Tesla Model 3: Musk bestätigt finales Enthüllungs-Event im Juli

Bereits Ende Februar hatte Musk in einem Conference Call mit Analysten gesagt, dass das finale Enthüllungs-Event des Model 3 womöglich erst nach Produktionsstart stattfinden könnte. Da die Serienproduktion des Model 3 laut Plan im Juli dieses Jahres beginnen soll, wurde auch die entsprechende Präsentation des finalen Fahrzeugs zu dieser Zeit erwartet.

Nun bestätigte Musk genau das via Twitter. Auf die Frage eines Nutzers, wann denn die finale Enthüllung stattfinden wird, antwortete Musk lediglich mit einem Wort: „Juli“.

Im Juli dieses Jahres wird bereits die Serienproduktion gestartet sein, wobei die erste Fahrzeuge an Mitarbeiter von Tesla und SpaceX ausgeliefert werden. Diese haben auch zuvor Zugriff auf den Online-Konfigurator zum Model 3, wo sie ihr Fahrzeug nach eigenen Wünschen ausstatten können. Das bedeutet, dass bis dahin alle Optionen und auch die entsprechenden Preise feststehen.

Während die Mitarbeiter bereits im Voraus ihre Fahrzeuge konfigurieren können, wird der Konfigurator für alle anderen Kunden mit gültiger Reservierung wahrscheinlich nach dem finalen Enthüllungs-Event sequentiell freigeschaltet. Tesla wird dabei den Reservierungszeitpunkt als auch die Region des Kunden beachten. Der Auslieferungsplan lautet wie folgt:

Um so fair wie möglich zu sein, wird es für jede Region eine andere Warteliste geben. Die einzige Priorität bekommen Besitzer eines Model S oder X, welche als bisherige Kunden von Tesla Motors bevorzugt werden. Die ersten Auslieferungen finden in Nordamerika statt, wobei man hier an der Westküste beginnt und sich zur Ostküste weiterarbeitet. Wenn die Produktion weiter hochgefahren wird, werden auch Europa, Asien-Pazifik und die Märkte mit Rechtslenker beliefert.

  • Francis McLloyd

    Ab wann werde ich dann in Deutschland bestellen können? 2. Quartal 2018. Das ist lange hin.

    • MaMe

      Ich meine wir in Deutschland sollten sowieso erst im kommenden Jahr dran sein. Finde ich persönlich auch nicht mehr so wild. Auf das halbe Jahr kommt es nun auch nicht an. Vielleicht können wir dann in Deutschland schon ein paar mehr Option bestellen.

      • Longcheck

        https://uploads.disquscdn.com/images/7c2dbf4b570cbcd52dd416b2f00f82af6b9933a9d1adbd43e20b26e1ba9b6192.jpg ‚Bin gaaanz entspannt, da wir hier eh schon E-Mobile mit PlugIn-Hybr. fahren. Der hat zwar einen Range-Extender. Den brauchen wir aber fast (Fahrporfil 95 % rein-elektrisch / Pro Ladung ca. 60 – 70km reell) nicht. Macht einfach nur Spaß. Ich habe bis E12 noch einen A4-Dienstwagen. Viel lieber fahren wir diesen Ampera.

        • Viel Spass damit. Wäre aber nichts für mich…. Hybrid ist weder Fisch noch Vogel. 2 Technologien (Neuzeit und Antik) in einem Fahrzeug vereint und muss unterhalten werden. 😉
          Aber ist vielleicht die einzige Art, um der waren Elektromobilität näher zu kommen.

          • Longcheck

            Danke! Na ja, wenn der Strom von der eigenen PV-Anlage kommt, ist’s ja noch ok… 🙂
            Wir laden fast kpl.z. Hause. Nach rund 2.500 km haben wir einmal 10 Liter fossil getankt, nur um etwas im Tank zu haben, der dann nicht mal 1/4 voll ist.
            Der Hybr. (von 2012) ist für uns ja nur der Schritt auf dem Weg zum M3. Ab E. d. J. wird er ja vorübergehend als einziges Familien-Fahrzeug dienen, das wir uns auch noch zu 3 Personen teilen. Die Technik ist alt, aber vielfach anerkannt gut – in D ein Fopp (wie könnte es anders sein…) in den USA eines der erfolgreichsten E-Autos mit ca. 2000 Stück pro Monat (Cevy Volt).

