Tesla veröffentlicht Quartalsbericht für das Q3 2017

Tesla hat am gestrigen Abend den 3. Quartalsbericht des Jahres 2017 veröffentlicht. Anbei die wichtigsten Aussagen in Stichpunkten.

  • Im 3. Quartal wurde das 250.000. Tesla-Fahrzeug ausgeliefert
  • Rekord-Bestellung für Model S und Model X während des Quartals eingegangen (wirkt sich im 4. Quartal aus)
  • Nachfrage nach Powerwalls und Powerpacks wächst, sodass man die Produktion erhöhen wird
  • Mit dem Hochfahren der Produktion in der Gigafactory 2 in Buffalo werden auch die Solar-Dachziegel stärker vertrieben
  • Folgende Model 3-Fertigungslinien können bereits eine Produktion von über 1.000 Model 3 pro Woche gewährleisten: Antriebseinheit, Sitz-Montage, Lackiererei, Stanzerei
  • Folgende Model 3-Fertigungslinien können bereits eine Produktion von etwa 500 Model 3 pro Woche gewährleisten: Akku-Montage, Karosseriefertigung, Endmontage
  • Bisher waren die Akkupakete, die aus der Gigafactory 1 kommen, die größte Einschränkung beim Hochfahren der Produktion des Model 3
  • Hierbei werden vier Module in eine Aluminium-Hülle gepackt, welche das Akkupaket des Model 3 bilden
  • Der Automatisierungsprozess der Batteriefertigung wird in vier Zonen eingeteilt. Zwei von diesen Zonen, die von Systemen anderer Zulieferer durchgeführt werden, musste Tesla selbst komplett überarbeiten.
  • Die besten Tesla-Mitarbeiter haben den Automatisierungsprozess und die Robotik überarbeitet, sodass die Produktion in den nächsten Wochen ansteigen und sogar schneller sein sollte, als ursprünglich konzipiert
  • Zum Ende des 1. Quartals 2018 erwartet Tesla 5.000 Model 3 pro Woche produzieren zu können
  • Weltweite Reservierungen für das Model 3 steigen weiterhin an
  • Tesla lieferte 25.915 Model S und Model X und 222 Model 3 im 3. Quartal aus (26.137 total)
  • Model S und Model X Auslieferungen stiegen im Vergleich zu Q2 um 18% an; im Vorjahresvergleich um 4,5%
  • Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen hat sich im Vergleich zu Q2 verdoppelt
  • Bestellungen für Model S und Model X auf Rekordhoch auch in den jeweils einzelnen Märkten Nordamerika, Europa und Asien
  • Autopilot-Software wird weiterhin verbessert, zuletzt mit signifikanter Verbesserung der Autosteer-Funktion (Lenkautomatik)
  • 18 neue Stores und Service-Center wurden im 3. Quartal eröffnet (318 insgesamt weltweit)
  • Die Anzahl an neuen Standorten ist um 6% gestiegen, währen die Service-Kapazität um 10% pro Standort erhöht wurde
  • Mobile Service-Fahrzeugflotte ist auf 160 Fahrzeuge angestiegen; soll bis zum Ende des Jahres sogar verdoppelt werden
  • 126 neue Supercharger-Standorte wurden in Q3 eröffnet; somit aktuell mehr als 1.000 Standorte und über 7.000 Supercharger-Stationen weltweit
  • Zum Ende des 3. Quartals gab es 7.200 Destination Charger weltweit
  • Kürzlich wurde der erste Supercharger-Standort mit 50 Stationen in Shanghai eröffnet; zukünftig soll es öfter solch große Standorte in hoch-frequentierten Zonen geben
  • Neue Supercharger für Garagen und City Center wurden eingeführt (kompakter und einfacher zu installieren mit Laderate von bis zu 72 kW)
  • Das 100 MW/129 MWh Projekt in Australien wird aktuell aufgebaut; man ist gut im Zeitplan, das 100-Tage-Limit zu schaffen
  • Im Q3 wurden 110 MWh an Energiespeicher-Systeme ausgeliefert – hauptsächlich Powerwalls (12% mehr als im Q2 und 138% mehr im Vorjahresvergleich)
  • Etwa 80% der Powerpacks für das Projekt in Australien wurden bereits ausgeliefert (Umsatz wird erst ausgewiesen, wenn Projekt abgeschlossen ist)
  • 109 MW an Systemen zur Energieerzeugung (Solaranlagen) wurden im Q3 ausgeliefert
  • 46% der Systeme zur Energieerzeugung für Wohnanlagen wurden verkauft statt diese zu leasen (Q3 2016 waren es noch lediglich 13%)
  • Solardach-Installationen sollten in Q4 langsam ansteigen, da man die Produktion von Fremont nach Buffalo (Gigafactory 2) verlegt

Wirtschaftliche Kennzahlen, ausschließlich nach amerikanischem Rechnungslegungsstandard US-GAAP:

