Powerwall 2 kostet 30 Prozent weniger als der nächstbeste Mitbewerber

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Tesla hat mit der neuen Generation der kommerziellen Batteriespeicher, der Powerwall 2, eine Kampfansage gemacht. Zu einem Preis von 7.150 Euro werden 13,5 kWh an Kapazität garantiert. Damit wird die Powerwall 2 für viele Eigenheimbesitzer mit entsprechender Solaranlage zu eine attraktive Lösung, um sich nahezu vollständig autark mit Energie zu versorgen.

Der australische Blog Solar Quotes befasst sich intensiv mit dem Thema Solaranlagen und Batteriespeicher und vergleicht hierbei auch die Kosten der einzelnen Produkte. Dabei führt man unter anderem eine ausführliche Vergleichstabelle, welche die unterschiedlichen Batteriespeicher der verschiedenen Hersteller miteinander vergleicht.

Nun wird zum direkten Kostenvergleich ein Wert ermittelt, der als „Kosten pro insgesamt garantierte kWh (1 Zyklus pro Tag)“ angegeben wird. Das heißt, dass man die in der Garantiezeit (10 Jahre) insgesamt garantierten kWh nimmt (37.800 kWh) und den Preis der Powerwall 2 (8.800 Australische Dollar) durch diese teilt. Dabei kommt man auf einen Wert von 0,23 Australische Dollar.

Dabei zeigt sich, dass die Anschaffungskosten der Powerwall 2 um 30 Prozent niedriger sind, als die des nächstbesten Mitbewerbers. Zu den Mitbewerbern im Batteriespeicher-Markt gehören unter anderem Branchengrößen wie LG Chem, Samsung oder Sonnenbatterie. Interessanterweise kann selbst Teslas Batteriezellen-Lieferant Panasonic nicht bei diesem Preis mithalten.

Vergleich der Kosten pro kWh der unterschiedlichen Batteriespeicher (Bild © Solar Quotes)

Vergleich der Kosten pro kWh der unterschiedlichen Batteriespeicher (Bild © Solar Quotes)

Zum Vergleich: Die Powerwall der ersten Generation hat circa 8.000 Australische Dollar gekostet und Tesla garantierte 18.000 kWh über einen Zeitraum von zehn Jahren. Damit wäre man bei einem kWh-Preis von 0,44 Australische Dollar. Tesla hat demnach den Preis der Powerwall 2 im Vergleich zur ersten Generation in weniger als zwei Jahren nahezu halbiert.

  • Jens B. H.

    Wunderbares Exempel für das Mooresche Gesetz angewendet auf Batterien. q.e.d.

    • Vomer

      Vorsicht: $0.23 zzgl. Wechselrichterkosten
      Bei einigen Modellen in der Abbildung handelt es sich um Komplettsysteme.

      Außerdem wundert es mich, dass in der Liste „nominal storage“ und „usable storage“ den gleichen Wert haben. Wenn hier mit 100% DoD gerechnet wurde (was die Lebensdauer senkt), verzerrt das die Kosten natürlich.

      • Michael Wilcke

        Auf der Tesla Webseite steht bei Powerwall 2: „Kompakt, erweiterbar und mit integriertem Wechselrichter“

        • Vomer

          Deswegen wundert es mich ja, das in dem Link des Artikels von zusätzlichen Wechselrichterkosten die Rede ist.

          • Michael Wilcke

            Die Aussies unterscheiden „Tesla Powerwall 2 (DC)“ und „Tesla Powerwall 2 (AC)“ (weiter hinten, Spalte S). Bei „AC“ steht bei „All in ohne unit?“ => „Kind of. Includes AC battery inverter but requires solar inverter.“
            Verstehst Du das?

          • Manuel

            Man braucht für Batteriespeicher normalerweise 2 Wechselrichter, da auf dem Dach Gleichstrom (DC) produziert wird, wir aber im deutschen Haushalt Wechselstrom (AC) benötigen. In der Batterie wird allerdings wieder Gleichstrom gespeichert.

            Bei neuen Anlagen inkl. Speicher kann dies mit einem Hybridwechselrichter berücksichtigt werden, so dass ein Umwandlungsprozess entfällt und von Gleichstrom (Dach) zu Gleichstrom (Batterie) ein Umwandlungsschritt entfällt.

            Bei der Nachrüstung von bestehenden Anlagen existiert schon ein Wechselrichter, der von DC (Dach) zu AC (Haushalt) umwandelt.

