Tesla Model Y: Mittelklasse-SUV erscheint frühestens Ende 2019 und basiert auf völlig neuer Plattform

Tesla-CEO Elon Musk hat während des Conference Calls mit Analysten nach Veröffentlichung des 1. Quartalsberichts des Jahres bekannt gegeben (via Electrek), dass man das Model Y, Teslas kommende Mittelklasse-SUV, im Jahr 2020 oder bestenfalls Ende 2019 auf den Markt bringen wird.

Analysten und Industrieexperten haben etwas früher mit dem Model Y gerechnet, da man eine einjährige Produktionssteigerung einberechnete, bis Tesla dann schließlich das Ziel von eine Million Fahrzeuge pro Jahr bis 2020 erreicht. Das Model Y sei für dieses Ziel ein Schlüsselkomponent, erklärte Musk im Gespräch.

Zusätzlich zum Erscheinungstermin sagte Musk weiter, dass das Mittelklasse-SUV auf einer völlig neuen Plattform basieren wird. Bisher wurde stets behauptet, das Model Y wird auf derselben Plattform wie das Model 3 basieren. Die neue Plattform soll jedoch größere Veränderungen bringen, u.a. keine 12-Volt-Batterie mehr für die Elektronik im Auto sowie weniger Verkabelungen im Fahrzeug und somit auch ein simplerer Produktionsprozess.

Weniger Verkabelung bedeutet auch einfachere Automatisierung. Musk erklärte, dass die Produktionsstraße des Model 3 mit den besten Produktionsstraßen der Welt vergleichbar sein wird. Im Gegensatz dazu soll die Produktionsstraße für das Model Y „etwas ganz anderes“ werden.

Bisher ist nicht viel bekannt über das kommende Mittelklasse-SUV. Musk plauderte jedoch über Twitter aus, dass es ebenfalls Falcon Wing-Türen wie das Model X haben wird. Da das Model Y jedoch in circa zweieinhalb Jahren erscheinen soll, dürften bereits bald weitere Informationen veröffentlicht werden oder gar das klassische Tesla-Enthüllungs-Event stattfinden.

  • Dieslstinker

    und diese Plattform wird dann hoffentlich auch gleich für einen Kleinbus sein.

    • Fritz!

      Da ja ein MiniVan kommen soll, will ich das mal hoffen. Hat er sich aber lange nicht zu geäußert, oder?

      • raleG

        Doch, sieht aber nicht gut für dich aus: „In other words, it looks like the Tesla minibus is not on top of the list of Tesla’s vehicle programs.“
        https://electrek.co/2017/05/04/elon-musk-tesla-minibus-electric-autonomous/

        • Fritz!

          Na, werde ich mir halt die Wartezeit mit einem Model 3 versüßen.

          Hat auch den Vorteil, daß ich dann bei der nächsten Vorbestellungs/Reservierungsgeschichte (für das Model MiniVan) dann zumindest schon mal ein zu bevorzugender Tesla-Besitzer bin. Und ein Auto länger fahren als der Kredit dafür bezahlt wird, geht ja auch nicht, oder?

          Also so ab 2021 könnte er dann für mich kommen.

  • Dirk Pakosch

    So ein Mist, dauert es doch noch so lang. Da ist der Vorsprung vor den Mitbewerbern aber nicht mehr so groß.

    • Walter Pups

      DIese komischen Vögel (Mitbewerber) müssen erst einmal in der Lage sein mehr als Alibimengen zu liefern.
      Ich habe noch nirgends etwas von RIESIGEN neuen Batteriefabriken gehört.
      Die Gigafab in Nevada wird nicht umsonst gebaut. Mit MS und MX ist der Akkumarkt weltweit leergekauft. Da gibt es für andere bestenfalls homöopatische Mengen.

      • Longcheck

        Jepp, der Erfolg wird in erster Linie über zu Lieferfähigkeit der Batterien definiert.

