Tesla Grohmann Automation: Elon Musk gibt Jobgarantie

Tesla-CEO Elon Musk hat laut Deutscher Presse-Agentur einen Brief an die Mitarbeiter von Tesla Grohmann Automation geschrieben und den Mitarbeitern darin ihre Jobs garantiert. Diese waren um ihre Arbeitsplätze besorgt, nachdem das Unternehmen kürzlich bekannt gab, sich von allen Kunden zu trennen und zukünftig nur noch für Tesla zu produzieren.

Im Brief sei demnach zu lesen, dass Musk jeden bei Tesla Grohmann versichere, „nicht in absehbarer Zeit, und ganz sicher nicht in den nächsten fünf Jahren“ einen Personalabbau durchzuführen oder betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen. Zudem erwarte man auch nach diesen fünf Jahren „weiteres Wachstum bei Tesla Grohmann und keinen Personalabbau.“

Gegenüber der IG Metall zeigte sich Musk hingegen kritisch. Er schrieb, dass die Gewerkschaft die Mission von Tesla, den Übergang zu nachhaltiger Energie zu beschleunigen, nicht teile. Die IG Metall forderte zuletzt einen Tarif- und einen „Zukunftssicherungsvertrag“ von Tesla. Als man eine nicht zufriedenstellende Antwort erhielt, wollte man prüfen, ob Streiks möglich wären.

Tesla will hingegen weiterhin direkt mit den Mitarbeitern sprechen, außerdem sei man bereit für einen Streik. „Wir erwarten keine Folgen für den Zeitplan beim Model 3“, erklärte das Unternehmen.

Wie bereits zuvor bietet man jedem Mitarbeiter 150 Euro mehr Lohn im Monat an. Zudem soll jeder Mitarbeiter von Grohmann Tesla-Aktien im Wert von 10.000 US-Dollar erhalten, die vierteljährlich über die nächsten vier Jahre ausgeschüttet werden. Obendrauf gibt es einen Sofort-Bonus in Höhe von 1.000 Euro in bar. „Im Endeffekt wird jeder Tesla-Grohmann-Mitarbeiter die Chance haben, mit Gehalt und Aktienanteilen deutlich mehr zu verdienen als es in der Branche und relativ zu den Lebenshaltungskosten in Prüm üblich ist“, versprach Musk in seinem Brief.

  • theBIGeasy

    „Im Endeffekt wird jeder Tesla-Grohmann-Mitarbeiter die Chance haben,
    mit Gehalt und Aktienanteilen deutlich mehr zu verdienen als es in der
    Branche und relativ zu den Lebenshaltungskosten in Prüm üblich ist“,
    versprach Musk in seinem Brief.

    Wie sah denn seine Antwort bezgl. der Lebenshaltungskosten in Fremont aus? Da bezog er sich dann nur auf das in der Branche übliche Lohnniveau, nur dass die Werke der anderen Hersteller nicht in der teuersten Region der USA stehen.

    • Fritz!

      Was hat den die Eifel mit den Lebenshaltungskosten in Fremont zu tun?

      Egal, Hauptsache Sie können eine positive Nachricht von Tesla/Elon Musk negativ darstellen. Es scheint Ihr Hauptanliegen zu sein, abwertend über Elon Musk zu schreiben.

      • theBIGeasy

        Lieber Fritz, es geht nur um die Konsequenz seiner Argumentation. Das Argument der Arbeiter in Fremont ist, dass die Lebenshaltungskosten zu hoch für die bezahlten Löhne sind. Musk verwies daraufhin auf den Branchendurchschnitt.

        In Prüm sind dann hingegen, weil für Tesla günstig, die Lebenshaltungskosten zu berücksichtigen. Das ist keine konsequente Argumentation, oder? Können Sie mir nun folgen?

        Ob Tesla darüber hinaus in 5 Jahren noch existiert oder schon von der Schuldenlast erdrückt wurde, weiß auch keiner. Das Risiko ist aber sehr real und nicht unwahrscheinlich.

        • Kyle Seven

          Erstens ist das nicht seine Hauptargumentation, zweitens hat Fremont nichts mit der Eifel zu tun.

          • theBIGeasy

            „zweitens hat Fremont nichts mit der Eifel zu tun.“ Es tut mir leid, aber ich weiß nicht, wie ich es Ihnen bgreiflich machen soll.

        • ThomasJ

          Lieber theBIGeasy (zumindest in der Anrede entwickeln wir einen sehr freundlichen Umgang 😉 ). Lesen Sie doch den Artikel noch einmal durch, insbesondere auch den letzten Abschnitt und lassen Sie sich diesen auf der Zunge zergehen. Ebenso in welcher Zeit wir heute leben, wie eine Jobsicherheit generell aussieht und informieren Sie sich, welche grossen Firmen ihre Mitarbeitenden entlassen, wenn es die Bücher verlangen oder eine Reorganisation bevorsteht..

          …“ Ob Tesla darüber hinaus in 5 Jahren noch existiert oder schon von der Schuldenlast erdrückt wurde, weiß auch keiner. Das Risiko ist aber sehr real und nicht unwahrscheinlich.“

          Ob die deutschen Autobauer mit den Zulieferer in 5 Jahren gar nicht, spät oder nur mit sehr grossem Ressourcenverlust das E-Zeitalter schaffen ist auch ein Risiko (grösser) und leider auch real. Das macht mir (auch wenn nicht selbst betroffen) bedeutend mehr Sorgen. Und es sind sehr viel mehr Menschen betroffen. Auch eine Spekulation.

          Und wenn ich schon zum x-ten mal damit nerve, hat es trotzdem an Gültigkeit nicht verloren: Disruptive Technik/Innovation.

          • theBIGeasy

            Grüezi Thomas,
            das mag ja ganz gut tönen, was Musk da verspricht, aber betrachten Wir das mal genauer:

            Den Grohmann-MA fehlen etwa 400€ im Monat zum Tariflohn. Musk bietet 150€/Mon. + 1.000€ + 10.000€ in Aktien (der Wert kann steigen oder fallen) über 4 Jahre.
            Wenn man sich auf die Einführung des IG Metall Tarifs einigt, dann bekommen die MA jetzt(!) 400€/Mon. mehr, plus ausgehandelte Tariferhöhungen in der Zukunft. Die Differenz von mind. 250€ über 4 Jahre sind 12.000€. Musk will 11.000€ oben drauf legen. Sind es jetzt die 1.000€ die ihn stören?