            Bei der Tesla PW 2.0 gibt es eine AC-Variante zur Nachrüstung, der den 2. benötigten Batteriewechselrichter zur Rückumwandlung von AC (Haushalt) zu DC ( Speicher) übernimmt.

      • Marco

        Wohl eine weitere Marketing Aktion!
        Die machen es wohl wie mit dem Autos, das eigentlich überall die gleichen Batterien
        verbaut werden und diese nur über die Software von z.B. 16kwh auf 13.5
        gedrosselt sind, wenn ich bereits dort den DOD von 80% hab kann ich natürlich
        behaupten ich hab einen DOD von 100% „GG“ was auch immer das für
        einen Vorteil bringen soll, wenn ich da Falsch liege klärt mich bitte auf.

  • Elektroautofan

    Schön zu sehen, wie Tesla seinen Vorsprung hält und vergrößert…

  • Nelkenduft / AHF

    Auf einer anderen Seite steht, dass die Powerwall 2 sogar weniger als die Hälfte pro kWh kostet als der nächste Konkurrent, wenn man den Wechselrichter mit berücksichtigt. Was stimmt denn nun?

    • Marco

      Alle Kochen mit Heißem Wasser… wenn man von allen
      Herstellern einheitliche Kapazitäten nimmt und alle Nebenkosten wie BMS, DC/DC,
      Wechselrichter, Akku(typ), Monitoring, GridManager und co mit reinrechnet, sieht
      die Preis Tabelle wieder ganz anders aus, was Tesla besser kann wie die Meisten
      ist Marketing 😉

  • Daniel Wigger

    Tolle Sache. Ich habe verstanden, dass Tesla das Ding für die tägliche Energiespeicherung verkauft. Wie sieht das in unseren Breitengraden aus? Wieviel PV-Fläche braucht man, um den „Tank“ an einem Tag aufzuladen? Bei Nebel? Wieviel kWh verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt? Meine Fragen sind nicht rhetorisch gemeint. Ich will wissen, wie das ganze funktioniert. Danke

    • ThomasJ

      Da sind sehr viele Variablen im Spiel. Dachfläche, Neigungswinkel, Ausrichtung, Jahreszeit etc. :
      Wenn Sie in der Schweiz wohnen, können diese Links weiterhelfen:
      http://www.bfe-gis.admin.ch/sonnendach/?lang=de
      https://www.energieschweiz.ch/page/de-ch/solarrechner

    • Rommel Energiefreiheit

      Ein Durchschnittshaushalt (2 Erwachsene und 2 Kinder) verbrauchen ca. 4000 KWh im Jahr Lichtstrom ( ohne Hzg.).
      Aus meiner Erfahrung sollten wir aber mit zukünftig mehr rechnen (Energieverbrauchsumwandlung ) z.B. Anstatt mit Gas, Öl oder … zu heizen werden wir immer mehr auf Strom umsteigen, denn das ist die einzige Energie die wir selbst im Haushalt erzeugen können ( momentan zumindest) und anstatt mit Diesel und Benzin zu fahren, auch noch unseren Fahrstom herstellen werden.
      Ich habe momentan ( Lieve-Versuche in meinem Haus) eine 9,7 KWp Anlage auf dem Dach und einen 4 KW Li-Batterie der 1. Generation Verbaut. Um mein Mod. S 90 zu tanken ist die Anlage zu klein ( Kann nur im Sommer mit 10 -12 A Ladeeinstellung gut nachtanken.
      Im Frühjahr u. Herbst schaffe ich es viel seltener, eine Nachladung zu starten und kann nur auf 5 A gehen.
      Die Batterie ist für unseren Haushalt ( 2Erw. 3 Kinder) definitiv zu klein und bräuchten mind. 10-20 KW große Batterie im Haus.
      Die Batteriegröße für der normalen Haushalt, empfehle ich bei da. 10 KW Batterie mit einer 10 KWp PV Anlage (oder größer wenn es geht) und einer Strom Cloud das es seit Mitte 2016 gibt.
      Mit E-Auto Laden werde ich nächstes Jahr eine 30 – 40 KWp -PV- Anlage installieren und einen Batteriespeicher mit 30 KW installieren um meinen Tesla ( evtl. direkt mit DC Gleichstrom schnellere Betankung ) zuhause nachtanken zu können.

