Tesla: Fahrzeugzulassungen in Deutschland für Februar 2017

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die Zulassungsstatistik für den Berichtsmonat Februar 2017 veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass Tesla im vergangenen Monat in Deutschland 202 Zulassungen verbuchen konnte, darunter 163 Model S und 39 Model X. Damit hat man in den ersten beiden Monaten des Jahres bisher 353 Zulassungen verbucht (259 Model S und 94 Model X).

Vergleicht man die Zahlen mit den ersten beiden Monaten der vergangenen Jahre, so zeigt sich ein ordentlicher Aufwärtstrend für Tesla. Noch im Jahr 2015 wurden im Januar und Februar insgesamt 83 Zulassungen hierzulande verbucht. In 2016 waren es für die beiden ersten Monate des Jahres insgesamt 129 Zulassungen. Dieses Jahr sind es fast dreimal so viele als im Jahr zuvor.

Zugegeben, im Jahr 2015 und Anfang 2016 gab es noch kein Model X, aber selbst wenn man dieses nicht einbeziehen würde, gab es mit insgesamt 259 Zulassungen des Model S im Januar und Februar 2017 im Vorjahresvergleich doppelt so viele Zulassungen. Es zeigt sich also eindeutig, dass zumindest das erste Quartal des Jahres für Tesla hierzulande bisher sehr erfolgreich verläuft.

Der Februar 2017 war auch für die Elektro-Sparte von Renault ein erfolgreicher Monat. Der Zoe wurde laut Zulassungsstatistik insgesamt 431 Mal zugelassen. BMW konnte mit dem i3 im vergangenen Monat 305 Zulassungen in Deutschland verbuchen, während sich der Nissan Leaf von allen drei genannten Fahrzeugen mit 117 Zulassungen hinten einreihen musste.

  • W. Müller

    Das sind ja einmal mehr erfreuliche Nachrichten. Auch wenn es für Deutschland eher langsam vorangeht, es sind zumindest sehr gute, relative Wachstumsraten auch für Tesla zu verzeichnen.
    Weiter so.
    Jetzt müssen wir noch die Daumen drücken, dass die das mit dem Model 3 in welcher Hinsicht auch immer nicht „vergeigen“.

  • Martin

    Ich bin auf Fahrzeugzulassungen der Schweiz gespannt, dürfen wir diese auf TeslaMag auch erwarten?

    • Marian Finkbeiner

      Würde mich der Frage/Bitte anschließen!

    • Andreas Müller

      In der Schweiz läuft es leider schlechter als letztes Jahr. 2016 Jan-Feb. 196 Model S, 0 Model X, 2017 Jan-Feb. 68 Model S, 84 Model X.

      • W. Müller

        Ich denke leider ist in der Schweiz mit der fast 11-fachen Tesla-Dichte bezogen auf die Wohnbevölkerung im Vergleich zu Deutschland langsam eine gewisse Sättigung erreicht mit Interessenten an grossen E-Autos dieser Klasse. Auch wenn die Kaufkraft in der Schweiz höher ist.
        Zufrieden kann man da mit einem konstanten Absatz sein.

      • PV-Berlin

        Ist doch super, die SUV von Tesla werden ganz sicher konstant den anderen den Absatz weghauen.

  • Bezos YT

    Also ich hab auch ein Model 3 bestellt/reserviert, und ich denke das es mit dem Model 3 ein richtigen Umschwung in der Branche in DE geben wird. Also für mich ist nicht die Endgeschwindigkeit wichtig, sondern wie weit kommt man mit der neuen Akkuzelle 2170, die in den Model 3 verbaut werden soll. 200Km/h reichen und eine Reichweite von 400 real wären super. ich hoffe das die das Hinbekommen mit dem Basispreis von ca. 32000 Euronen. Was meint ihr wird das Model 3 in der Basis alles beinhalten?

    • efe

      Stellen Sie sich auf einen höheren Kaufpreis ein. Tesla sprach von $35k – > €33k. Schon alleine die MwSt. von 19% wird den Preis auf über €39k anheben, ohne nur eine einzige Option.

      • Bezos YT

        €39K – €41k dann ist es ja doch kein Mittelklassewagen mehr – für mich :[ ich meine die Schmerzgrenze von der Mittelklasse, also meine, ist €35K – alles was darüber hinausgeht ist für mich schon Oberklasse 🙁 hhmm ich werde mal abwarten, wenn die Preise in DE veröffentlicht werden, dann mal schauen – schade drum zurückziehen kann ich meine Zahlung ja noch.

        • Also ich selbst rechne mit einem Preis von ca. 50.000 Euro für das Model 3.
          Wieso zu viel? Wenn man weiß, dass man eine ordentliche Ausstattung und Leistung haben will, dann muss man paar Extras buchen.

          Paar Beispiele. Folgendes wird wahrscheinlich über den Basispreis kostet: Eine Reichweite von 75 kWh (55/60 ist mir zu wenig), volle Automatik, Soundardanlage, gewisse Innenausstattung wie bei Model S und Supercharger-Nutzung.

          P.S.: Wenn man dann solch ein Auto ca. 20 Jahre mit seinem eigenen Solarstrom verwendet, dann kann man ca. 80% seiner Spritkosten im Vergleich zu Strom einsparen. Bei 17.500 Km pro Jahr, dann würde man ca. 1.600 Euro einsparen. Das wären dann 32.000 Euro in 20 Jahren, so man denken.

          • cleeee

            Das wird dann aber deutlich über die 50K gehen bei der Ausstattung. Extrawünsche kosten nunmal.

          • Fritz!

