Tesla Grohmann Automation: Elon Musk gibt Jobgarantie

Tesla-CEO Elon Musk hat laut Deutscher Presse-Agentur einen Brief an die Mitarbeiter von Tesla Grohmann Automation geschrieben und den Mitarbeitern darin ihre Jobs garantiert. Diese waren um ihre Arbeitsplätze besorgt, nachdem das Unternehmen kürzlich bekannt gab, sich von allen Kunden zu trennen und zukünftig nur noch für Tesla zu produzieren.

Im Brief sei demnach zu lesen, dass Musk jeden bei Tesla Grohmann versichere, „nicht in absehbarer Zeit, und ganz sicher nicht in den nächsten fünf Jahren“ einen Personalabbau durchzuführen oder betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen. Zudem erwarte man auch nach diesen fünf Jahren „weiteres Wachstum bei Tesla Grohmann und keinen Personalabbau.“

Gegenüber der IG Metall zeigte sich Musk hingegen kritisch. Er schrieb, dass die Gewerkschaft die Mission von Tesla, den Übergang zu nachhaltiger Energie zu beschleunigen, nicht teile. Die IG Metall forderte zuletzt einen Tarif- und einen „Zukunftssicherungsvertrag“ von Tesla. Als man eine nicht zufriedenstellende Antwort erhielt, wollte man prüfen, ob Streiks möglich wären.

Tesla will hingegen weiterhin direkt mit den Mitarbeitern sprechen, außerdem sei man bereit für einen Streik. „Wir erwarten keine Folgen für den Zeitplan beim Model 3“, erklärte das Unternehmen.

Wie bereits zuvor bietet man jedem Mitarbeiter 150 Euro mehr Lohn im Monat an. Zudem soll jeder Mitarbeiter von Grohmann Tesla-Aktien im Wert von 10.000 US-Dollar erhalten, die vierteljährlich über die nächsten vier Jahre ausgeschüttet werden. Obendrauf gibt es einen Sofort-Bonus in Höhe von 1.000 Euro in bar. „Im Endeffekt wird jeder Tesla-Grohmann-Mitarbeiter die Chance haben, mit Gehalt und Aktienanteilen deutlich mehr zu verdienen als es in der Branche und relativ zu den Lebenshaltungskosten in Prüm üblich ist“, versprach Musk in seinem Brief.

  • theBIGeasy

    „Im Endeffekt wird jeder Tesla-Grohmann-Mitarbeiter die Chance haben,
    mit Gehalt und Aktienanteilen deutlich mehr zu verdienen als es in der
    Branche und relativ zu den Lebenshaltungskosten in Prüm üblich ist“,
    versprach Musk in seinem Brief.

    Wie sah denn seine Antwort bezgl. der Lebenshaltungskosten in Fremont aus? Da bezog er sich dann nur auf das in der Branche übliche Lohnniveau, nur dass die Werke der anderen Hersteller nicht in der teuersten Region der USA stehen.

    • Fritz!

      Was hat den die Eifel mit den Lebenshaltungskosten in Fremont zu tun?

      Egal, Hauptsache Sie können eine positive Nachricht von Tesla/Elon Musk negativ darstellen. Es scheint Ihr Hauptanliegen zu sein, abwertend über Elon Musk zu schreiben.

      • theBIGeasy

        Lieber Fritz, es geht nur um die Konsequenz seiner Argumentation. Das Argument der Arbeiter in Fremont ist, dass die Lebenshaltungskosten zu hoch für die bezahlten Löhne sind. Musk verwies daraufhin auf den Branchendurchschnitt.

        In Prüm sind dann hingegen, weil für Tesla günstig, die Lebenshaltungskosten zu berücksichtigen. Das ist keine konsequente Argumentation, oder? Können Sie mir nun folgen?

        Ob Tesla darüber hinaus in 5 Jahren noch existiert oder schon von der Schuldenlast erdrückt wurde, weiß auch keiner. Das Risiko ist aber sehr real und nicht unwahrscheinlich.

        • Kyle Seven

          Erstens ist das nicht seine Hauptargumentation, zweitens hat Fremont nichts mit der Eifel zu tun.

          • theBIGeasy

            „zweitens hat Fremont nichts mit der Eifel zu tun.“ Es tut mir leid, aber ich weiß nicht, wie ich es Ihnen bgreiflich machen soll.

        • ThomasJ

          Lieber theBIGeasy (zumindest in der Anrede entwickeln wir einen sehr freundlichen Umgang 😉 ). Lesen Sie doch den Artikel noch einmal durch, insbesondere auch den letzten Abschnitt und lassen Sie sich diesen auf der Zunge zergehen. Ebenso in welcher Zeit wir heute leben, wie eine Jobsicherheit generell aussieht und informieren Sie sich, welche grossen Firmen ihre Mitarbeitenden entlassen, wenn es die Bücher verlangen oder eine Reorganisation bevorsteht..

          …“ Ob Tesla darüber hinaus in 5 Jahren noch existiert oder schon von der Schuldenlast erdrückt wurde, weiß auch keiner. Das Risiko ist aber sehr real und nicht unwahrscheinlich.“

          Ob die deutschen Autobauer mit den Zulieferer in 5 Jahren gar nicht, spät oder nur mit sehr grossem Ressourcenverlust das E-Zeitalter schaffen ist auch ein Risiko (grösser) und leider auch real. Das macht mir (auch wenn nicht selbst betroffen) bedeutend mehr Sorgen. Und es sind sehr viel mehr Menschen betroffen. Auch eine Spekulation.

          Und wenn ich schon zum x-ten mal damit nerve, hat es trotzdem an Gültigkeit nicht verloren: Disruptive Technik/Innovation.

          • theBIGeasy

            Grüezi Thomas,
            das mag ja ganz gut tönen, was Musk da verspricht, aber betrachten Wir das mal genauer:

            Den Grohmann-MA fehlen etwa 400€ im Monat zum Tariflohn. Musk bietet 150€/Mon. + 1.000€ + 10.000€ in Aktien (der Wert kann steigen oder fallen) über 4 Jahre.
            Wenn man sich auf die Einführung des IG Metall Tarifs einigt, dann bekommen die MA jetzt(!) 400€/Mon. mehr, plus ausgehandelte Tariferhöhungen in der Zukunft. Die Differenz von mind. 250€ über 4 Jahre sind 12.000€. Musk will 11.000€ oben drauf legen. Sind es jetzt die 1.000€ die ihn stören?

            Ich, als MA, würde mich auch für den TV entscheiden und wenn ich mich an Tesla beteiligen will, dann kann ich ja von den 250€, die ich mehr im Monat habe, Aktien kaufen. So hat doch jeder die Chance mit Tesla reich zu werden, wenn er will. Warum der Zwang? Wo ist also das Problem, dass man sich mit Händen und Füßen gegen die IG Metall stemmt. Die andren (VW, Mercedes, BMW, Bosch etc.) akzeptieren das ja auch. Ein TV sorgt für Sicherheit – auf beiden Seiten.

            Fakt: Tesla ist hoch verschuldet und rettet sich, trotz Subventionen in Milliardenhöhe, von KE zu KE.

            Und wie schnell bei Tesla obsolet werden kann durften ja gerade erst 3.000 ehem. SolarCity-MA erfahren.

            Das einzige disruptive, was ich bei Tesla erkennen kann sind Bilanz, GuV und OCF. Wie Sie merken zweifle ich an der Gültigkeit Ihrer Aussage.

            Tesla ist ungefähr so disruptiv wie Uber, die mit Milliarden und unlauteren Machenschaften (Scheinselbständigkeit und damit Unterschlagung von Sozialabgaben, Abwälzung der Kosten auf die Fahrer) den Taxi-Markt erobern wollten.
            Falls sie auf etwas anderes aus dem Artikel hinauswollten, dann zitieren Sie einfach besagte Stelle.

          • Juerg_U

            Fakt ist, dass Tesla ca. 2-3 Mia. verbrannte, bei einem Firmenwert von 46 Mia. nicht so schlimm. Wenn man sieht was bisher erreicht wurde erst recht nicht. Als Vergleich, BMW Mercedes und Konsorten investieren im Moment ein Mehrfaches um aufzuholen, ob sie es schaffen ist sehr ungewiss. Tesla bekommt keine Subventionen. Es handelt sich hier um Förderung von Elektrofahrzeugen dieses Geld haben sie zurecht bekommen und muss nicht zurückgegeben werden. Weil die Deutschen nicht liefern können bekommen sie halt auch nichts.

          • ThomasJ

            Sie haben schon verstanden, dass Tesla Grohmann übernommen hat (!), die MA (inkl. IGM) nicht ein Wunschkonzert veranstalten können, das anscheinend zu Patronzeiten kein Thema war, sie jetzt eine annehmbare Lösung von EM serviert bekommen? Und sie kommen mit Ihren Rechenbeispielen?
            Wie sehen diese Rechenbeispiele für die MA aus, wenn der klassische Autobauer und ihre Zulieferer den Anschluss verpasst haben?
            Ich bin dann mal im Wochenende, das ich Ihnen auch (ein schönes) wünsche.

          • theBIGeasy

            Sie enttäuschen mich. Fakten tun Sie dann als „Rechenbeispiele“ ab. Sie haben doch behauptet, dass Musk ein tolles Angebot gemacht hat. Das hab ich nur relativiert. Und sie irren sich, schon zu „Patronzeiten“ war das ein Thema. Musk hat es sich selbst zuzuschreiben, dass nun die IGM mitspielen darf. Wie gesagt >50% der MA.

            Und sie als Schweizer wissen es vielleicht nicht, aber in Deutschland gilt das GG Art. 14 Abs. 2. Schlagen Sie es mal nach.

            Es gibt hier Regeln, an die hat sich auch ein Herr Musk zu halten. Ich bin gespannt, wie die Diskussion verläuft, falls er in der Schweiz einkaufen geht. Das würde ich zu gern verfolgen.

            Und machen Sie sich keine Gedanken um die dt. Automobilindustrie, die wird es länger geben als Tesla.

            Auch Ihnen ein schönes Wochenende.

          • W. Müller

            Wie das in der Schweiz ausgehen würde: Hier würde man ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit solche Steine, wie das jetzt passiert, nicht in den Weg legen.

            Ich finde das jetzt aber etwas arg pathetisch und recht scheinheilig, wenn Sie hier auch noch anfangen das GG der Bundesrepublik Deutschland zu zitieren. Sie wissen selbst gut genug, wie viele deutsche Firmen sich daran und an die von Ihnen jetzt so hoch gelobten deutschen Regeln halten. Der Anteil dürfte im Promillebereich liegen.

          • W. Müller

            Uih, jetzt wird es echt richtig unglaubwürdig. Tesla erhält keine Subventionen im Sinne der Definition.
            Was das „hoch verschuldet“ angeht so machen Sie jetzt aber Witze oder?
            Amazon war auch lange Zeit „hoch verschuldet“ bis die nach der Gründung in den 1990er dann endlich Ende der 2000er in die Gewinnzone kamen.

            Wo war denn die IG Metall all die Jahre vorher als Grohmann ebenso die gleichen Löhne zahlte, die jetzt angeprangert werden? Da hat das auch keinen interessiert. Etwas scheinheilig das Ganze.

          • theBIGeasy

            Subventionen Stand 2015: http://www.latimes.com/business/la-fi-hy-musk-subsidies-20150531-story.html

            Da muss man aber ein paar Milliönchen für SpaceX rausrechen.

            Schulden Tesla Stand 31.12.16: $16,8 Mrd. bei einer gesamt Bilanzsumme von $22,7 Mrd. Das heisst, das EK beträgt gerade mal $5,9 Mrd. An Subventionen flossen direkt $4,9 Mrd. plus IPO und alle Kapitalerhöhungen. (das Ausrechnen spar ich mir bei Ihnen, Sie würden es eh nicht verstehen wollen.) Tesla verbrennt Geld. Sonst würde das EK nicht nur durch die KEs wachsen.

            Wie ich einem anderen Beitrag entnahm sind Sie Schweizer, richtig?
            Wenn Sie den ganzen Fall aufmerksam verfolgt hätten, dann wüssten Sie, dass es schon länger Bemühungen gab einen TV einzuführen. Die Gewerkschaft darf aber erst in Verhandlung treten wenn mind. 50% der Belegschaft dieser angehören, das ist nun geschehen. Nicht scheinheiliges hier. Oder?

