Musk enthüllt haufenweise neue Infos und Details zum Model 3 via Twitter

Wir haben nach der Präsentation des Model 3 einen Elon Musk erlebt, der das soziale Netzwerk Twitter erfolgreich als Werbeplattform genutzt hat. Fast stündlich schrieb er die aktuelle Anzahl an Reservierungen und stand Rede und Antwort bei Fragen anderer Nutzer zum Mittelklassefahrzeug. Mit einer Reichweite von aktuell 3,67 Millionen Followern ist der Account des CEO schließlich auch eine der besten kostenlosen Werbemaßnahmen.

Vor wenigen Stunden hat Musk jedoch so viel getwittert wie nie zuvor. Dabei gab er zahlreiche neue Informationen und Details zum Model 3 bekannt, die man aus der offiziellen Präsentation nicht entnehmen konnte.

276.000 Reservierungen in drei Tagen

Musk hatte gestern noch versprochen, dass er im Laufe des Tages die Anzahl an Reservierungen der ersten 72 Stunden veröffentlichen würde. Dies hat er nun getan. Wie es heißt, sind in den ersten drei Tagen insgesamt 276.000 Reservierungen eingegangen. Bei einem erwarteten Durchschnittspreis von 42.000 US-Dollar macht das ganze 11,6 Milliarden US-Dollar an potenziellen Erlösen. Sollte der Trend aktuell so weitergehen, werden die 500.000 Reservierungen noch vor dem 2. Teil der Enthüllung erreicht werden.

Optionen: Mattschwarz, Anhängerkupplung, veganes Leder, Luftfederung

Elon Musk ging auch auf konkrete Vorschläge für mögliche Optionen ein. Dabei enthüllte er, dass es definitiv eine Anhängerkupplung, Smart-Air-Luftfederung und veganes Leder als Optionen geben wird. Ob es die bei der Präsentation vorgestellten mattschwarze Lackierung geben wird, ist anscheinend noch nicht festgelegt worden. Musk meinte jedoch, dass dies bei der hohen Nachfrage Sinn machen würde.

Auch über die Felgen, die es in die Produktion schaffen werden, hatten wir bereits berichtet.

7.500 US-Dollar Steuergutschrift könnte mehr Kunden erreichen als erwartet

In den Vereinigten Staaten gibt es für den Kauf von Elektrofahrzeugen eine Steuergutschrift von 7.500 US-Dollar. Einziges Manko: Diese ist auf 200.000 Fahrzeuge pro Hersteller festgesetzt. Tesla hat im Dezember letzten Jahres die 100.000er-Absatz-Marke geknackt (wohlgemerkt weltweit, wie viele davon in den USA, ist unklar). Das bedeutet, dass es für circa noch 100.000 Fahrzeuge des Autobauers eine solche Steuergutschrift geben wird. Einige Kunden, die das Model 3 reserviert haben, fanden es unfair, dass erneut die Bestandskunden Vorrang haben und möglicherweise zum zweiten Mal von dieser Steuergutschrift profitieren. Musk erwiderte jedoch, dass nach Produktionsplan auch eine große Anzahl von Neukunden diese Gutschrift erhalten dürfte.

Musk ging auch noch einmal auf die Wartelisten für die Reservierungen ein. Er erklärte, dass jede Region eine eigene Warteliste für die Produktion erhält. Somit hat man eine Reservierungsnummer für die bestimmte Region, in der man sich befindet, und nicht auf der ganzen Welt insgesamt. Womöglich wird es beispielsweise die Reservierungsnummer 2000 sowohl in Nordamerika als auch in Europa geben. Trotz der hohen Anzahl an Reservierungen macht es laut Musk also weiterhin Sinn frühzeitig zu reservieren, da man so in seiner Region einen guten Platz ergattern kann.

Ein weiterer Nutzer fand es unfair, dass eine späte Reservierung aus Kalifornien (Westküste) laut Teslas Aussage zum Auslieferungsplan (West- nach Ostküste) eine frühere Auslieferung bedeuten würde als eine frühe Reservierung aus New Jersey (Ostküste). Musk erklärte jedoch, dass es nicht so ablaufen wird. Nicht alle Reservierungen der Westküste werden priorisiert, sondern lediglich die sehr früh getätigten. Der Grund dafür ist, dass man die ersten Fahrzeuge in der Nähe der Produktionsstätte in Fremont hätte, sodass bei eventuellen Problemen ein schnelles Einschreiten möglich ist.

Interieur: Fehlende Instrumententafel soll nach 2. Teil der Enthüllung Sinn machen

Nachdem wir gestern berichtet haben, dass die fehlende Instrumententafel des Model 3-Prototypen auch im finalen Produkt nicht vorhanden sein wird, wurden erneut gemischte Gefühle in den Kommentarspalten und den sozialen Netzwerken geäußert. Elon Musk erklärte auf Twitter, dass das ganze Konzept nach dem 2. Teil der Enthüllung, also kurz vor Produktionsbeginn, mehr Sinn ergeben wird. Ob ein Head-up-Display in das finale Produkt implementiert wird, ist jedoch weiterhin unklar.

