Akku der Basisversion des Model 3 kleiner als 60 kWh, Batteriekosten bereits unter $190/kWh

Colin Langan, ein Analyst bei UBS, glaubt nicht, dass Tesla mit dem Model 3 bei einem Verkaufspreis von 35.000 US-Dollar Gewinn erwirtschaften kann. Wie es im veröffentlichten Analysebericht auf StreetInsider heißt, müsste Tesla nach seiner Berechnung mindestens 50.000 US-Dollar verlangen, um in die Gewinnschwelle zu rutschen.

In einem Conference Call mit Jon Bereisa, Präsident und CEO von Auto Lectrification, sprachen beide über die Fortschritte im Bereich der Li-Ionen-Batterien. Bereisa war 35 Jahre bei General Motors beschäftigt und war der verantwortliche Ingenieur für den Chevy Volt. Laut ihm gab es seit 2014 nur sehr wenig Fortschritt in der Batterietechnologie und keinen wirklichen Durchbruch. Bereisa kann sich im besten Fall einen Preis von $133-$155/kWh bis 2025 vorstellen.

Weiter heißt es, dass Bereisa mit variablen Produktionskosten für das Model 3 rechnet, die 1.510 US-Dollar über den Verkaufspreis von 35.000 US-Dollar liegen. Der Bolt hingegen habe variable Produktionskosten von 4.980 US-Dollar unter dem Verkaufspreis von 37.500 US-Dollar. Insbesondere der Aluminium-Anteil in der Karosserie, die zusätzlichen Sensoren, das schnellere Antriebssystem und die höhere Kosten der Akkus sollen das Model 3 unrentabel machen. Laut Bereisa kosten Tesla die Akkus $260/kWh, während GM lediglich $215/kWh bei LG zahlt, wo man die Zellen zum Herstellungspreis erhält.

Tesla widerspricht: Basisversion des Model 3 wird mit weniger als 60 kWh angeboten, Batteriekosten bereits unter $190/kWh

Jeff Evanson, Teslas leitender Angestellter für den Bereich Investor Relations, schaltete sich in die Konferenz ein, um einige Aussagen zu berichtigen. Es gibt zwei wichtige Kernpunkte, die laut Tesla richtiggestellt werden müssen:

  1. Evanson erklärte, dass das Model 3 lediglich zum Teil aus Aluminium bestehen wird, nicht gänzlich.
  2. Weiter verkündete Evanson, dass die Akkupakete im Model S bereits heute unter $190/kWh kosten und das Model 3 mit einem kleineren Akku als 60 kWh angeboten wird.

Analysten weiterhin skeptisch über Teslas Batteriekosten

Dennoch blieben die Analysten skeptisch gegenüber den Aussagen des Tesla-Mitarbeiters. Laut Bereisa liegen allein die Materialkosten für die Zellchemie bei circa 160 US-Dollar, wenn man von einer Gewinnmarge von 40 Prozent für den Zulieferer ausgeht. Außerdem glaubt er, dass im Model 3 mindestens ein Akkupaket mit 55 kWh verbaut sein muss, damit das Fahrzeug eine Reichweite von lediglich 200 Meilen erreicht (also unter den von Tesla angekündigten 215 Meilen).

Der Analyst ist auch skeptisch gegenüber den Herstellungskosten von $190/kWh für die Akkupakete. Aber selbst wenn die variablen Produktionskosten 4.500 US-Dollar unter dem Verkaufspreis liegen würden, bliebe wenig Spielraum für einen Profit. Schließlich sind in den variablen Produktionskosten nicht die Kosten für Abschreibungen, Forschung und Entwicklung, Fixkosten oder Vertriebsgemeinkosten enthalten. Für gewöhnlich brauchen Hersteller einen Preisunterschied von 45-55 Prozent zwischen den Kosten und dem Verkaufspreis, damit man lediglich an die Gewinnschwelle kratzt, heißt es im Bericht. Selbst bei $190/kWh müsste Tesla das Model 3 dann für 45.000 bis 48.000 US-Dollar verkaufen.

215 Meilen Reichweite mit weniger als 60 kWh durchaus möglich

Auch wenn die Analysten skeptisch sind, ist eine Reichweite von 215 Meilen mit einem kleineren als 60 kWh-Akku durchaus möglich. Das Model S wurde ursprünglich auch mit einem 60 kWh-Akkupaket angeboten und damals mit einer Reichweite von 208 Meilen beworben. Nun ist das Model 3 circa 20 Prozent kleiner und deutlich leichter als das Model S. Das Model S hat zudem einen cw-Wert von 0,24 während des Model 3 einen cw-Wert von 0,21 haben soll.