  • Umsatz aus den Automobilverkaufen: 2,363 Mrd. USD
  • Bruttomarge bei Automobilverkäufen: 18,3% (18,7% abzüglich SBC und ZEV-Credits)
  • Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um 10% an
  • ZEV-Credits brachten in Q3 weniger als 1 Million ein (Q2: 100 Millionen, Q3 2016: 139 Millionen)
  • 21% der Auslieferungen im Q3 waren Leasingfahrzeuge (19% in Q2)
  • Bruttomarge sank aufgrund der hohen Herstellungskosten des Model 3 im aktuellen Produktionsstadium
  • Model S/X Bruttomarge sank aufgrund einer einmaligen Preisanpassung für auslaufende Verkleidung und ungünstigem Verkleidungskombination
  • Model S/X Bruttomarge sollte in den nächsten Quartalen entsprechend wieder ansteigen, dafür sind auch zahlreiche Maßnahmen eingeleitet worden
  • Umsatz aus der Energy-Sparte: 317,505 Millionen USD
  • Bruttomarge der Energy-Sparte: 25,3% (Q2: 28,9%)
  • Umsatz stieg im Vergleich zum Q2 um 11% an
  • Bruttomarge sollte in den nächsten Quartalen weiter sinken, da Energiespeicher immer größeren Anteil haben als Systeme zur Energieerzeugung
  • Wenn die Gigafactory 1 die Produktion von Energiespeichern hochfährt, sollte sich auch die Bruttomarge dieser Systeme verbessern
  • Gesamtumsatz: 2,985 Mrd. USD
  • Umsatz aus Service und andere Tätigkeiten lag bei 304,28 Millionen USD
  • Die Kosten für die operativen Tätigkeiten lagen bei 984,62 Millionen USD
  • Darunter die Kosten für Forschung und Entwicklung in Höhe von 331,62 Millionen USD
  • Und die Kosten für Verkauf und administrativen Tätigkeiten in Höhe von 653 Millionen USD
  • Tesla hat in Q2 2017 einen Verlust von 3,70 US-Dollar pro Aktie verbucht (671,16 Millionen USD)
  • Operativer Cash-Flow lag bei negativen 300,56 Millionen USD
  • Investitionen in Höhe von 1,116 Milliarden USD wurden getätigt
  • Liquide Mittel bei knapp über 3,5 Milliarden USD zum Ende des Quartals

Ausblick auf die folgenden Quartale des Jahres 2017

  • Model S/X auf gutem Weg für die 100.000 Auslieferungen in 2017
  • In Q4 sollen 10% weniger Model S/X produziert werden als in Q3 (einige Produktionsmitarbeiter werden auf das Model 3 umsteigen müssen)
  • Entsprechend sollte der Bestand im Fertiglager sinken
  • Bruttomarge (nicht-GAAP) des Model 3 sollte zum Ende des 4. Quartals die Gewinnschwelle erreichen und stark im Jahr 2018 ansteigen
  • Bruttomarge (nicht-GAAP) aus den Automobilverkäufen sollte im Q4 auf etwa 15% sinken, da mehr Model 3 produziert werden; sollte sich im 1. Quartal dann wieder erholen
  • Bruttoertrag sollte im Q4 (im Vergleich zu Q3) stärker steigen als die Kosten für operative Tätigkeiten
  • Tesla glaubt, genug Kapital zu haben, um die Produktion des Model 3 auf 5.000 pro Woche anzuheben
  • Investitionen sollten sich im 4. Quartal auf etwa 1 Mrd. USD belaufen
  • Michi N.

    Beeindruckende zahlen. Trotz des hohen Verlustes stechen aus meiner Sicht die sehr hohen Investitionen hervor. Wahrscheinlich erholt sich der Aktienkurs rasant, va wenn klar wird, dass die m3 Produktion planmässig hochläuft

    • Skynet

      Selbst bei Tesla-Investoren überspannt man irgendwann den Bogen. Wenn im Oktober 145 M3 verkauft wurden und selbst EM jetzt von 3 Monaten Verzögerung ausgeht kann man kaum von planmäßigen Hochlauf sprechen. Nun kennt man sowas ja aus der Vergangenheit von Tesla und wegen der Verzögerungen würde ich mir noch keine großen Sorgen machen.

      Nur scheint aktuell großes Chaos zu herschen, wenn man die aktuellen Aussagen hört, die sich teilweise widersprechen und kein klares Bild abgeben:

      – Flaschenhals automatische Akkufertigung in der Gigafactory
      – aktuell manuelle Fertigung der M3-Akkus von 5 Stk. am Tag (aus 145 M3 im Oktober)
      – trotzdem Entlassungen in der Gigafactory
      – trotzdem Projekt Australien
      – trotzdem Projekt Puerto Rico

      Warum die Probleme, wo sich doch nur die Größe der Zellen geändert hat? Wieso nach Monaten bisher nicht im Griff bekommen? Selbst bei einer manuellen Fertigung würde ich deutlich mehr Akkus je Tag erwarten. Warum trotz Problemen die zusätzlichen Projekte die zwar gut fürs Image sind aber gerade Australien hätte man problemlos auch später umsetzen können.

      – mal heißt es M3 Fertigung läuft nur Zulieferprobleme
      – jetzt Abzug 10% Personal von MS und MX Fertigung zu M3
      – trotzdem Entlassungen in Fertigung

      Grundsätzlich stellt sich die Frage, wie schlecht muss das Personal (aktuell spricht man schon von 1200) arbeiten um selbst in einer solchen Situation gefeuert zu werden. Wenn man neben den Entlassungen nunmehr auch noch 10% Personal beim MS und MX abzieht, ist da bereits der Zenit überschritten oder wie kann man sich dies leisten? Was soll Zusatzpersonal bewirken?

      PS: Schön das TK wieder an Board ist. Ich machte mir schon Sorgen die Tesla-Leistungsbewertung wäre negativ ausgefallen 😉

      • Tilman Winkler

        Australien könnte wegen der Wette nicht verschoben werden. Wenn das Projekt klappt, bringt es ordentlich Geld!