Ein anderer Nutzer gab noch ein paar Ideen für das Lenkrad ab, da es im Prototypen noch sehr schlicht gehalten wurde. Wie Musk jedoch erklärte, wird sich das tatsächliche Lenkrad und die Steuerung wie von einem Raumschiff anfühlen.

Einige andere Nutzer haben sich Sorgen um den möglichen Stauraum gemacht. Es wurde gefragt, wieso es eine eher kleine Heckklappe gibt und nicht eine solche wie beim Model S oder X. Der Nutzer erklärte, dass er gerne sein Fahrrad mitnehmen würde. Musk antwortete daraufhin, dass es die einzige Möglichkeit war, für die Fondpassagiere genügend Kopffreiheit zu schaffen. Ein Fahrrad sollte dennoch ohne Probleme reinpassen, da auch die Rücksitze umklappbar sind. Zudem werden auch mindestens zwei Kindersitze hinten rein passen, wenn es sehr schmale Sitze sind sogar drei.

Exterieur: Verfeinerungen stehen noch an, Strömungswiderstandskoeffizient könnte bei 0,21 liegen

Von einigen Twitter-Nutzern kam die Bemerkung auf, dass sie sich eine bessere Front für das Model 3 wünschen. Musk erklärte, dass man aktuell noch daran arbeite und die Front etwas anpassen wird. Auch weitere Bereiche des Fahrzeugs könnten verfeinert werden. Dabei soll es auf jeden Zehntel Millimeter ankommen.

Ein Vorschlag eines Nutzers, wie die neue Front aussehen könnte.

Der Strömungswiderstandskoeffizient des Model 3 soll bei 0,21 liegen. Das Model S hat einen cw-Wert von 0,24, welcher im Bereich der Serienproduktion aktuell nur von dem Mercedes-Benz CLA 180 BlueEFFICIENCY (0,22) geschlagen wird. Mit 0,21 wäre das Model 3 aktuell Spitzenreiter in der Serienproduktion.

Leistung und Antrieb: Allrad optional und für unter 5.000 US-Dollar

Elon Musk ging bei seinen Antworten auch auf die Leistungsdaten des Model 3 ein. Die bei der Präsentation vorgestellten Prototypen waren alle mit Allradantrieb ausgestattet, jedoch hatten diese Fahrzeuge nicht die Leistungsdaten, die das finale allradbetriebene Model 3 haben wird. Dieses soll laut Musk deutlich zügiger beschleunigen. Außerdem wird der Allradantrieb nicht wie erwartet 5.000 US-Dollar kosten, sondern weniger. Wie es heißt soll aber auch der Hinterradantrieb des Model 3 konventionelle Allradantriebe anderer Hersteller durch bessere Traktionskontrolle schlagen.

Expansion in Europa: Produktionsstätte könnte nach Produktionsstart des Model 3 kommen

Auch einige europäische Nutzer stellten ihre Fragen zum Model 3. Ein Nutzer machte sich sorgen, ob man in Europa das Model 3 überhaupt erhalten wird, bevor es eine eigene Produktionsstätte hier gibt. Elon Musk erklärte, dass man natürlich schon vor einer solchen Produktionsstätte in Europa beliefert wird, man aber eine Produktion in Europa aufbauen muss, um die langfristige Nachfrage zu bedienen. Sobald die Produktion in Fremont ihren Höchststand erreicht (500.000 Fahrzeuge pro Jahr in 2020), muss es laut Musk auch eine Produktion in Europa geben. Zudem wird man die Anzahl an Service Centern und Superchargern in Europa erhöhen, aber das wissen wir ja bereits.

  • Dr.M.

    Ich glaube, sogar ein anscheinend immer erfolgreicher Elon Musk ist überrascht von diesem Erfolg des Model 3 – und auch wenn er sich das sicher immer gewünscht hat – es ist schon ein bisschen so: Die Geister, die ich rief…..
    @TK: Hatte das von Elon Musk heute früh auch schon auf Twitter kurz gelesen, das war jede Menge Info, danke, dass Du Dir die Mühe machst, das wie immer so toll aufzubereiten. Das mal als kleines positives feedback. Weiter so!

    • TK

      Vielen Dank 🙂

  • Ernesto

    Vielen Dank für den doch sehr umfassenden Report. War einiges Neues bei, obwohl ich versuche am Ball zu bleiben. Thx für die Mühe.
    Gruß
    Ernesto

  • Spok

    Könnte das Steuerrad ein erweitertes Display mit Griff sein?

    • Dirk Weige

      Cool! Jep, dies würde mir gefallen! Feststehendes Display um das ein Lenkrad im „Flugzeughorn“-Design sich drehen lässt – ich werde doch noch Pilot – ja! 😉

  • TeeKay

    Bevor man nun in Jubelstürme ausbricht, insbesondere ganz Irland mit Superchargern bedeckt, SeCs in Spanien, SuCs in Italien – möchte ich doch mal dran erinnern, dass Musk gern viel für die nahe Zukunft verspricht, das dann aber erst in ferner Zukunft geliefert wird.

