Tesla Model 3: Performance-Version nicht vor Mitte nächsten Jahres

Wir haben gestern darüber berichtet, dass Tesla mittlerweile über 500.000 Reservierungen zum Model 3 hat. Sollten tatsächlich auch alle das Fahrzeug bestellen, ist die Produktion bis Ende nächsten Jahres vollständig ausgelastet, sagte Elon Musk. Tesla produziert deshalb zunächst vorkonfigurierte Fahrzeuge, damit die Produktion zu Beginn möglichst simpel gehalten wird. Erst im Laufe der Zeit werden weitere Optionen zur Verfügung stehen, darunter auch das Basismodell zum Preis von 35.000 US-Dollar.

Durch das kürzlich veröffentlichte FAQ zum Auslieferungsprozess des Model 3 ist bekannt, dass man im Herbst 2017 das weiße Interieur und eine neue Standard-Konfiguration mit optionalem Premium-Paket (5.000 US-Dollar Aufpreis) einführen will – aktuell ist das Premium-Paket Standard. Ab November 2017 gibt es dann auch das Basismodell mit der Standard-Batterie (220 Meilen bzw. 350 Kilometer Reichweite) zum Preis von 35.000 US-Dollar. Ab Frühjahr 2018 sollen dann auch Fahrzeuge mit Allradantrieb und Doppelmotor produziert werden.

Nun gab Musk via Twitter bekannt, dass man Mitte nächsten Jahres auch eine Performance-Version vom Model 3 anbieten wird. Diese Performance-Version dürfte somit zur gleichen Zeit eingeführt werden – oder kurz darauf – wenn auch der Allradantrieb mit Doppelmotor zur Verfügung steht. Ob nur das Model 3 mit der höheren Batteriekapazität diese Option erhält, ist aktuell unklar. Beim Model S wird auch das Einstiegsmodell mit 75 kWh Batteriekapazität mit Allradantrieb und Doppelmotor angeboten. Da der Verkauf des Model S 75 (ohne Doppelmotor) zum Ende des Jahres eingestellt werden soll, werden bald alle höherpreisigen Tesla-Fahrzeuge (Model  S und X) ausschließlich mit Doppelmotor verfügbar sein.

  • Nelkenduft / AHF

    Klingt ja nicht so, als würde bei der Produktion alles glatt laufen.
    Für uns in Europa dürfte es ja einiges mehr an Optionen geben, wenn wir Ende 2018 frühestens dran sind.

    • David S

      Wieso nicht? Nur weil die Performance-Version in der Produktion nicht gleichzeitig gestartet wurde, oder was meinen sie genau. Das war doch nie der Plan oder habe ich etwas verpasst.

      • Nelkenduft / AHF

        „getting out of Model 3 production hell“ klingt für mich nicht gerade nach einem problemlosen Hochfahren der Produktion. Auch dass Tesla ständig die 10.000 verschiedenen Teile und die Abhängigkeit von jedem einzelnen Zulieferer erwähnt, macht keine Hoffnung auf reibungslose Abläufe.
        Ich würde keine Wetten darauf abschliessen, dass die heren Ziele von Elon Musk für Ende 2017 tatsächlich erreichbar sind.

        • David S

          „getting out of Model 3 production hell“ ist in diesem Fall eine Anspielung auf seine eigene Aussage bei der Vorstellung von Vorgestern.

          • Nelkenduft / AHF

            Selbst wenn, das ändert ja absolut nichts an der Aussage.

          • David S

            Nein, aber doch am Verständnis dieser Aussage. Gemeint war nicht, dass etwas nicht glatt läuft, sondern die Tatsache, dass Tesla und all seine Mitarbeiter in den letzten und auch in den folgenden Monaten sehr viel Arbeit investieren, um das Endprodukt innerhalb des bereits vorher vorgegebenen Zeitrahmens an den Kunden zu bringen.

            Nebenbei bemerkt war jener Zeitrahmen des Produktionsstarts in der Erstvorstellung auf ENDE 2017 angesetzt…

          • Nelkenduft / AHF

            Das wäre aber nicht logisch, warum schreibt er dann „getting out of production hell“? Wenn jetzt schon alles halbwegs glatt laufen würde, dann wird es bei 500.000 Fahrzeugen pro Jahr und noch mehr Vorbestellungen erst richtig stressig.

            Und bist du sicher, dass nicht die ersten Auslieferungen für Ende 2017 angekündigt waren?

          • Pamela

            Ja. :
            http://teslamag.de/news/tesla-manager-betont-bedeutsamkeit-das-model-3-puenktlich-auszuliefern-8453

            Ich denke – und das hat nichts damit zu tun, dass ich gegen Kritik bin – man sollte den Leuten bei Tesla nicht Unvermögen unterstellen, sondern dass sie sich wieder mal alle Mühe geben, über sich hinauszuwachsen.
            Und ich glaube, das machen sie wegen uns.
            Ich bin nicht enttäuscht, wenn sie nicht 100 pro durch die Hölle kommen.
            Mir ist das große Ziel wichtiger. Liebe Grüße

          • Greg83

            Ich denke die Aussage „production hell“ vom Event bezog sich nicht auf eventuelle Schwierigkeiten, sondern auf den enormen Auftragsbestand welchen es abzuarbeiten gilt…

        • McGybrush

          Es ist halt ein Newcomer in der Branche. Wer einem bis dato „Kickstarter Unternehmen“ nichts zutraut muss sich halt bei den bisherigen Automobilbauern umschauen. Die liefern sofort.

          Aber selbst wenn Tesla erst 2019 liefern würde wären sie bis Dato noch die ersten die solche Reichweite für diesen Preis anbieten.

          Tesla hat von Ankündigung kürzere Zeiten als Mercedes mit Ihrer A-Klasse. Da wartet man schon seit 20 Jahren drauf.

        • Melone

          „Production Hell“ erinnert mich etwas daran, wie er den holprigen Hochlauf der Model X Produktion beschrieben hatte. Tesla muss, der Kommunikation nach, in Sachen Produktion noch viel lernen. Da sehe ich momentan die größte Baustelle.

    • Martin

      Verstehe ich jetzt auch nicht ganz, wenn Tesla möglichst schnell ihren Rückstand abarbeiten will, dann geht das mit den einfacheren Konfigurationen mit Bestimmtheit schneller.

    • Sonntagskuchen

      Wann glaubt ihr, können wir aus Deutschland konfigurieren, wenn wir Anfang April reserviert haben? Ich hoffe ja, dass dann bereits die Standard Version vorliegt .

      • jomein

        Sommer 2018

  • Norbert Graf

    Jetzt sind mir mal nicht so typisch deutsch und sehen alles negativ. Ich freue mich auf das Auto. Und habe Respekt von allen Tesla Mitarbeitern für Ihren Einsatz. Leute schaut mal auf das Unternehmen was dort in kurzer Zeit geleistet wurde und wird. Kein geht nicht, wo ist der Staat und 2021 oder 2022 legen wir los. Das alles nicht Superläuft ist doch klar , aber bei vielen läuft gar nichts. Ich hoffe Tesla macht weiter so

    • Nelkenduft / AHF

      Zwischen alles negativ sehen und sämtliche Kritik an Tesla ablehnen, gibt es allerdings noch die Realität und da könnte es auch gut passieren, dass der Jaguar iPace noch vor dem Model 3 in Deutschland einschlägt:

      http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/tesla-model-3-eher-vorserie-als-serie-elon-musk-erwartet-hoellentour-a-1160748.html

      • Pamela

        Ich begrüße es sehr, das Jaguar sich frühzeitiger als alle anderen der Aufgabe stellt.
        Aber Ende 2018 heißt nicht, dass auch hier sofort genügend Fahrzeuge geliefert werden können.
        Außerdem ist das wieder ein Vergleich zwischen Erdbeere und Melone. Der iPace fängt bei knapp 80K € an.

