Tesla Model 3: Nächstes Enthüllungs-Event wird mehr Details zum Mittelklassefahrzeug preisgeben

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Elon Musk hat vor der Ankündigung zur neuen Autopilot-Hardware über Twitter erklärt, dass diese quasi den 2. Teil der Model 3-Enthüllung darstellt. Gerade deshalb waren einige Interessenten enttäuscht, als es eben keinen weiteren Einblick in das Design des Model 3 gab. Dafür weiß man jetzt, dass auch das Mittelklassefahrzeug mit der Autopilot 2.0-Hardware ausgestattet sein wird.

Dennoch wurde Musk auf Twitter gefragt, ob es denn einen 3. Enthüllungs-Teil geben wird, bei dem weitere Details zum Model 3 preisgegeben werden. Die Antwort des CEO war kurz und eindeutig: „selbstverständlich“, hieß Musks Antwort nur wenige Minuten später. Ein weiteres Event, möglicherweise zum Ende des Jahres, steht somit demnächst an.

Bei der ersten Enthüllung des Model 3 war vor allem die fehlende Instrumententafel für viele eine ungewöhnliche Erscheinung. Es wurde vermutet, dass es entweder ein Head-up-Display geben wird oder das Fahrzeug vollkommen autonom fährt. Dank der Ankündigung vom 20. Oktober wissen wir nun, dass das vollkommen autonome Fahren die richtige Lösung war.

Das Model 3 ist mittlerweile fertig gestaltet worden (engl. „pencils down“). Es werden somit keine weiteren Änderungen am Design mehr vorgenommen. Aktuell baut Tesla die für die Produktion benötigten Anlagen auf. Hierbei ist man auch von Zulieferern abhängig. Musk erklärte, dass er den 1. Juli als (optimistische) Frist für alle Bauteile des Model 3 gesetzt hat.

  • Karl

    >Es wurde vermutet, dass es entweder ein Head-up-Display geben wird oder das Fahrzeug vollkommen autonom fährt. Dank der Ankündigung vom 20. Oktober wissen wir nun, dass das vollkommen autonome Fahren die richtige Lösung war.

    Empfinde ich als etwas zu gewagt, diese Interpretation. Unabhängig davon, daß es voraussichtlich schon rein rechtlich etwas dauern wird, bis a) dies erlaubt und b) auch von den Fahrern akzeptiert wird. Ich schätze, daß es noch mindestens eine Erweiterung einer Anzeige für den Fahrer neben dem mittigen Display geben wird. Ob HUD, Projektion oder LED mal dahingestellt.

    • Michael Anonymous

      Danke, Sie haben mir jetzt 5 Minuten formulieren gespart 😉

  • planlossegeln

    Ob dies eine echte Nachricht wert ist? Wenn es keinen Part 3 geben würde, dann würde es logischerweise auch kein M3 geben…

    Zudem wurde ja bereits gesagt, dass der „Part 2“ eingeschoben wird.

    Ich fände es interessanter hier etwas mehr zu lesen, was für Schlüsse daraus gezogen werden können.
    Kant(?) hat z.b. in einigen Kommentaren interessante Dinge geschrieben über die Strstegie Hardware-Software-deeplearning geschrieben.
    Auch Gedanken zum Thema was rechtlich noch alles getan werden muss um L5- Autos fahrerlos in Deutschland rumfahren interessant.

    Etwas, was in diese Richtung geht:

    http://t3n.de/news/revolution-automobilbereich-tesla-hardware-757310/

    • Sehr lesenswerter Artikel! Danke für den Link!

    • Kant

      Vielen Dank für den Link.
      Interessant finde ich den Begriff „Fleet Learning“. Dies beschreibt sehr gut was ich auch schon (umständlicher) ausdrücken wollte. Und das kann derzeit wirklich nur Tesla…

  • Nelkenduft / AHF

    Die Interpretation ist aber sehr gewagt. Beim Model 3 wird also komplett auf Instrumente verzichtet, weil es ab 2017 / 2018 autonom auf Level 5 fährt?
    Das glaubt ihr doch hoffentlich selbst nicht, oder?
    In dem Fall müssten wir nämlich noch 5 bis 10 Jahre länger darauf warten und das will sicher keiner.
    Außerdem kenne ich auch niemanden, der mit seinem M3 nicht selbst fahren will, d.h. wenn Tesla keine Instrumente oder ein gescheites HUD liefert, dann wird es bei vielen Vorbestellern doch ein Konkurrenz-Fahrzeug werden.

