Tesla erhöht Kreditlinie bei der Deutschen Bank um weitere 800 Millionen US-Dollar

Tesla hat am vergangenen Freitag nach Börsenschluss in einem SEC-Filing bekannt gegeben (via Electrek), dass man die Kreditlinie bei der Deutschen Bank um weitere 625 Millionen US-Dollar angehoben hat, wobei noch zusätzlich eine Option auf weitere 175 Millionen US-Dollar zu den bereits vereinbarten Kondition festgehalten wurde.

Die neu eingeräumte Kreditlinie beläuft sich nun auf 1,825 Milliarden US-Dollar respektive 2,0 Milliarden US-Dollar, wenn man die Option berücksichtigt. Erst Ende letzten Jahres hatte Tesla die Kreditlinie bei der Deutschen Bank um weitere 500 Millionen US-Dollar auf zu der Zeit 1,2 Milliarden US-Dollar erhöht. Wozu die Kreditlinie erhöht wurde, gab Tesla nicht bekannt.

Wahrscheinlich ist es, dass Tesla den Kredit für den Produktionsstart des Model 3 nutzen wird. Trotz liquider Mittel in Höhe von vier Milliarden US-Dollar (Stand Q1 2017), erklärte man im letzten Quartalsbericht, dass die Year-to-Date Investitionen bis zum Produktionsbeginn des Model 3 auf knapp über zwei Milliarden US-Dollar ansteigen werden. Im 1. Quartal gab es Investitionen in Höhe von 553 Millionen US-Dollar, was bedeutet, dass die restlichen 1,5 Milliarden US-Dollar im 2. Quartal investiert werden. Die Produktion des Model 3 soll bereits im Juli beginnen.

  • Richard Müller

    Money, Money, Money – It’s all about the Money! 😉

  • PV-Berlin

    Tesla fährt keinen positiven cashflow ein. (Punkt) Und wie es ausschaut, soll sich das auch mit dem Modell 3 bis zum Ende diesen Jahres nicht ändern. Alleine das Material, was man rumliegen haben wird, ist schon ein hübscher Posten.

    • ThomasJ

      Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
      Ironie off (Punkt)

    • Sonntagskuchen

      Ich glaube auch, dass das Model 3 ein Flop werden wird und Tesla Ende 2018 in die Insolvenz geht….

      • Skynet

        Ironie On
        Damit dies nicht passiert (was auch nie z. B. bei VW passiert wäre) gibt’s Chinesen mit Geld. Und EM hat ja für den Notfall mit den Verträgen bereits vorgesorgt.
        Ironie Off

      • PV-Berlin

        beruht der Glaube auch auf belastbaren Fakten? Tesla generiert zwar keinen positiven Cashflow, aber das Minus ist in Relation zur Größe des Unternehmens und zum rasanten Aufbau des Personals und der Store eher bescheiden.

        Ich halte eine Insolvenz bis zum 31.12.2018 zu 95% für ausgeschlossen. Also in etwa der Quote, die eine VW AG eingestuft wird.

  • Matthias Knuth

    Gab es bist jetzt auch nur eine Meldung, dass Tesla seine Verbindlichkeiten nicht pünktlich zurück gezahlt hat? Nein. Die liquiden Mittel übersteigen die Höhe der aufgenommenen Kredite. Also keine Gefahr. Jedes mittelständische Unternehmen macht es so, wenn ein größerer Auftrag eingeht, um erst mal Material etc. zu kaufen. Erst wenn die Banken anfangen Kreditanfragen abzulehnen sollte man hellhörig werden.

  • Longcheck

    Gefahr sehe ich bei der Deutschen Bank, nicht bei Tesla – erst einmal. Denn diese Bank könnte wegen Trump-Russland in Gefahr sein. Ich finde, Tesla hat die falsche Bank, nur mal so…
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bank-die-deutsche-bank-verwickelt-sich-in-die-russland-ermittlungen-1.3560940

    • Matthias Knuth

      Wenn Tesla bei der Deutschen Bank einen Kredit aufgenommen hat und die Bank Konkurs anmeldet, hat Tesla dann das Geld von „oben“, weil keiner mehr da ist an den Tesla das Geld zurückzahlen kann?

      • Jossele

        Schön warat’s! Die Forderungen der Bank werden dann von deren Gläubiger weiter“gepflegt“. Konkurs is ja nur, weil für’s laufende Geschäft kein Geld mehr da ist, nicht weil die ausstehenden Kredite keiner mehr zurück haben will! 😉

      • Longcheck

        Die „Betonung“ sollte bei der „falschen Bank“ liegen…