            Ich, als MA, würde mich auch für den TV entscheiden und wenn ich mich an Tesla beteiligen will, dann kann ich ja von den 250€, die ich mehr im Monat habe, Aktien kaufen. So hat doch jeder die Chance mit Tesla reich zu werden, wenn er will. Warum der Zwang? Wo ist also das Problem, dass man sich mit Händen und Füßen gegen die IG Metall stemmt. Die andren (VW, Mercedes, BMW, Bosch etc.) akzeptieren das ja auch. Ein TV sorgt für Sicherheit – auf beiden Seiten.

            Fakt: Tesla ist hoch verschuldet und rettet sich, trotz Subventionen in Milliardenhöhe, von KE zu KE.

            Und wie schnell bei Tesla obsolet werden kann durften ja gerade erst 3.000 ehem. SolarCity-MA erfahren.

            Das einzige disruptive, was ich bei Tesla erkennen kann sind Bilanz, GuV und OCF. Wie Sie merken zweifle ich an der Gültigkeit Ihrer Aussage.

            Tesla ist ungefähr so disruptiv wie Uber, die mit Milliarden und unlauteren Machenschaften (Scheinselbständigkeit und damit Unterschlagung von Sozialabgaben, Abwälzung der Kosten auf die Fahrer) den Taxi-Markt erobern wollten.
            Falls sie auf etwas anderes aus dem Artikel hinauswollten, dann zitieren Sie einfach besagte Stelle.

          • Juerg_U

            Fakt ist, dass Tesla ca. 2-3 Mia. verbrannte, bei einem Firmenwert von 46 Mia. nicht so schlimm. Wenn man sieht was bisher erreicht wurde erst recht nicht. Als Vergleich, BMW Mercedes und Konsorten investieren im Moment ein Mehrfaches um aufzuholen, ob sie es schaffen ist sehr ungewiss. Tesla bekommt keine Subventionen. Es handelt sich hier um Förderung von Elektrofahrzeugen dieses Geld haben sie zurecht bekommen und muss nicht zurückgegeben werden. Weil die Deutschen nicht liefern können bekommen sie halt auch nichts.

          • ThomasJ

            Sie haben schon verstanden, dass Tesla Grohmann übernommen hat (!), die MA (inkl. IGM) nicht ein Wunschkonzert veranstalten können, das anscheinend zu Patronzeiten kein Thema war, sie jetzt eine annehmbare Lösung von EM serviert bekommen? Und sie kommen mit Ihren Rechenbeispielen?
            Wie sehen diese Rechenbeispiele für die MA aus, wenn der klassische Autobauer und ihre Zulieferer den Anschluss verpasst haben?
            Ich bin dann mal im Wochenende, das ich Ihnen auch (ein schönes) wünsche.

          • theBIGeasy

            Sie enttäuschen mich. Fakten tun Sie dann als „Rechenbeispiele“ ab. Sie haben doch behauptet, dass Musk ein tolles Angebot gemacht hat. Das hab ich nur relativiert. Und sie irren sich, schon zu „Patronzeiten“ war das ein Thema. Musk hat es sich selbst zuzuschreiben, dass nun die IGM mitspielen darf. Wie gesagt >50% der MA.

            Und sie als Schweizer wissen es vielleicht nicht, aber in Deutschland gilt das GG Art. 14 Abs. 2. Schlagen Sie es mal nach.

            Es gibt hier Regeln, an die hat sich auch ein Herr Musk zu halten. Ich bin gespannt, wie die Diskussion verläuft, falls er in der Schweiz einkaufen geht. Das würde ich zu gern verfolgen.

            Und machen Sie sich keine Gedanken um die dt. Automobilindustrie, die wird es länger geben als Tesla.

            Auch Ihnen ein schönes Wochenende.

          • W. Müller

            Wie das in der Schweiz ausgehen würde: Hier würde man ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit solche Steine, wie das jetzt passiert, nicht in den Weg legen.

            Ich finde das jetzt aber etwas arg pathetisch und recht scheinheilig, wenn Sie hier auch noch anfangen das GG der Bundesrepublik Deutschland zu zitieren. Sie wissen selbst gut genug, wie viele deutsche Firmen sich daran und an die von Ihnen jetzt so hoch gelobten deutschen Regeln halten. Der Anteil dürfte im Promillebereich liegen.

          • W. Müller

            Uih, jetzt wird es echt richtig unglaubwürdig. Tesla erhält keine Subventionen im Sinne der Definition.
            Was das „hoch verschuldet“ angeht so machen Sie jetzt aber Witze oder?
            Amazon war auch lange Zeit „hoch verschuldet“ bis die nach der Gründung in den 1990er dann endlich Ende der 2000er in die Gewinnzone kamen.

            Wo war denn die IG Metall all die Jahre vorher als Grohmann ebenso die gleichen Löhne zahlte, die jetzt angeprangert werden? Da hat das auch keinen interessiert. Etwas scheinheilig das Ganze.

          • theBIGeasy

            Subventionen Stand 2015: http://www.latimes.com/business/la-fi-hy-musk-subsidies-20150531-story.html

            Da muss man aber ein paar Milliönchen für SpaceX rausrechen.

            Schulden Tesla Stand 31.12.16: $16,8 Mrd. bei einer gesamt Bilanzsumme von $22,7 Mrd. Das heisst, das EK beträgt gerade mal $5,9 Mrd. An Subventionen flossen direkt $4,9 Mrd. plus IPO und alle Kapitalerhöhungen. (das Ausrechnen spar ich mir bei Ihnen, Sie würden es eh nicht verstehen wollen.) Tesla verbrennt Geld. Sonst würde das EK nicht nur durch die KEs wachsen.