Da es sich nach der letzten Stichelei von Nissan anbietet, kann man auch einen Vergleich mit dem Leaf ziehen. Der Leaf hat mit seinem 30 kWh-Akku eine EPA-Reichweite von 107 Meilen. Es dürfte zwar etwas leichter sein als das kommende Model 3, dafür ist der cw-Wert mit 0,28 deutlich schlechter. Tesla könnte die 215 Meilen Reichweite sicherlich auch mit einem 55 kWh-Akku schaffen, selbst wenn man technologische Vorsprünge völlig außen vor lässt.

Beitragsbild: Reddit-Nutzer shineycode entdeckte zufällig das Model 3 bei einem offiziellen Fotoshoot in den Marin Headlands, nahe der Golden Gate Bridge. 

  • Stefan

    Ein Analyst der jahrzehntelang bei einem der klassischen Hersteller gearbeitet hat. Was wird der wohl erzählen? Würde mich mal interessieren was vor der Gründung von Tesla von solchen Analysten zum Thema Elektroauto gesagt wurde – höchstwahrscheinlich konnten die sich nicht vorstellen was heute bereits umgesetzt ist.

    Ich gebe nichts auf Analysten. Auch was Elon Musk erscheint mir teilweise unrealistisch, aber im Gegensatz zu Analysten steckt er sein Geld in seine Visionen – die Analysten verdienen nur mit ihren Visionen.

    Dauert ja nicht mehr lange bis Ende 2017 – dann schauen wir mal was die verschiedenen Hersteller konkret anbieten.

  • Dr.M.

    Prognosen sind halt eine schwierige Sache, vor allem, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen…. :-))
    Und besonders peinlich ist, wenn man als Analyst noch nicht einmal mitbekommen hat, dass das Model 3 eben nur teilweise aus dem teuren Aluminium gefertigt werden soll. Das kann man in jeder Menge öffentlicher Quellen nachlesen – vorausgesetzt, man geht mit echtem Interesse an die Sache ran.
    Es werden wohl (leider….) noch mindestens 18 Monate sein, bis es „It is time to configure your Model 3“ heißen wird, und wie die Akkupreise dann aussehen, da gibt es ja durchaus Leute, die von 120 – 150 US$ ausgehen. In jedem Fall weniger als 190…
    Klar dürfte auch sein, dass das Model 3 eine relativ lange und teure Aufpreisliste haben dürfte, nicht umsonst geht Elon Musk von 42.000 US$ als Durchschnittsverkaufspreis aus.
    Ich schätze mal, in gut einem Jahr wissen wir mehr!

  • Tilman Winkler

    Analyst. Eine Person, die ohne ausreichende Sachkenntnis Äußerungen zu Vorgängen abgibt und damit im Zweifel eine Menge Leute zu falschen Entscheidungen am Finanzmarkt verleitet.

  • frax

    Endlich sind wir in der dritten Phase der Ghandischen These angekommen –
    1. zuerst ignorieren sie dich
    2. dann machen sie sich über dich lustig
    3. dann bekämpfen sie dich
    4. und dann gewinnst du
    Erst wurde Tesla jahrelang ignoriert – dann wurde sich lustig gemacht (z.B. Teslas gehen ja sofort in Flammen auf – sinngemäß Aussage Herr Piech) – und nun kann Tesla es ja gar nicht schaffen…
    Es mag sein, dass Tesla motors mit dem Model 3 scheitert – was ich persönlich nicht hoffe, auch ich habe Einen reserviert – aber wenn Außenstehende Tesla vorrechnen wollen, dass kein Gewinn mit dem Model 3 zu machen ist, dann verbuche ich das mal unter Phase 3.

    • klaus

      Tesla muss mit dem Model 3 Gewinne machen , sonst scheitert Tesla , weil dann kein Risikokapital ins Unternehmen fleißt

  • Dr.M.

    @ Tilman Winkler: Eben, wie bei den Rating-Agenturen, das kommt nämlich vom Verb „raten“. Tolles Geschäftsmodell.

  • Dejan Stankovic

    Allein das Wort…Anal_yst…. hahaha

  • klaues

    …so laut Pressekonferenz um 11Uhr soll es eine Prämie (4000 Euro) für E-Fahrzeuge geben im sogenannten Windhund verfahren für Autos bis 60000 Euro netto. Denke bis das Model 3 produziert wird der Fördertopf (600Mio) leer ist.