          • W. Müller

            Genau jetzt haben wir es nochmal allzu deutlich: Sie interpretieren wieder einmal. Was ich bin oder nicht hätten Sie durch aufmerksames Lesen meiner Kommentare herausfinden können.

            Aber gut, haben Sie diese Quelle gebracht. Hier wird klar, dass Tesla an sich keine Subventionen erhalten hat. Es geht um Umwelt-Credits, Steuervergünstigungen und rückzahlbare Anreize zu Gigafactory sowie Bonus-Zahlungen an die Käufer der Tesla Fahrzeuge.
            Tesla selbst hat keinerlei Subventionen erhalten. Wenn doch, bitte zitieren Sie die genaue Stelle in der Quelle.
            Wenn Sie das nicht können: Sie haben mal wieder frei interpretiert.

            Was die Zahlen der Schulden angeht, zeigen Sie einmal mehr, dass Sie herzlich viel schreiben mit herzlich wenig Grundwissen.
            Als optimale Eigenkapitalquote werden 33% angesehen. Das wären bei der von Ihnen genannten Bilanzsumme ca. 7.1 Mrd US$ an Eigenkapital. Soweit weg ist Tesla vom Optimum mit den 5.9 Mrd US$ da nicht.
            Auf keinen Fall sind die von Ihnen genannten Zahlen ein Indiz für „hoch verschuldet“.
            Dass Tesla „Geld verbrennt“ erkennt man bestens am Cash Flow und ist unbestritten. Aber auch hier: Das hat Amazon jahrelang auch gemacht. Die Amis „ticken“ halt anders als die „deutsche Sparbuchmentalität“. Logisch muss irgendwann die Kehrtwende kommen und Tesla in die Gewinnzone kommen. Solange aber die Kredite bedient werden und sich Investoren finden kann das noch eine Weile gehen.

          • Graf

            Wenn Sie behaupten Tesla wäre hoch verschuldet entspricht das nicht der Realität , es sind abgesicherte Kredite die in Anbetracht des Firmenwertes nicht bedenklich ist, zumal Tesla immer auf Barreserven in Milliarden Höhe zurückgreifen kann.
            Sind Sie denn noch in einem anderem Forum tätig wo Sie soviel Zeit verbringen wie in diesem Teslamag ? was ich mir nicht vorstellen kann wenn Sie noch einer geregelten Arbeit nachkommen wollen, oder machen Sie das Hauptberuflich Tesla schlecht zu reden ? ihre Argumente sind einseitig und und die Quellen ebenso.

          • theBIGeasy

            Graf, Sie verwechseln Barvermögen mit Barreserven.

          • Graf

            Sie sind mir eben auf den Leim gegangen, Sie suchen nach dem Haar in der Suppe , die echten Fakten ignorieren Sie oder wollen diese ausblenden.

          • W. Müller

            Das Beste ist ja noch, hier von „hoch verschuldet“ zu schreiben, wie der BIGeasy, bei einer Eigenkapitalquote von Tesla von 26%, wie seine selbst gezeigten Zahlen beweisen.
            Die Eigenkapitalquote deutscher Unternehmen beträgt im Schnitt 28,7%.
            Redet er da auch von „hoch verschuldet“? Wohl kaum.
            Aber eben: Quellen im eigenen Sinne mal eben frei interpretiert und allen Kontrahenten Unterständnis und „Benebelung“ vorwerfen ist auch eine Methode sich die Welt zurecht zu legen.

          • theBIGeasy

            Haben Sie mich etwa reingelegt? Ich kann nur nicht erkennen wo.
            Was sind denn die „echten“ Fakten? (Sie meinen wahrscheinlich die wichtigen)
            Bei den Bilanzzahlen Tesla’s SEC filings meine Quelle.

          • W. Müller

            Schreib ich ja. Wenn man seine Antwort liest, wird klar: Er legt sich die Fakten zurecht und merkt noch nicht einmal in welche Widersprüche er sich verstrickt.
            Und nennt dabei eine noch akzeptable Eigenkapitalquote von 26% wie bei Tesla „hoch verschuldet“.
            Die Frage wäre nur: Ist er wirklich so verblendet und sieht das nicht oder weiß er es im Grunde genau, möchte aber hier Stimmung machen und macht daher auf einen, der mit Zahlen um sich wirft und tut so als hätte er den Durchblick. Aber wie auch anderwo schon stand: Gut, beschäftigt man sich aufgrund seiner Halbwahrheiten mit dem Thema nochmal genauer.

          • Fritz!

            Nein, er legt sich die Fakten nicht zurecht, wie er sie gerne hätte. Er hat alternative Fakten! Und Nebelkerzen. Ganz viele davon.

            Auch hier fällt mir wieder der Spruch in, der gut zum genzi gepaßt hat:
            Mit einem Ignoranten zu diskutieren, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Sie wirft die Figuren um, kackt aufs Brett und stolziert rum, als hätte sie gewonnen.

        • W. Müller

          Auch hier, wo ist die Quelle zu der Sache mit den Löhnen und der Lebenshaltungskosten in Fremont?

          • theBIGeasy

            Lieber Herr Müller,

            ich habe meine Fakten zusammen und gepruft, bevor ich etwas poste.
            Lebenshaltungskosten: https://www.expatistan.com/cost-of-living/index/north-america
            Löhne (von Musk selber bestätigt): https://electrek.co/2017/02/24/tesla-union-elon-musk-addresses-employees/

            Die Werke der anderen Hersteller liegen z,B in Kentucky oder Detroid (Preisindex von 143 bzw. 146)

            Und hier ein direkter Vergleich zw. San Jose (Nähe Fremont) und Detroit: https://www.expatistan.com/cost-of-living/comparison/detroit/san-jose-california

            Jetzt haben Sie, wie gewünscht, die Quellen. Jetzt dürfen Sie gerne Kritik an meiner Ausführung üben. Ich bin gespannt.

          • W. Müller

            Also entweder sind Sie so dreist oder Sie wissen es nicht besser:
            In den USA können 50km sehr viel ausmachen, was die Lebenshaltungskosten angeht.

            Sie geben eine Quelle an, die 50km entfernt liegt von der Tesla Factory.

            Wie ich schon schrieb: Sie interpretieren die Quellen mit quellenfernen Transferschlüssen in Ihrem Sinne.

            Zeigen Sie doch bitte eine Quelle, die das etwas genauer belegt, was Sie behaupten. Sie machen sich unglaubwürdig.

            Die von Ihnen zitierte Quelle aus electrek gibt doch genau das Gegenteil wieder von dem was Sie behaupten. Elon Musk zieht hier den Vergleich mit anderen Autobauern. Sagt aber gleichzeitig, dass man bei Tesla 100.000 mehr hat an geldwerten Zuwendungen als langjähriger Mitarbeiter als bei den anderen Autobauern. Das steht ziemlich im Widerspruch zu Ihrer Aussage.

            https://electrek.co/2017/02/24/tesla-union-elon-musk-addresses-employees/

          • theBIGeasy

            Sie bringen einen ob Ihrer Sturheit zur Verzweiflung. In den USA sin 50km nichts.

            Was Musk da vorrechnet mit seinen tollen Aktienoptionen. Die muss man sich von dem tatsächlichen Gehalt auch erstmal leuisten können. Aber das können Sie wahrscheinlich nicht nachvollziehen, da bei Ihnen wohl Geld keine Rolle spielt. Man hat es eben. (Kein Neid, nur eine Vermutung).

            Bitte Fremont vs Detroit: https://www.numbeo.com/cost-of-living/compare_cities.jsp?country1=United+States&country2=United+States&city1=Detroit%2C+MI&city2=Fremont%2C+CA&tracking=getDispatchComparison

            „You would need around 5,046.87$ in Fremont, CA to maintain the same standard of life that you can have with 4,100.00$
            in Detroit, MI (assuming you rent in both cities).“

            Man muss also rd. 25% in Fremont mehr verdienen um den gleichen Lebensstandard wie in Detroit zu haben. Das Einkommen muss aber auch verfügbar sein. Hift nichts, wenn es in Aktien gebunden ist.

            Es ist schade, dass man Ihnen alles Mundgerecht servieren muss und sie anscheinend zu keiner Transferleistung im Stande sind.. Wie sagte schon Goethe:
            „Gebt Ihr ein Stück, so gebt es gleich in Stücken!

            Solch ein Ragout, es muß Euch glücken;

            Leicht ist es vorgelegt, so leicht als ausgedacht.

            Was hilft’s, wenn Ihr ein Ganzes dargebracht?

            Das Publikum wird es Euch doch zerpflücken.“

          • W. Müller

            Nun das mit der Sturheit sehen viele hier auch so; nur nicht bei mir sondern bei Ihnen.
            In den USA sind 50m bereits sehr viel. Gehen Sie mal nach New York und überqueren die nordwestliche Strassen-Ecke am Central Park. Da kommen Sie innert 50m vom Reichenviertel quasi ins Ghetto.

            Auch hier wieder eine Annahme: Vorausgesetzt, man lebt zur Miete.
            Annahmen über Annahmen.

            In den USA ist es durchaus üblich, geldwerte Vorteile auch anders zu erhalten als Mitarbeiter. Das hat natürlich mit deutscher Sparbuchmentalität nichts zu tun.
            Was also wollen Sie uns hier weismachen?

          • ThomasJ

            Wie sagte schon Gandhi (der Name kam in diesem Blog auch schon vor):

            Zuerst ignorieren sie dich,
            dann lachen sie über dich,
            dann bekämpfen sie dich und
            dann gewinnst du.

            Sie sind in der dritten Zeile unterwegs.

          • W. Müller

            Genau so ist es. Früher hatte ich den „großenLeichtsinn“ als ernsthaften Diskussionspartner gesehen. Seitdem er hier aber die für Tesla-Gegner üblichen Falschangaben und Halbwahrheiten bringt garniert mit Quellen, die er ganz in seinem Sinn uminterpretiert, ist er für mich absolut unglaubwürdig geworden.
            Dazu kommen seine eigene Überhöhung und die Tesla-Befürworter als benebelt hinstellen. Der ist genauso auf einer Mission wie der GSP oder der K.Genz (dann hätte er aber einen Super-Sprach- und Benimmkurs absolviert).
            Wenn man sein „…Es gibt hier (in Deutschland) Regeln, an die hat sich auch ein Herr Musk zu halten..“ mal zwischen den Zeilen liest, weiß man ungefähr, woher der Wind weht. Habe ich auch unten so geschrieben.

          • theBIGeasy

            Hallo Thomas,
            wie war das Wochenende? 😉

            Sie sollten es präzisieren, ob ich in der Weißheit „sie“ oder „dich“ bin.

            Wissen Sie, wer lustiger Weise diesen Spruch sinngemäß vor nicht all zu langer Zeit von sich gegeben hat?

            „First they think you’re crazy, then they fight you, then you change the world.“

            Quelle: http://www.businessinsider.com/elizabeth-holmes-fires-back-at-her-critics-2015-10?IR=T

          • ThomasJ

            „Sie sollten es präzisieren, ob ich in der Weißheit „sie“ oder „dich“ bin.“
            Da bin ich geneigt, mit dem von Ihnen zitierte Gedicht von Goethe gleich zurück zu antworten.
            Der Link soll wohl ein Tiefschlag Richtung Gandhi sein, ihn so zum verzitieren!
            Und ja, bei der E-Geschichte die das gerade so abgeht, finde ich dieses Gandhi Zitat sehr passend! Damit da keine Missverständnisse entstehen.
            Bin dann mal weg …. .

          • theBIGeasy

            Nein, nicht Richtung Gandhi.
            Und ich hab auch nichts gegen eMobilität, im Gegenteil. Und mir ist auch niemand bekannt, der diese bekämpft.

            Bleiben Sie weg… 😉
            Schönes WoE

          • W. Müller

            Wobei ja noch die Frage zu stellen wäre: Was in alles in der Welt ist „Weißheit“, wie BIGeasy schreibt.
            Ok, das ist jetzt vielleicht etwas zu kleinlich. Aber fiel mir so auf.

