Tesla: Fahrzeugzulassungen in Deutschland für April 2016

Das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlichte die Zulassungsstatistiken für den April 2016. Aus diesen ist zu entnehmen, dass das Tesla Model S im vergangenen Monat insgesamt 86 Mal zugelassen wurde. Im gesamten bisherigen Jahr gab es 482 Zulassungen eines Model S und eine Zulassung eines Tesla Model X. Das elektrische SUV könnte jedoch in größerer Stückzahl gegen Ende dieses Quartals nach Europa kommen.

Im vergangenen Jahr konnte Tesla von Januar bis April insgesamt 380 Model S hierzulande absetzen. Der bisher in diesem Jahr erreichte Absatz entspricht somit einer Steigerung um 27 Prozent. Im März lag die Absatzsteigerung noch bei fast 35 Prozent, jedoch wurden im April 2015 und April 2016 gleich viele Fahrzeuge abgesetzt, sodass der Abstand nicht noch weiter ausgebaut werden konnte.

Obwohl das Förderprogramm der Bundesregierung zur Förderung von Elektroautos noch nicht ausgerollt wurde, verkaufen sich andere Stromer weiterhin erfolgreich. Der BMW i3 wurde im vergangenen Monat insgesamt 159 Mal zugelassen, der Renault Zoe kam immerhin auf 221 Zulassungen und der Nissan Leaf fand 53 Abnehmer. Der Absatz dieser Fahrzeuge könnte sich demnächst jedoch deutlich erhöhen, da sie – im Gegensatz zu Tesla-Fahrzeugen – mit bis zu 4.000 Euro gefördert werden.

  • Nic Megert

    Der Ausschluss von der Förderung für Fahrzeuge von Tesla ist eine Schande für die deutsche Regierung!

    • Michael

      Es ist nicht nur gegen Tesla sondern auch gegen Porsche e-hybrid, BMW i8, Mercedes S-Klasse … Und wenn wir grad dabei sind: McLaren P1, Ferrari LaFerrari, Porsche 918, Rimac One.
      Wieso soll der Steuerzahler jemandem ein Auto finanzieren, mit einem Grundpreis von über 80.000€ (können sich die oberen 1% der Bevölkerung leisten) das von Leuten gekauft wird das wirklich anscheinend nicht auf das Geld schauen muss. Ich zB sehe das nicht ein. Es geht hier einfach nicht gegen Tesla. Denn wenn das Model 3 kommt, kommt es auch in Genuss der Förderung.

      Und wenn jmd. kommt uns sagt: aber es ist das einzige eAuto mit dem man lange Strecken fahren kann: Soll er sich doch nen ZOE für 16.000 kaufen mit 240km Reichweite und kriegt für die verbleibenden 66.000€ für 10 Jahre ne Bahncard100 mit der er ohne Emissionen jeden Tag 5 mal von München nach Hamburg fahren kann wenn er lustig ist.

      • Grünspanpolierer

        Ohne Emissionen? Auch die Bahn fährt nur lokal emissionsfrei!

        Und ist dazu noch zu 80% von der EEG Umlage befreit…

      • Holler

        Tesla ist das einzige BEV das ausgeschlossen wird, insofern schon ein Skandal!

    • klaus

      Unsinn wer sich ein Fahrzeug für mehr als 80.000 Euro leisten kann,sollte nicht noch ein Steuergeschenk zu Lasten der Allgemeinheit bekommen. Ich halte auch die Grenze bei 60.000 für zu hoch.

      • Bürokrat

        Seh ich genauso!
        Die hätten den Grundpreis auf 40.000 EUR senken müssen.

      • Artem

        Beispiel Arzt, er hat 5 Jahre studiert (also 5 Jahre umsonst geschuftet mit 50-60 Wochenstunden), dann hat er im Klinikum fast umsonst geschuftet um Arzt zu werden, dann hat er 10 Jahre lang so viel steuern gezahlt, wie 3-4 Normalverdiener und jetzt will er Steuervergünstigungen? Auf keinen Fall, alles dem Volk, diesem Arzt wird es noch leid tun, dass er sich 20 Jahre lang abgeackert hat. Der Bäcker von nebenan, der 2 Jahre arbeitet, dann 2 Jahre Arbeitslosengeld bekommt und jetzt seit kurzem wieder einen Job hat (also quasi in seinem Leben auf im Schnitt 10 Arbeitsstunden die Woche kommt), der soll lieber fürs faul sein belohnt werden. Was glaubt dieser Arzt wer er ist, mit seinen 50+ Wochenstunden.