    • Wenger Alfred

      Mal ganz ehrlich, was soll man auf diese Aussagen eines Analysten geben der am Chevrolet Bolt mitentwickelt hat??? Der Chevrolet Bolt wird von einem steinzeitlichen Kohlebürsten Motor angetrieben und besit ein Getriebe! Wird ja wohl beim baugleichen Opel Ampera E ganz genauso sein! Wie fortschrittlich ist das denn??? Der Topf für die Förderung wird nicht nur leer sein, es wird meiner Meinung nach ganz sicher kein Tesla Kunde etwas davon bekommen! Denn wie wir alle wissen muss Tesla endlich Gewinn bringen! Und da man die Förderung vom Staat nur dann bekommt wenn der Hersteller die Hälfte davon übernimmt……

      • Stephan

        Der Chevrolet Bolt wird von einem 3 Phasen Synchronmotor mit 150 kW an einem direkt mit 7,05:1 übersetzten Differentialgetriebe angetrieben. Das ist bei modernen EVs stand der Technik. Der Bolt hat nur bei der Motorleistung und dem zur Verfügung stehenden Drehmoment einen Nachteil, welchen momentan alle Serien EVs außer Teslas haben. Vorderradantrieb. Ein Hinterradantrieb, oder noch besser Dualmotor Allradantrieb, ist günstiger um die Leistung und das Moment auf die Staße zu bringen.

        • klaus

          Nach einer Untersuchung von Cosumers Report war die Antriebseinhet von Model s
          aus den ersten beiden Jahren sehr unzuverlässig mußte bei sehr viele befragten gewechselt werden , das hat dann im letzten Herbst zur Rücknahme der Kaufempfehlung für Model S geführt.Und bei Langzeittest von Edmunds in den USA bleibt das Fahrzeug in 17 Monaten 2 mal liegen und mußte abgeschleppt werden, einmal wegern defkter Battrie und einmal 2 Ausfall der Antriebseinheit. Dazu kamen noch 2 weitere Wechsel der Antriebseinheit nach auffälligen Geräuschen
          http://www.edmunds.com/tesla/model-s/2013/long-term-road-test/wrap-up.html

          • Tesla-Fan

            Und was hat das mit den Batteriekosten vom Tesla zu tun?

            Diesen Link haben Sie doch mindestens schon 10x gepostet, als klaus oder horst oder gefakter Schlaumeier oder realist1 oder…

      • klaus

        @Tesla-Fan:
        das war die Antwort auf die Attacken auf die angeblich veraltete Technik vom Chevi Bolt, die haben im übrigen auch wenig mit den Batteriekosten von Tesla zu tun

  • alexander

    vielleicht sollte Tesla auch das Model S wieder mit 40kwh anbieten so wie ganz zu Anfang, um in Deutschland die Kaufprämie zu bekommen.

    • Heinz Wagner

      Keine schlechte Idee. 59000 € für ein Model S mit 300 km Reichweite (würde mir reichen) abzgl. 4000 € Prämie, dann würde ich meine Model 3 Bestellung stornieren.

  • Thomas

    Zudem hat der „Analyst“ offensichtlich völlig außen vor gelassen, dass Tesla durch die Eigenproduktion keinen Einkauf der Zellen hat und damit auch keinen Hersteller mit einer Gewinnspanne versorgen muss. Damit werden die Grenzkosten massiv gesenkt. Liege ich hier richtig ?

    Eine Frage an TM: Wir Tesla einen Stand auf der Intersolar ( 22.-24.06. München ) haben ?
    Wenn ja, kann ein Model 3 besichtigt werden ?

  • Grünspanpolierer

    $45 – 48.000? Das wären dann ca. €48 – 51.000 inkl. MWSt. und das ganze ohne Kaufprämie.

    Und dafür 3 Jahre warten? Training für die Ladepausen an den Müllverbrennungsstromladern?

    • Michael

      Aaah, endlich …ich dachte schon der VW – Diesel Fahrer hat dazu gar nichts zu sagen. Ich freue mich schon auf mein Model 3 und bin froh ihn schon am 01.04 bestellt zu haben.
      Klasse Forum, bin täglich hier. Weiter so !

  • Sukram

    Entschuldigung – Müsjöh HOFFT auf 0,21
    https://twitter.com/elonmusk/status/716751152906440705

    nachdem schon auf Kameras statt Spiegel verzichtet wird, trübt sich diese aber sehr 😉
    selbst wenn hinten nur noch Kleinwüchsige menschenwürdig Platz finden.

    „Länge läuft“ nicht nur maritim -der CLA 180 hat bestenfalls 0,22…

    • Seppl

      Sie haben recht der CLA180 ist das beste Beispiel, dass für ein E-Auto 0,21 (mit Spiegel) möglich sein sollten – es kann ja auf die vielen Lufteinlässe für die Kühlung von bis zu 1/2 MW des Motors und sicher auch teilweise bei den Bremsen (durch Rekuperation) verzichtet werden!

