Video demonstriert die Möglichkeiten der neuen Autopilot-Hardware

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Elon Musk hatte nach der heutigen Enthüllung über die neue Autopilot-Hardware angekündigt, dass ein Video zu Demonstrationszwecke erfolgen soll, welches die Ursache dafür war, wieso überhaupt die Ankündigung von Montag auf Mittwoch dieser Woche (Donnerstag Nacht bei uns) verlegt wurde. Dieses versprochene Video wurde nun vor wenigen Minuten veröffentlicht.

Im Video ist zu sehen, wie ein Model X mit der neuen Autopilot-Hardware vollkommen autonom im Straßenverkehr fährt. Dabei werden immer wieder auch die Perspektiven aus den einzelnen verbauten Kameras gezeigt, die den gesamten Straßenverkehr im Blick haben. Zwar befindet sich durchweg ein Fahrer im Auto, dies jedoch ausschließlich aus rechtlichen Gründen.

Neben der beeindruckenden Leistung im Stadtverkehr, ist auch die Demonstration der Parkkünste ziemlich spektakulär. Das Model X fährt auf dem privaten Parkplatz der Tesla-Hauptzentrale, dieses Mal völlig ohne Insassen, und sucht sich den Parkplatz selbstständig aus. Dabei wird ein Behindertenparkplatz ausgelassen, da es weiss, dass es dort nicht parken darf.

Als dann ein freier Parkplatz gefunden wurde, auf dem das Model X parken darf, sieht man im Video, wie das Fahrzeug selbstständig dort einparkt. Während der gesamten Parkplatzsuche werden Hinweis- und Verkehrsschilder gelesen, um zu erkennen, ob man tatsächlich dort parken darf. Auch Parkverbote zu bestimmten Uhrzeiten werden erkannt und eingehalten.

Möchte man das Auto zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu sich rufen, kann man dies mittels der Tesla-App auf dem Smartphone tun. Elon Musk erklärt, dass das Fahrzeug einen womöglich auch dann finden wird, wenn man sich am anderen Ende des Landes befindet.

  • Jakob

    Wahnsinn!
    Das es sowas irgendwann geben wird war klar, aber das Tempo von Tesla ist echt beeindruckend.
    Es gibt eine neu eingerichtete Seite mit mehr Details:
    https://www.tesla.com/de_DE/autopilot?utm_campaign=GL_AP_101916&utm_source=Twitter&utm_medium=social&redirect=no

  • Wow. Das ist wirklich viel mehr, als was der aktuelle Autopilot kann.

    Da werden sich die deutschen Autohersteller freuen… 😀

    • KingArtus

      Die Deutschen haben ja auch schon gezeigt, das Sie das Können, jedoch noch nicht in einem Serienreifen Auto.
      Tesla Beeindruckt, und das ist auch der Grund warum Tesla nicht so Bald Pleite geht wie die Wirtschaftsexperten Prophezeien.

      • Kyle Seven

        Naja, Tesla Tempo ist klasse und dass sie dieses Shane keine Finanzierungsrunde benötigen auch, aber 2017 entscheidet es dich, ob sie überleben

        • Klaus Haakshorst

          Die werden überleben. Genau wie hier versucht wird, die Autoindustrie zu unterstützen, werden die Amerikaner ihren innovativsten Hersteller nicht untergehen lassen. Ein Hersteller, der mehr und mehr internationale Wertschätzung erfährt. Die ganzen Hochkaräter aus dem Silicon Valley werden Tesla unterstützen.

          • Kyle Seven

            Was ich sehe ist ein bißchen anders:
            Seit 10 Jahren (13 Jahren) wird Tesla von Finanzierungsrunde zu Finanzierungsrunde getragen, bislang kam (öffentlich) wenig Negatives aus der Investorenecke, aber in letzter Zeit häufen sich die Zweifel (siehe Goldman z.B.), da bin ich etwas skeptisch, ansonsten würde Musk nicht solche E-Mails schreiben wie die zum Q3 Ergebnis (Kostensparen, positive FCF, etc).
            Gut ist, dass sie anscheinend dieses Jahr keine neue Finanzierung brauchen und das ab Sommer wohl die Model 3 Produktion startet (keine Diskussion zu Produktioin vs. Delivery bitte), insofern hoffe ich, dass die bestehenden oder neuen Investoren die Finanzierung leisten.
            Macht Tesla eine Kapitalerhöhung bin ich jedenfalls dabei.

