Volvo lobt Tesla und will selbst gesamte Modellpalette elektrifizieren

Während bei Tesla erst kürzlich das 200.000. Fahrzeug vom Band gelaufen ist, setzt Volvo mehr als zweieinhalb Mal so viele Fahrzeuge pro Jahr ab. Man könnte somit annehmen, dass die Schweden eher den Amerikanern etwas beibringen können, als umgekehrt. Doch wie der schwedische Automobilhersteller nun verrät, hat offenbar Tesla den Umschwung bei Volvo mit eingeläutet.

In einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärte Volvos Vorstandsvorsitzender Hakan Samuelsson, dass man keine neue Generation Dieselmotoren mehr entwickeln wird. Stattdessen wird Volvo die gesamte Modellpalette elektrifizieren und an Plug-In-Hybriden und vollelektrischen Fahrzeugen arbeiten, letzteres zunächst in der Oberklasse.

Dass Volvo plötzlich vollständig auf den Diesel verzichten und sich auf E-Autos konzentrieren will, dazu hat offenbar auch Tesla beigetragen. „Man muss schon anerkennen, dass es Tesla geschafft hat, ein solches Auto anzubieten, für das die Menschen Schlange stehen. In dem Bereich sollte für uns auch Platz sein, mit hoher Qualität und attraktivem Design“, sagte Samuelsson der FAZ.

  • DerSchneider

    Ein großes Lob an Volvo! Sehr sympathische Firma! 😀

  • Pamela

    Puh, na endlich. Ich war bisher ganz schön enttäuscht, dass von Volvo nicht schon mehr kam (ich hatte den V70 sehr gern).
    Keine neuen Dieselmotoren mehr ! Eine Watsche für VW-Diess und die anderen Ignoranten.

  • Kyle Seven

    „Vol-wer? War das nicht diese komische Firma die stilles Mineralwasser verkauft hat?“

    Zitat eines Historikers im Jahr 2035

    • Fritz!

      Das muß eher heißen:

      „V-Was? Das war doch diese Firma, die in Wolfsburg saß, als es die Stadt noch gab?“

  • Sonntagskuchen

    Das freut mich sehr. Konkurrenz belebt das Geschäft. Egal , was aus TESLA wird, diese Firma wird etwas in Bewegung setzten, was die Automobilindustrie umwälzen wird.

    Man wird hier häufig als „Tesla Jünger “ betitelt. Ich möchte betonen, dass ich mir ein Model 3 kaufe oder lease, weil es 2018 noch keine Alternative gibt. D.h. Nicht, dass nach 3 oder 5 Jahren Leasing nicht ein E Auto von Volvo oder meinetwegen auch VW oder BMW folgt.

    • McGybrush

      Bei mir genau so. Wenn ich die wahl hätte was vergleichbares woanders zu kaufen dann würde ich auch woanders umschau halten. Bis auf das Single Display hat das Model 3 aber alles was ich haben will.

    • Longcheck

      Einspruch Euer Ehren, VW, BMW und Mercedes etc. erst, wenn die ihre Konzernspitzen mit vernünftigen Leuten ausgewechselt haben – von mir ZERO Cent, lieber würde ich mir…

      VOLVO – klasse, wir hoffentlich einen guten Schub für E generell bewirken.

      • Sonntagskuchen

        Verstehe ich. Aber die aktuell leitenden Persönlichkeiten werden auch mal alt und durch jüngere ersetzt.
        Auch VW sollte die Chance erhalten seine Fahrzeugflotte zu elektrisieren…

        • Longcheck

          Die gehören ganz schnell weg dort, um noch so viel wie möglich zu retten – für uns alle. Wenn die alt sind, ist’s zu spät.

    • Nelkenduft / AHF

      Warum sollte man von skrupellosen Diesel-Betrügerfirmen jemals wieder ein Auto kaufen? Das werde ich ganz sicher nicht tun, selbst wenn die dann irgendwann in ferner Zukunft Tesla ernstzunehmend Konkurrenz machen sollten.

      • Wenger Alfred

        Vollkommen richtig!!! Man sieht ja am Beispiel VW ganz eindeutig wie tief die „Giftspritze“ Habgier und Raffsucht sitzt!!! Ich würde mir NIEMALS von einem herkömmlichen Hersteller ein Elektroauto kaufen!!! Warum halten die denn so lange an der „Steinzeit“ Fest? Doch nur um ihre „Melkmaschine“ Verbrenner noch so lange wie möglich ausbluten zu lassen und sich in der Zeit zu überlegen wie sie dies weiterhin mit Elektroautos machen können indem sie möglichst viel Mist einbauen um die Kunden weiterhin zu binden und schröpfen!!!

        • Karl

          Ist halt das Problem, wann man den Schwenk macht. Ist in der Telekommunikationsbranche ähnlich. Wenn man nicht schnell genug in neue Technologien investiert und sich damit zum Teil selber sehr schmerzhaft kannibalisiert, tun es halt andere.
          Mich stört nur die Scheinheiligkeit, mit der die E-Mobiliät ständig schlecht geredet wird. Alle Argument gegen E-Motiren in Fahrzeugen waren (zum Teil) evtl. vor 5 Jahren noch valide, aber inzwischen nicht mehr.

      • MRd74

        Es war einmal mein Glaube dass VW sich bemüht wenigstens einigermaßen umweltschonende PKW zu bauen. Da fuhr ich den 3L Lupo. Meine Familie wuchs und der Glaube an VW noch existent legten wir uns, trotz Nachteilen, einen Erdgas Touran zu. Gibt es den noch?
        All die folgenden Jahre kam nichts auf den Markt was die schönen Bezeichnungen verdiente. Zu guter Letzt kam Dieselgate, nicht nur ein VW Problem, das die Grenzen des Verbrenners aufzeigte.
        Ich wünsche niemandem etwas schlechtes, aber Tesla allen erdenklichen Erfolg!

    • Longcheck

      @ Tesla Jünger“ und ähnliches
      Einer der das gemacht hat, verbreitet seine üblen Hinterlassenschaften nun hier und bezieht sich auf teslamag:
      http://www.ariva.de/forum/tesla-model-s-22-jun-2012-die-chance-464294?no_deny_list=0#bottom

      (Manni, alias Manfred XY.. Profi halt…)

  • Matthias Knuth

    Es wäre schön, wenn Volvo dann auch den Ladestandard von Tesla übernehmen würde und bei diesem europäischen Durcheinander an Ladesteckern und Varianten nicht mitmacht. Um die E-Mobilität in Europa zu pushen brauchen wir ein einheitliches System. Die hohen Herren der Automobilbranche sollten endlich mal von ihrem hohen Ross kommen und sagen: So, alle an einen Tisch und ein System kreieren; natürlich auch mit einem einheitlichen Bezahlsystem. Überall wird nach Globalisierung gerufen und dann kocht doch wieder jeder sein eigenes Süppchen.

    • Longcheck

      Ich meine gelesen zu haben, dass neuerdings diese Kompatibilität Vorschrift ist oder zukünftig gegeben sein muss. Vielleicht kennt sich da jemand aus..?

      • McGybrush
        • Longcheck

          Ah, Danke!

        • Matthias Knuth

          Der Artikel liest sich ja gut an; doch jetzt komme ich mit einem Aber! Was soll die Jagd nach Hochleistungsladestationen? In regelmäßigen Abständen Ladestationen (wie Tesla es macht) und ich bin bequem in Europa ohne Reichweitenangst unterwegs. Für die Millionen die dort investiert werden kann man doch locker ein geschlossenes Netz mit 150kw-Ladestationen errichten. Eine Frage habe ich noch: 1100km geteilt durch 25 Stationen ist gleich alle 44km eine Station. Bin ich auf dem Holzweg?

          • McGybrush

            88km wenn man in beiden Richtungen Laden will. Dann 176km wenn man 2 pro Standort baut.

            Also eine 350kW kann genau so viel Autos Laden wie drei mit 150kW. Und jeder einzelne ist dann aber nur 1/3 der Zeit aktiv am laden gewesen und hat nur 1 Stellfläche beansprucht wenn man davon ausgeht das Autos Statistisch nacheinander kommen zum Laden.

      • Matthias Knuth

        Leider hat man sich in der EU auf CCS geeinigt. Ironie on: „Es kann doch nicht sein, dass wir mit Tesla einen Weg beschreiten und die noch an unseren Säulen Strom ziehen!“ Ironie off

    • McGybrush

      Ja die werden den CCS Standard nutzen. Der ist ja nicht auf 50kW beschränkt. Der wurde ja erweitert und kann auf dem Papier zumindest schon 350kW. Ähnlich USB 1.0, 2.0, 3.0… bzw. HDMI 1.0, 1.1, 1.2, 1.3..,

      • Matthias Knuth

        Ich störe mich sehr an diesem CCS Standard. Tesla hat es doch auch geschafft den Gleichstrom in einen Stecker zu integrieren. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Stecker schon an seiner Leistungsgrenze angekommen ist.

  • Philipp Haenel

    Hmm,
    weshalb ich die Marke Tesla bevorzuge ist, weil diese klare Visionen haben – und nicht bloss überleben und Geld scheffeln. Deshalb will ich auch ein Model 3 (wenn ich mal mehr Geld habe)…

    • diqusor

      Bisher ist Tesla auch noch nicht mehr als nur eine Vision. Sie überleben nur, weil die Aktionäre bisher unbegrenzt Geld zuschießen. Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, bei dem die Aktionäre eine Gewinnausschüttung pro Aktie sehen wollen. Ab diesem Zeitpunkt unterscheidet dann Tesla nichts mehr von anderen Automobilherstellern –> Sie kämpfen ums Überleben und scheffeln so viel wie nur irgendwie möglich.
      So machen das Privatpersonen übrigens auch.

      • Pamela

        Wenn Tesla in den nächsten Jahren überall 100 oder 200 Gigafactories gebaut hat, in denen Batterien gefertigt und weiterentwickelt werden, Home- und Großspeicher, Solarprodukte und wer weiß was noch kommt und eben auch Autos und das mit völlig neuen Produktionsweisen, unterscheiden sie sich deutlich von anderen Autobauern. Ähnliches kann man von den Chinesen erwarten.
        Es wird sich sehr viel ändern.

      • Philipp Haenel

        Ist dir daher wichtig nicht aus den Augen zu verlieren, dass auch bei Tesla nur Menschen sind, die ab dem Zeitpunkt bei dem die Anleger die Gewinne realisieren werden, merken, dass sie ein Anbieter unter vielen sind und sich nicht von anderen Autoherstellern unterscheiden?

        • MRd74

          Was soll das heißen, nur Menschen?
          Menschen brauchen eine Aufgabe mit der sie sich identifizieren können, ein Ziel worauf sie hinarbeiten und nein, keine finanzielle Sonderstellung, um ihr Potenzial auszubreiten.
          Tagtäglich bin ich in der Industrie von Menschen umgeben, finanziell sorglos aber unterfordert und frustriert. Was einige dieser Menschen ausserhalb ihres Arbeitsplatzes so zustande bringen lässt mir keinen Zweifel dass​ wir zu sehr viel mehr fähig wären.
          Da liegt der wahre Vorteil von Tesla, Risikobereitschaft und Zuversicht.
          Diese bin ich als Anleger gerne bereit wenigstens ein Stück weit mitzutragen auch wenn es mir schon schlaflose Nächte bescherte!

      • W. Müller

        Doch, Tesla hat ein Alleinstellungsmerkmal: Die Gigafactory und das gemeinsam Know How mit Panasonic. Ebenso langfristige Lieferverträge zu Lithium.
        DAS unterscheidet dann doch von den Etablierten.

        • diqusor

          Wenn die Nachfrage da ist, wird es sicherlich keinen Engpass geben. Da sprießen die Siliziumförderminen und Batteriefabriken nur so aus dem Boden. So ist es mit jeder Technologie.

          • W. Müller

            Nun ja so ganz richtig ist das nicht. Das Know How ist entscheidend.
            Wer die Kapazitäten und Know How hat ist im Vorteil.
            LG kommt jetzt schon nicht nach. Soooo schnell ist eben eine Fabrik mit entsprechenden Kapazitäten nicht aufgebaut.
            Tesla ist da im Übrigen total unabhängig im Gegensatz zu den Anderen

          • Longcheck

            … und der Partner ist Panasonic, der mit Abstand größte Player für Akkus auf dem Weltmarkt, extrem hohen Sicherheits- und Umweltstandards für die Produkte.

          • Fritz!

            Ja, mit einer Verzögerung von 5 Jahren. Und das ist viel in der Autobranche. Der Bau einer Akkufabrik in der Größenordnung von Teslas Gigafctory dauert ca. 5 Jahre und kein anderer hat bisher sowas angekündigt oder angefangen zu bauen. Das wäre nicht unentdeckt geblieben. Und unterirdisch wird die eher keiner bauen…

          • Pamela

            Im Moment wird noch kein Silizium in Batterien eingesetzt, man arbeitet dran um die Kapazität zu steigern:
            http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-mehr/batterieforschung-erleben-die-lithium-ionen-batterien-eine-silizium-aera-14506721.html

            Silizium wird aus Quarzsand gewonnen, wäre reichlich vorhanden, es würde davon ganz wenig im Akku benötigt, wird aber ja auch in der Solarbranche gebraucht.
            Lithium ist der größte Anteil im Akku und da wartet der Markt nicht auf unsere Schlafmützen.

          • diqusor

            Ja da Stimme ich zu! Ich wollte Lithium schreiben.
            In Zukunft wird es sicherlich noch andere Akkutechnologien geben.

      • Longcheck

        Normale Aktionäre dürfen diesen großen Playern im Sandkasten die Förmchen halten: (Quelle Nasdaq): http://www.nasdaq.com/de/symbol/tsla/ownership-summary
        Das sind institutionelle Investoren aus dem SilValley mit enorm viel Geld. Die WOLLEN den Erfolg von Tesla über viele Jahre und klar ohne Dividende zu Gunsten von Forschung und Wachstum.
        Leute die gegen Tesla gewettet haben, verloren Millarden (Börse ARD):
        http://boerse.ard.de/aktien/shorties-versenken-milliarden-bei-tesla100.html
        Ja, von diesen Privatpersonen kämpfen so einige ums Überleben.

