Neue Fotos eines silbernen Model 3, inklusive guter Einblick in das Interieur

Wir hatten erst kürzlich wieder einige Fotos und Videos unterschiedlicher Model 3 veröffentlicht, die in den letzten Tagen auf öffentlicher Straße erblickt wurden. Oftmals gibt es nicht viel Neues zu sehen, es variiert lediglich die Qualität der Aufnahmen. Nun sind aber neue Fotos eines silbernen Model 3 aufgetaucht, die einen guten Einblick in das Interieur geben.

Die Fotos soll jemand Namens Thomas Preisler‎ auf dem Berg Mount Hamilton in Kalifornien gemacht und in einer Model 3 Facebook-Gruppe veröffentlicht haben. Anschließend wurden die Bilder auf der Internetplattform Reddit veröffentlicht. Laut Preislers Aussage soll das Model 3 dort nur ein bis zwei Minuten gehalten haben, sodass er nur wenig Zeit hatte, die Fotos zu machen.

Zum ersten Mal erhält man einen guten Eindruck vom Armaturenbrett des Model 3, wo auch das einzigartige Lüftungssystem verbaut ist. Beim Model 3 wird es nicht – wie sonst üblich – mehrere Luftaustrittdüsen geben, sondern einen breiten Schlitz, der sich über das gesamte Armaturenbrett zieht und aus dem die Luft der Klimaanlage ausströmt.

Auf dem selben Bild ist zudem ein Notfall Stop-Knopf zu sehen, der direkt unter dem Bildschirm in der Mittelkonsole verbaut ist. Ein solcher Knopf ist nichts Ungewöhnliches bei Testfahrzeugen.

Interessanter ist hingegen das Lenkrad des Model 3. Es hat im Testfahrzeug weiterhin nur zwei Regler zum Click-Scrollen verbaut, was bei modernen Multifunktionslenkrädern auch ohne Head-up Display oder Instrumententafel eher ungewöhnlich ist. Oftmals dienen zusätzliche Knöpfe zur Einstellung des Tempomats oder zur Bedienung der Freisprecheinrichtung.

Das abgelichtete Model 3 wurde mit der Nummer 67 gekennzeichnet, was auf die Produktionsnummer hindeuten könnte. Bei den zuletzt veröffentlichten Fotos trug ein schwarzes Model 3 die Nummer 49. Es ist jedoch unklar, ob Tesla die Nummern fortlaufend vergibt oder eine andere Regelung dafür nutzt. Bisher ist die 67 jedoch die höchste gesichtete Nummer.

Auf den Bildern ist neben dem silbernen Testfahrzeug auch ein blaues Model 3 im Hintergrund zu sehen. Laut Preisler ist im Verlauf auch ein weißes Model 3 dort aufgetaucht, wobei er keine Zeit gehabt hat, um die beiden anderen Fahrzeuge zu fotografieren.

  • DerSchneider

    Ich bin zwar kein Fan von Holz im Fahrzeuginnenraum, aber das Armaturenbrett gefällt mir trotzdem! Sehr sexy irgendwie!

    • Jossele

      Das unterstreicht wie breit die Kiste eigentlich ist – also verglichen mit unserem Caddy. Da gehen sich die zwei Dosenhalter in der Mittelkonsole nur hintereinander und nicht nebeneinander aus 🙂

    • Dirk Pakosch

      Das Armaturenbrett ist die reinste Katastrophe. Da kaufst du dir so ein tolles Auto von der Technik und dem Außendesign her, und dann sitzt man hinter so einer leeren „Schrankwand“. Und ich bin immer noch der Meinung, das der Blick zur Mittelkonsole, viel mehr ablenkt, als der Blick hinters Lenkrad. Hoffentlich wird das Model Y wieder „normaler“ was die Instrumente angeht. Ich glaube mich daran erinnern zu können, das EM ein Innenraumgefühl wie in einem Raumschiff versprochen hatte. Hm, ich habe noch nie eins gesehen, in dem es nur einen einzigen Bildschirm gibt, und der Rest aus „Schrankwand“ besteht.

      • Sonntagskuchen

        Das Holz gefällt mir auch nicht. Da wird es andere Optionen geben. Die werden dann puristisch aufgeräumt gut aussehen.

        Altdeutsche Eichenoptik mögen die Amis vielleicht mehr als wir 😉

      • Fritz!

        Nee, das mit dem „Gefühl wie in einem Raumschiff“ bezog sich auf eine Frage zum Lenkrad, nicht zum Innenraum (auch wenn das Lenkrad zum Innenraum gehört).

        Allerdings finde ich das Lenkrad auch noch nicht wie in einem Raumschiff, könnte aber an meiner Definition von Raumschiff liegen oder daran, daß das finale Lenkrad noch geheim ist. Im Juli wissen wir mehr!

        • Pamela

          29.03. Hellseher Fritz! : „… Oder 2 Trackballs mit einstellbarem Widerstand für den linken & rechten Daumen. …“
          und Bling! sind sie da 🙂

    • Teslamuckl

      Das Armaturenbrett übt eine sexuelle Anziehungskraft aus?

  • Lytic

    @derschneider:disqus Da muss ich dir recht geben. Einfach eine neue Definition von Holz im Innenraum.

    Echt gespannt bin ich von der UI sowie der Steuerungskonzepts auf dem zentralen Display. Beispielsweise ob Energieleistung/-verbrauch ähnlich der Darstellung im Model S dargestellt werden oder auf eine neue Weise.

  • Sonntagskuchen

    Erinnert mich an AutoScooter fahren. Nur Lenkrad, sonst nix 😉

  • Richard Müller

    Die Vorfreude überwiegt zwar noch und ich weiß, dass das Model 3 kein Model S „in klein“ sein wird, aber zwei Dinge finde ich gewöhnungsbedürftig bis erschreckend:

    1. Das puristische Interieur
    Es ist…’neu’…so etwas zu sehen. Vielleicht gewöhne ich mich ja noch dran, aber kommt schon…Gar nichts? Null? Nur n Bildschirm und dann ne Art ‚gewölbte Platte/Ablage‘? Ich verlange ja nicht, dass da Knöpfe, Bildschirme (was alles kosten würde) usw. sein sollen, aber eine etwas spannendere Form..Ein Bildschirm der IM Cockpit eingelassen ist. Das sollte ja nicht mehr oder weniger kosten als es davor zu knallen… Das hier…ist wirklich lieblos. <– NUR MEINE MEINUNG!

    2. Die Spaltmaße
    Herr im Himmel! Ich weiß ja, dass die Amis es nicht so mit Spaltmaßen haben, aber da passt ja ne Hand durch! Speziell zwischen der Stoßstange und der Motorhaube (und die ist nicht angelehnt, sonst würde man es weiter oben am Windschutzscheibe ebenso merken). Auch an der Fahrertür ist das erschreckend. Ich hoffe in der Serienproduktion passen die das an.