    Italien und Spanien sollten schon 2015 ausgestattet sein, Polen bis Warschau. Bis heute geschah das alles nicht.

    • Felix

      @TeeKay ihre Aussage mag richtig sein, ich habe es jetzt nicht überprüft, aber Tesla ist eine private Firma die Dinge leistet die selbst Staaten nicht hinbekommen. Tesla hat bis jetzt immer geliefert, wenn auch teils mit Verspätung. Die deutsche Regierung verspricht bis 2020 eine Million E-Autos, tut aber kaum etwas dafür, schnelles Internet verspricht sie auch, dabei haben führende Länder wie Polen und Rumänien heute schon Highspeed-Internet und der BER sollte auch schon längst fertig sein. In Netz liest man als Kontrapunkte immer wieder von, ja aber der Strom ist ja garnicht grün und wo soll man denn aufladen ausser am SC usw. Sind das nicht Aufgaben bei denen der Staat zumindest mithelfen muß? Stattdessen schenkt unsere Regierung lieber Porsche 6 Millionen € Steuergelder damit sie an einem E-Auto forschen (steht im Bundeshaushalt).

    • Irland hat bereits ein flächendeckendes (wirklich flächendeckend!) System von Ladestationen, unterstützt vom Stromversorger ESB und einer Tankstellenkette. Ausserdem ist Irland ein recht kleines Land. Es wird demnach kein allzu großes Problem werden, Supercharger in ausreichender Menge zu installieren.

    • josef

      wir haben Anfang 2016… Benz A-Klasse und Audi A2 wurde für die Elektromobilität geschaffen (doppelter Unterboden) lieber „ferne“ Zukunft mit 1 Jahr verzögerung von Musk als German BWL er wir stoppen alles…

  • Lukas

    Ich hoffe ja auf Joystick(s) zum Kontrollieren des Fahrzeugs wenn man grad nicht Autopilot fährt.

  • Jakob

    Es fehlt nur noch der Dachgepäckträger, dann wäre es perfekt.
    Stelle ich mir mit dem Dach schwierig vor, aber hoffen darf man ja 🙂

  • MAS

    An dieser Stelle mal auch von mir vielen Dank für die tolle Berichterstattung – der Blog ist wirklich super 🙂

    Eine kleine Ergänzung. Die Aussage
    „Das Model S hat einen cw-Wert von 0,24, welcher im Bereich der Serienproduktion aktuell nur von dem Mercedes-Benz CLA 180 BlueEFFICIENCY (0,22) geschlagen wird.“
    ist so nicht ganz richtig, die S-Klasse (Limousine, S300h und S300h lang) sowie die Audi A4 Limousine (wahrscheinlich nur mit dem kleinsten Motor ohne Quattro) haben einen cw-Wert von 0,23 und schlagen somit das Model S.

    Es wäre toll, wenn Tesla die 0,21 tatsächlich schafft.
    Abgesehen davon, dass die Aerodynamik wichtig für die Reichweite ist, ist der konkrete Wert 0,21 wahrscheinlich auch absichtlich angepeilt, um Spitzenreiter zu sein. Ist immer gut!

    Das Model 3 wird in seiner Klasse (verglichen mit A4, C-Klasse und 3er) ein Auto der Superlative 🙂
    Sicherheit, Aerodynamik, Platz im Fond, Stauraum, Beschleunigung, Schwerpunkt etc.

    • TK

      Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe den entsprechenden Abschnitt im Artikel berichtigt.

  • Dr.M.

    @Felix: Dem kann ich nur zustimmen, schon allein die Tatsache, dass Tesla Alles selbst bezahlt und dafür als Dank auch noch den Spott der etablierten Hersteller für seine roten Zahlen erntet,dafür muss man der Firma Respekt zollen. Ich ertrage diesen Hochmut wirklich nicht mehr, und selbst aber immer schön nach Subventionen für die Entwicklung von Elektroautos und den Aufbau eines Ladenetzes rufen, ganz toll.

    • Strehlke

      Hochmut kommt vor dem Fall! Siehe unsere Stromversorger. Haben sich auch nicht bewegt, und jetzt kämpfen sie ums überleben. Blöd, dass die Autobauer nix gelernt haben. Karl und Rudolf würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie sähen, dass wir 2016 immer noch mit ihren Gurken rumfahren. Ich habe jedenfalls ganz vorne in der Reihe gestanden.
      Vielen Dank nochmal an diesen Blog!!

