Tesla: Fahrzeugzulassungen in Deutschland für Mai 2017

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die detaillierte Statistik über die Fahrzeugzulassungen in Deutschland für den Berichtsmonat Mai 2017 veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass hierzulande im vergangenen Monat insgesamt 322 Tesla-Fahrzeuge zugelassen wurden, darunter 206 Model S und 116 Model X. Das ist nach dem März (670 Zulassungen) der zweithöchste Wert dieses Jahr.

Tesla konnte hierzulande in diesem Jahr bisher 1.542 Zulassungen verbuchen. Davon waren 1.046 Model S und 496 Model X. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2016 waren es 1.908 Zulassungen in Deutschland, davon 1.474 Model S und 430 Model X.

Im Segment der Oberklasse, in dem das Model S zugeordnet wird, konnte die Elektrolimousine im vergangenen Monat unter anderem mehr Zulassungen als der BMW 6er (55), die Mercedes-Benz CLS-Klasse (190) und der Audi A7/S7/RS7 (137) verbuchen.

  • KingArtus

    Wenn es so Weiter geht, können sie den Absatz vielleicht verdoppeln…. Und das im Autodeutschland

    • Weil langsam der letzte Deutsche merkt, dass die deutschen Autohersteller doch nur heiße Luft produzieren und in Wahrheit Tesla das innovative Autounternehmen ist.

      Bis die Hersteller zwischen 2018 bis 2020 ihre ersten eAutos raus bringen, wird Tesla schon ca. 250.000 bis 500.000 Autos jährlich verkaufen, dann ist Tesla wie Apple und somit schwer überholbar…

      • KingArtus

        es freut mich für Tesla und macht mich zu gleich traurig.

        Schade das in Deutschland derzeit alles daran gesetzt wird mit der EMobilität solange zu warten bis die deutschen Autos auf den Markt sind.

        • Wenger Alfred

          Na ja ist bei der Arroganz der deutschen Hersteller ja auch nicht anders zu erwarten! Erstens will anscheinend keiner ein wirklich gutes Eletroauto bauen und zweitens bringt ein tolles Elektroauto nicht viel solange es keine Ladestationen dafür gibt womit es auch langstreckentauglich wäre! Das sieht man doch ganz deutlich am Chevrolet Bolt der weit hinter den Verkaufserwartungen zurück liegt!

          • Jakob

            Der Bolt ist heiß begehrt, aber kaum zu kaufen.
            Es wird aktives Antiselling betrieben seitens GM und fast ausschließlich als Leasing zu erhalten.
            So zumindest der Eindruck den ich bisher gewinnen konnte.

          • Nelkenduft / AHF

            Er ist nicht nur kaum zu kaufen, er wird auch kaum produziert. Insofern ein reines Showcar und keine Konkurrenz zu anderen elektrischen Fahrzeugen.

          • Longcheck

            Wohl dem, der die Akkus in Mengen herstellen kann… ;-)))))

          • Jakob

            Laut GM rechnet sich der Bolt nicht. Leider wurden keine Angaben gemacht, weshalb er sich denn nicht rechnet. Vermutung mit dem Akku liegt natürlich nah, aber wer weiß das schon außer GM selbst 🙂

          • Fritz!

            Angeblich 8.000,– $ pro Auto Verlust. An dem Inneren kann es nicht liegen, daß ist alles preiswertes Plastik. Es werden die Kosten sein, die GM an LG abdrücken muß für die Akkus, den Motor, die Steuerung, die Ladeelektronik, das Entertainmentsystem, …

          • Longcheck

            Stimmt, und dem Bolt fehlen für die Nachfrage die Akkus – ganz simpel eigentlich. Der ist vermutlich eh nur ein Feigenblatt für den Flottendurchschnitt und „guckt mal, wir können das auch“.

        • Nelkenduft / AHF

          Spätestens bei Massenverfügbarkeit des Model 3 wird sich zeigen, dass die Rechnung der deutschen Hersteller (mit zweifelhafter Unterstützung der Politik) nicht aufgehen wird.

          Ich lese zwar jetzt schon die Artikel, dass die SuC überfüllt sind, nachdem man den Ausbau durch die Ladesäulenverordnung erfolgreich gestoppt hat.
          Aber auch diese Nadelstiche werden das Unvermeidbare nicht aufhalten oder gar verhindern können.