        • Nelkenduft / AHF

          Es geht ja auch gar nicht darum den iPace mit dem Model 3 zu vergleichen, sondern berechtigte Kritik an den vollmundigen Ankündigung von Musk äußern zu dürfen und auch mal zu hinterfragen ob Tesla alles perfekt macht oder da noch Optimierungspotential vorhanden ist.
          Manche sehen das Ganze doch extrem durch die rosarote Brille und das ist trotz dem ohne Zweifel sehr großen Verdienst von Tesla für die Mobilität der Zukunft einfach nicht angebracht.

          • W. Müller

            Ich denke, Tesla muss sich jetzt am Riemen reißen und alles daran setzen, die Story mit Model 3 zum Erfolg zu führen. Den großen Vorsprung sehe ich bei der Gigifactory und dem bereist gut ausgebauten Supercharger Netz. DAS hat bisher kein Konkurrent vorzuweisen.
            Aber dennoch gilt: Auf den Lorberen ausruhen wäre das falscheste, was Musk machen könnte.

        • ThomasJ

          Volvo wird vermutlich schneller auf dem Radar erscheinen als man denkt. Die haben ihre Markenstrategie verkündet und werden „plötzlich“ mit einem Modell der Liga M3 am Start stehen. Würde mich auch nicht wundern, wenn sie vom GF Kuchen etwas abbekommen.

          • theBIGeasy

            Was meinen Sie denn mit „GF Kuchen“? Batteriezellen?

      • Marian Finkbeiner

        Ich bin gespannt auf den I-Pace und bin froh das Jaguar früh in dem Spiel mitmischt, ABER:
        Es ist Fakt, dass Tesla im Moment mit dem Model 3 Konkurrenzlos ist bei Elektroautos und eine ernste Konkurrent gegen zB. BMW 3 und Audi A4 ist.

        Ebenfalls ist es Fakt, dass von vielen Seiten ein sportliche luxuslimusine mit allem schnick schnack für 35.000 € erwartet worden ist und das ist einfach unrealistisch und erwartet auch niemand bei Verbrennern.

        Man kann meiner Meinung nach nicht Wägen, die bisher nur ein Konzept sind (I-Pace, VW. Audi E-Tron, mit einem fertigen Wagen vergleichen.

        Dann noch zum I Pace: Woher nimmt Jaguar die Akkus?
        Und der Einstiegspreis soll bei 80 k liegen und es haldelt sich um einen kleinen SUV, also eher eine Konkurrenz zum X (/Y) als zum 3.

        • Heinz Wagner

          Und Jaguar baut dann ein Elektrofahrzeug, der Rest der Modellle läuft weiterhin mit Turbodiesel- und Benzinmotoren vom Band. Wähle – und unterstütze – ich einen Hersteller, der auf veraltete Technik setzt, Antwort: Nein!

          • Nelkenduft / AHF

            Das ist auf jeden Fall ein wichtiges Argument. Ein bisheriger Betrügerhersteller, der gehört auch in Zukunft nicht unterstützt!

        • Holgi

          Mag ja sein, dass das alles schöne Autos sind, aber: Wo ist denn das flächendeckende Schnelladesystem von BMW, Audi, VW, Jaguar,…Das muss man bei der Preisdiskussion auch irgendwie im Hinterkopf behalten. Das hat nur Tesla und zwar ohne dazu gezwungen geworden zu sein und auf eigene Kosten aufgestellt. Weil Elon meint, dass Fahren und Aufladen zwingend zusammen gehört. Fragt doch mal den BMW-Händler eures Vertrauens wie man mit dem I3 von Hamburg nach München kommt…Die etablierten Hersteller werfen jetzt aus lauter Panik (ich möchte noch nicht mal Einsicht vermuten) schnell E-Modelle auf den Markt und hoffen, was vom Kuchen abzubekommen. Natürlich sind bei Audi, BMW, etc. die Spaltmaße super und die Karosserietechnik top, die konnten ja auch hundert Jahre üben.
          Es bleibt dabei: das Model 3 ist einfach ein wahnsinnig geiles Auto, ich halte selbstverständlich an meiner Reservierung fest, egal ob vorher noch ein anderes <40K E-Auto auf den Markt kommt. Zugegeben war ich nach der Präsentation auch etwas ratlos, aber nach genauer Überlegung bleibt für mich die einzige Konsequenz, dass ich noch die 9000 Kröten zusätzlich zusammensparen muss, um mir den Long-Range-3er zu holen. Da macht es nichts, wenn es ein paar Monate länger dauert, bis ich ihn bekomme. Überlegt doch mal: 500km Reichweite, das kommt doch schon sehr nah ans Model S heran…

          • Dirk Pakosch

            Glückwunsch zu der Arbeitsstelle.
            „dass ich noch die 9000 Kröten zusätzlich zusammensparen muss, um mir den
            Long-Range-3er zu holen. Da macht es nichts, wenn es ein paar Monate
            länger dauert“
            ich glaube, für die , auf die es EM mit dem M3 eigentlich abgesehen hatte, sind „9000 Kröten“ nicht einfach mal in ein paar Monaten zusammengekratzt.

          • W. Müller

            Ich weiß jetzt nicht so genau, worauf Du hinaus willst.
            Das Model S in der Basisversion kommt nach neuen Rechnungen beim aktuellen Dollarkurs auf ca. 37500,- € wovon noch 4000,- € Prämie abgehen.
            Dafür bekommt der Vorbesteller ein 4.7m langes E-Auto mit realen 340km Reichweite, gut ausgestattet und Supercharger fähig.
            Genau das war angekündigt und wird auch geliefert.
            Wer mehr will, muss logo auch mehr bezahlen. Ist doch bei jedem Auto so.
            Das jetzt speziell Tesla anzukreiden ist für mich unverständlich.

          • Pamela

            Mahlzeit, lieber Wil.
            Dirk meint hier nicht Tesla. Ich bin auch darüber gestolpert: 9000 Kröten zusätzlich zusammensparen in ein paar Monaten – gelingt mir auch nicht – im regulären Betrieb. Aber vielleicht hat Holgi auch 2 spendable Omis und 4 Tanten …. 🙂 🙂
            Also ich fands nur lustig, ansonsten muss man jönne könne.

          • W. Müller

            Liebe Pamela, magst Recht haben.
            Aber vielleicht hat Holgi auch nur nen gutbezahlten Job und ist Single? Wer weiß das schon. Ich freu mich jedenfalls für alle, dass man die Basisversion Model 3 nach aktuellem Stand für netto 33.500,-€ bekommen kann (Prämie bereits abgezogen).

          • Dirk Pakosch

            Ich glaube für 37500 Euro war das M3 gemeint und nicht das MS wie geschrieben, ansonsten würde ich sofort zuschlagen. (also kaufen)

          • W. Müller

            Wie? Kennst Du die neue Preispolitik bei Tesla nicht?
            Scherz beiseite. Danke für den Hinweis; habs korrigiert.