    • Felix

      @Dr.M: Anstatt über 5000€ Prämie (wobei es nichts anderes als eine Mwst.-Erleichterung ist) für E-Autos nachzudenken, sollte man das Geld lieber in Pläne zur Infrastruktur stecken, das will man aber anscheinend nicht da es der eigenen Automobilindustrie nicht genügend Vorteile beschert. Wer z.B die kleinste Ausführung des Model S kauft würde immer noch 7500€ Mwst. zahlen trotz einer 5000€ „Prämie“. Tesla ist nicht der Heilsbringer, aber man sieht das sie es ernst meinen und ein umfassendes Konzept bieten, was ihnen gegenüber allen anderen einen unglaublichen Vertrauensvorschuß einbringt, das hat dann auch nix mit Hype oder Tesla-Jünger-Quatsch zu tun. Wenn man sich so durchs Netz liest glaubt man manchmal das sich da Teenies drum zoffen ob ihr X-Box oder die PS4 die geilere Daddelkiste ist, genau wie dieser kindische Apple vs. Android Mist. Es geht hier darum wie lange wir auf der Welt noch Öl verbrennen und die Luft verpesten die wir atmen, und dafür auch noch Kriege führen, wollen.

      • josef

        vollkommen richtig, es geht aber auch um die Abhängigkeit von den Öllieferanten. Siehe Aktionäre der DAX Firmen. …
        bzg. Prämie: die Abwrackprämie beschert uns heute noch CO, Lärm und viele andere Emissionen. …Nachhaltigkeit sieht anders aus. von daher find ich es o.k. 10000 EURO für ein Elektroauto locker zu machen.

  • Pascal

    Ich schätze mal, dass Elon Musk mit der Steuerung wie in einem Raumschiff meint, dass Tesla im Model 3 ein augmented reality Head up Display einbaut. Continental hat so etwas auch vor kurzem entworfen und ist schon ziemlich futuristisch.

  • Auch von mir ein dickes Lob für den sehr ausführlichen und informativen blog zum Model 3.

    Auf einer amerikanischen Seite (http://seekingalpha.com), die Kommentare von Börsenanalysten veröffentlicht, habe ich einen Beitrag von Randy Carlson gefunden, der sich die Mühe gemacht hat die Abmessungen des Model 3 abzuschätzen:
    Wheel/Tire Size 20″ / 235/35ZR20
    Wheelbase 114,6 in (2911 mm)
    Length 168,5 in (4280 mm)
    Height 54,5 in (1384 mm)
    Damit ist es kompakter als der BMW 3er. Die Breite hat er nicht erwähnt; auf Basis der Prototyp Fotos scheint sie gleich wie die des Model S zu sein was aber daran liegen kann, dass der Akkusatz für den Prototyp übernommen wurde.

    • Thomas K

      die Rädergrösse aber nicht für 35t€ – ich denke in D eh nicht unter 45t€
      wir werden sehen

    • Ralf

      Bei 2911mm Radstand fehlt nicht mehr viel zu den 2959mm beim Model S. Wäre doch genial, wenn die das selbe Akkuformat benutzen können.

  • PDDOW

    @lukas
    Ich hoffe ja auf Joystick(s) zum Kontrollieren des Fahrzeugs wenn man grad nicht Autopilot fährt.

    Jup, die Idee ist mir auch gekommen, als ich gelesen hab, dass es Steuerung á la Raumschiff (gibt) geben soll.
    Drive by wire wie im Airbus

    Wobei das rechtlich schwierig werden könnte.

  • audison76

    @ Dr. M. @ Felix
    Euren Kommentaren kann ich auch nur zustimmen. Hier ein kleiner Ausschnitt der Förderungen welche die Deutsche Automobilindustrie schon bekommen haben aus einem Bericht vom 12.09.2013:

    „Und weil heute Bundeskanzlerin Angela Merkel offiziell die weltgrößte Automesse IAA in Frankfurt eröffnet und anschließend sich bei einem Rundgang durch die Frankfurter Messehallen über die Neuheiten der Branche informieren möchte, noch einige Informationen um die Vergabe weiterer Subventionen.Im Mittelpunkt stehen, wie auch schon im letzten Jahr neue Technologien von Hybrid- bis Elektroautos. Und da ist es ihre Pflicht, sich von dem Verbleib der Millionen-Subventionen an Porsche und Co. zu informieren.

    Porsche kassiert Millionen-Subventionen für die Entwicklung von Elektroautos.

    Nie zuvor verkaufte der Sportwagenbauer mehr Autos wie in diesem Jahr, trotz weltweiter Krise. Und was macht es mit dem vielen Geld? Porsche investiert in seinem Stammwerk in Stuttgart für gut 700 Millionen Euro, man kann es sich leisten , denn der Gewinn betrug 2012 vor Zinsen und Steuern 2,4 Milliarden Euro und kassiert trotzdem 7,6 Millionen Euro Subventionen für die Entwicklung von Elektroautos.

    Aber auch andere Autobauer sind auf Betteltour

    Die EU- Kommission schlägt für die Forschungspolitik für die Jahre 2014 bis 2020 einen Topf von insgesamt 80 Milliarden Euro vor.