          • Longcheck

            Das Gute: Tesla hat ein eigenes, sehr gutes Ladenetz und baut es weiter aus. Zu dem kann man einen Tesla praktisch an jeder Säule laden.

      • Richard Müller

        Deutsche Autohersteller sind geführt von „Managern“. Das sind Leute, die zuerst einmal auf Profit aus sind. Und schöne und bezahlbare Elektroautos so schnell wie möglich auf den Markt zu schmeißen würden nicht nur teure Investitionen bedeuten, sondern auch eine Kanibalisierung der Cashcows (Verbrenner). Also wartet man…und wartet…und…ZACK..verkaufen sich die Verbrenner nicht mehr und man guckt in die Röhre. Aber bis dahin will man ja nicht denken, denn das Geld was man JETZT verdient ist schließlich besser als das was man später verdient (Sarkasmus).

        Deshalb wird auch kein deutscher Autohersteller ein Ladenetz aufbauen.

        Achja…und die Manager?! Die sagen sich dann…gut…geh ich zum nächsten Arbeitgeber der mich bezahlt.

        Der große Unterschied zu Tesla und der URSPRÜNGLICHSTE Grund warum Tesla so handelt wie Tesla handelt ist, dass es INHABERGEFÜHRT ist.

        • Marian Finkbeiner

          Also an der Aussage ist einiges nciht Richtig.

          1) Ist Tesla nicht Inhaber geführt, Elon Musk ist CEO von Tesla und wird durch die Aktionärsversammlung (erst vorgestern wieder) gewählt.
          2) Manager als böse bonusgeile BWLer ist zwar ein tollles Klischee was alles einfacher macht, stimmt aber nicht. Zetsche als Daimler CEO hängt zB. mit vermutlich genauso viel Herzblut an Daimler wie Musk an Tesla.
          3) Tesla ist genauso abhäng von den Investoren wie Daimler, BMW & co.. Allerdings hat Tesla sich ein tolles Investoren Cliente aufgebaut welche a) sehr Risiko bereit sind und b) das investierte Kapital für lange Zeit eingeplant haben, also mit Gewinnen in 2030 und nicht in 2020 Rechnen. wäre das nicht der Fall wäre Tesla 2009 pleite gegangen und auch schon so öfters. Auch wenn Investoren auch scheinbar immer die Bösen sind: Ohne Kapital läuft kein Unternehmen.

          • Richard Müller

            Ok Ok…vielleicht war hier und da einwenig viel „Enthusiasmus“ in meinem Beitrag. Zetsche wirkt auf mich tatsächlich wie einer der wenigen, die nicht wir ein reiner BWLer denken.

            Zu 2) Bei Tesla sehe ich Musk schon eher als eine Art Inhaber. Zumindest ist er der größte Teilhaber und verhält sich (in Puncto Unternehmensführung) zumindest sehr stark wie einer.

            Zu 3) Mag zwar so richtig sein, aber es ist ebenso die Pflicht der Bosse den Aktionären begreiflich zu machen, dass sich was ändern muss, da sonst deren angelegtes Kapital den Bach runter geht.

          • Marian Finkbeiner

            So kann ich zustimmen 😉
            Auch was das Management von BMW angeht!

          • Longcheck

            Hallo Herr Müller, füge hinzu:
            …“Pflicht der Bosse den Aktionären“ >rechtzeitig< begreiflich zu machen"…
            (s. VW…)
            Die betrügen die Aktionäre und die Käufer. Sogar die Händler lässt man mit den Problemen teilweise "im Regen" stehen.

          • Nelkenduft / AHF

            Ich wünschte, dass Leute wie Zetsche auch mit Herzblut am Leben der vielen unschuldigen Menschen hängen würden, die durch die Abgase ihrer oft unter fragwürdigen Umständen manipulierten Fahrzeuge sinnlos vernichtet wurden.

          • theBIGeasy

            Ob Musk auch mit Herzblut am Leben der Menschen hängt, die durch die Abgase seines Privatjets sinnlos vernichtet wurden?
            Ach was, Musk ist doch der Gute, seine Abgase bringen niemanden um.

          • Fritz!

            Was haben Sie nur immer mit Ihrem Privatjet? Neidisch, weil Sie keinen haben?