  • Tron7

    Schön das mit Volvo, nun der erste Automobil Konzern einsieht, dass der Diesel eine Einbahnstraße ist und es keinen Sinn macht solch eine Technologie weiter zu entwickeln. Schade nur das Fortschritt durch Technik und Co. aus DE noch immer nicht voran kommen. Warum kann ein solch kleines Unternehmen wie Tesla so schnell so viel erreichen? Die deutsche Konkurrenz ist doch viel breiter aufgestellt und hat ohne Ende Erfahrung. Warum verweigern deutsche Automobil Manager das deutsche Elektroauto in Massen zu bauen? Schließlich bauen die Konzerne nicht die Fahrzeuge, sondern sie setzen Teile ihrer Top Zulieferer Unternehmen in den Werken zusammen. Wir haben doch Top Unternehmen in Europa, also wann wollt ihr anfangen zu reagieren oder wollt ihr warten bis der Zug abgefahren ist und der Markt von Tesla dominiert wird?

    • diqusor

      Die europäischen Autobauer werden genau dann ihre Volumenmodelle elektrifizieren, sobald es sich finanziell lohnt. Dieser Punkt ist momentan leider noch nicht erreicht. Es ist möglich, dass die Marke Tesla überlebt, jedoch wird es sich in der Automobilindustrie nicht wie bei Smartphones verhalten. Der Automobilmarkt und damit auch das Kaufverhalten der Autokäufer ist so facettenreich, dass es auch in Zukunft noch sehr viele Hersteller geben wird. Sicherlich wird auch der ein oder andere verschwinden bzw. Neue dazukommen. Das Problem der etablierten Hersteller ist, dass sie mit ihren Autos Geld verdienen müssen! Tesla wird von seinen Aktionären am leben erhalten und kann somit seine Ziele verfolgen. Irgendwann in den nächsten Jahren, vermutlich ca. 2020-2022, kommt der Turnover bei dem Elektroautos der gleichen Fahrzeugklasse zu Verbrennerpreisen angeboten werden können. Genau zu diesem Zeitpunkt werden VW E-Golf, BMW 3er, Mercedes C-Klasse, Audi A4 und auch z.B. der Volvo V60 auf den Markt kommen. Selbstverständlich auch mit (für Elektroautos) hoher Reichweite und Schnelllademöglichkeit. Bis dahin wird auch das Schnellladenetz an Europas Autobahnen stehen.
      Ich bin froh dass es Tesla gibt, denn diese Firma hat nun endlich den Umschwung eingeleitet. Kurz- bis mittelfristig sehe ich für Tesla große Erfolge. Langfristig bin ich mir jedoch nicht sicher, ob sie am Markt eine Lücke finden werden. Denn wenn die „Monopolstellung“ von Tesla am Markt plötzlich wegfällt und die Konkurrenz (inkl. großem Kundenstamm) Haufenweiße Modelle auf den Markt bringt, wird es sicherlich schwierig für den kleinen Hersteller.

      • W. Müller

        Ich Prinzip nicht so verkehrt, was Du schreibst.
        Nur: Die Batterien werden der Engpass sein. Da haben die Asiaten im Moment und Tesla Motors die Nase vorn. Incl. der langfristigen Lieferverträge für Lithium.
        Das Auto bauen, den E-Motor etc. kann jeder.
        Nur: Wo bekommen die Etablierten dann die Batterien her? LG kann heute schon nicht genug liefern in der benötigten Grösse (60kWh) für GM/Opel.
        Da sind noch für Tesla Motors ganz andere Geschäftsmodelle drin als nur die eigenen E-Autos verkaufen.

        Es bleibt spannend.

      • Fritz!

        „Das Problem der etablierten Hersteller ist, dass sie mit ihren Autos Geld verdienen müssen!“

        Nein, müssen sie nicht. Zumindest nicht kurzfristig. Sie könnten ohne Probleme den Aktionären/Aufsichtsrat/Vorständen klar machen, daß jetzt erstmal (ziemlich viel) Geld in die Zukunft inverstiert werden muß, damit es die Firma in 10 Jahren überhaupt noch gibt. Und selbst wenn der Kurs an der Aktie sinken sollte, deswegen hat die Autofirma erstmal nicht weniger Geld, was sie in Forschung & Entwicklung von E-Autos stecken könnten. Das kommt nämlich von den Auto-Verkäufen und nicht von der Börse. Und wenn die Banken das Konzept gut finden (was sie wohl tun würden, blöd sind die ja auch nicht), dann gibts auch kein Problem für ein paar Jahre mit dem Geldnachschub.

        • diqusor

          So einfach ist es aber nicht! Viele Ottonormalverbraucher wissen gar nichts von Elektroautos. Deshalb ist der Markt momentan noch nicht so groß.

          • Fritz!

            Doch, es ist so einfach. Wenn VW/BMW/Mercedes wollten, könnten sie sowohl dafür problemlos die Werbetrommel lautstark rühren als auch die Preisgestaltung so machen, daß die E-Dinger akraktiv sind. Sie machen aber weder noch, ganz im Gegenteil. Fragen Sie mal einen VW-Autohändler nach einen e-Golf. Er wird Ihnen mehr Nach- als Vorteile erzählen. Und das ist sein eigenes Auto, bzw. das seines Herstellers…

          • diqusor

            Der Markt ist eben noch nicht vorhanden. Die E-Autos sind ganz einfach noch zu teuer aufgrund des Akkus. Deshalb verkauft ja Tesla z.B. auch das Model S unf X für 100.000 Dollar. Der Innenraum hat dabei nicht mal VW Golf Niveau. Für die große Masse an Menschen ist das Auto ein Fortbewegungsmittel, welches Komfort bieten soll. Nicht mehr und nicht weniger. Und dafür will der normale Autofahrer auch nicht mehr Geld bezahlen als bisher. Wie gesagt: In 5 Jahren sieht das wohl anders aus. Dann sind die Preise pro kWh niedriger. Der E-Golf ist viel zu teuer.

          • ThomasJ

            Warum schaut man immer nur auf den Anschaffungspreis?
            Wer da rechnet (sollte man, es geht ja um das eigene Geld) und die Differenz der Betriebs-, Unterhalts- und Reperaturkosten einrechnet, sowie die länger Fahrzeugüberlebensrate miteinbezieht, fährt in 5 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes weit über 10’000 Euro günstiger mit E.
            Und lässt die Atemluft in Ruhe.

          • diqusor

            Weil sich die Anschaffung eines Autos grundlegend von Kauf eines Smartphones unterscheidet. Wenn ein neues Smartphone 1/3 mehr kostet als das alte, Dann können sich die meisten Menschen das trotzdem noch leisten.
            Wenn ein 20.000 € teurer Golf plötzlich 26.000 € kostet, Dann ist dieses Auto für die Zielgruppe nicht mehr finanzierbar.
            Das Problem ist doch, dass das Geld zum Zeitpunkt des Kaufes da sein muss. Wenn jedoch ein paar Tausend € fehlen, geht es nicht. Auf diese Weise funktionieren auch Kredite. Ich kann ja beim Hauskauf auch nicht zu meiner Bank sagen: In 30 Jahren hätte ich das Geld…

          • ThomasJ

            „Wenn ein 20.000 € teurer Golf plötzlich 26.000 € kostet, Dann ist dieses Auto für die Zielgruppe nicht mehr finanzierbar.“
            6000 Euro lang sparen, warten und dann kaufen. Anschliessend in 5 Jahren „automatisch“ 10000 + Euro wieder sparen. So kann man richtig Geld „verdienen“, bzw. nicht unnütz ausgeben. Da könnte sich sogar ein Kredit lohnen, was ich aber grundsätzlich nicht gut finde. Ich bin da etwas altmodisch. Nur die Kohle ausgeben die man hat.

          • diqusor

            Guter Ansatz.

          • Pamela

            Haha, ich hab geliked, aber ich mach es anders oder eben neumodisch.

            In Niedrigzinszeiten die Kohle borgen, genießen, investieren und selber Werte schaffen, solange man das kann. Die fetten Jahre hab ich noch vor mir.
            Irgendwann hat man vielleicht keine Lust mehr auf so viel Aktion, dann liegt das Gesparte nur so rum. Ich überlege noch, ob ich das Model 3 bar bezahle oder noch auf 3-4 Jahre finanziere und das Gelds in der Zeit weiter in Sanierungen investiere.
            Ich glaube schon, dass unsere Model 3 in 3-5 Jahren einen größeren Wertverlust haben werden, weil da die Entwicklung rasant schnell gehen wird, aber egal, dann fahre ich’s halt lange lange lange

          • ThomasJ

            Ob in 3-5 Jahren das Model 3 einen grösseren Wertverlust haben wird, bezweifle ich. In diesen Kommentaren haben wir viel vom Vorsprung der Batterietechnik gelesen, die andere nicht haben oder sie sich in vielleicht
            5 Jahren in der Menge und der Leistung an Tesla annähern (wobei Tesla ja weiterzieht, bei dem drive von EM). Somit Mitkonkurrenten nur mit angezogener Handbremse den Fortschritt durch Ankündigung begehen werde/können/wollen.

            Volvo hat es offensichtlich (Freude herrscht!) jetzt schon kapiert.

            Das Model 3 wäre dann schon fast eine gute Anlage für einen möglichen Wiederverkauf … .Da ist aber viel Konjunktiv. Oder ich täusche mich
            und es geht so wie bei den Flachbildschirmen etc. doch etwas schneller.

            Wir zumindest haben das „Original“, was in 10 Jahren Kultstatus haben wird und vermutlich noch (lange, lange, lange) fährt.

            Bei der Finanzierung, finde ich, gibt es nicht ein richtig oder falsch, eher ein so oder anders, wie man es persönlich für richtig hält.
            Wenn es um grössere Summen wie eine PV Anlage und einer Wärmepumpe geht, schaue ich auch die Möglichkeit einer erweiterten Hypothek an. Bei zusätzlichen 6000 Euro für eine Finanzierung, gehöre ich halt eher zur schwäbischen Mentalität.

          • Longcheck

            Na diqusor, mir erscheint das alles irgendwie „über-unbedarft“ was Sie so schreiben.
            In ca. zwei Monaten werden wir eine ganz andere BEV-Welt haben, als Sie die oben darlegen. Und: ein S unter Golf-Niveau halte ich für eine Nebelkerze. Ich denke, dass wissen Sie auch ganz genau.. Der M3 wird das Massenprodukt für die Mittelklasse in der Range eines 3er BMW, Passat, A4, etc. – und das Fatale für alle anderen: Lieferbare erstklassige Batterien in einer Menge aus der GF, die ca. der gesamten Weltproduktion von 2015 entsprechen wird.

            Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie das nicht wissen wenn Sie hier schreiben – hoffe mal es ist kein anderer Grund…

          • diqusor

            Ich weiß das sehr wohl. Ich schreibe doch auch immer, dass sich die Elektroautos durchsetzen werden. Ich verstehe nicht warum ich jetzt dahingehend angegriffen werde.

            Elektroautos sind die Zukunft, aber der Turnover wird erst in ein paar Jahren erreicht. Das Model 3 wird viele enttäuschen, weil die meisten denken, dass es eine Neuauflage/Weiterentwicklung des Model S sein wird. Dem ist aber nicht so!

          • W. Müller

            Warten wir doch einmal ab, was das Model 3 werden und sein wird.
            Prognosen sind eben auch hier besonders schwierig, wenn diese die Zukunft betreffen.

          • ThomasJ

            „Das Model 3 wird viele enttäuschen, weil die meisten denken, dass es eine Neuauflage/Weiterentwicklung des Model S sein wird.“

            Das das nicht so ist, hat EM ja auch schon gezwitschert und ist vermutlich den meisten bekannt und auch hier nachzulesen:
            https://www.tesla.com/de_CH/blog/model-s-or-model-3

            PS: Sie werden nicht angegriffen, man tauscht Meinungen aus die halt unterschiedlich sind. Wenn jemand etwas lernen kann, seinen Horizont dabei erweitert, Ziel erreicht. 🙂

          • mattAUT

            exakt! auch
            Horst Lünig hat dazu schon ein Video gedreht.

          • ThomasJ

            Haben Sie den Link noch? Würde mich interessieren.

          • mattAUT
          • ThomasJ

            Besten Dank!

          • E.OFF

            Beim I3 ist der richtige Motor in der falschen Karosserie und beim eGolf ist es umgekehrt, ich frage mich wie das dann in 2025 aussieht wenn man noch 75% verbrenner bauen will ? :-)..

            Als erstes muss ein Auto Spaß machen und wenn die Grund Version vom M3 unter 6 sec. auf 100km/h geht, hat man schon mal alles richtig gemacht!

            Das größte Problem ist für einige anscheinend der eine Bildschirm, wo ich persönlich keine Probleme damit habe, denn beim fahren mit Navigation schaue ich lieber auf den mittleren Bildschirm, weil da einfach mehr Informationen stehen! Wenn man dann immer drauf sehen muss für die restlichen Infos, ist das eine Sache der Gewöhnung…

            Der aufgesetzte Bildschirm wird dann auch mal angegeben, nun das Auto soll günstig zu produzieren sein, und lieber ein großer Bildschirm so, als wie z.b. beim i3 gefühlte 10 aufgesetzte smartwatches ohne touch…
            Oder die tollen klobigen anzeigen die beim Audi oben aus dem Armaturenbrett nach oben stehen auch ohne touch…

            Mann kann es nicht jeden recht machen nur ich sehe keinen Grund warum viele! enttäuscht sein sollen…

            Allrad, Leistung ein großer Bildschirm mit Internetzugang und ein aufrüstbarer AP, alles andere juckt mich nicht….

          • diqusor

            Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu! Die etablierten Autobauer müssen/werden am User-Interface etwas ändern.
            Zu den Motoren in I3 und eGolf:
            Leider verbauen BMW und VW bisher Synchronmotoren, welche Permanentmagnete benötigen. Hier sollte in Zukunft vielleicht doch besser auf Asynchrinmotoren zurückgegriffen werden.

          • Karl

            Evtl. weil sich massiv das Gefühl einstellt, nur negativ über Tesla (z.B. werden die Ankündigungen des Netzausbaus komplett ignoriert, dafür aber der Start der deutschen Automobilbauer sehr wohl erwähnt).
            Ist für mich der Beweis, daß das Ziel der Beiträge nicht eine Interessante Diskussion, sondern bezahltes FUD Ihrer Auftraggeber ist.
            Nach der enttäuschenden Teilnahme an der Marktstudie festigt sich bei mir der Eindruck, daß man man weiter auf virales Marketing setzt.

          • W. Müller

            Genau so sehe ich das auch, Karl.
            Vielen Dank für diesen Kommentar.