            Wie ich einem anderen Beitrag entnahm sind Sie Schweizer, richtig?
            Wenn Sie den ganzen Fall aufmerksam verfolgt hätten, dann wüssten Sie, dass es schon länger Bemühungen gab einen TV einzuführen. Die Gewerkschaft darf aber erst in Verhandlung treten wenn mind. 50% der Belegschaft dieser angehören, das ist nun geschehen. Nicht scheinheiliges hier. Oder?

          • W. Müller

            Genau jetzt haben wir es nochmal allzu deutlich: Sie interpretieren wieder einmal. Was ich bin oder nicht hätten Sie durch aufmerksames Lesen meiner Kommentare herausfinden können.

            Aber gut, haben Sie diese Quelle gebracht. Hier wird klar, dass Tesla an sich keine Subventionen erhalten hat. Es geht um Umwelt-Credits, Steuervergünstigungen und rückzahlbare Anreize zu Gigafactory sowie Bonus-Zahlungen an die Käufer der Tesla Fahrzeuge.
            Tesla selbst hat keinerlei Subventionen erhalten. Wenn doch, bitte zitieren Sie die genaue Stelle in der Quelle.
            Wenn Sie das nicht können: Sie haben mal wieder frei interpretiert.

            Was die Zahlen der Schulden angeht, zeigen Sie einmal mehr, dass Sie herzlich viel schreiben mit herzlich wenig Grundwissen.
            Als optimale Eigenkapitalquote werden 33% angesehen. Das wären bei der von Ihnen genannten Bilanzsumme ca. 7.1 Mrd US$ an Eigenkapital. Soweit weg ist Tesla vom Optimum mit den 5.9 Mrd US$ da nicht.
            Auf keinen Fall sind die von Ihnen genannten Zahlen ein Indiz für „hoch verschuldet“.
            Dass Tesla „Geld verbrennt“ erkennt man bestens am Cash Flow und ist unbestritten. Aber auch hier: Das hat Amazon jahrelang auch gemacht. Die Amis „ticken“ halt anders als die „deutsche Sparbuchmentalität“. Logisch muss irgendwann die Kehrtwende kommen und Tesla in die Gewinnzone kommen. Solange aber die Kredite bedient werden und sich Investoren finden kann das noch eine Weile gehen.

          • Graf

            Wenn Sie behaupten Tesla wäre hoch verschuldet entspricht das nicht der Realität , es sind abgesicherte Kredite die in Anbetracht des Firmenwertes nicht bedenklich ist, zumal Tesla immer auf Barreserven in Milliarden Höhe zurückgreifen kann.
            Sind Sie denn noch in einem anderem Forum tätig wo Sie soviel Zeit verbringen wie in diesem Teslamag ? was ich mir nicht vorstellen kann wenn Sie noch einer geregelten Arbeit nachkommen wollen, oder machen Sie das Hauptberuflich Tesla schlecht zu reden ? ihre Argumente sind einseitig und und die Quellen ebenso.

          • theBIGeasy

            Graf, Sie verwechseln Barvermögen mit Barreserven.

          • Graf

            Sie sind mir eben auf den Leim gegangen, Sie suchen nach dem Haar in der Suppe , die echten Fakten ignorieren Sie oder wollen diese ausblenden.

          • W. Müller

            Das Beste ist ja noch, hier von „hoch verschuldet“ zu schreiben, wie der BIGeasy, bei einer Eigenkapitalquote von Tesla von 26%, wie seine selbst gezeigten Zahlen beweisen.
            Die Eigenkapitalquote deutscher Unternehmen beträgt im Schnitt 28,7%.
            Redet er da auch von „hoch verschuldet“? Wohl kaum.
            Aber eben: Quellen im eigenen Sinne mal eben frei interpretiert und allen Kontrahenten Unterständnis und „Benebelung“ vorwerfen ist auch eine Methode sich die Welt zurecht zu legen.

          • theBIGeasy

            Haben Sie mich etwa reingelegt? Ich kann nur nicht erkennen wo.
            Was sind denn die „echten“ Fakten? (Sie meinen wahrscheinlich die wichtigen)
            Bei den Bilanzzahlen Tesla’s SEC filings meine Quelle.

          • W. Müller

            Schreib ich ja. Wenn man seine Antwort liest, wird klar: Er legt sich die Fakten zurecht und merkt noch nicht einmal in welche Widersprüche er sich verstrickt.
            Und nennt dabei eine noch akzeptable Eigenkapitalquote von 26% wie bei Tesla „hoch verschuldet“.
            Die Frage wäre nur: Ist er wirklich so verblendet und sieht das nicht oder weiß er es im Grunde genau, möchte aber hier Stimmung machen und macht daher auf einen, der mit Zahlen um sich wirft und tut so als hätte er den Durchblick. Aber wie auch anderwo schon stand: Gut, beschäftigt man sich aufgrund seiner Halbwahrheiten mit dem Thema nochmal genauer.

          • Fritz!

            Nein, er legt sich die Fakten nicht zurecht, wie er sie gerne hätte. Er hat alternative Fakten! Und Nebelkerzen. Ganz viele davon.

            Auch hier fällt mir wieder der Spruch in, der gut zum genzi gepaßt hat:
            Mit einem Ignoranten zu diskutieren, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Sie wirft die Figuren um, kackt aufs Brett und stolziert rum, als hätte sie gewonnen.

        • W. Müller

          Auch hier, wo ist die Quelle zu der Sache mit den Löhnen und der Lebenshaltungskosten in Fremont?

          • theBIGeasy

            Lieber Herr Müller,

            ich habe meine Fakten zusammen und gepruft, bevor ich etwas poste.
            Lebenshaltungskosten: https://www.expatistan.com/cost-of-living/index/north-america
            Löhne (von Musk selber bestätigt): https://electrek.co/2017/02/24/tesla-union-elon-musk-addresses-employees/

            Die Werke der anderen Hersteller liegen z,B in Kentucky oder Detroid (Preisindex von 143 bzw. 146)

            Und hier ein direkter Vergleich zw. San Jose (Nähe Fremont) und Detroit: https://www.expatistan.com/cost-of-living/comparison/detroit/san-jose-california

            Jetzt haben Sie, wie gewünscht, die Quellen. Jetzt dürfen Sie gerne Kritik an meiner Ausführung üben. Ich bin gespannt.

