SolarCity-Übernahme könnte sich durch Klagen verzögern

Wie Tesla in einem neuen SEC Filing mitteilt, haben vier Aktionäre eine Klage gegen die geplante Übernahme von SolarCity eingereicht. Obwohl dies womöglich keine Folgen für die Übernahme haben wird, könnte sich zumindest der Termin für die Abstimmung verzögern. Die erste Anhörung sei für den 18. Oktober geplant, wodurch sich der Zeitplan wahrscheinlich verschiebt.

Den Vorsitzenden von Tesla und SolarCity wird unter anderem vorgeworfen, dass sie sich durch die Übernahme „unrechtmäßig bereichern“ würden. Schon zuvor wurde Elon Musk ein Interessenkonflikt vorgeworfen, da er große Anteile an Tesla (21,1 Prozent) und SolarCity (22,5 Prozent) besitzt und bei beiden Unternehmen im Verwaltungsrat sitzt. Er selbst gab jedoch bekannt, dass er sich seiner Stimme enthalten wird.

SolarCity hat kürzlich das Übernahmeangebot von Tesla in Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar akzeptiert. Jetzt müssen nur noch die Anteilseigner darüber abstimmen. Da vor allem die finanzielle Situation von SolarCity den Anteilseignern Kopfschmerzen bereitete, zeigte das Unternehmen durch eine kürzlich durchgeführte Eigenfinanzierung in Höhe von 305 Millionen US-Dollar, dass es sich selbst Kapital beschaffen kann.