Model 3: Neue Fotos geben weitere Einblicke, u.a. auf mögliche Reichweite und Schlüsselkarte

Erneut wurden auf der Internetplattform Reddit einige neue Fotos zum Tesla Model 3 veröffentlicht, welches der Nutzer youyouxue am Supercharger in San Mateo, Kalifornien, entdeckte. Diese Fotos geben erneut einen guten Einblick in zahlreiche bisher unbekannte Details, darunter einen möglichen Hinweis auf die Reichweite des Fahrzeugs.

Auf diesem Bild sieht man das Glasdach des Model 3 von innen. Hier gibt es womöglich nichts Neues zu sehen, wobei die Sonnenblende auf einer ungewöhnliche Art befestigt ist, die vermuten lässt, dass diese sich möglicherweise auch weiter nach hinten verschieben lässt, um so vor Sonneneinstrahlung von oben (aus dem Glasdach) zu schützen.

Dieses Foto zeigt wiederum die Sensoren vorne an der Frontscheibe. Dabei handelt es sich eindeutig um dieselben Sensoren, wie sie auch schon im Model S und Model X eingebaut sind. Rechts oben ist zudem auch noch der Regensensor erkennbar.

Hier sieht man noch einmal das Model 3 von hinten, was keine wirklich neuen Erkenntnisse mit sich bringt, aber dennoch schön anzusehen ist. Die mittlere Kopfstütze soll auf dem Foto laut dem Online-Magazin Electrek jedoch nach unten gefaltet sein, etwas, was beim Model S nicht möglich ist und oftmals kritisiert wurde, da es die Sicht nach hinten verschlechtert.

Hier sieht man das Model 3 dann auch von der Seite, wobei auch hier keine wirklich neuen Details enthüllt werden. Ebenso beim nächsten Foto:

Das Model 3 in der Front-Ansicht verrät auch nichts Neues. Dennoch ist es ein tolles Foto, da man das Auto zwischen zwei Model S‘ geparkt hat, eines in der Vor-Facelift Version und ein anderes mit dem aktuellen Facelift (links im Bild).

Hier sieht man die Felgen des Fahrzeugs noch einmal bei näherer Betrachtung. Unklar ist noch, ob diese Felgen auch tatsächlich in die Produktion gehen, es wurden jedoch bereits mehrere Fahrzeuge damit erblickt. Auf dem Bild ist zudem auch die Flankenkamera für den Autopiloten zu sehen, welche ebenfalls identisch mit der Im Model S und Model X ist.

Hier sieht man noch einmal das Interieur des Model 3. Auch hier gibt es keine neuen Details, wobei das Lenkrad weiterhin den Eindruck macht, als sei es nicht in der finalen Version. Die beiden Dreh-Druckknöpfe wirken sehr ungewöhnlich, zumal keine Beschriftung für deren Funktionsweise aufgeführt ist. Wahrscheinlich müssen wir uns für mehr Informationen noch ein wenig gedulden.

Beim Ladeanschluss des Model 3 gibt es hingegen erstmals ein neues Detail zu sehen: Das Tesla-Emblem, welches entsprechend der Ladeaktivität leuchtet. Das ist quasi das Pendant zum Leuchtring des Model S und Model X. Bereits Ende Mai hatte jemand auf ein solches Emblem hingewiesen, wobei es damals noch keine Fotos dazu gab.

Jetzt kommen wir zu einem detaillierten Blick in das Interieur und damit zu den wirklich interessanten Details. Zunächst gibt es im Becherhalter eine Karte mit der Aufschrift „Model 3“. Dabei könnte es sich tatsächlich um eine Schlüsselkarte handeln, die statt eines herkömmlichen Autoschlüssels den Zugang zum Fahrzeug gewährleistet. Das hatte bereits ein anderer Reddit-Nutzer vor wenigen Tagen vorhergesagt:

Eine ähnliche Schlüsselkarte sieht bei Lexus beispielsweise so aus:

Das Bild des Interieurs hat einen anderen Nutzer auf Reddit dazu veranlasst, die Reichweite des fotografierten Fahrzeugs zu berechnen. Dafür zählte er die Pixel des auf den Bild ersichtlichen Ladestatus‘ (67 Pixel) bei verfügbaren 95 Meilen und zählte die gesamten verfügbaren Pixel, bis der Akku vollständig geladen wäre (212 Pixel). Damit kam er auf eine Reichweite von circa 300 Meilen (ca. 483 km). Deshalb ist davon auszugehen, dass es sich hier um ein ~75 kWh-Modell handelte.

Das Model 3 lud während des Ladevorgangs mit 70 kW, wobei der Fotograf sein Fahrzeug an der nächstgelegenen Ladestation mit 110 kW lud. Oftmals wird die verfügbare Ladeleistung zwischen zwei angrenzenden Stationen aufgeteilt, wobei auch ein Fahrzeug mehr Leistung erhalten kann als das Andere.