          • W. Müller

            Also entweder sind Sie so dreist oder Sie wissen es nicht besser:
            In den USA können 50km sehr viel ausmachen, was die Lebenshaltungskosten angeht.

            Sie geben eine Quelle an, die 50km entfernt liegt von der Tesla Factory.

            Wie ich schon schrieb: Sie interpretieren die Quellen mit quellenfernen Transferschlüssen in Ihrem Sinne.

            Zeigen Sie doch bitte eine Quelle, die das etwas genauer belegt, was Sie behaupten. Sie machen sich unglaubwürdig.

            Die von Ihnen zitierte Quelle aus electrek gibt doch genau das Gegenteil wieder von dem was Sie behaupten. Elon Musk zieht hier den Vergleich mit anderen Autobauern. Sagt aber gleichzeitig, dass man bei Tesla 100.000 mehr hat an geldwerten Zuwendungen als langjähriger Mitarbeiter als bei den anderen Autobauern. Das steht ziemlich im Widerspruch zu Ihrer Aussage.

            https://electrek.co/2017/02/24/tesla-union-elon-musk-addresses-employees/

          • theBIGeasy

            Sie bringen einen ob Ihrer Sturheit zur Verzweiflung. In den USA sin 50km nichts.

            Was Musk da vorrechnet mit seinen tollen Aktienoptionen. Die muss man sich von dem tatsächlichen Gehalt auch erstmal leuisten können. Aber das können Sie wahrscheinlich nicht nachvollziehen, da bei Ihnen wohl Geld keine Rolle spielt. Man hat es eben. (Kein Neid, nur eine Vermutung).

            Bitte Fremont vs Detroit: https://www.numbeo.com/cost-of-living/compare_cities.jsp?country1=United+States&country2=United+States&city1=Detroit%2C+MI&city2=Fremont%2C+CA&tracking=getDispatchComparison

            „You would need around 5,046.87$ in Fremont, CA to maintain the same standard of life that you can have with 4,100.00$
            in Detroit, MI (assuming you rent in both cities).“

            Man muss also rd. 25% in Fremont mehr verdienen um den gleichen Lebensstandard wie in Detroit zu haben. Das Einkommen muss aber auch verfügbar sein. Hift nichts, wenn es in Aktien gebunden ist.

            Es ist schade, dass man Ihnen alles Mundgerecht servieren muss und sie anscheinend zu keiner Transferleistung im Stande sind.. Wie sagte schon Goethe:
            „Gebt Ihr ein Stück, so gebt es gleich in Stücken!

            Solch ein Ragout, es muß Euch glücken;

            Leicht ist es vorgelegt, so leicht als ausgedacht.

            Was hilft’s, wenn Ihr ein Ganzes dargebracht?

            Das Publikum wird es Euch doch zerpflücken.“

          • W. Müller

            Nun das mit der Sturheit sehen viele hier auch so; nur nicht bei mir sondern bei Ihnen.
            In den USA sind 50m bereits sehr viel. Gehen Sie mal nach New York und überqueren die nordwestliche Strassen-Ecke am Central Park. Da kommen Sie innert 50m vom Reichenviertel quasi ins Ghetto.

            Auch hier wieder eine Annahme: Vorausgesetzt, man lebt zur Miete.
            Annahmen über Annahmen.

            In den USA ist es durchaus üblich, geldwerte Vorteile auch anders zu erhalten als Mitarbeiter. Das hat natürlich mit deutscher Sparbuchmentalität nichts zu tun.
            Was also wollen Sie uns hier weismachen?

          • ThomasJ

            Wie sagte schon Gandhi (der Name kam in diesem Blog auch schon vor):

            Zuerst ignorieren sie dich,
            dann lachen sie über dich,
            dann bekämpfen sie dich und
            dann gewinnst du.

            Sie sind in der dritten Zeile unterwegs.

          • W. Müller

            Genau so ist es. Früher hatte ich den „großenLeichtsinn“ als ernsthaften Diskussionspartner gesehen. Seitdem er hier aber die für Tesla-Gegner üblichen Falschangaben und Halbwahrheiten bringt garniert mit Quellen, die er ganz in seinem Sinn uminterpretiert, ist er für mich absolut unglaubwürdig geworden.
            Dazu kommen seine eigene Überhöhung und die Tesla-Befürworter als benebelt hinstellen. Der ist genauso auf einer Mission wie der GSP oder der K.Genz (dann hätte er aber einen Super-Sprach- und Benimmkurs absolviert).
            Wenn man sein „…Es gibt hier (in Deutschland) Regeln, an die hat sich auch ein Herr Musk zu halten..“ mal zwischen den Zeilen liest, weiß man ungefähr, woher der Wind weht. Habe ich auch unten so geschrieben.

          • theBIGeasy

            Hallo Thomas,
            wie war das Wochenende? 😉

            Sie sollten es präzisieren, ob ich in der Weißheit „sie“ oder „dich“ bin.

            Wissen Sie, wer lustiger Weise diesen Spruch sinngemäß vor nicht all zu langer Zeit von sich gegeben hat?

            „First they think you’re crazy, then they fight you, then you change the world.“

            Quelle: http://www.businessinsider.com/elizabeth-holmes-fires-back-at-her-critics-2015-10?IR=T

          • ThomasJ

            „Sie sollten es präzisieren, ob ich in der Weißheit „sie“ oder „dich“ bin.“
            Da bin ich geneigt, mit dem von Ihnen zitierte Gedicht von Goethe gleich zurück zu antworten.
            Der Link soll wohl ein Tiefschlag Richtung Gandhi sein, ihn so zum verzitieren!
            Und ja, bei der E-Geschichte die das gerade so abgeht, finde ich dieses Gandhi Zitat sehr passend! Damit da keine Missverständnisse entstehen.
            Bin dann mal weg …. .

          • theBIGeasy

            Nein, nicht Richtung Gandhi.
            Und ich hab auch nichts gegen eMobilität, im Gegenteil. Und mir ist auch niemand bekannt, der diese bekämpft.