        Puerto Rico war eine tolle Aktion und zeigt m.E., dass es nicht nur ums Geldverdienen geht. Und/oder sehr nette PR…

        Was das Personal angeht: Wenn die Leistungsbewertung einigermaßen zweckmäßig erfolgt, kostet ein schlechtere Mitarbeiter mehr als einer, der keine Arbeit leistet, also mehr als kein Mitarbeiter.

        • Skynet

          Nun die Wette hätte man nicht zu dem Zeitpunkt abschließen müssen (hätte hätte Fahrradkette) und ob und wenn ja was man dabei verdient steht noch in den Sternen. Das Risiko dort sogar viel Geld zu verlieren ist hoch. Zumal es – wie man jetzt sieht – indirekt auch Auswirkungen auf die M3-Akkufertigung hat.

          Die Aktion in PR ist natürlich sehr lobenswert. Aber nachhaltig wohl kaum, zumal auch da wieder Vetternwirtschaft alla Trump mehr in den Medien diskutiert wird.

          Richtig. Wenn die Leistung mies ist, braucht man solche Mitarbeiter nicht. Aber wie können 1200 eine solche miese Leistung bringen, dass man sie selbst in der größten Not rausschmeißt. Das hätte man dann auch 3 Monate später machen können.

          • Pamela

            Bei Welt.de (stehe ich sonst nicht so drauf, aber diesmal ganz informativ) wird Elon zitiert:
            „Schließlich habe Tesla lediglich Mitarbeiter rausgeworfen, deren Leistung nicht den hohen Standards des Unternehmens entsprochen habe. Andere Firmen in den USA würden prozentual deutlich mehr Beschäftigte wegen schlechter Leistungen feuern, als es Tesla getan habe. „Unsere Standards sind hoch“, sagte er. „Sie sind hoch, nicht um gemein zu sein, sondern weil wir sonst sterben.“

            Schön, dass die Grohmann-Ingenieure jetzt voll mit eingebunden sind, stärkt den Zusammenhalt des Unternehmens für die Zukunft.

            https://www.welt.de/wirtschaft/article170243553/Bei-Elon-Musk-liegen-jetzt-die-Nerven-blank.html

          • Fritz!

            „Wenn die Leistung mies ist, braucht man solche Mitarbeiter nicht. Aber
            wie können 1200 eine solche miese Leistung bringen, dass man sie selbst
            in der größten Not rausschmeißt. Das hätte man dann auch 3 Monate später
            machen können.“

            Oh, dann haben Sie noch nie schlechte Mitarbeiter gehabt. Etliche von denen machen mehr kaputt als sie die Firma voranbringen, selbst wenn sie bei vollem Gehalt zuhause bleiben, wird es günstiger für die Firma, weil keiner die Fehler beseitigen muß. Und genau um solche Mitarbeiter scheint es sich zu handeln, große Klappe, nichts dahinter.

  • Fritz!

    „ZEV-Credits brachten in Q3 weniger als 1 Million ein (Q2: 100 Millionen, Q3 2016: 139 Millionen)“

    Gibts da einen Grund für? Nur noch ein Hundertstel des Vorjahres?

    • Elektroautofan

      Ich glaube, dass diese ZEV Credits nur noch ausgezahlt werden, wenn das Auto in einer gewissen Zeit an einer normalen Steckdose geladen werden kann, was bei Tesla aufgrund der großen Akkus schwer möglich ist.

      • Nelkenduft / AHF

        Das klingt ziemlich nebulös und ist wohl eher eine Zeitungsente als Realität.

      • McGybrush

        Das war bisher so und wurde (oder soll) gekippt werden weil auch die Politiker in China diesen Denkfehler eingesehen haben. Dort gab es die Regelung wirklich. Aber nun merkt man das es die guten reinen eAutos komischerweise nicht können aber stinkige kurzladende PlugIn’s Credits gutgeschrieben bekommen.

    • Skynet

      Tesla kann selber bestimmen, wann die Credits in die Bilanz einfließen sollen. Im Q3 2016 hat man es gezielt für das positive Ergebnis genutzt.

      Dieses Jahr hat man nur in Q2 einen Großteil angesetzt. Warum möge sich jeder selber denken. Da im Q1 und Q3 nichts kam, sollten in Q4 um die 100 Mio. wieder gutgeschrieben werden und die Bilanz aufhübschen.

  • Bob dB.

    Aktuell ein kleiner Dämpfer für Tesla, aber es spielt aus meiner Sicht keine Rolle, ob im Dezember oder erst im März 5000 M3 pro Woche gefertigt werden. Es ist immer noch ausreichend Vorsprung zu den Wettbewerbern und vor allem ist eine Ladeinfrastruktur im Angebot. Vielleicht tut ein wenig Abkühlung Elons Kopf ja mal ganz gut, er sollte den Mund einfach nicht zu voll nehmen und zu hohe Ziele anpeilen. Das größte Risiko bei Tesla ist aus meiner Sicht Elon selbst.

    • Don Barbone

      Naja..Elon übertreibt ja nicht einfach so ins Blaue hinein, als er von 5.000/Woche im Dez. sprach, war das der damalige aktuelle Plan..hätte er direkt Probleme mit einberechnet und alles 3 Mobazr später angekündigt, wären sie Investoren auch nervös geworden.

      Er hat immer betont, WENN alles planmäßig läuft DANN wird die Produktionskurve so und so aussehen.
      Ich kann nichtmal nachvollziehen wie man überhaupt so etwas extremst kompliziertes halbwegs planen kann und dann auch noch im Zeitplan wenn alles neu ist (Vollautomatisierung die es so nichtmal bei den großen Herstellern gibt!!)