        Jedes E-Fahrzeug, sei es auch noch so gut, kann ohne‘ halt nicht in den erforderlichen Stückzahlen verkauft werden (wenn man es denn überhaupt will und die nur für einen besseren Verbrauch des Flottendurchschnittes als Spielkarte „nutzt“…)

        Ein typisches Beispiel ist der Ampera e, der gerade zu einem Flop wird.
        (pro Händler 3 Stück, nur Leasing für 3 Jahre, Rate 560 Euro mtl., max 10.000km p.A, kein Kauf möglich – auch nicht nach 3 Jahren)

        Auch die Lieferzeiten des Ionic von Hyundai sind schon bei ca. 10 Monaten angelangt.
        Geniale Weitsicht dagegn mit der / den GF bei Tesla…

        • cleeee

          Zumindest kann man den Ioniq aber auch kaufen und es werden zumindest mehr verkauft als vom Opel. Mit anivisierten 25000 Fahrzeugen, die GM nur bauen will pro Jahr wird es auch nächstes Jahr nicht besser. Das ist ein absolutes Compliance car mit den homöopathischen 100 Stück, die dieses Jahr nur verleast werden sollen. Pass auf nicht, dass GM den Ampera-e nach den 3 Jahren wieder einsammelt und verschrottet wie beim EV1.

          • Longcheck

            Mienen Kommentar oben habe ich noch mal etwas aktualisiert…

          • Longcheck

            @ Ionic
            Bliebe da noch die Frage der Herkunft der Batterien unter den Aspekten der Menschenrechte und Umwelt..
            Das ist für mich ebenfalls wichtig. (Cobalt / Lithium-Abbau, Kinderarbeit Kongo, wo die Chinesen viel beziehen.)

            Bei Tesla habe ich da auch wegen Panasonic wenig Bedenken.
            Hier einmal eine interessante Cobalt-Mine aus Kanada, die sich sogar mit Ethik-Cobalt titelt (s. auch ein interessantes Video i.d. Link):
            http://www.scientificmetalscorp.com/

    • Nelkenduft / AHF

      Welche Mitbewerber? Außer BYD & Co. sehe ich da niemanden auf dem Schirm!

  • Richard Müller

    Mal etwas OT aber:
    Habe letztens gehört, dass der Gesamtschuldenberg von Tesla auf 7 Mrd. USD angewachsen sein soll…ich frage mich wann diese Schulden wohl getilgt sein werden.

    KA obs stimmt, aber die Marge soll ja 25 % betragen…bei 400.000 (Vorbestellungen) M3 und einem Durchschnittspreis von – sagen wir mal – 40.000 USD, wäre der Gewinn (pro Auto 10.000 USD) bei 4 Mrd. USD…würde also noch nicht reichen…

    Danach gerechnet wird es wohl bis 2020 dauern bis Tesla die 1 Mio. Autos produzieren und (hoffentlich auch) verkaufen werden.

    Ich weiß…teilweise erdachte Zahlen aber ich wollte mal ein paar Gedanken dazu hören/lesen…

    Wann glaubt Ihr wird Tesla mehr eingenommen als ausgegeben haben (gesamt…nicht über einen Teilzeitraum)?

    • cleeee

      Man muss ja auch bedenken, dass Tesla ja in dieser Zeit immer noch weiter investiert. Die Schulden abzubauen wird etwas dauern aber Gewinne wird man schon eher machen. Wir werden sehen wie Tesla das hinbekommt. Aber es ist davon auszugehen, dass Tesla bis 2020 vielleicht schon mehr als 1 Million Model 3 verkauft hat. Das bringt natürlich Gewinn von bis zu 10 Mrd. und Batterien werden höchstwahrscheinlich wenn die Gigafactory fertig ist deutlich günstiger noch. Model S und Model X existieren ja auch noch. Allerdings glaube ich, dass der Absatz beim Model S aufgrund des Model 3 etwas zurückgehen wird.

      • Manni

        Tesla hat in Q1 330 Mio. Verlust gemacht bei 25 T verkauften Fahrzeugen also pro verkauften Fahrzeug einen Nettoverlust von mehr als 13.000 $ . Bei einer MIO Verkauften Fahrzeugen bis 2020wären das dann 13 Mrd $ und Tesla ist Geschichte

        • cleeee

          Diese Rechnung ist völliger Quatsch. Tesla hat bei seinen jetzigen Fahrzeugen eine Marge von rund 25%. Der Verlust entsteht durch die Millioneninvestitionen in Gigafactory und Superchargernetzwerk. Das Model 3 wird doch nicht automatisch 13000 Verlust pro Fahrzeug machen. Diese Rechnung ergibt keinen Sinn. Die Investitionen steigen doch nicht proportional mit den Verkäufen des Model 3.