          • Dirk Pakosch

            Danke Pamela, so war es gemeint

          • Dirk Pakosch

            Jetzt weiß ich gerade nicht , was diese Antwort soll. Ein Model S für 37500 Euro noch abzüglich der Prämie würde ich sofort kaufen, wo gibts das neu?
            Ich kreide Tesla überhaupt nicht an, das man für mehr Auto mehr bezahlen muß. Ich habe „Holgi“ zu seiner Arbeitsstelle gratuliert, bei der man mal in ein paar Monaten 9000 Euro zur Seite legen kann.

          • Ulrich Schweiker

            Na ja, die Vorstellungen sind noch ein wenig unausgegoren: wie viele Supercharger benötigt Deutschland, wenn eine größere Stückzahl von Super-Charger-fähigen Autos herumfahren soll? – Ein paar Tage vorher anmelden, um tanken zu können? – Und dann nur dort, weil alle anderen belegt sind? – Die Entwicklungsgeschwindigkeit passt bisher zu ein paar wenig Autos, die an den 4-und 5-Sterne-Hotels und an Golfplätzen und Yachthäfen parken und dort geladen werden … flächendeckend für viele, viele Autos läuft es nicht. – Auch da ist noch eine Diskrepanz, für die Plan fehlt … und die Vorstellung, dass es ein paar Ladestationen an den Autobahn-Tankstellen gibt, ist auch nicht gerade hilfreich … wenn man die Sommerferien-Stáus an den normalen Benziner-Tanksäulen als Referenz nimmt … Gibt es da schon Lösungen?

          • W. Müller

            Die Lösungen gibt es und Tesla im Bereich Supercharger, wo gerade massiv ausgebaut wird. Solltest Du wissen, wenn Du schon länger in Tesla Foren mitliest.

            Du referierst – geschickt in Form von Fragen – über 10 Zeilen in der Art, dass Zweifel an dem Konzept der Supercharger aufkommen und alte Ängste von potentiellen Umsteigern bedient werden um am Schluss eine in meinen Augen Alibi-Frage zu stellen.

            Jetzt bin ich aber schon recht erstaunt, dass Du hier die alten Vorurteile gegen Tesla in einem nett verpackten Gewandt bringst.

            Mir kommen immer mehr Zweifel, wie ich Deinen Auftritt hier werten kann und ob sich eine sachliche Diskussion weiter lohnt.

          • Ulrich Schweiker

            Na ja, die „Lösungen“ sind allenfalls bisher als exotische Varianten brauchbar, aber nicht für eine flächendeckende Versorgung. http://new.abb.com/ev-charging/de Die aktuellen Varianten kenne ich; das deutsche Headquarter ist um die Ecke, so dass ich mir einbilde, auf dem aktuellen Erkenntnisstand zu sein. – Es geht aber um die Frage, wie die entsprechenden Energiebedürfnisse verteilt werden können. – Die Leitungen zu jeder Autobahnraststätte müssen erst gelegt werden; die Stadtteile, in denen gehäuft entsprechende Autos geladen werden, müssen mit entsprechenden Energiemengen versorgt werden. – Dazu benötigen wir dann wohl noch ein paar dezentrale Atomkraftwerke (werden deswegen in den USA noch ein paar mehr geplant?) oder ein paar weitere Versorgungstrassen vom windreichen, aber Elektroauto-armen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, Eifel und Sachsen-Anhalt oder wie? – Ich war mir nicht bewußt, dass sich Tesla da Gedanken macht. – Die großen Energieversorger schon. – Da die Nr. 4 auch hier in der Region sitzt – und die größte im Bereich Erneuerbare Energien ist, läuft eine hitzige Diskussion, aber Lösungen haben wir noch keine gehört, gelesen oder gesehen. Sorry, wenn das zu wortreich ist. –

          • W. Müller

            Nö, ist schon OK. Jetzt wissen wenigstens alle im Forum welche Intention Du hier verfolgst.

            Aber ich hätte nicht gedacht, dass Du Dich so schnell auf das Niveau der altbekannten Vorurteile gegen E-Autos herablässt.
            Du kennst sicher die Berechnungen zum Mehrbedarf an elektrischer Energie, wenn alle 45 Mio PKW elektrisch fahren? Da kommt mir der Satz mit „ein paar … Atomkraftwerke“ doch sehr polemisch vor.

            Deine Tesla kritische Haltung zeigst Du auch immer mehr.
            Warum denn nicht gleich so?
            Jetzt erklärst Du sicher seitenlang dem Forum, dass Du als Experte sicher beurteilen kannst, dass das, was Tesla vorhat aus diesen und jenen Gründen gar nicht funktionieren kann und man lieber auf deutsche Experten hören sollte. Hatten wir schon und kennen wir.

            Für mich persönlich hast Du leider trotz oder wegen Deiner überlangen Texte die Glaubwürdigkeit verloren.

          • Ulrich Schweiker

            mal kurz: was soll das denn? – Es geht um die sachliche Frage, wie die Energiewende gestaltet werden kann! – Dass es am Ende nur noch E-Autos geben könnte, ist nicht das Thema – ebenso wenig wie die Frage, ob das dann überwiegend Tesla-Autos sein sollen. – Aber wir brauchen eben nicht nur neue Autos, sondern auch die passende Infrastruktur. Und wenn dazu flächendeckend Supercharger aufgestellt werden müssen / sollen, dann ist die nächste Frage, wie viel Energie produziert werden muss, um damit die vielen, vielen dezentralen Super-Charger zu bedienen. Hier in der Metropolregion würde die Stromversorgung zusammenbrechen, wenn Hunderte von Supercharger in Betrieb gingen. – Das ist zunächst keine unzulässige Kritik an Tesla, sondern daran, dass es noch ein paar ernste Fragen gibt, für die es keine Lösungen gibt. – Ich bin kein Experte für Tesla, um jetzt Ausführungen zu machen, was Tesla da für Lösungen vorhat; ich habe dazu nichts Erleuchtendes gelesen (bisher weder von Tesla noch von den deutschen Verbrenner-Herstellern, wie sie hier wohl gerne genannt werden). – Also kann ich auch nicht ausführen, dass die Lösung von Tesla nicht funktionieren wird. – Ehe jetzt neue Quellen für Glaubwürdigkeitszweifel kommen: nein, ich spreche auch nicht für die Atomindustrie oder die großen zentralen Energieversorger. – In Kürze zusammengefaßt: nein, es geht nicht um dén (Mehr-) (oder auch Weniger-)Energiebedarf, sondern darum, wann wo in welcher Menge der Bedarf besteht und gedeckt werden kann / könnte / sollte. Und wann? Oder bis wann? – Und zu welchen Kosten? – Dúrch wen zu tragen? –

          • W. Müller

            Hmm, dann glaube ich Dir mal, dass Du Dich noch nie mit E-Mobilität beschäftigt hast, auch wenn mir das schwerfällt.
            Zur Sache:
            Es braucht Supercharger nur entlang der heutigen Raststätten.
            Die Supercharger hängen direkt am Mittelspannungsnetz. Du weißt sicher, was das bedeutet. Für den uninformierten Mitleser: Das minimiert die Probleme mit Leitungen zu den Raststätten.

            Supercharger werden in Städten nicht gebraucht. Die braucht man auf der Strecke. Dort muss kontinuierlich ausgebaut werden. Es laden auch nicht immer alle gleichzeitig am Supercharger. Genauso wie nicht alle in Deutschland gleichzeitig tanken gehen.