  • KingArtus

    das ist erschreckend und beeindruckend zugleich

  • KingArtus

    Gibt es das Video auch ungeschnitten und Ohne vorspulen?
    Wäre mal interessant zu wissen wie genau das abgelaufen ist, da das System wohl noch nicht weit genug ist um es zu Aktivieren, Frage ich mich, wie das dann schon so gut gehen kann/soll. Und warum das jetzt noch nicht freigeschaltet ist.

    bin Begeistert

    • Mehmed

      Ich denke diese Strecke wurde einstudiert.

      • KingArtus

        das fürchte ich auch, nur die Frage ob das quasi einfach eine Aufnahme ist oder ob das system tatsächlich richtig autonom den bekannten teil fahren kann…

        Warum haben die das nicht direkt ohne fahrer gemacht?

        • Jakob

          Aus rechtlichen Gründen, siehe Info-Text zu Beginn des Videos.
          Selbst wenn die Strecke einstudiert ist, kann ich mir nicht vorstellen das alle anderen Verkehrsteilnehmer ebenfalls einstudiert zur rechten Zeit am rechten Ort wären.
          Nicht unmöglich, aber unrealistisch.

        • Chris

          Warum sollten sie es einstudieren, wenn sie es demnächst verkaufen wollen? Einstudieren tut man etwas, wenn man etwas als Studie vorstellt. Aber nicht bei einem Produkt, was in wenigen Wochen auf den Markt kommt.

          • Dieslstinker

            vielleicht neuronal?

        • Mehmed

          Legal issues.

  • FVK

    Das ist beeindruckend, schon jetzt zu kaufen und einzigartig. Toll. Hut ab vor dieser Leistung. Andere Dinosaurier wagen sich erst in ein paar Jahren daran. Und was sagt eigentlich MobilEye dazu? Erst entlassen weil sie beleidigt waren und nun deutlich überholt worden…

  • Klaus Haakshorst

    Die Trolle sitzen jetzt in ihren Zentralen und lassen sich Anweisungen geben, wie man den neuen Autopiloten verbal vernichten kann. Wird bestimmt wieder lustig.

  • Marc

    Fällt nur mir auf, dass das Auto permanent auf der linken Spur fährt?
    Besonders deutlich zu sehen bei Minute 2:20 und danach sind in der Helikopter-Sicht die Pfeile am Boden zu sehen.
    In Summe aber sehr toll zu wissen, dass es Hilfe geben wird, die vielen, vielen Verkehrstoten zu verringern.

    • Fritz!

      Ist mir auch aufgefallen, hatte erst Angst wg. Gegenverkehr, aber das waren alles 4 spurige Straßen. Daß das Ganze im Zeitraffer war, störte mich. Hoffentlich macht da mal jemand normale Geschwindigkeit raus und die Musik weg.

      Aber war schon beeindruckend, klares: Haben wollen!

    • eftichios

      Sehe nicht wo, sorry. Das sind fast alles mehrspurige Strassen oder Autobahnauf-/-abfahrten.

  • Chris

    Auf der Seite steht: „All Tesla vehicles produced in our factory, including Model 3, have the hardware needed for full self-driving capability at a safety level substantially greater than that of a human driver.“

    Habe ich dann das System, wenn ich das Model 3 kaufe oder muss ich noch knapp 8.800 Euro mehr investieren, damit ich die notwendigen Kameras verbaut bekomme? Verstehe ich nicht ganz, denn ohne die notwendigen Kameras geht das doch gar nicht.

    • Jakob

      Die Hardware wird bei allen Fahrzeugen verbaut sein.
      Jeder Besitzer kann sich beim Kauf oder auch später den Autopiloten freischalten lassen, für die entsprechende Summe.
      Beim Kauf aktuell 8.800€, bei späterer Aktivierung 11.000€.
      Siehe Konfiguration eines Model S mit möglichen Optionen:
      https://www.tesla.com/de_DE/models/design

    • Fritz!

      Die Hardware (Kameras, Sensoren, Radar) ist IMMER eingebaut, aber die Freischaltung per Software kostet Geld. Ich hoffe beim Model 3 nicht so viel wie beim S/X.

      • Klaus Haakshorst

        Das wird wohl der gleiche Preis sein, da auch der Aufwand und das Ergebnis gleich sind.

    • Chris

      Ah okay, das ist ja schon mal cool. So kann ich mich später noch dafür entscheiden. Eine gute Sache! Teuer, aber dafür kann man ja dann wieder sparen 🙂

    • eftichios

      Die Hardware wird ab jetzt bei allen Modellen ab Werk eingebaut, also auch die Kameras und Sensoren. Wenn man die Option zahlt wird die Software aufgespielt und man kann sie nutzen.

      • Pamela

        Aber welche Variante wird generell eingebaut, wenn man die Option später haben möchte: 4 Kameras (5.500 €) oder 8 Kameras (8.800 €) für das vollständige autonome fahren ?
        Eher die billigere und dann wird auf Wunsch nachgerüstet würde ich vermuten ..