        • Apfel

          Muss ich beipflichten. Wobei ich hier noch diferenzieren würde, leute die wirklich für ihr Geld arbeiten viele viele Stunden und welche die durch Spekulation und Kapitalismus von uns allen „einfach“ mitgetragen werden.

          Gruß

        • Loctite

          Da bekomm ich ja richtig Mitleid, mit den Armen Ärzten.

    • Hääääääää

      Ja, da man davon ausgehen kann das bei einen Kaufpreis
      von über 30.000 € die Käufer über genügen Mittel verfügen.

  • KingArtus

    Aber es überrascht auch Nicht, das sie ausgeschlossen wurden.

    Es wundert mich das es mit Glück möglich sein wird das model 3 zu fördern.

    Ich hoffe, das das bei der Nachfrage keine
    Stagnation bedeutet

  • DrF

    Lt. Lokalzeitung fährt das eine Model X mit Ingolstädter Kennzeichen und ist auf den dortigen Autobauer zugelassen…

    • Hääääääää

      Gerüchteweise hat auch ein Autobauer aus Köln einen Tesla X
      zugelaßen, was Schade wäre, da dieses Unternehmen bei seiner
      Gründung dafür bekannt war, Autos für Arbeiter zu bauen und
      nicht für Bonzen

      http://ecomento.tv/2016/04/25/ford-zahlt-55-000-dollar-aufpreis-fuer-tesla-model-x/

      • Loctite

        Das dürfte kaum in Köln rumfahren. Schon eher in USA.
        Während das mit Audi und Ingolstadt zu stimmen scheint.
        „Vorsprung durch nachbauen“

    • Heinz Wagner

      Und somit das einzig innovative Fahrzeug auf dem Firmengelände!

  • McGybrush

    Ich finde der mindestpreis hätte sogar bei kleiner 25.000Eur liegen können damit auch die Leute die wirklich kein Geld haben sich ein eAuto kaufen. Alle anderen kaufen sich eh eins wenn der Preis mit der Reichweite Stimmt.

    Wenn es nach mir geganen wäre dann wäre die gesammte Summe in Lädesäulen vor Wohnanlagen geflossen. Kein Mensch muss lächerliche 10min beim Einkaufen tanken wenn er es auch zuhause trotz Mietwohnung kann.

  • Nb

    Bitte mal halblang. Ich bin ein großer Tesla-Fan. Aber es kann aus sozialen Gründen nicht angehen, dass Menschen, die 80.000€ für ein Auto ausgeben können, eine Förderung bekommen.

  • ECZ

    Also, erst einmal sind die anderen genannten, nicht förderfahigen PKW alles Hybride, die auch nicht gefördert werden sollten.
    Tesla ist der einzige Hersteller von Voll-Elektro-Fahrzeugen, die nicht gefördert werden.
    Diese Diskriminierung ist wieder mal typisch deutsch: geht es hier um die Sache der generellen Förderung von Elektrofahrzeugen oder um eine Pseudo-Verteilungsdebatte ?
    Was nützt die Förderung von Leaf&Co., wenn die Autos nur in minimalen Stückzahlen verkauft werden (meist wegen zu geringer Reichweite) ?
    Und in anderen Bereichen wird bei der staatlichen Förderung ja auch kein Unterschied nach Einkommen gemacht:
    der Millionär bekommt bei der KFW-Eigenheim-/Modernisierungs-Förderung die gleichen Zuschüsse und Kredite wie der Arbeiter mit Durchschnittseinkommen.
    Zu guter Letzt, wieso eigentlich gerade €60.000 als Fördergrenze ?
    Wieso nicht €40.000 oder €70.000 ?
    Willkür war noch nie ein guter Ratgeber für Entscheidungen.