    • Pamela

      Stimme zu bis auf den letzten Satz. Elon ist nicht das Risiko sondern der Antrieb.
      Wäre er nicht gewesen, würde Tesla höchstwahrscheinlich immer noch ein paar Nobelkarren auf Elektro umbauen und am Weltmarkt keine Rolle spielen.

      • Bob dB.

        Das Elon der Antrieb ist steht ja nicht zur Diskussion, das ist zweifelsohne so. Wenn der Antrieb allerdings auf engen kurvigen Strecken zu sehr beschleunigt und zu schnell wird, dann kann es schon mal ein paar Kratzer geben. 😉
        Elon hat mit seinen Versprechungen und Visionen den Aktienkurs in Höhen getrieben, die man sich vorher so nicht vorstellen konnte. Entsprechend kritisch und genau wird alles was er sagt unter die Lupe genommen und auf die Goldwaage gelegt. Da darf man sich nicht mit zu detailierten Versprechungen zu x-tausend produzierten Fahrzeugen monatsgenau aus dem Fenster lehnen.
        Jeder der sich mal eine Fahrzeugproduktion anschauen durfte weiß wie komplex das alles ist und welche Probleme da auftreten können. Meine Bierkastenwette gegen nen Kumpel hab ich zumindest gewonnen.

        • Pamela

          Ich gratuliere zum neuen Bierkasten und kann Deine Meinung gut akzeptieren.
          Ich denke nur: Elon’s „positiver Übermut“ – „if always seem impossible until it’s done“ – den er eben mit allen teilen will, schadet keinem – außer vielleicht ab und zu dem Aktienkurs – aber der ist ja auch nach seiner Meinung überbewertet.

          Er könnte ja die wahnsinnig hoch gesteckten Ziele – die er als unbedingt nötig sieht – nur innerhalb des Unternehmens setzen und gegenüber der Öffentlichkeit eher vage /konservativ bleiben. Dann würde ihm Spott und Anfeindungen erspart bleiben. Aber das ist er nicht. Man sollte kein Problem damit haben.

          • Philipp Haenel

            deine Meinung könnte ich genauso auch geschrieben haben 🙂
            Ich bin froh, dass Tesla solch einen visionären Leiter hat – der halt auch von der besiedlung des Mars redet und da schon 2024 beginnen will.
            selbst wenn sein ziel höchstwahrscheinlich um ein paar Jahre verschoben werden muss zeigt er halt mit seiner Einstellung einfach: Gib dein bestes – und nur dein Bestes!

  • Ironman

    Es läuft perfekt…und zwar für mich. Dank Musk und Tesla Fanbase.
    Bitte weiter so. Nächstes Quartal dann 4Dollar/Aktie Verlust? Wir werden sehen

    • Fritz!

      Och, schauen wir doch mal nächste Woche, ich denke, der Kurs wird dann wieder merklich höher sein. Die ganzen Spinner haben dann verkauft und die Profis alle nachgekauft.

    • Tilman Winkler

      In vielen Bereichen nicht gerade schöne Zahlen. Aber: Wenn die Erläuterungen der Wahrhwit entsprechen, wird dieses Quartal bald vergessen sein und 2018 der Durchbruch für die Elektromobilität bei Pkw. Wenn nicht, dürften die Erläuterungen strafbar falsch sein…

    • Nelkenduft / AHF

      Wenn noch mehr Loser kalte Füße bekommen, dann kann ich endlich wieder unter 250 € einsteigen und wieder satte Gewinne einstreichen!

      • Ironman

        das kannst du. musst du aber noch bissl warten. Die Aktie sollte sich bei 50Dollar etwa finden.

        • Nelkenduft / AHF

          Schön wäre es, das letzte Mal habe ich 120 € pro Aktie gezahlt und damit echt Glück gehabt.
          Unter 150 Dollar halte ich für ausgeschlossen, solange die Investoren alle an Musk glauben. Ich wüsste auch keinen Grund warum man den Glauben an das Model 3 verlieren sollte.

      • PV-Berlin

        Noch so einer!
        Ich hoffe, wir haben am Ende nicht eine lange Nase!

  • Don Barbone

    Was ich mich immer bei diesen Quartalszahlen frage ist, werden die Aber-Millionen $ die in Stores, Supercharger, Gigafactory, M3-Produktion etc etc gesteckt werden von den Umsätzen abgezogen oder tauchen diese Kosten woanders auf?
    Ohne die ständigen massivsten Investitionen hätte Tesla doch kurzfristig immer super Gewinne oder?

    • Massimo

      Buchhaltung 1×1. Hängt eben ganz davon ab ob es „Kosten“ sind oder „Investitionen“. Investitionen betreffen einen längeren Zeitraum und werden somit über diese (oft gesetzlich festgelegte) Dauer abgeschrieben, sprich, du findest im G&V eines Jahres diese nur anteilig. Kosten scheinen kompetenzmäßig im G&V auf, also meist sofort (wenn nicht aktiviert und somit nach hinten verschoben). Wenn also Tesla im Quartal Investitionen von 1 Mrd. tätigt, dann siehst du nur einen sehr kleinen Teil davon in der aktuellen G&V. Das Problem ist, dass bei solchen gewaltigen Investitionsbeträgen auch ordentlich Overhead Kosten und sonstiges anfallen, bei denen man sich schwer tut, diese zuzuordnen und somit einem sofort die Gewinnrechnung versauen.
      Würde Tesla heute nichts mehr investieren, keine Stores, Gigafactory, M3 usw., dann würden sie mit ihrer 25% Bruttomarge bei S und X wohl etwas Gewinn machen, ja.

      • Bob dB.