    Spitzenvertreter der Autoindustrie hatten die Brüsseler Behörde im Juli 2012 um mehr Hilfen für Forschung und Entwicklung gebeten. In bestimmten Bereichen wie Batterien und Hybridtechnologie sei Europa aber nicht führend und müsse besser werden. Die Branche brauche deswegen „verstärkte Unterstützung für Forschung und Entwicklung“, so die Begründung.

    Wir drücken es mal so aus: Deutschland hat die eMobilität verpennt! Andere Länder machen längst Milliardenumsätze damit.

    Die Elektroautos? Die fahren auf anderen Straßen, nicht auf den deutschen. Während in einigen Ländern Elektroautos längst zum Alltag gehören – in Norwegen ist das Elektroauto Nissan Leaf das nach dem VW Golf am zweithäufigsten verkaufte Auto, in Frankreich werden mehr elektrische Renault Zoe verkauft als Skoda Fabia oder Fiat Punto, in den USA überflügelt das Start-up Tesla deutsche Premiummarken – laboriert Deutschland noch an seinen sogenannten „Schaufensterprojekten“.

    Allein in der USA ist die Anzahl der Verkauften Elektromobile (Elektroautos, Plug-In Hybridautos, Hybridautos) um 228 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.

    Tesla zum Beispiel:

    Man staune: der Paypal-Gründer Elon Musk war durch den Verkauf seines Online-Bezahldienstes an Ebay Mehrfach-Millionär geworden. Und der Tesla-Börsengang machte ihn 2012 erneut zu einem sehr reichen Mann. Wie sein Freund und Mitbegründer von Paypal Peter Thiel, wir haben schon in vorherigen Artikeln über ihn berichtet, zum Beispiel zu Palantir und prsim, weiss Musk wie man sein Vermögen richtig in die Zukunft investiert. So setzte er im Jahr 2003 sehr früh auf den Fahrzeughersteller Tesla Motors, der auf die Produktion von Elektroautos spezialisiert ist, mit dem Ziel, herkömmlichen vergleichbaren Fahrzeugen in nichts nachzustehen.

    17 Milliarden Dollar ist der Elektroautobauer mittlerweile an der Börse wert. Mehr als doppelt so viel wie der Chrysler-Mutterkonzern Fiat. In Deutschland wäre das Dax-Niveau. In Frankfurt stellt Tesla dabei gerade einmal ein Modell aus. Dieses Jahr soll die Limousine, die auf den schlichten Namen Model S, hört rund 21.000 Mal verkauft werden. Und in Deutschland? Da bekommt sogar Porsche trotz Milliardengewinn 7,6 Millionen Euro Subventionen – da können wir gespannt warten, wer sich diesen Porsche als Elektroauto leisten kann.

    Trotz des schleppenden Absatzes glaubt die Bundesregierung weiterhin an eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen im Jahr 2020.
    Allein in den Jahren 2012 und 2013 gibt die Regierung deshalb für die Förderung batteriebetriebener Fahrzeuge eine Milliarde Euro aus.

    Die Robert Bosch GmbH kassierte allein bis April dieses Jahres 28,87 Millionen Euro
    Autohersteller Daimler erhielt 23,8 Millionen Euro, und der
    Technologiekonzern Siemens bekam bislang 22,84 Millionen Euro für Elektromobilität.
    Der Industrieriese Siemens erzielte 2012 einen Jahresumsatzes von 96,420 Milliarden Dollar.
    Der Stuttgarter Autobauer setzte laut des letzten Geschäftsberichtes 136,255 Milliarden Dollar um.“

    Zitat von http://www.netzfrauen.org/2013/09/12/milliarden-subventionen-fuer-milliardenkonzerne/

    • Heinz Wagner

      Jetzt müssen die neuen Informationen aus den Tweets (und noch einige wichtigen Informationen mehr, wie z. B. die Abmessungen und die bestellbaren Extras) nur noch auf die Homepage von Tesla, dann sind sie da, wo sie in erster Linie hingehören! Wenn ich lesen muss, dass sich jemand die Arbeit gemacht hat, die Abmessungen des Fahrzeugs abzuschätzen und dabei auf 4,28 m Länge gekommen ist, dann wäre das Kompaktklasse. Im Vorfeld war die Aussage vom Tesla Chefdesigner, dass die Fahrzeugmaße auf A 4 Niveau liegen, das wären 4,70 m.

  • Paul K.

    Hallo TK,
    Danke für dein Engagement, ich finde deine Arbeit super und möchte fragen ob es die Möglichkeit gibt eine Art News-letter oder eine App für Teslamag herunterzuladen damit man sofort informiert wird, wenn es etwas neues gibt?