          • diqusor

            Genau das ist die Antwort eines Early Adopters. Es gibt leider keine Diskussionsgrundlage, da die Welt von Tesla-Anhängern immer nur als „Scharz und Weiß“ angesehen wird. Die Automobilbranche ist jedoch sehr facettenreich und der Übergang von einer Technologie zur nächsten geht findet nicht sprunghaft statt.
            Ihre Anschuldigung, dass ich angeblich bezahlt werde, verstehe ich nicht, da ich auch gut über Tesla spreche. Ihre Einschätzungen sind leider sehr subjektiv geprägt und entbehren jedlicher Diskussionsgrundlage.

            Wie stellen sie sich die Welt in 5 Jahren vor? Gibt es dann nur noch Elektroautos? So ein Blödsinn!
            Wie stellen sie sich die Welt in 20 Jahren vor? Gibt es dann nur noch Elektroautos? Wahrscheinlich zu einem großen Teil!

            Jedes Unternehmen muss Geld mit seinen Produkten verdienen, um überhaupt Geld zur Entwicklung neuer Technologien zu erwirtschaften.
            Versetzen Sie sich mal in die Lage eines Geschäftsführers eines mittelständischen Unternehmens. Es gibt neue Forschungsergebnisse, welche dazu führen könnten, dass Ihr Produkt (inkl. Ihrem Know-How) ablöst. Was würden Sie tun? Würden Sie von einem Tag auf den anderen ihr altes Produkt nicht mehr weiterentwickeln und produzieren? Oder würden Sie damit beginnen, parallel in die Erforschung des neuen Produktes einzusteigen? Vielleicht ist das neue Produkt ja doch eine Sackgasse.
            Wie Sie sehen: Es ist nicht immer alles so einfach! In der wirklichen Welt gibt es nur sehr wenige diskrete Zustände; i.d.R. finden Übergänge zeitkontinuierlich statt! So verhält es sich auch mit dem Übergang von der Verbrenner- zur Elektromobilität.

          • Karl

            Ich brauche mich nicht in solch eine Lage zu versetzen, da ich schon mehr als lang genug im kommerziellen Produktmananagement arbeite. Unsere Branche hat die gleichen Herausforderungen. Natürlich sind meine Kommentare subjektiv. Aber wenigstens meine privaten.

          • diqusor

            Jetzt spielen Sie doch nicht beleidigt, nur weil ich in einigen Details nicht 100% mit Ihnen überein stimme. Dieses Prodaganda-Gerede ist echt nervig!
            Sie unterstellen mir, dass ich nicht meine eigene Meinung hier preis gebe. Gleichzeitig akzeptieren Sie keine einzige meiner Argumente. So kann eine Diskussion natürlich nicht funktionieren!

          • W. Müller

            Deine Schreib- und Antwortweise entspricht derjenigen eines Menschen, der professionell im Argumentieren ausgebildet worden ist.

            Vor allem drehst Du dem Gegenüber das Wort im Munde herum oder weichst sehr geschickt auf Nebenschauplätze aus. Viel geschickter als wir das bisher erleben durften. Da kommen schon Fragen auf, in wiefern das jetzt wirklich so privat ist.
            Aber der Versuch der feinen Balance zwischen viralem Marketing für die etablierten Autohersteller und dem Präsentieren eigener Unbedarftheit mag nicht so recht bei Dir gelingen.

          • W. Müller

            Deine „Argumente“ sind 1:1 aus dem viralen Marketing der deutschen Autoindustrie übernommen. Ich weiss da wovon ich rede.
            Wer Halbwissen so vehemnt gegen eine Firma verbreitet, so wie Du es machst, darf nicht darauf hoffen als etwas anderes wahrgenommen zu werden, als wie Karl schreibt.

          • Pamela

            Lieber disqusor, Ihre Argumente haben welches Resümee ?
            Aller Anfang ist schwer ? Es gibt noch viel zu tun ? Der globale Umstieg auf die E-Mobilität ist 2025 noch nicht geschafft ? Stimmt.

            Scharz-weiß: Ja, in der Frage, ob wir weiter Fossilien verbrennen sollten, um uns fortzubewegen, gibt es für mich keine graue Antwort.
            Mit welcher Automarke, he da wären wir alle frei, so es denn Angebote gibt. Ich muss jetzt nicht mehr erklären, warum ich mich frühzeitig für Tesla entschieden habe, oder ?

            Das Tesla-Konzept ist stimmig. Zwei ambitionierte Masterpläne von Elon Musk, Mitarbeiter, die sich einbringen und reiche Investoren, die sich Geduld leisten können – irgendwo muss das Geld ja geparkt werden, warum nicht in eine sinnvolle Zukunftstechnologie ?

            Was mich immens stört, dass gerade bei uns die Menschen, die sich irgendwann für ein neues Auto entscheiden müssen, so mit alternativen Fakten zugeballert werden, dass praktisch jeder sich die Arbeit machen muss, alles genau zu recherchieren sich reinzudenken, um nicht auf Lügenmärchen hereinzufallen.

            Wenn man versucht, da gerechterweise aufzuklären, wird man als Jünger abgetan. Weniger in bashing der E-Mobilität investieren und mal endlich Masterpläne aufstellen, das ist mein Rat an alle Autobauer und Zulieferer.
            Nur langfristige Pläne ist bei uns nicht mehr in Mode, nicht in der Politik und eh nicht bei den Managern, die sowieso nur der Bonus am Jahresende wichtig ist.

          • diqusor

            Das trifft es auf den Punkt! Besser hätte ich das nicht ausdrücken können! Das ist der beste Kommentar hier!

            Zum Verbrennen der fossilen Brennstoffe:
            Leider verbrennen wir immer noch Braunkohle usw. für die Stromerzeugung. Der Vorteil beim „Fahren mit Strom“ ist jedoch, dass diese Energieart grundsätzlich viele Erzeugungs-/Wandlungstechniken bereit hält. Gleichzeitig ist auch der Wirkungsgrad von Elektromotoren sehr hoch, wobei in der Energiebilanz auch Ladeverlustleistungen, Transportverlustleistungen und Transformatorverluste berücksichtigt werden müssen. Ein Elektroauto in Kombination mit einer PV-Anlage inkl. Pufferakku ist derzeit wohl das Nonplusultra aller Arten der Fortbewegung.
            Auch hier ist die Welt wieder nicht „schwarz und weiß“. Auf der einen Seite gibt es die umweltbewussten „grünen“ Elektroautofahrer und auf der anderen Seite die „grünen“ Umweltaktivisten, welche gegen den Ausbau von Windkraftanlagen kämpfen. Die Übergänge sind fließend und die Politik muss eine Lösung finden, welche beide Bevölkerungsgruppen möglichst zufrieden stellt (ohne zu viele Wählerstimmen zu verlieren).

          • Pamela

            Ich fahre auf meiner Strecke sehr heufig an teilweise abgeschalteten Windrädern vorbei, also rechts von der Autobahn drehen alle wie Bolle, links steht alles still …
            Dezentrale Speicherung der Erneuerbaren Energien ! Dann können auch alle die die keine PV zuhause haben nicht nur grünen Strom bezahlen sondern auch nutzen.

          • diqusor

            Genau richtig! In Deutschland ist die Windkraft der Energieerzeuger/-wandler mit dem größten wirtschaftlichen Potential. Nahe meinem Wohnort gibt es einen Windpark, welcher ausgebaut und teilweise auch alte Windräder durch neue, größere ersetzt werden sollten. Kurz vor Baubeginn, wurde das Areal dann von Naturschützern besetzt, weil angeblich Fledermäuse von den Schwingungen der Windräder angezogen werden und mit dann mit den Rotorblättern kollidieren würden.

            An dieser Stelle muss man sich die Fragen stellen:
            Wollen wir Braunkohle verbrennen, oder durch eine potentiell mögliche Nuklearkatastrophe bedroht werden? Oder ist es nicht doch besser, am Horizont ein paar Windräder drehen zu sehen, welche nicht keinen Feinstaub verursachen usw.? Das beste ist ja noch, dass der Überschüssige Ökostrom, welcher anwindigen und heißen Tagen anfällt, sogar zum Trocknen von Braunkohler verwendet wird.
            Wir müssen endlich damit anfangen, das Smart Grid in Deutschland auszubauen und auf dezentrale Speichertechnologien zu setzen. Elektroautos sind übrigens auch wichtige Bestandteile eines Smart Grid, da deren Akkus vor allem Nachts als Energiereservoir und -puffer genutzt werden können.
            Aus elektrotechnischer Sicht hinsichtlich Smart Grid jedoch noch einiges zu tun, da z.B. die Einspeiseleistungen von pravitane PV-Anlagen dezentral gesteuert werden müssen, um eine saubere und störungsfreie Netzfrequenz von 50 Hz aufrecht erhalten zu können.

          • Pamela

            Mir tut es auch um jeden Vogel und jede Fledermaus leid, ich kann die Naturschützer vor Ort verstehen. Aber, die Tiere haben auch größten Teils gelernt, sich von Flughäfen, Kraftwerks/Industrieschloten fernzuhalten, das braucht 2-3 Generationen, in der Tierwelt lernt man schnell. Außer den Menschen leiden Tiere und Pflanzen massiv durch die Luftverschmutzung, die Planzen werden durch NOx vergiftet, Bienen sterben aus …
            Vor der Luft hat keiner einen Schutz.

            Auch Solarenergie kann in unserem Land noch sehr viel mehr zum sauberen Strom beitragen, wenn man sie vernünftig speichert …

            Wer erzählt das nun unseren lobbyvernebelten Politikern, denen die unlängst Kohlekraftwerke nach Griechenland gebracht haben, ich wiederhohle: Griechenland ! ?

          • ThomasJ

            Der erste Abschnitt ist ihr bester Kommentar.
            Die weiteren beschreiben Sie ein bekanntes Problem auf, wo die Politik (von welcher Politik mit welchen Interessen sprechen Sie da ?) Lösungen herzaubern sollen. Das ist doch ein wenig eine naive Vorstellung, wie eine lösungsorientierte Vorgehenseise aussehen soll. Oder ist es Absicht, uns auf den Bürger mit Vertrauen zur (beinahe ausschliesslichen fossilorientierten) Politik zu berufen? Da vertraue ich doch lieber Machern wie EM, die auch Resultate liefern. Und das in einem Gesamtkonzept, das weiter als „nur“ Tesla geht.

          • E.OFF

            „Leider verbrennen wir immer noch Braunkohle usw. für die Stromerzeugung“

            http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/deutschland-erzielt-wieder-rekordueberschuss-beim-stromexport–131565697.html

            „50 Milliarden Kilowattstunden hat Deutschland 2016 mehr exportiert als importiert, das entspricht etwa der Erzeugung von fünf Atomkraftwerken oder gut acht Prozent des deutschen Inlandsverbrauchs. Der Exportüberschuss steigt seit Jahren“

            Angenommen ein eAuto fährt im durchschnitt 20.000 Km/J und verbraucht 30kWh/100km inkl. allen Verlusten, was schon sehr hoch wäre im durchschnitt über allen Fahrzeugklassen, sind das 6.000 kWh verbrauch im Jahr
            50.000.000.000 : 6.000 = 8.333.333 !!! 8.3 Mio eAutos könnte man heute! betreiben ohne eine kWh mehr herstellen zu müssen.

            Jetzt können Sie es sich heraus suchen min. fünf Kohlekraftwerke abstellen oder 8,3 mio. verbrenner durch eAutos ersetzen?

            In an betracht dessen das ein eAuto für eine Stadt mehr Entlastung bringt wie das abschalten von Kohlekraftwerken oder der Einsatz von EURO6,5 schummel Dieseln sollte der weg doch klar sein oder ?

            Deshalb muss der Deutschen Auto Industrie jetzt Feuer untern hintern gemacht werden egal ob die damit noch kein Geld verdienen, wenn sie sich nicht weiterhin so blöd anstellen werden sie ja auch einmal Geld damit verdienen.

            Für mich heißt das, das der Druck erhört werden muss, und das erreiche ich nur durch den kauf eines vollwertigen eAutos = Tesla 🙂

            Alles andere aus D sind nur Ankündigungen die ich noch nicht ernst nehmen kann!

          • E.OFF

            http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/deutschland-erzielt-wieder-rekordueberschuss-beim-stromexport–131565697.html

            50 Milliarden Kilowattstunden hat Deutschland 2016 mehr exportiert als importiert, das entspricht etwa der Erzeugung von fünf Atomkraftwerken oder gut acht Prozent des deutschen Inlandsverbrauchs. Der Exportüberschuss steigt seit Jahren…

            Angenommen ein eAuto fährt im durchschnitt 20.000 Km/J und verbraucht 30kWh/100km inkl. allen Verlusten, was schon sehr hoch wäre im durchschnitt über allen Fahrzeugklassen, sind das 6.000 kWh verbrauch im Jahr
            50.000.000.000 : 6.000 = 8.333.333 !!! 8.3 Mio eAutos könnte man heute! betreiben ohne eine kWh mehr herstellen zu müssen.
            Jetzt können Sie es sich heraus suchen min. fünf Kohlekraftwerke abstellen oder 8,3 mio. verbrenner durch eAutos ersetzen?
            In an betracht dessen das ein eAuto für eine Stadt mehr Entlastung bringt wie das abschalten von Kohlekraftwerken oder der Einsatz von EURO6/5 schummel Dieseln sollte der weg doch klar sein oder ?

            Deshalb muss der Deutschen Auto Industrie jetzt Feuer untern hintern gemacht werden egal ob die damit noch kein Geld verdienen, wenn sie sich nicht weiterhin so blöd anstellen werden sie ja auch einmal Geld damit verdienen.

            Für mich heißt das, das der Druck erhört werden muss und das erreiche ich nur durch den kauf eines vollwertigen eAutos = Tesla 🙂

            Alles andere aus D sind nur Ankündigungen die ich noch nicht ernst nehmen kann!

          • diqusor

            Auch dieser Kommentar trifft es auf den Punkt! 🙂
            Beim Exportüberschuss sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass dieser Überschuss nur dann sinnvoll genutzt werden kann, wenn das Smart Grid (inklusive Pufferspeicher in welcher Art auch immer) vorhanden ist. Vor Allem die erneuerbaren Energien, wie Windräder und PV, erzeugen nicht konstant Energie. Diese Energie muss dann gespeichert werden, damit diese bedarfsgerecht zur Verfügung steht.

          • E.OFF

            Ist ja alles schon am laufen und wird von Jahr zu Jahr besser…
            https://www.soluwa.de/news/12-mehr-als-50-000-stromspeicher-in-deutschland-installiert

            50.000 Stromspeicher sind in Deutschland schon installiert !
            20.000 wurden in 2016 installiert, in zwei Jahren sollen es 100.000 sein, hier geht es schneller wie bei der eMobilität zur zeit…

            Sie sehen es tut sich was! bei 1.200.000 privaten PV Anlagen momentan Tendenz steigend ein riesen potential!