          • Manni

            Sie reden nur absurden Unsinn ungetrübt von jeglicher Kenntnis der Bilanz von Tesla ! Die sogenannte Bruttomarge von Tesla wird fast völlig von den sehr hohen Vertriebs- und Verwaltungskosten von Tesla aufgefressen und reicht keinesfalls um die Forschungs- und Entwicklungskosten von Tesla zu decken ,auch nicht um die ständigen ständig steigenden Zinsbelastungen zu decken, geschweige denn Investitionen zu finanzieren .Diese Zahlen können sie Seite 5 der von Tesla veröffentlichten Bilanz entnehmen.
            http://ir.tesla.com/

          • cleeee

            Wie gesagt Investitionen und Servicekosten werden nicht proportional zum Model 3 steigen. Das Model 3 wird durch seine schiere Masse an verkauften Exemplaren locker die jetzigen Verluste ausgleichen. Nächstes Jahr sehen wir mehr. Entweder sinken die Verluste stark oder sie haben sich Anfang 2018 bereits in ein kleines Plus umgewandelt. Wir werden sehen. Ich bin zuversichtlich.

          • Manni

            Nun wenn ein betriebswirtschaftlichen Analphabet wie ie zuversichtlich ist dann kann ja fast nichts schief gehen :-))

          • cleeee

            Musk geht von einem Durchschnittsverkaufspreis von 42000$ aus. Logisch, dass das Basismodell kaum Gewinn machen wird. Das glaube ich auch. Viele wollen eine größere Batterie oder den Autopiloten. Da kommt dann was zusammen. Erst mit Zusatzoptionen lohnt sich das Model 3 für Tesla richtig.

            PS: Seriös glaubst du das nicht. Aber ob ESC alle denken? Ich kann mir das durchaus sehr gut vorstellen. Tesla baut viele Einzelteile direkt selbst und mit der Gigafactory haben sie einen entscheidenden Vorteil bei den Batterien. Massenfertigung und dadurch günstigere Preise.

          • Manni

            Auch mit der Gigafactory wird eine Batterie von 60 kwh mit Elektromotor immer noch deutlich teuerer sein als ein vergleichbares Fahreug mit Verbrennungsmotor . Und bei Preisen um die 50.000 Euro mit Mehrwertsteuer wird die Luft schon sehr dünn für Tesla werden

          • Pamela

            Nicht so in klein-klein denken ! Hier noch was zum Lesen/Ärgern:
            http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/dank-eines-produktes-elon-musk-tesla-wird-bald-so-viel-wert-sein-wie-apple-5463246

            Die Autos werden in ein paar Jahren deutlich billiger werden, aber so lange will ich nicht mehr warten. Also auch mein Geld für den Fortschritt …

          • Manni

            Münchhausen war ein Waisenknabe gegen Musk. Aber ernst nehmen kann man diese Sprüche kaum noch. Auf dem Gebiet der Robotetechnik hat er doch bisher überhaupt nichts zu bieten. Aber nächstes Jahr wird er liefern müssen, kommt er dann nicht aus den roten Zahlen platzt die Börsenblase und Tesla ist blad Geschichte

          • cleeee

            Das Tesla Model 3 wird es in Deutschland ab ca. 40-45K € geben. Das ist logischerweise ein Batzen Geld. Trotzdem werden sich Käufer finden. Wenn man einen ordentlichen A4 oder 3er haben will dann stecken da ganz viele auch noch mal 5-10K rein, weil du in den Dingern jeden Scheiß extra bezahlen musst. Natürlich gibt es auch welche die nur das Basismodell nehmen werden. Das wird sicher auch bei Tesla so sein. Aber wenn Tesla hier nicht punkten kann, dann punkten sie eben woanders. Es gibt ja genug Länder, die nicht so stur beim Autokauf sind, wo unbedingt ein deutsches „Marken“symbol drauf sein muss.

          • McGybrush

            Wenn Andere Autohersteller Autos in M3 Grösse für 20.000Eur (NACH Steuer) bauen können, Warum kann es dann Tesla, die den Motor gegen eine Batterie tauschen mit einem 35.000USD (VOR Steuer) nicht? Also im Kern muss es ja dann definitiv Möglich sein. Egal wie der Hersteller jetzt heisst und ob man Ihn mag. Andere schaffen es ja auch.