            So fahren wir immer mit Null Emissionen (das Allerwichtigste) durch die Innenstädte und selten, bei Bedarf, könnten wir dann auch mal „auf Strecke“ ab dem kommenden Jahr.

            Kein Spam (ist eh längst ausgelaufen): Wen es interessiert, hier einmal eine techn. Info, was 2011 zum Start schon möglich gewesen ist, da hat das Teil mal ca. 50.000 Euro gekostet.
            http://www.kfztech.de/kfztechnik/alternativ/ampera_1.htm
            (Info hat 3 Teile zum Weiterklicken)
            Schöne Feiertage @ all

          • Dirk Pakosch

            Stimme voll zu. Für mich ist Hybrid auch der größte Mist, den es gibt. Entweder elektrisch oder voll und ganz Verbrenner. Du schleppst immer im jeweiligen anderen Modusus irgendetwas sinnlos mit, entweder im Verbrennermodus den Akku, oder im E-Modus den Verbrennermotor mit Tank. Hinzu kommt, du hast alle Nachteile des Verbrenners ( sämmtliche Verschleißteile, und alle Nachteile des E.Modus mehr gewicht durch Akku und Raumverlust ).
            Also dann lieber mit meinem Verbrenner auf des richtige E-Auto ( Y) warten.

          • theBIGeasy

            Na, dann erklären sie mal den niedrigen Verbrauch des Toyota Prius.

          • HP Piper

            So ist es!

          • Reden wir darüber wenn der Treibstoffverbrauch auf max. 2 Liter pro 100km geht…. dann sehe ich eine Effizienz. Andernfalls sehe ich nur zusätzliche Servicekosten, Altöl, Abgase, und alle üblichen laufenden Kosten für einen Verbrenner. 😉

          • theBIGeasy

            2,5 Tonnen „abgasfrei“ durch die Gegend zu schaukeln muss man sich halt erstmal leisten können.

          • Dem kann ich aktuell natürlich auch beipflichten. Ich verzichtete 4 Jahre auf Ferien und andere unnötigen Ausgaben. Heute kann ich bestätigen, dass es sich gelohnt hat.

          • theBIGeasy

            Diese Hingabe bewundere ich wirklich. Top! =)

          • Fritz!

            Schaffe ich mit dem Prius III PlugIn tatsächlich im Sommer (2,2 l/100 km, um genau zu sein). Allerdings ist mein Fahrprofil auch sehr gut für einen solchen PlugIn geeignet.

          • Longcheck

            Danke für den „Mist“ – es wäre nett, wenn es auch sachlicher ginge.

            Es geht um das, was man vor Ort seinen Mitbürgern, besonders den Kindern antut und nicht um ideologische Technologie-Grabenkämpfe.
            Dieser Umweltaspekt ist auch für uns der Hauptgrund für die Reservierung des schicken und genialen M3.

            Also ist für mich, weil ich gerade wechseln musste, ein normaler altertümlicher Verbrenner ein absolutes NoGo.
            Der gefahrene Strom ist regenerativ, das Fahrpofil (darauf kommt es an) zu 95 % rein elektrisch ohne Emissionen. Da ist es mir wurscht, wie viel ich dann bewege.
            Warum sollten wir mit einer Fossile auf den M3 warten und damit weiter die Umwelt mit Gift benebeln? Dies erschließt sich mir nun nicht wirklich.
            Die restlichen 5 % würden bei Bedarf ausschließlich außerhalb von Ortschaften verbraucht. Egal, was man da nun an Masse bewegt wird, im Mix käme ein fossiler, ausschließlich außerhalb der Ortschaften (!) gefahrener Verbrauch, bei unserem Fahrprofil von weit unter einem Liter auf 100 km raus. Dieses Ergebnis zählt zur Entlastung der Umwelt als Übergang und sonst nichts – ideologische, durchaus nachvollziehbare Aspekte nun hin oder her.