            E-Autos werden über Nacht zu Hause geladen und brauchen durchschnittlich pro Nacht pro Auto 7kWh. Das ist mittels intelligenter Grid-Steuerung in den allermeisten Fällen ohne Ausbau der Infrastruktur machbar. Der meiste Ausbau muss dort passieren, wo keine private Lademöglichkeit vorhanden ist. Aber auch da reichen 3kW Anschlüsse aus.

            Der Strommehrbedarf wird bei Vollelektrifizierung der PKW (45 Mio) auf 18% geschätzt für Deutschland.

            Aber irgendwie ist das für mich schon speziell, das Du diese Basics E-Mobilität nicht kennst.

          • Ulrich Schweiker

            Dazu fällt mir ein, dass VIDEO 2000 das bessere System war, aber sich dennoch nicht durchgesetzt hat: es gibt neben der technischen Seite eben auch noch Industriepolitik und Streitigkeiten zwischen Ländern … und natürlich auch die Fähigkeit zur Kooperation. – Interessant ist, dass in der Diskussion die deutschen Firmen in Bezug zu Tesla gesehen werden: sollten nicht viel eher die ursprünglich amerikanischen Konkurrenten betrachtet werden? – Wieso soll die Kooperation mit den „andersartigen“ Europäern eigentlich besser klappen, wenn es schon zwischen GM, Ford und Tesla nicht funktioniert? – Wie zwischen Bundesländern und Standorten (Stuttgart, München und Ingolstadt und Wolfsburg beispielsweise) gibt es auch zwischen Kaliforniern und Leuten aus Michigan so kleine Unstimmigkeiten, die dazu führen, dass Kooperationen nicht klappen. – Beim Ruf nach Zusammenarbeit wird das gerne übersehen. Es ist zwar möglich, solche Zusammenarbeit zu schaffen, aber es benötigt (noch) mehr Zeit. – (Ich spreche aus Erfahrung: als Manager und Unternehmensberater war ich bei einigen spannenden internationalen Joint Ventures beteiligt und oft der Verzweiflung nahe).

          • Dieslstinker

            hier ein Ansatz auch in der Faq, http://www.ewall.at
            Sie haben völlig recht man benötigt um einiges mehr Strom aus EE, und das ergänzt sich mit EV.
            weder die eine noch die Andere Seite wollen letztlich die Konsequenzen erkennen.
            Es geht nämlich nicht mit mit dem üblichen Argument, dass der Großteil dann bei Nacht lädt, da es dann Strom im Überfluss gibt.
            das ist mit dem wegfall der kohle und PV nicht möglich.
            DAs geht nur mit Wind, der aber häufig unerwünscht ist.
            Bleibt vorwiegend PV bei Tag. und dazu benötigt man an den Hauptverkehrsadern (ansonsten reicht das GAragendach) echte Schnellladestationen und zwar alle 25-30 km je nach Leistung ca. 80-160Stück

          • Ulrich Schweiker

            Danke! Endlich einmal eine sachliche Auseinandersetzung. Leider bestätigt sie meine Erfahrung / Vermutung / Befürchtung, dass Energiewende wegen der Komplexität einfach mehr Zeit benötigt, als sich viele eingestehen. Die Photovoltaik-Anlagen entlang vieler Autobahnkilometer sehe ich auch als wünschenswerte und technisch mögliche Alternative: 8 Super-Charge-Stationen an ausgewählten Raststätten können nicht ausreichen, auch wenn das einige meinen; und die aktuellen Stromtrassen können den dann zu erwarteten Strombedarf, der plötzlich abgerufen würde (insbesondere zu bestimmen Tageszeiten und an bestimmten Tagen: ich denke auch an die aktuellen Ferienzeitstaus an den Raststätten-Tankstellen für konventionelle Versorgung). Aber kann sich jemand ausmalen, wie komplex – hinsichtlich der Zuständigkeiten und langwierig (wegen der Genehmigungsverfahrensvorschriften) – selbst bei gutem Willen – und (daher) wie (unsicher) und teuer diese Stromtrassen an den BABs werden?!?

          • Dieslstinker

            dieses Projekt würde ja genau zusätzliche Stromtrassen sparen, da ja jeder Abschnitt eine autarke Energiezelle darstellt somit im großen Energiezellenverbung „nur“ ausgleichsströme fliesen. Die Verkabelung der PV ist schon die halbe Trasse.
            was man benötigt ist im eWall eine Pipeline für LOHC
            ergänzend benötigt man natürlich Windturbinen,

          • Ulrich Schweiker

            Als End-Lösung ist das eine Super-Vorstellung; ich beschäftige mich aber (leider) eher mit dem Weg, wie das umgesetzt werden kann. Das aktuelle EEG hat die Errichtung weiterer Windturbinen zunächst massiv verlangsamt; nach den offziellen Plänen sind Standorte entlang von Autobahnen gar nicht im Blick! – Genehmigungstechnisch stoßen wir auf so ziemlich die schlimmste Konstellation, die man sich vorstellen kann: Bundesautobahnen stehen unter der Hoheit des Bundes (wie der Name ja schon sagt), die Landschaft drumherum ist jeweils in Händen der jeweiligen Grundbesitzer, deren Nutzung unterliegt den jeweiligen Landkreisen, die allerdings in vielen Aspekten hier nur Erfüllungsorgane für übergeordnete Raumplanungen sind, die von den jeweiligen Ländern über zuständige Stellen in den Regierungsbezirken koordiniert werden (sollen). – Und da es um große Investments geht, muss die Finanzierung durch übergeordnete Finanzkonsortien gewährleistet werden – was auch nicht einfach und schnell geht). – Zudem gehen die Autobahnen jeweils – ohne Rücksicht auf Grenzen – durch die Zuständigkeitsgebiete verschiedener Netzbetreiber und Grundversorger; Einspeisung ist damit auch keine einfache Regelung. – Eine Zerlegung in Energiezellen ist zwar langfristig überall geplant (jedenfalls reden zunehmend mehr jetzt davon), aber die Realisierung ist noch weit. – So ganz stimmt das nicht, weil die Stromtrassen wohl zusätzlich nötig sind, schließlich wollen alle jederzeit ihre Batterien aufladen können – und nicht nur, wenn in der Gegend der nächstgelegenen Ladestation gerade genügend Sonne scheint und der Wind hinreichend weht! – Also: Viele Baustellen. Damit nicht wieder Fehlwahrnehmungen kommen: Ich sage nirgends, dass es nicht geht! Ich verweise nur darauf, dass es noch ein paar Hausaufgaben gibt, ehe das läuft. – In Nevada, Arizona, Texas und weiten Teilen Kaliforniens könnte das wesentlich einfacher gehen. Aber auch dort wird im Moment deutlich, dass Bund (Washington) und die einzelnen Länder sich nicht „grün“ sind und sich gerne gegenseitig behindern. –

      • theBIGeasy

        Danke für den Link. Ich bin echt verwundert, dass Sie diesen Artikel hier verlinken.

