 Mitarbeiter. In der Gigafactory sind es aktuell über 300.

Doch damit ist nicht genug: Auf der eigenen Internetseite weist Tesla über 1.800 offene Stellen aus. Weitere 3.100 Stellen möchte Tesla besetzen, wenn man die Größe der Fremont-Produktionsstätte verdoppelt hat. Wenn die Gigafactory in 2020 vollständig in Betrieb geht, sollen statt den aktuell 300 Mitarbeitern insgesamt über 10.000 Mitarbeiter dort Akkupakete und Batteriespeicher herstellen.

Und auch SolarCity dürfte in Zukunft wachsen. In der neuen Produktionsstätte in Buffalo, New York, sollen über 1.400 Mitarbeiter für Produktion sowie Forschung und Entwicklung beschäftigt werden. Zudem wurde mit dem Staat New York beim Bau der Produktionsstätte vereinbart, dass man über 3.000 Mitarbeiter im Staat selbst beschäftigen wird.

  • Gigs 66

    Die legen ein Tempo vor! Allen Respekt! Freut mich riesig!

  • Pamela

    Das sind doch schöne Aussichten !

    Und Grohmann sucht auch noch Leute:
    http://www.grohmann.com/JobOpportunities-s2.htm

    • ThomasJ

      Und das in der heutigen Zeit wo die Wirtschaft in vielen Länder mit Stellenabbau beschäftigt sein müssen!
      „…. Auf der eigenen Internetseite weist Tesla über 1.800 offene Stellen aus ….. „Wenn die Gigafactory in 2020 vollständig in Betrieb geht, sollen statt den aktuell 300 Mitarbeitern
      insgesamt über 10.000 Mitarbeiter dort Akkupakete und Batteriespeicher herstellen“.

      Was macht die Autoindustrie in Deutschland? Z. Bsp.VW:
      „….Beim Umbau der Hauptmarke VW werden in Deutschland 23 000 der insgesamt 120 000 Stellen gestrichen. … Gleichzeitig baut VW jedoch auch 9000 neue Stellen in der Elektromobilität auf….. „:
      http://www.nzz.ch/wirtschaft/vor-restrukturierung-vw-baut-stellen-ab-ld.129173

      Da werden in der VW Planung in einem Planspiel ein Teil der Jobs von der Verbrennerindustrie nach E-Mobilität jongliert, ohne in der Gegenwart selber etwas nennenswertes in der E-Mobilität anbieten zu können.

      Die nächste Lüge die da gesprochen wird ist die, dass dieser Abbau von 23000 Stellen ohne Kündigungen vonstattengehen soll! Gehen die alle in Pension, Frühpension oder merken diese Menschen selber, dass sie zu Tesla wechseln sollten, weil diese Stellen dort gesucht und besetzt werden wollen (zukünftig sicher auch in Deutschland)?
      Und die Arbeitsstellen der Zulieferer, die zwangsläufig auch betroffen sind, sind in
      diesem Szenario gar nicht berücksichtigt. Ausser man arbeitet bei Grohmann!

      PS: Das Thema der Disruptive Innovation kommt mir da in den Sinn und ob es VW noch schafft. Aber dieses Thema haben wir hier im Forum genug durchgekaut.

  • Jens B. H.

    Wenn die so weiter machen ist Tesla in 10 Jahren die größte Firma der Welt. Verdient hätten sie es.

    • Fritz!

      Da, glaube ich, müßte Tesla sich aber mächtig anstrengen. Die größte Firma (nach Mitarbeitern) ist momentan Wal-Mart mit 2.200.000 Mitarbeitern. Danach kommt Foxcon mit 1,29 Millionen Leuten.

      Aber, vor 10 Jahren wäre man ausgelacht worden, wenn man gesagt hätte, Tesla hat bald 30.000 Mitarbeiter.

  • Martin

    Das ist sehr beindruckend, … allem voran, steht Tesla noch am Anfang. Da kommt noch einiges.