          • Manni

            Der Elektromotor plus die Batterie im M3 ist immer noch erheblich teuerer als ein Vergleichbarer Verbrennungsmotor in einem Fahrzeug in der Größe eines Audi A4 , so groß soll m3 ja angeblich sein.

          • McGybrush

            Ja das weiss ich auch. Man schmeisst aber ein Motor, aufwendiges Getriebe, einen Tank und eine Euro 6 Abgasanlage raus. Kosten für den Hersteller liegen be etwa 6000Eur. Die Batterie + Motor und einfachem Übersetzungsgetriebe kostet keine 20000Eur. Denn Nackt ohne Antriebstechnik wird ein A4 und ein Model3 keine grossen unterschiede machen.

            Aber alle Argumentation zum trotz. Wenn Tesla den für 35.000USD Netto hin stellt dann kostet er nun mal 35.000USD Netto. Wenn man danach geht frag ich mich auch wie man ein 55″ Flachbild für 400Eur verkaufen kann. Der Mag zwar ein scheiss Bild am ende haben aber der Materialeinsatz und Rohstoffeinsatz ist in „kg“ etwa der gleiche wie bei 4000Eur Flachbild mit 55″. Und Beim PC genau so. Ein 400Eur PC inkl Monitor hat den gleichen Rohstoffverbrauch als der PC für 4000Eur. Der eine verdient halt mehr, hat andere Entwicklungskosten, hat eine grössere Massenproduktion was auch immer. Und es wird weiterhin 400Eur und weiterhin 4000Eur PC’s geben. Wie die das machen ist mir dabei völlig Wurscht. Ich kauf mir dann das was mir gefällt oder was ich mir leisten kann.

          • Manni

            Sie sagen selbst “ Kosten für den Hersteller liegen bei twa 6000Eur. Die Batterie + Motor und einfachem Übersetzungsgetriebe kostet keine 20.000 Eur. “ Nun das sid fast 1000 Euro mehr :.))

          • McGybrush

            Ja dann ist ja alles In Butter. Wenn andere ein Audi A4 Nackig für unter 20.000Eur bauen können und Tesla für den Akku 15000Eur für den Kunden Veranschlagt dann sehe ich kein Problem das die einen 35.000Eur hinstellen können. Und das ist noch nicht mal Brutto.

            Das die kein 500km eAuto für unter 20.000Eur im Jahr 2018 hinstellen ist mir bewusst. Das Kreide ICH keinem Autohersteller an.

          • ThomasJ

            Schon mal darüber nachgedacht, wenn Sie den A4 und den M3 zurecht in der gleichen Liga vergleichen, wie die:
            – Betriebskosten
            – Unterhaltskosten
            – Reparaturkosten
            – Lebenserwartung
            bei diesen beiden Fahrzeugen sind (könnten), und dies in den
            Kaufpreis einbeziehen und so die Vollkostenrechnung machen (können Sie das?).

            Wenn man in der Lebensdauer auch die umwelt- und gesundheitsrelevanten Aspekte einbeziehen will (warum denn nicht, es geht ja nicht nur um die Kohle auf dieser Welt), könnte ein weiterer, wertvoller Punkt in die Waagschale gelegt werden.

            Na, welche Karre (ich kann auch salopp) solls den sein?

          • Manni

            Haben sie auch die Kosten der Ersatzbatterie berücksichtigt :-.)

          • ThomasJ

            8 Jahre Garantie ohne km Beschränkung und nachher einen minimalen Leistungsverlust, den ich auch in Kauf nehmen kann. Wo ist da das Problem?

          • ThomasJ

            Willkommen in der Welt der Automatisation, die EM in der Produktion des M3 gerade neu erfindet. Für betriebswirtschaftliche Dinosaurier ist das sicher schwierig zu verstehen.