  • Wenger Alfred

    Mal ganz ehrlich, was soll man auf diese Aussagen eines Analysten geben der am Chevrolet Bolt mitentwickelt hat??? Der Chevrolet Bolt wird von einem steinzeitlichen Kohlebürsten Motor angetrieben und besit ein Getriebe! Wird ja wohl beim baugleichen Opel Ampera E ganz genauso sein! Wie fortschrittlich ist das denn???

    • Grünspanpolierer

      So ein Bödsinn! Imho erhält der Bolt einen PMSM. Der ist im Wirkungsgrad der Asynchronmaschine mit Kurzschlussläufer des Tesla überlegen. Ein Getriebe hat jedes Elektroauto. Die D Teslas sogar zwei!

      Einen büstenbehafteten Motor als steinzeitlich zu bezeichnen ist übrigens eine Beleidigung jedes ZOE Fahrers!

      • Bübchen

        Die Wirkungsgradunterschiede liegen im niedrig einstelligen Prozentbereich. Der Bürstenmotor ist in der Tat veraltet. Daraus eine „Beleidigung“ zu konstruieren zeigt,
        das den Teslahatern nun aber endgültig die allerletzten sachdienlichen Argumente ausgehen…Ganz langsam sehe ich das umgekehrt, da die „Argumente“ der Teslagegner hier in diesem erstklassigen Forum bald in selbige Richtung gehen.

        • Grünspanpolierer

          ZOE = steinzeitlich??? Warum bitteschön sollte ein fremderregte Synchronmaschine veraltet sein?

  • ECZ

    Die Entwicklung neuer Batterietechnologien schreitet schneller voran, als viele denken.
    Gerade letzte Woche wurde der Durchbruch bei einer Nanowire-Li Batterie veröffentlicht, der dafür sorgen wird, dass es fast keine Leistungsverluste mehr geben wird und die Batterien HUNDERTTAUSENDE von Ladezyklen ohne nennenswerte Leistungsverluste aushalten (momentan 5000-10000 Zyklen mit deutlichen Leistungsverlusten):
    https://www.sciencedaily.com/releases/2016/04/160420211136.htm

  • DIESEListSCHEISSE

    Geh wieder zurück ins Motor Talk Forum, Troll!
    Danke

  • Heinz Wagner

    Das Beitragsbild Model 3 bei einem offiziellen Fotoshoot in den Marin Headlands, nahe der Golden Gate Bridge ist der Hammer. Das Model 3 sieht einfach g..l aus! Der Analystenbericht ist mir so was von egal! Elon Musk und sein Team wissen was sie tun, davon bin ich zu 100% überzeugt! Nicht zuletzt hat Elon Musk es mit paypal schon einmal bewiesen.

    • klaus

      Paypal war aber die letzte Firma von Elon Musk , die Gewinne gemacht . Tesla und Solarcity haben noch in ihrer Firmengeschichte Gewinne gemacht und immer rote Zahlen geschrieben

      • Fragilo

        Tesla macht seit einigen Jahren Gewinne. Dem gegenüber steht nur die riesige Menge an Fremdkapital, das als Investition zum Aufbau der Fertigungsstrassen und vor allem der Gigafactory eingesetzt wird. In der Gesamtbilanz steht hier natürlich noch längere Zeit ein Minus, was aber nicht gleichbedeutend damit ist, dass die Fahrzeuge unter Wert verkauft werden. Wenn jemand zur Finanzierung seines Eigenheimes einen Kredit aufnimmt, ist er im Prinzip auch verschuldet und die Gesamtbilanz ist negativ. Tesla hat bisher so ziemlich alles richtig gemacht. EM denkt anders als andere in seiner Branche sehr langfristig.

        • klaus

          Das stimmt so nicht ,die Verkaufserlöse von Tesla decken nicht die Kosten für Produktion, Vertrieb- und Verwaltung . Tesla hat zwar eine ganz gute Bruttomarge bei der nur die Produktionskosten berücksichtigt werden, aber Tesla hat auch sehr viel höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten als die großen Autokonzerne. Tesla würde mit seiner aktuellen Kostenstrucktur auch Verluste machen ohne weitere Investitionen.
          hier mal der link zur bilanz
          http://ir.teslamotors.com/secfiling.cfm?filingID=1193125-16-457674&CIK=1318605)

          die wichtigsten Dasten findest du auf der halben seit über „Loss from operations „

          • Heinz Wagner

            Warten wir doch einfach mal ab, bis das Model 3 auf dem Markt eingeführt ist und dann wird es sich zeigen, was Sache ist!