          • mattAUT

            was wollen sie eigentlich erreichen? das weniger Leute Elektroautos kaufen? soviel Zeit möchte ich mal haben. man kann sich schon auf ein Thema versteifen wie man hier deutlich sieht.

          • W. Müller

            Der ist auf einer Mission, mit solchem Eifer wie der hier tagein tagaus gegen Musk und Tesla schreibt, interpretiert, Halb- und Unwahrheiten verbreitet grenzt das für mich an Fanatismus.
            Oder es ist ein gut bezahlter Job. Oder er hat seinen Job schon wegen Tesla verloren. Alles Spekulationen. Wir wissen es nicht.
            Jedenfalls steckt er viel, sehr viel Energie hierein.

          • E.OFF

            ach wissen Sie für alle die das treiben schon länger verfolgen… günspanpolierer und Co haben es auch nicht fertig gebracht die Absatzzahlen und Reservierungen im Deutsch Sprachigen Raum umzukehren.
            Sind es vielleicht die regelmäßigen Predigten von EM oder das Produkt selbst das die Menschen überzeugt?
            Ein mal Tesla fahren und ich war infiziert…
            Und daran wird auch theBIGeasy nichts ändern 🙂

          • W. Müller

            Ging mir auch so; mit dem Tesla Fahren. Der größte Fehler meines Lebens: Die Probefahrt. Der Musk muss da Drogen ins Auto einbauen. Anders ist das Dauergrinsen nicht zu verstehen wenn man in dessen Autos sitzt.

            Was unsere „Freunde“ BIGeasy, GSP, Erna und Genz & Co angeht:
            Die kommen leider immer so frustriert herüber. Manch einer – wie auch der GSP – sind am Anfang durchaus sehr gute Sparringspartner. Nur leider driften die alle regelmässig in eine Mission ab, die sie dann wörtlich mit missionarischem Eifer verfolgen und links und rechts vergessen.
            War auch aus meiner Sicht beim BIGeays so: Anfangs durchaus sehr gute, kritische Beiträge. Dann aber immer mehr diese klischeehaften Halbwahrheiten und Unwahrheiten zu Tesla und Musk. Schade.

          • E.OFF

            Ich Stimme Ihnen 100% zu, gegen Opposition ist nichts einzuwenden wenn man sich Sachlich auf Augenhöhe trifft…

          • Fritz!

            Das spricht aber eher ein wenig für bezahlt, finde ich. Erst einen guten Ruf aufbauen und dann zuschlagen. Bringt nur nichts, soviel Zeit aufzuwenden, um so einen Müll zu schreiben, bzw. die Fakten so zu drehen, das sie für ihn gut aussehen und angeblich seine Argumentation unterstützen. Ist nur doof, wenn die Gegner auch lesen/recherchieren können.

            Da habe ich dann eher eine andere Idee: der ist Grundschullehrer. Er ist der King, alle glauben ihm, er wird angehimmelt und sein „Fakten“ stellt kein Kind in Frage. Wäre das eine Option?

          • Fritz!

            Bei Genz hatte ich ja die Idee, daß der als Kind mal bei einem Elektro-Auto einen Stromschlag bekommen hat (weil er da irgendwo rumgefummelt hat) und seitdem alles, was mit Strom zu tun hat, bekämpft. Also Toaster, Tesla und ähnliches.

            Beim BigDingsda habe ich noch kein Konzept gefunden, er interpretiert aber auch munter Quellen um und scheint ein (wenn auch kleineres) Leseverständnissproblem zu haben.

      • W. Müller

        Lieber Fritz, das wissen wir doch bereits, dass es nur und ausschliesslich darum geht, Tesla oder speziell Elon Musk abzuwerten und alle, die Tesla gut finden als vernebelt hinzustellen.

        Fakt ist, Grohmann zahlte ja auch in der Vergangenheit – vor Tesla – nicht mehr Lohn. Tesla hat nur die Löhne übernommen und nicht gesenkt. Jetzt wird erhöht und etwas angeboten und es wieder nicht gut?

      • mattAUT

        das tut diese Person übrigens auch auf electrek. dort sind die Reaktionen 1:1 die gleichen wie hier.

        extra anmelden auf diversen Internetportalen um sich den Pessimismus von der Seele zu posten. manchen ist echt langweilig 😉

    • Sie gehen mir gewaltlig auf die Nerven. Nerven Sie doch andere mit ihrem Denken aus dem 20. Jahrhundert. P.S.: Das diskutieren mit Ihnen lohnt sich nicht…

      • theBIGeasy

        Kleiner Tipp für Ihre Nerven: klicken Sie einfach auf meinem Namen und in der Benutzerkontrolle rechts oben dann auf die drei Punkte. Im Drop-Down-Menü dann auf „Nutzer Sperren“ und schwups bin ich weg.

        • Longcheck

          Ganz herzlichen Dank für die Erinnerung an diese Funktion – geht doch. Endlich mal ein guter Beitrag.

      • Karl

        Ausblenden hilft.

        • Longcheck

          erledigt

      • Longcheck

        … Jepp, und zwar deshalb (noch einmal aus Wikipedia zu Trollen):
        …Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die ihre Kommunikation im Internet auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielt. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen….

        … Wichtig ist in jedem Fall, die Ruhe zu bewahren. Spontan zu reagieren ist nicht ratsam…

        …Ein Mittel, um Foren vor Troll-Beiträgen zu schützen, ist das Informieren der Benutzer über das Phänomen und die typischen Eigenschaften von Trollbeiträgen. Viele Internetportale und -foren begegnen dem Phänomen im Vorfeld, indem nur registrierte Nutzer (beispielsweise Autorisierung per E-Mail und weitere Daten) zugelassen werden. Dadurch ist es möglich, einzelne Trolle seitens der Administratoren zu sperren und ihre Zahl somit zu begrenzen…

        …Die anderen Teilnehmer der Diskussion können Troll-Diskussionen begegnen, indem sie auf Beiträge des Trolls grundsätzlich nicht eingehen. In der Netzkultur bezeichnet man dies mit der Phrase „Trolle bitte nicht füttern!“ (engl. „Do not feed the troll“ Den Troll nicht füttern, als Akronym DNFTT). Damit entzieht man den Trollen die Aufmerksamkeit, die sie erhaschen wollen…

        Fazit: ?…

    • W. Müller

      Quelle bitte zur Region Fremont und Lohnniveau etc.
      Ansonsten ist das mal eine Behauptung, die im Raum steht.
      Danke.

    • MRd74

      Einen Daumen Hoch kriegen sie dafür dass dank ihrer Kritik, ob berechtigt oder nicht, sich alle hier in Recherchen stürzen. Fast immer, wie schon früher mit Genz und Mitstreitern, gehen die Tesla wohlgesinnten beruhigt aus der Diskussion. Frisch gestärkt im Glauben dass Tesla und EM etwas besonderes sind und unsere Unterstützung verdienen.

      • theBIGeasy

        Ich danke Ihnen für Ihre warmen Worte. Leider musste ich jetzt zur ultima ratio greifen und W. Müller sperren. Ich kann mit vielem umgehen, aber lügen und verleugnen geht mir dann doch zu weit.

        In einem Jahr mach ich dann den Nelson Muntz. (Ich hoffe das sei mir dann gegönnt=)

      • W. Müller

        Das stimmt wohl. Aber er wird langsam zum Genz. Auch was sein Leseverständnis angeht.

        Hat er mich doch indirekt als „Arschloch“ betitelt.

        Zitat theBIGeasy: „Ich sage nicht, dass Sie ein Arschloch sind, aber was Sie da von sich geben, klingt für mich nach Arschloch“

        Ich vermute mal der Genzi mit nem Super-Kurs in Benimm und Rechtschreibung. Nur leider schlägt es manchmal noch durch 🙂

        PS: Ich glaube der versteht Deine Replik nicht wirklich.

        • MRd74

          Das er es nicht versteht hab ich mir auch gedacht, obwohl ich mir das nicht so Recht vorstellen kann. Ehrlich gesagt vermisse ich die genzigen schon ein bisschen. Was das A-wort betrifft, sowas ist einfach nur traurig. Mal sehen vielleicht entschuldigt er sich ja noch bei Gelegenheit und er ausgekühlt ist.

          • W. Müller

            Leseverständnis eben. Darauf bezieht sich auch sein „lügen und verleugnen“ weil er die Feinheiten und Nuancen der deutschen Sprache wohl doch nicht so verstehen kann, liest er nur Schlagworte und interpretiert dann seine eigene Sicht da hinein. Das das zu Frustrationen führen kann, verstehe ich schon irgendwie.

            Ja der Genzi war schon ne Marke. Vor allem, wenn er sich in Rage geschrieben hat und Buchstaben sowie ganze Sätze durcheinander geschrieben hatte. Aber vom Uminterpretieren der Quellen erinnert mich der BIGeasy stark an den Genzi. Auch vom Eifer her was die Person Musk und die Firma Tesla angeht sind Ähnlichkeiten nicht von der Hand zu weisen.

          • theBIGeasy

            Ihrem Post entnehmen ich, dass sie mich wohl irgendwie gegrillt haben. Hut ab.
            Zu W Müller: Wenn dieser alles erzählen würde und nicht nur den einen Ausschnitt, dann ergäbe sich ein anderes Bild. Von daher hat er sich seine Auszeichnung wirklich verdient.
            Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

          • MRd74

            Gegrillt? Nicht mit Absicht! Immer schön cool und sachlich bleiben. Dann gibt es auch keine „Missverständnisse“. Nicht immer einfach aber wenn man seinen Diskussionspartnern nicht in die Augen schauen kann um so wichtiger!
            Schönes Wochenende allen!

          • theBIGeasy

            Ich bin ganz ruhig, dann hab ich da schon wieder was nicht mitgekriegt. Das zwischen den Zeilen lesen ist ohne Augenkontakt halt schwierig. Und das war auch nicht als Angriff gedacht.
            Ihnen auch ein schönes WoE.

          • W. Müller

            Jetzt hat er es eingesehen. Aber von Entschuldigung keine Spur. Weil ich ihn sprachlich ebenso „gegrillt“ habe, wie er es nennt, fühlt er sich mit dem A-Wort im Recht.
            Schade eigentlich. Aber es zeigt für mich auch, dass er keine Argumente mehr hat und sich nur noch mit Kraftausdrücken aus seiner Frustration helfen kann.
            Für jemanden, der andere hier ständig belehren will und auch noch als „benelbelt“ bezeichnet, ist er ziemlich dünnhäutig, wenn man ihm seine sprachlichen Grenzen aufzeigt. Wie immer bei mir in höflicher Form geschehen.
            Aber eben: Das kann ja jeder selbst nachlesen.

        • E.OFF

          die Schreiben in Schicht bis 20 Uhr schreibt GSP danach Genz :-))

          • W. Müller

            Der war gut. Könnte passen. Nur wo bringen wir da die Erna unter?

          • E.OFF

            ups… Erna hatte ich verdrängt…
            Denke Erna wird im back-office einiges zu tun haben…

          • W. Müller

            Ich glaube Erna diktiert per Headset beim Bügeln dem Genzi die Texte, damit er nicht wieder Buchstaben und ganze Sätze durcheinanderwirbelt

  • Richard Müller

    Leider glaube ich, dass die Mitarbeiter in der Eifel finanztechnisch noch relativ konservativ sind (im Durchschnitt). Daher denke ich, dass man da eher denkt: Aktien? Jaja…und am Ende bin ICH pleite.

    • Dann sollen die sich einen neuen Arbeitgeber suchen. Tesla ist ein Unternehmen aus dem 21. Jahrhundert. Denn selbst mich nervt die konservative Denkweise gewaltig und verstehe sowas gar nicht. Mit dieser Denkweise wird man nämlich nicht viel Geld verdienen…

      • Richard Müller

        Geht mir genauso. Solche Menschen müssen es leider auf die harte Tour lernen, dass sich die Welt immer weiter verändert.

  • Sonntagskuchen

    Tatsache ist:

    Musk bietet den Mitarbeitern mehr Lohn als vorher (Tarifvertrag mal ausgeblendet).
    Tatsache ist: der Laden wurde gewollt verkauft.