            Wenn ich mal einen 2 strahligen Jet annehme (2 Personen fürs Cockpit, max. 19 Passagiere, Challenger 604), dann fliegt die 787 km/h und verbraucht dabei 1.201 l/Std, also 152 l/100 km (ich habe jetzt mal der Einfachheit halber Kerosin von den Schadstoffen mit Diesel gleichgesetzt). Das entspricht tatsächlich ganzen 25 Pasat Diesel mit 6l/100 km. Er schadet mit seinem Privatjet die Umwelt also wie 25 Pasat Diesel. Dafür, was er sonst so leistet und die Welt besser macht (zumindest versucht er es), finde ich das OK. VW hat MILLIONEN um bis zu Fakto 20 giftiger als erlaubte Diesel Motoren auf den Markt gebracht und zwar nur, um ein paar Euro Entwicklungskosten zu sparen. Und sie haben es nur mit einem höheren Gehalt für Winterkorn und seine Koikarpfenteichheizung ausgeglichen. Mit die Abgase der 25 Pasat Diesel, die Elon Musk zusätzlich in die Umwelt bläst, kann er mehr als locker damit kompensieren, was er an anderer Stelle wieder einspart (z.B. komplette energietechnische Autonomie der Gigafactory im Endausbau, alle Stromquellen bei Tesla sind erneuerbar, die Autos sind ALLE lokal schadstofffrei, …)

          • Wolfgang Weissenbek

            Mehr als ein fünftel (22%) von Tesla gehört Elon Musk!

          • Marian Finkbeiner

            Stimmt.
            Trotzdem ist er nicht der Inhaber und kann entlassen werden. Eben das ist ihm auch bei Paypal unter Ebay passiert.
            Geschäftsführer mit dem „Spirit“ von Inhabern werden auf Neudeutsch übrigens Entrepreneurs genannt, in die Kategorie würde Musk fallen.

          • cleeee

            Sehr gewagtes Statement Tesla erst 2030 Gewinne zu attestieren. Ich vermute mal, dass das eine Übertreibung ist.

          • Marian Finkbeiner

            So habe ich das nicht gemeint, aber ich habe mich auch nicht deutlich ausgedrückt.
            Damit wollte ich nur sagen dass der Anlagehorizont von den Investoren bei Tesla locker über 10 Jahre hinausgeht.
            Gewinn macht Tesla denke (&hoffe!) ich früher.

            Wobei wenn man an Giga Factory 2+3+4+ Model Y Produktion + Tesla Semi Produktion die Investitionen weiterhin enorm hoch bleiben werden..mal schauen was die nächsten Quartale sagen:)

          • Rüdiger Hutzler

            Ich glaube nicht, dass Tesla in absehbarer Zeit überhaupt Gewinne macht. Alles was an Kapital zur Verfügung steht, wird re-investiert. Dadurch wächst das Unternehmen stetig und wird zur ernsten Gefahr für die etabilierten Hersteller. Die Aktionäre haben von einem stetig steigenden Aktienkurs mehr, als von eine Dividenden-Ausschüttung. Auf lange Sicht ist das Vorgehen von Tesla damit gewinnbringender.

          • Marian Finkbeiner

            Wenns um Gewinnausschüttung geht stimme ich da zu. Sieht man an Google, klappt super.

          • Fritz!

            Gewinne sind für 2020 angekündigt und werden mit ziemlich großer Sicherheit dann auch kommen. Dann läuft das Model 3 auf Hochtouren und vom Model Y werden gerade die ersten Autos ausgeliefert.

          • Ronald Pietsch

            Musk hat schon sehr viel Anteil (Geld und Herzblut) in Tesla gesteckt.
            Und er verlangt von seinen Mitarbeitern mehr als deutsche Gewerkschaften und Betriebsräte zulassen.
            Darin sehe ich auch ein großes Problem.
            Eine 36 Stundenwoche wird bei den Entwicklern von Tesla und Space X nach 2 Tage um sein und Sie müssten nach hause gehen.
            So entsteht aber kein Fortschritt.

      • Skynet

        Das ist doch wieder mal heillos übertrieben. Wieso, kann man sich nicht einfach für Tesla freuen und die Kirche ansonsten im Dorf lassen?