    • Pamela

      Hallo Richard,

      zu 2. gehe ich mit
      zu 1. Geschmäcker sind verschieden, ich finde halt schlicht schön …
      Die Autos sind heute innen noch auf dem Level „hochwertige Massivholzküche altdeutsch“, das ist nicht mehr zeitgemäß.
      Ohne Holz, glaube ich, wird die Optik noch konsequenter neu wirken.

      Auf electrek hat man sich darüber schon wund diskutiert. Wenn dann manche ihre Reservierung wegen dem Interieur stornieren wollen, fehlt mir ein bisschen das Verständnis.
      Mir ist das Wichtigste, dass hinten kein Schmodder rauskommt, ok. und ich hab Glück, dass ich das Neue klasse finde, aber das hätte meine Entscheidung für das Model 3 nicht beeinflusst.

      Spannend, ob bis Juli noch modifiziert wird (bei den Spalten ist Bedarf). LG

    • Arno Kurtenacker

      Ich kann mich dir nur anschließen. Bei Innenraum und Spaltmaßen muss Tesla nach meiner Meinung noch erheblich nachbessern.
      Ich werde sicherlich nichts an meiner Reservierung ändern, bevor ich so ein Teil nicht gefahren habe, aber so 100% sicher wie vor ein paar Monaten, dass ich das M3 bekomme, bin ich so langsam nicht mehr.

    • Martin

      Zu Punkt 1. (ist mir jetzt so einfach wieder in den Sinn gekommen).

      Bekam damals noch als Mercedes Fahrer bei wieder einmal einem Verbrennungsmotorproblem ein entsprechenden Ersatzwagen (C-Klasse 2017).

      Wenn ich das so gegenüberstelle, eine bitte an Tesla: so lassen – passt 🙂

      https://uploads.disquscdn.com/images/3cb272fea38301c6c8767ec37c2a471556771b516e5762a072eda554724b5fd6.jpg

  • Andreas Müller

    Das Blechkleid sieht sehr passend aus. Aber bei den Anbauteilen (Stossstange vorne) muss an der passung gearbeitet werden. Auch die Stossstange hinten passt farblich noch nicht ganz. Sie haben zum Glück noch ein paar Wochen Zeit. Ich hoffe,dass das Display mit dem Glasdach nicht zu sehr die Sonne reflektiert. Mein jetziges Navi ist relativ tief im Armaturenbrett mit „dächlein“ eingearbeitet und ist so jederzeit perfekt abzulesen.

  • Felix Mühling

    Das mit den Spaltmaßen hab ich mir auch immer gedacht..
    Aber das Amaturenbrett finde ich genial und passend zu der jetzigen Zeit der Elektroautos!

    Ich würde gerne mal Fotos von den Sitzen sehen! Leder, Kunstleder oder Stoff?

  • Gerd Strecker

    Finde den aufgesetzten Bildschirm auch extrem hässlich und hoffe dass hier noch nachgebessert wird. Auf was wird denn der Bildschirm aufgesetzt? Darunter gibt es doch gar nichts. 🙂 Warten wir ab bis das Original zum Händler kommt, dann sehen wir weiter.

    • E.OFF

      Leute verabschiedet euch mal davon das die da noch schnell was außen rum bauen!
      Mit der Lüftung macht das sinn das das günstig zu produzieren ist!
      Wie würde denn das ausschauen wenn man um den einen Bildschirm was herum bauen würde? Da sieht man ja nur noch Armaturenbrett…
      Selbst bei Audi und BMW schaut oben so ein Fremdkörper raus und die haben bessere Handy Bildschirme verbaut!
      Wenn man drin sitzt wirkt der Innenraum bestimmt groß.

      Für mich ist das vollkommen OK, aber die Geschmäker sind ja unterschiedlich…

      Ihr solltet euch mal Tests vom ampera anschauen ist genau so teuer! Da schaut das M3 richtig gut aus innen…

      https://www.youtube.com/watch?v=mrh_6inb93c

      • Raymund Beiner

        Da gibt es doch noch eine neue Möglichkeit. Das Display ist mitten im Lenkrad und alle Probleme sind gelöst. Lass dich überraschen.

  • McGybrush

    Einfach mal, „Ist der Bildschirm abnehmbar?“ In die Runde geschmissen!

    • E.OFF

      na das wäre ja die Einladung für alle die einen ärgern wollen 🙂

      Wo ist der Bildschim such wo isser…

      Willst du den Abends immer in den Tresor sperren?

      Ich weiß jetzt schon das ich meine Kinder wegen dem Bildschirm nicht mehr aus dem Auto bekomme 😉 …

      • Michael Völker

        …hast du dein Tablet im Tresor liegen oder den Zündschlüssel ?
        ….ist die neue Variante von Keyless Go.

      • McGybrush

        Im Urlaub oder im Park wäre schon ne coole Sache. Den Bildschirm könnte man ja mit der Fahrgestellnummer und einem offline Zeitlimit verheiraten um Ihn für Fremde über kurz oder Lang unbrauchbar zu machen. Auch lässt er sich nur abnehmen wenn man Ihn bei Zündung ein entriegelt.

  • Skynet

    Also auch wenn es Vorserienmodelle sind frage ich mich, warum man so was auf die Straße lässt. Gerade bei den Modellen hat man eigentlich Zeit alles vernünftig auszurichten. Wie soll das selbst bei nur 1000 Autos am Tag funktionieren?

    Die „berühmten“ Spaltmaße sind eine einzige Katastrophe. Bei der vorderen Haube war dies ja grundsätzlich bei allen M3-Bildern schon sichtbar. Nunmehr erkennt man die Misere rund drum. Dazu passt die Beifahrertür überhaupt nicht zum Schweller.

    Zumindest auf den ersten Blick sieht das Lenkrad prima aus. Nur wieso ist das „Armaturenbrett“ eigentlich so breit und der Innenraumspiegel so weit hinten? Das macht doch eigentlich nur Sinn, wenn in das Armaturenbrett noch was rein soll.

    • Nelkenduft / AHF

      Das habe ich mich auch schon gefragt. Diese riesen lange Hutablage ist doch die totale Platzverschwendung, wenn da nichts mehr hin kommt. Verdammt, warum sind die nächsten zwei Monate nur so lang 🙂

  • Jörg

    hat schonmal jemand bei der ganzen „zweiter bildschirm“-diskussion an den innenspiegel gedacht? da ließen sich doch etliche infos auch darstellen …

    • Skynet

      Aber was soll da den Unterschied zum Mitteldisplay machen? Ob ich nun nach rechts oben oder rechts unten schaue macht keinen Unterschied. Was mich wundert ist die Breite des „Armaturenbretts“ das eher an eine Hutablage erinnert.