    • unkas

      Ein besseres Beispiel als Paypal ist SpaceX. EM hat PP gar nicht gegründet, sondern ist mit seiner Firma Zip2 dort mit eingestiegen. Er war auch nicht CEO, sondern nur größter Anteilseigner, weswegen er beim Verkauf die meiste Kohle abgefasst hat. SpaceX ist da was ganz anderes. Er hat jetzt schon die ganze Raumfahrtindustrie umgekrempelt. Mit Tesla Motors (was er auch nicht selbst gegründet hat) wird er wahrscheinlich auch noch die Automobilbranche revolutionieren. Den üblichen Mobilisten ist das schon bewusst, weswegen die jetzt ordentlich rumstänkern.

      • klaus

        Space X ist kein börsennotiertes Unternehmen und veröffentlicht keine Bilanzen, deswegen läßt sich die finanzielle Situation auch kaum beurteilen.Die erste Rakete Falcon 1 war eigentlich nicht wirklich ein Erfolg , aber nach drei Fehlversuchen haben 2 geglückte Starts schon ausgereicht um den Auftrag bei der NASA an Land zu ziehen, die nicht alleine auf russische Technik bei der Versorgung der ISS setzten sollte.Die Falcon 1 ist danach auch nie mehr gefolgen, offensichtlich weil sie nicht konkurenzfähig beim Transport von kleinen Satelitten gegen die kleine Festoffrakete Vega von Ariane Space ist. Bei der dann mit den Mittel von der Nasa entwicklelten Falcon 9 waren bisher rund die Hälfte aller Flüge für die NASA . Ob die Idee die erste Stufe wieder zu verwenden wirklich Kosten spart wird sich erst noch zeigen müssen,bisher gab es noch keinen Start mit einer wiederverwendeten Startstufe.

  • Gregor Pribek

    Der Kaufpreis z.B. für einen VW setzt sich aus je einem Drittel für Produktion, Werbung und Vertrieb zusammen.
    Bezahlte Werbung hat Tesla nicht nötig und der Vertrieb kostet Tesla sicher weniger als ein Drittel.
    Ich sorge mich nur um die Bank die solche Analysten hat und um Herrn Bereisa.

    • horst

      Die Vertriebs- und Verwaltungskosten von Tesla sind relativ zu Umsatz mehr als doppelt so hoch wie bei VW. In Q4/2015 haben die auch die Bruttomarge aufgefressen und schon mit 70 Millionen $ zum Verlust von Tesla beigetragen. Vielleicht einfach mal einen Bilck in die Bilanz von Tesla werfen

      • Tesla-Fan

        Horst, das haben Sie doch 2 Kommentare weiter oben schon als Klaus geschrieben.

        Egal was jemand schreibt – Horst aka Klaus aka gefakter Schlaumeier aka Realist1 findet immer das Haar in der Suppe.
        Nebenbei kennt er sich bestens mit Mercedes-S-Klassen aus, geht anscheinend mit den Audi-Vorständen zu Tisch, plaudert über BMW-Internas und hat nebenbei noch Grundkenntnisse im Raketenbau. Und Bilanz-Buchhalter ist er sowieso. Was für ein Tausend-sassa! Wenn ich mich bei elitepartner.de anmelden würde, das würde ich ihn bestimmt auch dort treffen…
        Bei ecomento.tv hat er ja mal zugegeben, dass er für sein Geschreibe bezahlt wird.

        Das Getrolle ist echt lästig!

        • horst

          ach Tesla-Fan, sie haben keine sachlichen Argumente und versuchen dann Kommentare ,
          die nicht in ihr Weltbild passen zu verunglimpfen
          hier vielleicht auch mal für sie eine kurz Zusammenfassung der wichtigsten Kennzahlen von Tesla ,diese sollte eigentlich auch ohne Grundkurs in Buchhaltung zu verstehen sein,
          https://de.finance.yahoo.com/q/is?s=TSLA
          wobei ich da eine Schwäche in unserem veralteten Schulsystem sehe , das im Grunde immer noch auf dem humanistischen Bildungsideal aus dem 18 Jahrhundert fußt

        • Heinz Wagner

          Daumen hoch!

        • Heinz Wagner

          Der Daumen hoch bezieht sich auf den Kommentar von Tesla-Fan. Anm.: Der Grünspanpolierer könnte auch noch in die aka Reihe passen.

          • horst

            Ziehen sie etwa die Zahlen aus der von Tesla veröffentlichten Bilanz in Zweifel ?

      • HansD

        … und VW kann nach 80 Jahren immer noch keine ordentlichen Motoren bauen!

        • klaus

          Mir sind keine Probleme mit den Elektromotoren vom Golf-e bekannt

  • Volsor

    Leider stimmt das nicht mehr. Renault hat beim Zoe auf Bürsten losen E-Motor umgestellt und das bereits in 2015.!