    Zudem kann der mittlere Bildschirm unmöglich so bleiben wie er beim Prototypen ist. Niemand will so einen eckigen und peinlichen 15″-PC-Monitor aus der Steinzeit im Auto spazieren fahren.

    • C.P.

      Ich habe gelesen das Tesla Chef sich sogar zum Teil über die Presse und Medien aufregt. Da diese Menschen töten. Logisch werden über die seltenen Fälle eines Autonom fahrenden Fahrzeugs viel viel mehr berichtet als über die tausenden Verkehrsstoten die jeden Tag wegen Idioten auf der Straße zu stande kommen. Die Medien sollen angeblich das Autonome fahren ins negativ Licht stellen was viele Menschen der Interessehalber dann auch als nicht funktional abstempeln! Keine Ahnung wo die meisten Leute in dem 90ern im Kopf stehen geblieben sind, aber wir haben heute ein Smartphone mit 8 rechenkernen in der Hosentasche mit soviel Speicherplatz mal grob geschätzt 100.000 normalen CDs. Die meisten Menschen sollten echt langsam wach werden, erkennen das sie alt sind und den drang der Zeit verpasst haben oder einfach nichts sagen und dumm sterben.

      Natürlich möchte man lieber selber schnelle Autos fahren aber wenn die Technik rein Statistisch gesehen nur 0,8% der Unfälle verursacht die Tag täglich auf den Straßen sind. Wer sollte dann lieber fahren? Rechtlich würde man bei einem Unfall dann den Hersteller der Software oder der fehlerhaften Hardware dafür belangen. Da dieser ja darauf eine Garantie abgibt. Klar ist es schwer am Ende Menschenleben mit Garantieschaden zu vergleichen. Aber wenn anstatt 1,2 Mio Menschen täglich (die im Verkehr ums Leben kommen) nur noch wenige hundert von einem Roboter getötet werden dann ist das ein Schritt nach vorne. Ihr Höhlenmenschen.

      Habt keine Angst vor der Zukunft! Das lustige ist ich habe keinen Führerschein mehr! Und ich werde bis ganz nach oben klagen das ich nicht das führen dieses Fahrzeuges beeinflusse! Somit sind Führerscheine Verkehrsvergehen, die damit verbunden Ämter usw schnee von gestern. Klar ist das nicht alles 2017 mein Opa wird sich den Wagen nicht holen. Aber alle Generationen nach uns aus Bequemlichkeit und Zeitdruck im Alltag sowieso. Da man viele Sachen erledigen kann während man von a nach b fährt, auf die man heute verzichten muss.

      Die Luftfahrttechnik läuft seid Jahren schon so mit flugleitstrahl usw. Nur leider weiss fast keiner wie wenig ein Pilot wirklich fliegt. Klar ist er die ganze zeit Anwesend und konzentriert vorne im Cockpit! Aber fliegen tut seid jahren kein einziger Pilot mehr bei normalen personenmassen Flugzeugen. Jedesmal wenn’s dann zu „turbulenzen“ kommt ist der Moment wo der pilot von Hand alle Rechner standby selber sein Glück versucht um aus den Regenwolken rauszuholen! Der Mensch wird in vielen Sachen von der Technik ersetzt was nicht weiter schlimm sein sollte. Solange man das Herz am rechten Fleck hat und die Seele zur Umgebung und Natur ausrichten sollte.

      • Pathologie TischDrei

        1,2 Mio pro Jahr, nicht täglich!

      • PV-Berlin

        Danke C.P. ,

        dein Beitrag zeigt auf, dass verwirrt sein, kein Privileg des Altes ist. Denn obwohl ich ungefähr drei mal so alt bin wie du es zu sein scheinst , bin ich nicht halb so verplant wie du.

        Die Unfallstatistik die besagt das 0,8% aller Unfälle technische Ursachen haben, besagt eben nicht, dass die Technik mit 0.8% verantwortlich ist. Ganz im Gegenteil, trotz massiver Schlamperei und Pfusch der Nutzer, Werkstätten und Hersteller, ist das Automobil so ausgereift, das nur 0.8% der Unfälle technische Ursachen haben.

        von diesen 0,8% sind am Ende 90% Fehler, die Menschen zuzuordnen sind, die ihren Job nicht gemacht haben oder einfach nur ignorant sind.