      • Jörg

        ist ja sowieso nur spekulation 😉

        zum rückspiegel muss ICH nur leicht nach rechts gucken und würde da z.b. sehr schnell die digital groß angezeigte aktuelle geschwindigkeit sehen (oder wahlweise abbiegeinfos des navi …)

        zum monitor muss ich möglichweise leicht nach unten rechts gucken und mich jedesmal mit der eventuellen vielzahl der infos auseinandersetzen

  • jomein

    Hm, mit dem Amaturenbrett kann ich mich nicht anfreunden. Dann die Lüftung. Das riecht danach, dass dort überall die Luft raus bläßt oder nicht. Einzelne Schächte zu machen?

    Weiterhin nur 2 simple Knöpfe am Lenkrad. Man kann es auch übertreiben, wenn man für jeden Pups immer auf das mittige Display schauen muss, weil mal mit diesen Dreh / Drück-Knöpfen nur minimale Settings vornehmen kann.

    • Jörg

      solch lüftung hat lancia schon vor jahren umgesetzt (im thesis). hat dort wunderbar und zugfrei funktioniert.

      • jomein

        Also, zB links auf und rechts zu? Muss dann ja wohl per Knopfdruck gehen.

        • Pamela

          Ich stelle mir vor, dass man auf dem Display die Lüftungssteuerung anwählt und dann ganz individuell einstellen kann.

        • Jörg

          nein, beim lancia thesis kam durch dem ausströmer kontinuierlich luft. auf grund der größe der austrittsfläche kam die luft mit geringer geschwindigkeit. deshalb zugluftfrei. ähnliches wäre bei der ausströmergröße beim model 3 auch denkbar.
          da der lancia thesis ein „normales“ armaturenbrett hatte, war der ausströmer nur auf der beifahrerseite.
          zur „sicherheit“ für die, die normale ausströmer wollten, gab es diese aber auch noch.

  • YB

    Wenn ich die komentare lies weiss ich nicht was manche haben.

    1 interieur sieht super aus nicht so überfüllt und mit billigen plastik knöpfen ausgestattet.

    2. die spaltmasse sind nicht grösser als bei anderen. Selbst spaltmasse wie bei der „motorhaube“ oder oberhalb des koferraums findet man bei bmw und mercedes. Schaut mal genau drauf wenn ihr auf nem parkplatz seit

    • jomein

      Was andere haben? Ganz einfach, einen anderen Geschmack. Ein Glück haben nicht alle Menschen auf der Welt den selben Geschmack

  • Sonntagskuchen

    Thema Spaltmasse: da sollten wir mal abwarten und nicht sofort unruhig werden. Beim Model x sieht es ja auch sehr gut aus

    • E.OFF

      in weiß mit den schwarzen Felgen schaut scho verschärft aus finde ich…
      Die Spaltmaße wird man schon noch in den griff bekommen…

  • Michael Völker

    Da sich einige über den Bildschirm ärgern und den noch nicht vorhanden Innenraum wie in einen Raumschiff habe ich die Lösung.
    Das Lenkrad,Gas und Bremse entfällt und das Auto wird nur über den Bildschirm gesteuert den ich zur Fahrerseite rüber ziehen kann oder beim Autonomen fahren wegschieben kann, wobei die Assistenten ja schon mit verbaut sind.
    Wäre die einfachste Lösung auch für Linksverkehr….Abgefahren ?

    • Sonntagskuchen

      In diesem Fall trete ich von meiner ansonsten bombensicheren Reservierung zurück!!

      • Michael Völker

        Das mußt du allein Entscheiden….

      • Ralph

        Ja ich bin auch dabei meine Reservierung zu canceln oder meinen vorderen Platz zu verkaufen. Warten wir den Juli ab und dann mal schauen…der Mercedes EQC wird sehr gut mithalten beim Preis und die Leistung vom Model 3 übertreffen, aber halt nur paar Monate später auf den Markt kommen…

    • Sonntagskuchen

      Vielleicht sind die Trackballs das Raumschiff Element? Aber ich wüsste nicht, inwiefern…

      • Michael Völker

        Die Trackballs sind doch im Lenkrad was dann wegfällt…Gesteuert wird mit dem Bildschirm wie ein Autorennen mit dem Smartphone….

  • McGybrush

    Glaube der Anspruch ein Premiumhersteller zu sein hat Tesla nicht. Sie haben lediglich angefangen im Premium Segment rum zu wildern. Und wenn dann sind wir es selbst die Tesla Premium andichten oder wegen der Spaltmaße eben genau das Gegenteil. Also Automatische Heckklappe ist bei Öffnung nun wirklich Luxus. Normal sollte sie so sein das sie durch Federkraft alleine auf geht aber von Hand zugemacht wird. Vollelektrisch macht nur beim Kombi mit Fußerkennung Sinn.

    Wenn sich alle auf das Model 3 Stürzen sollten dann scheint es wirklich kein besseres Auto für den Preis zu geben. Sollte es nicht der beste sein muss es ja ein anderes Auto sein. Dann muss man halt den kaufen.

    • Nelkenduft / AHF

      Es gibt kaum Alternativen zu Tesla. Ich würde jedenfalls kein Fahrzeug von Herstellern kaufen, die hunderttausende Menschenleben auf dem Gewissen haben und sich sogar weigern ihre Fahrzeuge für 50 Euro umzurüsten, um wenigstens legal im Sinne der korrupten Politik (Stichwort Konformitätsfaktor) weiter töten zu dürfen.

  • Teslamuckl

    Schade, aber ohne Anzeigentafel im Blickfeld ist es für mich völlig unbrauchbar und ich muss wohl verzichten. Außer, das Auto fährt vollautonom, dann bräuchte ich aber auch kein Lenkrad.

  • ThomasJ

    Was wird EM im Juli bei der Präsentation erzählen? Das was er schon immer gemacht hat:

    1. Neuigkeiten
    2. Überraschungen

    Betreffen dem Interieur und den von Tesla jetzt offiziell genannte Features, wenn das so bleibt, wird er das nicht können, denn auch er weiss was es an Bildern zusehen und an Infos gibt, weil er das bewusst zulässt. Oder es kommt anders als man denkt, dann … Punkt 1 und 2.

    Die Überraschung, dass die Spaltmasse nicht so übel sein werden oder die Basisversion die Batterie 55, 57 oder 60 kWh hat, sind da nicht genügend. Dass er den Ball jetzt tief hält und so bewusst den Unterschied zum MS machen will, liegt für mich auf der Hand, er will ja nicht sich selbst kannibalisieren.
    Er wird den Abstand zum Bolt etc. aufzeigen ohne dies auszusprechen, da werden wir
    und andere anschliessend selber darauf kommen.