          • Pamela

            Hallo cleee, ich weiß nicht, ob Du es mitbekommen hast, wenn nicht:
            Manni = K. Genz = Hans Gold ist der trolligste Troll, den wir hier je hatten und ist nicht ernst zu nehmen. Wenn man ihn ärgert wird er frech, aber seine Schimpfe ist so von gestern, dass ich ihn wegen dieser unfreiwilligen Komik feiern könnte. Wobei ichs ja nicht gut finden kann, wenn er hier liebe Foristen beleidigt (wie hier in dem Beitrag zuvor), aber ich schmeiß mich heimlich weg. Mein Favorit u.v.a. Genz Beleidigungs-Kreationen: „Herr Oberlehrer für Deutsch und Erdkunde“, man könnte ihn auch mögen, weil ich glaube, er meint es echt ehrlich ! 🙂 LG

          • ThomasJ

            Wieder mal was von dir gelernt, Pamela. Ich schmeiss mich bei:

            >Tesla: Fahrzeugzulassungen in Deutschland für April 2017<

            ins Zeug, anstatt mich der Genzsche Komik zu erfreuen.
            So wie es in jedem Dorf einen Platz für einen Narr haben sollte, sollte es auch in jedem ein Forum ein Plätzchen für eine Troll haben. 😉

          • Pamela

            Man muss Manni ja auch zugestehn, dass K. Genz und Hans Gold bei Disqus für alle Zeit gesperrt sind, also was soll der Arme machen …

            Aber eine Liebeserklärung (Grüße an Deine Schöne 🙂 für Deine Beweglichkeit in der Beurteilung, wenn alle so wären, wäre es in unserer Welt so viel einfacher !!

          • ThomasJ

            Smile

          • Manni

            Nun ja Zahlen und Fakten sind eben nicht ihre Sache und die Bilanz von Tesla zu lesen überfordert sie beide ganz offensichtlich. Hier von sie die wichtigsten Kennzahlen:
            Brutto-Ergebnis in Q17/2017 : 667,946 Mio $
            Vertriebs- Und Verwaltungskosten : 603,455 Mio $
            Forschungs- und Entwicklungskosten: 322,040 Mio $
            ergibt eine operativen Verlust von 257,549 Mio
            einschließlich weitere Kosten wie Zinsbelastungen betrug der Nettoverlust vor Steuern 371,903 Mio $
            Aber ernst nehmen kann ich solche betriebswirtschaftlichen Analphabeten wie sie beide nicht 🙂

          • Pamela

            Das wird eine richtige Mega-Serie, lieber Manni, und keiner weiß, wann das Serienfinale sein wird und was es bringen wird. Und wir sind dabei. Spannend, nicht wahr ?

          • cleeee

            Was sollen mir diese Zahlen sagen. Ich kann den Bericht selbst lesen. Ändert aber nichts daran, dass das Model 3 durch seine Verkaufszahlen die Verluste ausgleichen wird.

          • Werner Brand

            Tja, und wer nimmt Sie denn noch ernst hier, Sie aufblasbare Abgastüte? Genz!
            Mit Copy and Paste kommen Sie auch nicht weiter, außer dass Sie hier alle zumüllen wollen…
            Wissen Sie Genz/Manni usw., Sie sind personifizierte Art der Dummheit, die hier leider wirklich auf Bäumen wächst. Und Sie sind, mit Abstand, der prominenteste Vertreter davon 🙂

          • cleeee

            Danke für den Hinweis Pamela. Ich kann mich auch noch an diese lustigen Menschen erinnern. 😉
            Ich stehe trotzdem für meine Meinung ein auch bei beratungstesistenten Menschen.

        • Fritz!

          Oh, jetzt brauchen Sie nicht nur einen VHS-Kurs „Texte lesen und verstehen“, sondern einen adäquaten in Mathe. Da würde ich Ihnen aber keinen Zuschuß geben wollen, das lohnt, glaube ich, nicht.

          • Manfred W.

            Nun sie brauchen wohl einen Grundkurs ins Bilanzbuchhaltung und Betriebswirtschaftslehre. Ich bin übrigen Diplom-Mathematiker :-))))

          • ThomasJ

            UPS
            Als Manni angesprochen und als Manfred W. geantwortet.
            Das ging aber schief, Herr K. Genz.

    • Jens B. H.

      Schulden sind überhaupt kein Problem. Dafür werden dann 1-2% Zinsen gezahlt und fertig. Es ist generell in großen Unternehmen nicht geplant die Schulden zu tilgen.

      Daimler hat sagenhafte 184 Mrd Schulden!