    • PV-Berlin

      AUF einem normalen Dach eines EFH bekommt man locker 5 kWp, die produzieren an guten Tagen (Sommer) 90% von 5 kWp (WR in der Regel kleiner) mal der Sonnenstunden.
      Das ist logisch vielmehr, als man verbrauchen kann. E

      Das speichern von Strom in einem normalen EFH in einer normalen Region in D. ist pure Verschwendung von Strom aus EE (WG), Geldverschwendung (siehe den Preis je kWh) und bringt weniger als Null, für eine sichere Stromversorgung und/ oder dem Netzausbau.

      es befriedigt nur das opportunistische „Gewissen“ das man dem Versorger einen auswischt und sich den Kosten für z.B. dem netz entzieht. von Oktober bis April könnte man das bisschen Strom, das vom Dach kommt, auch direkt mit einer WP verbraten (Regelung gar kein Problem) . Aus maximal 5 KW, macht die 30 KW Wärme, das wäre eine echte Verbesserung.

      • ThomasJ

        Ihre Sichtweise der Dinge mag ja in einigen Punkten richtig sein, so lange man sich in der heutigen atomaren und Kohlekraftwerk Stromversorgung befindet. Diese Stromproduktion ist heute in der Produktion günstig, im Erbe jedoch teuer und das wird in der Kalkulation nicht mit einbezogen.

        Wie Sie sicher schon festgestellt haben gibt es Stossrichtungen, die sich aus guten Gründen davon entfernen wollen/müssen. Und das hat seinen Preis. Wer dies nur auf ein opportunistisches Gewissen reduzieren will, hat in den letzten 30 Jahren nicht mitbekommen, was auf dieser Erde so läuft.

      • Jens B. H.

        „es befriedigt nur das opportunistische „Gewissen“ das man dem Versorger einen auswischt“
        Was heißt hier nur? Das reicht mir schon!

  • Dieslstinker

    also 18 cent fürs speichern…
    ich denk die ganzen fix fertig Systeme sind einfach immer noch viel zu teuer.
    Das Speichern alleine muss und darf nicht mehr kosten als 6cent. + WR
    und das erreicht man heute nur, wenn man in der Lage ist, sich eine Anlage selbst zu bauen.

    Ansonsten ist es Idealismus und / oder die Angst vor dem Blackout, beides ist aber berechtigt.

  • Peter

    Aber wie klappt das nun mit der eigenen Stromversorgung? Mir wurde erklärt, dass ein handelsüblicher Wechselrichter bei einem Blackout keinen Strom mehr abgibt. Auch nicht im eigenen Haus. Nur inselfähige Wechselrichter könnten dies…. und die kosten noch angeblich ca. 8000€!!!!
    Was wisst ihr zu dem Thema??

    • Dieslstinker

      für welche Leistung?
      ich habe € 2000 für 5KV bezahlt

    • Marco

      Bei einem Stromausfall ist erstmal alles aus, auch die Batterie,
      Ihr benötigt eine teure Umschaltung zwischen on und Off-Grid und im
      Off-Gridbetrieb dann einen Inselfähigen Wechselrichter der auch umschalten
      kann, daher macht es Sinn sowohl Wechselrichter als auch Speicher von einem Hersteller
      zu nehmen das alles aufeinander abgestimmt im Sortiment anbietet.

      Es gibt Komplettsysteme von Deutschen Herstellern, die im Komplettpreis günstiger sind wie Tesla, http://solutronic-energy.de/index.php/de/produkte/energiespeichersysteme

    • Jens B. H.

      Selbstverständlich kann die Powerwall 2 auch Inselbetrieb!

      • Peter

        Vielen Dank für die iNfo… das war mir neu!! Ist ja super…..

        Von: Disqus [mailto:notifications@disqus.net]
        Gesendet: Montag, 05. Dezember 2016 10:29
        An: Peter Steingruber
        Betreff: Re: Comment on Powerwall 2 kostet 30 Prozent weniger als der nächstbeste Mitbewerber

        „Selbstverständlich kann die Powerwall 2 auch Inselbetrieb!“

        Disqus

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      • PV-Berlin

        Selbst wenn er es könnte, würde es nix nützen, welchen Stromkreis möchtest du präferieren? Nicht alle Stromkreise hängen an einer Phase. Die Wärmepumpe und auch der Herd bleiben eh aus, denn die brauchen 400 V Drehstrom

        *extrem teuere WP können auch mit 2 Phasen klar kommen. *eigener Frequenzumrichter der das kann.

        • Jens B. H.

          Ich bin mir zu 99% sicher das Tesla eine Drehstromversion anbieten wird.

          • Fritz!