            Bleiben Sie weg… 😉
            Schönes WoE

          • W. Müller

            Wobei ja noch die Frage zu stellen wäre: Was in alles in der Welt ist „Weißheit“, wie BIGeasy schreibt.
            Ok, das ist jetzt vielleicht etwas zu kleinlich. Aber fiel mir so auf.

          • mattAUT

            was wollen sie eigentlich erreichen? das weniger Leute Elektroautos kaufen? soviel Zeit möchte ich mal haben. man kann sich schon auf ein Thema versteifen wie man hier deutlich sieht.

          • W. Müller

            Der ist auf einer Mission, mit solchem Eifer wie der hier tagein tagaus gegen Musk und Tesla schreibt, interpretiert, Halb- und Unwahrheiten verbreitet grenzt das für mich an Fanatismus.
            Oder es ist ein gut bezahlter Job. Oder er hat seinen Job schon wegen Tesla verloren. Alles Spekulationen. Wir wissen es nicht.
            Jedenfalls steckt er viel, sehr viel Energie hierein.

          • E.OFF

            ach wissen Sie für alle die das treiben schon länger verfolgen… günspanpolierer und Co haben es auch nicht fertig gebracht die Absatzzahlen und Reservierungen im Deutsch Sprachigen Raum umzukehren.
            Sind es vielleicht die regelmäßigen Predigten von EM oder das Produkt selbst das die Menschen überzeugt?
            Ein mal Tesla fahren und ich war infiziert…
            Und daran wird auch theBIGeasy nichts ändern 🙂

          • W. Müller

            Ging mir auch so; mit dem Tesla Fahren. Der größte Fehler meines Lebens: Die Probefahrt. Der Musk muss da Drogen ins Auto einbauen. Anders ist das Dauergrinsen nicht zu verstehen wenn man in dessen Autos sitzt.

            Was unsere „Freunde“ BIGeasy, GSP, Erna und Genz & Co angeht:
            Die kommen leider immer so frustriert herüber. Manch einer – wie auch der GSP – sind am Anfang durchaus sehr gute Sparringspartner. Nur leider driften die alle regelmässig in eine Mission ab, die sie dann wörtlich mit missionarischem Eifer verfolgen und links und rechts vergessen.
            War auch aus meiner Sicht beim BIGeays so: Anfangs durchaus sehr gute, kritische Beiträge. Dann aber immer mehr diese klischeehaften Halbwahrheiten und Unwahrheiten zu Tesla und Musk. Schade.

          • E.OFF

            Ich Stimme Ihnen 100% zu, gegen Opposition ist nichts einzuwenden wenn man sich Sachlich auf Augenhöhe trifft…

          • Fritz!

            Das spricht aber eher ein wenig für bezahlt, finde ich. Erst einen guten Ruf aufbauen und dann zuschlagen. Bringt nur nichts, soviel Zeit aufzuwenden, um so einen Müll zu schreiben, bzw. die Fakten so zu drehen, das sie für ihn gut aussehen und angeblich seine Argumentation unterstützen. Ist nur doof, wenn die Gegner auch lesen/recherchieren können.

            Da habe ich dann eher eine andere Idee: der ist Grundschullehrer. Er ist der King, alle glauben ihm, er wird angehimmelt und sein „Fakten“ stellt kein Kind in Frage. Wäre das eine Option?

          • Fritz!

            Bei Genz hatte ich ja die Idee, daß der als Kind mal bei einem Elektro-Auto einen Stromschlag bekommen hat (weil er da irgendwo rumgefummelt hat) und seitdem alles, was mit Strom zu tun hat, bekämpft. Also Toaster, Tesla und ähnliches.

            Beim BigDingsda habe ich noch kein Konzept gefunden, er interpretiert aber auch munter Quellen um und scheint ein (wenn auch kleineres) Leseverständnissproblem zu haben.

      • W. Müller

        Lieber Fritz, das wissen wir doch bereits, dass es nur und ausschliesslich darum geht, Tesla oder speziell Elon Musk abzuwerten und alle, die Tesla gut finden als vernebelt hinzustellen.

        Fakt ist, Grohmann zahlte ja auch in der Vergangenheit – vor Tesla – nicht mehr Lohn. Tesla hat nur die Löhne übernommen und nicht gesenkt. Jetzt wird erhöht und etwas angeboten und es wieder nicht gut?

      • mattAUT

        das tut diese Person übrigens auch auf electrek. dort sind die Reaktionen 1:1 die gleichen wie hier.

        extra anmelden auf diversen Internetportalen um sich den Pessimismus von der Seele zu posten. manchen ist echt langweilig 😉

    • Sie gehen mir gewaltlig auf die Nerven. Nerven Sie doch andere mit ihrem Denken aus dem 20. Jahrhundert. P.S.: Das diskutieren mit Ihnen lohnt sich nicht…

      • theBIGeasy

        Kleiner Tipp für Ihre Nerven: klicken Sie einfach auf meinem Namen und in der Benutzerkontrolle rechts oben dann auf die drei Punkte. Im Drop-Down-Menü dann auf „Nutzer Sperren“ und schwups bin ich weg.

        • Longcheck

          Ganz herzlichen Dank für die Erinnerung an diese Funktion – geht doch. Endlich mal ein guter Beitrag.

      • Karl

        Ausblenden hilft.

        • Longcheck

          erledigt

      • Longcheck

        … Jepp, und zwar deshalb (noch einmal aus Wikipedia zu Trollen):
        …Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die ihre Kommunikation im Internet auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielt. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen….