  • BB

    Vielen Dank für die vielen Infos! Super Arbeit….
    Seit meiner model 3 Reservierung schaue ich täglich hier vorbei…
    Dass die Rücksitze umklappbar sind, beruhigt mich, so kann man auch mal längere Sachen wie Skier oder ähnliches transportiern. Ich denke, der Kofferraum wird reichen. Hauptsache ist, dass das geile design erhalten bleibt und der gute cw-Wert. Wenn man zu zweit unterwegs ist, kann man ja auch mal was auf dem Rücksitz verstauen. Und den front trunk gibts ja auch noch!
    Was mich vielmehr interessiert, ist, ob es auch Optionen für eine größere Batterie gibt, 10 oder 15 kWh zum Beispiel, gegen Aufpreis natürlich. Hat das schon mal jemand Elon Musk getwittert?
    Was auch noch interessant wäre, ist, ob man zum Beispiel nach 10 Jahren oder 150000 km den Akku austauschen KÖNNTE. Ich meine, ist das technisch überhaupt möglich, oder ist er zwischen Chassis und Karosserie dauerhaft eingeschweisst…?
    Ich habe gehört, die alten Autoakkus sollen als große Stromspeicher im Stromnetz benutzt werden, um PV-und Windproduktion auszugleichen. Das ist ja auch sehr gut. Aber irgendwann sind sie dann doch hinüber und müssen recycelt werden, weiß man schon wie das geht? Braucht man dafür ein neue gigafactory…? ich meine, wenn wir mit der elektrischen Mobilität jetzt anfangen sollte man auch Alles gleich bis zu Ende denken…
    Ach ja, und was ist eigentlich „Veganes Leder“?

  • Christian

    Danke für die Infos! Leider löscht Elon viele seiner Tweets ja nach kurzer Zeit wieder. Auch von mir ein: Weiter so!

  • Thorsten

    Also so langsam macht sich die deutsche Presse lächerlich:

    „Tesla Model 3: Viele Kunden dürften wieder abspringen.“

    Wieviele sind denn beim Model X abgesprungen?

    Steckt endlich die Niederlage ein und macht euch an die Arbeit. Die deutsche Autoindustrie rettet man nicht durch halbseidene Artikel! Das funktioniert schon lange nicht mehr. Auch die Lobby Arbeit ist auf einem neuen Level angekommen, das wir auch brav verschlafen haben.

    • Felix

      @Thorsten: der Titel ist zwar etwas reißerisch, aber die wollen halt auch Klicks mit Hilfe von Tesla erzeugen. Zudem beziehen sie sich auf die wegfallende US-Subvention für die 7500$ ab 200.000 verkauften E-Autos. Es stimmt schon das viele Vorreservierer abspringen könnten, wenn sie diese Summe nicht mehr vom Kaufpreis absetzen können.

      • Thorsten

        Hi Felix,

        Eine seriöse Tageszeitung macht meiner Erfahrung nach nicht derartige Promo Sachen um Klicks zu bekommen. Wie dem auch sei, die These aufzustellen dass viele der Vorbesteller wieder abspringen werden ist doch sehr gewagt, weil auch im Artikel kaum begründet.
        Weiter unten schreibt ein Kommentator, dass das Model 3 bis es denn in großer Zahl produziert werden kann und verfügbar sein wird, 2020, veraltete Technik und unterdurchschnittliche Leistung bietet. Das finde ich nicht. Tesla wird sich durch die eigene Forschung und Fertigung der Batterietechnik einen weiteren Vorsprung erarbeiten. Wer wird denn die vielen Batterien für die Renaults etc.. liefern? Man wird dann sehen, wer wirklich Produktionsengpässe haben wird. Musk hat das richtig angegangen und angelegt. Alles skalierbar. Leistung und Technik des Model 3 wird natürlich bis zur Auslieferung angepasst. Was präsentiert wurde ist nicht das fertige Auto und es wurde doch auch darauf hingewiesen, dass noch lange nicht alles zum Model 3 gezeigt wurde.

        Sollte Tesla das Kunststück dieses Mal gelingen pünktlich auszuliefern, dann werden nur sehr wenige Vorbesteller abspringen. Auch wegen der einzigartigen Ladeinfrastruktur die kein anderer Hersteller vorweisen kann.

        Persönlich rechne ich mit weniger Verspätung, wenn überhaupt, da ich denke, dass das Model 3 eine wesentlich einfachere Konstruktion ist als das Model X. Keine Flügeltüren oder andere Gimmicks.

        Tesla hat die Lektion gelernt. Der Schuss mit dem Model 3 muss sitzen.

  • thomasj

    @TK, SUPER Blog!! Vielen Dank für deine Aufbereitung der Infos!

  • FVK

    @felix: Ist es wirklich so das viele abspringen weil es keine Subvention/Förderung gibt?
    Ich glaube das viele sich das Auto kaufen werden weil es sauber ist, leise und fortschrittlich. Den meisten sind die potentiellen 5.000,-€ relativ egal…
    Eine alte Verbrennertechnik (Dinosaurier) kann jeder kaufen, das ist zu einfach…aber vorne dabei zu sein, etwas anderes als ein Auto mit 4 Nullen zu fahren, das ist es was die Modell 3 Käufer wollen. Bei der Revolution der Mobilität dabei sein.
    @audison76: Danke für die Interessante Ausführung und den Link. Sehr Augen öffnend.
    @BB: Ich meine gelesen zu haben das TESLA es bei dem S so baut, dass man die Akkus nach unten hin innerhalb von Minuten heraus bauen und somit tauschen kann. Vielleicht geschieht das eines Tages automatisch, anstatt 20 Minuten laden.
    Getauscht werden sie wenn nur noch 80% Leistung erreicht werden. Das dauert sehr sehr lange. Dann werden sie tatsächlich in Hausbatterien oder Notstromspeicher eingebaut.
    In D gibt es diverse Firmen die sich diesem Thema annehmen und auch schon so bauen.
    @TK: Tolle Arbeit. Danke

  • Vasile

    Vielen dank für deinen Blog, Ich besuche es schon öfter als den twitter Page des Elon Musks )) Danke !