    Das reicht doch an Tatsachen, oder?

  • W. Müller

    Etwas OT, aber jetzt lässt da jemand echt „die Hosen runter“. Traurig aber wahr.
    @TK Was hält die Redaktion davon?

    https://uploads.disquscdn.com/images/328bad277fc1ba4794b31dbd76408f27130179e394e816c69a5ab1a62533c54f.jpg

    • Teslamag.de (TK)

      Melden Sie bitte zukünftig solche Beiträge, dann werden diese entweder automatisch entfernt, wenn viele sie melden, oder ich sehe diese eher. Leider kann ich nicht immer alle Kommentare lesen, erst recht nicht, wenn es außerordentlich viele sind.

  • Will_Elektroauto

    Interessant wäre, ob es den Grohmann Mitarbeitern VOR der Übernahme signifikant besser gegangen ist. Korrigiert mich, wenns falsch ist, aber ich habe nirgendwo gelesen, daß VOR der Übernahme dort Tariflohn gezahlt wurde, geschweige denn eine Jobgarantie hatten.
    Für mich liest sich das kurz zusammengefaßt so: Laden wird verkauft, der neue Chef bietet 1000€ Sofortbonus +150 / monat mehr + Aktien für 10000 + 5 Jahre Jobgarantie, und die Gewerkschaft hat nix besseres zu tun als zu beklagen, daß man ja immer noch unter Tarif ist. So richtig verstanden?
    Wenns vorher schon unter Tarif war, sollten sich die Gewerkschaftsheinis mal fragen lassen, was die da unternommen haben… Wenn da nix gekommen ist, sich da aber Jetzt nach der Übernahme Gewerkschafter wichtig tun wollen, fehlt mir jedes Verständnis. Wenns so ist, denke ich ernsthaft über einen Austritt aus der IGM nach..

    Wenn die Bedingungen ja soo schlecht sind, steht es ja jedem frei da nicht mehr zu arbeiten..

    Und nein, nicht daß Mißverständnisse auftreten: Auch ich arbeite in einem Betrieb, wo unter Tarif gezahlt wird. Ich kann das entweder akzeptieren, oder wenn ich Tariflohn will, müßte ich eben wechseln und jeden Tag mindestens 2-3 Stunden im Auto verbringen. Mal ganz davon abgesehen: 400 oben mehr macht maximal 250 Netto unten, den Rest nehmen mir ja die sozialistischen Umverteiler wieder weg, da man ja mittlerweile schon mit Tariflohn zu den „Besserverdienenden“ gehört…. Ob sich dann noch ein Wechsel lohnt, sei dahingestellt

    • W. Müller

      Richtig. Vorher war es auch schon schlecht, was den Lohn angeht. Da hat sich aber niemand beschwert. Spannenderweise kam die Gewerkschaft dann auf den Plan nachdem Tesla/Grohmann die Verträge mit den anderen Autofirmen gekündigt hat.
      Ein Schelm wer….
      OK ist jetzt vielleicht etwas zu viel interpretiert. Aber ein Gschmäckle hat das Ganze schon.

      • Will_Elektroauto

        Genau das: Wem die Bedingungen nicht passen kann sich was anderes suchen. Sollte bei dem Facharbeitermangel kein problem sein…
        Das Thema Firmenübernahme: Das hatte ich gerade. Und hier ist dieses Jahr Nullrunde angesagt, wenn die Arbeitsplätze einigermaßen sicher sind…

    • cleeee

      Willkommen im Sozialstaat. Da findet nunmal eine wie du es behauptest „sozialistische Umverteilung“ statt. Aber Hauptsache „Ich“. Dieser Egoismus in der Gesellschaft ist unglaublich. Manche sind nunmal auf Hilfe angewiesen und leider gibt was Leute die sowas auch ausnutzen.

      • Will_Elektroauto

        Auch wenns jetzt OT wird:
        Es gibt einen Unterschied zwischen Sozialstaat und Selbstbedienungsladen…

        ich selber bin ehrenamtlich im Kirchlich/Sozialen Umfeld unterwegs, spende jährlich einen mittleren 3-Stelligen Betrag an gemeinnützge Organisationen ,Schulpatenschaften in armen Ländern, usw.. Keine Bange, nicht alle sind hauptsache „ich“.. Und ich hoffe mal, cleeee Du kannst ähnliches vorweisen, ansonsten verstehe ich Dein Posting nicht 🙂 …

        Ich bin voll bei Dir: Wer UNVERSCHULDET (!!!) in Not kommt, dem muß ohne wenn und aber geholfen werden. Was man alles offenlegen muß, um ALG2 zu bekommen, das geht nicht. Insofern finde ich den Ansatz des bedingungslosen Grundeinkommens zumindest mal diskutierenswert.

        Wenn jedoch ein Jobangebot abgelehnt wird, weil nach Abzug aller dann anfallenden Kosten, die ja vorher vom Amt erstattet wurden (Miete,Kita Beitrag, GEZ, Fahrkarten..),“zu wenig“ über bleibt (wieviel auch immer das sei) dann sei auch hier mal die Frage gestellt, ob so ein Verhalten nicht auch Spuren von Egoismus enthält. „Aufstocker“ hier mal explizit ausgenommen, das finde ich in der Tat erniedrigend, und wenn jemand das nicht mit sich machen läßt, kann ich das voll verstehen..

        Wer nur Mindestlohn kriegt, hat natürlich fast keine Abgaben, wer jedoch einen Arbeitgeber findet, der ansatzweise sowas wie Tariflohn zahlt, dann schlägt die Abgabenkeule dermaßen zu, daß es nicht mehr feierlich ist. Wenns dann mal 200 mehr gibt, sinds für den Arbeitgeber ja eher 260 mit den AG Anteilen der Sozialversicherung, Unten bekomme ich aber keine 100 raus.
        Und da kriege ich die Hasskappe: Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit Sehe ich ja, was (indirekt) mit meinem Geld geschieht: Wenn es etwas gibt, daß bei einigen Leuten optimal entwickelt ist, dann ist es das Anspruchdenken. Und genau da hört es bei mir auf.

        Nun aber zurück zum Thema,
        Wie schon in anderen Postings erwähnt: wenn die Bezahlung da tatsächlich so weit unter Tarif gewesen ist, muß es in der Vergangenheit mehrere 0-Runden oder zumindest Abschlüsse weit unter Tarif gegeben haben. Wo war die Gewerkschaft da? Streiks? Haustarif? Wieviele waren überhaupt in der Gewerkschaft?
        Von Tesla gibts das Angebot: Mehr Geld monatlich als vor der Übernahme+ Einmalzahlung+ Aktien+ Jobgarantie. Wenn die Alternative „dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen“ ist, würde ich mir 2 mal überlegen ersteres nicht anzunehmen, und ich denke mal auch bei Grohmann werden sich nicht wenige für die Variante 1 entscheiden. Es steht natürlich jedem frei, einem Streikaufruf zu folgen. Ob das das Angebot weiter verbessert wage ich zu bezweifeln, allerdings kann die nächste Lohnerhöhung durchaus auch mal selektiver erfolgen.. Von daher sollten sich die gewerkschafter dort genau überlegen, was die jetzt machen…

        • cleeee

          Ja das war etwas OT aber sowas stößt mir manchmal auf. Vor allem die Formulierung.

          Ich spende trotz keinem eigenen Einkommen (Schüler) einen unteren 3 stelligen Betrag an Hilfsorganisation und helfe ehrenamtlich bei der Integration von Flüchtlingskindern mit.Wir selbst als Familie haben zwar wenig Geld (ein Elternteil arbeitsunfähig, anderes Elternteil über zwei Jahrzehnte im Hartz 4/Zeitarbeitsteufelskreis). Da ist der Sozialstaat Lebensretter. Aber ich bin sehr sparsam und kann etwas abgeben. Ich hoffe dementsprechend, dass ich etwas ähnliches vorweisen konnte, um dich zu beruhigen. :p

          Ich bin im 3. Absatz absolut deiner Meinung. Die Agenda 2010 war in dieser Hinsicht mit der Hartz Reform nicht ganz zielführend.

          Ich bin da zum Teil bei dir. Allerdings sind die Jobs, die dir teilweise von der Zeitarbeitsfirma angeboten werden manchmal unter aller Sau und die Bezahlung war damals absolut miserabel (da gab es den Mindestlohn noch nicht). Mit etwas mehr als 6€ und später etwas über 7€ im Laufe der Jahre kommst du dir irgendwann verarscht vor warum du überhaupt noch arbeiten gehen solltest. Meine Mutter hat sich über Jahre abgemüht und es müsste jeder Cent umgedreht werden. Da gab es eben nur selten bis gar nicht mal ein Eis, Joghurt oder etwas Süßes. Es ist hart an der Armutsgrenze zu leben. Deswegen entschuldige nochmal meine Formulierung aber das trifft mich persönlich.

          Auch hier stimme ich dir zu. Leider ist es nunmal so, dass man davon ausgehen kann ca. 1/3 seines Einkommens nach Abgaben zu verlieren manchmal auch mehr je nach Steuerklasse usw.. Das ist hart und es gibt viele Verbesserungsmöglichkeiten z.B. bei der Rente…

          Genau zurück zum Thema: Ich stimme dir absolut zu. Vorher scheint die Gewerkschaft ja nicht so viel Druck gemacht zu haben und Elon hat den Lohn auch nicht gekürzt. Von daher verstehe ich die Aufregung eh nicht so ganz. Das Angebot von ihm finde ich als ersten Schritt nicht schlecht. Man hat gleich mehr auf der Hand. Man kann später noch in andere tiefere Verhandlungen gehen anstatt jetzt schon das Verhältnis mit dem Arbeitgeber auf die Probe zu stellen.

          Danke für deine Antwort. Tolle Diskussion. 😉

          • theBIGeasy

            Hallo Ceeee,
            Sozialstaat ist ein schwieriges Thema und mir geht es auch gewaltig gegen den Strich, was Schröder damals in die Wege geleitet hat, zumal er auch noch meine Stimme gekriegt hat.

            Zu den Gewerkschaften:
            Die Gewerkschaft kann ohne die Arbeitnehmer keinen Druck ausüben, da sie nur im Auftrag der Mehrheit handeln kann. Muss hat den Fehler begangen, dass er von Fremont aus massiv die Weichen umgestellt ohne die Belegschaft einzubinden. Das entspricht zwar seinem Naturell als Macher, ist aber aus professioneller Sicht äußerst dilletantisch.

            Das Ergebnis ist nun, dass jetzt genug MA aus Angst oder Sorge Unterstützung bei der Gewerkschaft suchen. Und ich kann das auch gut nachvollziehen.

            Die Gewerkschaft ist, bei allen Schwächen, eben auch eine Solidargemeinschaft. Dass die MA nun erstmal das Angebot von Musk ausschlagen, mag „undankbar“ klingen, aber man sollte auch betrachten, was ein Tarifvertrag bedeutet: er bringt Sicherheit für beide Seiten. Die Arbeitnehmer wissen, dass es auch zukünftig Lohnanpassungen geben wird und der Arbeitgeber weiß, welche Kosten auf ihn den nächsten Jahren zukommen.

            Was mich bei Musk etwas ratlos zurück gelassen hat, war die Tatsache, dass er sich zwar mit Trump an einen Tisch gesetzt hat und dieser ist nun wahrlich niemand der auf erneuerbare Energien setzt. Musk eine Zusammenarbeit mit der IG Metall aber kategorisch ablehnt, weil er der Meinung ist, dass diese nicht seine Mission für eine nachhaltige Energieversorgung teilen.

            Wenn es ihm damit ernst ist, dann sollte er langsam dazu übergehen Koalitionen zu knüpfen und nicht Widerstände zu brechen. Auch sowas ist eine Form von Nachhaltigkeit.

          • Pamela

            Ich unterschreibe alles. Nur:
            Von Trump erwartet kein vernünftiger Mensch irgendwas. Da ist man schon froh, wenn der Musk keine Knüppel zwschen die Beine wirft.