            Ich hoffe es auch. Notfalls gegen Aufpreis.

  • Marco

    Leider nicht schlüssig, da bei den teuersten die Wechselrichter bereits dabei sind.
    „Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast“
    Holt euch bei den Installateuren ein echtes Komplettangebot

    • Jens B. H.

      ?? DIe Powerwall ist ein Komplettsystem. Batterie und Wechselrichter!

      • PV-Berlin

        Nicht ganz, das System soll es auch ohne WR geben. Ich hoffe das ja unbedingt, denn ich benötige diese Dinger nicht, die Tesla da verbauen möchte.

        Wenn überhaupt, dann bitte in D. drei Phasen und 400 V. Bisher eben nur Wechselstrom.

        • Jens B. H.

          Kann ja jeder hier Nachlesen:

          https://www.tesla.com/de_DE/powerwall

          Kompakt, erweiterbar und mit integriertem Wechselrichter – dadurch
          gestaltet sich die Installation äußerst einfach, egal ob drinnen oder
          draußen.

          Ob die nun Drehstrom kann oder nicht, ist scheinabr bislang nicht veröffentlich. Kann jedenfalls nichts finden. Es sei aber erwähnt, dass das bei der PW1 schon ein Kritikpunkt war und Tesla hier bestimmt nachgelegt hat und das nun anbietet. Mit Drehstrom ist definitiv besser, da vielseitiger allerdings für Ottonormal meistens irrelevant.

        • Fritz!

          Leider ist es so, das Drehstrom weltweit betrachtet eher selten in Privathäusern zu finden ist. Ich weiß es auf Frankreich un den USA, dort liegt in der Regel eine Phase an, die relativ hoch belastet werden kann. Ganz selten mal 2 Phasen. Aber bei drei fragen die alle, ob Du einen Industriebetrieb aufmachen möchtest…

          Warten wir die genauen Spezifikationen diesbezüglich mal ab.

  • Jens B. H.

    Es sei auch erwähnt, dass in einigen Jahren, eine Powerwall o.ä. Pflicht wird wenn man zuhause sein KfZ laden will!
    Die Powerwall fungiert dann als Lastschieber bzw Puffer.
    Mann stelle sich vor, abends um 18 Uhr kommen alle nach Hasue, schalten das Licht an und es wird das Abendessen auf dem Herd zubereitet. Evtl springt dann auch noch die Wärmepumpe zum Heizen des Eigenheimes an und das E-Mobil wird zum Laden an die Steckdose gehängt.
    Da bricht natürlich das ganze Netz zusammen.
    Jetzt macht es auch keinen Sinn, die Netze auf diese Spitzenlast auszulegen, so wie man es früher hätte tun müssen! Heute kann man mit den Akkus die Energie über den Tag speichern in Zeiten wo die Netze im Leerlauf wären und Somit die Last viel besser auf den Tag verteilen.

    Daher wird ein „Puffer“ in Form einer Powerwall, o.ä. zur Pflicht werden müssen!

    • PV-Berlin

      Nicht ganz zu ende gedacht. der normale Nutzer eines PKW fährt 35 km, selbst Pendler sind selten bei mehr als 100 km am Tag. Das sind „gigantische“ 5 kW bis 25 kWh (Modell S und X bei 100 km) Das kann man ja elegant dann laden, wenn der Netzbetreiber die volle Leistung frei gibt.

      Zudem benötigst du schon Drehstrom (400 V) und keine nur 220 V Wechselstrom um eine Tesla Ladestation betreiben zu können (22 KW) , ergo nützen dir die 7 kWh auf einer Phase mal so ziemlich gar nix. Ein Kamel durch ein Nadelöhr ziehen.

      Die Massen von e-Mobilen, werden in Summe einen gigantischen Beitrag zur positiven Last beitragen können, ob man auch Strom aus diesen nutzen kann, wird sich zeigen, ich meine, das wird nicht kommen (in der Breite)

      • Jens B. H.

        Der Netzbetreiber gibt bei mir garnix frei. Ich lade wann ich will und daran wird sich auch nie was ändern! Woher soll denn der netzbetreiber wissen dass ich um 18 Uhr volladen muss weil ich um 22 Uhr in urlaub fahre oder sonstwas. Nee! Geladen wird wenn ich das als Verbraucher sage!

        Das mit Drehstrom oder Wechselstrom ist doch nicht dein Ernst? Du bist doch vom Fach oder?