        • Nelkenduft / AHF

          Warum verwundert? Das Manager Magazin schreibt fast immer Pro-Tesla und verharmlost auch nicht die Verbrechen im Zusammenhang mit den Diesel-Motoren. Deshalb kann man durchaus zur Abwechslung mal kritische Ansichten zu den Tesla-Plänen lesen, vor allem wenn diese sachlich formuliert und begründet sind, was ja bei Herrn Bertel Schmitt meines Wissens nicht immer gesichert war.
          Und ob er mit dieser Behauptung recht haben wird, das steht noch in den Sternen:
          „Wenn die ersten Model 3 mit Doppelmotor endlich an ihre zukünftigen
          Besitzer gehen, wird Ziebarts i-Pace schon seit Monaten verkaufsbereit
          sein und serienmäßig beim Händler stehen“

          Ich persönlich glaube jedenfalls nicht daran, dass die Model 3 mit Allrad erst dann an die ersten Vorbesteller ausgeliefert werden, wenn der i-Pace schon in nennenswerten Stückzahlen (d.h. mindestens 10.000) in Europa verfügbar ist.

      • W. Müller

        Interessanter Link, Nelkenduft. Murat Demir hat bereits schon deutlich geschrieben, wer der Autor ist, sodass ich mir das hier spare.
        Was Jaguar fehlt, so ich auch weitere E-Autos begrüße, ist das Supercharger Netzwerk und die Akku Quelle.
        Ein geiler Deal wäre aber eine Kooperation zwischen Tesla und Jaguar.

        • Nelkenduft / AHF

          Ich rechne fest mit solch einer Kooperation, da man sich gegenseitig mit Respekt behandelt und Jaguar von der Stückzahl her auch locker durch die SuC-Infrastruktur mitversorgt werden kann. Zudem behaupte ich mal, dass der i-Pace nur selten als Familien-Urlaubsfahrzeug genutzt wird und somit nicht die Belegung der SuC während der Ferienzeit negativ beeinflußt.

          • PV-Berlin

            Tesla arbeitet bald mit Tata zusammen (Jaguar und Land Rover) . Das wäre ja der Traum, wo steht dazu etwas verbindliches?

            Einen Tata mit 200 KWh (RR Langversion) dann kann man alter endlich verschrottet werden.

        • eine hochinteressante akku-quelle ist sicher die aufstrebende firma „KREISEL“ in freistadt im schönen österreich – top-energiedichte bei geringstem volumen und gewicht der akkus !!!
          für mich die akku-zukunft
          schaut mal unter http://www.kreiselelectric.com

          • W. Müller

            Die ist seit mindestens 2014 „hochinteressant“.
            Elon Musk sagte damals: Wenn die einen Akku haben, der besser ist als der von Tesla sollen die den einpacken und schicken und wir werden der grösste Kunde von Kreisel.
            Nun ja, bisher sind 3 Jahre vergangen und ich würde sagen: Zu schön um wahr zu sein…

      • Melone

        In der Automobilindustrie ist es meistens relativ egal, Wer bei irgendetwas erster ist, vor allem bei ein paar Monaten. Der Artikel spricht meiner Meinung nach aber einen anderen interessanten Punkt an, der sich allerdings davor auch schon abgezeichnet hat: Der Launch des Model 3 geschieht nicht von jetzt auf gleich, sondern wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Vorserienproduktion relativ fließend in die Serienproduktion übergehen wird. Und da sieht man stark den Unterschied der Kommunikation von Tesla und anderen Herstellern: Tesla gibt viel stärker den aktuellen Stand der Produktion bekannt, Hochlaufstrategien, mögliche Probleme. Bei Jaguar wird irgendwann gesagt: „So sieht er aus, das kann er, ab dann und dann ist er im Laden.“ Ohne viel Vorgeplänkel, fast schon langweilig. Der Rest kann einem als Kunde ja auch fast egal sein, wenn wir ehrlich sind. Natürlich hat Bertel Schmitt keine genaue Ahnung, wie weit Tesla tatsächlich ist, und da kommen dann Spekulationen ins Spiel. Aber insgesamt empfinde ich diesen Artikel als eine gute, andere Perspektive auf die Dinge.
        Und an alle, die hier den Autor kritisieren: Natürlich ist der Artikel Tesla-kritisch. Allerdings scheut Bertel Schmitt dort und auch generell nicht davor zurück, auch seinen alten Arbeitgeber zu kritisieren. Beim Lesen kann man die Grundeinstellung natürlich im Hinterkopf behalten, allerdings ändert das nichts daran, dass er hier meiner Meinung nach interessante Punkte anspricht.

    • Alois Hofbauer

      Siehe mein Kommentar weiter unten aber ich bin genau Deiner Meinung. Das was Tesla auf die Beine gestellt hat, daran müssen die deutschen Autobauer erst einmal hinkommen. Ich freue mich auch schon darauf, habe schon am 7.4.2016 bestellt und werde das Performance-Modell auch noch erwarten und wesentlich teurer als mein derzeitiger BMW wird er in der Vollausstattung auch nicht kommen. Deshalb sehe ich dem sehr gelassen entgegen, zumal mein Auto erst 2 1/2 Jahre alt ist und ich noch locker 3 Jahre fahren könnte.

  • Alois Hofbauer

    Na endlich weiß ich wie lange ich auf meine Bestellung noch warten muss und dass es mit Mitte nächsten Jahres dann auch das Performance-Modell 3 geben wird. Ich habe schon so lange gewartet, da kommt es auf ein halbes Jahr mehr oder weniger nicht an, weil ich möchte das Spitzenmodell haben mit autonomen Fahren.

  • Oliver Halter

    Wir haben auch einen Tesla Model 3 reserviert (Schweiz). Ich bin gespannt, wie lange es dauern wird. Ich habe nun auf einigen Seiten sogar gelesen, dass Tesla beim Model S den 75er gleich komplett streichen wird. Zuvor hiess es noch das man den 75er aus dem Sortiment nehmen möchte (ende Jahr) und dann ab 75D bestellen kann. Nun habe ich mitbekommen das angeblich gleich beide gestrichen werden und man auf den 85D als neues Einstiegsmodell wechseln möchte (angeblich). Ich denke das man so mit der Reichweite gegenüber dem Model 3 wieder Punkten kann. 🙂

  • Ralph

    Biete hier meine Reservierung vom 01.04.2016, direkt nach Öffnung des Reservierungssystems, an–> also ganz weit vorne in der Schlange. Wenn Interesse besteht, bitte eine E-Mail an: Ralph.orendi@gmail.com.

    Liebe Grüße
    Ralph

  • Christoph Leiner

    Alle regen sich auf wieso sie so lange warten müssen. Ursprünglich war geplant viel später in großen Stückzahlen zu bauen. ELON Musk hat aufgrund der hohen Nachfrage den Zeitplan um 2 Jahre vorverlegt. Also ich würde mal meinen das ist Spitze was die in dieser Zeit vollbracht haben. Und immer wird gejammert. 🙁

    • Nelkenduft / AHF

      Ich bin auch der Meinung, dass hier Großartiges geleistet wurde, aber man sollte schon bei den Fakten bleiben. Elon Musk hat im März 2016 die Auslieferungen des Model 3 für Ende 2017 angekündigt, auch wenn er bei der Aussage selbst schmunzeln musste. Hochgefahren wurde dann die geplante Stückzahl und nicht der Termin für die ersten Auslieferungen.

      • Christoph Leiner

        Ja das stimmt, der Termin war mit Ende 2017. Hätte auch gut sein können das 30 Autos im Dezember 2017 geliefert werden. Das im Dezember nun schon 20.000 Stück im Monat gebaut werden ist großartig.