            Von Arbeitnehmervertretern kann man mehr Verhandlungsgeschick erwarten.
            Die Aussage „Was ist, wenn die Wette auf das Elektroauto schiefgeht?“
            heißt übersetzt: Wir glauben Deine Produkte sind Mist, werden nicht laufen und dann stehen die Leute auf der Straße.
            Man spricht einem CEO eines stetig wachsenden Unternehmens hiermit seine Kompetenzen ab. Damit lassen sich keine Koalitionen knüpfen.
            Diese sucht Musk mit den Mitarbeitern, die Einstellung der Gewerkschaften stört ihn dabei, ginge mir auch so.

            Wenn die nur mal „zu Hause“ auch so auf den Tisch klopfen würden !

          • theBIGeasy

            Liebe Pamela,
            ich bin etwas verwundert, dass Sie sich so kompromisslos zeigen. Verhandlungsgeschick braucht es auf beiden Seiten und Tesla’s Vorgehen Grohmann’s Existenz auf Gedeih und Verderben, entgegen anders Lautenden Abmachungen, an Tesla’s Zukunft zu binden war ein unkluger Zug hat bestimmt viel Vertrauen zerstört.

            „Angesichts der Veränderung, sich ausschließlich auf Tesla-Projekte zu
            konzentrieren, haben wir einvernehmlich entschieden, dass nun der
            richtige Zeitpunkt ist, um die nächste Management-Generation führen zu
            lassen.“ (Tesla)

            Aus Tesla’s Verlautbarung zum Abgang Grohmann Sr. geht klar hervor, dass die Entscheidung sich von den anderen Kunden zu trennen, seinem Abgang voraus ging.

            Die Frage „Was ist, wenn die Wette auf das Elektroauto schiefgeht?“ drückt für mich eine berechtigte Sorge aus. Was würden Sie denn Grohmann MA darauf antworten?

            Sie schreiben folgendes: „Man spricht einem CEO eines stetig wachsenden Unternehmens hiermit seine Kompetenzen ab. Damit lassen sich keine Koalitionen knüpfen. Diese sucht Musk mit den Mitarbeitern, die Einstellung der Gewerkschaften stört ihn dabei, ginge mir auch so.“

            Musk ist aber nicht als Koalitionär, sonder als „Eroberer“ aufgetreten. Koalitionen schmiedet man nicht von oben nach unten, sondern auf Augenhöhe. Versuchen Sie sich doch mal in die Rolle eines Grohmann MA zu versetzen. Ein Unternehmer aus den USA kauft die Firma, in der Sie seit 10-20 Jahren arbeiten. Er sagt, dass er Ihre Arbeit sehr schätzt und dass sich nichts wesentliches ändern wird. Kurze Zeit später erfahren Sie dann, dass man sich von allen Kunden trennen wird, da man nur noch Ih-House tätig sein wird.

            Musk geht Risiken ein. Hohe Risiken. Das muss aber jeder selbst entscheiden ob er das will oder nicht. Die Grohmann MA hat er leider nun dazu gezwungen mit ihm dieses Risiko einzugehen. Ist es da nicht all zu menschlich, dass man sich „wehrt“?

            Natürlich hat Musk als „Eigentümer“ das Recht diese Unternehmerische Entscheidung zu treffen, aber das macht ihn eben nicht zu einem Koalitionär und so sucht die Mehrheitder MA (und das ist die Voraussetzung für das Handeln der IGM) nun Hilfe in der IGM.

            Und wie ist nun die Einstellung der Gewerkschaft zur Elektromobilität?
            https://ecomento.tv/2016/12/08/ig-metall-chef-fordert-mehr-elektroauto-jobs-in-deutschland/

            Ich finde die Position der IG Metall zu dem Thema positiv und ehrlich. Ist das kein „zu Hause“ auf den Tisch klopfen?

          • Pamela

            Lieber theBIGeasy,
            ich schreibe auf Ihren Post: „Ich unterschreibe alles. Nur:“ und like
            Sie antworten: „ich bin etwas verwundert, dass Sie sich so kompromisslos zeigen“
            … auch nicht schlecht !

            Meine Unterschrift bezog sich die Motivationen von MA und Gewerkschaft.
            Das „nur“ bezog sich auf die Art der Verhandlungsführung.

            Der Begriff „Eroberer“ ist vollkommen deplaziert. Grohmann wollte/musste verkaufen. Tesla bot sich als Käufer an und hat zu Bedingungen übernommen, die zu dieser Zeit vorlagen. Der Ausblick war, den Mitarbeiterstamm kurzfristig auf über 1000 zu erhöhen, damit Bisheriges weiterlaufen kann und die zusätzlich benötigten Kapazitäten generiert werden können. Das hat nicht geklappt, deshalb die Entscheidung, die Produktion auf Teslabedarf zu konzentrieren. Wann hätten denn die Mitarbeiter auf Augenhöhe was mitentscheiden sollen ?
            Ich bin zuversichtlich, dass man sich noch vernünftig zusammenrauft, aber EM hier Unbeweglichkeit vorzuwerfen ist unfair.

            Die deutschen Automobilbauer gehen seit einiger Zeit große Risiken ein.
            Ich kenne auch die Ansage vom IGM-Chef dazu.

            Aber das ist für mich, kein „auf den Tisch klopfen“ sonder ein
            „Hör mal Schatz, magst Du vielleicht mal darüber nachdenken , ob … ?

          • theBIGeasy

            Liebe Pamela,

            ich lass‘ das jetzt erst einmal sacken und melde mich später zurück:)

          • Pamela

            klar, nur keinen Stress 😉

          • theBIGeasy

            Liebe Pamela,

            jetzt ist das Tagwerk vollbracht und ich komme endlich dazu Ihnen zu antworten. Ich muss zugeben, dass die Reaktion von Thomas auf meinen Text eine Sache sehr schön verdeutlicht: Wie unterschiedlich die Wahrnehmung sein kann.

            Sie finden: „Der Begriff „Eroberer“ ist vollkommen deplaziert.“. Thomas hingegen sagt: „Und ja, EM ist ein „Eroberer“. Ich nehme ihn auch fast nur so war.“ Es ist interessant, da sie ja beide für die gleiche Sache eintreten. Sich koalieren.

            Meine Intention war allerdings eine ganz andere. Ich hatte das dort ganz bewusst in Anführungszeichen gesetzt um es abzuschwächen, um zu zeigen, dass ich den Vergleich selber nicht ganz passend finde. Ich dachte, das ginge daraus hervor. Mangels einer Alternative entschloss ich mich eben zu dieser „Technik“.

            Im Nachhinein muss ich zugeben, dass das Wort „kompromisslos“ wohl auch in Anführungszeichen zu packen gewesen wäre. Ich habe da wirklich lange überlegt, aber mir ist kein besseres eingefallen. Vielleicht „einseitig“?

            Lesen Sie sich bitte nochmal meinen Beitrag durch, vielleicht auch durch die Brille eines Grohmann-MA. Ich habe da vieles geschrieben, auf das Sie dann leider garnicht mehr eingegangen sind. Ich meine diesen Post: http://teslamag.de/news/tesla-grohmann-automation-elon-musk-13597#comment-3271070749

            Wenn Ihre Antwort dann immer noch die selbe ist, werde ich gerne versuchen meine Gedanken zu erläutern. Ich wollte Ihnen keinesfalls „Sturheit“ oder „Uneinsichtigkeit“ unterstellen.

            Schöne Grüße aus dem nächtlichen Berlin.

          • Pamela

            Lieber theBIGeasy,

            bei der Verwendung von Begriffen spielt der Kontext eine große Rolle.
            Nach Wiki ist der Eroberer ein Feldherr nach einem erfolgreichen Eroberungskrieg. In der Wirtschaft wäre das für mich eine feindliche Übernahme. Sie könnten aber auch eine schöne Frau erobern oder eben auch Mitstreiter für eine Vision, so wie Thomas diesen Begriff einsetzt.
            Die Anführungsstriche die Sie benutzt haben, sollten eine Abschwächung bedeuten, hm etwa eine freundliche Übernahme ? Dagegen wäre nichts einzuwenden, das haben Sie aber nicht gemeint, da Sie dies als Gegenpol zum Koalitionär verwendet haben.

            Dass ich die Grohmann-Mitarbeiter verstehen kann, habe ich bereits unterschrieben. Die Argumente sollten imho aber sehr objektiv diskuttiert werden. Erst dann lassen sich berechtigte Sorgen abbauen und gemeinsam in die Zukunft blicken.
            Den Grund, den ich für die Kündigung der Altaufträge sehe, hatte ich schon geschildert.

            Sie schreiben:

            Die Frage „Was ist, wenn die Wette auf das Elektroauto schiefgeht?“
            drückt für mich eine berechtigte Sorge aus. Was würden Sie denn Grohmann MA darauf antworten?“

            Zum einen würde ich hier den treffenden Bezug zu der Sicherheit in den 60iger/70igern von Thomas nehmen, um klar zu machen, dass wir schon lange die Komfortzonen verlassen haben. Befristete Jobs in Reihe mit dem Auffangnetz namens Harz IV, Leiharbeit, Ausnutzung von Werksstudenten, alles in Konkurrenz zum festen Job – damit Druck auf die Unbefristeten, Nullrunden in den letzten Jahren – auf sowas könnte man treffen, wenn man die Eifel verlässt (und das steht jedem frei).

            Nur nach dem VW- oder (Volvo ?)-Mitarbeiter zu schielen, weil er mehr verdient und sooo einen sicheren Job hat (?) ist einseitig.

            Risiko Technologiewandel ? Ich sage: Chance, für alle die, die in der Lage sind, frühzeitig hier ihre Kompetenzen einzusetzen. Prinzip Hoffnung.

            Ich bemühe mich, nicht einseitig zu denken, wenn es bei Ihnen so angekommen ist, finde ich das schade.
            Ich bin eigentlich eine rote Socke, trotzdem stärke ich „meinem CEO“ meistens den Rücken, da ich seine unternehmerische Verantwortung und seine Leistungen anerkenne (und ich weiß, wie er ständig aufs Neue um sein eigenes Vertrauen zu seinen Mitarbeitern ringt).
            Ja, Vertrauen ist wichtig. Ich hoffe, dass man das in Prüm mit der Zeit aufbauen kann, dass jetz nicht zu viel Porzellan zerschlagen wird.
            Wünsche einen schönen Tag in die Hauptstadt

          • theBIGeasy

            Hallo Pamela,
            so langsam artet das in Arbeit aus:) Aber es lohnt sich, wenn man dadurch lernt besser und klarer zu kommunizieren.

            Volle Zustimmung: Begriffe sind immer kontextsensitiv. Und ich finde es sehr interessant, dass Sie Thomas‘ Verwendung im romantischen/werbenden Sinne wahrnehmen und meine im kriegerischen/aggressiven.

            Achtung, was jetzt kommt ist kein Angriff und nicht böse gemeint:

            „das haben Sie aber nicht gemeint“

            Wir wissen leider nicht, was der andere meint. Wir können ja nicht in seinen Kopf gucken. „Das habe ich so verstanden“ wäre vllt. die treffendere Aussage. Und ich hoffte, dass ich meine Intention etwas gerade gerückt hätte. Ich habe in diesem Zusammenhang „Eroberer“ nicht als Antonym zu „Koalitionär“ begriffen, eher als ein Begriff einer anderen Kategorie. Also eben nicht im Sinne von „Gegner“.

            Es ist Fakt, dass sich die Grohmann-MA die Situation nicht ausgesucht haben. Sie wurden im Vorfelde auch nicht gefragt. So funktioniert es leider.

            Ich habe selber diverse Firmenübernahme erlebt. Teils als „Eroberer“, teils als „Eroberter“ und teils als beteiligter Dritter. Und ich muss sagen, dass die Position des „Eroberten“ sehr unangenehm ist, es bringt sehr viele Unsicherheiten mit sich. Und die, die ich erlebt (im wahrsten Sinne des Wortes) habe, wurden sehr professionell durchgeführt. Da war der BR von Anfang an in den Verkaufsprozess eingebunden. Und die Übernahme hat am Ende auch sehr gut funktioniert, aber trotzdem war die Unsicherheit anfangs sehr groß.

            Leider hat Tesla sich entschlossen (so stellt es sich für mich dar) sehr forsch und fordernd aufzutreten. Das ist deren Recht, aber geschickt war es sicher nicht. Nun weiß wohl keiner hier, was intern alles gelaufen ist, ich gründe meine Einschätzung allein auf Artikel aus der Presse.