  • Frank Wiesenfelder

    Bezug nehmend auf die Artikel, dass viele Vorbesteller letztlich wieder abspringen und stornieren würden … dem möchte ich aus folgenden Gründen wiedersprechen:
    1. Wenn sich jemand für einen Tesla Model 3 im Massenmarkt entscheidet, dann ist diese Entscheidung wohl überlegt, sonst könnte man ja auch sofort nen Auto haben, Verbrenner gibt es auf Halde wie Sand am Meer.
    2. Was hätte ein Abspringer für Alternativen … Keine … Nur Tesla hat ein großflächiges Ladenetz, somit fallen alle anderen Hersteller aus … und mal ehrlich, wenn jemand einen Tesla Model 3 vorbestellt, dann wird er wohl kaum wieder auf einen Verbrenner umswitchen, mit seiner Entscheidung.

    • Hans

      Ihnen ist aber schon klar, dass Tesla uns gerade jetzt das zeigt was in 3 Jahren günstiges unteres Mittelmaß ist! Soetwas tun normalerweise nur Firmen denen das Wasser bis zum Hals steht! In deflationären Märkten (wie Akkutechnik und Computertechnik es sind) benutzt man gerne solche Vorstellungen um den Leuten ein Gefühl von „tolle Technik zu günstigen Preis“ zu geben. Als Großserie kann das Model 3 erst 2020 produziert werden, da fahren die e- Autos von Renaults und Nissans alle schon 400km und mehr für 25.000 Euro.
      Ich war ein Fan von Tesla, aber das ist nach der Vorstellung des Model 3 vorbei. Die Vorbesteller denken nur im „Jetzt“ und meinen das wäre tolle Technik für gutes Geld…
      In einem Jahr wäre es immer noch früh genug für eine Vorstellung gewesen, das wäre seriös gewesen, natürlich hätten uns da die Fakten schon nicht mehr so beeindruckt. Da machen wohl Geldgeber und Banken ordentlich Druck um den Kahn noch zu retten. Könnte sogar gut gehen, da sich offensichtlich viele von diesem Trick täuschen lassen.

      • Dieselstinker

        Na das kann man so nicht sagen, immerhin ist Produktionsbeginn schon 2017 (da ist das Echo für Tesla schon vorher wichtig, und das kann man nicht ohne einer Anzahlung
        ernst nehmen.)
        Nicht nur das das rechtzeitig bekanntgegeben wurde, nein es hat auch Mitbewerber dazu angetrieben (z.B.: die EV1-ler oder der deutsche Hersteller der mit einem Auto, das aussieht wie eine zertretene Kröte, offenbar beweisen wollte das E- Mobilität nicht Alltagstauglich sei.) neue Modelle (auch nur) anzukündigen, ob die dann 24 Sensoren usw. verbaut haben, samt echtem Strassenmaterial ist fraglich.
        Tauglich ist ohnehin nur was sich mit 100KW aufwärts laden lässt und über eine entsprechende Infrastruktur verfügt.
        UND wozu kündigt VW , Audi, Porsche etc. Autos an die dann 2019 2020 vielleicht zu haben sind, wie seriös ist denn das?
        Das Tesla viel Geld benötigt um Produktion, Entwicklung, Ladenetz aufzubauen ist doch wirklich bekannt und weit entfernt ein Geheimnis zu sein,
        Dass der Aufbau eines Ladenetzes vielleicht da und dort nicht so schnell gelingt wie das Tesla will hat letztlich, wie jeder der sich etwas damit beschäftigt weiss, damit zu tun das es widerwärtige Anhänger der veralteten Strukturen gibt.
        Alleine dieser Umstand einer (R)Evolution der Energieversorgung, ist für mich ein Argument für Tesla.
        Die alten Energieriesen sind drauf und dran sich die Pfründe zu sichern um dann wenn in ein paar Jahren fast Alle elektrisch zu fahren ordentlich beim Strom mit völlig überzogenen Preisen abzuzocken ohne irgendwas Sinnvolles getan zu haben.
        Was das Sinnvolle wäre sprengt den Rahmen hier, hat aber mehr als mit Klimazielen zu tun.
        DS