        In Deutschland wurden im Mai über 320.000 PKW neu zugelassen, über 40.000 mehr als im Mai 2016. Ganze 1520 E-Autos waren dabei, davon 322 Tesla. Grob war also gerade jedes 1000-ste Auto ein Tesla bzw. jedes 5-te E-Auto ein Tesla. E-Autos sind noch nicht einmal annähernd in der Lage nur den Anstieg an Neuzulassungen auszugleichen.

        Als Randbemerkung nur mal ein Beispiel, dass BMW gerade seine Produktionskapazitäten in China ausgebaut hat, jetzt rund 500.000 Fahrzeuge pro Jahr allein dort produziert und dort auch verkauft.

        • Nelkenduft / AHF

          Bald 10 % Marktanteil im Oberklassesegment in Deutschland, das ist mehr als respektabel und würde mir als Chef der deutschen „Premium“-Hersteller schon etwas Schweiß auf die Stirn treiben.
          Der Vergleich mit Massenherstellern, die von minimaler Marge leben müssen, der ist nunmal auch heillos übertrieben.
          Ab nächstem Jahr wird es noch spannender, wenn der Frontalangriff auf die Mittelklasse beginnt. Bleibt zu hoffen, dass spätestens dann niemand mehr so verharmlosend argumentiert und unsere Abgas-Betrüger wesentlich mehr auf die Reihe bekommen als aktuell.

          • Skynet

            Ist auch alles relativ. Laut Statistik wurden 2246 Oberklasse-PKW (ohne Sportwagen) verkauft mit einem Anstieg von 13,7%. Spricht das MS deckt auch diesen Anstieg nicht ab und die anderen Hersteller verkaufen eben (im Durchschnitt) kein Auto weniger sondern mehr. Nimmt man die Sportwagen dazu sieht es noch deutlich schlechter aus.

            Noch fataler wird es bei der SUV-Pest. 46755 und ein Plus von ganzen 31%.

          • Nelkenduft / AHF

            Das stimmt ohne jeden Zweifel! Aber wenn man bedenkt, dass die „Premium“-Hersteller über unzählige Leichen gehen um ihre Quartalsgewinne möglichst hoch zu halten und pro Fahrzeug noch ein paar wenige Euros mehr rauszuquetschen, dann müssen die knapp 10 % für Tesla trotz höherer Gesamtverkaufszahlen schon sehr weh tun.

        • cleeee

          Man muss aber auch bedenken, dass der Absatz an E-Autos im Vergleich zum Vorjahresmonat drastisch gestiegen ist mit über 120% (hab jetzt nicht die genaue Zahl). Sprich diese Gruppe ist überdurchschnittlich im Vergleich zum Gesamtmarkt gewachsen. Ebenso wie Plug in Hybride und Hybride. Leider sind es immer noch zu geringe Mengen aber der Wandel kommt langsam. Tesla kann trotzdem stolz auf den Absatz seiner Fahrzeuge blicken. Schließlich steigert man sich kontinuierlich und das bei Fahrzeugen in sehr hoher Preiskategorie.

  • Torsten

    Ist es möglich die Zulassungszahlen, die du monatlich im Artikel nennst, jeden Monat in einem aktualisierten Diagramm als Bild mit in den Artikel einzubinden?

    • Teslamag.de (TK)

      Mache ich ausschließlich pro Quartal.

      • Torsten

        Ah, super. Da ist mir eindeutig die März Meldung durch die Lappen gegangen…

  • Martin

    Mit bis jetzt im 2017 insgesamt 754 verkauften Tesla (im Mai 113 Stück) dürfen wir in der Schweiz auf eine Zunahme blicken – fantastisch 🙂

  • simons700

    Die Zahlen sind echt respektabel!
    206 Model S hört sich natürlich nicht viel an, aber das macht schon c.a. 8% Marktanteil in der Oberklasse aus!

  • Luganorenz

    Ich würde gerne den monatlich wiederkehrenden Thread eröffnen, ob das Model S wirklich ein Oberklassefahrzeug ist.
    Ich möchte wissen, ob ein Model-S Käufer sich wirklich vor die Wahl gestellt hat, statt eines Model S eine S-Klasse einen 7er oder einen A8 zu kaufen.
    Meiner Meinung nein: der Tesla-Käufer will sich bequem elektrisch fortbewegen. Es ist ein konkurrenzloses Produkt.
    Dennoch dürften die Käufer aus der oberen Mittelklasse stammen (gutausgestattete A6, 5er oder E-Klassen). Und in diesem Umfeld wäre der Marktanteil leider sehr klein.
    Trotzdem: Chapeau!