        Bruttomarge bei Automobilverkäufen: 18,3% (18,7% abzüglich SBC und ZEV-Credits) (siehe oben). Oder verstehe ich da etwas falsch?

  • Graf

    hier ein brandaktuelles Video , man kann schon erkennen das Model 3 wird mit Sicherheit den höchsten Automationsgrad erreichen , und wohl Ford in der Produktivität einholen. Müller und co. werden 2019 die Augen rausfallen, wenn Tesla 2019 in nur zwei Jahren eine neue Fertigungslinie fertig gebaut und auf 500K hochgefahren hat, ein Rekord den keiner einholen wird.
    https://www.youtube.com/watch?v=rBGO2eBA-eo

    • Matthias Fritz
      • theBIGeasy

        Und bei 0:17 sieht man leider, dass Tesla absolut nichts dazu lernt.

        • Matthias Fritz

          sehe da nichts katastrophal schlechtes. solange sie keinen 4-Zylinder einbauen oder Endrohre anschweißen…

          • theBIGeasy

            Sie arbeiten nicht in der Produktion, oder?

          • Matthias Fritz

            nein Fertigung.

          • theBIGeasy

            Und da arbeiten Sie dann auch überkopf? Ich wünsche es Ihnen nicht.

          • Ironman

            und dann noch in einer 72h woche…wow…das ist wirklich production hell

        • Nelkenduft / AHF

          Als ob da noch Arbeiter an jedes einzelne Auto Hand anlegen wie bei den Dinosaurier-Unternehmen. Das ist ein Techniker, der einmalig etwas prüft.

          • theBIGeasy

            Dream on. Und was machen dann die ganzen Leute auf der Payroll?

    • Massimo

      geile Musik! 😉

      • Longcheck

        Ja, angelehnt an diese Krimi-Serie?…
        https://www.youtube.com/watch?v=QgarZqCNXnw
        Nur der Takt entspricht (noch) nicht der Produktion, :-()
        Aber ‚Professionals‘ kommt hin 😉
        ach ja, und ein Krimi ist’s auch..

  • Tilman Winkler

    Mrd, nicht Mio. sonst: ja

  • Fritz!

    Tesla geht von einem Durchschnittspreis für das Model 3 von 42.000,– Dollar aus, das macht dann 21 Milliarden. Aber ja, daß wird ein ganzer Haufen mehr bei Tesla. Sollte sogar für etwas Gewinn reichen, denke ich… 🙂

  • Matthias Fritz

    jetzt brauchts ein gutes Semi-Unveil Event.

    • Fritz!

      In 14 Tagen werden wir es sehen. Ich denke, das wird schon interessant und könnte mir durchaus vorstellen, daß Elon Musk dort die eine oder andere kleine Neuigkeit für die PKW Produktion verkünden wird.

  • Nelkenduft / AHF

    „Model S/X Bruttomarge sank aufgrund einer einmaligen Preisanpassung für auslaufende Verkleidung und ungünstigem Verkleidungskombination“

    Weiß jemand was das bedeuten soll?

  • Skynet

    Und schon wieder ein Nackenschlag für EM durch die Politik. Laut Electrek sollen die 7.500$ Steuervergünstigung in den USA und damit auf Teslas-Hauptmarkt bereits Ende des Jahres komplett auslaufen.

    D. h. nur die Autos die noch dieses Jahr ausgeliefert werden bekommen die Gutschrift. Damit werden die Bestellungen für den MS und MX hochschnellen, wo man gerade 10% des Personals in die M3 Fertigung abgezogen hat. Dazu hatte so mancher potientieller M3-Kunde mit der Gutschrift und einen M3 unter 30k gerechnet. EM ist aktuell nicht gerade zu beneiden. Wird wohl ein TOP Q4 2017 und ein ganz mieses Q1 2018 geben.

    • Massimo

      hahaha. Die 7.500$ gibt’s ja eh nur für die ersten 200.000 Autos für den US Markt. Die sind ja nächstes Jahr sowieso erreicht. Nur die allerersten M3-Kunden konnten hoffen, diese Gutschrift zu bekommen. Und die allersten M3-Kunden waren die, die vor den Tesla Stors gecampt haben – also die wirklich harten Typen, von denen >90% auch kaufen werden ohne das Steuergeschenk. Wenn Trump das jetzt vorher streicht, macht das für Tesla’s Erfolg mittel- und langfristig exakt Null komma Null Unterschied. Also einreden und zurechtbiegen kann man sich ja Sachen,… da staunt man nur so

      • Skynet

        Das ist so nicht richtig! Die ursprüngliche Regelung war:

        – volle 7500 für 200k + das darauffolgende Quartal (also max. knapp 6 weitere Monate, min. 3 weitere Monate)
        – danach 50% für weitere 6 Monate
        – nach 25% für weitere 6 Monate

        Wenn der Produkthochlauf des M3 funktioniert hätte und man das 200.000 in den USA verkaufte Fahrzeug geschickt gelegt hätte, würden zumindets rund 100k der M3 Käufer in den USA die volle Prämie bekommen. Der Rest der Vorbesteller immerhin die 50%. Viele wollten/konnten nicht mehr als 30k für den M3 ausgeben, damit wirds jetzt nichts mehr.

        Die Vergangenheit hat übrigends gezeigt, dass solche Kürzungen (hier von rund 20%) ganz erheblich was bewirken. Siehe z. B. Dänemark oder Norwegen oder umgedreht in Deutschland die Abwrackprämie und jetzt der „Umweltrabatt“ mit Rekordabsätzen bei VW.