          • Mist würde ich die Technologie nicht unbedingt nennen. Prius war doch der 1., welcher sich in die richtige Richtung bewegte. Und wie ich schon mal sagte…. für mich stimmt die Hybrid Technologie nicht…. soll aber nicht heissen, dass es für Andere genau so sein soll. Und wenn es dazu beiträgt, dass der Weg zur Elektrifizierung voran kommt, warum nicht.

          • Longcheck

            Jepp, und vor allem dies der Verbesserung der Luft zum Atmen dient… 😉

          • HP Piper

            Warum? Men Prius III verbraucht weniger als jeder vergleichbarer Diesel oder Benziner. Und ich habe natürlich auch das M3 blind bestellt und warte gerne 🙂

          • Longcheck

            Für uns kamen auch nur der PlugIn-Prius oder der gekaufte Ampera in die Auswahl. Die Entscheidung war dann klar unserem individuellen, geschilderten Fahrprofil geschuldet. Leider schafft der ältere Prius-PlugIn nur max. 10 km rein-elektrisch.

          • Fritz!

            Dem ist mitnichten so, bzw. das ist stark von der Temperatur abhängig. Im Sommer schaffe ich tatsächlich 25 km mit dem Prius III PlugIn, im Winter bisher immer 14 km, allerdings schmeise ich den Verbrenner dann öfter mal an, da daran leider die Heizung gekoppelt ist.

          • Longcheck

            Interessant Fritz, wir hatten einen‘ von 2012 voll geladen bei bewusst moderater Fahrweise Probe gefahren. Der Akku war nach 12 km leer, bei ca. 11 Grad. Der Verkäufer meinte vorher, der würde mit spezieller Fahrweise und im Sommer 78 km schaffen… :-() Auch die 25 km wären uns zu wenig gewesen.
            Wir brauchten bei unserem Fahrprofil mit Hin- und Rückfahrt – auch im Winter – mind. 40 km rein-elektrisch, die wir mit der Wahl auch bekommen haben, im Sommer sind bis 70 km drin.
            Meine Frau braucht das Auto beruflich für Besuche an div. Gymnasien mit Null Emissionen bei den Fahrten nach DDF, Essen, etc. – so unser Bestreben.

            Den Prius III hätten wir wirklich gerne gekauft. Er gefiel uns auch sehr gut; aber er passte leider nicht zu uns..

          • Fritz!

            „Der Verkäufer meinte vorher, der würde mit spezieller Fahrweise und im
            Sommer 78 km schaffen… :-() Auch die 25 km wären uns zu wenig gewesen.“

            Was war denn das für ein völlig uninformierter Verkäufer? Selbst der Prospekt gibt nicht ansatzweise eine solche elektrische Reichweite an. Die 78 km gehen nur dann, wenn der gesamt Weg bergab erfolgt…

          • Longcheck

            Ein größerer Opel-Händler, der seit kurzem auch Toyota „macht“
            Das Angebot war bei mobile.de eingstellt. Schon interessant, an welche Typen man geraten kann. Für uns war’s Neuland damals – nun nicht mehr…

        • FMH

          Der „alte“ Ampera ist immernoch ein richtig tolles Auto.
          Der Bezinmotor ist ja auch nur ein Range-Extender aber mit 500km Reichweite! Schade, dass hat OPEL damals auch richtig vergeigt (hoher Preis) und daher heißt der „neue“ ja auch wieder Ampera-e, da vergeigen sie es auch wieder (faktisch nicht lieferbar).

          • Longcheck

            Jepp, der Preis war zu hoch und hier in D NULL Förderungen. Ganz im Gegensatz z. B. in den NL. Dort sind viel mehr davon verkauft worden. In den USA ja ca. 2000 Stück pro Monat…
            Die schlechte Lieferbarkeit des Ae ist sicher auch der Abhängigkeit der Batterie-Zulieferer geschuldet. Es soll aber gegen Ende des Monates noch wichtige News geben..

