Autopilot: Tesla Motors stellt Sensoren-Spezialisten von Apple ein

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Wir haben erst Ende Januar darüber berichtet, dass Tesla Motors den ehemaligen CPU-Chefentwickler von AMD – übrigens auch ehemaliger Apple-Mitarbeiter – für das Autopilot-Projekt eingestellt hat. Wie sich nun zeigt, ist in der letzten Woche ein weiterer Experte für den Autopiloten eingestellt worden. Andrew Graham, Experte für Sensortechnologie, arbeitet laut seinem LinkedIn-Profil seit Februar dieses Jahres bei Tesla Motors.

Graham hat zwei Bachelor-Abschlüsse von der Virginia Tech Universität, einen in Mathematik und einen in Maschinenbau. Zusätzlich verfügt er über einen Master-Abschluss und einen Doktortitel von der Stanford Universität, ebenfalls in Maschinenbau. Zwischen 2010 und 2013 arbeitete Graham im Forschungszentrum von Bosch in Palo Alto und wechselte anschließend bis zu seiner Einstellung bei Tesla Motors zum IT-Riesen Apple, wo er für Bewegungssensoren verantwortlich war.

Zwischen Tesla Motors und Apple gibt es bereits seit Jahren einen Wettkampf um fähige Mitarbeiter. Beide Unternehmen versuchen das Personal des anderen mit hoch dotierten Verträgen abzuwerben. Zwar gibt es keine genauen Zahlen, doch sollen die Unternehmen untereinander weit mehr als 100 Mitarbeiter abgeworben haben. Im Oktober letzten Jahres äußerte sich Tesla-CEO Elon Musk leicht spöttisch gegenüber seinem Konkurrenten und erklärte, dass Apple die Ingenieure einstellt, die Tesla feuert. Auf Twitter betonte er anschließend, dass er das keinesfalls abwertend meine und Apple als Unternehmen sehr schätze.

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4 Kommentare zu “Autopilot: Tesla Motors stellt Sensoren-Spezialisten von Apple ein

  1. Sensoren sind für den Piloten das A und O, hier einen Vorsprung zu haben, würde viel Bedeuten.
    aber das wird sicher noch alles Dauern

  2. „…gegenüber seinem Konkurrenten…“ – Was für ein Bullsh*t. Die eine Firma stellt Autos her, die andere Handys und PCs. Zwei völlig verschiedene Dinge.

    • Wenn zwei Firmen ein und dieselben Arbeitskräfte einstellen oder abwerben wollen, entsteht ein Konkurrenzkampf um diese Arbeitnehmer. Unabhänig davon was Die Firmen vermarkten.

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