        … Wichtig ist in jedem Fall, die Ruhe zu bewahren. Spontan zu reagieren ist nicht ratsam…

        …Ein Mittel, um Foren vor Troll-Beiträgen zu schützen, ist das Informieren der Benutzer über das Phänomen und die typischen Eigenschaften von Trollbeiträgen. Viele Internetportale und -foren begegnen dem Phänomen im Vorfeld, indem nur registrierte Nutzer (beispielsweise Autorisierung per E-Mail und weitere Daten) zugelassen werden. Dadurch ist es möglich, einzelne Trolle seitens der Administratoren zu sperren und ihre Zahl somit zu begrenzen…

        …Die anderen Teilnehmer der Diskussion können Troll-Diskussionen begegnen, indem sie auf Beiträge des Trolls grundsätzlich nicht eingehen. In der Netzkultur bezeichnet man dies mit der Phrase „Trolle bitte nicht füttern!“ (engl. „Do not feed the troll“ Den Troll nicht füttern, als Akronym DNFTT). Damit entzieht man den Trollen die Aufmerksamkeit, die sie erhaschen wollen…

        Fazit: ?…

    • W. Müller

      Quelle bitte zur Region Fremont und Lohnniveau etc.
      Ansonsten ist das mal eine Behauptung, die im Raum steht.
      Danke.

    • MRd74

      Einen Daumen Hoch kriegen sie dafür dass dank ihrer Kritik, ob berechtigt oder nicht, sich alle hier in Recherchen stürzen. Fast immer, wie schon früher mit Genz und Mitstreitern, gehen die Tesla wohlgesinnten beruhigt aus der Diskussion. Frisch gestärkt im Glauben dass Tesla und EM etwas besonderes sind und unsere Unterstützung verdienen.

      • theBIGeasy

        Ich danke Ihnen für Ihre warmen Worte. Leider musste ich jetzt zur ultima ratio greifen und W. Müller sperren. Ich kann mit vielem umgehen, aber lügen und verleugnen geht mir dann doch zu weit.

        In einem Jahr mach ich dann den Nelson Muntz. (Ich hoffe das sei mir dann gegönnt=)

      • W. Müller

        Das stimmt wohl. Aber er wird langsam zum Genz. Auch was sein Leseverständnis angeht.

        Hat er mich doch indirekt als „Arschloch“ betitelt.

        Zitat theBIGeasy: „Ich sage nicht, dass Sie ein Arschloch sind, aber was Sie da von sich geben, klingt für mich nach Arschloch“

        Ich vermute mal der Genzi mit nem Super-Kurs in Benimm und Rechtschreibung. Nur leider schlägt es manchmal noch durch 🙂

        PS: Ich glaube der versteht Deine Replik nicht wirklich.

        • MRd74

          Das er es nicht versteht hab ich mir auch gedacht, obwohl ich mir das nicht so Recht vorstellen kann. Ehrlich gesagt vermisse ich die genzigen schon ein bisschen. Was das A-wort betrifft, sowas ist einfach nur traurig. Mal sehen vielleicht entschuldigt er sich ja noch bei Gelegenheit und er ausgekühlt ist.

          • W. Müller

            Leseverständnis eben. Darauf bezieht sich auch sein „lügen und verleugnen“ weil er die Feinheiten und Nuancen der deutschen Sprache wohl doch nicht so verstehen kann, liest er nur Schlagworte und interpretiert dann seine eigene Sicht da hinein. Das das zu Frustrationen führen kann, verstehe ich schon irgendwie.

            Ja der Genzi war schon ne Marke. Vor allem, wenn er sich in Rage geschrieben hat und Buchstaben sowie ganze Sätze durcheinander geschrieben hatte. Aber vom Uminterpretieren der Quellen erinnert mich der BIGeasy stark an den Genzi. Auch vom Eifer her was die Person Musk und die Firma Tesla angeht sind Ähnlichkeiten nicht von der Hand zu weisen.

          • theBIGeasy

            Ihrem Post entnehmen ich, dass sie mich wohl irgendwie gegrillt haben. Hut ab.
            Zu W Müller: Wenn dieser alles erzählen würde und nicht nur den einen Ausschnitt, dann ergäbe sich ein anderes Bild. Von daher hat er sich seine Auszeichnung wirklich verdient.
            Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

          • MRd74

            Gegrillt? Nicht mit Absicht! Immer schön cool und sachlich bleiben. Dann gibt es auch keine „Missverständnisse“. Nicht immer einfach aber wenn man seinen Diskussionspartnern nicht in die Augen schauen kann um so wichtiger!
            Schönes Wochenende allen!

          • theBIGeasy

            Ich bin ganz ruhig, dann hab ich da schon wieder was nicht mitgekriegt. Das zwischen den Zeilen lesen ist ohne Augenkontakt halt schwierig. Und das war auch nicht als Angriff gedacht.
            Ihnen auch ein schönes WoE.

          • W. Müller

            Jetzt hat er es eingesehen. Aber von Entschuldigung keine Spur. Weil ich ihn sprachlich ebenso „gegrillt“ habe, wie er es nennt, fühlt er sich mit dem A-Wort im Recht.
            Schade eigentlich. Aber es zeigt für mich auch, dass er keine Argumente mehr hat und sich nur noch mit Kraftausdrücken aus seiner Frustration helfen kann.
            Für jemanden, der andere hier ständig belehren will und auch noch als „benelbelt“ bezeichnet, ist er ziemlich dünnhäutig, wenn man ihm seine sprachlichen Grenzen aufzeigt. Wie immer bei mir in höflicher Form geschehen.
            Aber eben: Das kann ja jeder selbst nachlesen.

        • E.OFF

          die Schreiben in Schicht bis 20 Uhr schreibt GSP danach Genz :-))

          • W. Müller

            Der war gut. Könnte passen. Nur wo bringen wir da die Erna unter?

          • E.OFF

            ups… Erna hatte ich verdrängt…
            Denke Erna wird im back-office einiges zu tun haben…

          • W. Müller

            Ich glaube Erna diktiert per Headset beim Bügeln dem Genzi die Texte, damit er nicht wieder Buchstaben und ganze Sätze durcheinanderwirbelt

  • Richard Müller

    Leider glaube ich, dass die Mitarbeiter in der Eifel finanztechnisch noch relativ konservativ sind (im Durchschnitt). Daher denke ich, dass man da eher denkt: Aktien? Jaja…und am Ende bin ICH pleite.

