Tesla Motors: Antriebseinheiten nunmehr für 1 Million statt 200.000 Meilen konzipiert

Während des gestrigen Conference Call, wo die Ergebnisse für das 3. Quartal besprochen wurden, kam auch eine Frage bezüglich wiederkehrender Probleme mit der Antriebseinheit des Model S auf. Tesla-CEO Elon Musk erklärte den Investoren, dass die aktuell produzierten und eingesetzten Antriebseinheiten „exzellent“ seien und die meisten Fehler mittlerweile ausgebessert sind.

„Wir sind sehr glücklich mit der Qualität der Antriebseinheiten. Wir haben das Ziel der Beständigkeit von etwa 200.000 Meilen auf eine Million Meilen geändert – wir wollen einfach Antriebseinheiten, die sich niemals abnutzen. Das ist unser Ziel. Ich glaube, dass die Antriebseinheiten die aktuell und bereits seit einigen Monaten raus gehen „exzellent“ sind“, erklärte Musk den Investoren.

Frühere Antriebseinheiten hatten einige Probleme vorzuweisen und mussten deshalb zurückgerufen oder aktualisiert werden. Zuletzt verursachte bei Toyota und Mercedes-Benz die eingesetzte Software einige Fehler, die mit einem Rückruf korrigiert werden mussten. Diese und einige weitere Probleme veranlassten Consumer Reports dazu, die Empfehlung für das Model S zu entziehen.

Bereits Ende Oktober erklärte Elon Musk, dass die von Consumer Reports genannten Probleme in aktuellen Fahrzeugen korrigiert sind. Auch Besitzer früherer Produktionen müssen sich keine Sorgen um ihre Antriebseinheit machen. Bereits im August letzten Jahres hatte Tesla Motors auf erste Kritik reagiert und die Garantie der Antriebseinheit auf 8 Jahre und unbegrenzte Kilometer erweitert.

  • Wolfgang R.

    Zitat: „Tesla-CEO Elon Musk erklärte den Investoren, dass … die meisten Fehler mittlerweile ausgebessert sind.“

    Das heisst eigentlich, dass es immer noch Fehler gibt. Einer davon reicht schon, um Ärger zu machen. Kommt aber drauf an, wie gravierend der ist.

    • Bob

      Nichts ist fehlerfrei.
      Aber ja, wie gravierend sie sind und ob der Betrieb beeinträchtigt wird ist entscheidende … und mal anders betrachtet: Es gibt auch viele Fehler die man hinnimmt weil sie im System stecken. Z.B. dass Verbrenner eben Abgase produzieren 😉

      Aber zurück zum Thema: 1 Mio Meilen ist ja der Hammer! Dann sollte es mehrere Modellgenerationen überleben können und man baut eine Antriebseinheit in Modelle die in 10 Jahren dann aktuell sind.