        • Nelkenduft / AHF

          Und wen juckt das bitte, bei einem Fahrzeug wo die nächsten beiden Jahresproduktionen schon ausverkauft sind?
          Bis das Model 3 von Tesla auf Halde produziert werden kann, gibt es längst tausend andere Gründe es sich zu kaufen.
          Von daher bleibt das irrelevant und ich könnte mir gut vorstellen, dass Elon Musk die Entscheidung sogar begrüßt.

    • W. Müller

      Nun ja, da heißt es einfach: Abwarten und Tee trinken. Bisher sind die Unken-Prognosen allesamt nicht eingetreten. Die Förderung gibt es ohnehin nur für die ersten 200.000 Autos einer Serie.

      Tesla ist anerkanntermaßen in einer kritischen Phase. Ich gehe nach wie vor von 5000 M3 bis Ende 2017 aus.
      Grohmanns Produktionslinie macht neben den Akkus offenbar gröbere Probleme. Die Akku Probleme sind wohl gelöst. Was mit der Fertigungslinie von Grohmann ist weiß ich nicht.
      Bekommt Tesla die M3 Problem bis Q2 2018 in den Griff haben sie erst einmal Luft.

      • Nelkenduft / AHF

        Wo kommt die Info mit der Grohmann-Fertigungslinie bitte her? Das habe ich bisher nirgends so gelesen.

  • Longcheck

    allen Unkenfufen zum Trotz und hochinteressant, Tesla auch nach den Q-Zahlen aus der Sicht des größten Investors nach E.M. Das ist „Baillie Gifford“.

    https://www.marketwatch.com/story/top-tesla-investor-the-stock-could-triple-in-five-years-2017-11-02?link=sfmw_tw

    Intit’s Nasdaq:
    http://www.nasdaq.com/symbol/tsla/institutional-holdings

    • Skynet

      Als Investor der gegenüber den Höchststand über 1 Mrd. Dollar verloren hat muss man wo sowas sagen. Nur wie realistisch sind denn die angesetzten Zahlen?

      MS/MX $90,000 each, 100,000 a year, profit margin of 30%

      M3 $50,000 each, 1.5 million a year, profit margin of 10%

    • PV-Berlin

      Der Investor ist ein kleiner Witzbold, er verwechselt cashflow mit Betriebsgewinn. Der Betriebsgewinn ist nach Abschreibungen, Zinsen u.ä. vor Steuern. ich vermute, er möchte nicht, das man seiner Strategie folgen kann. Tesla muss weit mehr als 20 Mrd. $ cashflow generieren (um 2025) , denn die vielen Fabriken von 1 bis X „verbrennen“ täglich Unsummen (Abschreibung) .

      Es gibt einen strukturellen Unterschied, zwischen Kolben und e-Antrieb. Die Wertschöpfung ist kaum zu vergleichen. Eine F1 zu errichten, ist absurd teuer, ein neues Motorenwerk zu errichten (Kolben) vergleichsweise preiswert. der Unterschied ist halt, das nach der Errichtung der F1 je Ausstoß in kWh weit weniger laufende Kosten anfallen. Bei der Fertigung des Kolbenmotors wird dann erst richtig teuer (Material, Lohn etc.)

      Akku = Lohn und Material 50%

      • theBIGeasy

        Ich dachte Sie sind Unternehmer? Wie kommen Sie auf die Idee, dass Abschreibung gegen den Cash Flow läuft?

        • PV-Berlin

          Was lesen sie denn raus? Was ihnen gefällt? Lesen sie doch mal den Beitrag komplett. Danke *Nicht nur meinen

          • theBIGeasy

            Ich lese folgendes: “ Tesla muss weit mehr als 20 Mrd. $ cashflow generieren (um 2025) ,
            denn die vielen Fabriken von 1 bis X „verbrennen“ täglich Unsummen
            (Abschreibung) .“

            Sie schreiben doch explizit Abschreibung im Zusammenhang mit „geld verbrennen“.

            Der Cashbedarf rührt nicht durch die Abschreibung, sondern die Investition.

          • PV-Berlin

            Die Fabriken ‚verbrennen‘ auch dann Geld, wenn sie wie jetzt keinen Ausstoß haben, denn die Abschreibungen und Zinsen laufen ganz unabhängig vom operativen Geschäft. Das ist ja das überaus gefährliche, an solchen Mega Investments. Denn man hat nur wenig Zeit, diese dann auf das Level zu bringen, damit sie genug cashflow generieren.

            Die Abschreibungsbedarf ist ja kein ‚Witz‘ oder Wunschkonzert, sondern reale Notwendigkeit

          • theBIGeasy

            Sie vermischen hier aber Gewinn/Verlust und Cash Flow. Die Abschreibung läuft, wenn keine Einnahmen generiert werden, gegen das Eigenkapital. Berührt also nicht den Cash-Bedarf. Anders sieht es natürlich mit den Personalkosten aus, die sorgen für einen Barmittelabfluss.

            Ich kann mein komplettes Anlagevermögen mit einem Schlag abschreiben ohne, dass sich mein Barmittelbestand auch nur um einen Cent verringert. Das läuft dann eben alles gegen das EK.

          • PV-Berlin

            Ihre halb theoretischen Schlussfolgerungen sind schon lustig!
            Es geht mir darum wie ein Unternehmen funktioniert. UND nicht, wie ich das „EK“ auf die Aktiva Seite ‚bewege! *fg

            Ich kann das komplette Anlagevermögen abschreiben?
            Vor allem meine Grundstücke! * Echter Witzbold
            Also wenn sie schon mit ihrem Halbwissen prahlen wollen, dann bitte aber korrekt. Danke

          • theBIGeasy

            Das mit Ihren Grundstücken ist kein Problem: Giftmülldeponie drauf und dann können Sie ja mal gucken wieviel das Grundstück noch wert ist=)

          • ThomasJ

            Von der GFK definitiv verabschiedet?