            Die Situation wie Wir sie heute haben, im Gegensatz zu den 60ern/70ern, ist weder Gott gegeben noch folgt sie Naturgesetzen. Wir alle als Gemeinschaft können die Situation schaffen, die Wir haben wollen. Wir müssen uns nur dazu entschliessen und danach leben. Die Frage ist, was hat im Zweifelsfall die höhere Priorität: Erneurbare Energie oder ein Mehr an existenzieller Sicherheit für den Einzelnen und in der Summe somit für die Gemeinschaft.

            In der Art, in der sich Tesla momentan im Fall Grohmann präsentiert, ergibt sich für mich ein Zielkonflikt, der garnicht sein müsste. Um bei Ihrem Bild der Eroberung einer Frau zu bleiben (dabei ist für mich die Belegschaft die Frau, nicht das tote Kapital): das war keine Eroberung, sondern eine Zwangsehe. Würden Sie sich bei einem Mann wohl fühlen, der vielleicht nur Ihr Bestes will, aber über Sie bestimmt und verfügt, wie es ihm passt? Ich glaube nicht.

            Das ist jetzt wahrlich ausgeufert ohne, dass ich zu allen Punkten Stellung bezogen habe, aber meine Energie geht jetzt merklich runter. Und ich hoffe ich habe mich nicht in meinen Gedanken verzettelt.

            Eine Frage hab ich noch:
            „und ich weiß, wie er ständig aufs Neue um sein eigenes Vertrauen zu seinen Mitarbeitern ringt“

            Können Sie mir hierzu Beispiele, am besten in Form von Originalquellen geben. Also Zeitungsartikel etc, eben das was Sie gelesen haben um sich dieses Bild von Musk auszumalen. Ich möchte es wirklich nachvollziehen können, aber ich erlebe diesen Mann ganz anders.n Das hatte ich ja auch schon versucht an Beispielen zu verdeutlichen.

            Vielen Dank, dass Sie mich an Ihren Gedanken teilhaben lassen.

          • Pamela

            🙂 🙂
            Da muss ich zunächst ganz schnell ein Missverständnis aufklären, mit:

            „Ich bin eigentlich eine rote Socke, trotzdem stärke ich „meinem CEO“
            meistens den Rücken, da ich seine unternehmerische Verantwortung und
            seine Leistungen anerkenne (und ich weiß, wie er ständig aufs Neue um
            sein eigenes Vertrauen zu seinen Mitarbeitern ringt).“ meinte ich wirklich „meinen CEO“ unter dem und mit dem ich arbeite und nicht Elon.
            Meiner ist sowohl imho ein Vorzeigeunternehmer und auch Mensch, mit Fehlern, Zweifeln …

            Elon in Gänze zu beurteilen möchte ich mir nicht anmaßen, ich schau salopp gesagt, was hinten rauskommt, das zählt. Auf die Presse gebe ich dabei keinen Cent.

            Zu Grohmann ist eigenlich alles gesagt, auch von vielen anderen usern hier. Ich denke, dass wir beide da näher liegen, als es aussieht.

            Ich betrachte das Weltwirtschaftssytem äußerst kritisch und sehe für die menschlichen Gesellschaft, gerade derzeit wieder, wenig Hoffnung für eine sinnvolle Umgestaltung. Deshalb ist es wichtig, dass es verantwortungsvolle Unternehmensführer gibt, die die Arbeit organisieren, und weniger Zecken, die sich nur bedienen.

            Elon ist sicher keine begnadete Führungspersönlichkeit. Aber er übernimmt Verantwortung bei der Verwirklichung seiner Visionen, die den Menschen Verbesserungen bringen könnten. Das erkenne ich an (Milliardär oder Hungerhaken ist mir dabei völlig egal), da sehe ich Potenzial. Deshalb werbe ich dafür, ihn nicht ständig am absoluten Ideal zu messen und ihm Erfolg und Erkenntnis zu wünschen.

            Ich sehe „unserer beider Arbeit“ nicht als ergebnislos. Ruhen Sie sich was aus. Ich glaube, wir geraden eher früher als später bei anderen Themen wieder aneinander.
            Liebe Grüße
            Pamla

          • theBIGeasy

            Hahahahaha…
            Ich musste jetzt wirklich von Herzen lachen. Anführungszeichen tragen nicht unbedingt zur Klärung bei.

            Auch Ihnen einen schönen Tag.

          • W. Müller

            Liebe Pamela,
            böse Nebenbemerkung von mir: Jetzt muss er den rhetorisch gewieften Teil seiner Person aus dem Wochenende holen, damit er mit Dir diskutieren kann und im kein Fauxpas passiert so von wegen „vernebelt“, „unerfahren“ oder so mit dem A-Wort 🙂 oder er sonst wie „die Hosen runterlässt“

          • Pamela

            Na sowas :-), ich hab Dir zeitgleich weiter oben geantwortet, würde mich interessieren, ob Du es so sehen kannst. LG

          • ThomasJ

            Da juckt mein Schreibfinger!

            …“ Was mich bei Musk etwas ratlos zurück gelassen hat, war die Tatsache, dass er sich zwar mit Trump an einen Tisch gesetzt hat und dieser ist nun wahrlich niemand der auf erneuerbare Energien setzt…. „

            Und gerade deshalb muss er sich mit ihm an ein Tisch setzen! Wer den sonst in seinem Beraterteam hat „Erneuerbare“ Kompetenz? Damit dieser Ffer0?*gdrtsd-Präsident nicht noch mehr zum xgre“f#@lr5+Präsidenten wird und er vielleicht bei 20 „no“ einmal „yes“ betreffend „Erneuerbare“ macht.!

            …“ Wenn es ihm damit ernst ist, dann sollte er langsam dazu übergehen Koalitionen zu knüpfen und nicht Widerstände zu brechen. Auch sowas ist eine Form von Nachhaltigkeit.“ ….“Koalitionen schmiedet man nicht von oben nach unten, sondern auf Augenhöhe….. „

            Koalitionen schmiedet man innerhalb eines Interessenszweig mit einem Konkurrenten, um als Paar gestärkt zu weiteren Konkurrenten Vorteile zu haben. Da gibt es die von ihnen vorgesehen Augenhöhe.

            In einem Betrieb wie Grohmann hat man eine Hierarchie, die die Zuständigkeiten und Verantwortung regelt. Diese Hierarchie kann zwischen Diktatur oder sehr flach, basisdemokratisch (wir singen den Entscheid zusammen) oder am besten irgendwo in der Mitte sein. Wie, ist Sache des Vorgesetzten/Inhaber (wie will ich den Betrieb leiten) und des Angestellten, (was will, brauche ich oder bin ich bereit, um mehr oder weniger frei geleitet zu werden, meinen Lohn zu verdienen). Wenn diese Vorstellung zu weit auseinander driftet, kann das zu Konsequenzen führen.
            Das ist keine Koalition unter Konkurrenten, sondern das Gehen eines beruflichen, gemeinsamen Weges in enger Gemeinschaft. Dass sich
            eine Belegschaft nach dem „Vorstellungsgespräch“ des neuen CEO bzw. Übernahme eher dem neuen Inhaber anpassen sollte (Vertrauen, Loyalität, Zuversicht, Engagement), ist in der Tatsache der Besitzverhältnisse gegeben.

            Dieser Begriff Koalition ist also im Bezug EM-Belegschaft, EM-IGM völlig falsch gewählt, weil deren Rolle eine ganz andere ist (wie eben beschrieben). Weil, Grohmann gehört dem EM. Punkt. Altlasten (Entlohnung etc.) korrigiert er jetzt schon. IGM sollte dann und nur dann ein Thema sein, wenn Missstände auf Dauer oder zunehmend sind. Aber sicher nicht schon kurz nach der Heirat als Therapeut einspringt. Wenn sich da EM nur nicht wieder zu schnell scheiden lässt.

            ….“ aber man sollte auch betrachten, was ein Tarifvertrag bedeutet: er bringt Sicherheit für beide Seiten. Die Arbeitnehmer wissen, dass es auch zukünftig Lohnanpassungen geben wird und der Arbeitgeber weiß, welche Kosten auf ihn den nächsten Jahren zukommen…. „

            Die (trügerische) Sicherheit ist vor allem auf Seiten der MA. Sie wissen, oft leistungsunabhängig (!), was sie in den nächsten Jahren verdienen. Das mag in einer wirtschaftlich stabilen und erfolgreichen Zeit (60er, 70er Jahre) funktionieren. In der heutigen Zeit …?

            Und wenn er (EM) der Meinung ist, dass IGM kategorisch seine Mission für eine nachhaltige Energieversorgung ablehnt, würde ich in seinem Fall auch Gespräche ablehnen. IGM ist keine Konkurrenz mit dem man Koalitionen schmieden sollte, sondern Sprecher vom EM seiner MA, denen er nicht alles gestatten lassen muss, was sie den MA soufflieren. Pamela hat das sehr gut formuliert.

            Und ja, EM ist ein „Eroberer“. Ich nehme ihn auch fast nur so war. Er betritt
            Neuland, verliert manchmal MA, manchmal auch Geld oder die Geduld, weil er schnell und alle anderen für ihn in Slow Motion in die Zukunft gehen. Er ist kein Verwalter und Besitzstandhalter. Seien wir froh gibt es solche Zeitgenossen! (Und jetzt können Sie mir detailliert alle Nachteile aufzählen und ich Ihnen alle Vorteile. Die Bilanz interpretieren wir sowieso anders, weil wir (vermutlich) diesbezüglich unterschiedliche Grundhaltungen haben.

          • theBIGeasy

            Lieber Thomas,

            ein „Jucken“ habe ich nach dem Lesen Ihres Textes leider nicht verspürt. Hätten Sie vor dem Verfassen, noch mal die Bedeutungen des Wortes „Koalition“ nachgeschlagen, dann hätten Sie sich etwa 50% Ihrer Mühe ersparen können.

            Ich weiß nicht über wieviel Lebenserfahrung Sie verfügen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich Loyalität verdienen muss und nicht durch hierarchische Beziehungen entsteht oder einfordern kann. Gleiches gilt für Vertrauen.

            Wenn es Ihnen um die Sache einer Nachhaltigen Lebensweise geht, dann ist es unter Umständen sogar kontraproduktiv offene Türen einzurennen und Gefolgschaft einzufordern. Vielleicht ist Ihnen der Ausspruch „Mit Honig fängt man mehr Fliegen als mit Essig“ geläufig?

            Falls Sie offen für Neues sind, so empfehle ich Ihnen sich mal die Arbeiten von Marshall B. Rosenberg zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation“ anzuschauen. Die Bezeichnung ist etwas irreführend, da diese „Technik“ weit über die Kommunikation, also das sich Mitteilen, hinausgeht.

            Anscheinend hat es in meinen Fingern jetzt doch etwas „gejuckt“.

            Viele Grüße vom
            Großen Leichtsinn:)

          • ThomasJ

            Wenn die Sachargumente ausgehen, zeigt man auf Personen.
            Wenn das nichts nützt, zielt man auf sie.
            Und wenn das auch nichts bringt, „schiesst“ man auf sie.
            Wie ist das mit gewaltreifer Kommunikation und „Arschloch“?
            Hier eine Reflexion Ihres tun:
            http://disq.us/p/1i1echr

          • theBIGeasy

            Lieber Thomas,

            ich hatte weder die Absicht auf Sie zu zeigen noch Sie anzugreifen. Falls Sie meinen Text als Angriff empfanden, so seien versichert, dass das nicht meine Intention war.

            Ich wollte auch nicht von oben herab mit Ihnen reden. Es gibt einfach Lektionen, die lehrt einen nur das Leben. Und wenn man diese nie „genossen“ hat, dann wird man bestimmte Sachverhalte vielleicht nie verstehen können.

            Haben Sie den Begriff „Koalition“ denn nun mal nachgeschlagen? Er bedeutet auch „Zusammenschluss von Individuen oder Organisationen zur Durchsetzung gemeinsamer Ziele“. Und unter dieser Prämisse habe ich meinen Text verfasst.

