Schweden: Tesla kooperiert mit Energielieferanten, Kunden können zu Hause kostenlos aufladen

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Tesla Motors hat den Absatz in Schweden im vergangenen Jahr um 271 Prozent steigern können. Offenbar sieht der kalifornische Autobauer noch größeres Potenzial in diesem Land und ging deshalb eine exklusive Kooperation mit dem Energielieferanten Skellefteå Kraft ein, welcher das Supercharger-Netzwerk mit 100 Prozent regenerativer Energie speist und es Tesla-Kunden ermöglicht zu Hause kostenlos aufzuladen.

Mit dieser neuen Kooperation, welche die erste ihrer Art für Tesla Motors ist, wird Kunden innerhalb von 3 Jahren die kostenlose Aufladung von bis zu 45.000 Kilometern erlaubt. Dieses Pilotprojekt könnte Aufschluss darüber geben, ob auch in anderen Ländern eine solche Kooperation infrage kommt. Tesla-Pressesprecher Peter Bardenfleth-Hansen erklärt dazu:

Mit dieser Vereinbarung können unsere schwedischen Kunden noch mehr kostenlose und umweltfreundliche Elektrizität genießen, während wir bei Tesla unsere erste Partnerschaft mit einem Energielieferanten eingehen. Diese kann als Vorbild dienen, wie wir weitere nachhaltige Partnerschaften in der Zukunft aufbauen können.

Der Strompreis ist in Schweden zwar relativ niedrig, nichtsdestotrotz könnte dieses Angebot weitere Interessenten zu Käufern umwandeln. Ein Tesla-Kunde kann demnach nicht nur auf Langstrecken mittels Supercharger sein Fahrzeug kostenlos aufladen, sondern ab sofort auch zu Hause.

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13 Kommentare zu “Schweden: Tesla kooperiert mit Energielieferanten, Kunden können zu Hause kostenlos aufladen

  1. Max. Ladeleistung? Was heißt „kostenlos“? Nur der Strom an sich? Also nicht zusätzl. einmalige Stromanschluss- bzw. Wallbox-/-installationskosten bzw. monatl. Zählergebühr etc.? Ist die Wallbox Typ2 (also EU-Standard) oder so eine proprietäre Typ2-basierte Geschichte, wo man rein gar nix anderes laden kann?

    Immerhin hat Tesla endlich dazugelernt, sodass sie ein paar peinl. E-Mails weniger verschicken werden – wäre ja noch peinlicher geworden, wenn dann gemeckert werden würde, dass man zu Hause regelm. auf Kosten von Tesla lädt…

    Andererseits werden andere als die Pilotprojektteilnehmer ist in frühestens 3 Jahren profitieren?

    notting

    PS: Z. B. im Kaufpreis vom Zoe eine einfache Wallbox mit drin ohne Installation/Stromanschluss/Stromkosten/etc.

    • Hab eine ZOE, aber keine Wallbox!? Oder meinen Sie die bunte Schuko-Steckdose, die mit beiliegt?
      Die mobile Variante einer Wallbox habe ich mir selber zugelegt. Sonst ist das Laden mit der ZOE zuhause kaum möglich.
      Beim Tesla reicht eine CEE16 Dose mit Absicherung. Deutlich günstiger umsetzbar und 11 KW Ladeleistung sind zuhause in 99,7 % der Fälle auch ausreichend.

      • Muss mich korrigieren, das Angebot wurde wohl mal vor einiger Zeit geändert. Es ist keine Wallbox mehr dabei.

        notting

    • @notting
      Wieso machst du dir überhaupt die Mühe einen Kommentar zu verfassen ? Und wieso liest du diesen Blog wenn Tesla für dich so schlecht ist ?

      Gibt es keinen Renault Blog wo du dich, wo du dich ausleben kannst ?

      • Das war Kritik am Artikel, es haben sehr viele wichtige Infos gefehlt! Bzw. wer wirklich pro E-Mobilität ist, sollte eben immer (auch) Standard-Lademöglichkeiten (in der EU Typ2) bereitstellen wenn schon eine Wallbox installiert wird und nicht irgendwelchen Nicht-Standard-Norm- oder gar proprietären Kram, wo dann z. B. Besucher schnell mal blöd dastehen (bzw. eigentlich sollten IMHO jetzt schon alle E-Autos serienmäßig Typ2 ohne Einschränkungen wie diese komische „Typ2 max. 6,6kW aber nur wenn man die richtige Option mitbestellt hat“ bei Nissan nutzen können – was eben deutlich weniger ist als die Ladeleistung, die hier in den Kommentaren auch schon sinngemäß als meist ausreichend bezeichnet wurde – aber eben nur meistens, nicht immer, also Luft nach oben wäre noch da…).