    • Stefan

      Da stimme ich zu. Ich habe einen Tesla und Oberklassefahrzeuge interessieren mich überhaupt nicht. Ich kenne einige Leute die ein Oberklassefahrzeug nutzen und die würden nie einen Tesla kaufen. Sie interessieren sich ganz einfach nicht für eMobility. Für sie geht es ausschließlich um Komfort und Prestige. Beides wird von Tesla nicht wirklich adressiert (Gottseidank).

      Tesla spricht eine andere Zielgruppe an, die höchstwahrscheinlich aus allen Fahrzeugklassen kommt und die Mehrheit wird wohl am ehesten in der Mittelklasse zu finden sein.

      Ich finde es sehr erstaunlich wie viele Menschen sich einen Tesla „leisten“ obwohl er so teuer ist.

      • Longcheck

        Vor einer Woche hatte ich jemanden gesprochen, der da etwas mehr Infos vom samstäglichen E-Stammtisch in Hilden hatte. Es gibt wohl viele Finanzierungen, die bis zu ca. 10 Jahren laufen…

        • Luganorenz

          Es gibt ja noch keine Daten, aber bei einem Elektroauto, das aus Aluminium gefertigt ist, dürften 10 Jahre kein Problem sein. Wenn man die km-Leistung von Tesla Björn sieht, könnte ein Model S
          bis ans eigene Führerschein-Lebensende reichen.

        • Olli Dornisch

          So ist es. Bonität vorausgesetzt, wendet Euch an Herrn Ansgar Börste von der GLS Bank (die nachhaltigste, seriöse Bank die ich kenne – und ich kenne leider viele..)

          • Longcheck

            … wieso „leider“ ?… Ironie?… hm

  • Don Barbone

    Gefühlt gibt es sogar noch mehr Tesla auf den Straßen.
    Vllt. liegt es daran, dass ich mich so extrem mit dem Thema auseinandersetze und einen Tesla aus 1km erkenne, aber ich sehe in letzter Zeit ständig welche.
    Letztes Jahr ca. 1Mal/Monat…und vergangene Woche 5 S und 3X in 7 Tagen!

    • McGybrush

      Bei mir ähnlich. 2016 nur 1x ein S in freier Wildbahn gesehen. Anfang 2017 wieder ein S und jetzt waren es letzter Zeit so alle 2 Wochen ein S. Ähnlich auch bei der Zoe. Ich sehe immer mehr von der. Und ich bin im „verlassenen“ quasi unbesiedelten nördlichen Land Brandenburg unterwegs.

      • Pamela

        2011/12, da hab ich den ersten Tesla gesehen, den Roadster in voller Fahrt.
        Ich bin dagestanden und hab den Mund nicht mehr zubekommen (und wir waren mit dem Lotus unterwegs, ähnlich aber eben laut)
        „Was war, Bitteschön, das denn ?“ – „Das war ein Tesla, ein Elektroauto.“
        Da hat sich irgendwas in mir eingebrannt.
        Man sieht immer noch zuwenig, aber es wird. Es wird !

  • theBIGeasy

    Um Marcel Reich-Ranicki zu zitieren: Was will uns der Autor damit sagen? Man weiß es nicht.

    • Pamela

      Echt ? Da hab ich wohl auf den kreativen Spielraum im Denken von „Man“ gehofft.

      Wir Menschen sind nicht immer in der Lage, obwohl es uns bewusst ist, immer sofort ausschließlich das Richtige zu tun, und wenn, dann manchmal mit Mitteln, die nur durch den Zweck geheiligt werden.
      Das liegt zum einen an den Bedingungen, Möglichkeiten zum anderen auch an unseren eigenen Unzulänglichkeiten. Trotzdem ist es wichtig, dass wir im Großen richtig handeln und versuchen, ein guter Mensch zu sein.