  • Luganorenz

    So sehr ich es Tesla gönne, dass sie sich etablieren können, bleibe ich dennoch skeptisch.
    Wenn etwas zu schön klingt, um wahr zu sein, ist es meistens nicht wahr.
    Das ist wie Lisas feministische Puppe gegen Malibu Stacey oder Bionade gegen Coca-Cola. Der Schwanz kann nicht mit dem Hund wackeln.
    Wenn die etablierten Autobauer wirklich anfangen, e-Mobilität zu betreiben, dann fällt das Alleinstellungsmerkmal Teslas weg. Model S gegen CLSe gegen A7e gegen BMW? Da sähe die Kaufentscheidung vieler Kunden vielleicht doch anders aus. Model X oder Q7e? Auf den Exportmärkten ist „made in Germany“ immer noch eine Nummer.
    Im Augenblick sehen wir ja nur Ankündigungen, das ist gut für Tesla, aber wir reden noch nicht über die riesengroßen Stückzahlen.

    • Tesla /// likker

      Sicherlich haben die großen OEMs Expertise im Autobau, in den individuellen Bedarf der Märkte. Doch haben Sie Erfahrung im elektrischen Antrieb, im Akku-management? Wie sind Ihre Langzeiterfahrungen, welche Daten stehen ihnen zur Analyse zur Verfügung?
      Das Vorgehen eines Rulebreakers wie Tesla wird Erfolg haben und die OEMs müssen Akzeptieren lernen Marktanteile verloren zu haben und Ansehen (Audi: Innovationsführer?, VW: Sauber?, BMW: Sportlich?, Mercedes: Komfortführer?, Volvo: Sicherheit?, Toyota: Umweltfreundlich?, Citreon: Créateur?, …)

      • Longcheck

        Jepp, möchte noch hinzufügen: Erklärtes Ziel von Tesla ist es, so viele andere Autobauer DER SACHE WEGEN mit ins Boot E-Mobilität zu bekommen = Konkurrenz ausdrücklich willkommen.
        Das wird oft, wie auch von @Luganorenz, gegenteilig angenommen.

    • Nelkenduft / AHF

      Die etablierten Hersteller haben bis heute kein einziges durchdachtes, gutaussehendes E-Auto mit Haben-Will-Faktor auf den Markt gebracht und ein Ladenetz haben sie auch nicht. Wie soll sich das von heute auf morgen plötzlich ändern? Die sind doch in ihren alten Strukturen noch so verheddert, dass sie kaum eine Chance haben mit Teslas Tempo auch nur ansatzweise mitzuhalten, nicht einmal bei ihren Kernkompetenzen.

      • Pamela

        Zum Ladenetz: Hab das gestern schon im TV gesehen.
        http://www.sueddeutsche.de/auto/eil-autokonzerne-planen-gemeinsames-ladesaeulen-netz-fuer-e-autos-1.3271569

        Die wollen es jetzt fliegen lassen und 2017 damit beginnen. Das Motto ist klar:
        Jetzt aber schneller-höher-weiter als Tesla.
        Ist ja zu begrüßen, man fragt sich nur, welche Autos werden da entlang der Autobahnen laden außer Tesla ? Vielleicht noch der Ampera und was haben wir da noch, außer den üblichen EV’s für die Stadt ?

        • Teslamag.de (TK)

          Leider wird hierbei immer wieder ein Fehler gemacht, denn die Presse vergisst, dass Tesla ebenfalls (wie die genannten deutschen Hersteller) ein Mitglied der CharIN ist (siehe: http://teslamag.de/news/tesla-charging-interface-initiative-charin-8016 ). D.h. Tesla wird auf lange Sicht entweder selbst auf CCS wechseln bzw. die Fahrzeuge kompatibel machen oder mindestens wohl einen entsprechenden Adapter anbieten (ähnlich CHAdeMO). Also nichts mit „schneller-höher-weiter als Tesla“.

          • Pamela

            Danke für die Erläuterung. Ich bin auch nicht davon ausgegangen, dass Tesla da nicht nachbessern/anpassen könnte.
            Aber Hauptsache ein „Tesla-Nachteil“ wurde mal wieder durch den ZDF-Äther geschickt! So, dass es ganz viele mitbekommen …

            Ich wollte noch mal daran erinnern, dass Zockermike darum gebeten hat, seine Emailadresse an mich zu senden. Das wäre lieb. Danke. 🙂

          • W. Müller

            Liebe Pamela, das ist doch eigentlich für mich sonnenklar:

            Vorsprung mal wieder durch Ankündigung. Die deutschen Hersteller sind meilenweit davon entfernt ein Auto anbieten zu können, was so hohe Ladeleistungen verträgt. Aber Hauptsache ankündigen man wäre dann ja bald besser als Tesla in der Hoffnung, dass dadurch sich weniger Kunden für Tesla entscheiden.