    • Dann sollen die sich einen neuen Arbeitgeber suchen. Tesla ist ein Unternehmen aus dem 21. Jahrhundert. Denn selbst mich nervt die konservative Denkweise gewaltig und verstehe sowas gar nicht. Mit dieser Denkweise wird man nämlich nicht viel Geld verdienen…

      • Richard Müller

        Geht mir genauso. Solche Menschen müssen es leider auf die harte Tour lernen, dass sich die Welt immer weiter verändert.

  • Sonntagskuchen

    Tatsache ist:

    Musk bietet den Mitarbeitern mehr Lohn als vorher (Tarifvertrag mal ausgeblendet).
    Tatsache ist: der Laden wurde gewollt verkauft.

    Das reicht doch an Tatsachen, oder?

  • W. Müller

    Etwas OT, aber jetzt lässt da jemand echt „die Hosen runter“. Traurig aber wahr.
    @TK Was hält die Redaktion davon?

    https://uploads.disquscdn.com/images/328bad277fc1ba4794b31dbd76408f27130179e394e816c69a5ab1a62533c54f.jpg

    • Teslamag.de (TK)

      Melden Sie bitte zukünftig solche Beiträge, dann werden diese entweder automatisch entfernt, wenn viele sie melden, oder ich sehe diese eher. Leider kann ich nicht immer alle Kommentare lesen, erst recht nicht, wenn es außerordentlich viele sind.

  • Will_Elektroauto

    Interessant wäre, ob es den Grohmann Mitarbeitern VOR der Übernahme signifikant besser gegangen ist. Korrigiert mich, wenns falsch ist, aber ich habe nirgendwo gelesen, daß VOR der Übernahme dort Tariflohn gezahlt wurde, geschweige denn eine Jobgarantie hatten.
    Für mich liest sich das kurz zusammengefaßt so: Laden wird verkauft, der neue Chef bietet 1000€ Sofortbonus +150 / monat mehr + Aktien für 10000 + 5 Jahre Jobgarantie, und die Gewerkschaft hat nix besseres zu tun als zu beklagen, daß man ja immer noch unter Tarif ist. So richtig verstanden?
    Wenns vorher schon unter Tarif war, sollten sich die Gewerkschaftsheinis mal fragen lassen, was die da unternommen haben… Wenn da nix gekommen ist, sich da aber Jetzt nach der Übernahme Gewerkschafter wichtig tun wollen, fehlt mir jedes Verständnis. Wenns so ist, denke ich ernsthaft über einen Austritt aus der IGM nach..

    Wenn die Bedingungen ja soo schlecht sind, steht es ja jedem frei da nicht mehr zu arbeiten..

    Und nein, nicht daß Mißverständnisse auftreten: Auch ich arbeite in einem Betrieb, wo unter Tarif gezahlt wird. Ich kann das entweder akzeptieren, oder wenn ich Tariflohn will, müßte ich eben wechseln und jeden Tag mindestens 2-3 Stunden im Auto verbringen. Mal ganz davon abgesehen: 400 oben mehr macht maximal 250 Netto unten, den Rest nehmen mir ja die sozialistischen Umverteiler wieder weg, da man ja mittlerweile schon mit Tariflohn zu den „Besserverdienenden“ gehört…. Ob sich dann noch ein Wechsel lohnt, sei dahingestellt

    • W. Müller

      Richtig. Vorher war es auch schon schlecht, was den Lohn angeht. Da hat sich aber niemand beschwert. Spannenderweise kam die Gewerkschaft dann auf den Plan nachdem Tesla/Grohmann die Verträge mit den anderen Autofirmen gekündigt hat.
      Ein Schelm wer….
      OK ist jetzt vielleicht etwas zu viel interpretiert. Aber ein Gschmäckle hat das Ganze schon.

      • Will_Elektroauto

        Genau das: Wem die Bedingungen nicht passen kann sich was anderes suchen. Sollte bei dem Facharbeitermangel kein problem sein…
        Das Thema Firmenübernahme: Das hatte ich gerade. Und hier ist dieses Jahr Nullrunde angesagt, wenn die Arbeitsplätze einigermaßen sicher sind…

    • cleeee

      Willkommen im Sozialstaat. Da findet nunmal eine wie du es behauptest „sozialistische Umverteilung“ statt. Aber Hauptsache „Ich“. Dieser Egoismus in der Gesellschaft ist unglaublich. Manche sind nunmal auf Hilfe angewiesen und leider gibt was Leute die sowas auch ausnutzen.

      • Will_Elektroauto

        Auch wenns jetzt OT wird:
        Es gibt einen Unterschied zwischen Sozialstaat und Selbstbedienungsladen…

        ich selber bin ehrenamtlich im Kirchlich/Sozialen Umfeld unterwegs, spende jährlich einen mittleren 3-Stelligen Betrag an gemeinnützge Organisationen ,Schulpatenschaften in armen Ländern, usw.. Keine Bange, nicht alle sind hauptsache „ich“.. Und ich hoffe mal, cleeee Du kannst ähnliches vorweisen, ansonsten verstehe ich Dein Posting nicht 🙂 …

        Ich bin voll bei Dir: Wer UNVERSCHULDET (!!!) in Not kommt, dem muß ohne wenn und aber geholfen werden. Was man alles offenlegen muß, um ALG2 zu bekommen, das geht nicht. Insofern finde ich den Ansatz des bedingungslosen Grundeinkommens zumindest mal diskutierenswert.

        Wenn jedoch ein Jobangebot abgelehnt wird, weil nach Abzug aller dann anfallenden Kosten, die ja vorher vom Amt erstattet wurden (Miete,Kita Beitrag, GEZ, Fahrkarten..),“zu wenig“ über bleibt (wieviel auch immer das sei) dann sei auch hier mal die Frage gestellt, ob so ein Verhalten nicht auch Spuren von Egoismus enthält. „Aufstocker“ hier mal explizit ausgenommen, das finde ich in der Tat erniedrigend, und wenn jemand das nicht mit sich machen läßt, kann ich das voll verstehen..