            Zumindest die Supercharger-Nutzung wird Sie beim Kaufpreis nichts extra kosten, die ist bei ALLEN Tesla-Modellen in der bekannten Form dabei. Also die ersten 400 kWh sind gratis, danach kostet es etwas Geld pro Aufladung.

            So wie am Anfang des Jahres kommuniziert wurde. Eine Pauschale (Flatrate) wird es für das Model 3 nicht geben, genauso wenig wie es sie für aktuelle Model S/X gibt.

        • cleeee

          Alles über 35K € ist doch keine Oberklasse. Wenn man bei einem A4 ein paar Optionen reinhaut ist man auch schnell bei 40K. Man müsse sich ja im Vergleich sehen. Der Unterhalt eines Model 3 wird viel geringer sein und somit rechnet sich das Auto über die Dauer. Der Motor ist außerdem viel stärker als bei vergleichbaren Basismodellen in der Klasse. Das führt natürlich zu Preisunterschieden.

    • Steffen Hofmann

      Die Frage lässt sich leider recht leicht mit „Nein“ beantworten.
      1. ist der Basispreis von 35.000§ ohne Steuern, d.h. ca. 33.500€ + Einfuhrsteuer (5% glaube ich) und MwSt. sind es schonmal 41.500€
      2. sind in der Basisversion 215 Meilen, also ca. 345km nach EPA versprochen. Der EPA-Wert ist bei normaler Fahrweise recht realistisch, aber nicht bei 200km/h auf der Autobahn

      • Richard Müller

        Elon Musk hat gesagt, dass man selbst mit der Basisvariante ein sehr gutes Auto erhält. So wie ich es beim Model S und X sehe, sind die Extras ja auch nicht so zahlreich wie bei den Konfiguratoren deutscher Hersteller. Somit denke ich auch, dass sehr vieles an Extras bereits in der Basisausstattung vertreten sein wird. Und den Preis schätze ich hier in BRD auf ca 38k – 40k.

    • cleeee

      Absolut utopisch. Die Reichweite beim Basismodell beträgt realistisch rund 346km nach EPA. 35000 USD werden hier eher so 40-45K € sein. 200km/h wird es aber schaffen.

  • PV-Berlin

    Mich wundert etwas, dass der X nicht viel besser als das Modell S läuft. Warum? In dem Segment ist nahezu 100% der Diesel als Standart etabliert und der hat ja im Moment arge Imageprobleme. Das braucht man nicht, wenn ohnehin einen großen SUV nutz.

    Aber 94 ist auch nicht wenig.

    • Luganorenz

      SUVs, zumindest die Dickschiffe wie Chayenne, X5 und Co. werden ja nicht gerade von besonders umweltbewussten Leuten gekauft, oder? Also eher das Gegenteil von Tesla-Kunden.
      Und dann, entschuldigt, wenn ich das hier sage, der X ist ja nicht wirklich praktisch. Also Auto ohne Dachbox im Winter? Zumindest in der Schweiz eigentlich ein No-Go. Ist komplett auf den amerikanischen Markt zugeschnitten, Mamas Suburb-Taxi.

      • Greg83

        Ja, mir persönlich fehlt leider auch die Praktikabilität beim X. Ich war vor einem Jahr schon einmal kurz davor zu bestellen, aber ich brauche einen 7-Plätzer mit variablen Sitz Möglichkeiten. Ich würde sofort auf die FWD verzichten, wenns dafür variable Sitze und Dachträger Option gäbe. Erschwerend kommt hinzu, dass leider meine Langstreckenfahrten noch nicht komplett mit Supercharger abgedeckt sind – ein NoGo. Zudem ist der X gegenüber den anderen SUV noch einmal ein gutes Stück teurer. Jetzt gibts halt erst einmal einen neuen LR Discovery und später ein Model 3 als Zweitwagen.

        • Luganorenz

          Das Model X als Elonmobile (für alle die wissen, was das Homermobil ist) 😉

      • PV-Berlin

        Da gibt es keinen Dachträger für? Wusste ich nicht. Mein Tata trägt gefühlt 100 paar Ski locker! also mit 150 kg auf dem Dach bin ich schon gefahren!

    • Skynet

      Ich denke schon, dass für viele der Preis einfach abschreckend ist. Wenn ich sehe, dass der „Nackige“ 100D 120k kostet ist das schon happig zumal es dann bis 200k weiter geht.

      Persönlich verweigere ich mich SUV konsequent, beim MX wäre allein das Design für mich ein NoGo. Letztlich kostet ein SUV Sprit/Saft und ist in der Innenstadt reichlich unpraktisch.

      • PV-Berlin

        Wenn man es sich nicht leisten kann, ist eine Verweigerung was?
        Der Tata als Langversion mit V8 beginnt bei > 200 TEUR, ergo der Tesla ist her billig, im Vergleich. Wer den mit einem Porsche SUV Diesel vergleicht, der hat halt keinen Schimmer. Porsche = exorbitanter Wertverlust im 1 bis 3 Jahr (Kaufpreis)

        • Skynet

          Nicht leisten ist ja nunmal relativ. Wenn statt für ein vergleichbares Fahrzeug zu 100k der Tesla dann schon 180k oder mehr kostet, warum soll man dann kaufen? Die Zahlen zeigen ja, dass man in Deutschland dafür nur wenige Anhänger findet, obwohl der SUV-Anteil (durchaus auch im Hochpreissegment) kräftig steigt. Wenn ich dann in der Welt lese, dass er 40kWh/100km braucht ist das nicht unbedingt verkaufsfördernd, gerade für Langstreckenfahrer und/oder Außerdienstler.