    • klaus

      Auch die Zahlen von Tesla Model S sind minimal ,im April waren es nur 86 ,gegenüber 221 Renault Zoe.

    • Grünspanpolierer

      Der Leaf ist das meistverkaufte BEV der Welt, also ein paar Käufer hat er gefunden!

      Die Kaufprämie soll doch auch dafür sorgen, dass unsere Innenstädte vom Feinstaub entlastet werden?

      Ob z.B. ein 2,5 to. schweres, >5x2m grosses model X mit Flügeltüren, die in der Tiefgarage an die Decke stossen und beim Öffnen eine Gefahr für Radfahrer sind, ein Auto für die Innenstadt ist mag bezweifelt werden.

      Eine weitere Absenkung der Prämiengrenze hätte für den Verbraucher den Vorteil, dass manche (Premium)Hersteller gezwungen wären, ihre Preispolitik nochmals zu überdenken.
      Weiteres Quersubventionspotential wäre beim Willen ‚dabei zu sein‘ bestimmt vorhanden?

      • Loctite

        Erstens stoßen die Türen nicht an die Decke, die haben Sensoren welche die Decke rechtzeitig erkennen.
        Zweitens warum sollen Flügeltüren für Radfahrer gefährlicher sein.
        Hauptsache dumme Behauptungen aufstellen.

        • Grünspanpolierer

          Decke z.B.:
          https://teslamotorsclub.com/tmc/threads/crunch-falcon-wing-doors-fail-to-sense-obstacle.68268/
          und zig! weitere…

          Begriffserklärung aus dem TMC: 🙂

          „Falcon’D(verb)- the act of getting hit by or hurt oneself and in extreme cases decapitation by Tesla FWD.
          Usage – „Oh look!! TitanoX just falcon’d“

          Wenn die mal ausfahren, ist es ziemlich schwer sie zu stoppen und zu reversieren, weil sie nicht schnell genug reagieren!
          Kann zur tödlichen Falle für Radfahrer werden, einfach im TMC mal die posts diesbezüglich lesen…

      • Heinz Wagner

        „Ob z.B. ein 2,5 to. schweres, >5x2m grosses model X mit Flügeltüren, die in der Tiefgarage an die Decke stossen und beim Öffnen eine Gefahr für Radfahrer sind, ein Auto für die Innenstadt ist mag bezweifelt werden.“

        Aber ein Audi Q7, BMW X5 am besten als M, X6 am besten als M, MB GLE, GLS, VW Touareg um nur deutsche Alternativen mit Verbrennungsmotoren zu nennen. Ach ja, die haben ja keine Flügeltüren, die Radfahrer gefährden (Außer vielleicht mit dem Feinstaub, den sie verbreiten)

    • Hääääääää

      „Zu guter Letzt, wieso eigentlich gerade €60.000 als Fördergrenze ?
      Wieso nicht €40.000 oder €70.000 ?
      Willkür war noch nie ein guter Ratgeber für Entscheidungen.“

      Die Kritik ist berechtigt es wäre Wünschenswert wen die
      Sache nicht so Schwarz Weiß gewesen wäre.

      Also mehr in die Richtung

      Bis 25.000 € Akkuauto 6000€
      bis 35.000 € wie vor 5000€
      ab 40.000 € noch 4000€
      und so weiter, nur Pfeffersäcken von kleinen Leuten
      das Geld ins Gesäß blaßen, geht wohl nicht an, auch
      wen den Herrn Musk und Andren dies nicht paßen mag.

    • halo55

      Die Förderung geht zu 3/4 an die Hersteller von Plug-in-Hybriden. Wohl deshalb, weil die deutschen Autobauer in den nächsten 2 Jahren nicht in der Lage sind nenneswerte Stückzahlen eines reinen Elektroautos zu produzieren. Statt deutsche Autohersteller zu subventionieren, die allesamt im letzten Jahr Milliardengewinne gemacht haben, wäre es sinnvoller die 600 Mio. Fördersumme in die Entwicklung von Batterien zu investieren. Dann müsste z. B. BMW für den i3 nicht in Korea kaufen.