          • theBIGeasy

            Wieso? Ich habe nur PV-Berlin’s Formulierung wiedergegeben. Das wird er Ihnen sicher gerne bestätigen.

          • ThomasJ

            Das er das geschrieben hat weiss ich auch. GFK bediehnt sich nicht einem grenzwertige Kommunikationsstil, noch weniger wenn er aus dem Kontext der ursprünglichen Aussage genommen wird.
            Bei allem Respekt, Sie beweisen auf jeder Ebene in diesem Forum Ihre Inkompetenz

          • theBIGeasy

            Sie sind echt niedlich.

          • ThomasJ

            Stimmt, höre ich oft =))

          • W. Müller

            Ich finde, jetzt verlässt die Person eindeutig den Boden des Anstandes mit „Ihre fette lesbische Buchhalterin“.
            Ich werde nicht zum Melden auffordern, weil das den Forenregeln widerspricht.

          • Pamela

            Nur um der Gerechtigkeit genüge zu tun, das war schon die liebevolle Beschreibung von PV-Berlin. So ist er halt.

            http://disq.us/p/1n25dww

          • theBIGeasy

            Ist echt interessant von Ihnen zu erfahren, was ich verstanden habe oder eben auch nicht. Und woraus schliessen Sie, dass ich das abfällig gemeint haben könnte?

          • Pamela

            Nun, wenn man selber ironisch unterwegs ist, sollte man die nicht gekennzeichnete Ironie eines anderen akzeptieren.
            Ob Sie was verstanden haben, war eigentlich irrelevant..

            Mag sein, dass sie den Kommentar von PV-Berlin lustig fanden und das noch mal bringen wollten – ohne böse Absicht. Ich habe diesen Schluss gar nicht gemacht.

            Nur, wenn man jemanden zitiert – aber nur teilweise und aus dem Zusammenhang heraus gerissen – wird man der eigentliche Aussage dessen nicht gerecht.

            Vielleicht sind viele Jahre harte Verhandlungen der Grund dafür, dass jedes Mittel in der Diskussion als recht erscheint. Aber hier in unserer netten kleinen Runde, hat man das doch nicht nötig, oder ?

          • theBIGeasy

            Sagen Sie mal Herr Müller, wo war eigentlich Ihre Empörung als PV-Berlin die Formulierung wählte? Das nennt man wohl selektive Wahrnehmung.

  • ThomasJ

    Ich verstehe die Aufregung betreffend den Quartalszahlen und dass das Model 3 etwas später ausgeliefert wird beim besten Willen nicht. Bei einem “normalen“ Unternehmen mit meinen üblichen Erwartungen darf es einem aufhorchen lassen, aber hier ist das Musk-Gen am Werk. Ich wäre beunruhigt wenn es anders wäre.

    Mein Wunsch nach einer Erfolgs-Kontinuität geht bei dieser Firma mit dieser Unternehmensphilosophie nicht. Elon Musk (Tesla ist nur ein Teil davon) ist ein „Start-Up“ Unternehmen in der Spätphase, mit (zu) vielen Projekten, mit grosser Ansage, später Lieferung, und für die meisten überfordernd innovativ. Und genau so hat er (fast) alles umgesetzt, geliefert, bleibt an jedem Projekt und überrascht immer wieder aufs Neue in den Resultaten.
    Solche Szenarien findet man bei allen innovativen Persönlichkeiten die auch Erfolg und geliefert haben (Gates, Branson, Jobs). Wer sich da zu fest auf den Moment des „Rückschlag“ oder der des Teilerfolg konzentriert, verliert schnell den Blick aufs Ganze.

    Der Grossteil der Aktionäre sieht dieses Unternehmen auch so. Geld investiert man nicht, weil man daran „glaubt“, sondern weil man es „weiss“. Darum ist sie heute massiv überbewertet, da man den zunehmenden und überzeugten Erfolg des Unternehmens vor Augen hat.
    Auch Elon Musk hält Tesla-Aktie in der Gegenwart für überwertet
    http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/sogar-elon-musk-haelt-tesla-aktie-fuer-ueberwertet-1416211
    Das jetzige Sinken der Aktie ist einerseits eine gesunde Korrektur dem reellen Wert geschuldet und wird durch Shorter verstärkt. Entscheidend werden die Investoren mit der grossen Geldbörse sein. Eine Stabilität/Wachstum zwischen denen die gehen oder die, die neu dazukommen.

    Ich bin da sehr entspannt und freue mich auf das M3 Ende 2018 + 3 Monate.

    • Longcheck

      Endlich schreiben mal Leute mit fundiertem Wissen. Ich finde es wichtig, dass es auch so Hobby-Analysten gibt, denen vermutlich die Tesla-Großinvestoren nicht das Wasser reichen können. Man sollte denen die erbaulichen Kommentare umgehend zukommen lassen.
      Auch der deutsche Black-Rock Aufsichtsratsvorsitzende, der ehemalige Merkel-Widersacher Friedrich Merz, sollte über diese Misstände bei Tesla umgehend informiert werden. 😉
      ……
      @ThomasJ Danke, so schätze ich das auch ein.