  • Murat Demir

    „Bertel Schmitt machte 35 Jahre lang Werbung, vor allem für Volkswagen und schreibt als Meinungsmacher für manager-magazin.de. Wie bei den anderen Meinungsmachern auch, gibt seine Meinung nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.“

    Ein rein objektiver Bericht liest sich für mich anders. Das passt also gut zu diesem Meinungsmacher. Aber trotzdem sind da einige Aspekte im Bericht die im Kern wahr sind. Ich denke, dass die „Probleme“ von denen da die Rede ist, einfach zur Entwicklung eines neuen Fahrzeugs dazugehören aber halt kein Tesla-Exklusives Problem ist, sondern der natürliche Lauf der Dinge ist, mit denen auch die anderen Hersteller zu kämpfen haben werden.

    Und da Tesla schon viel länger Erfahrung damit hat reine Elektrofahrzeuge zu bauen, glaube ich nicht, dass plötzlich Jaguar einen riesigen Vorsprung haben wird.
    Ich arbeite in einem großen Stahlunternehmen…und bei Neuinvestitionen und dem Anlaufen von neuen Anlagen gibt es immer Probleme, natürlich wird es die auch bei Tesla geben.
    Für mich hat Elon Musk und das gesamte Team großen Respekt verdient!

    Tesla hat die etablierte Automobilindustrie über Jahre auf Trab gehalten…zuerst von ihnen lächerlich gemacht und jetzt ist plötzlich auch für VW, BMW, Mercedes, Jaguar und co der Elektroantrieb die Zukunft…was für Heuchler!

    Wer einen Tesla kauft, kauft nicht bloß ein Auto (auch wenns Macken haben sollte), er kauft ein Stück Geschichte
    ,

    • Don Barbone

      Ich denke auch, dass Tesla noch einen guten Vorsprung hat…weniger in der Technik als in der Massenproduktion..speziell auch was die Batterienproduktion in der Gigafactory angeht.
      Auch wenn Tesla Jahre dür die Entwicklung gebraucht hat, heißt das nicht, dass die anderen die gleiche Zeit nachholen müssen..war beim iphone damals auch so..

    • Kant

      also ich fand den Artikel richtig gut – er beleuchtet (sachlich) die zu erwartenden Probleme und ist nicht „Anti-Tesla“ (natürlich ist S. nicht „neutral“, aber wer ist das schon) – ich hatte es auch nicht so verstanden das Jaguar nun T. „überholt“, es werden einfach Zahlen und Meinungen dargestellt. Und, EM selbst hat die 20k im Dezember versprochen…, warten wir’s ab…

      • Murat Demir

        Ich sage nicht das der Bericht mies ist, aber für mich ist er trotzdem ein gutes Stück entfernt von sehr guter Berichterstattung. Zuerst einmal hier nochmals den Link zum Artikel: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/tesla-model-3-eher-vorserie-als-serie-elon-musk-erwartet-hoellentour-a-1160748.html
        (Danke an Nelkenduft für den Link)

        Im Bericht steht uner anderem folgendes:

        „Von wegen Serienfertigung – beim Model 3 hat eher die Vorserie begonnen“

        „Teslas angebliche Serienfertigung läuft im Kriechgang. Ganze 50 Autos wurden gebaut, seit am 7. Juli das erste „Serienfahrzeug“ des Model 3 vorgestellt wurde. In einer ordentlich laufenden Serienfertigung rollen etwa 50 Autos pro Stunde vom Band.“

        Wer sich mit diesem Thema beschäftigt hat, der kennt Zahlreiche Beiträge, die man ohne weiteres mit einer Suchmaschine finden kann, wo von Produktion im Allgemeinen die Rede ist und nicht von Serienproduktion.
        Selbst bei Englischsprachigen Seiten ist oft nicht die Rede von Serienfertigung und auch E.M. hat ja Tweets verfasst woraus man klar erkennen konnte, dass die Produktion langsam anlaufen würde.

        Nur bei diesem Beitrag liest es sich für mich als ob alles in Stein gemeißelt gewesen wäre und alle betrogen worden sind. Ich kann diese Empörung des Herrn Bertel Schmitt nicht verstehen, er hätte sich mal ein wenig mehr mit dem Thema befassen sollen.

        Dann steht da noch folgendes:

        „Ursprünglich hatte er vollmundig schon für 2018 eine Jahresproduktion von 500.000 Einheiten angekündigt. Beim Festakt für sein Model 3 relativierte er das Ziel dann etwas in „hoffentlich 10.000 Autos pro Woche Ende 2018″.“

        Ich verstehe diese Passage so, dass Tesla erst Ende 2018 auf 10.000 Autos pro Woche kommen soll und vorher noch weniger. Aus meiner Sicht hat er E.M. falsch verstanden, da E.M. ja laut Zeitplan insgesamt auf 500.000 Einheiten im gesamten Jahr 2018 kommen will.
        Davon ca. 400.000 Model 3 und 100.000 Model S und X.

        Wenn Tesla es schafft schon bis Dezember 2017- so ist ja der Plan- pro Woche knapp 5.000 Model 3 zu bauen, wieso sollten es dann nicht im Februar oder März nicht bereits 10.000 Model 3 pro Woche sein? Die Monate März bis Dezember haben ca. 43 Wochen, d.h. 43×10.000= 430.000 Model 3. Selbst wenn er also im Januar und Februar noch nicht ganz auf Kurs sein sollte, hat er noch ein etwas Luft.

        Für mich ist dieser Beitrag von diesem Herrn überzogen und teilweise unlogisch. Natürlich kann einiges schieflaufen, er aber scheint schon genau zu wissen das alles schieflaufen wird.

        Warten wir mal ab E.M. hat nicht ohne Grund gesagt, dass in den nächsten Monaten alle Mitarbeiter durch die Hölle gehen müssen. Dieser Mann packt es an und läuft nicht vor Problemen weg und genau deshalb wird Tesla auch erfolgreich sein.

  • Fritz!

    „Preislich liegt der I-Pace irgendwo zwischen den Tesla-Modellreihen, ich
    kann mir vorstellen, dass er etwas für Leute ist, denen das Model X zu
    teuer ist und die trotzdem einen SUV möchten.“

    Naja, dazwischen würde ich nicht sagen, das Model X fängt bei 94.500,– Euro an, das ist nicht weit von 80.000,– Euro Startpreis für den Jaguar entfernt. Den Jaguar wird man sicherlich auch leicht über 100.000,– bekommen, also für mich sehr nah am Model X dran. Evtl. könnte der Jaguar kleiner sein und dadurch einen Vorteil für einige Kunden haben…

    • Melone

      Ich bin mir gar nicht mal so sicher, dass die Aufpreisliste beim Jaguar so hoch geht, wenn man nicht gerade den Speziallack oder -felgen für 10.000€ oder so haben möchte. Er hat wohl standardmäßig 90kWh, also schon wesentlich mehr als das Basis Model X (und es gibt ja die Gerüchte über die Abschaffung des 75D). Dafür fehlen ihm eben noch Annehmlichkeiten wie ein eigenes Schnellladenetz.
      Also preislich schon irgendwo dazwischen, wenn auch mit Tendenz nach oben. Kleiner ist er auch. Letztendlich hat auch der Jaguar keinen direkten Konkurrenten (womöglich bald der e-tron quattro), es ist ja auch nicht zwingend so, dass Kunden von Autos über 60.000€ ein paar 10.000€ egal sind. ^^
      Der Artikel, habe ihn eben erst gelesen, ging auch mehr um den Produktionsprozess als um den Verkauf. Also warten wir mal ab, wie sich die Modelle so entwickeln.

      • Ulrich Schweiker

        Der Markt ist schon jetzt ein wenig komplexer … oder?