  • Werner Schlingen

    Ich denke es ist fair, jedem die Prämie zu geben der ein Elektroauto kauft.
    Der Gedanke war: Das Ziel mit der Prämie nicht billige Elektroautos zu fördern, sondern Elektromobilität.

    Jeder Käufer eines Elektroautos verdient es gefördert zu werden. Auch der, der sich ein teures Auto kauft. Nur weil davon ausgegangen wird, der hat ja das Geld und ist reich, ist bei manchen ein Trugschluss. Mit dem Kauf eines Tesla ist nicht gleichzeitig ein voller Geldbeutel verbunden. Nur weil man Tesla fährt gehört man nicht zu den Top 1%.

    Der Käufer eines Wagens bekommt ja nicht mehr Geld, wenn er sich für Elektromobilität entscheidet und einen Tesla wählt. Prozentual bekommt er sogar erheblich weniger Förderung.

    Der Grund ist eher hier zu suchen, man möchte den Marktführer nicht noch weiter unter die Arme greifen und diesen unterstützen.

    PS.: Fahre keinen Tesla, habe 2 Model3 bestellt, und überzeugt vom Konzept. Bin gegen Kindergartengebühren die vom Einkommen abhängig erhoben werden.

  • Hybridistscheisse

    Weil Tesla eine uptobottom Strategie fährt. Will heißen die, die es sich leisten können oder wollen drücken eine neue Technologie in den Markt während die Regierung besitzstandswahrung betreibt und Bonzen ihr Auskommen sichert. Tesla ist hier der Rebell und da zählt jeder €. Wer das nicht begreift dem ist nicht zu helfen. Em mag ja gut Kohle haben, aber er hat auch die Ideen und das was es braucht, den inneren Antrieb den wir hier so dringend brauchen. Tesla braucht das Geld nicht die Schlafmützen im Schlaraffenland !

  • Blackmen

    …und wenn ein Millionär sich ein kleines Elektroauto fördern lässt, dann ist die Fördergrenze genauso unwirksam und „bescheiden“, wie jetzt bei der 60 T€ Grenze…

    Da kann man seine eigene Neidgrenze definieren und propagieren wie man will…, es macht die Sache keinen Deut besser.

    Die derzeitige Grenze ist eine politische Entscheidung mit Außenwirkung im Neidmantel. 😉

  • Tapaskoch

    Mal abgesehen von der Subvention der „reichen“ – ist die Idee derPrämie nicht eher ein Anreiz zu schaffen für den Kauf eines EV?
    Und ist es dann nicht egal ob ein 100.000 € Auto oder ein 20.000 € Auto gefördert wird?
    Hauptsache es werden statt der Verbrenner Elektrische Autos verkauft. Langfristig bringt das auch die Preise für kleine Autos nach unten und so profitieren alle von der Prämie.

    • Heinz Wagner

      100 % Deiner Meinung! Und Tesla würde mit der Förderung noch mehr Model S verkaufen!

      • klaus

        86 im April sind nicht sehr viel

  • Elektrinfizierter

    Ja…Ja…Die BONZEN! Klar, alles was über einen bestimmten Betrag geht, löst reflexartig den Bonzen-Modus aus. Dass jemand aus Idealismus und mit viel Entbehrungen ein Model S fahren möchte (und mittlerweile auch fährt) , kommt da keinem der Bonzen-Schreier in den Sinn…

    Schade eigentlich. Weil hinter TESLA eine weitaus größere Idee steckt, als ein Spielzeug für Reiche zur Verfügung zu stellen.

    Das nur mal als versuchter Hirnanschub für den nächsten Kommentator, der in dem oben genannten Modus verhaftet zu sein scheint!

  • ECZ

    Ich brauche kein Millionär zu sein, um ein Model S für aktuell €494/Monat zu leasen.

  • klaus

    Bei 30 % Anzahlung ist das nicht wirklich attraktiv

    • DaniEL

      Wenn man aber bedenkt, dass nicht nochmals soviel für Service, Treibstoff und Nebenkosten hinzukommen, ist dies doch wieder attraktiv. Und genau hier liegt ja die Falle beim Leasen eines Verbrenners.

      • klaus

        weil das so attraktiv ist haben sich im April 86 von 315.921 Pkw-Käufern für Tesla entschieden