            Um einmal zu sehen wie viel Strom WIE produziert und gebraucht wird Aktuell…
            https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

            Sehr interessant da kann sich jeder so mal seine Gedanken machen, schon allein bei den großen Schwankungen am Tag im verbrauch!

            Sie sehen Probleme die sich mit der Zeit von alleine lösen die Diskussion ist typisch Deutsch, man muss nur machen und nicht so viel Diskutieren!

          • diqusor

            Klar werden die Probleme mit der Zeit gelöst. Als Ingenieur sehe ich vielleicht die Herausforderungen einer solchen Entwicklung auf einem anderen Level. Es wäre toll, wenn man „einfach machen“ könnte. Da spielen und sprechen aber auch noch andere „Player“ mit… Das soll jetzt aber nicht zum Thema werden.

            Hier ein ganz aktueller und interessanter Artikel zu Heimspeicherlösungen:
            http://www.cnbc.com/2017/05/18/mercedes-benz-and-vivint-solar-partner-to-compete-with-tesla-in-home-energy.html

            Mit dem Heimspeicherakku lohnt sich auch endlich die PV-Anlage auf dem Dach zur Stromerzeugung und es können hohe Autarkiegrade erreicht werden.

          • E.OFF

            Die Mercedes Lösung ist viel zu klein und zu teuer ein netter versuch :-)…
            Tesa bis zu 10x 13,5 kWh netto…
            Dann Engineeren Sie mal ich mache…

          • ThomasJ

            Du hast schon viele gute Kommentare geschrieben, dieser gehört zu den top 3 !!

          • Longcheck

            DANKE KARL, ein Schlem wer dabei… Alter FUD in neuen Schläuchen…

          • Juerg_U

            Dass das Model S und X nicht mal Golf Niveau haben bestreite ich stark, schon in einem 2016/17 Modell gesessen? Die haben sich enorm verbessert! Ich sass letzthin in einem 1er BMW und das war eine Katastrophe, jeder Kia fühlt sich wie ein Premiumfahrzeug an dagegen.

          • diqusor

            Ja letzte Woche im Model X. Schon mal in einer Mercedes E Klasse gesessen? Der kostet 60.000 € und spielt in einer ganz anderen Liga als das Model X.

          • W. Müller

            Ich bin da ganz anderer Meinung und diejenigen, die in meinem Model S gesessen haben ebenso. Ich habe übrigens bereits mehrere Premiumfahrzeuge besessen.
            Das mit der „Haptik“ und dem Materialeindruck kommt mir immer vor wie das letzte Aufgebot gegen Tesla wenn man sonst nichts mehr hat.

          • diqusor

            Das Model S/X kann bei der Karosserie und Innenraum nicht mit Mercedes, BMW usw mithalten.
            Dafür können die etablierten Hersteller nicht mit den Fahrleistungen mithalten. Ich habe da keine einseitige Meinung. Ganz im Gegenteil. Ich möchte nur sagen: Der Umschwung kommt nicht so schnell wie viele hier denken. Es dauert noch ca. 5 Jahre, dann sind E-Autos als Neuwagen normal. Die Zeit kann man aber nicht beschleunigen. Alleine Schon, Weil die Ladeinfrastruktur noch fehlt. Daran wird ja gerade gebaut.

          • W. Müller

            Ich finde sehr wohl, dass Tesla beim Innenraum mit Mercedes mithalten kann. Das ist Geschmacksache. Wen man Spaltmaße als Kriterium nimmt, so ist da Mercedes im Vorteil. Das wars denn auch schon.
            Die Ladeinfrastruktur ist komplett vorhanden. Ich nehme an, Dir sind die Supercharger bekannt und dass da jeder andere dran laden kann, wenn er möchte und das Tesla Protokoll anwendet?
            Jetzt komm bitte nicht mit „Tesla Supercharger sind proprietär“. Das sind modifizierte Typ2 DC Stecker und problemlos von jedem Hersteller zu bauen. Die wollen nur nicht.

          • diqusor

            Die Ladeinfrastruktur ist eben nicht vorhanden! Für die wenigen Model S/X reichen die Ladeplätze (meist) noch aus. An einigen Supercharger-Ladestationen in Norwegen oder den Niederlanden muss man aber auch schon anstehen. Wenn die Sommerferien beginnen und sehr viele Menschen Richtung Süden in den Urlaub fahren, müssen auf den großen Nord-Süd-Hauptverkehrsachsen so viele Supercharger verfügbar sein, dass man möglichst sofort sein Auto aufladen kann. Das ist momenten nicht gegeben. Ich sehe da noch große Probleme auf Tesla zukommen, wenn das Model 3 auf dem Markt ist.
            Hier im Südwesten an der A5 (eine der wichtigsten Nord-Süd-Hauptverkehrsachsen in Europa) gibt es nur in Achern (6) und in Basel (4) Supercharger. Der Supercharger in Basel dürfte hochfrequentiert sein, da in der Schweiz generell mehr Model S/X rumfahren und die Ladestation in der Großstadt liegt. D.h. wenn auf einer Strecke von ca. 200 km mehr als 10 Tesla-Fahrer gleichzeitig laden müssen, entsteht ein Stau.
            Dieser geringen Anzahl von Superchargern steht eine enorme Anzahl von Tankstellen gegenüber, wobei es auch hier zu Stoßzeiten Staus gibt. Das Problem ist also noch lange nicht gelöst!
            Keine Frage: Der Ansatz von Tesla mit dem Aufbau eines Ladenetzes ist alternativlos. Aus diesem Grund haben sich Mercedes, Audi und BMW auch zusammengeschlossen und bauen ein europäisches Ladenetz mit 350 kW Ladeleistung pro Ladestation auf. Damit wurde auch bereits begonnen.

          • W. Müller

            Du glaubst auch jedes Märchen der Ankündigungsweltmeister.
            Es gibt keine Akku, der 350kW verträgt. Dieser ist auch nicht in Sicht.
            Nenn mir doch einmal eine Pilotstation und das Auto zu 350kW Ladeleistung.
            Das wirst Du nicht finden. Die haben immer noch nichts ausser vollmundige Ankündigungen, dass sie irgendwann einmal ein Konsortium bilden wollen um das zu bauen.

            Zu den Superchargern (Ich sehe da eine Herausforderung auf Tesla zukommen, aber kein Problem):
            An der A5 kann man notfalls immer noch nach Mulhouse und Strassbourg ausweichen. Ich fahre oft dort und musste noch nie warten. Auch in der Ferienzeit nicht. Aber ich geb Dir in Einem Recht: Der in Basel ist zu klein auf Dauer mit 4 Stalls in der Tat.

            Tesla baut die Supercharger auch sonst im Moment massiv aus.
            https://supercharge.info/
            https://www.teslarati.com/tesla-expands-supercharger-capacity-popular-sites/
            Nur Deutschland mit der Ladesäulen(verhinderungs)-verordnung steht da etwas quer in der Landschaft dank guter Lobby-Arbeit

          • diqusor

            Bei den Tesla Superchargern teilen sich immer zwei Ladesäulen einen Lader. D.h. wenn zwei Autos laden, steht beiden nicht mehr die volle Ladeleistung zur Verfügung. Umso höher die Ladeleistung eines Laders also ist, desto schneller können zwei Autos gleichzeitig damit geladen werden.

            Zum Ausweichen nach Mulhouse oder Strassbourg:
            Die große Masse an Menschen möchte auf der Langstrecke nicht „ausweichen“, um nachladen zu können. Dies ist ein weiterer Grund, wieso das Elektroauto noch nicht massentauglich ist. In Zukunft wird sich das ändern, das ist richtig. Wenn das Model 3 aber auf den Markt kommt und in ca. 2 bis 3 Jahren auch die meisten davon ausgeliefert sein werden, wird die Ladeproblematik nicht mehr vom Tisch zu kehren sein. Jetzt funktioniert das Nachladen noch sehr gut, weil es kaum Model S/X gibt.
            Ich kann ihnen ein Beispiel nennen, welches schnell klar macht, wie viele Leute über das Auto fahren denken. Dies muss berücksichtigt werden, wenn den Massenmarkt erreichen möchte:
            „Frage: Was für ein Auto fährst du? Antwort: Ein blaues.“
            Das ist der Massenmarkt und davon sind wir noch ein ganzes Stück entfernt! Die davon betroffene Zielgruppe ist sehr groß und weiß zu großen Teilen noch nicht einmal, dass Elektroautos überhaupt zur Debatte stehen. Gerade auch im Ausland, in weniger technik-affinen Ländern, ist der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe noch größer.

            Zur Ladesäulenverordnung:
            Nirgendwo in Europa stehen so viele Supercharger wie in Deutschland. Ganz so schlimm kann es also nicht sein. Ich stimme Ihnen zu, dass da auch einiges an Lobbyarbeit im Hintergrund für die Ausbremsung stattfindet oder stattgefunden hat.
            Ich sehe in Ihren Ausführungen große Parallelen zu den Gedanken von Horst Lüning, welche man so manches mal auch hinterfragen sollte.

            ich kann nur nochmals wiederholen: Die Elektromobilität wird kommen und es wird toll werden! Aber es wird noch mindestens wenige Jahre dauern, bis der Turnover erreicht ist und die Autobauer solche Autos wirtschaftlich gewinnbringend verkaufen können.

          • W. Müller

            Du fährst wohl nie regelmässig die A5 auf der Langstrecke (Von der Schweiz in den Norden), oder? Da weiche ich schon alleine aus Verkehrsgründen wie Baustelle und Stau ab und zu auf die französische Seite aus.

            Das mit den Superchargern hast Du nicht verstanden wie man sieht.
            Es ist richtig, dass sich 2 Säulen die 120kW teilen. Jedoch ist das in der Praxis nicht so relevant, da die Akkus nur anfangs die volle Leistung verarbeiten können, wenn die Ladung deutlich unter 50% liegt. Danach senkt das Auto die Ladeleistung eh herab, sodass die 120kW für 2 Tesla sehr gut reichen.

            Die Supercharger, die jetzt stehen, sind VOR der Ladesäulenverordnung entstanden.

            PS: Ich kenne Horst Lüning nur vom Hören-Sagen. Vielleicht ist aber auch der Grund, warum 2 Menschen einen Sachverhalt ähnlich bewerten, dass dem dann auch so ist, wie diese Menschen das bewerten (diejenigen, die sich mal inhaltlich mit dem Thema beschäftigt haben und nicht nur Vorurteile in der ein oder anderen Form wiederholen)

          • diqusor

            Ich fahre diese Strecke jeden Tag zwei mal. In Ihrem Kommentar setzen Sie also das Nachladen schon mit einer Baustelle oder einem Stau gleich. Das sind ja tolle Vorraussetzungen für elektrisches Fahren!
            Sie können mir glauben, dass ich den Ladevorgang von Akkus sehr gut verstehe. Das große Problem kommt erst dann zustande, wenn z.B. 30 Autos gleichzeitig laden möchten und nur 10 Ladeplätze vorhanden sind. Dann fällt auch die größere Ladeleistung, welche nur zu Beginn des Ladevorgangs benötigt wird, nicht mehr ins Gewicht. Sie gehen von einer optimalen Streuung aus, was die Ankunftszeiten der Autos angeht. Davon dürfen Sie aber nicht ausgehen!

            Ein Beispiel das Sie kennen dürften:
            Ca. 1 Stunde bevor der Europa Park in Rust öffnet, sowie vor den üblichen Check-in Zeiten der Hotels, ist zwischen Riegel und Ettenheim Stau in beide Richtungen zu erwarten. Das sind tausende von Autos, welche alle zur gleichen Zeit am gleichen Ort ankommen möchten. Dementsprechend würden auch die meisten von ihnen bei der Anfahrt am gleichen Supercharger aufladen. Wie soll das funktionieren? Es gibt im Umkreis von 100 km insgesamt 26 Supercharger-Plätze. Davon 6 in D, 4 in CH und 16 in F. Ähnlich verhält es sich an sehr vielen Orten auf der Welt.

          • W. Müller

            „Ich fahre diese Strecke jeden Tag zwei mal. In Ihrem Kommentar setzen
            Sie also das Nachladen schon mit einer Baustelle oder einem Stau gleich.
            Das sind ja tolle Vorraussetzungen für elektrisches Fahren!“
            Das nenne ich jetzt mal clever mir das Wort im Munde herumgedreht.
            Chapeau. Es scheint, Du bist professionell im Argumentieren ausgebildet worden und gehst dem hier ebenso professionell nach, wie man alleine aus der Länge der Texte und dem Sprachstil schliessen kann.

            Es wird KEIN Problem mit den 30 Autos und 10 Ladeplätzen geben. Das ist herbeigeredet um das Interesse an Tesla Fahrzeugen im Bewusstsein potentieller Käufer zu schmälern wie die FUD in früheren Jahren.

            http://insideevs.com/tesla-working-on-20-stall-supercharger/
            Und das war vor 1 Jahr.

            Hier noch mehr:
            https://electrek.co/2017/04/24/tesla-new-supercharger-stations-chargers-model-3-launch/

          • diqusor

            Solangsam komme ich mir wie in den zahlreichen Diskussion zwischen BVB- und FCB-Anhängern vor. Da werfen die BVB-Anhänger auch immer dem FCB vor, ihre Mannschaft durch gezielte Transfers gezielt zu schwächen.

            Im Falle der Elektromobilität machen Sie sich das ganze etwas zu einfach. Es wird aber mittelfristig funktionieren, weil sich jede überlegene Technologie irgendwann durchsetzt! Mein Sprachstil rührt einzig und alleine daher, dass ich mich sehr für dieses Thema interessiere. Mir persönlich kann es mit der Elektromobilität auch nicht schnell genug gehen. Ich habe auch schon alle Vorbereitungen dahingehend getroffen, inkl. Abklärung mit der Hausverwaltung bzgl. Wallbox.

            Tesla macht einen super Job und wird auch den Sprung zum Massenhersteller schaffen, davon bin ich überzeugt! Es gibt aber auch negative Aspekte, welche in Zukunft noch ausgeräumt werden müssen. Dazu gehören an erster Stelle die Lademöglichkeiten für die Langstrecke.