            350kW Ladung würden bei den heute als noch verträglich geltenden 1,6C bedeuten, dass die deutschen Hersteller einen Akku mit – halt Dich fest – ganzen 220kWh auf den Markt bringen in Kürze. Eher doch sehr unrealistisch.

          • Pamela

            🙂 Eieiei, stell Dir alleine mal den Mehrverbrauch durch Zusatzgewicht der Akkus wegen erhöhtem Rollwidestand vor.
            8,3 kWh/100 km bei 15 kWh mehr = 66,4 kWh/100 km bei 120 kWh mehr !
            Von wem stammen denn jetzt noch mal die 83 Wh/km, hmmm. 🙂

            Aber wenns mit CCS schneller ginge, fänd ichs schon cool.

          • Pamela

            Das wird übrigends mal der PSC (Pamelas Supercharger)
            400 V Kraftstrom liegen 2 m dahinter in der Werkstatt.
            Mal sehen, was man da in zwei Jahren Hübsches draus machen kann 🙂

            https://uploads.disquscdn.com/images/ff42987efd9b99bc203e6609a29f63b666ec331ccb0aba9863a205b92872a3f9.jpg

          • Teslamag.de (TK)

            Ist erledigt!

          • ThomasJ
          • Chris Hagen

            Aber ist das Stecker Thema nicht ein alter Hut, warum einigt man sich nicht wie es schon vor Einführung der elektro Autos beschlossen war… Was beim Handy geht könnte doch auch…
            Der Artikel ist von 2011..
            http://www.autozeitung.de/auto-news/neuer-einheits-stecker-zum-laden-von-elektroautos

  • PV-Berlin

    erstaunt kann man sein, dass bisher nur 300 Mitarbeiter in der F1 tätig sind. So viel Leute hätte ich für die Wartung und Instandsetzung einer so großen Fertigung schon eingerechnet. Es sind ja nicht nur viele Maschinen, es sind ganz profane Dinge, wie die Medien (Wasser, Abwasser, Strom, Druckluft, Kälte, Wärme , Dampf) Transportlösungen aller Art, Tore, Schleusen, Luftaufbereitung etc. und nicht ganz zuletzt eine Maschinerie der Logistik und Entsorgung.

    Bei einer so großen Fabrik, die auch kaum Vorbilder hat, braucht man doch 100 oder mehr junge freche Kids (Ingenieure) , die alles und jedes in Frage zu stellen haben.

    • Longcheck

      Bitte nicht vergessen, bei den angesprochenen „Problemen“ ist Panasonic in der Federführung. Die beherrschen so etwas schon seit vielen Jahren, sogar als Geschäftsmodell in der Begleitung anderer Unternehmen!
      Es lohnt sich, mal einen Blick darauf zu werfen. Einfach mal bei „Umwelt“ rumstöbern, dann sollte vieles klar werden, weshalb Tesla wegen der enormen Kosteneinsparungen durch bereits vorhandenes Know How hier die Partnerschaft pflegt… 🙂 :
      http://www.panasonic.com/de/corporate/nachhaltigkeit.html

      • Nelkenduft / AHF

        Komisch, der Link führt bei direktem Klick auf „http://click.linksynergy.com“ und funktioniert dann bei korrekt eingestelltem Proxy nicht.

        • Longcheck

          Da würde ich mal den Rechner checken…
          Habe das gerade noch mal geprüft – alles korrekt. Ansonsten manuell auf panasonic.de und dann bei „ÜBER UNS“ auf „Nachhaltigkeitsinitiativen“ gehen…

    • Nelkenduft / AHF

      Ich denke mal, dass die ganzen Panasonic-Mitarbeiter da nicht eingerechnet sind. Außerdem arbeitet eine Akkuzellen-Fabrik fast autonom, in der letzten deutschen Akkufabrik waren je nach Auslastung nur ein paar Mitarbeiter vor Ort.
      Die vielen Mitarbeiter werden also erst dann gebraucht, wenn man im größeren Stil die Akkupacks produziert.