Tesla verfügt weltweit über 6.000 Supercharger, Ziel bis Ende des Jahres sind über 10.000

Tesla hatte Ende April in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt gegeben, dass man die Anzahl der Supercharger-Stationen bis zum Ende des Jahres verdoppeln will. Zu dem Zeitpunkt hatte man weltweit circa 5.400 Supercharger an circa 830 Standorten, was bedeutet, dass man über 10.000 Supercharger bis Ende des Jahres installieren muss, um das Ziel zu erreichen.

Wie nun neueste Daten der Internetseite Supercharge.info zeigen, hat Tesla mittlerweile über 6.000 Supercharger an über 900 Standorten weltweit. Um das anvisierte Ziel zu erreichen, muss Tesla im nächsten halben Jahr über 4.000 neue Ladestationen errichten. Selbst wenn man nur noch große Standorte mit 40 Superchargern errichtet, wären das 100 solcher Standorte in sechs Monaten.

Ob Tesla zu hoch gegriffen hat oder das Ziel bis Ende des Jahres doch noch erreicht, wird sich zeigen. Klar ist jedoch, dass man den Ausbau der Ladestationen deutlich beschleunigt. Vom 21. Januar (frühere Daten nicht vorhanden) bis zum 1. April 2017 wurden 212 Supercharger installiert. Vom 1. April bis zum 1. Juli sind weitere 595 Stationen hinzugekommen.

Aktuell hat Tesla 44 Standorte im Aufbau und 25 Genehmigungen für neue Standorte eingeholt – zumindest laut den Daten von Supercharge.info. In den USA werden aktuell 25 Stationen aufgebaut und es wurden 13 Genehmigungen für neue Standorte eingeholt. In Europa befinden sich 16 Standorte im Aufbau und acht Genehmigungen wurden erteilt. In Asien-Pazifik sind aktuell vier Genehmigungen eingeholt worden, wobei zurzeit kein Aufbau stattfindet. Offiziell könnten es natürlich noch mehr sein.

  • Valopf Siebenacht

    Tesla for the win

  • Heinz Wagner

    Die Standorte der Supercharger wurden und werden strategisch gewählt, deshalb wird es mit weiteren Stationen noch angenehmer auch sehr lange Strecken mit dem Tesla zurückzulegen. Reichweitenangst hatte ich mit dem Tesla noch nicht, bei den Verbrennern schon, weil man nie wusste, wie lange der Sprit noch reicht, wenn die Reserve-Anzeige anging. Bei Tesla kann man sich zu 100 % auf die Reichweite verlassen, weil sie – unter Berücksichtigung der Fahrweise etc. – permanent aktualisiert wird.

    • Nelkenduft / AHF

      Beim Verbrenner kam auf Langstrecke zwischen Italien, Österreich und Deutschland noch hinzu, dass man möglichst günstig tanken wollte und dann immer auf der Rasierklinge tanzen musste, wenn man erst durch die Tankleuchte auf das Nachtanken aufmerksam wurde. Das wird mit dem M3 echt ein Traum immer vollgeladen starten zu können und nur bei wenigen Langstrecken kurz am Supercharger abhängen zu müssen. Insgesamt spart man sich da bei meinem Fahrprofil viel Zeit und Nerven, soviel steht fest.

  • Don Barbone

    Gibt es DETAILLIERTE Angaben zu den neuen Standorten in Deutschland?
    Habe jetzt gelesen, dass es ende diesen Jahres an allen Tank&Rast-Tankstellen eine Ladesäule geben wird..anfangs sogar kostenlos. Finde ich neben Autohöfen die beste Lösung für Fernreisen da man dort sowieso immer eine längere Pause macht.

    Meine größte Sorge ist jedoch weiterhin wenn icj bsp zur Family auf Land fahre für ein paar Tage weil man dort nur an der Straße ohne Steckdose in der Nähe parken kann.150 km bis zum nächsten Supercharger ist mit dem M3 ziemlich viel.

    • Don Barbone

      Ich bin übrigens dafür, dass jede Stadt pro 5.000 Einwohner 1-2 Ladeparkplätze ausweisen muss.
      Das wären für jede Kommmune in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken gut zu stemmen umd es gäbe auf einen Schlag tausende neue Ladestationen in Deutschland..und das flächendeckend!

      • PV-Berlin

        hast du dich vertan?
        100 bis 200 Ladeplätze ausweisen muss. Es müssen ja nicht gleich 150 KW sein, es reicht vollkommen 22 KW fähige Ladesäulen aufzustellen.

  • Longcheck

    Wenn es um das Ladekartenchaos geht, gibt es ja vielleicht bald diesen cleveren „Lichtblick…

    http://www.goingelectric.de/2017/07/12/news/ein-elektroauto-in-deutschland-zu-laden-ist-kompliziert/