        Renault erwähne ich, weil ich einerseits mit der Marke aufgewachsen bin und andererseits weil’s IMHO der erste Hersteller mit einer halbwegs vernünftig großen bezahlbareren E-Auto-Palette ist bzw. diesbzgl. IMHO immernoch vorne mit dabei ist.

        notting

        PS: Z. B. an deinem Posting sieht man, warum plenken (https://de.wikipedia.org/wiki/Plenk) schlecht ist.

        • Hallo notting, am Tesla befindet sich ein Typ 2 Anschluss, der 3-phasiges Aufladen bis 11kW oder, wenn man Doppellader hat, bis 22kW ermöglicht. Das geht an jeder öffentlichen Säule – sofern man sie in Gang bekommt. Was ist daran jetzt proprietär?? Nur, weil Dummschwätzer Gabriel sowas zum Besten geben muss und keine Ahnung von E-Autos hat??? Typ2 wurde Europaweit standardisiert für AC und DC Ladung und auch das Protokoll – Basta. Uebrigens noch bevor Audi, BMW und Co. das CCS erfunden haben, um Alles noch komplizierter zu machen! Da hat Tesla aber schon Auto’s verkauft – so sieht das aus! Und wer in eine Wallbox nicht investieren will – der läd eben Schuko, CEE (rot – 3-phasen), CEE (blau – 1-phasig (Campingstecker)), Chademo (wenn nicht alle Stecker abgebaut würden von den Bürokraten) … oder, oder, wo ist das bitte nicht Standard gerecht???

        • … und nochmal interessant: Auch der Zoe hat eine Typ 2 Dose die sogar theoretisch bis 64A 3-phasig geht und auch hier ergeben sich beliebige Arten Strom in den Wagen zu bekommen gleiches Protokoll … Das einzige was bei Tesla proprietär ist, ist das Ladeprotokoll am Supercharger, aber da werden ja auch ganz andere Leistungen gefahren – übrigens über die EU genormte Typ2 Dose – ganz ohne CCS!! Und jetzt bloss nicht mit modifiziert kommen – Typ2 reicht – der Standard gibt’s her!

  2. mecker mecker, okay du bist noch nie Tesla gefahren. Da geht alles etwas einfacher, die wissen genau wo du wieviel lädst, also da ist kein extra Zähler erforderlich! Extra Stecker oder Ladegedöns für zuhause? Mein Tesla lädt zu hause an der gewöhnlichen Schuko oder an den CEE Steckdosen, dort wo sonst andere Haushaltsgeräte laden.
    Die Welt kann so einfach sein mit TESLA ; )

  3. Beim Zoe gibts schon lange keine Wallbox mehr, sondern nur noch das Schuko-Notladekabel.

    In Europa wurden auch noch nie peinliche eMails in Bezug auf Laden verschickt, sondern nur in den USA.

  4. Peinliche Mails? Ich finde es peinlich, wenn einige Egoisten die Superchargeranlagen missbrauchen.

    Letzten Sommer habe ich in Norwegen bei Tesla nachgefragt, auf welche Weise die Norwegerinnen und Norweger ihre Teslas denn aufladen. Die Antwort war für mich damals verblüffend: An der normalen Haushaltssteckdose natürlich, wo denn sonst? Mittlerweile fahren wir ein Model S, sowie eine ZOE. Für letztere mussten wir eine Ladestation einrichten, welche wir zusätzlich kaufen mussten; der Tesla ist normalerweise an der Haushaltssteckdose.

  5. Mein E-UP! lädt zu Hause auch an der normalen Steckdose. Einfacher geht´s nicht. Wallbox brauche ich nicht, wäre eine unnütze Geldausgabe. Die Fahrten werden mehr oder weniger geplant.
    In der Stadt wird das Auto an den Ladestationen (schnell) geladen, während man einkauft.
    Der Tesla soll (wenn er denn gekauft ist) ebenso behandelt werden…. 🙂

  6. Wow,
    bei uns in Deutschland wird noch viele Monate ⌛️⌛️⌛️ lang über evtl. Fördermaßnahmen ⌛️❓⌛️diskutiert, während anderswo geniale Lösungen realisiert werden.

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