          • W. Müller

            Sehr gut geschrieben, aber auch hier kannst Du meinen Eindruck der professionellen Schreibtätigkeit nicht widerlegen.
            Wer sich für das Thema interessiert bringt kein Halbwissen, so wie Du es machst. Ebenso geht jemand, der Interessen an einer Diskussione hat, auf Gegenargumente direkt ein und streitet um die Sache und macht keine Nebenschauplätze auf, ebenso wie Du es hier machst.
            Konkret: Ich sehe kein Gegenargument zu meinen Quellen zur Erweiterung der Supercharger, deren Kapazität Du vorher noch als Problem dargelegt hast. Widerlegt man Dich, machst Du einen Nebenschauplatz auf.

            Für mich kommt jetzt auch das nachgeschobene Lob an Tesla nicht so ganz glaubwürdig, wenn ich nochmal all Deine Kommentare Revue passieren lasse.

            Alles in allem hat Longcheck schon wie auch Karl treffend beschrieben, wie Du hier herüberkommst.

          • diqusor

            Okay, ich akzeptiere Ihre Meinung, sogleich diese auch sehr eingeschränkt ist.
            Wie soll ich etwas mit Beweisen widerlegen, was noch nicht eingetreten ist? Sie verstehen die Grundessenz meiner Aussagen nicht, weil Sie sich zu sehr auf Ihr Vorurteil des „Tesla-Haters“ versteifen. Meine Meinung ist nämlich, dass JETZT, HEUTE, ZU DIESEM ZEITPUNKT die Infrastruktur noch nicht vorhanden ist, um eine große Anzahl von Langstreckenreisenden zu bedienen. Ich sage aber auch, dass dies in der Zukunft der Fall sein wird. Ich habe nie behauptet, dass Tesla irgendetwas falsch macht! Ich sage nur, dass der Übergang von dem Verbrenner zum Elektroauto nicht sprunghaft geschehen wird, sondern kontinuierlich.
            Aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht kann man das Problem im Grund auf zwei Kurven reduzieren: Die eine Kurve zeigt die Kosten zur Speicherung pro kWh elektrischer Energie über die Zeit an (Jahre). Die zweite Kurve zeigt die Kosten für den Bau eines Verbrennngsmotors inkl. aller damit verbundenen Systeme über die Zeit an. Irgendwo gibt es einen Schnittpunkt zwischen den beiden Kurven, ab dem es für die Autobauer rentabler ist, Elektroautos zu bauen. Dieser Schnittpunkt liegt jedoch noch in der Zukunft, vorraussichtlich irgendwo zwischen den Jahren 2020-2022. Verstehen Sie jetzt was ich meine?
            Bis dahin muss dann die Ladeinfrastruktur stehen, um Hunderttausende bis Millionen Autos in den Städten und auf der Langstrecke laden zu können.

            Wie ich schon erwähnt habe, gibt es keine Diskussionsgrundlage, weil es Ihrerseits keine Überschneidungen gibt. Sie beharren fest auf Ihren Aussagen, welche ich teilweise auch unterstütze. Am Ende läuft es aber immer darauf hinaus, dass Sie ein falsches Bild von mir haben und sich aus diesem Grund einem konstruktiven Gespräch mit mir verweigern.

          • W. Müller

            Jetzt muss ich herzhaft lachen.
            Ich nehme jedes konstruktive Gespräch an, so es auf Sachinhalte eingeht und nicht mit rhetorischen Tricks versucht einem das Wort im Munde herumzudrehen. Ein weiterer sehr eleganter Trick von Dir ist, mir zu begegnen, Du könntest mich nicht widerlegen, weil ich über die Zukunft der Supercharger schreibe und nicht über Fakten.

            Dabei versteckst Du sehr, sehr geschickt, dass Du selbst auch nur über die Zukunft schreibst:
            „Meine Meinung ist nämlich, dass JETZT, HEUTE, ZU DIESEM ZEITPUNKT die Infrastruktur noch nicht vorhanden ist, um eine große Anzahl von
            Langstreckenreisenden zu bedienen“
            Oops…
            Es gibt aber derzeit noch keine grosse Anzahl Langstreckenreisende. Somit ist Deine „Argumentation“ eine Annahme für die Zukunft genau wie meine Gegenargumentation. Auf die gehst Du dann aber nicht ein mit dem Hinweis, dass MEINER Argumentation nicht begnet werden kann, weil diese die Zukunft betrifft.

            Ich habe nirgendes etwas von „Tesla-Hater“ geschrieben. Interessant, dass Du das jetzt bringst.

            PS: Das mit dem Beharren kann man so oder so sehen. Jedenfalls gehe ich wann immer möglich auf Deine Argumente ein, was Du nicht tust. Du lieferst dann aber eine Reihe von Scheingründen, warum Du jetzt gerade nicht auch meine Argument eingehst.
            Fang doch mal auf der Sach-Ebene an und nicht auf der metaphorischen Ebene, auf der Du bist, um allen Sand in die Augen zu streuen.

          • diqusor

            Damit kann ich leben, dass ich angeblich „allen Sand in die Augen streuen“ möchte. Eigentlich tue ich das gar nicht, sondern versuche nur zu erklären, aus welchen Gründen es mit dem Umschwung zu Gunsten der Elektromobilität eben doch nicht ganz so schnell geht.

            Eigentlich haben wir ja jetzt einen gemeinsamen Nenner gefunden, in dem Sie sagen: „Es gibt aber derzeit noch keine grosse Anzahl Langstreckenreisende“. Damit ist der Punkt ja eigentlich vom Tisch.
            Wie es in Zukunft sein wird, weiß niemand von uns. Sie argumentieren mit Pressemitteilungen von Tesla bzgl. des Ausbaus der Ladeinfrastruktur. Das kann man auch durchaus so machen!
            Dann verlangen Sie jedoch, dass ich meine Argumentation (vermutlich mit einer ähnlichen Quelle) untermauere. Das wäre jedoch das Gleiche wie wenn ich versuchen würde, Sie mit einem von VW erstellten Gutachten davon zu überzeugen, dass die vom Dieselskandal betroffenen Fahrzeuge keine Schummelsoftware an Bord haben. Das wäre genau so unsinnig! Sie benutzen Tesla als Quelle dafür, zu untermauern, dass die Ladeinfrastruktur in Zukunft ausreichen wird. Das mag ja für die wenigen Hundertausend Teslas gelten, jedoch nicht für 60 Mio. Automobile in Deutschland. Ich habe hier nie mit Tesla argumentiert, sondern immer über die „Elektromobilität“ gesprochen. Ich denke das ist der große Unterschied zwischen uns beiden. Ich möchte Ihre Thesen auch nicht widerlegen! Ich möchte einfach nur aufzeigen, dass es noch einiges zu tun gibt, bis unsere Straßen fit für die Elektromobilität sind.

          • Pamela

            ok, dann noch mal konstruktive Butter bei die Fische:
            Zitate
            A:
            „Denn wenn die „Monopolstellung“ von Tesla am Markt plötzlich wegfällt
            und die Konkurrenz (inkl. großem Kundenstamm) Haufenweiße Modelle auf
            den Markt bringt, wird es sicherlich schwierig für den kleinen Hersteller.“
            B:
            „Der Innenraum hat dabei nicht mal VW Golf Niveau.“
            C:
            „Genau zu diesem Zeitpunkt werden VW E-Golf, BMW 3er, Mercedes C-Klasse, Audi A4 und auch z.B. der Volvo V60 auf den Markt kommen.
            Selbstverständlich auch mit (für Elektroautos) hoher Reichweite und
            Schnelllademöglichkeit. Bis dahin wird auch das Schnellladenetz an
            Europas Autobahnen stehen.“
            D:
            „Das Problem der etablierten Hersteller ist, dass sie mit ihren Autos Geld verdienen müssen!“

            Ich gehe nur auf den letzten Punkt ein. Für wen müssen die Etablierten Geld verdienen ?
            Aktionäre, Vorstände, Manager, Lobbyisten und ja auch für die Dividenden der überdurchschnittlich bezahlten Mitarbeiter.
            Ich als Autokäufer sage, lieber mal mehr in Fortschritt investieren, damit man etwas kaufen kann, was praktikabel und bezahlbar ist. Henne-Ei-Prinzip, es gibt noch keine Kunden, weil man nichts herstellt, weil man Investitionen in alte Töpfe schmeißt und das Geld der Steuerzahler gleich hinterher. Nein, die Etablierten haben seit vielen Jahren nichts richtig gemacht.

            Wenn Sie jetzt konkret nochmal auf die Punkte A-D eingingen und nicht auf E-Z, dann würde man das als konstruktiv bewerten. Nur zu. 🙂

          • W. Müller

            Liebe Pamela, verzeih mir aber ich ergänze um E-F 🙂

            E:
            “ An einigen Supercharger-Ladestationen in Norwegen oder den Niederlanden muss man aber auch schon anstehen.“

            Quelle?

            F:
            „Aus diesem Grund haben sich Mercedes, Audi und BMW auch
            zusammengeschlossen und bauen ein europäisches Ladenetz mit 350 kW
            Ladeleistung pro Ladestation auf. Damit wurde auch bereits begonnen.“

            Wo jetzt genau? Quelle?

          • Pamela

            Kein Ding, lieber Wil, hab es oben korrigiert. 🙂

          • W. Müller

            Lach, danke, liebe Pamela. Da bin ich doch mal gespannt auf die Antworten unseres Profis 😉

          • diqusor

            Danke für die Mühe alles zusammen zu kopieren. 😉
            Zu A bis D: Ich bin mir nicht sicher was Sie jetzt von mir erwarten. Soll ich jetzt meine eigene Meinung widerlegen…oder was?

            Zum Henne-Ei-Prinzip:
            Ich stimme Ihnen das voll uns ganz zu! Allerdings habe ich vorhin schon anhand des „Beispiels mit dem Mittelständler“ versucht zu erklären, wieso so ein Umschwung zu einer neuen Technologie ein kontinuierlich ablaufender Prozess ist. Die Nachfrage wird kommen, sobald die Autos bezahlbar sind. Die Autos werden aber erst dann bezahlbar, wenn die Nachfrage stimmt. Wir befinden uns gerade in dem Zeitraum dazwischen. Die Nachfrage steigt, aber der Preis ist noch zu hoch.
            Klar, rückblickend haben die Etablierten viel falsch gemacht. Da sind wir dann wieder bei der „Schwarz und Weiß“-Diskussion, die ich anscheinend nicht mehr führen darf (weil ich sonst nur vom Thema ablenke). Genau diese Diskussion muss man aber führen, um die Hintergründe zu verstehen!
            Es stimmt auch, dass die Etablierten Geld für „Aktionäre, Vorstände, Manager, Lobbyisten und ja auch für die Dividenden der überdurchschnittlich bezahlten Mitarbeiter“ verdienen müssen. Gleichermaßen bestehen auch noch Verträge mit Zulieferern und Gewerkschaften. Umso mehr man ins Detail geht, desto komplexer wird die Angelegenheit. Es wäre auch falsch zu behaupten, dass die Verbrennertechnik schlecht war. Es ist nun einfach der Zeitpunkt gekommen, an dem diese duch die ihr überlegene Elektromobilität abgelöst wird.

          • Pamela

            Lieber disqusor, ich kann Ihnen erst heute abend oder morgen antworten, was ich sehr gerne machen werde. Bitte um Entschuldigung, die Pflicht ruft.
            Wünsche noch einen schönen Tag.

          • W. Müller

            Liebe Pamela, mir hat er nicht auf E und F geantwortet.
            Stattdessen wieder die üblichen Nebel- und Ausweichtaktiken.
            Lies aber am besten selbst.
            Ich habe am Anfang des Fadens noch von Skynet etwas Interessantes erfahren. Da lässt der ganz schön „die Hosen runter“.
            Aber auch das liest am besten selbst.
            Liebe Grüße nach Hellenthal aus der Schweiz (hier schneit es wieder auf 1500m über Meer, unglaublich)
            Wil

          • Pamela

            Guten Morgen, kleine Geschichte zum Warmwerden:
            Ein Mann bringt seine neue Liebe mit zu einer Party, nimmt nach einiger Zeit seine beste Freundin zur Seite, um gespannt zu hören, wie sie die Neue findet. Sie sagt: „Oh, eine tolle Frau ! Ich schätze, sie ist ein bisschen älter als Du, aber das sieht man jetzt noch gar nicht ! Schöne Figur für ihr Alter, ich weiß ja, Du stehst eher auf den gemütlichen Typ 😉 ! Und ihre Ungezwungenheit, mit der sie so die ganze Zeit redet, hat so was mädchenhaft Naives, das mag ich sehr ! Sie ist nett, sie ist sehr nett !
            Ja ja nett – die kleine Schwester von Scheiße 🙂
            Er nimmt unterbewusst mit: sieht alt aus, ist zu dick, ist geschwätzig und dumm.

            Wenn also jemand, der sich Ende 2019 ein neues Auto zulegen will, Ihre von mir zusammengestellten Meinungen (ich füge noch dazu „Das Model 3 wird viele enttäuschen“) liest, könnte er schnell zu der Schlussfolgerung kommen:

            Lieber keinen Tesla reservieren – Qualitätsmängel – und wer weiß, von wem die mal aufgekauft werden, wo sie doch so klein sind.
            Lieber noch einen kleinen Benziner leasen, bis die deutschen Hersteller E-Autos auf den Markt bringen, die nicht mehr so überteuert sind, große Reichweiten und die altbewährte Qualität haben. Klar, dass die abgewartet haben, die bekommen ja nicht – wie Tesla – das Geld so hinterher geschmissen, die müssen das erarbeiten/verdienen. Jetzt legen alle los, das wird schön ! Bis dahin hat man auch in Zusammenarbeit ein gut funktionierendes Ladenetz aufgebaut.

            Tesla wurde in Vergangenheit von den Etablierten zuerst ignoriert, dann ausgelacht, dann – mit Hilfe von Medienhuren und FUD’s – unfair bekämpft.
            Jetzt erkennt man sie an als kleiner Pionier, kündigt aber an, in ein paar Jahren in allem besser zu sein und die Weltmarktführerschaft in der E-Mobilität einzunehmen.

            Die Frage, die man sich hier stellt: Wurden Sie bisher erfolgreich manipuliert oder wollen Sie selber manipulieren ?
            Wenn letzteres eine Unterstellung ist, bitte ich um Entschuldigung, aber der Verdacht, den hier einige hegen, ist imho berechtigt. Wir möchten, dass sich alle, die hier lesen, eine freie Meinung aus Fakten bilden und dann ein BEV kaufen, dass für ihren Bedarf passt. Wenn das Model 3 stimmig ist, muss man nicht mehr warten, ob und wann aus Ankündigungen was Reelles wird.
            Liebe Grüße

          • W. Müller

            Guten Morgen liebe Pamela,
            zum Glück war das mit dem Schnee unter 2000m nur ein kurzes Intermezzo. Jetzt haben wir wieder Sonne.