        Wer nur Mindestlohn kriegt, hat natürlich fast keine Abgaben, wer jedoch einen Arbeitgeber findet, der ansatzweise sowas wie Tariflohn zahlt, dann schlägt die Abgabenkeule dermaßen zu, daß es nicht mehr feierlich ist. Wenns dann mal 200 mehr gibt, sinds für den Arbeitgeber ja eher 260 mit den AG Anteilen der Sozialversicherung, Unten bekomme ich aber keine 100 raus.
        Und da kriege ich die Hasskappe: Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit Sehe ich ja, was (indirekt) mit meinem Geld geschieht: Wenn es etwas gibt, daß bei einigen Leuten optimal entwickelt ist, dann ist es das Anspruchdenken. Und genau da hört es bei mir auf.

        Nun aber zurück zum Thema,
        Wie schon in anderen Postings erwähnt: wenn die Bezahlung da tatsächlich so weit unter Tarif gewesen ist, muß es in der Vergangenheit mehrere 0-Runden oder zumindest Abschlüsse weit unter Tarif gegeben haben. Wo war die Gewerkschaft da? Streiks? Haustarif? Wieviele waren überhaupt in der Gewerkschaft?
        Von Tesla gibts das Angebot: Mehr Geld monatlich als vor der Übernahme+ Einmalzahlung+ Aktien+ Jobgarantie. Wenn die Alternative „dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen“ ist, würde ich mir 2 mal überlegen ersteres nicht anzunehmen, und ich denke mal auch bei Grohmann werden sich nicht wenige für die Variante 1 entscheiden. Es steht natürlich jedem frei, einem Streikaufruf zu folgen. Ob das das Angebot weiter verbessert wage ich zu bezweifeln, allerdings kann die nächste Lohnerhöhung durchaus auch mal selektiver erfolgen.. Von daher sollten sich die gewerkschafter dort genau überlegen, was die jetzt machen…

  • Longcheck

    Kann ja mal jemand checken, der einen Facebookaccount hat.
    (sorry, selber lehne ich Facebook und WhatsApp konsequent ab…):

    Vor kurzem soll FDPs Lindner dort „eine Ode für den Verbrennungsmotor“ mit völlig falschen und verdrehten Behauptungen geschrieben haben, könnte echten Unterhaltungswert haben 🙂
    Er meint, so der hiesigen Industrie helfen zu können?…

    Vielleicht sollte man ihm mal diesen Artikel eines Bloggers und Buchautors des Sil.Val. übermitteln.
    (wichtig: auch bei „über mich“ lesen, wer das ist..)
    Link:
    https://derletztefuehrerscheinneuling.com/2017/04/21/wie-sich-der-kollaps-der-deutschen-autoindustrie-abspielen-wird/

    • Jakob

      Lindner hat in einer Talkshow Tesla als Vorreiter beschrieben. Glaube das war Lanz

    • Hex

      Ich glaube nicht das es so wie im Beitrag kommen wird (und das ist wirklich schade). Der Umschwung geht langsam und viele der jetzigen Hersteller haben einfach ein zu starkes Image das sie sich so etwas erlauben können. Man vertraut halt leider dem was man schon seit Generationen gefahren ist. Es wird reichen wenn man irgendwann in den nächsten Jahren auf den Zug aufspringt und man wird leider damit auch durchkommen.
      Aber diese Faulheit (+Arroganz?) ist für mich ein zweiter Grund deutsche Hersteller in Zukunft maximal als zweite Wahl zu betrachten.

  • hubiq

    Die Wahrscheinlichkeit für eine Gigafactory in Deutschland dürfte dank Aktionen der IGMetall nicht höher werden.

    • Will_Elektroauto

      Ziel der Verbennerlobby mit Hilfe der Gewerkschaft erreicht, würde ich sagen…

  • Skynet

    Um mal zur Realität zurück zu kommen. Was wäre eigentlich ohne die Gewerkschaft und ohne die Streikankündigung passiert? Ich weiß nicht wann eine Gewerkschaft in kürzester Zeit so viel für seine Mitglieder erreicht hat.

    Ob es EM und Tesla nicht noch bereuen wird?

    • Jens B. H.

      Eher nicht. EM denkt nicht problemorientiert sondern Lösungsorientiert. Daher zahlt er eben einen Obulus an die Mitarbeiter anstatt ewig rumzustreiten. Damit wäre das Problem kurzfristig gelöst. Weil aber die deutschen Gewerkschaften nicht den Hals voll genug bekommen können wird EM sich mittelfristig andere Partner suchen.

    • W. Müller

      Ja, nur hatte die Gewerkschaft vor Tesla als Besitzer nicht die nötige Anzahl Mitglieder bei Grohmann obwohl die Löhne tief waren. Für nicht hat das einen merkwürdigen Beigeschmack. Zumal die Gewerkschaft erst auf den Plan getreten ist, nachdem Tesla die Verträge mit den anderen Autokonzernen kündigte.

  • Graf

    Nach unzähligen Berichten und Fakten kann man zusammenfassend sagen : die Grohmann Automationsanlagen sind bei den Premium Herstellern sehr gefragt, weil sie günsig und gut sind.
    Die Auftragsbücher waren voll, die Löhne der MA war für einen Zulieferer in der Provinz normal aber weit weg von den übertariflichen Löhnen eines schwedischen Autobauers, mit dem die Gewerkschaft immer zum Vergleich heranzieht 25-30% geringer.
    Die Gewerkschaft konnte bis letztes Jahr kaum Mitglieder gewinnen, Lohnforderungen fanden kein Gehör . Die Marge von Grohmann lag bei unter 5%, nötige Investitionen blieben aus , die MA bekamen alljährlich 3 % Lohnanpassung, hätten sie 15-25% mehr Lohn erhalten so müssten auch die Produkte in ähnlicher Größe verteuert werden, doch die Kunden wie Bosch, Volvo und co. wären sicher nicht bereit die Mehrkosten zu tragen und suchen sich dann andere Zulieferbetriebe.
    Grohmann müßte Teile seiner Fertigung ins billigere Ausland verlagern und Stellen abbauen,um wettbewerbsfähig zu bleiben, doch dazu war der frühere Chef auch wegen seinem alter nicht mehr bereit . Der Verkauf war für ihn bequem sich von den Problemen zu lösen.