  • Melone

    Stimmt schon. Ich für meinen Part warte wohl auch noch eine Weile ab, bis ich mir einen Stromer zulegen werde. Ich unterstütze gerne z.B. die lokale nachhaltige Landwirtschaft, aber ein Auto ist ein so höher Kostenfaktor, dass ich da wie viele Andere auch ziemlich ökonomisch denke, obwohl ich gerne schon einen hätte. Es ist gut, dass es doch Einige gibt, die sich so teure Autos leisten können, und damit dazu beitragen, bis dato teure Technik auch in Volumenmodellen nutzbar zu machen.
    Es gibt den R8 als Hybrid? Ich vermute, dass es tatsächlich eines der seltenen verkauften e-tron Exemplare war.

    • Pamela

      Richtig (hab das verwechselt) muss dann ein e-tron gewesen sein.

      In Bezug auf Einstieg in die E-Mobilität sehe ich es genauso.
      Es ist auch völlig balla, den Leuten vorzuwerfen, wenn sie noch einen Diesel fahren, nicht jeder kann innerhalb von 2 Jahren mit finanziellen Aufwand reagieren (und man dachte ja, es wäre nicht so schlimm).
      Unser Landy-Pickup ist unter meinen Tränchen vor vier Wochen davon gefahren mit Leuten vom Land wie wir. Der hat eigentlich nie ne Stadt von innen gesehen (Ausnahme Fußball-EM in Paris, sorry liebe Franzosen).
      Wenn das Model 3 dann da ist, brauchen wir in Zukunft immer noch einen Mittelstrecken-Zweitwagen mit dem man auch Großes transportieren kann.
      Ich hoffe mal, dass Bollinger Investoren für seinen B1 findet. Den als Pickup oder dann den Tesla. Das ist wieder ein Haufen Mäuse, aber es macht auch keinen Spaß noch mal einen Benziner zu kaufen. Mal schauen, was geht …

      Tröstlich ist für mich, dass sich die teuren Anschaffungskosten durch die Langlebigkeit von Akku und Auto wieder rechnen.

      • Ulrich Schweiker

        Die Post stellt sich ihre Elektro-Kleintransporter für den Stadtverkehr selbst her … und wird sie auch am freien Markt anbieten … wenn die lokalen Stadt-Teil-Auto-Ketten / Stadtmobil / Car-Sharing / Rent-a-Car etc. anbieten, ist ein Teilproblem mehr gelöst 😉

    • Ulrich Schweiker

      „Ökonomisch“ – da liegt die Konkurrenz eher bei Car-Sharing als bei Elektro-Autos … aber noch besser natürlich bei Elektro-Auto-Car-Sharing! – Nachhaltige Landwirtschaft meint E-10-oder E-25-Bio-Kraftstoffe? Man sollte in diesem Zusammenhang vielleicht auch die Unterlagen der Firma Cropenergies studieren … – es geht eher um Bequemlichkeit und nicht um Ökonomie – und um Weltanschauung und nicht um Ökologie, oder? Wir sind da immer Grenzgänger in der Argumentation: wie ökonomisch sinnvoll ist die Produktion von Autos für wenige Fahrgäste überhaupt? – Wie komplex müssen Autos tatsächlich sein? Macht es ökonomisch überhaupt Sinn, dass viele verschiedene Hersteller nahezu ähnliche Autos produzieren – statt gemeinsame Plattformen zu verwenden, die in viel größeren Stückzahlen zu viel günstigeren Preisen herstellbar wären … und bei denen man die ökologische Seite – Verbrauch von Rohstoffen – ernsthaft mit betrachten könnte? – Und dann zusätzlich noch den Verbrauch von Benzin bzw. Strom (und dessen zentrale / dezentrale Erzeugung!). –

      • Melone

        Carsharing ist eine tolle Sache. Bis man merkt, dass man jenseits der Großstädte wohnt und selbst die Busse nur alle zwei Stunden fahren. Das private Auto wird aus verschiedenen Gründen auch in Jahrzehnten nicht obsolet werden (dieses Gerede vom letzten Führerscheinneuling, der ja bereits geboren sein soll, ist grober Unsinn). Es wird sich aber reduzieren. In europäischen Großstädten braucht man ja schon jetzt eigentlich keins mehr.
        Gemeinsame Plattformen. Spinnen wir das etwas weiter – eigentlich braucht es ja nur einen Hersteller, der sich dann darum kümmert, das spart Ressourcen. Wunderbar. Und wenn wir ehrlich sind, den ganzen modernen Schnickschnack im Auto braucht auch niemand. Also beschränken wir uns auf möglichst wenige möglichst simple Modelle. Klingt schön, allerdings käme in der Realität wohl der Trabi heraus. Wettbewerb ist nicht das Effizienteste und Nachhaltigste. Aber ohne wollen wir dann auch nicht.

  • jomein

    Was denn hier jetzt das Problem? Welcher Autohersteller hat alle Motorvarianten vom ersten Tag an? BMW M, AMG, Audi S usw? Keiner. Manche haben sogar nur 2-3 Motoren und der ganze Rest kommt Monate / Jahre später. Jahre = die stärksten Modelle.

    Anlaufprobleme? Tesla geht hier einen anderen Weg. Zu viel Hype. Andere machen das im verborgenen, beseitigen die Mängel und kommen dann mit der Präsentation und der Info „Verfügbar ab Samstag…“ fertig. Tesla macht das in der „Öffentlichkeit“. Kann halt auch ein Nachteil sein.

    Aber, hätte Tesla zu lange gewartet und zB so einen Event erst nächstes Jahr gemacht… Auch nicht gut.

    • Nelkenduft / AHF

      Elon Musk sagte bei der Vorstellung des Model 3, dass die ersten Auslieferungen für Ende 2017 geplant seien. Da er zu diesem Zeitpunkt selbst nicht so recht dran glaubte und es nur eine Zielvorgabe für die Mitarbeiter war, hat er schmunzeln müssen und das Publikum hat gelacht, wohlwissend dass Tesla immer sehr ehrgeizige Meilensteine setzt.

      Die 30 ausgelieferten Fahrzeuge kann man jetzt sicher nicht als Serienproduktion zählen, aber wie es ausschaut liegt er näher an seinem ursprünglichen Zieltermin als das Tesla jemals jemand zugetraut hätte. Von daher ist das eine große Leistung und die Entscheidung aus den Fehlern des Model X zu lernen und dies auch zuzugeben, die hat viel Respekt verdient. Die deutschen Hersteller haben bis heute nicht aus dem Diesel-Desaster gelernt, da sieht man schön wie man es nicht machen sollte.

      • PV-Berlin

        Warum glauben alle, das es Tela nicht drauf hat, die Fertigung ganz normal hoch zufahren? Sie haben ja aus der den vielen Fahlern des Modell X gelernt und haben inzwischen mehr als 1.000 Leute an Bord, die für weit mehr als nur 500.000 EH p.A. die Verantwortung getragen haben (Fertigung, Logistik, Einkauf etc.)

        Ich sehe keine 100 EH im August, sondern > 1.000 EH. (Modell 3)
        Oder drehen all die Monteure nur Däumchen?

        Tesla wird selbstverständlich einige Firmenkunden vorziehen müssen, da kann es schon sein, dass der aus der Schlange (vor den Centern) etwas länger warten wird müssen.

        Wie viele Dienstwagen benötigt Tesla + die andere Unternehmen von E.M. ?