      Quelle: https://www.daimler.com/investoren/kennzahlen/konzernbilanz.html

    • PV-Berlin

      Bevor hier noch mehr Käse geschrieben wird, sich einfach mal die Bilanz einer größeren Kapitalgesellschaft anschauen. Auf der Passiv Seite stehen ganz unten die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten etwas weiter oben die Anleihen.

      Dazu passend, das Anlagevermögen u.ä. auf der Aktiv Seite. VW hat eine Bilanzsumme von ca. 400 Mrd. € , nur um mal zu veranschaulichen, wie viel Geld man als Autohersteller bindet, um ein ‚paar‘ Klapperkisten zu entwickeln, zu fertigen und zu verkaufen!

    • Longcheck

      Hallo Herr Müller, solange die Großinvestoren die Story weiter laufen lassen, bleibt alles wie wir es derzeit wahrnehmen.
      Hier ein mal ein Nasdaq-ScreenShot über die Anteilsstruktur der institutionellen Investoren. Wenn ich das sehe, wundert es mich nicht, dass es läuft wie es läuft und wie es wohl weiter
      laufen wird.
      Das sind erfolgreiche Investoren aus dem SilicoValley, die sich auch weitgehend abgekoppelt von der WallStreet sehen (lt. Jo Schönberg, einem der erfolgreichsten‘ dort)
      https://uploads.disquscdn.com/images/b42de5cd7f626e6fbc594d6d0bf4a754035bbb2b10bb200a324e73e721fdce4c.jpg

    • McGybrush

      Es ist im Kapitalismus nicht vorgesehen Schuldenfrei zu sein. Wäre Tesla ohne Schulden würden sie den Buchhalter rausschmeissen weil er was „falsch“ gemacht hat.

      Die Schulden beruhen auf eine Höhe die kleiner sind als die Verbindlichkeit die daran geknüpft sind. Wichtig ist. Die Grossinvestoren wollen diese Verbindlichkeit gar nicht in Absehbarer Zeit in Bar zurück haben. Sie haben so viel Geld und wollen es auf der Ganzen Welt in Investitionen verteilen. Denn in dieser Form kann sich das Geld vermehren (oder auch den Bach runter gehen). Der Sinn und Zweck von gaaaaaanz vielem Geld ist der… es NICHT in seinem Privatbesitz zu haben. Denn da ist es entweder durch Inflation Wertlos, bei einem Wohnungsbrand vernichtet wo bei es gar nicht so einfach ist Mrd in Papiergeld zu lagern (Logistische Probleme) und auf Banken rumliegen Lassen will man es auch nicht. Also Investiert lieber in eine Firma wie Tesla. Man Tausch sein Geld quasi gegen ein Versprechen das es am ende Mehr Wert hat als vorher. Und Tesla ist noch sehr sehr klein. Die Investitionen werden noch weiter gehen und Schulden weiter wachsen. Aber nur so kann eine Firma wie Tesla, Google, Zalandoo, Amazon so schnell so gross werden. Es gibt KEINE Schuldenfreie Firma in dieser Grössenordnung. Glaube es war sogar Apple die bei den derzeitigen Zinsen lieber Schulden für Dividenden etc. in den USA aufgenommen haben anstatt Ihr eigenes Bargeld im Ausland an zu fassen und in die USA zu holen.

      Wir sind kleine Bürger. Für uns trifft dieses Konzept nicht zu. Wir müssen Schulden irgendwann auch mal zurück Zahlen.

    • Kyle Seven

      Schulden sind nicht das Problem, sondern Normalfall je nach Industrie sehen dir normalen Relation des Verschuldungsgrads anders aus. Bei kapitalintensiven Industrien ist der Verschuldungsgrad eher hoch während bei Softwareunternehmen oder Forschungsunternehmen der Verschuldungsgrad eher niedriger sein sollte, Aussagen kann man nur im Branchenvergleich machen. Weshalb der Herr von JP Morgan ja auch darauf hinwies, dass Tesla sich weg von einer Autoschmiede bewegt

  • PV-Berlin

    Die Definition einer neuen Plattform bei e-Mobilen entscheidet sich elementar, von denen der Plattformen, die z.B. VW im Konzern nutzt.