            Zur „Arschloch“-Debatte. Man sollte immer die gesamte Geschichte betrachten. W_Müller hat nur einen Ausschnitt präsentiert, der für sich allein betrachtet ein Bild zeichnet, was so nicht existiert. Mein Kommentar kam nicht „aus dem Nichts“, er hat eine Vorgeschichte.

            Die ganze Geschichte geht so:

            http://teslamag.de/news/tesla-grohmann-automation-gewerkschaft-streiks-13550#comment-3267041648

            http://teslamag.de/news/tesla-grohmann-automation-gewerkschaft-streiks-13550#comment-3267310032

            http://teslamag.de/news/tesla-grohmann-automation-gewerkschaft-streiks-13550#comment-3267383018

            http://teslamag.de/news/tesla-grohmann-automation-gewerkschaft-streiks-13550#comment-3267393362

            http://teslamag.de/news/tesla-grohmann-automation-gewerkschaft-streiks-13550#comment-3267481238

            Ich wollte damit auf drastische (im Nachhinein nicht besonders kluge) Weise demonstrieren, wie die Unterstellungen von W_Müller funktionieren.

            „Wie ist das mit gewaltreifer Kommunikation und „Arschloch“?“

            Wie ich bereits geschrieben habe, GFK ist viel mehr als ein Vokabular. Lesen Sie sich doch mal den Wiki-Artikel dazu durch, es wird Ihr Leben sicher bereichern.

            https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation

            Viele Grüße

          • W. Müller

            Also mal Klartext:

            Ich habe in einem weit vorherigen Faden auf eine Replik des BIGeasy geantwortet mit „Klingt für mich fast nach Neid und Missgunst“.

            In einem anderen Faden habe ich allgemein von „Tesla-Hatern“ als Replik auf Pamela geschrieben.

            Daraus konstruiert BIGeasy ich würde ihm konkret Neid und Hass unterstellen.

            Als ich nachgefragt habe, wann ich das konkret gemacht haben solle, hat er mir die o.g. Passagen zitiert.

            Daraufhin habe ich ihm Folgendes geantwortet:

            „Haben Sie Mühe mit den Nuancen der deutschen und dem Verständnis der englischen Sprache?Wo genau unterstelle ich Ihnen konkret Neid und Missgunst? Das etwas für mich fast so klingt wie oder nach heißt noch lange nicht, dass das so ist.
            Ich frage mich aber ernsthaft, ob Sie sich extra dumm stellen oder es nicht besser wissen.
            Sie übersetzen jetzt nicht ernsthaft den Foren-Slang „hater“ mit „Hass“, oder? Befassen Sie sich mal mit der englischen Sprache in Internetforen. Im englischen wird „hate“ in Internet Texten meist nicht mit „Hass“ assoziert sondern nur mir „echt nicht mögen“.
            Sie übersezten wohl auch das englische „ready when you are“ mit „fertig wenn Du es bist“? Dann wundert mich nichts mehr.“

            Worauf dann der bekannte „Arschloch“ Text folgte.

            Im Übrigen: Bin ich jetzt das neue Feindbild neben Musk des Herrn BIGeasy? Scheint fast so, wenn er sich anmasst von mir genau zu wissen wie „Unterstellungen“ funktionieren.

            Ob das alles jetzt die 2-fache Nennung von „Arschloch“ rechtfertigt oder nicht überlasse ich wie immer dem Leser.

            Ich für meinen Teil finde nicht, dass solche Kraftausdrücke hier ins Forum gehören.

          • Pamela

            Und damit hast Du vollkommen recht, lieber Wil.
            Ein bisschen necken – bei unterschiedlichen Standpunkten – macht ja Spaß, aber da gibt es Grenzen. Nach theBIGesay’s Plädoyer für die Gewaltfreie Kommunikation (und wir haben uns darin eine längere Strecke versucht, das geht natürlich auch nicht immer auf Rücksicht auf die anderen, die es nicht interessiert) wird er sie hier im Forum für sich zur Regel machen (müssen).
            In electrek hat er mich in Aussage zu eunem Dritten damit gefoppt, dass ich durch Elon verblendet sei, ich denke, ich konnte seine Wahrnehmung diesbezüglich etwas korrigieren.
            Die kritischen Geister sollten das Forum nicht ganz verlassen sofern ihre Argumente nicht Bildniveau haben. Und wir schaffen es immer ganz gut absoluten Blödsinn als solchen klar zu machen.
            Nicht dabei zu belehren gelingt nicht immer (mir auch nicht), man kann sich aber bemühen. Also ärgere nicht nicht weiter.
            Wünsche noch einen schönen Tag. LG

          • W. Müller

            Dank liebe Pamela, für Deine Worte.
            Gerne würde ich annehmen, dass BIGeasy mit seinen weisen Worten auch sich selbst gemeint hat… allein mir fehlt da aufgrund seines bisherigen Auftretens der Glaube. Aber man soll ja die Hoffnung nie aufgeben 🙂

            Ich fand ihn ja auch gut eine Zeit lang, so im Sinne kritischer Geist. Nur hat er diese Schiene aus meiner Sicht hin und wieder sehr deutlich verlassen weil er einfach unbelegt Behauptungen oder sogar Falschbehauptungen negativ für Tesla (Z.Bsp sein Tesla sei „hoch verschuldet“, was bei einer Eigenkapitalquote von 26% nachweislich falsch ist und damit nur Vorurteile bedient). Auf meine sachlichen Gegenargument geht er dann nicht ein sondern zielt auf mich als Person ab in seiner Replik. Kommt mir sehr bekannt vor, leider. Aber da wiederhole ich mich.

            Einen ganz schönen Tag wünsche ich Dir noch und hoffentlich besseres Wetter in der Eifel.
            Wir erwarten für morgen 10-15cm Neuschnee auf 1000m über Meer 🙁
            LG Wil

          • ThomasJ

            Mittlerweile scheint sich das ursprüngliche Thema Richtung Sozialkompetenz (gewaltfreie Kommunikation) Begriff Verständnis (Koalition) und Interpretation („Eroberer“) zu verlagern. Entspricht nicht dem Grundgedanken dieses Forum, aber grundsätzlich alles sehr spannend für eine Diskussion. Die ist aber wohl nur im direkten Dialog sinnvoll, weil es zwangsläufig durch die Wortwahl die ich schreibe und meine und dem Verstehen und Empfinden des Gegenüber oft und auch zwangsläufig zu Missverständnisse und Eskalation führt.
            Darum ist gerade diese Form des Blogen für Nichtsachthemen, wo man weniger mit Zahlen und Grafiken argumentiert, ungeeignet.
            Gerade dann wenn man Begriffe wie „wieviele Lebenserfahrung Sie verfügen“ (=nicht viel, wenn man das so Anspricht), dass man „fehlende Lebenserfahrung/Lektionen die man nicht genossen hat, somit auch Sachverhalte nicht verstehen kann“ (Reflexion: haben sie das so gemeint, wie ich das verstanden habe?).
            Und wenn der Schreibstil sehr lehrerhaft daher kommt (Ihrer, meiner auch manchmal … ), dann bekomm ich schon beinahe eine Krise, weil man sich damit automatisch abhebt, dort wo man auf Augenhöhe sein sollte (hier in diesem Forum).
            Da ich auch manchmal so argumentiere, weiss ich, dass ich da in (m)einem Widerspruch stecke.
            Und wenn es um Fachkompetenz geht die ich nicht habe, halte ich die Klappe oder versuche es mit zunehmendem Erfolg (jetzt bin ich sehr streng mit mir selber .. ).

            Ich werde es zu weiteren Kommentaren in dieser Sache bleiben lassen (wollen).

            Ich hätte nur noch Fragen, die betreffend anderen Personen und jetzt bei Ihnen auch, schon aufgetaucht sind. Es geht jetzt nicht um „Verschwörungstheorie“ oder was weiss ich, sondern um ein Verdacht/Vermutungen die im Raume stehen und die ganz einfach und ganz schnell entkräftet werden können. Sie können diese auch nur mit JA oder NEIN beantworten, ohne notwendige Begründung.

            – Werden Sie für das Schreiben hier bezahlt?
            – Haben sie eine Auftrag hier zu schreiben (auch unentgeltlich)?
            – Arbeiten Sie für jemand in der Autoindustrie?
            – Schreiben verschiedene Personen unter dem „theBIGeasy“?

            Stünde da vier mal „NEIN“ wäre das doch sehr entspannend.

            Beste Grüsse

            PS: Ich arbeite seit Jahrzehnten mit Menschen eng zusammen. GFK kenne ich schon sehr lange. In der Theorie, Praxis und im Training. Wikipedia hilft da nicht mehr als Basic-Information

          • W. Müller

            Hallo Thomas, er ist halt so wie er ist und sieht den Splitter im Auges des Anderen während der Balken in seinem eigenen Auge ihm verborgen bleibt.
            Wohl wirklich auf einer Mission gegen Musk und Tesla im guten Glauben lässt er ab und an den Anstand ausser acht meiner Wahrnehmung nach.

            Vor allem finde ich störend wie er hier alles und jeden belehren will und seine Kontrahenten als „benebelt“, „unerfahren“ etc. und sich selbst als hoch überlegen hinstellt.

            Dabei reagiert er sehr empfindlich wenn man ihn selbst auf seine sprachlichen Grenzen und Fehler hinweist.
            Von Einsicht und Selbsterkenntnis rede ich erst gar nicht.
            Schade eigentlich.

            Beste Grüsse
            Wil

          • ThomasJ

            Da bin ich sehr nahe bei Ihnen!
            Mal wieder über die Energiedichte der Batterien oder M3 News zu schreiben, gehört jetzt wieder auf meinen Wunschzettel. 🙂 LG

  • Longcheck

    Kann ja mal jemand checken, der einen Facebookaccount hat.
    (sorry, selber lehne ich Facebook und WhatsApp konsequent ab…):

    Vor kurzem soll FDPs Lindner dort „eine Ode für den Verbrennungsmotor“ mit völlig falschen und verdrehten Behauptungen geschrieben haben, könnte echten Unterhaltungswert haben 🙂
    Er meint, so der hiesigen Industrie helfen zu können?…

    Vielleicht sollte man ihm mal diesen Artikel eines Bloggers und Buchautors des Sil.Val. übermitteln.
    (wichtig: auch bei „über mich“ lesen, wer das ist..)
    Link:
    https://derletztefuehrerscheinneuling.com/2017/04/21/wie-sich-der-kollaps-der-deutschen-autoindustrie-abspielen-wird/

    • Jakob

      Lindner hat in einer Talkshow Tesla als Vorreiter beschrieben. Glaube das war Lanz

      • Longcheck

        Muss vor kurzem gewesen sein, das mit Facebook – ist ja schließlich Wahlkampf…
        Positiv, wenn das bei Lanz anders gewesen sein sollte – das Fähnchen im Winde…

      • Fritz!

        FDP halt.

        Drehung um 180° im Stundentakt…

    • Hex

      Ich glaube nicht das es so wie im Beitrag kommen wird (und das ist wirklich schade). Der Umschwung geht langsam und viele der jetzigen Hersteller haben einfach ein zu starkes Image das sie sich so etwas erlauben können. Man vertraut halt leider dem was man schon seit Generationen gefahren ist. Es wird reichen wenn man irgendwann in den nächsten Jahren auf den Zug aufspringt und man wird leider damit auch durchkommen.
      Aber diese Faulheit (+Arroganz?) ist für mich ein zweiter Grund deutsche Hersteller in Zukunft maximal als zweite Wahl zu betrachten.

      • Pamela

        International werden die Karten ganz neu gemischt.

        Und hier (also in der Eifel) sehe ich z. Bsp. umheimliche viele Hyundai.
        Hätte der Ioniq electric mehr Reichweite, wären sicher einige schon umgestiegen.
        Das heißt für mich, wenn aus Kostengründen koreanische Autos gekauft werden,
        haben auch demnächst chinesische Autos (wenn es interessante BEV’s sind) eine Chance.