  • Felix

    @FVK: ob das wirklich so sein wird lässt sich natürlich nur vermuten, aber, zum einen betrifft das ja nur die USA und ich gehe mal davon aus dass die Gesamtreservierungsmenge von dort vielleicht 20-30% ausmacht, und zum anderen ist natürlich garnicht gesagt das dann alle abspringen die eben nicht mehr unter die Subvention fallen. Also man merkt schon dass das sowohl von den Experten wie auch von mir viele Konjunktive enthält und daher recht spekulativ ist.
    @Frank Wiesenfelder: Ich gebe dir in beiden Punkten eingeschränkt Recht. Aber 7500€ Förderung haben oder nicht haben macht für manche bestimmt einen Unterschied.
    Zu 1: So wohl überlegt kann die Reservierung garnicht sein, da immer noch vieles zum M3 unbekannt ist. Daher haben sicher auchviele einfach reserviert um einen forderen Platz in der Schlange zu ergattern. Zurücktreten kann man ja immer noch und falls die Auslieferng sich doch länger hinzieht könnten einige natürlich aus diesem Grund abspringen, denn im Massenmarkt tummeln sich auch Leute die dann einfach das Auto als Erstwagen brauchen und ob die dann immer soviel Geduld haben…
    Zu 2: Gut, ob und was für Alternativen es geben könnte wissen wir ja nich nicht genau. Und wie gesagt, wenn du ein Auto brauchst, brauchst du ein Auto. Sicher sind für viele die Aspekte von Tesla und Stromern im Allgemeinen wichtig, aber letzt endlich bleibt ein Auto eine Notwendigkeit welche dich von A nach B bringen soll. Falls man auf sein M3 doch 4 statt 2 Jahre warten muß wird es natürlich Leute geben die sich nochmal nen Verbrenner holen, wie sollen die denn zur Arbeit kommen? Gut die Reservierung würden sie evtl. behalten, aber ob sich das dann auch jeder elisten kann? Da kommen viele Aspekte zusammen.

    Ich bin aber recht zuversichtlich das trotz aller Widrigkeiten mehr als die Hälfte der Reservierungen auch zu Käufen werden und das wäre immer noch ein verdammt hoher Wert, da ich glaube das bis Produktionsbeginn locker 500.000 Reservierungen zu Buche stehen werden.

  • Markus Kaltenegger

    Selbst wenn ein paar Leute wieder von der 1000€-Reservierung abspringen, ist es ja auch so, daß als Ausgleich dafür auch wieder neue Käufer dazukommen. Ist also nicht weiter dramatisch. Was wir hier im Moment miterleben dürfen, ist eine der bedeutendsten technischen sowie gesellschaftlichen Veränderungen unserer Zeit. Tesla hat nun immer mehr das Potential, etwas grundlegend zu verändern – im Hinblick auf moderne Mobilität im 21. Jahrhundert.

  • Thomas

    „In den Vereinigten Staaten gibt es für den Kauf von Elektrofahrzeugen eine Steuergutschrift von 7.500 US-Dollar. Einziges Manko: Diese ist auf 200.000 Fahrzeuge pro Hersteller festgesetzt. Tesla hat im Dezember letzten Jahres die 100.000er-Absatz-Marke geknackt. Das bedeutet, dass es für circa noch 100.000 Fahrzeuge des Autobauers eine solche Steuergutschrift geben wird.“

    Diese Logik lese ich immer wieder in der Presse und verstehe sie nicht.
    Tesla hat INSGESAMT und WELTWEIT 100.000 Fahrzeuge verkauft, inwiefern tangiert diese Anzahl die Steuergutschrift der US-Käufer? Dort dauert es doch noch etliche Jahre bis 200.000 im eigenen Land verkauft sind und somit werden sehr viele Model 3 Käufer die Steuergutschrift in Anspruch nehmen können.
    Darüber hinaus fehlt der Hinweis darauf, dass man in der US-Politik bereits darüber nachdenkt die Steuererleichterungen zu verlängern!

    • TK

      Hallo Thomas, vielen Dank für den Hinweis. Tatsächlich haben Sie recht. Da ist mir ein Denkfehler unterlaufen. Ich habe den entsprechenden Absatz korrigiert.

    • Harald Kossow

      Desweiteren ist es so, daß die Steuererleichterung dann nicht gestrichen, sondern (meines Wissens nach) für weitere 50.000 Autos auf 2.500,– $ reduziert wird. Und danach noch mal für 50.000 Autos auf 1.250,– $.

      Kenne mich aber im amerikanischen Förderrecht zu wenig aus, um das genau recherchieren zu können.

  • Erwin

    Betr.: Batteriewechsel
    An alle die es noch nicht gesehen haben :
    1. Teslamotors.com aufrufen
    2. updates anklicken
    3. Videos aufrufen
    4. 2 x load more anklicken

    Dann Battery Swap Event vom Juni 21, 2013 ansehen ( ca. 5 min ).
    Wem da nicht der Draht aus der Mütze fliegt kann weiterschlafen !!!
    aus der Mütze

    • Heinz Wagner

      Toller Hinweis! Ich schätze da müssen die deutschen Premiumhersteller noch lange tüfteln bis sie so weit sind!