    • Grünspanpolierer

      Stimmt, bezog mich auf die erste Version. Tesla setzt den ’steinzeitlichen‘ Asynchronmotor wegen der ‚insane‘ Überlastfähigkeit ein, schliesslich scheint der Ampelstart die wichtigste Disziplin eines Elektroautos zu sein?

      • klaus

        Wahrscheinlich gab es ja auch wegen der Ampelstarts die vielen Motorschäden die letzten Herbst zur Abstufung bei Consumers Report führten

  • Gregor Pribek

    Hallo Horst!
    Der Löwenanteil von Vertrieb und Werbung ist in den Bilanzen der Händler und Importeure zu finden. Fahrzeuge von Tesla haBen diese Kosten nicht.

    • Grünspanpolierer

      Stimmt nicht, vom Bruttopreis eines Kompaktwagens sind im Schnitt nur ca. 22,5% Händlermarge und Werbung.

      Tesla hat auch Vertriebskosten, und das in nicht geringem Mass, schliesslich betreiben sie das Händler/Servicenetz selbst. By the way, wo ist Dein nächster Tesla Stützpunkt?

      Und ganz klar: Tesla macht Verluste mit jedem produzierten Fahrzeug. Das ging bisher ganz gut, da den Investoren die Wachstums- und Alleinstellungstory aufgebunden wurde.

      Mal sehen wie die Wachtumsstory weitergeht mit den Problemen des model X…
      Und auch wegen den sich in ca. 2 Jahren stark häufenden Fällen der Garantieleistung wegen Batteriealterung.

      Das model 3 ist übrigens auch Teil dieser Story, mit dem Unterschied, dass Tesla bisher nicht weiss wie (Kostendeckung) und womit (Fertigungslinie) sie dieses Produkt herstellen wollen.
      Hätte Tesla es nicht Ende März angekündigt, wären sie evtl. JETZT! schon pleite…

      Schaut euch die Powerwall an, wurde für unter $3000 angekündigt und wird jetzt für fast das doppelte verkauft, die Stückzahlen sind im Manufakturbereich.
      Das selbe Spiel auf das model 3 bezogen geht nicht mehr!

      • Luganorenz

        Hallo Herr Grünspanpolierer,

        ich habe mal eine Frage: Wie kann man soviel Zeit und Energie aufwenden, um über ein Produkt zu diskutieren, dass man grundsätzlich ablehnt?
        Ich meine das nicht böse. Ihre Sachkenntnis im Bereich Tesla scheint enorm (ich hätte gar nicht die Zeit, das alles zu kontrollieren) und die Anzahl ihrer Posts ist ebenfalls beachtlich. Und dann gehen Sie hier in dieses Fanforum, um unermüdlich besserzuwissen (das wiederum meine ich etwas böse). Warum? Ich gehe doch auch nicht zu den Zeugen Jehovas um über Charles Darwin zu diskutieren, oder?
        Höchst interessant!
        Über eine Antwort würde ich mich freuen.

        • Grünspanpolierer

          Vielleicht nehmen Sie sich mal die Zeit meine Aussagen zu kontrollieren, dann sind sie mir evtl. auch nicht mehr wegen ‚Besserwisserei‘ böse.

          Das mit den Zeugen Jehovas ist übrigens ein guter Vergleich…

          • Erik

            Sie haben die Frage von Luganorenz nicht beantwortet!

            Mich würde ebenfalls Ihre Beweggründe interessieren!

            Mit freundlichen Grüßen

            Erik

          • klaus

            Da haben sie recht, der Vergleich von Luganorenz mit den Zeugen Jehovas passt auf viele hier..Gläubige lassen sich von Fakten nicht beeindrucken

        • Michael

          Bravo und Hurra, ein bischen Druck an einen bezahlten Schreiberling der Dieselindustrie. Dankeschön. Wie schon erwähnt: Viel Feind viel Ehr …

      • Hakari

        Tesla war in seiner Geschichte im Prinzip schon mehrfach Pleite. Tja, aber es gibt Tesla immer noch. Die verhassten Elektrokarren wollen einfach nicht von der Straße verschwinden 🙂

        • klaus

          Tesla gibt es nur deswegen noch weil Elon Musk mehrfach kurz vor der Insolvenz neue Investoren gefunden hat.2009 war der Retter Daimler.Wobei Daimler seine Beteiligung 2014 mit mehr als 1000 % Gewinn abgestossen hat

    • klaus

      Wahrscheinlich gab es ja auch wegen der Ampelstarts die vielen Motorschäden die letzten Herbst zur Abstufung bei Consumers Report führten

      • Grünspanpolierer

        Nein, da kommen die ganzen Schäden am Asphaltbelag an der Ampel her!