  • Werner Gabalie

    Ich bin mal gespannt, ob der Jaguar dann auch die Hardware zum autonomen Fahren implementiert hat oder OTA updatefähig ist. Das ist nämlich das Problem. Es reicht nicht eine Batterie einzubauen, das Auto soll voll connected sein. Und da fehlen den meisten Herstellern die Kompetenzen.
    Und WENN sie OTA Updates können, werden sie massiven Ärger mit ihren Händlern bekommen. Wie die OEMs das regeln wollen steht ja noch in den Sternen.

  • doronin90

    Schaut mal was Autobild zur Performance Version schreibt. Die nennen es Model 3 „P100D“ http://www.autobild.de/artikel/tesla-model-3-2017-infos-5215630.html

    • Dirk Pakosch

      Woher haben die die techn. Daten und dann dieser Preis.

      • Franz Payer

        Der Preis kommt zustande durch abzug aller US Förderungen ausgehend von den 35000$ und dann umgerechnet in €

        • Dirk Pakosch

          und da kommen die auf 80000 Euro? das mußt du mir mal bitte genau vorrechenen.

          • Franz Payer

            Ah jetzt du beziehst dich auf den angenommenen Preis von dem P100D ich dachte du meinst die knapp 21000€, sorry mein fehler

  • Longcheck

    Sodele, und hier ein Bericht über die le. Nacht berichteten Q-Zahlen – besser gehts wohl nimmer:
    http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/automarkt-tesla-besteht-die-bewaehrungsprobe/20141430.html
    Gute Zukunft voraus!

  • Ulrich Schweiker

    Der Umgang mit Sprache ist immer wieder faszinierend. Was ist ein „Basis-Modell“ .. hier zumindest nicht das, was als Grundlage für weitere Modelle gibt (wie der Name „Basis“ nahelegt), auch nicht das, was für die Produktion als das einfachste Modell in der Herstellung gilt, sondern irgendetwas, das später einmal den geringsten Preis haben wird… also die Basis für die Preisgestaltung darstellt … wer hätte das gedacht? – Es erinnert mich an den Ausdruck „USB“, was ja einmal der universell einsetzbare Stecker sein sollte … das war, bevor es die Varianten A, B, micro, nano, 1.1, 2.,3. usw. gab, die aber immer noch alle „universell“ heißen … also „U“ im Namen tragen.

    • W. Müller

      Der Umgang mit Sprach ist wirklich immer wieder faszinierend.
      Da wird plötzlich sprachlich ein Begriff auseinandergenommen, der in der Autobranche durchaus üblich ist. Das Wort Basismodell ist jedem bekannt, der ein Auto bestellt.
      Das Basismodell ist das, was die preisgünstigste Ausstattung hat. So steht es auch in jedem Testbericht einer beliebigen Autozeitschrift. Manchmal heißt das da auch Grundausstattung oder Basisverion
      Du machst daraus, als ob das bei Tesla plötzlich ganz anders wäre. Dann bringst Du eine negativ-Botschaft auf einer anderen Ebene (USB) und verknüpfst diese Geschickt durch „Es erinnert mich an…“ mit dem vorherigen Text.
      Alle Achtung, so geschickt eine Negativbotschaft platzieren muss man erst einmal können.

      Was ist ein Forenmitglied, das seitenlang referiert und dabei immer wieder verpackt in ellenlange Texten unterschwellig negative Botschaften platziert?

      • Ulrich Schweiker

        ? Bei mir ist genau das beschriebene Verständnis von Basismodell das Irritierende: weil das Basismodell nicht bestellbar ist, sondern nur eine bestimmte (leider wesentlich hochwertigere und damit teurere) Ausstattung. – Aber ich stimme zu, auch bei Testberichten nervt es mich oft, dass dort irgendwelche Varianten getestet werden (und dann oft auch noch mit Konkurrenzfahrzeugen in der Basisausstattung bzw. Motorisierung verglichen werden). Ich kenne das aus dem Marketing: eigentlich will man eine bestimmte Variante verkaufen … und bietet sie an. .. Dann sollte man aber nicht von einem „theoretischen“, gar nicht verfügbaren Basismodell reden. Dann ist das spätere Basismodell eine (später aus welchem Grund auch immer) „abgespeckte“ Sondervariante. – Wenn das als eine negativ-Botschaft verstanden wird, ja, das ist negativ, nicht ehrlich zu sagen, was die Basis ist!

        • W. Müller

          Das klingt jetzt echt sehr konstruiert von Dir.
          Man kann anmerken, dass es für einige Kunden sehr bedauerlich ist, dass sie erst später die preiswertere Basisversion bekommen während Kunden, die das höherwertige Model haben möchten, früher bedient werden. Diese Vorgehensweise kann man kritisieren.
          Das wäre sachlich knapp und richtig.

          Aber dieses – sorry – „Herumgeschwurbel“ mit Deinem USB Vergleich erzeugt vor allem eines: Negative Empfindungen zu Tesla im Unbewussten. Man assoziiert nicht mehr das Thema sondern nur die Negativ-Erfahrungen mit dem USB. Du solltest das wissen bei Deiner Ausbildung.
          Deine Glaubwürdigkeit leidet im Moment sehr in meiner Empfindung.

          • Ulrich Schweiker

            Sorry, ich wußte nicht, dass es um Empfindlichkeit und Glaubwürdigkeit und Assoziationen geht, wenn negative Aspekte erwähnt werden. Also nur Positives zu Testa: Okay, die sind sehr bemüht. Sie bemühen sich um Lösungen. – Ich bin halt zu dumm, trotz meiner Ausbildung: wieso baut ein Unternehmen nicht zuerst eine einfache Basisversion statt einer komplizierteren, schwierigeren, kostspieligeren, zu mehr Fehlern bei Logistik und Produktion neigenden Ausbauvariante? – Bei USB haben die meisten Nutzer ja die ursprüngliche Bedeutung der Abkürzung vergessen (oder gar nie gewußt), so dass den Vergleich nur wenige verstehen. – ich habe übrigens zu USB keine negativen Assoziationen: es ist doch ein Super-Beispiel für den kontinuierlichen Fortschritt und die Weiterentwicklung eines Produktes und einer Norm! – Nur der Name ist nicht (mehr) passend! – So wie der Name „Basis“ nicht richtig gewählt ist / war. –

          • W. Müller

            Ich schrieb Dir bereits, dass hier im Forum gewissen Sensibilitäten vorhanden sind. Diese betreffen insbesondere Forenteilnehmer die in ellenlangen Texten schön verpackt fast nur Negatives zu Tesla platzieren.

            Wenn ich alle Deine Kommentare durchlese, so sehe ich:

            – Negativbotschaften zu Tesla nett verpackt
            – Botschaften, dass Tesla das so nicht schaffen kann (Supercharger)
            – Botschaften, dass die E-Mobilität in Deutschland noch dauern wird
            – Botschaften, dass VW und Co dicht davor sind im Bereich Akku aufzuholen

            Bring das direkt und offen und man kann diskutieren. Ansonsten zeigt jede Deiner Replik für mich kaum Sachinteresse oder Interesse an einer echten Diskussion. Da geht es in meiner Wahrnehmung sehr stark um Referieren, Deine Botschaften platzieren und Recht behalten wollen.

            Bringt man für Dich eindeutig Nachteiliges zur Sprache, scheust Du selbst davor nicht zurück, den Eindruck zu erwecken, Du hättest das nicht geschrieben.