    Also ich erwarte das was er schon immer gemacht hat – Neuigkeiten und Überraschungen – gute Ideen/Spekulationen in welche Richtung es gehen könnte, haben wir hier schon erfahren.

    • Nelkenduft / AHF

      Sehe ich auch so!
      Wer ernsthaft glaubt dass der Innenraum annähernd bleibt, der kennt einen anderen Elon Musk als ich. Für das Billigdesign des Prototypen muss man keine Design-Abteilung mit hochkarätigen Köpfen beschäftigen, das war vermutlich die Idee der Azubine am ersten Tag in der Firma und man hat es übernommen um die Leute auf die Folter zu spannen. Aus dem kargen Innenraum mit verstaubtem PC-Monitor in die Mitte geklatscht, da wird auch kein noch so tolles Lenkrad etwas ändern können was auch nur im entferntesten an ein Raumschiff erinnert.

      • Thomas

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich noch viel ändern wird. Finde es aber auch gar nicht so schlecht, nur ungewohnt.

    • Sonntagskuchen

      ich hoffe du hast Recht

  • Sonntagskuchen
    • Thomas

      Danke für den Vergleich. Das wäre mir sonst nie aufgefallen. Habe mich beim M3 auch schon über die scheinbar grossen Spaltmasse gewundert. Lassen wir uns überraschen.

    • McGybrush

      Was meinst was das nach ner Reparatur immer für ein gefummel ist.

      Problem, der Kunde hat sich die Spaltmasse beim Neuwagen nie angeschaut.

      Dann z.B. Heckschaden hinten links.
      Stosstange und Heckklappe neu.
      Wir stellen dann Heckklappe neu ein. Man beachte dabei das sie oben, unten, links, rechts passen muss und eingestellt wird das es in Summe grade ist und nahezu immer besser ist als ab Werk.

      Wo guckt der Besitzer?

      Nur hinten links wo der Schaden war. Und wehe da haut was nicht hin. Oben, unten, rechts und der Rest vom Auto bleibt weiter egal. Oft müssen wir den Kunden dann an mehreren Neuwagen zeigen das es da genau so minimale Abweichungen gibt.

      Ich behaupte mal das bei 95% der Leute die hier über Spaltmasse pöbeln die an Ihren eigenen Auto noch nie (vor einem Unfall) angeschaut haben. Denn auch Ihr Auto wird so einige ungleichmässigkeiten aufweisen. Mal mehr mal weniger.

      Gut. Die Heckklappe (Scharnier/Dachübergang) beim Model ist schon etwas doll. Das mit der Haube sieht in Echt glaub ich ganz harmlos aus.

  • Fritz!

    Also der ganz konkrete Termin ist:

    Juli.

    Leider nicht mehr & nicht weniger. Aus Erfahrung ob der Pünktlichkeit seitens Tesla können wir allerdings davon ausgehen, daß sie soviel Zeit wie möglich brauchen, da der Chef gerne mal zu frühe Zeitpunkte bekannt gibt. Ich gehe daher vom 31.7.2017 aus…

    🙁

  • Jakob

    Geht mir das Gerede um diese Armatur auf den Zeiger 🙂
    Nehmt doch mal eure ganzen Knöpfe von der Armatur und dann erzählt mir mal was dann über bleibt als billiges schwarzes Plastik?
    Dabei meine ich jetzt nicht die 50.000€ Autos aufwärts, die ggf. tolle Dekore haben.

    Ich finde es jetzt schon prima wie es ist, freier blick auf die Straße und soviel Freiraum.

    • E.OFF

      100% getroffen…
      Alle anderen werden das nachmachen siehe VW ID Innenraum !

      • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

        … und siehe Armaturenträger des EQ von Mercedes!

  • Jakob

    Zum Thema Raumschiff Interieur:
    http://www.spacex.com/crew-dragon

  • Robert Messier

    Gefühl wie in einem Raumschiff mein Elon Musk damit eine Rettungskapsel … Push zu Eject !
    Wenn der Bildschirm verschiebbar und drehbar wäre ,das wäre schön. Aber ein so leeres Cockpit schreck echt wirklich ab. Designe und Habtik müssen stimmen sonst verliert Tesla viele Kunden.
    Audi und Jaguar warten schon ….

    • Sonntagskuchen

      Jaguar wartet mit dem IPace… Einstiegspreis vielleicht 80.000 Euro. Also doppelt so teuer wie das Model 3.

      Da vergleichen Sie Äpfel mit Birnen. Dann müssen Sie das Model S als Vergleich nehmen.

    • W. Müller

      Willkommen im Forum Herr Messier.
      Ob Tesla Kunden verliert oder nicht, muss sich angesichts der fehlenden Konkurrenz betreffend Preis und Reichweite zum Model 3 noch zeigen.
      Audi und Jaguar haben nicht einmal vergleichbare Prototypen in dieser Preisklasse.
      Worauf also genau warten die? Auf die nächste Ankündigung? Dass man bei Audi vorhat dann irgendwann einmal daran zu denken um dann in der Zukunft vielleicht den „Tesla-Fighter“ zu projektieren?

      • Melone

        Vom IPace fahren bereits Prototypen und wenn der e-tron nächstes Jahr starten soll, dürften davon auch demnächst Prototypen auf öffentlichen Straßen auftauchen.
        Die Frage ist letztendlich die nach dem Preis – beide Modelle werden ja irgendwo da positioniert sein, wo der Q6 bei Audi wäre. Preislich also über dem Model 3, aber wohl noch etwas unter dem Model S (und X sowieso). Ist zumindest meine Vermutung. Dabei treten die beiden Fahrzeuge wieder in einem völlig anderen Segment als die Teslas an. Es zeugt von dem vergleichsweise noch extrem kleinen Markt der Elektroautos (bezogen auf Nachfrage und viel mehr noch auf Angebot), dass so häufig Fahrzeuge miteinander verglichen werden, die in absolut unterschiedlichen Segmenten positioniert sind und abgesehen von der Antriebsart verschiedene Zielgruppen bedienen (Vergleiche Model S – Model 3, Model 3 – Opel Ampera, Model S – BMW i3 etc.). Es würde sonst auch niemand auf die Idee kommen, einen A7 mit einem BMW 3er zu vergleichen (mal abgesehen von der AutoBild). Die Diskussionen hier zeigen ja auch immer wieder, dass es jeweils noch keine wirklichen Alternativen gibt (Und eventuelle Unzulänglichkeiten im Innenraum eben in Kauf genommen werden müssen. Nicht jeder ist ein Fan des momentanen Interieurs.) Meine Hoffnung ist, dass tatsächlich in den nächsten Jahren mal ein anständiger Wettbewerb auch innerhalb der Fahrzeugklassen entsteht. Das hängt aber eben davon ab, wann sich Elektroautos für die Hersteller rechnen (darauf läuft in der Wirtschaft nunmal alles hinaus, was hier gerne mal vergessen wird). Sobald dieser Punkt erreicht ist wird es wahrscheinlich recht flott gehen mit Modelloffensiven.