            Eine sehr gute Antwort mit einem sehr treffenden Beispiel hast Du da gegeben. Das Beispiel trifft das Vorgehen des neuen Forenteilnehmers „diqusor“ auf den Punkt.
            Ich glaube nicht, dass er das unbewusst macht. Da steckt viel Schulung und Erfahrung in Kommunikation dahinter.

          • ThomasJ

            Sehr gute Analyse.

            Ich bin auch der Meinung, dass in den Foren und der Presse seitens der Verbrenner-Crew Angst- und Panikmache, Fehlinformation oder Halbwahrheiten mit System unter die Leute gebracht werden. Das ist „modernes“ Marketing; das Aufzeigen der Unzulänglichkeiten des Anderen (Tesla) auf die „Vorteile“ des Bewährten (D-Autoverbrenner die auch E-Mobilitäter sind) zu lenken, die bald nicht nur anwesend, nein sogar den Bösen aus der Übersee überholen.

            In der Vergangenheit sind wir einigen gut informierten, wenn nicht sogar Fachleuten begegnet (Erna, GSP). Je länger die Diskussionen gingen, desto mehr hat sich aber die eigentliche Absicht deren Kommentieren gezeigt: CONTRA auf die Person Musk und wenn das nicht hilft, mit pessimistischen Prognosen, untermauert mit zurechtgebogenen
            „Fakten“ und zunehmend unfreundlich bis beleidigend.

            Bei unserem neuen Forenmitglied diqusor, mit neuem Sprach- und Argumentationsstil, könnte, so wie Sie W. Müller auch der Meinung sind, durchaus ein Bezahlter sein. Ich habe das Bild des Verständnisvollen, in der Sprache gut gewählten, in jedem Kommentar dem Gegenüber auch zustimmend oder lobende (aber nicht zu heftig, diqusor ist ja der Wissende) zu begegnen (man öffnet sich so für seine kritischen Argumente), vor mir.

            @diqusor:disqus , hier 3Fragen, die ich auch schon anderweitig gestellt habe. Nur Mut, sie können diese auch nur mit JA oder NEIN beantworten, ohne weitere Kommentare:

            1. Werden sie für das Schreiben bezahlt
            2. Schreiben Sie unbezahlt, aber in einem Auftrag
            3. Sind sie in der Automobilindustrie angestellt.

          • diqusor

            1. Nein, Ich interessiere mich nur für das Thema und hinterfrage grundsätzlich alles.
            2. Siehe 1.
            3. Nein, möchte ich auch gar nicht.

            Am Ende bringt meine Beantwortung Ihrer Fragen aber nichts, da Sie sowieso glauben, was Sie glauben wollen. Das ist auch Ihr gutes Recht! Schönen Sonntag noch 😉

          • diqusor

            Nichts davon was Sie mir unterstellen habe ich gesagt. Das ist einzig und alleine Ihre Interpretation. Ich bewerte hier überhaupt nicht, sondern weiße auf den derzeitigen Stand hin. Lassen Sie mir doch meine Meinung, dass das Model 3 einige Menschen enttäuschen wird. Das Ist, realistisch betrachtet, bei jedem Produkt der Fall. Ich denke die Diskussion ufert zu sehr aus und ich möchte nicht streiten, sondern mich mit anderen Personen austauschen. Das ist auf dieser Grundlage nicht mehr möglich. Mir werden ständig irgendwelche Verbindungen zur Automobilindustrie nachgesagt. Das ist nicht so! Ich halte nur meine Augen offen und reflektiere grundsätzlich alles. Darunter fällt auch das Thema Elektromobilität.

          • ThomasJ

            Ich hätte da noch 3 Fragen an Sie, etwas weiter unten.

          • W. Müller

            Bingo, wieder nur die Halbwahrheit verbreitet:

            „Sie argumentieren mit Pressemitteilungen von Tesla bzgl. des Ausbaus der Ladeinfrastruktur.“
            Richtig ist, dass die von mir zitierte Quelle auch eine Pressemitteilung enthält. Genauso aber enthält die Quelle Berichte über tatsächlich stattgefundene Ausbauten der Supercharger. DAS wird dann von Dir schön unter den Teppich gekehrt. Du machst Dich damit unglaubwürdig. Seriös geht jetzt echt, wie gesagt, anders.

            „Evidence is mounting in support of Tesla’s efforts to expand existing
            Supercharger sites, after photos posted by Tesla drivers from around the
            world reveal new construction taking place at popular
            Supercharger locations.“

            Hier nochmal für alle zum Nachlesen (Die Berichte sind am Ende des Artikels)
            https://www.teslarati.com/tesla-expands-supercharger-capacity-popular-sites/

            Nur für Dich, falls Du es nicht weisst: Teslarati ist ein Magazin genauso wie Teslamag. Wenn Dir das als Quelle nicht reicht, was machst Du dann hier?

          • diqusor

            Ich sage doch auch nichts schlechtes über die Supercharger! Ich sage nur, dass der bisherige Stand des Ausbaus nicht ausreicht (das selbe haben Sie in der Zwischenzeit doch auch gesagt)! Sie interpretieren da Ihre eigenen Hirngespinste in meine Aussagen hinein…
            Ich habe auch nie behauptet, dass wir auf die deutsche Autoindustrie warten sollten und auf keinen Fall einen Tesla kaufen sollten. Am Ende bleibt uns nur nichts anderes übrig, weil es die Autos die wir uns vorstellen noch nicht gibt! Heute ist der 19.05.2017 und es gibt kein Elektroauto für 20.000 € mit 300 km realer Reichweite, sowie die Infrakstruktur zum Laden von Millionen dieser Fahrzeuge auf der Langstrecke.

            Wenn die Nachfrage für Verbrenner nicht mehr da ist, wieso rennt dann die Automobilbranche von Absatzrekord zu Absatzrekord? Sobald die Leute aufhören, Autos mit Verbrennungsmotor zu kaufen, werden auch die geforderten Autos angeboten. Alles andere wäre wirtschaftliche Dummheit seitens den etablierten Automobilherstellern. Tesla hat gezeigt, dass Elektroautos alltagstauglich sind und hat damit den Umbruch eingeläutet. Darüber hinaus weise ich nur darauf hin, dass dieser Umbruch noch etwas andauern wird, bis er abgeschlossen ist. Nicht mehr und nicht weniger! Jetzt wachen alle auf und investieren Geld in die Elektromobilität. Das ist doch alles prima!

            Zu Ihrer Quelle: Das ist für mich alles in Ordnung. Ich kenne alle diese Texte und Ankündigungen.

          • W. Müller

            Du machst es ja schon wieder (Sand in die Augen der Leser streuen):

            Du sprichst von Ankündigungen in meinen Quellen, wogegen diese KEINE reinen Ankündigungen zeigen sondern Berichte enthalten über den zurzeit stattfindenden Ausbau der Supercharger. Da wird NICHT angekündigt sondern gehandelt. Was ein Riesenunterschied zu den Etablierten ist.

            Wofür genau reicht der Supercharger-Ausbau nicht aus? Für heute recht er aus, schreibst Du selbst. Für die Zukunft war stand der Diskussion, dass Tesla da bedarfsadaptiert ausbaut.
            Das ausgebaut werden muss, steht außer Frage.

            Die Antwort zu meinen Fragen E und F bist Du mir weiterhin schuldig.

            Niemand redet davon, dass Verbrenner kein Verkaufserfolg sind. Hier sind wir im Tesla Forum und da geht es um E-Autos der Marke Tesla und anderer. DU bist doch derjenige, der dauernd schreibt, dies und das ist nicht möglich weil… (bei E-Autos)
            Was genau möchtest Du – außer eine FUD Kampagne führen – hier bewirken?
            Eine Sachdiskussion führst Du nicht wirklich.

          • mattAUT

            ich glaube auch gelesen zu haben das dieses Gemeinschaftsprojekt 350kW Ladesäulen keine flächendeckende Infrastruktur beinhaltet sondern eine Nord Süd Route entlang einiger großer Autobahnen.

          • Longcheck

            Jepp, und zum letzten Absatz: Mann sollte sie so lange verhindern wie es geht, um die anderen, besonders Damier aufschließen zu lassen… Glück auf…

          • E.OFF

            wenn man(n) auf Schalter und Knöpfe steht sicher Ja kein vergleich das ist halt was für Generation 60+…
            Wenns es um die inneren werte z.b. AP Tesla >Mercedes geht, hier mal ein schöner vergleich…
            http://www.thedrive.com/tech/4591/the-war-for-autonomous-driving-2017-mercedes-benz-e-class-vs-2017-tesla-model-s?xid=the-drive_socialflow_twitter

          • diqusor

            Darum geht es in meiner Diskussion nicht. Mit „Innenraum“ meine ich die Qulität der Ausstattung, Materialien, Sitze usw.
            Ich stimme zu, dass die Bedienung im Model S/X mit dem großen Display toll und einfach ist; das steht überhaupt nicht zur Debatte. Fakt ist, dass eine E-Klasse qualitativ sehr viel hochwertiger gefertigt ist als die Tesla Modelle; und das bei einem Preis von ca 60.000 €. An dieser Stelle kann man eben doch die noch sehr große Preiskluft zwischen Verbrenner und Elektroauto sehen. Dieser Unterschied wird sich aber in ca. 3 bis 5 Jahren relativieren.

          • W. Müller

            Ich finde im Detail die E-Klasse nicht hochwertiger gestaltet, wenn man die verwendeten Materialien genau anschaut.
            Mercedes trifft nur besser in der Haptik und dem äusseren Eindruck den Geschmack deutscher Kunden, die solide und festes Anfühlen gerne mit Qualität gleichsetzen. Darum sehen das Menschen aus anderen Ländern auch nicht so wie Du.

          • diqusor

            Mercedes hat alleine im Geschäftsjahr 2016 weltweit über 2,2 Mio. Fahrzeuge ausgeliefert. Die Qualität sehen also sehr viele Menschen, auch außerhalb Deutschlands.

            Ich merke immer wieder, dass es eigentlich keine vernünftige Diskussionsgrundlage zu diesem Thema gibt. Auf der einen Seite stehen die Kunden von Tesla, welche sehr viel Geld für ein „neuartiges“ Auto ausgegeben haben und zur Gruppe der Early Adopters gehören. Dem gegenüber stehen die etablierten Autobauer, die möglichst jedes Quartal gute Verkaufszahlen vorlegen müssen, um ihre Aktionäre zufrieden zu stellen. Fakt ist, dass z.B. BMW mit dem I3 wirtschaftlich gesehen alles richtig gemacht hat. Das Auto ist so speziell (Design usw.), dass es nicht mit den hauseigenen gewinnbringenden Volumenmodellen in Konkurrenz steht. Dadurch hat man es geschafft, die Verkaufszahlen des BMW 3er und 5er hoch zu halten, um die Entwicklung von Elektrofahrzeugen zu finanzieren. Sobald der Turnover (bzgl. Kosten und Nachfrage) zu Gunsten des Elektroautomobils erreicht ist, werden 3er, 5er, 7er usw. elektrifiziert und mit hoher Reichweite angeboten. Die Kunst für die Autobauer ist es, den richtigen Zeitpunkt vorauszusagen.

          • W. Müller

            Ich merke immer wieder, mit wieviel Eifer die Tesla Kritiker die deutsche Verbrenner Industrie hochloben und allen Tesla Befürwortern direkt oder indirekt Verblendung unterstellen.

            Der I3 ist im Alltag nicht brauchbar und ein nettes 3. Fahrzeug.
            Ich sehe nicht, wo man in Deutschland ernsthaft sich ausser kräftiger Lobby-Arbeit gegen E-Mobilität (Ladesäulen-Verordnung) um die E-Mobilität kümmert. Ankündigungen der Ankündigung der Ankündigung ja, aber sonst sieht das eher für mich aus, als wolle man in Deutschland beweisen, dass E-Autos nichts taugen. Auch verständlich irgendwie, weil so viele Arbeitsplätze am Verbrenner hängen.

            Die Fahrzeuge von Tesla haben nicht umsonst in der sehr auf Qualität und Präzision achtenden Schweizer Bevölkerung den deutschen Premium Herstellern den Rang abgelaufen. Tesla verkauft im Schnitt in der Schweiz mehr Fahrzeuge als Mercedes S Klasse, BMW 7er, Porsche Panamera,
            Jaguar, Audi A6 und A7 zusammen gerechnet!

          • Longcheck

            Hallo Herr Müller, es zeichnet sich immer mehr ab, woher der Wind weht. Erst den Unbedarften mimen… Ich finde es recht professionell gemacht – nur mein Eindruck, kein Angriff.

          • W. Müller

            Hallo Longcheck, ja, er macht das viel, viel cleverer als die Bisherige. Mein Eindruck: Wir haben es mit einem echten Profi zu tun: Sehr gut ausgebildet in Kommunikation und Sprache, versucht er eine viel elegantere FUD als bisher bekannt. Erwischt man ihn dabei, streut er sogar ein Lob auf Tesla ein. Allein das Lob glaube ich ihm nicht und halte es für reine Rhetorik, wo er vorher seitenlang schreibt, was Tesla angeblich alles falsch macht.
            Da hat man wohl etwas gelernt bei den Etablierten und einen echten Kommunikations-Profi ins „Rennen“ ums virale Marketing geschickt.
            Ein weitere Beweis für mich, wie ernst die Etablierten Tesla nehmen.

          • Pamela

            Hi Wil, na denn, wenn Ihr recht habt mit Eurem Verdacht, ist es doch eine neue Herausforderung ! Bis jetzt hat unsere Vereinigung der Pro-Tesla-Argumentatoren noch jeden FUD-Schreiber zum haareraufen gebracht.