      • W. Müller

        Sehr gut geschrieben, liebe Pamela.
        Es bleibt nur die Frage: Wie bringt man solche gute und grosse Erkenntnis einem sehr kleinen Geist nahe, der eigentlich nur mit Dreck werfen und beissen will?
        LG
        Wil

      • ThomasJ

        Auf den Punkt!

        @disqus72:disqus und hier zusätzlich 8 Motivationszitate, die auch in den Taten zu finden sind. Wenn sie nicht verstanden werden, ich erläutere sie gerne 🙂
        http://www.myfrugalbusiness.com/2015/12/elon-musk-business-quotes-mike-schiemer.html

        • Pamela

          Guten Morgen, lieber Thomas.
          Klasse! Ich favorisiere 4 und 5.
          Hast Du die jeweilig passenden Taten schon parat ? Fänd ich interessant.
          LG

          • ThomasJ

            Guten Morgen Pamela.
            Für mich schwierig zu favorisieren, ich finde alle gut. Nr. 1 hat es aber schon in sich, ohne die anderen weniger gut zu finden. Gut vor allem auch weil er ein Macher ist und auch nach den Zitaten lebt.
            Ich denke, bei einigen Zitaten könnte man sein Tun mehrfach gegenüberstellen.
            Hier ganz spontan, ein Austausch am runden Tisch bei einem Bier wäre aber geeigneter 😉

            1) Da kannst du gleich all seine Projekte (SpaceX, Tesla; Booring) nehmen.

            2) Fehler hat er wohl schon einige gemacht. Spontan fällt mir jetzt nur der „kleine“ ein, auf die Falconwings Türen zu setzen, er aber doch noch halbwegs ein vernünftiges Ergebnis erzielt hat.

            3) Er selbst kommt aus einer „normalen“ (was ist das schon?) Familie, hat aber die inneren Treiber um Aussergewöhnliches zu leisten. Das hat auch mit Resilienz zu tun.

            4) Siehe die Softwarewicklung bei Tesla. Immer wieder ein zeitnahes Upgrade mit Überraschungen. Oder der AP2, der AP1 genügt nicht, um darauf auszuruhen. Oder SpaceX, … so lange darüber nachdenken, bis die Rakete wieder landen kann, auch wenn andere sagen, das geht nicht.

            oder hier noch mit 7). EM beweist, dass mit deinem Post hier ganz oben betr. dem heutigen Tweet von ihm. Er verändert (Initiant) die Verbrennmobilität in eine E-Mobilität und versetzt den Rest der Autoindustrie auf die Sprünge, obwohl immer noch einige im Wachkomma zu sein scheinen.
            Oder so ……. .

          • Pamela

            Lieben Dank !
            Ich habe jetzt Dein Gehirn gefordert und hätte mein benutzen sollen (!), aber ich hatte richtig vermutet, dass Du da schon mehr im Kopf hattest.
            Es begeistert einen immer wieder und tut so gut. Wenn man im Gegensatz die „schlimme Denke“ von Wirtschaft, Banken, Politik – und noch schlimmer, alle gemeinsam – erlebt mit ihren Resultaten …
            Bin gespannt ob Macron und seine Leute sich erfolgreich davon absetzen können (wird schwer).

  • W. Müller

    Da gebe ich Dir Recht liebe Pamela, was die „Radfahrer werden sterben angeht“. Da gibt es fast die gleiche Kampagne auf der Welt Online.
    Mit ebenso sinnfreiem Bashing von Tesla.
    Was Intelligenz und „kleiner Geist“ angeht, so finde ich, dass eine hohe Intelligenz nicht unbedingt einen kleinen Geist ausschliessen genauso wie ein weniger intelligenter Mensch einen grossen Geist haben kann.
    Ich meine mit grossen und klein hier eher das „narrow minded“ oder „open minded“.
    Kleingeister sind eben nicht in allen Fällen dumme Menschen.

    • Pamela

      Wobei der Welt-Artikel noch eine gewisse Sachlichkeit hatte (auch wenn den Erkenntnissen der Wissenschaftlerin die falschen Schlüsse folgen) aber der auf Mobilegeeks ist schlichtweg das Grauen.

      Zum Thema „kleiner Geist“ gebe ich Dir vollkommen recht.

      • W. Müller

        Ja der Artikel in der Welt war schon auch sachlich. Nur die Kommentare dort sind absolut unterirdisch.