Tesla Motors wird Akkuspeicher für Zuhause und großes Batterie-Speicherkraftwerk enthüllen

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Wie Bloomberg berichtet, wird Tesla Motors am 30. April einen Akkuspeicher für den privaten Gebrauch und ein „sehr großes“ Batterie-Speicherkraftwek für Unternehmen oder womöglich auch Energieversorger präsentieren. Bereits Anfang des Monats haben wir darüber berichtet, dass ein Akkuspeicher für Zuhause bei einigen Personen in Nordamerika in Gebrauch sei.

Völlig neu ist jedoch, dass man auch ein Batterie-Speicherkraftwerk für Unternehmen und sehr wahrscheinlich auch Energieversorger produzieren wird. In einer E-Mail, die Jeffrey Evanson, Leiter des Bereichs Investor Relations, am Dienstag an Investoren und Analysten verschickt hatte, heißt es, dass man „die Vorzüge der Tesla-Akkuspeicher vorstellen“ wird.

Laut seiner Aussage, sind aktuelle Batteriespeicher nicht überzeugend. Dies soll sich dann mit den Speichern von Tesla Motors ändern. Welche Vorteile dem Anwender aufgezeigt werden, wird man erst am 30. April erfahren. Sollte Tesla Motors jedoch auch hier einen technologischen Vorsprung vorweisen, könnten sie sogar die Energieversorgung umkrempeln.

  • Markus

    Die Energieversorgung umzukrempeln war ja von Anfang an Musks Plan. Musk sagte immer er wolle drei wesentliche Bereiche voranbringen: Internet (Zip2, Paypal), Raumfahrt (Space X) und nachhaltige Energie (Tesla, SolarCity). Die Konkurrenz und die Medien machen bis heute den Fehler Tesla lediglich als Automobil-Hersteller zu betrachten, dabei sollte man spätestens mit den Superchargern gemerkt haben, dass da mehr dahintersteckt. Das ist auch der Grund warum die anderen Automobilhersteller langfristig gesehen nicht mit Tesla konkurrieren können werden, denn Musk sitzt sprichwörtlich an der (Energie-)Quelle, während die anderen nur fahrende „Hüllen“ bauen 😉

  • stefan

    Es fügt sich was zusammengehört.
    Dieser Akkuspeicher für zu Hause wird die Superchargerstation für Privathaushalte werden.
    Wenn ein 100 kW Speicher im Schnitt in 3 bis 7 Tagen von der PV Anlage aufgeladen werden kann, dann kann man mindestens einmal pro Woche relativ flott seinen Tesla zu Hause selbst zu 100% aufladen. Oder aber jeden Tag mit der Unterstützung des normalen Stromnetzes.

  • Ein „100 kW-Speicher“ wird sich kein Haushalt leisten können. Das ist doch Quatsch. Vielmehr geht es um 10 bis 15 kWh. Das sind auch die Größenordnungen, die der deutsche Technologieführer E3/DC mit seinem Hauskraftwerk anbietet. Übrigens sind die auch alle vernetzt und werden – wie Apple-Produkte – durch Fernwartung konsequent leistungsfähiger. Wirklich eine faszinierende Technologie. Ob Tesla da für den deutschen Markt so schnell eine Alternative werden wird?