        Was das Kaufverhalten der Deutschen angeht stimme ich bedingt zu, aber:
        2025/2030 sitzen Frau Meyer, die immer nur VW gekauft hat und Herr Hübsch, für den alle Autos ohne Mercedes-Stern Schrottgurken sind nicht mehr hinterm Steuer sondern beim Rommè in der Seniorenresidenz.
        Also alles ziemlich offen …

      • Nelkenduft / AHF

        Jeder der einen Tesla gefahren ist wird die rückständige Steinzeit-Technologie der deutschen „Premium“-Hersteller nicht mehr mit der Kneifzange anfassen. Spätestens mit dem Model 3 wird eine völlig andere Größenordnung an Autofahrern in den Genuß kommen das Fahrzeug mal beim Nachbarn auszuprobieren und sich überzeugen zu lassen wie die Mobilität der Zukunft aussieht, ganz ohne die Nachbarskinder tödlich zu vergiften.

        • Longcheck

          Oh ja, dann doch wesentlich lieber mit Nelkenduft :-))

  • hubiq

    Die Wahrscheinlichkeit für eine Gigafactory in Deutschland dürfte dank Aktionen der IGMetall nicht höher werden.

    • Will_Elektroauto

      Ziel der Verbennerlobby mit Hilfe der Gewerkschaft erreicht, würde ich sagen…

      • Jens B. H.

        …wenn das Ziel ist den deutschen Standort nachhaltig zu schädigen…

  • Skynet

    Um mal zur Realität zurück zu kommen. Was wäre eigentlich ohne die Gewerkschaft und ohne die Streikankündigung passiert? Ich weiß nicht wann eine Gewerkschaft in kürzester Zeit so viel für seine Mitglieder erreicht hat.

    Ob es EM und Tesla nicht noch bereuen wird?

    • Jens B. H.

      Eher nicht. EM denkt nicht problemorientiert sondern Lösungsorientiert. Daher zahlt er eben einen Obulus an die Mitarbeiter anstatt ewig rumzustreiten. Damit wäre das Problem kurzfristig gelöst. Weil aber die deutschen Gewerkschaften nicht den Hals voll genug bekommen können wird EM sich mittelfristig andere Partner suchen.

    • W. Müller

      Ja, nur hatte die Gewerkschaft vor Tesla als Besitzer nicht die nötige Anzahl Mitglieder bei Grohmann obwohl die Löhne tief waren. Für nicht hat das einen merkwürdigen Beigeschmack. Zumal die Gewerkschaft erst auf den Plan getreten ist, nachdem Tesla die Verträge mit den anderen Autokonzernen kündigte.

  • Graf

    Nach unzähligen Berichten und Fakten kann man zusammenfassend sagen : die Grohmann Automationsanlagen sind bei den Premium Herstellern sehr gefragt, weil sie günsig und gut sind.
    Die Auftragsbücher waren voll, die Löhne der MA war für einen Zulieferer in der Provinz normal aber weit weg von den übertariflichen Löhnen eines schwedischen Autobauers, mit dem die Gewerkschaft immer zum Vergleich heranzieht 25-30% geringer.
    Die Gewerkschaft konnte bis letztes Jahr kaum Mitglieder gewinnen, Lohnforderungen fanden kein Gehör . Die Marge von Grohmann lag bei unter 5%, nötige Investitionen blieben aus , die MA bekamen alljährlich 3 % Lohnanpassung, hätten sie 15-25% mehr Lohn erhalten so müssten auch die Produkte in ähnlicher Größe verteuert werden, doch die Kunden wie Bosch, Volvo und co. wären sicher nicht bereit die Mehrkosten zu tragen und suchen sich dann andere Zulieferbetriebe.
    Grohmann müßte Teile seiner Fertigung ins billigere Ausland verlagern und Stellen abbauen,um wettbewerbsfähig zu bleiben, doch dazu war der frühere Chef auch wegen seinem alter nicht mehr bereit . Der Verkauf war für ihn bequem sich von den Problemen zu lösen.

    • Jens B. H.

      Na das hört sich ja an wie aus dem Handbuch für Volkswirtschaft. Da werden hier einige Herren im Forum aber sicherlich noch mit der einen oder anderen Verschwörungstheorie nachwürzen wollen.

      • Will_Elektroauto

        Na ja: Die Premiumhersteller verlangen premium Preise, damit die eigenen Mitarbeiter zu premium Löhnen die Fertigteile zusammenstecken. Und das alles zu Lasten der Zulieferer. Die werden ausgepreßt, bis zum geht-nicht-mehr, und dann noch weiter. Und da ist Grohmann mit Sicherheit KEIN Einzelfall
        Interessant, daß das in der Presse und den Gewerkschaften nicht ähnlich breitgetreten wird, obwohl dieser Zustand da schon seit langem an der Tagesordnung ist.

        Problem:
        Wenn kein Geld für Investitionen, geschweige denn Gewinn über bleibt nützen volle Auftragsbücher genau gar nichts. Also haben die Zulieferer ja gar keine andere Wahl, als ständig zu testen wie wenig man unter den gegebenen Lebensumständen bezahlen kann, damit die Leute gerade eben nicht weglaufen. Das aber nur deswegen, damit die Premiumangestellten der Marke 14. und 15 Monatsgehalt kriegen. Für meine Begriffe ist das asozial..

        Insgeheim hatte ich ja nach der Prevent/VW Geschichte gehofft, daß die Zulieferer endlich mal sich ihrer Macht bewußt werden, und dann auch mal sagen „Liebe Autohersteller, Ihr nehmt Premiumpreise, und von dem Kuchen wollen wir was abhaben, oder ihr müßt die teile wieder selber herstellen“ . Selbst wenn die hersteller den lueferante wechseln, muß auch der erstmal Prduktionskapazitäten freiräumen, und das wird alles sein, bloß kein nahtloser Übergang.

        Noch interessanter wäre doch, wenn Mercedes, BMW, VW.. Sucht Euch was aus… den Laden übernommen hätte, ob es dann schlagartig für alle Tariflohn und die Zuschläge gegeben hätte, oder zumindest ein ansatzweise ähnliches Angebot an die Mitarbeiter wie es tesla macht an die Mitarbeiter gegangen wäre…

  • Longcheck

    Sodele, „Lindner- FDP gefunden
    Das ist der Artikel, den bei Facebook nur jemand geteilt hatte – daher meine Annahme…

    Wenn man das liest – unglaublich!!..
    Viel Spaß @ all… ;-()
    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article158787477/Nach-der-Energiewende-bitte-keine-Verkehrswende.html

    • Pamela

      Danke, lieber Longcheck, ich hatte ihn gesucht und nicht gefunden.
      Der Spaß hielt sich in Grenzen (auch wegen der Kommentare) – ich hoffe, ich bekomme jetzt keinen Herpes.
      Schon schlimm, wenn Politiker Sachverstand vorgaukeln, aber hier war wirklich alles falsch.
      Ich bin dafür, wenn @theodoroskatsimpourastk:disqus Herrn Lindner mal zu einem Gastbeitrag hier einläd, das würde bestimmt lustiger.
      Vielleicht würde Herr Lindner dann wie gewohnt vorher seine Meinung noch schnell um 180 grd ändern, aber aus der Nummer käme er hier nicht so schnell raus. LG

      • Longcheck

        Oh ja liebe Pamela, auf dieses Fähnchen im Wind bin ich auch mal gespannt.
        Schlimm ist auch, das Schulz zur Mehrheitenfindung ja klar Richtung FDP schielt.
        Was der in dem Artikel schreibt ist entweder pure Unwissenheit oder bewusstes Fischen mit Nebelkerzen im leider noch ach so großen Teich der BEV-Gegner.

      • Longcheck

        Lindner ist in erster Linie ein Show-Man der sich selber „ach so toll“ und smart mit einem enormen Habitus inszeniert, wie man es in ihren Links gut erkennen kann.
        entlarvend auch:
        Von ihm wurde auch schon dokumentiert, wie er eine Phrase von Helmut Schmidt dreist kopiert und die in seine verbalen Ergüsse integriert.
        Solche Leute braucht das Land…

        Guckt man hier:
        https://www.youtube.com/watch?v=C-8zTWJGZBo

        • Pamela

          Da gibts von mir die Reflexionen (ohne Gehirn).
          beim ersten: Wie lästig 🙁
          beim zweiten: Sehnsucht !!!

    • ThomasJ

      Ich habe ihn auch gegoogelt und diesen Werbespot von ihm gefunden:
      http://www.stern.de/politik/deutschland/christian-lindner-zieht-sich-fuer-wahlkampf-bis-auf-das-unterhemd-aus-7421678.html
      Dachte zuerst – was ist das für eine coole Socke. Wenn ich den Gastbeitrag bei Welt.de sehe, kam mir spontan das Märchen „Rotkäppchen“ in den Sinn, wo bei er die Rolle des bösen Wolf, der Kreide gefressen hat, spielen würde.

      Und man lasse sich mal folgende Aussage auf der Zunge zergehen und man hat eine Ahnung, dass er keine Ahnung hat (oder zumindest so ungenau ist, dass das als Fehlinformation durchgeht):
      …..“Das Warnen beginnt bei der Produktion von hochleistungsfähigen Batterien. Die Herstellung von Batterien benötigt „seltene Erden“, die genau das sind, was der Begriff sagt: selten und endlich….“

      Den Herrn Horst Lüning kennen wir ja auch schon, hier eine Antwort darauf zum Thema „Seltene Erden“, auf seine Weise, (Minute 19:30 – 22:00):
      https://www.youtube.com/watch?v=wxPRSIKN5G0

      • Longcheck

        Völlig verdrehte Tatsachen in dem Lindner-Artikel

        Zum Thema seltene Erden hier noch Wikipedia dazu:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Metalle_der_Seltenen_Erden#Verwendung

        Die ersten vier von oben werden eben nicht für die Akkus, sondern für Brennstoffzellen, Rußpartikelfilter und Kat’s gebraucht.
        Neodym für die Elektromotoren wird überigens bei Tesla bewusst nicht verwendet, wohl aber bei den Herstellern hier…
        (Mit besten für die Infos an dem einen der Ing’s hier i. d. Fam.)

    • Nelkenduft / AHF

      Unfassbar, dass einer wie Lindner etwas bei einer Partei, zwar einer irrelevanten aber immerhin einer echten Partei, zu sagen hat.

    • Fritz!

      Selten einen derartigen Müll gelesen. Da habe ich ja von der AfD und von
      Dobrindt schon bessere Kommentare gelesen. Bei der FDP geht es halt ums
      überleben, erstmla auf die Grünen einhauen (die z.B. mit dem
      Merkelschen AKW-Ausstieg/Energiewende garnichts zu tun haben). Und dann
      von Verbrenner-PKW zu reden, die ja nur ein paar Hundert km im Jahr
      bewegt werden. Gehts noch? Alles vermischen was geht und sich nur die
      Fakten raussuchen, die einem passen.

      Es ist echt gut, daß die so
      abgestürtzt sind. Und schön ist, daß dann solche Leute alles dafür tun,
      daß die wieder unter 5% kommen (ich hoffe es zumindest).

      • Longcheck

        Ich könnte ja fast zustimmen, nur doofblinde Kommentare, schon gar nicht die von der AFD, lese ich aus Protest nicht. ;-))
        (nicht falsch verstehen, sind da kpl in einem Boot..)

    • cleeee

      Der Artikel ist ja absoluter Schwachsinn. Voller Unwahrheiten und Polemisierungen. Die Kommentare von anderen Personen unter diesem Artikel sind genauso lächerlich. Unglaublich!

      • Longcheck

        Jepp, willkommen in der Realität von Diesel-Deutschland.
        Ich schaue mir ab und zu mal wegen des MobBarometers Kommentare bei t-online an, wenn die, wie in der jüngeren Zeit öfter sogar mal positiv zu BEV berichten.
        Da sind die Kommentare beim Lindner-Artikel noch Watte.

        Hoffen wir mal, dass diese Realität sich schnell ändern wird…

  • Longcheck

    Weiterhin Dreck durch verpestete Luft für alle „dank“ dem Blockieren unserer Politiker.
    Wir war das noch bei den Amtsübernahmen der Regierung?: „Schaden von der Bevölkerung abwenden“ , so oder ähnlich der Amtseid – eine Farce

    Heute in der SZ:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/abgas-affaere-berlin-blockiert-strengere-abgastests-1.3477019