    • Oh… was für ein Optimist :-)))

      • Thomas

        Was spricht dagegen? Bisher scheint ja wirklich alles nach Plan zu laufen.
        Klar die Geschichte hat uns anderes gelehrt, aber ich nehme an, dass auch Tesla dazu lernt. 😉

        • LOL…. ich bleibe bei meiner Aussage….. „Optimist“ :-))))
          Bei der 1. Vorstellung, resp. ab den 1. Reservierungen war die Rede von 3. Quartal 2017.
          Natürlich gönne ich es jedem, der sein M3 so schnell wie möglich bekommt. Wer jedoch eher mit viel später rechnet und dann früher sein Fahrzeug bekommt, hat sicher mehr von der Vorfreude, als wenn man sich immer wieder auf später vertrösten muss. ;))

    • Fritz!

      Ich könnte mir gut vorstellen, daß die allerersten Besteller (vom 31.3.2016 mit einem bereits gekauften Model S/X) noch dieses Jahr den Konfigurator freigeschaltet bekommen und dann Anfang 2018 die Kiste auch kriegen.

      Wer jetzt erst reserviert könnte womöglich erst 2019 bedient werden.

    • Fritz!

      Also, im Juli wird der Konfigurator für die Tesla-Mitarbeiter freigeschaltet, dann 2 Monate später (wenn alle Tesla- und Space-X-Mitarbeiter ihre Kisten haben) der Konfigurator für die restliche USA. Den Konfigurator für Deutschland (und damit eine verbindliche Bestellung) könnten sie im Dezember 2017 freischalten, Liefertermin (für Reservierer) dann ab Mitte 2018, für alle anderen dann ab Ende 2018/Anfang 2019.

      Also bestellen wahrscheinlich schon dieses Jahr möglich (mit Lieferzeit).

  • Alois Hofbauer

    Also ich habe am 8.4.2016 bestellt und rechne mit einer Auslieferung genau um diese Zeit nächstes Jahr, da ich auf das stärkste Modell warte (Performance) und mich nach hinten reihen lasse. Vorfreude ist die beste Freude – aber das Produkt wird sich sehen lassen – bin wirklich gespannt und verfolge sämtliche Nachrichten über M3 jeden Tag 🙂

    • Positives Denken soll bekanntlich helfen. Doch wenn in Europa überhaupt im Frühjahr 2018 die ersten M3 kommen sollten, dann wohl eher die angekündigten einfachen Modelle mit Heckantrieb. Dualantrieb, Performance und alle anderen Optionen, welche ja noch nicht mal wirklich bekannt sind, werden erst viel später kommen.

      1. wurde von Tesla noch nie irgend ein Termin eingehalten.
      2. ging es auch beim Model X viel länger, bis die ersten Fahrzeuge in Europa waren.

      • Longcheck

        Na ja, zu 2. sehe ich das nicht so eng, da zum X ja zu x-ten Male ;-() immer wieder neue Ideen verwirklicht wurden. Man hatte dann eingesehen, dass dies nur ein „Verzetteln“ war und wird diesen Fehler wohl nicht noch einmal machen.

    • Karl

      Dito – ich rechne nicht vor September 2018. Was mir aber auch reicht, da ich sowieso meinen Geschäftswagen nochmal verlängern werde. Wird dann aber das billigste Modell, was mir mein Arbeitgeber zur Verführung stellen will.

  • Roman Oberholzer

    Bin auch gespannt auf den wirklich realistischen Zeitraum, wann ich hier in CH M3 konfigurieren kann (keine Ahnung, wie weit hinten meine Reservierung gelandet ist). Und dann sehen wir dann, welche Optionen zu welchem Preis verfügbar sind. Habe sicherheitshalber Jaguar I Pace reserviert, dort ist der Run noch nicht so gross, auch wenn die Modelle so nicht vergleichbar sind…