        Mit dem MX wird das nochmal schlimmer, der wiegt vollbesetzt >3to.

    • horst

      Ach und wie kommen die hohen Vertriebs- und Verwaltungskosten dann in die Bilanz von Tesla ?
      Und seit wann arbeitet Tesla mit Vertragshändlern zusammen ?
      Ich denke die hohen Vertriebskosten bei Tesla kommen daher das die schicken Verkaufsshops in bester Lage wohl sehr hohe Kosten verursachen. Wenn man die Zahlen in den Bilanzen von Tesla und Porsche vergleicht, dann scheint das Vertriebsmodell von Tesla mehr als doppelt so hohe Kosten zu verursachen wie bei Porsche

      • Joe-Elektro

        Natürlich kosten die Tesla-Sore in bester Lage und hochwertiger Ausstattung Geld – vor allem, wenn sie neu eingerichtet werden. Tesla expandiert derzeit massiv – also hat man auch mssive (einmalige) Kosten.
        Wenn VW /BMW /MB usw. ihre Vertriebskosten nicht bilanzieren müssen, sondern sie den Händlern /Importeuren aufbürden – wo wird wohl die Bruttomarge höher sein. Bei Tesla – die vom Verkaufspreis selbst alle Kosten bestreiten müssen? Oder bei klassischen Vertriebsnetz, wo der Händler das Auto entsprechend preiswert erhalten (einkaufen) muss, um neben seinen normale Vertriebskosten auch schnell mal noch 15-25% „Hausnachlass“ realisieren zu können?
        Warum wohl stehen schon heute viele Neuwagen als „Herstellerzulassung“ oder „Tageszulassung vom Händler“ auf Halde und können nur so als Gebrauchtwagen verkauft werden. Wenn das kein „Aufhübschen“ der Bilanzen der Hersteller darstellt, die so natürlich einen guten Teil ihrer angeblich so tollen Margen wegschenken…
        Sie können ja mal im TeslaStore nach einem „Hauspreis“ oder „Barzahlungspreis“ fragen …

        • horst

          Tesla hat zwar eine ganz nette Bruttomarge , aber die wird von den hohen Vertriebs- und Verwaltungskosten auf gefresse.Entscheidend ist wie unsere Altkanzler Kohl mal sagt was hinten raus kommt und das ist bei Tesla zuletzt ein Minus von 70 Milionen $ aus dem Fahrzeugverkauf. Die Einnahmen decken halt nicht die Kosten für Produktion , Vertrieb und Verwaltung.
          Die Mieten und die Personalkosten für die Teslastores sind auch keine einmaligen Kosten.Es hindert Tesla auch niemand dran mit selbständigen Vertragshändlern zusammen zuarbeiten , wie das der Rest der Branche tut

  • Alex

    Tesla kann durchaus das Basis Model 3 mit Verlust verkaufen, es kauft sowieso niemand. Beim Model S und X sind saftige Aufpreise für
    – Winterpaket 1.100 €
    – Autopilot 3.300 €
    – 16 kW Lader 1.700 €
    – 19″ Winterreifen 2.900 €
    – 1.100 Metallic Lack
    – schöne Felgen 2.900 – 5000 €!

    Nehmen wir 39.000 € in Europa für die Basis. Am Ende mit Winterpaket, Metallic, größeren Felgen und Autopilot ist man gleich über 45.000 €, vielleicht noch Dual Motor dann sind es 50.000 €! Mit den Extras wird man die Kohle verdienen.

    • Heinz Wagner

      Machen doch die deutschen Prämiumhersteller nicht anders, z. B. bei Mercedes, möchte man bei der B Klasse Sports-Tourer Electric Drive einen schwarzen Dachhimmel, muss man ein Zusatzpaket für 2.510,90 € ordern. Und was ist bei den Inspektionen und Reparaturen? Da zocken sie einen dann in den Vertragswerkstätten (Stichwort Garantieansprüche) richtig ab, Stichwort Motoröl, Austausch der Kat-/Abgasanlage etc.. Hab ich das bei einem E-Fahrzeug?

      • Heinz Wagner

        Muss natürlich Premiumhersteller heißen

      • klaus

        Die Vertragswerkstätten sind eigene Unternehmen, sie geören nicht den Autokonzernen .Die Servicekosten für ein Model S sind im übrigen außergewöhnlich hoch da zockt Tesla seine Kunden richtig ab

        • E.OFF

          Man musst zu keiner Wartung und behält trotzdem die volle Garantie!!!
          Wo gibt es das bei dem Deutschen Herstellen?
          Ach BMW gibt ja nur Gewährleistung…

          Ich glaube Sie haben keine Ahnung was ein Inspektion von einem einen Deutschen Premium verbrenner Auto kostet. Geschweige denn Verschleißteile die es bei einen eMobil nicht gibt!

