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Aktuell: Tesla will doch Cybercab-Ableger mit Lenkrad & Pedalen herausbringen (April, April)

1. April 2026 | 5 Kommentare

tesla cybercab berlin offen seite

Bild: teslamag.de (Cybercab-Prototyp in Berlin)

Immer wieder wurde seit der Vorstellung des Tesla Cybercab im Herbst 2024 spekuliert, dass der rein autonom konzipierte Zweisitzer auch als relativ normales Elektroauto angeboten werden könnte, und ebenfalls immer wieder hat CEO Elon Musk das ausgeschlossen. Allerdings muss man bei ihm genau hinhören. Denn nach den neuesten Informationen kommt das Cybercab wohl tatsächlich nur als Robotaxi heraus – aber auf der gleichen Basis plant Tesla ein Fahrzeug mit Lenkrad und Pedalen, das auch von Menschen gesteuert werden kann. Aktualisierung: Bei dieser Meldung handelt es sich um einen April-Scherz, aber es könnte ein Körnchen Wahrheit darin stecken (s. ganz unten).

Tesla-Manager lobt Plattform

Das geht aus einer LinkedIn-Nachricht von Mark Lupkey hervor, der bis vor kurzem die operative Leitung für die Cybercab-Produktion hatte. In dem Beitrag gab er nach insgesamt acht Jahren seinen Abschied von Tesla bekannt – und ließ nebenbei wissen, dass es zusätzlich zu dem Robotaxi-Zweisitzer ein Elektroauto im Cybercab-Stil, aber eben mit der Möglichkeit der manuellen Steuerung geben solle.

Die Plattform und das Produktionssystem seien einfach zu gut, um sie nur für das Cybercab zu nutzen, schrieb Lupkey, nachdem er sich bei CEO Musk und seinem Team bei Tesla für die erfolgreiche Zusammenarbeit bedankt hatte. Aus diesem Grund dürfe er wohl verraten, was viele ohnehin schon lange gehofft hätten: Schon kurz nach der Serien-Version des Cybercab, deren Serien-Produktion laut Musk im April beginnen soll, werde Tesla den konventionelleren Ableger vorstellen.

Cybercar als Ableger von Cybercab?

Einen Namen für den nur optional autonomen Plattform-Verwandten nannte Lupkey nicht (anbieten würde sich natürlich „Cybercar“) und schrieb auch nicht, was außer Lenkrad und Pedalen die beiden Elektroautos konkret unterscheiden soll. Damit blieb zunächst offen, ob Tesla auch den Ableger mit nur zwei Sitzplätzen produzieren will. Nach Angaben des Unternehmens finden die weitaus meisten Auto-Fahrten mit maximal zwei Personen an Bord statt, also wäre das nur konsequent.

Ebenfalls noch nicht bekannt ist, was das mögliche Tesla-Cybercar kosten soll. Für das Cybercab hat CEO Musk Preise um 30.000 Dollar genannt, 7000 Dollar weniger, als Tesla in den USA derzeit für die Standard-Version des Model 3 verlangt. Zudem käme dieser Preis den 25.000 Dollar näher, die Musk erstmals 2021 als Ziel für ein kleineres Elektroauto von Tesla genannt hatte. Später erklärte er dieses Projekt für beendet, weil die meisten Leute kein Interesse daran hätten, selbst das Steuer zu übernehmen, wenn sie nicht müssten.

Musk: 2 Mio. Cybercabs pro Jahr

Nach Angaben von Musk wird die Produktion des Cybercab ab April zunächst schmerzhaft langsam sein, weil praktisch alles daran neu sei. Ab 2027 soll es aber bereits in hohem Volumen entstehen, und auf längere Sicht will Tesla auf 2 Millionen Stück pro Jahr kommen, also mehr als bei seinen anderen Elektroautos zusammen. Der Vorteil eines konventionelleren Cybercar wäre, dass es auch dann verkauft werden könnte, wenn es Tesla bis zum Cybercab-Start nicht gelingt, sein Assistenz-System FSD sicher genug für wirklich autonomes Fahren zu machen.

Update: April, April

Manche Leser wussten es gleich: Mit dieser Meldung haben wir uns einen kleinen saisonalen Spaß erlaubt. Der Cybercab-Leiter Mark Lupkey arbeitet tatsächlich nicht mehr bei Tesla, hat aber zum Abschied keine Pläne für eine Version mit Lenkrad und Pedalen verraten. Damit bleibt ein solches Elektroauto weiterhin Spekulation – könnte aus den genannten Gründen aber tatsächlich sinnvoll für Tesla sein.

Dass es kommen solle, stand schon in der Musk-Biografie von Walter Isaacson von Herbst 2023. Damals war vom späteren Cybercab noch ohne Modell-Name von einem „Robotaxi“ die Rede – und davon, dass Tesla-Manager Musk überredet hätten, auf der gleichen Plattform und in der gleichen Fabrik eine von Menschen steuerbare Version zu bauen. Das dementierte der CEO dann allerdings mit einem kurzen „No“ auf X. Entweder hat er sich von einem 25.000-Dollar-Elektroauto also wirklich endgültig verabschiedet. Oder er will das hartnäckig erhoffte Tesla „Model Q“ oder auch Cybercar erst dann bestätigen, wenn es im Schatten des Cybercab bereit für Produktion und Verkauf in großen Stückzahlen ist.

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Tags: Autonomes Fahren, Cybercab, FSD, Model Q, Tesla

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