      • ThomasJ

        Tesla korrigiert den „Flaschenhals“ in der Batterieherstellung und der VW-Müller ist in der Basic-Phase:
        Frage: Im VW-Werk Salzgitter soll eine kleine Fertigung von Batteriezellen anlaufen. Will Volkswagen schlicht technologisch dabei sein oder auf Sicht die Zellen 
selbst fertigen?
        Müller: Zunächst mal müssen wir das ganze Thema Batterie von A bis Z verstehen. Dazu dient das Center of Excellence in Salzgitter, hier bauen wir Sachkompetenz auf. Um dann die richtigen Entscheide vorzubereiten.

        Und es kommt noch besser. Für Ladestationen sieht er sich nicht verantwortlich, ausser für die VW-Mitarbeiter:
        Müller: “ …..und ob es die nötige Anzahl von Ladestationen gibt, hängt nicht von uns Herstellern ab. Da sind auch Städte, Länder und Energieversorger gefordert. Wir leisten dazu unseren Beitrag, indem wir etwa alle unsere Standorte elektrifizieren, sodass unsere Mitarbeiter am Arbeitsplatz ihre Autos laden können. Das machen wir weltweit, an mehr als 150 Standorten.“

        Hier will man ohne Ahnung (Batterie) mit grosser Ankündigung (Roadmap E,
        50 BEV bis 2025) dem potentiellen Kunden (nein, ich nicht) BEV verkaufen, ohne/etwas/vielleicht/weissnicht/ Ladestation (ist ja kein Auto-Hersteller Thema ..).

        25.10.2017
        http://www.bilanz.ch/unternehmen/vw-chef-mueller-wir-muessen-daraus-lernen-938748

        Ich habe gerade nach einem Schlusssatz gesucht. Lass den mal weg. Bin gerade etwas sprachlos.

    • PV-Berlin

      Ob diese Art von Beiträgen hilft?

      Inhaltlich sich mit dem Zahlenwerk zu beschäftigen, ist unbedingt notwendig, wenn man auch „Glauben“ zum Wissen kommen möchte. Es ist durchaus im Bereich des Möglichen, das Tesla zwar recht hat Abe nicht Recht bekommt.

      Sehr hübsch abzulesen, an der Rendite der Anliegen. Bei > 6% ist der Offen aus, sich einfach am Kapitalmarkt frisches Kapitalmarkt zu beschaffen, um die anstehenden Investitionen zu stemmen. Denn Zur Zeit ist Tesla Lichtjahre davon entfernt sich selbst finanziere zu können.

      Dass die Schwelle von 300 $ hält ist brutal! und für mich schmerzhaft! *fg

  • PV-Berlin

    Einen Haufen Infos in dem Bericht zu den Zahlenwerk Q3:

    Zitat: „Leider ist der Sprung zu 10.000 Eh nur mit erheblichen frischen Investitionen zu schaffen, die noch gar nicht vollständig erfasst wurden. *Menge & Qualität)

    Mit dramatisch ist die Situation in der F1 zu bezeichnen. Nur für 500 EH kann man da die Module zusammenbekommen? Das ist Nix, weniger als 4,5 Stück in der h (7 Tage mit je 16 Ah) . Da hängt die Wurst. Da müssen weit mehr Köpfe rollen. Das muss Blut fließen. Die brauchen ja nicht „nur“ für 5.000 das Zeug, sondern für S, X, Y & Co., ergo eher das X fache.

    500 EH * 60 kWh = 30.000 KWh = 30 MWh die Woche p.A. 1,560 GWh und wollen müssen es sein? *50 GWh sollen es sein.

    Das habe ich an der Stelle nicht erwartet. Das wird brutal teuer, die F1 verschlingt am Tag Unsummen, ohne zu liefern.

    Bis Ende Q 1 2018 wird mehr als die Hälfte der freien Mittel verbraucht sein.
    Okay, ist halt richtige Industrie und eben kein Spaß.“ Zitat Ende

    Quelle: PV Forum (ich )

    Offensichtlich sind es zu viele Infos, so dass der Kern der Dramatik nicht gesehen wird. Wenn man andere Akku Hersteller sich anschaut, ist immer wieder zu lesen, dass die Kompetenz aus Zellen komplette Akkus fertigen zu können eine überragende Rolle zukommt. Soweit ich das verstanden haben, war das bei Tesla auch immer so (altes Format)

    Ich habe keine Sorge, das man das Thema nicht abarbeite wird. Ich habe die Sorge, das zu viel Zeit drauf geht, was unglaublich viel Geld verbrennt. Gleichzeitig zeigt es, dass es eben nicht damit getan ist:

    eine Zelle fertigen zu können,
    diese möglichst in großen Stückzahlen
    Diese möglich zu geringen Kosten

    Sondern vor allem diese Zellen in Komplette Akkus zu verwandeln.
    möglichst mit gleicher und sehr hoher Qualität
    möglichst kontinuierlich
    möglichst auch zu geringen Kosten
    UND in großen Mengen (> 100 GWh p.A. Ausstoß)

    Ich sehe zur Zeit keinen zweiten Hersteller, der unter so enormen Druck steht und so enorm viele Mittel und Leute auf das Thema ansetzt. Daher wird der Vorsprung sich deutlich erhöhen.

    Leider hat niemand wirklich die nerven verloren und die Aktie ist noch viel zu hoch, um meine Aktien wieder zurückzukaufen (habe die mir selbst verborgt! *fg)

    ich meine, die Aktie müsste deutlich < 300,-$ abstürzen, besser < 200,- $.
    Bis jetzt habe ich mit Zitronen gehandelt, kann aber mich noch selbst aus dem Schlammes ziehen , aber dann wird es nächsten Sommer nix mehr mit Urlaub und einem Bier! *fg