        Sehr interessant fände ich allerdings auch die Idee, den Akku vom Auto am Arbeitsplatz oder sonstwo voll zu machen und diese Energoe wiederum im Eigenheim zu verbrauchen. Schönes Szenario.

        • Fritz!

          „Nee! Geladen wird wenn ich das als Verbraucher sage!“

          Nee, genau das sollte in Zukunft nicht passieren. Oder, um mich genauer auszudrücken, nicht exakt so passieren.

          Szenario 1: Ich komme nach Hause (ca. 18:00 Uhr Standard) und fahre nicht vor 8:00 Uhr am nächsten Morgen los. Das weiß mein Auto/Haus/Energieversorger. Er lädt dann mein Auto dann voll, wenn es für ihn am günstigsten ist, bzw. wenn gerade Strom über ist. Einzige Bedingung ist, das die Karre morgens um 8:00 voll ist. Dafür zahle ich dann weniger.

          Szenario 2: Ich komme nach Hause (18:00 Uhr), will aber noch mal weg (Oma, Urlaub, Freundin, …) und brauche um 20:00 Uhr so viel Ladung wie möglich. Auch kein Problem, bekomme ich, zahle dafür aber den normalen Preis und keinen verbilligten.

          Damit könnte ich gut leben. Wenn das Ganze auch noch bidirektional funktioniert, wäre ich auch bereit, über ein Angebot meines EVUs nachzudenken, meinen Autoakku zwischenzeitlich als Puffer zu benutzen (vorausgesetzt, morgens um 8:00 ist der voll). Hängt dann vom Preis ab, den mein EVU mir dafür zahlt.

          • Pamela

            „(Oma, Urlaub, Freundin, …)“
            Haha, das nenn ich Prioritäten setzen ! 🙂

          • Fritz!

            Naja, evtl. hat die Oma ja das E-Auto bezahlt, damit ich sie mal mit in den Urlaub nehme…

            😉

        • PV-Berlin

          Ja noch nicht, bzw. deshalb kommt ja bei einem EFH mit mehr als 7.000 kWh Verbrauch p.A. (ohne Auto schon 9.500 kWh) auch demnächst jemand zu dir! Und baut dir einen intelligenter Zähler ein. Dieser wäre dann zumindest theoretisch in der Lage unterschiedliche Tarife zu verarbeiten. Ob dass dann angeboten wird und ob es dich interessiert, ist dann die nächste Fragestellung.

          Fakt ist! Es können nicht alle 10 nach 7 mit 22 KW laden und ihren Tee machen wollen. Laut eBays stehen die meisten um 6:18 Uhr auf (gruslig mitten in der Nacht)

          Ein Auto ist auch nicht die korrekte Bezeichnung. Es sollte eher Stehzeug heißen, denn die allermeisten Autos stehen 22 h von 24 h, wenn nicht mehr. Da ist viel Zeit, das bisschen Strom geschickt in den Akku zu bekommen. Damit für die, die auf den Fernstraßen unterwegs sind und Nachladen müssen, auf ihrer Tour 150 KW (Tesla) oder wie die „beste Autoindustrie der Welt“ mit 3510 KW laden können bzw. könnten. Denn zur Zeit gibt es nicht mal ein Auto aus D. welches 22 KW schafft, wenn ich mich nicht ganz irre.

      • Dieslstinker

        frage:
        wenn doch 5 kWh für 35 km reichen, wieso sind dann 7kW ladeleistung zu wenig?
        noch dazu wenn meist 8-10 stunden Zeit zur Verfügung stehen.
        oder meinen 7kWh aus dem Speicher um 5kWh für 35 km gehen sich wegen der Ladeverluste nicht aus?
        Also ich überlege eher mit nur ca.4 kW einphasig zu laden um den zwischenspeicher
        mehr oder weniger als glättungspuffer für die PV zu nützen, das sind dann in 4-5 Stunden auch 100km nachladung.

        • PV-Berlin

          Das eine sind kWh, das andere ist Leistung. Ich möchte sehen, wie du mit 7 KW Leistung auf einer Phase) Strom in den Tesla schiebe möchtest.

          Vielleicht erst mal ganz kurz kundig machen, was es überhaupt gibt und was überhaupt geht bzw. auch erlaubt ist.