    • Derk van Dorsten

      …auf Audi und Jaguar warten die Audi- und Jaguarkunden und nicht erst seit heute !

  • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

    Auch ich kann das ganze „Geschrei“ über das Cockpit nicht so ganz nachvollziehen.

    Man analysiere das Armaturenbrett heutiger Verbrenner-Fahrzeuge einmal von links nach rechts: Frischluftdüse im Hoch- oder Querformat, gefolgt vom „Tacho“ mit unterschiedlichen Anzeigen; dann folgen weitere Frischluftdüsen, i.d.R. zerklüftet durch ein mehr oder minder großes Display, dann ein aufgrund des Beifahrer-Airbags nach unten versetztes Handschuhfach, etwas Plastik oder Holzdekor und letztlich wieder die Frischluftdüse rechts. Das ganze noch übersäht mit unzähligen Knöpfen.

    TESLA macht logischerweise heute schon vieles anders und konsequenter, als die meisten „traditionslastigen“ Hersteller. Z.B. muss ich nicht im meinem Model S erst einen START-Knopf drücken, wenn ich wegfahren will (wie selbst in Keyless-Go [schlüssellosen] Fahrzeugen). Ich fahre einfach los. Auto abstellen? > START-Knopf erneut drücken! Anders bei mir: Ich habe auf „P“ wie parken gestellt und steige einfach aus. Sobald die Sitzbelegung erkennt, dass ich ausgestiegen bin, schaltet mein MS alles automatisch für mich ab. Und wenn ich weggehe, verriegelt sich mein Fahrzeug, ohne dass ich die Fernbedienung drücken muss (kein Funk-Signal, das durch Dritte gestört werden kann) binnen Sekunden.

    Was will ich damit sagen: TESLA macht vieles NEU und durchdacht, ohne Altlasten und ohne rückständige Vorstände im Nacken. Gebt doch Neuem einfach eine Chance, bevor alles gleich zerredet wird. Oftmals ist weniger mehr.

    • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

      Und noch kurz zur Lüftung über Frischluftdüsen: Die konventionellen
      Hersteller rühmen sich damit, wie oft je Stunde die Luft im gesamten
      Innenraum komplett ausgetauscht wird. Das geschieht über die sog.
      Zwangsentlüftung (meist hinten seitlich und oft versteckt), auch ohne,
      dass das Gebläse eingeschaltet wird. Mir ist es wichtiger, dass dies
      zugfrei und perfekt sowie mit vernünftiger Filtration funktioniert –
      auch wenn es durch eine ganze Leiste anstatt über mehr oder minder
      fummelige Düsen realisiert wird. Ich bin sicher, TESLA ist da wieder ein Meisterstück gelungen!

      • Tesla-Fan

        Die Zwangsentlüftung im Heck hat JEDES Auto, das Model 3 genauso wie auch das Model S.

        Die Luft die vorn reingeblasen wird muss ja irgendwo auch wieder raus können.

        Weiterhin wird die Zwangsentlüftung als Druckausgleich z.B. beim Tür zuschlagen gebraucht. Wenn der da nicht da wäre bräuchte man sehr viel mehr Schwung um die Tür zu schließen und/oder deine Trommelfelle könnten von dem entstehenden Druckstoß platzen.
        Kannst ausprobieren – klebe die Dinger zu, setz dich rein und haue die Tür zu…

    • Thomas

      Nur mal ne Verständnisfrage. Wie erkennt das Fahrzeug ob man sich entfernt, wenn nicht über eine Funkverbindung?

      • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

        MS verriegelt selbst dann nach einigen Sekunden, wenn ich bei geschlossenen Türen daneben stehe – also ohne Funkverbindung. Will ich nochmal rein? Als Berechtigter (jetzt kommt mein „Keyfob“ ins Spiel) berühre ich nur einen der Türgriffe und schon entriegelt mein black MS für mich 😉

        • Thomas

          Aber irgendwo her muss das Fahrzeug doch wissen, ob man sich darin oder daneben befindet bzw. sich entfernt.
          Selbst z.B. eine RFID ist im Grunde ja auch eine Funkverbindung.

          • Tesla-Fan

            Es sind mehrere Antennen rundum – außen und innen. Anhand der Signalstärke der einzelnen Antennen sieht man, wo sich der Schlüssel (und damit der Fahrer) befindet.

    • Dirk Pakosch

      Naja wenigstens sind die wichtigsten Anzeigen und Knöpfe bei den Verbrenner-Fahrzeugen im nach vorn gerichteten Blickfeld des Fahreres zu sehen (so zumindest bei meinem) und ich muß nicht meinen Blick zur Seite auf die Mittelkonsole richten, um die wichtigsten Informationen zu erhalten. Und zumindest hat mein Auto ein nach unten versetztes Handschuhfach. Wenn ich deinem Text richtig verstehe, hat der Tesla dann also keinen Beifahrerairbag oder aber kein Handschuhfach, oder warum schreibst du das extra? Und mich bitte nicht falsch verstehen, ich will die Verbrenner nicht loben, denn ich werde den wohl gegen einen Tesla ersetzen. Aber es bleibt dabei, das Armaturenbrett mit dem versetzten Bildschirm zur Mitte ist meiner mMeinung nach ein Rück- statt Fortschritt.

    • Jakob

      Die Lüftungsschlitze finde ich in der Regel auch immer nervig.
      Schöne Lösung von Tesla!

    • McGybrush

      Also an das Design kann ich mich tatsächlich gewöhnen. Aber ich hätte eben genau das Gegenteil wie viel andere hier im Sommer. Ich würde gerne eine Düse mit klimatisierte Luft direkt auf mein Gesicht pusten lassen währen meistens erst so nach und nach das Auto die Temperatur erreicht. Zumal bei Direkter Sonneneinstrahlung oft nur noch die Luftdüse ins Gesicht reicht. Also für mich im Sommer zumindest. Also mich stört nicht die Optik sondern die zu erwartende geänderte Funktionalität der Kühlung meines Kopfes 😉

      • Jörg

        mit hoher wahrscheinlichkeit wirst du per fernbedienung das model 3 vorkühlen können.
        du steigst dann in ein bereits runtergekühltes auto.