        Die Versicherungen werden Jubeln, wenn das autonome Fahren kommt, dass sie bei den Rückversicherern dann deutlich reduzierte Prämien zahlen müssen. Denn die echten Risiken des Autos trägt die Gruppe aller Autofahrer über die großen Rückversicherer. Schadenssummen, von mehr als 2 Mill. € sind gar nicht so selten.

        Und wenn man sich solche Unfälle anschaut, sind die Ursache meist ganz kleine dumme Fehler:

        1) Rechtsabbieger LKW, Rentner, die Fußgänger und Fahrradfahrer umfahren.
        2) Vorfahrt, Alkohol, Tempoübertretung, zu geringer Abstand (zu Tempo) .
        3) Auffahrunfälle u.ä. durch Unaufmerksamkeit, Stress, Übermüdung ,
        Überforderung
        4 Rückwärtsfahren, Hängerbetrieb, Dachgepäckträger u.ä.

        Die Fehler des System werden schlicht sein, dass die Karre gar nicht reagiert an einer Kreuzung, Ausfahrt u.ä. .

        E.M. liegt mit 50% total daneben! Ich schätze das Schadenspotential auf Minus 98% zum Piloten Menschen ein, wenn man es in $ angibt.

        Die Piloten in der Luft haben genug zu tun, aber dazu kann man ja einfach mal Google nutzen, bevor man puren Mist erzählt.

        • Erna

          Nun ja da könnte man auch philosophisch werden. War das Versagen der Kamera/Notbremsassistent beim Autopilotunfall mit dem LKW ein technisches Versagen oder ein menschliches vom Programmierer?

          In Deutschland geschehen über 2/3 der Unfälle mit Personenschäden Innerorts und sind wohl zu nahezu 100% auf menschliches Versagen zurück zu führen. Nur sehe ich gerade dort nicht, wo der „Autopilot“ wirklich helfen sollte. Man nehme nur mal das Thema Linksabbiegen von der Nebenstraße bei Berufsverkehr:

          – alle Verkehrsteilnehmer auf der Hauptstraße/Fußweg/Radweg links erfassen mit Geschwindigkeit
          – alle Verkehrsteilnehmer auf der Hauptstraße/Fußweg/Radweg rechts erfassen mit Geschwindigkeit
          – Verkehrsteilnehmer gegenüber erfassen einschließlich wohin sie wollen
          – zum richtigen Zeitpunkt losfahren
          Ich bin davon überzeugt, dass dies selbst 2020 niemand so hinbekommt, dass man kein Verkehrshindernis ist. Oder es gibt die „UPS“-Funktion nur noch rechts abzubiegen 😉 Von unübersichtlichen Stellen mit Verkehrsspiegel etc. mal noch gar nicht angefangen.
          Außerorts sind die Unfallursachen u. a. nicht angepasste Geschwindigkeit und falsches Überholen. Da mag der eingeschaltete Autopilot ja was bringen aber wer sich jetzt schon nicht an die Regeln hält wieso sollte der nichts auch dann aufs Gas treten und den „Autopiloten“ überstimmen?

      • Grünspanpolierer

        Nicht mal grob geschätzt die Speicherkapazität einer CD kennen!!! Noch einen Führerschein besitzen! Aber beim FalschStatistikVerbreiten ganz vorne dabei…

        • Wenns auch nur 196,923 CDs sind die auf ein modernes Phone passen und der Entzug der Fahrerlaubnis nicht dem Entzug der Diskussionserlaubnis gleichkommt – hast du den Tenor des Beitrages von C.P. nicht verstanden:
          1. Habt keine Angst vor der Zukunft!
          2.Der Mensch wird in vielen Sachen von der Technik ersetzt was nicht weiter schlimm sein sollte, solange man das Herz am rechten Fleck hat und die Seele zur Umgebung und Natur ausrichtet.(edited by R.N.)

  • FMH

    – Das große 15″ Display wird auf Hochformat gedreht und besser in die Mittelkonsole integriert
    – Das Fahrerdisplay wird im Detail (Navi etc.) als HeadUp-Display realisiert
    – Wenn der Gesetzgeber es verlangt, werden Tachodaten etc. auch anders realisiert…
    Meine Vorhersage: das M3 wird viel weniger futuristisch ausgestattet sein als wir denken!