          • Dieslstinker

            Ich habe ja differenziert zwischen kWh und kW, darum ja die Rückfrage,
            also wieso Sie glauben man kann den Tesla nur ab 11 KW 3 Phasen laden weiss ich nicht, vielleicht ist das bei den ganz neuen so?
            vielleicht habe ich mich schon kundig gemacht:
            1, 4-7,4 KW einphasig

            http://www.e-station-store.com/de/tragbare-ladestationen/36-evr3-typ-2-max-22-kw-tragbare-ladestation.html
            https://shop.mobilityhouse.com/de_de/mobile-ladestationen.html
            natürlich gibt es auch Wandladestationen die Einstellbar sind und mit einer Phase funktionieren.
            Bei allen Typ 2 steht, dass sie Tesla kompatibel sind,
            Darum meine Frage ob Sie vielleicht 7 kW meinen, dann hätte der Einwand einen Sinn. Man weiss ja nie ob es ein Tippfehler war, (also es ist ja KW auch auf jeden Fall einer).

          • PV-Berlin

            Der WG sinkt rapide habe ich mir sagen lassen. Deshalb macht es beim Tesla relativ wenig Sinn, den Schnarch zu laden. Einphasig gehen nun mal nicht 7 KW. Der Witz ist doch grade, das man mit e-Autos das Netz besser auslasten kann und bei den Stehzeiten eines PKW kann man da viel schieben. Dass durch die „Doppelte“ Speicherung ohnehin der WG in den Keller fällt, kommt noch dazu. Im Moment sind wir von nahe 100% EE noch Lichtjahre entfernt (Strom, Wärme und Mobilität)

          • Dieslstinker

            warum sollten einphasig 7KW aus einem 8 oder 10 KVA Inselwechselrichter nicht gehen, von 100% Autarkie aus EE reden wir hier nicht, aber es dürfte hinlänglich bekannt sein dass bei durchschnittlichen Fahrstrecken von 35-40km, ein EV 2017 ( Bolt bzw. Opel, ioniq, neue Zoe, neuer i3 M3 etc.) für gut 7 Tage Strom an Board hat.
            Ich habe das einmal mit den Monatserträgen und Verkehrszählungen verglichen. Bei wöchentlichem vollgeladen halten (tageweise nachladen) gibts 4-6 (2010) Engpässe pro Jahr bei dem man einen Wochenvorrat Strommix laden muß, aber dabei gehts in der Diskussion um 7kW einphasig nicht.

          • PV-Berlin

            Es steht dir selbstverständlich frei, dir eine Tesla zu kaufen und den Powerwall 2. Den es aber noch lange nicht zu kaufen gibt!

            Welche Bestellnummer hast du?

            ich gehe garde schwanger vor einem Grundstück zwei Ladesäulen hinzustellen, wir haben grade einen fetten frischen Anschluß bekommen, da gehen auch 2 mal 350 KW draußen und drinnen 4 * 22 KW + 1* 350 KW.

          • Dieslstinker

            ich hab doch schon an anderer stelle geschrieben, dass ich die pw immer noch zu teuer und unwirtschaftlich finde.
            ich würde wohl auch kaum eine komplettanlage kaufen.
            also da ist nix von bestellnummer.
            ist doch bei dem tread auch nicht das thema, ich habe lediglich gefragt ob sie wirklich 7 kW meinen, oder sich vertippt hatten, da 7 kW weder für einen Inselwechselrichter noch für eine Ladestation ein Problem sind.

            ich habe sogar die bezahlten Anschlußwerte zur Verfügung und über doch wieso sollte ich mir eine Schnellafesäule hinstellen?
            wenn selbst 22 kW für über nacht 3x reichen für, von 0 auf 100

          • PV-Berlin

            Es ging um den Tesla, nur für den gibt es bisher Bestellnunmern.

    • ThomasJ

      In der Politik …
      „Zukunft der Energiespeicher“ – Bundesamt für Energie BFE / Schweiz:
      https://energeiaplus.com/2016/12/06/zukunft-der-energiespeicher/

      … und in der Forschung und Entwicklung auch ein Thema: „Die Zukunft der Energiespeicher: Trends und offene Fragen“ Symposium (14.12.2016) an der ETH Zürich:
      http://www.esc.ethz.ch/events/zukunft-der-energiespeicher.html

      Für Interessierte, hier das Programm:
      https://www.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/mavt/energy-science-center-dam/zukunft_energiespeicher/ZukunftEnergiespeicher_Brochure_a5_v5.pdf?bcsi_scan_35f1473776b6aa45=0&bcsi_scan_filename=ZukunftEnergiespeicher_Brochure_a5_v5.pdf

      PS: Der Referent Thomas J. Schmidt bin ich nicht. Zufall 🙂