    • Lytic

      Du sprichst mir aus dem Herzen, sehe es genau so. Vieles bei Tesla erscheint einem zu Beginn vielleicht sehr fremd und unpassend. Teilweise merkt man jedoch, dass wir uns bereit seit vielen Jahren extrem an „das Normale“ gewöhnt haben. Wir meinen zu wissen, wie ein Innenraum eines Autos auszusehen hat, wo Lüfter sein sollten und welche Knöpfe „absolut notwendig“ zu sein scheinen. Bevor das iPhone das Licht der Welt erblickte, konnten sich die wenigsten vorstellen, dass unsere Zukunft wie wir heute selbstverständlich mit Smartphones umgehen, so aussehen würde. Ich empfinde eine ähnliche Entwicklung bei Tesla. Elon Musk definiert die Automobilität neu und zeigt uns neue Wege/Perspektiven, wie wir in Zukunft mit der Mobilität interagieren können und werden. Daher vertraue ich darauf, dass man sich bei Tesla sehr viele Gedanken zu der Konstruktion, Gestaltung sowie Ausprägung der Innenraumgestaltung macht.

      • Alois Hofbauer

        Bin ebenfalls Deiner Meinung und ich bin schon auf das fertige Model 3 gespannt, wenn es in der Endfassung präsentiert wird.

    • Alois Hofbauer

      Ich kann mich dem Ganzen zu anschließen

  • Thomas

    Was ich mir bezüglich Display noch vorstellen könnte (falls sich etwas ändert), dass der Bildschirm in der Mitte wegfällt und der Teil, welcher auf dem Foto das Holzdekor ist, ein Display ergibt.
    Dort wäre es dann möglich den Tacho, etc. im gewohnten Bereich zu platzieren.

    • Pamela

      Genau, dass hatte ich vor 2 Monaten auch schon mal zur Disposition gestellt 🙂
      Dagegen würde aber sprechen, dass beim Model 3 ja nichts doller und besser sein soll
      als beim Model S 🙁

      • Thomas

        Naja, behaupten wir mal einfach es wäre nicht toller und hoffen das Beste 😀

    • Nelkenduft / AHF

      Integriert wird das Display bestimmt noch auf die eine oder andere Art und Weise. Beim Model-X-Prototypen war der Bildschirm ja auch so komisch aufgesetzt und da haben ebenfalls manche geglaubt das bliebe so. Natürlich ist es dann nicht so geblieben, sondern wurde gut ins Cockpit-Design integriert.

  • Felix Mühling

    Hab die Bilder gerade mal mit der Präsentation verglichen. Damals sah das Lenkrad und der Innenraum identisch aus.
    Vielleicht doch noch nicht das finale Design?

    • Nelkenduft / AHF

      Natürlich nicht das finale Design, wer glaubt das denn bitte ernsthaft? Beim Model X waren die Prototypen innen auch völlig anders gestaltet als das Serienfahrzeug.

  • K. Limmer

    da ich unbedingt ein model 3 haben will, muss ich als Fz-Konstrukteur nun doch mal was loswerden: Straßenverkehr ausserhalb der USA macht „blinde“ Bedienung vieler wichtiger Funktionen unabdinbar; ausreichend Betätigungen – meinetwegen auf dem Lenkrad – müssen eindeutig ertastet werden können, ohne den Blick von der Fahrbahn zu wenden; restliche Betätigungen auf einem Bildschirm sind nur akzeptabel, falls dieser unter allen Lichverhältnissen angenehm und deutlich lesbar ist – das kann derzeit nur „elektonisches Papier“ der ebook-reader in Schwarz/Weiß ohne Hintergrundbeleuchtung leisten (für ältere Menschen ist nicht nur die Schriftgröße problematisch);

    autonomes Fahren wird für mich nie ein Thema sein – in allen Ballungszentren ausserhalb der USA fährt das Fahrzeug, dessen Fahrer durch Blickkontakt mit anderen Verkehrsteilnemer sein Vorfahrtrecht signalisieren kann – konzentriert sich in einem Fahrzeug der Fahrer offensichtlich nicht auf den Straßenverkehr, oder ist gar nicht vorhanden, bleibt dieses Fahrzeug stehen (hoffentlich mit Warnblinkanlage) – warum ? der „Autopilot“ muß jeden Unfall vermeiden – „Selbstfahrer“ werden ganz schnell lernen, dies auszunutzen; selbst auf einer Autobahn wie beispielsweise der A9 zwischen Nürnberg und München wird ein autonom fahrendes Fahrzeug schnell erkannt, auf die zweite, dann auf die erste Spur abgedrängt und schließlich von LKW´s überholt – der Autopilot muß Platz zum einscheren des LKW´s machen – ihr glaubt das nicht ? wartet ab!

    • W. Müller

      @Limmer: Noch ein Neuling hier. Willkommen ebenso im Forum.
      Was die Bedienung angeht gebe ich Ihnen recht. Die wichtigsten Elemente sollten am Lenkrad vorhanden sein. Den Rest kann man so über den Bildschirm steuern.
      Aus Erfahrung kann ich sagen, dass das beim Model S hervorragend klappt. Man muss es nur 2-3x gemacht haben dann kann man selbst den grossen Touchscreen intuitiv aus dem Augenwinkel bedienen.

      Vom autonomen Fahren sehen wir dann wie es wird. Der AP1 jedenfalls zeigt die von Ihnen konstruierten Probleme nicht.

    • PV-Berlin

      Die tägliche Nötigung im Straßenverkehr ist schon ohne diese technischen Spielereien ein massives Problem. Bei „Meinem“ Sicherheitsabstand ernte ich nicht selten von VW Fahrern u.ä. Angestellten deutliche Licht-Hinweise, nette Gesten u.ä. . Es ist doch logisch, dass der Diesel mit 150 bis 250 PS mit seiner ‚aufwendigen‘ Bremsanlage bei 130 bis 160 kmh nur 1/2 bis 1/8 Abstand benötigt. Nur Idioten die keine Ahnung haben (darf fast alles fahren) wissen wieso da Leitpfosten warum postiert sind.

      Ein Abstandswarngerät mit bis zu 130 dB sollten verpflichtend sein.

    • Jörg

      das „abklatschen“ autonom fahrender versuchsfahrzeuge im öffentlichen verkehrsraum gibt es jetzt schon als volkssport: im mehrspurigen kollonnenverkehr vor das autonome fahrzeug, in dessen sicherheitsabstand einwechseln und sich dann am kopfnicken des fahrers erheitern (kurzes scharfes abbremsen durch die systeme) —- geht übrigends auch auf deutschen autobahnen bei gleichmäßig dahinziehenden neueren pkw-modellen. bei modernen lkw (die die notbremsfunktion nicht deaktiviert haben) springt der ganze kaffee durchs führerhaus richtung frontscheibe.
      (nein, ich betreibe diese „sportart“ nicht!)