    Tesla kann sehr wohl einen Großteil der Lösungen (Entwicklung, Maschinen, Fertigungsstraßen und Zulieferer) auch beim Modell Y nutzen. Aber logisch muss die nächste Generation deutlich zuverlässiger werden und die innere Architektur des Level 4 in der DNA haben. Da ist es halt unmöglich, sich auf einen 12 Akku zu verlassen. Da geht halt nur noch der ‚Bus Datentransport + Strom ‚ * Wird in Bussen schon seit Jahren eingesetzt .

    *Die e-Plattform als Auto ist ja viel viel einfacher (nicht primitiv) , als die eines 4*4 Verbrenners und hat systembedingt viel mehr Spielraum für die Karosse etc.

    Tesla muss mehrere redundante Kreise aufbauen, das würde mit einem Kabelbaum nicht mehr darzustellen sein. Dazu kommt, dass die Datenflut intern so wie extrem extrem ansteigen wird.

    *wenn die Menschen nicht mehr lenken müssen machen sie was? Richtig im Netz abhängen, online arbeiten etc.

    Der e-Antrieb wird in den Hintergrund geraten, eben als gegeben betrachtet bei fast 100% Verfügbarkeit.

    Tesla hat noch etwas Zeit, noch ist Europa auf dem SUV Diesel Tripp, das wird aber nicht mehr lange funktionieren können und in China schon dreimal nicht.

    Das Audi & Co. einen e-SUV rausbringen können, keine Frage, einen ab 150.000 € mit den Stückzahlen eines BMW i8!

    Tesla (E.M.) hat nie behauptet, Ferrari vom Markt fegen zu wollen, im Gegenteil , durch Tesla wird Ferrari & Co. zu dem was sie eigentlich sein sollen: Kulturgut, das auch als solches genutzt wird .
    Andere fossile Mobilität braucht keiner mehr.

  • Franky

    Bei den vielen Meldungen der letzten Tage ist diese für mich die Interessanteste.
    Meines Erachtens geht es ja nicht nur um eine neue Plattform. Diese neue Plattform wird die Fertigung von Autos revolutionieren wie ich aus den Aussagen von E.M. annehme.
    Warum wird das Model Y nicht auf der (neuen) Plattform vom Model 3 gebaut?
    Weil Tesla extrem innovativ ist, und die Model 3 Plattform für die schon ein alter Hut ist.
    Model Y wird ein Zehntel an Kabel benötigen als das Model 3. Das Produktionsband (sofern es eines ist) wird möglichst ohne manuelle Arbeit (d.h. ohne Menschen) die Autos herstellen. Daraus ergeben sich ganz ganz neue Möglichkeiten. ??

    • McGybrush

      1/10 der Kabel? Also bei allem Optimismus wird das so nicht kommen. Bzw. ist das eine Definitionssache. Ein Elektroautos hat zu den Üblichen Kabeln ja noch die für die Motoren. Sie sind zwar in der Gesamtlänge nur mehrere Meter lang aber um ein Vielfaches Dicker. Heisst es sind weniger Kabel in der Länge aber nicht an Gewicht. Der Rest lässt sich noch Optimieren aber nicht um Faktor x10. Da halte ich für unmöglich solange man nicht Funkt. Und das schliesse ich Kategorisch schon mal aus das dies so Passiert.

      • Nelkenduft / AHF

        Dicke Kabel sind nicht das Problem, nur eine aufwändige Verkabelung erschwert die Automatisierung der Produktion.

        • Longcheck

          kleiner Einspruch Euer Ehren – je dicker die Kabel, um so mehr Gewicht… 🙂

  • Elektrodahms

    Ich hoffe,dass das Model Y dann ein echter SUV wird, der auch im Fond ausreichend Raum für Mitfahrende aufweist. X ist mir zu flach und beengt. Die Baugröße sollte schon Richtung BMW X5 gehen. Ich freue mich auf erste Bilder und Beschreibungen….

    • Thomas

      Ich glaube kaum, dass das Model Y mehr Platz bieten wird als das Model X.

  • Sonntagskuchen

    Etwas OT. Der Link ist für alle E-Auto Verneiner gedacht. Wir brauchen die Elektromobiliät global, um den Klimawandel entgegentreten zu können. Da ist es egal, welche Firma diese E-Autos baut (momentan sieht es aber nach TESLA aus).

    Eine kurze schöne Bilder-Infostrecke für Klimawandelleugner:
    http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-05/globale-erwaermung-klimawandel-klima-un-pariser-abkommen