            Ich kann mir hier irgendwie noch kein abschließendes Urteil erlauben, könnte doch auch ein intelligenter Mensch sein, der in Vergangenheit etwas zuviel Bashingmist aufgenommen hat, mit dem sich das diskutieren lohnt.
            Und wenn er uns am Ende zu 90% recht gibt, hätte er seinen FUD-Auftrag nicht erfüllt, würde dann keinen Sinn machen.
            Ich versuche halt immer in jedem das Gute zu sehen und nicht das Böse zu ahnen, bis die Sache glasklar ist. LG

          • W. Müller

            Liebe Pamela,

            Dein positives Bild ehrt Dich und das schätze ich auch an Dir. Nur:

            Es geht los in die 2. Runde. Ich werde der eingeschränkten Sicht und des Nicht-Verstehens beschuldigt. Mir kommt das nur allzu bekannt vor.
            Das ist wieder die bekannte Leier, wir Tesla Fahrer wären beschränkt, benebelt oder was auch immer. Ebenso kommt wieder der Vorwurf, wir würden Tesla nur so vehemnt verteidigen weil wir unverhältnismässig viel Geld für das Auto bezahlt hätten: Auf Sachargumente wird mit den fadenscheinigsten Begründungen nicht eingegangen. Da fällt es mir schwer, echten Diskussionswillen zu sehen

            Zitat vom diqusor: „Okay, ich akzeptiere Ihre Meinung, sogleich diese auch sehr eingeschränkt ist.“

            Bisher habe ich keine Argumente auf meine Hinweise gelesen:

            1.) Supercharger sind im Ausbau auf zukünftige Herausforderungen
            2.) Die Qualität der Fahrzeuge überzeugt Schweizer Premiumkäufer

          • Longcheck

            Liebe Pamela, so sehe ich das LEIDER auch.
            Aber das gute ist, solche Leute vergeuden hier einfach nur ihre Zeit…
            Mit uns nicht !!!
            😉

          • W. Müller

            Wie lebt es sich eigentlich so als Mitarbeiter von BMW (wahrscheinlich Ingenieur), der sich der wachsenden Konkurrenz von Tesla Motors gegenüber sieht, die alles in einem äusserst leistungsfähigen Paket (Auto, Software, Supercharger Ladestationen bereits voll funktionsfähig + flächendeckent etc) anbieten?

            PS: Für mich relativiert sich das „sehr viel Geld“ ausgeben für ein Auto im Falle Tesla doch sehr. Ich für meinen Teil habe für das Model S relativ gesehen weniger bezahlt als für so manches Auto in der Vergangenheit.

          • W. Müller

            Schau mal über den deutschen Tellerrand und Du stellst fest, dass es zum Beispiel in der Schweiz, den Niederlanden oder Norwegen ein deutliches Bewusstsein für E Autos hat. In der Schweiz zum Beispiel fahren relativ gesehen 10-11x mehr Tesla herum als in D (gerechnet auf Einwohner)

          • diqusor

            Das ist richtig. Aber die große Masse interessiert sich noch nicht für Elektroautos. Das ist das Problem. Die großen Hersteller benötigen eine große Zielgruppe und genau diese fehlt noch. In 5 Jahren sieht das wohl anders aus.

          • McGybrush

            Stimmt. Die grossen Entwickeln die V8, V10, V12 Motoren mit bis zu 6l in Familienkutschen immer für die Masse und nicht für ein paar wenige die es sich leisten können. Für die Kundschaft wird doch auch was entwickelt was viel aufwendiger ist und in geringen Stückzahlen gebaut wird. Ein Akku kann man kleiner oder grösser machen. Aber aber ein V12 mit Euro 6 Norm zu entwickeln ist ein Heiden Aufwand… für eine ebenfalls sehr überschaubare Kundschaft im Vergleich zum 4Zyl. Einheitsmotor. Was mich stört ist ja nicht das sie kein Model 3 Killer für 35.000USD bauen sondern kein Model S Killer (egal zu welchen preis). Sie sollen Ihn nicht verschenken, sondern einfach nur bauen. Klar kauft den einer. Und das wissen die. Aber damit kommt der Stein halt schneller in ungewisse rollen. Da wird das Problem liegen.

          • ThomasJ

            Die grosse Masse wird mit dem M3, wenn es auf der Strasse fährt, entstehen.
            Jeder Fahrer ist ein fahrender Werbespot, weil jeder mit einem Dutzend an Argumenten seine Freunde, Familie, Arbeitskollegen die Vorteile aufzeigen wird.
            Die, die so ein Auto in 1 1/2 – 3 Jahren fahren werden, sind die Aufgeklärten die weiter aufklären werden. Und das geht exponentiell. Wenn die deutsche Autohersteller bis dann nichts vergleichbares aus der Hüfte gezaubert haben, gibt das ein heftiges Hyperventilieren vor dem Kollabieren.

          • McGybrush

            Jetzt vielleicht. Es wird aber exponentiell ansteigen. Nur ein Elektroauto Besitzer pro Familienfeier erreicht theoretisch etwa 20 Leute. Es wird zwar schon so seine 4-8 Jahre dauern bis bei dem einen oder anderen der Fahrzeugwechsel an steht. Aber das steigt überproportional an. Und nur ein weiterer kann wieder 20 Leute erreichen. Während Jahr für ja die Preise fallen, die Reichweite steigt und der Verbrenner in den Medien ausgeschlachtet wird. Das war bei allen neuen Entwicklungen so. Spätestens wenn die neue meist wesentlich bessere Technik nur noch 30% über dem Preis von der alten Technik lag gab es so den anstieg der Verkäufe. Damit wurde dann der Mehrpreis mehr oder weniger gerechtfertigt.

            Damlas 2009:
            Zwischen… „So ein neumodernes Touch-high-tech-dinges“ wo wir uns ALLE, so wörtlich, über ein Kumpel lustig gemacht haben weil er das iPhone 3G hatte und dem das ich selber (das 3Gs) hatte vergingen nur etwa 4 Monate. Ehrlich. Ich hab mich lustig gemacht wie man nur so ein teures Handy ohne Tasten kaufen konnte. Beim Auto wird es zwar nicht 4 Monate sein aber es wird sich innerhalb von einem Modellzyklus (ca. 7 Jahre) abspielen. Angefangen an dem Tag wo der Elektrische (bei immer noch geringerer Reichweite) genauso viel kostet wie der Verbrenner. Die Reichweite ist nicht das K.O. Kriterium beim Zweitwagen und auch nicht immer bei Autos die schon Ihre 300km schaffen werden. Es ist die Anschaffung. Es wird der Umschwung sehr schnell kommen. Da bin ich mir sicher.

      • W. Müller

        Warum warten, wenn man bei Tesla viel früher bedient wird? Volvo wird auch vor den anderen mit einem brauchbaren E-Auto auf den Markt kommen.

        Das Model 3 kommt im Sommer für ca. 35.000 US$.
        Die Supercharger Ladesstationen sind extrem gut ausgebaut. https://supercharge.info/
        Man kommt bequem in ganz Europa herum. Ich fahr 40.000km pro Jahr mit dem Tesla durch Europa.

        Hoffen wir, dass die deutsche Autoindustrie den Turnover noch hinbekommt und nicht die E-Autowelle verschläft. Bisher haben die nichts, was wirklich brauchbar wäre; von genügend Akkus mal abgesehen. Da ist Tesla extrem im Vorteil mit der eigenen Akku-Fabrik und 10 Jahren Erfahrung im Bau von brauchbaren E-Autos (Roadster, Model S und Model X mit über 200.000 verkauften Fahrzeugen)

        https://www.teslarati.com/tesla-gigafactory-flyover-video-may-2017/

        • ThomasJ

          „Hoffen wir, dass die deutsche Autoindustrie den Turnover noch hinbekommt und nicht die E-Autowelle verschläft. Bisher haben die nichts, was wirklich brauchbar wäre; von genügend Akkus mal abgesehen.“

          Kleiner Schreibfehler. Genügend Akkus hat die deutsche Autoindustrie doch nicht. Oder?

          • W. Müller

            Hallo ThomasJ, danke für den Hinweis, aber:
            Rrefresh mal die Seite. Ist mir gerade auch aufgefallen.
            Das habe ich bereits korrigiert zu… „von genügend Akkus will ich gar nicht erst reden.“

          • ThomasJ

            Alles klar. Dann werde ich mal F5 betätigen.
            🙂

        • diqusor

          Ich sagte ja nie dass man warten soll, bis die anderen Hersteller soweit sind. Sie verstehen mich leider nicht, bzw. wollen mich nicht verstehen. Aber das ist okay so. Sobald der Markt groß genug Ist, wird der Turnover kommen, das ist gewiss.

      • ThomasJ

        „Denn wenn die „Monopolstellung“ von Tesla am Markt plötzlich wegfällt und die Konkurrenz (inkl. großem Kundenstamm) Haufenweiße Modelle auf den Markt bringt, wird es sicherlich schwierig für den kleinen Hersteller.“

        Tesla schläft ja nicht einfach ab heute . Wenn es im gleichen Drive und Innovation so weitergeht, dann wird der Technologieabstand (z. Bsp. Batterie) und das Wissen/Erfahrung/Datenvorsprung (z. Bsp. autonomes Fahren) noch immer grösser werden. Da benötigt es einiges an Anstrengung der „Mitbewerber“ um das aufholen oder sogar überholen zu wollen, mehr als nur Ankündigungen.

        Es wird sicher die Zeit geben, wo die „Monopolstellung“ von Tesla nicht mehr sein wird, es könnte mit den bisherigen Anzeichen aber sehr gut möglich sein, dass er der „Branchenleader“ wird. Auch für die Mittelklasse (Start Juli 2017) und mit zukünftig differenzierten Produkten, je nach Bedürfnis.

  • W. Müller

    Der Supercoup wäre, wenn Volvo sich dem Supercharger Netz von Tesla anschließen würde.
    Das wäre mal eine echt spannende Geschichte.

  • W. Müller

    Sehr schön, Gratulation an Volvo.
    Offensichtlich schlägt diese News bei den etablierten Autoherstellern in Deutschland so ein, dass die einen in meinen Augen Kommunikations-Profi ins Forum schicken (wer weiter liest, wird merken, wen ich meine) um hier die alten FUD-Kampagnen (englisch für: Angst, Unsicherheit und Zweifel Kampagne) gegen Tesla in weichgespülter Form (Neu ist: Ja, E-Auto sind gut, wir müssen noch warten etc.) immer und immer zu wiederholen.

    Die Kernaussagen unsere neuen Foren-Mitgliedes und deren Widerlegung:

    FUD: Die Supercharger reichen nicht aus jetzt nicht und in Zukunft:
    de Facto baut Tesla schon massiv aus.
    https://www.teslarati.com/tesla-expands-supercharger-capacity-popular-sites/

    FUD: Tesla ist schlechter von vom Innenraum als ein VW Golf
    spare ich mir jetzt gegen diesen alten Hut etwas zu schreiben

    FUD: Tesla wird es auf lange Sicht nicht schaffen
    Nun ja, Tesla hat schon vieles geschafft, was angeblich nicht geht.
    Angefangen von E-Autos mit realer Reichweite über 400km (im 2010 noch als absolut unmöglich bezeichnet) bis hin zum flächendeckenden Schnell-Ladenetz. Und last but not least: Die Firma ist noch da. Alles andere ist Spekulation

    FUD: Tesla wird keine Autos für die Massen bauen. Das kommt erst noch (also bitte warten, lieber Interessent)
    Das Model 3 wird zeigen, was es ist oder auch nicht. Aber das jetzt so behaupten ist einfach eben eines: FUD in Reinkultur.

    Daneben wird die direkte Diskussion in bekannter Weise verweigert und ständig auf Nebenschauplätze ausgewichen und die Personen, die Pro-Tesla sind als geblendet dargestellt und behauptet, diese verteidigen Tesla nur, weil sie angeblich übermässig viel Geld für das Auto bezahlt haben. Anti-Tesla in seiner klassischen Form eben: Wie aus dem Text-Baukasten.

    Fazit: Alle Anti-Tesla Klischees bestens und wiederholt bedient. Nur diesmal viel, viel geschickter gemacht, in dem man Tesla als Vorreiter lobt und die E-Mobilität nicht mehr generelle in Frage stellt. Aber eben alte FUD in neuen Schläuchen. Denen muss echt die Muffe gehen, denke ich, wenn man jetzt schon so vorgeht.

    • Skynet

      Na wenn Sie schon dabei sind werde ich dann auch noch was beitragen, weshalb mir EM – neben den ungehaltenen Versprechungen – immer unsimpatischer wird:

      Mit SpaceX werden für die US-Militäradministration und Donald Trump Spionagesatelliten ins All transportiert!

      • ThomasJ

        1.
        „Mit SpaceX wird für die US-Militäradministration und Donald Trump Spionagesatelliten ins All transportiert!

        Da wäre so ein Link mit Fakten sehr hilfreich. Dann hätten wir eine Grundlage für eine Diskussionsbasis. Im Moment ist die durch so eine Aussage/Behauptung nicht gegeben.
        Dann könnten wir noch abmachen, ob wir auf die Person zielen wollen (EM und/oder Trump) oder die Sache (SpaceX, Tesla, Boring, Militär (=böse?), Spionage (=böse?). Oder undifferenziert auf das was einem gerade so in den Sinn kommt.
        Natürlich müssen wir nicht so vorgehen, wäre aber für eine einigermassen geordnete Diskussion hilfreich, sonst könnte es, wie auch schon, chaotisch werden. Ist FUD, Bashing, Geschwätz oder einfach eine blasse, substanzlose Behauptung.

        2.
        „neben den ungehaltenen Versprechungen“

        Welche meine Sie? Ich meine solche mit Bedeutung. Das der Mann im Einlösen etwas spät ist, weiss ich auch.

        • Skynet

          1.
          Letzten Start verpasst?

          http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/spacex-us-spionagesatellit-von-cape-canaveral-ins-all-gestartet-a-1145588.html

          2.
          Nur ein Beispiel: Ich hatte ernsthaft über die Solarziegel nachgedacht. Weder sind sie billiger noch halten sie länger. Im Sommer kommt jetzt ein komplett neuer Dachstuhl + PV aufs Dach und ist immer noch billiger als die Tesla-Ziegel.

          • W. Müller

            Wo ist denn jetzt das Problem mit diesem Satelliten?
            Aus anderer Quelle:
            „Spekulationen zufolge hört der Satellit auf der Nordhalbkugel gelegene Funk- und Radaranlagen ab.“
            Nichts genaues weiss man nicht…

          • ThomasJ

            1.
            Sachebene, Spionage:
            „… spioniert das nordkoreanische Atomprogramm genauso aus wie etwa Chinas Bau künstlicher Inseln im Südchinesischen Meer … “
            Also diesbezüglich alles i.O. Alle anderen http://www.spiegel.de Weisheiten sind natürlich verlässlichster Journalismus.

            Was mit solchen Satelliten passiert, finde ich von meinem Sofa aus betrachtet auch nicht wirklich toll. Die unschöne Realität ist halt so, dass gerade auch solche Satelliten und die damit verbundene Sicherheit es ermöglicht, mich in einem bequemen Sofa zu setzen. Mich vor ausländischen Aggressoren durch Wissen als Vorsprung schützt.