  • PV-Berlin

    Tesla ist so blöd und verrät alles vor der offiziellen Präsentation?
    Je weniger Zeug da ist, um so besser. Auch wenn es leider nicht so schlicht bleiben wird.
    (hätte das Potential ein Designpreis zu kassieren)

    Ich bin ja schon sehr alt und fahre seit 50 Jahren alles (bis 4 Achsen). Kann kaum glauben, was einige alles zum Autofahren mit einem PKW so in der Stadt brauchen. Eine Geschwindigkeitswarnung akustisch halte ich sinnvoller als einen Tacho oder die Spielereien in der Frontscheibe. Lenkt alles nur ab! Und in der Klasse haben wohl weit weniger als 50% der Autos ein Automatik Getriebe. Das hat Tesla ja ’serienmäßig‘ on Bord ( so ca. 500 Gänge) . Dies sollte schon ausreichend genug sein, das viele besser und sicherer fahren könnten. Vielleicht kommt Mutti und der Rentner auch mal aus der Ausfahrt etc. ohne die Gegenspur mitzunutzen.
    Oder es kommen mehr als 3 Linksabbieger rüber etc.

    • McGybrush

      Oh Gott. Akkustische Warnung im Auto… Ich merke auf Arbeit das dies ein Phänomen bei älteren Fahrzeughaltern ist. Piept irgend ein Auto wenn man auch nur 1km über ein eingestelltes Limit kommt dann ist der Besitzer IMMER ohne Ausnahme deutlich +50 Jahre alt. Vielleicht ergeht es mir selbst auch mal so, aber bis ich in 13 Jahren selber solche grausalitäten einstelle möchte ich keine Warntöne wenn ich mal kurz über ein eingestelltes Tempolimit komme. Eine Stumme Anzeige die einem das anzeigt hab ich mir in meinem derzeitigen sogar für 400Eur nachgerüstet.

      • PV-Berlin

        Keine Ahnung was du damit sagen möchtest, aber im Gegensatz zu Nur PKW Fahrern muss ich alle 5 Jahre mich untersuchen lassen. Ob du die Untersuchungen auch ohne Brille und Hörgerät mit 100% überstehst?

        Doof aufs Gas treten reicht nicht ganz aus, um Heute mehr als einen Golf fahren zu dürfen. Weiterbildung.

        *Ist nur ein Hobby von mir, muss Gott sei dank nicht damit mein Geld verdienen.

  • McGybrush

    Das macht er wirklich? Und wenn nur der Schlüssel mit einer Tasche und dem Smartphone auf dem Sitz drinnen ist? Dann verriegelt er auch?

    Verriegelt der Tesla wenn man sich entfernt „schneller“ als wenn man noch daneben stehen bleibt? Denn unterm Strich funktioniert alles mit Funk. Bei Tesla sogar so schlimmt das die Schlüsselbatterie anscheinend früher leer ist als bei anderen Keyless go Systemen. Was im Widerspruch zu dem „keine Funksignale“ steht.

    Also ich für mich weiss das der Schlüssel und das Auto permanent funken. Wollte es nur anhand von einigen Beispielen aufzeigen warum das so sein muss um keine Fehlbedineung zu provozieren wo am ende das Auto gar nichts macht oder alles Hab und Gut im Fzg einschliesst. Hau ich meine verriegelte Tür zu während der Schlüssel im Auto ist geht mein Auto sofort wieder auf. Tesla wird das nicht anders machen nur mit ein paar änderungen wann was wie auf und zugeschlossen wird.

    Im Zweifel sollte das mal einer mit dem Schlüssel in einer Blechdose probieren wann was wie auf oder zugeschlossen wird.

  • Longcheck

    Es brodelt.

    Geopolitisches von großer Bedeutung für uns hier,
    EM will aus dem Trump-Beraterteam aussteigen, wenn Trump „Paris“ kündigt:

    http://www.newsjs.com/url.php?p=http://www.focus.de/finanzen/boerse/berater-des-us-praesidenten-elon-musk-werde-trump-nicht-mehr-beraten-wenn-usa-pariser-abkommen-aufkuendigen_id_7201694.html

    • Pamela

      Das war heute früh im ARD Morgenmagazin auch Thema. Halbstündig wurden die tweets von Elon gezeigt. Die Begründung zu Elons Aussage wurde den Zuschauern gleich mit auf den Weg gegeben: „Klar, er will ja seine Elektroautos verkaufen.“
      Ich hab da mal was hingezwitschert – danach haben sie die Meldung nicht mehr gebracht, ich hab noch was gewartet, dann musste ich los …
      Ich kann mich über sowas grenzenlos aufregen 🙁
      Schönen Tag Euch allen 🙂

      • Longcheck

        rrrrichtig Pamela, Zivilcourage zeigen! Da sieht man wieder, wie verdreht die Presse, ja nach Gesinnung, etc. (BEV Pro oder Contra, schlecht informiert) die Dinge darstellt. Bin mal auf die weitere Kursentwicklung gespannt. Gestern gab es ja schon wieder ein ATH..

      • Jakob

        Haben die nichts über seine bisherige Haltung in diesem Rat erzählt?
        Und welchen Auftrag er sich selbst gibt?

        • Pamela

          Nö, gar nix. Ich hab noch gedacht, diesmal hätten sie ja erwähnen können, dass er keine Gewinne macht, vielleicht hätten sich dann schlaue Leute gefragt: „Ja warum macht er das denn dann, vielleicht wegen dem Klimawandel ????“

          • Jakob

            Sie hätten einen Satz von Ihm verwenden können: „Seine Vision ist der weltweite Umstieg auf erneuerbare Energien, weg von fossilen Brennstoffen.“ Wo ist denn dein Bild eigentlich hin? Das war dein Erkennungszeichen 🙂 Ich wollte ja auch immer noch eins hochladen…

          • Pamela

            Wenn Elons Vision die Runde macht, sieht die Konkurrenz vielleicht alt aus – noch älter …

            Ich hate Lust auf Umstyling, diese Form ist ja nicht so endgültig wie Haare ab 😉 LG

      • Longcheck

        ARD – hier mal, leider nur kurz angesprochen, positiv für Tesla, insgesamt für D sehr negativ bezüglich E-Mobilität, wegen der Restriktionen und des Wirrwarrs bezüglich der Ladesäulen.
        Auch hier hat die deutsche Fossilienlobby „ganze Arbeit“ geleistet – Dreckspack…

        Wie einfach es sein könnte, sieht in dem Bericht in den Niederlanden.
        ARD-Plusminus vom Mittwoch
        http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus/E-Mobilit%C3%A4t-Mit-dem-Elektroauto-quer-d/Das-Erste/Video?bcastId=432744&documentId=43223930

        • Pamela

          Ja super! Was denkt der deutsche Michel ? „Lass die Holländer ihren Wohnwagen an so ne Elektrokarre hängen, mir ist das alles viel zu kompliziert 🙁

          Bei den meisten Deutschen ist noch nicht die Erkenntnis ins Hirn gedrungen, wie reaktionär sich „unsere“ Autoindustrie seit Jahren verhält.
          Gewinn machen, Arbeitsplätze schaffen – damit wird alles erklärt.