          • klaus

            Offensichtlich wissen sie nicht wie hoch die Inspektionsgebühren von Tesla sind
            die sind nämlich höher als bei Vergleichbaren Fahrzeugen von BMW und Mercedes

          • E.OFF

            @klaus
            https://www.teslamotors.com/de_DE/support/service-plans
            MS egal welches 4 Jahre Wartung bis 80.000 km 2.450 EUR

            Mit was für Hinterhof Werkstätten vergleichen Sie !
            z.b. MB können sie hier kalkulieren ->
            https://mbvd.mercedes-benz.de/servicerequest/servicevertrag
            S500 4MATIC L bis 80.000 km 4 Jahre
            Monatlich 140,66 EUR

            So, fleiß Aufgabe rechnen Sie mal…
            Im vergleich MSP90DL, auch bei kleineren Motorisierungen der S Klasse werden Sie nicht darunter kommen!
            Willkommen in der Realität…
            Sie sollten nicht zu viele Ihrer Tagträume in diese Forum setzten…

          • Grünspanpolierer

            Hinterhofwerkstätten???
            Es war schon immer besser, Konkurrenz zu haben, als einem Monopolisten ausgeliefert zu sein, der VINs von Fahrzeugen, die von nicht geduldeten Fremdwerkstätten repariert wurden, an den superchargern einfach sperrt! 🙁

        • Heinz Wagner

          Ja, die Vertragswerkstätten sind eigene Unternehmen und kalkulieren deshalb auch ihre Preise selbst. Ich muss aber dann die Rechnung bezahlen, oder? Egal ob an den Hersteller oder die Vertragswerkstatt mit Premiumaufschlag.

    • Tim W.

      Ich hoffe Sie haben recht was die Preisgestaltung angeht, weil das wäre in etwa meine Wunschkonfiguration.
      Winterpaket, Autopilot, Metallic Lack, Dual Motor und je nach dem wie die Preise sind ein größerer Akku. Aber so wahnsinnig über 50.000€ möchte ich eigentlich nicht gehen.

  • Harald Wenzel

    @Tesla-Fan
    „gefakter Schlaumeier“ bin immer noch ich und nicht der grünspanpolierer
    @grünspanpolierer
    Zitat:“Das mit den Zeugen Jehovas ist übrigens ein guter Vergleich…“
    Wie recht sie haben, TESLA ist bei vielen einfach eine Ersatzreligion geworden, wahrscheinlich Wechseljünger nachdem der Apfel jetzt langsam abdankt. Es wird von vielen Pros einfach nicht mehr realistisch betrachtet argumentiert oder gar hinterfragt, sondern nur in Rosarot gesehen, ich führe das darauf zurück dass viele einfach endlich an etwas „Gutes“ glauben wollen.
    @by the way: Positiv an TESLA ist dass es Schwung in die Sache gebracht hat, negativ wird sein dass das Model 3 der Untergang für TESLA sein wird, zumindest für den Massenmarkt. Im Premiumsegment kann ich mir ein Überleben vorstellen. Warum? Nun, das Model 3 wird geschätzt Ende 2018 auf dem Markt ankommen (TESLA wird auch hier den Terminplan nicht halten können), damit gleichzeitig (oder auch entsprechend vorher) werden alle bisherigen Hersteller einen Vergleichswagen aus dem Hut ziehen (doch das geht, nachdem alle bereits an so etwas arbeiten) und somit werden viele Leute a) nicht zu TESLA wechseln, b) Ihre Reservierung bei TESLA stornieren (Nummer 320.000 bekommt seinen Wagen irgendwann in 2020…).

    • Heinz Wagner

      Mit Ihren hellseherischen Fähigkeiten sollten Sie Lotto spielen!

  • klaus

    Was aber schon erstaunlich ist das der Verterter von Tesla ankündigt der Akku in der Basis Version vom Model 3 wäre kleiner als 60 kwh. Die Kostenersparnis für 55 kwh scheinen mir zu gering , das wären ja nur so um die 1000 $.Ich habe da den Verdacht das wie ursprünglich beim Model S eine wenig attraktive Basisversion mit 40kwh gibt.Für die Fahrer von Nissan Leaf und Renault Zoe würde die reichen.Und für 10.000 $ aufpreis gibts dann 60 kwh . Damit käme Tesla dann auch in Preisregionen die sich rechnen