            2.
            Diese Solarziegel sind für mich auch ein Thema. Anscheinend wissen Sie da schon sehr viel mehr als ich, z. Bsp:

            – Leistung und weitere technische Daten
            – Preis von Einkauf und Montage von Tesla im Vergleich von Ersatz bestehender Ziegel mit PV-Anlage etc.

            Ich habe diesen Beitrag und die Kommentare:
            http://teslamag.de/news/tesla-solar-dachziegel-koennen-ab-sofort-vorbestellt-werden-14008
            auch gelesen. Und alleine auf Grund Angaben von electrec sich ein abschliessendes Bild, ohne Zahlen von Tesla direkt zu machen, finde ich etwas voreilig.

          • Skynet

            Zu 2:
            Laut den bisherigen Angaben liegen die m2-Preise als Mischpreis bei rund 250$ mit 40% PV und 350$ mit 70% PV. Das ist eben deutlich mehr als mich ein komplett neuer Dachstuhl (nicht nur neue Ziegel) mit PV-Modulen kostet.

          • ThomasJ

            mir fehlt da immer noch die Quelle seitens Tesla, am liebsten die von Europa, noch besser die Zahlen für die Schweiz

          • ThomasJ

            mir fehlt da immer noch die Quelle von Tesla selber, am liebsten die von Europa, noch besser die Zahlen für die Schweiz

      • W. Müller

        OK, wenigstens gibst Du es zu, einfach nur auf die Person zu zielen anstelle einer Sachdiskussion um die E-Autos von Volvo und Tesla.
        1 Punkt für Ehrlichkeit; vor allem weil man jetzt Deine übrigen Kommentare hier im Forum insgesamt in einem anderen Licht sieht. Danke dafür.

      • Fritz!

        Durch die Wartelisten bei Space X dauert es ein wenig, bis dahin ist Donald Trump garantiert kein Präsident der USA mehr. Ende des Jahres 2017 sind wieder Kapazitäten frei. Also kein Problem diesbezüglich.

      • Nelkenduft / AHF

        Extra neu angemeldet um so einen grenzdebilen Schwachsinn hier zu verbreiten? Ich hoffe Sie bekommen wenigstens Mindestlohn während Sie diese Zeilen verfassen, sonst muss man glatt Mitleid haben.

        • Longcheck

          Ach ja, die nicht vorhanden Haare in der Suppe suchen – kennen wir doch…
          ruhig Blut Sir 😉

        • Skynet

          Nun „Schwachsinn“ ist eher das mit jedem Start rund 120t Raketen-Kerosin verbrannt werden, der weder aus der Steckdose noch aus der PV-Anlage kommen. Wenn ich die Starts zusammenzähle geht’s mit der Umweltbilanz von EM ganz gehörig abwärts. Auch solche Tatsachen die „grenzdebile“ Einfallspinsel nicht hören wollen.

          • Nelkenduft / AHF

            Einfallspinsel hahaha

    • Nelkenduft / AHF

      Danke für die Zusammenfassung. Allerdings wird sich das exponentielle Wachstum nicht mehr stoppen lassen, wenn bald viele Tesla Model 3 auf der Straße fahren und jeder die Gelegenheit haben wird dieses Wunderauto mal live zu bestaunen.

  • W. Müller

    Genau, wichtig ist das Wegschaufeln der falschen Infos.
    Ob er ein Profi ist oder nicht, ist da letztlich eher sekundär. Aber spannend allemal, weil im Fall Profi würde das zeigen, wie den Etablierten die Muffe geht, wenn die jetzt schon einen solchen Anheuern.

    Ich bleibe bei Profi, weil so subtil hat das noch keiner geschafft, Tesla in Misskredit zu bringen wie er. Das hast Du sehr schön dargestellt mit Deinem Beispiel. Er geht auch niemals auf eine direkt Sachdiskussion ein, sondern streut in jeder seiner Antwort, die von uns herausgearbeiteten Thesen immer und immer wieder ein.

    Beispiel: Ich bringe ihm eine Quelle zum stattfindenden Supercharger Ausbau-> er behauptet das wäre nur eine Pressemeldung von Tesla und nur Ankündigungen-> ich widerlege ihn und zeige in der Quelle, konkret wird schon am Problem (Supercharger Ausbau gearbeitet) und nicht nur angekündigt -> er schmiert mir in der Replik „Honig ums Maul“, sagt meine Quelle wäre schon gut, die Ankündigungen seien ihm ja auch bekannt…

    Super clever das Ganze: Am Schluss der Argumentationskette bleibt beim Leser hängen: „Ankündigungen“ zu Supercharger.

    Meine Info, dass das mehr ist als Ankündigungen und dass da massiv ausgebaut wird und die Supercharger schon real da sind, geht unter.
    SO kann das nur ein Profi in meinen Augen.

  • Longcheck

    Wusste nicht so recht, wo ich das aktuell „hinpacken“ soll…
    Mach’s also mal hier:

    Pläne „Super-Batterien“ Made in Germany.

    Thyssen-Krupp legt Pläne für patentierte Batterie-Technologie und -Produktion für „Embatt“ vor:

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.elektromobilitaet-konsortium-will-neues-batteriesystem-entwickeln.cbd7cdf6-fa3f-4dc2-91fe-d40ed7d2c4b6.html
    „Schon“ 2024 sollen das in Serie gehen. Na dann…
    Pikant: Die Hersteller HIER müssen sich bis A 2018 dafür entscheiden – sonst?…

    An sich für unseren Wirtschaftsstandort eine ganz wichtige Entwicklung. Bleibt zu hoffen, dass die Dinos es nicht wieder vergeigen.

    • ThomasJ

      Gute Neuigkeiten und Pläne auf deutschem Boden. Jedoch:

      „Schon“ 2024 sollen das in Serie gehen.“
      Ironie on:
      Wir sind ja mit Vollgas an der Sache dran. Nur 7 Jahren (ups, dauert vielleicht doch länger, hatten da eine Verzögerung) bis zur Serie, dann haben wir die beste Batterie auf dem Markt, Tesla hat entschieden stehen zu bleiben. Und Tesla mit den 2 (?), 4 (?), 6 (?) GF in Europa konkurriert uns nicht, auch wenn sie durch Erfahrung und Massenproduktion einiges günstiger sind. Vorher brauchen wir die Batterie in Massen sowieso nicht, weil wir auch erst im 2024 mit massentauglichen Autos den Markt überschwemmen wollen.
      Ironie off
      Pessimismus off

    • Pamela

      Man kann den deutschen Herstellern nur raten, jetzt Fertigungsstätten für die Batterieproduktion in der Nähe zur Autoproduktion zu planen, zu bauen, umzubauen.
      Alles andere macht keinen Sinn.
      Wenn man dann bei Embatt nach den ersten Tests im Auto (sagen wir mal 2020) allerdings feststellen würde, dass es doch nicht so funktioniert, wäre es fatal, wenn sie für die Autobauer das einzige Pferd im Stall gewesen wären und es verbindliche Verträge gibt, die dann keiner einhalten kann. Da werden aber jetzt einige ordentlich Kopfschmerzen bekommen.

    • ThomasJ

      Ist nun auch Chefsache:
      „Merkel: Akkus für Elektroautos in Deutschland produzieren.
      …. zumindest in der zweiten Generation der Autoakkus mit hohen Reichweiten als Entwickler dabei ist. Nicht mehr nur als Importeur aus Fernost, vor allem China“:

      http://www.steuerratschlag.eu/2017/05/merkel-akkus-fuer-elektroautos-in-deutschland-produzieren/

      • Pamela

        International gibt es geistige Zusammenarbeit:
        http://www.internationalbatteryseminar.com

        Ich bin mal durch die Speaker Biographies.
        Ein einziger von BMW war mit dabei.
        Wieder typisch: in Deutschland denkt man, man kann alleine alles besser

        • Longcheck

          Danke liebe Pamela,
          Link hab ich direkt weitergeleitet 😉

      • Longcheck

        YES, es gab in der letzten Woche eine Batterietagung der führenden Hersteller in Aachen. Dort wurde Embatt ausführlich vorgestellt und erklärt. Die 2. Generation wurde dort anvisiert. (hab ja einen lieben Informanten, der auch dort war… 😉

      • Longcheck

        klasse Artikel – DANKE
        schönen Abend noch

  • W. Müller

    OT: So muß Service und Kundenbetreuung.
    http://tff-forum.de/viewtopic.php?f=35&t=16636&view=unread#unread

    Da können die Etablierten nicht mithalten, wenn ich da an meine Erfahrungen mit BMW und Mercedes denke…
    Hoffen wir, dass Volvo dass dann auch so macht, wenn die ma E Autos anbieten

  • W. Müller

    Liebe Pamela, lass Dich nicht in die Ecke stellen. Egal ob Autoindustrie (was ich dennoch annehme) oder nicht: Dieser diqusor ist ein Kommunikationsprofi, der Dir, mir und anderen das Wort im Mund herum dreht, wie man auch an seiner Replik an Dich sehr schön sehen kann. Aus Deiner Zusammenfassung seiner eigenen Aussagen werden plötzlich Unterstellungen.
    Warts ab, in der nächsten Replik war das dann alles gar nicht so gemeint und DU hast was missverstanden oder so in der Art.
    LG Wil
    PS In dem ganzen Hin und Her geht total vergessen, dass er früher gegen E Autos war, jetzt aber immer noch ein ausgewiesener Tesla Gegner getarnt als Wolf im Schafspelz ist. Er mimt nur hier denjenigen, der auch mal ein gutes Haar an Tesla lässt. Wo anders klingt das ganz anders.

    • Pamela

      Guten Morgen lieber Wil,
      ich glaube, da kommt nichts mehr, what else …
      Einen schönen Tag wünsche ich Dir 🙂

  • diqusor

    Danke für Ihre objektive Antwort. 😉 So macht die Diskussion dann doch wieder Spaß.

    Zur Ihrer Aussage: „Warum sollte man warten bis hierzulande endlich mal was zustandsgebracht wird, wenn man das Geld ausgeben kann/möchte. Und wenn sehr viele sich dazu entscheiden würden, wenn sie es dann auch mal in Natura sehen, spricht nichts dagegen, oder ?“

    Da haben Sie absolut Recht! Ich habe NIE behauptet, dass es keinen Sinn macht, einen Tesla zu kaufen. Genau diese Unterstellung ist es, die mir den Spaß an dieser Diskussion genommen hat!
    Ich verstehe auch Ihren Unmut bezüglich den „Trollen und bezahlten Schreibern“. Wir können uns beide nicht sicher sein, wer unser Gegenüber ist. Trotzdem wäre es mir lieb, wenn ich nicht sofort in eine Schublade gesteckt werden würde. Ich denke wir sollten es aber jetzt mit diesem Thema gut sein lassen. Das bringt uns allen doch nichts.

    Zu den Fragen A-F:
    Ich finde den Kommentar mit den Fragen nicht mehr…

    Zur Qualität des Innenraums von Model S/X:
    Ich habe ja nie behauptet, dass die Qualität vom Golf schlecht ist. Ganz im Gegenteil: Die Qualität im Golf ist sehr hoch. Man muss ja auch immer den Farhzeugpreis in Relation setzen. Der Innenraum des Golfs ist sogar höher einzustufen, als der im 1er BMW.

    • Pamela

      Hallo,
      Aussagen A-F: 7 Kommentare weiter oben. Aber lassen wirs.

      Wenn Sie es begrüßen, dass sich jetzt u. später viele einen Tesla kaufen – weil sie natürlich damit den Technologiewandel einleiten – bin ich zufrieden.
      (Qualitätsbewertung ist eine subjektive Geschichte)

      Ich möchte an dieser Stelle noch mal hervorheben, wie klasse ich das finde, dass die Roadster-, Model S- und später Model X- Käufer mit privatem Geld dafür gesorgt haben, dass es überhaupt zu der Entwicklung von Model 3 und dann Model Y, Pick up u.s.w. kommen konnte/kann.

      Einige davon haben auch schon das Komplettsystem mit Solarstrom und Homespeicher, andere sind dran …

      Alles was die Zukunft betrifft, können wir beide komplett anderer Meinung sein, aber wir können es auch nicht wissen.
      Ich mache mir keine Sorgen um Tesla, ich sehe da ein Technologieunternehmrn (Home- Großspeicher, Solarprodukte, Autos, Komplettsysteme) mit hohen Skalierungspotential und großem Innovationsdrang mit USA als Hauptmarkt.

      Von China wird man da auch einiges erwarten können.

      Bei den deutschen Autobauern hab ich eine Skepsis, die sich aus dem weniger rühmlichen Gebaren seit Mitte 2000 von dieser Seite ergibt,
      und ich bin gespannt, wie es heute in 5 Jahren aussehen wird.
      Im Interesse von Mensch und Natur wünsche ich gutes Gelingen.
      Die ständig an den Tag gelegte Hochnäsigkeit und Ignoranz geht mir allerdings ganz schön auf den Zeiger. LG

      • diqusor

        Klar begrüße ich das! Tesla ist ein Paradebeispiel dafür, dass Innovationsgeist gepaart mit risikofreudiger Investitionsbereitschaft zum Erfolg führen können. Die Automobilbranche befindet sich seit Jahrzehnten in einer Sackgasse. Elon Musk hat es geschafft, sich gegen Lobbyisten und veraltete Strukturen durch zu setzen, indem er „frei denkende“ Kapitalgeber mobilisiert hat, welche dazu bereit sind, in seine Visionen zu investieren. Er ist wahrscheinlich DER Weltveränderer unserer Zeit.

        Ich glaube Ihre und meine Meinungen gehen, außer in einigen Detailfragen, gar nicht weit auseinander. Ich lehne aber grundsätzlich extreme Denkweisen ab. Aus diesem Grund weise ich immer wieder auf die heutigen, sowie die noch kommenden Herausforderungen beim Übergang zur Elektromobilität hin. Im Nachhinein betrachtet muss ich zugeben, dass mein Kommentar bezüglich des Innenraums von Model S/X in diesem Zusammenhang eher „Offtopic“ sind.

        • Pamela

          Gut, dass wir darüber gesprochen haben.
          Ich wünsche noch einen schönen, erfolgreichen Tag. LG

  • E.OFF

    Aproppo Schwachmaten….

    https://ecomento.tv/2017/05/22/seehofer-will-kaufpraemie-fuer-euro-6-dieselautos/

    ein Passender Kommentar „Deuschland braucht mehr Eier“ Nein Bayern braucht mehr Eier…

    Unfassbar was unser Landesvater wieder von sich gibt…

    LG

    • Pamela

      Eijei eieijei – wie man sieht, ich bin mal sprachlos !