          Zuhälter und Drogendealer machen auch Gewinn und schaffen Arbeitsplätze …

    • PV-Berlin

      Keine Sorge, wenn er ausgeschöpft sagt und meint, wird Trump wissen, welche Reaktionen er zu erwarten hat und da ist der Ausstieg von E.M. aus dem Beraterteam nur ein symbolischer Akt der „Erpressung“ .

      Trump ist kein Idiot und sucht zur Zeit nach einer Lösung sich aus dem ‚Versprechen‘ frei zu schwimmen. Wirtschaftlich betrifft es ja nur die pure Armut, aber politisch ist es für ihn brandgefährlich, wenn Amerikas Wutbürger die Kröte nicht schlucken. Das diese real von einer Energiewende am meisten profitieren werden, können sie kaum erfassen (versteht ja nicht mal die Physikerin Dr. Merker) daher sind reale Zusagen &/ Zugeständnisse etc. nicht sehr hilfreich. Aber wer den Karren so lenkt, wie Trump Team, der hat halt die Arschkarte, wenn die Karre im Sumpf bis über die Räder versunken steht.

      • Sonntagskuchen

        Trump ist ein Idiot. Mehr kann man zu dem Thema nicht sagen. Als Vater dreier Töchter bin ich bei “ Grab them by the pussy“ ausgestiegen.

      • Sonntagskuchen

        Welcher halbwegs intelligente Mensch leugnet den Klimawandel noch? Und dann als Präsident der USA…

        Realsatire.. fürchterlich

      • Nelkenduft / AHF

        Ist doch wirtschaftlich gut für Europa, wenn Trump das von Obama mühevoll aufgepäppelte Amerika wieder gegen die Wand fährt.

    • ThomasJ

      Amerika ist eben aus dem Pariser Abkommen ausgestiegen!
      Schämen sie sich Mr. President!
      Schämt euch amerikanische Volk, einen solchen Präsidenten gewählt zu haben!

  • Pamela

    Dankeschön. Ok. – die Ohren. Aus anderen Gründen finde ichs authentisch 🙂

  • Murat Demir

    Elon Musk macht alles richtig. Auch wenn sich naturgemäß einige Automkraftgegner und Weltenverbesserer hier tummeln (ich zähle mich selbst auch dazu),kommen die Kritiken denke ich mal eher von anderer Seite, wie z.B. von verwöhnten und unrealistischen Menschen denen die Sache selber, der Grundgedanke die Welt zu einem besseren Ort zu machen, fehlt. Stellt euch darauf ein, dass Abstriche gemacht werden müssen beim Standardmodell. Wenn Ihr keine Abstriche machen wollt, dann könnt Ihr einfach mehr für Extras ausgeben, vom Kauf absehen oder euch einfach bei der Konkurrenz umsehen. Wo bitte bekommt Ihr für schätzungsweise 40000 € so einen schönen Neuwagen. EM muss wirtschaftlich denken und muss und wird sich in Zukunft nicht mehr extrem von anderen Unternehmen unterscheiden. Aber seine Basismodelle wird er immer Kostengünstiger herstellen können so das jeder davon profitieren wird.

    • Nelkenduft / AHF

      Gute und praktische Ideen müssen nicht zwingend teuer sein, insofern lassen wir uns überraschen was da noch kommt.

    • Ralph

      Der Tesla Model 3 wird leider 44.000€+ in der Basisversion kosten und da erwarten die Leute halt ein bisschen mehr. Vor allem weil die Konkurrenz endlich Produkte anbietet, die qualitativ vermutlich deutlich besser sein werden. Ich bin zumindest enttäuscht vom Model 3.

      • Fritz!

        Sie sind ja ein Lustiger. Enttäuscht von einem noch nicht vorhandenen Produkt, das Sie bisher weder von Innen gesehen noch die technischen Spezifikationen kennen, finde ich, vorsichtig formuliert, humorvoll.

        Auch mit einem ausgedachten Preis von 44.000,– Euro zu rechnen ist ebenfalls ziemlich kreativ. Wo haben Sie den Preis her? Wenn Elon Musk Ihnen den gesagt hat, lassen Sie uns mehr an Ihrer Quelle teilhaben.

        • Ralph

          Meine Rechnung ist relativ einfach: 35.000$ ist der von ihm gesetzte Basispreis. Ich denke wir können den Dollarpreis zum Europreis im Moment 1:1 rechnen. Der vom ihm genannte Preis ist aber der Nettopreis, also 19% Mehrwertsteuer oben drauf. Die Überführungskosten belaufen sich auf ca. 750€ (Schätzung). Dazu kommt noch die Verzollung die 10% ausmacht. Somit kommen wir locker auf die 44.000€.
          Ich bin tatsächlich ein Lustiger, aber auch ein Realist.

          • Fritz!

            Telsa hat bislang immer die Autos zerlegt nach Europa gekarrt, damit der Zoll geringer ist. Werden Sie wohl auch weiter machen. Das nur zum Thema 10% Zoll.

            Aber warum wenden Sie nicht die bereits praktisch vorhandene Umrechnungstabelle auf den Tesla-Seiten an? Gut, ohne ein wenig Taschenrechner ist die nicht wirklich vorhanden, aber nunmal über Jahre relativ konstant und praxiserprobt:
            Sie nehmen den US-Preis eines Models (z.B. S90D) in Dollar (netto) und setzen ihn ins Verhältnis zum deutschen Euro-Preis (brutto). Dabei bekommen Sie einen Umrechnungsfaktor heraus, der so zwischen 1,122 und 1,127 liegt (S90D für 87.500 $ zu 98.220 € oder S100D für 97.500 $ zu 109.920 €). Nehmen wir mal 1,127, dann kommt beim Model 3 sauber 39.445,– € raus (brutto). Da haut Tesla jetzt die 2.000,– Euro Umweltbonus drauf, damit nachher da 37.445,– Euro für den Endkunden rauskommt.

            Das das zuwenig ist, glaube ich allerdings auch, ich gehe von 40.000,– bis 41.000,– Euro Startpreis aus.

            Wissen werden wir beide es aber erst so gegen Ende des Jahres…

          • Ralph

            Ja tatsächlich habe ich einen Fehler gemacht in meiner Rechnung: Der Kurs Dollar zu Euro hat sich zu unseren Gunsten verbessert, somit sollte tatsächlich ein Preis zwischen 40k€ und 42k€ rauskommen. Und tatsächlich sehen wir es Ende Juli 😉