        • eftichios

          Schwer zu sagen, auf Tesla.com findet man zwar die Beschreibungen zu den Varianten niccht aber was als Standard genommen wird.

        • McGybrush

          Es wird immer alles komplett verbaut!

          Das ist doch Eindeutig auf der Webseite zu sehen. Gleich GANZ oben ein buntes schönes Schematisches Bild mit zig Radarsensoren und dem nicht zu übersehendem Text „Full Self-Driving Hardware on All Cars“
          Und wenn man mal in die Ausstattung guckt entspricht „Full Self-Driving“ der Ausstattung mit den 8 Kameras, 12 Ultraschall Sensoren und dem 1 Radar und „on All Cars“ für alle Autos. Ne Kamera kostet doch in der Herstellung nix und die Hardware von NVidia ist da immer 40x schneller quasi dann auch immer die selbe.

          Gibt aber auch ein zweiten Grund. Selbst die Leute die KEINE dieser Option buchen oder auch nur mit den 4 Kameras aktiv fahren, sind Teil der Vollautonomen Schwarmintilligenz der Leute mit 8 Kameras. Heisst.. Es werden wenn man es logisch betrachtet und Elon Musk sein Traum kennt, bei allen Varianten immer alle 8 Kameras aktiv sein und ausgewertet werden. Der Kunde bekommt aber nur das zurück wofür er bezahlt hat. Also Vollautonomie, Teilautonomie oder gar nix. Das Auto läuft aber immer zu 100% im Hintergrund mit. Alles andere wäre dumm wenn man es deaktivieren würde.

          • Pamela

            Ich habe es komplett kapiert, super erklärt. Macht wirklich Sinn, das Ganze. Dankeschön ! 🙂

          • eCar-Fan und TESLA-Fahrer

            Danke! Klingt logisch – hätte es trotzdem so nicht erwartet.

  • Fritz!

    Da wird es bald völlig neue Entschuldigungen fürs zuspätkommen in der Schule/auf der Arbeit geben:

    „Sorry, aber mein Auto ist heute ohne mich losgefahren.“

    • FVK

      😀 sehr gut

    • Klaus Haakshorst

      Und dann schreibt die deutsche Presse: Wir haben ja schon immer gesagt, dass Tesla ein Scheiss Auto ist.

  • Klaus Haakshorst

    Ich muss mich beim KBA entschuldigen! Eigentlich hat Tesla durch dieses abhängige Amt kostenlose Werbung erfahren. Der Autopilot ist nun in aller Munde! Ich denke, Elon Musk hat sich wohl über den Brief gefreut, da er ja schon wusste, was er gestern veröffentlichen würde. Habe schon die ersten Artikel gelesen, in denen Tesla diffamiert wird, da man seine Kunden als Testpiloten ausnutze, anstelle von eigen Fahrten. Das ist nachvollziehbar, da die alte Industrie noch gar nicht in der Lage ist, auf diese Art Daten zu sammeln und eine Technik zu revolutionieren. . Die werbeabhängige Presse reagiert schnell. Der Futternapf muss voll sein! Manchmal fragt man sich, ob die Medien sich den Begriff “ Lügenpresse “ nicht teilweise selbst zuzuschreiben haben. Ich wede in Zukunft die Daten gerne an Tesla weitergeben, um dabei zu sein, die Strassen dieser Welt sicherer zu machen.

    • Pamela

      Ja, habe auch schon diverse Meldungen dazu gelesen.
      Nett: ganz oben das Banner „Nicht nachrüstbar !“
      in Bezug auf die jetzigen Teslas. Wichtige Haupaussage ! 🙁
      Dabei habe ich gedacht, dass die Teslafahrer so reagieren werden, wie Sie eben.
      Die machen sich alle immer lächerlicher.

      • Klaus Haakshorst

        Speziell die gedruckte Presse hat es sehr schwer. Was sollen die denn tun? Die hängen am Tropf der Werbung. Tesla wirbt nicht. Da werben die User oder das KBA. Dann gibt es noch 400000 Idioten, die ein Auto vorbestellen, dass es noch gar nicht gibt. Ich muss mich “leider “ dazu zählen. Das sind natürlich für die veraltete Industrie riesen Schmerzen.

        • Pamela

          Lieber ein Idiot mit Lachfältchen als ein Klugscheißer mit Magengeschwür 😉

        • FVK

          hab schon überlegt ´nen zweiten zu bestellen…und meinen E UP zurück zugeben (fahre ich jetzt 2 Jahre, sehr schönes Auto, für die Stadt ideal). Nur um VW zu ärgern…ich warte jetzt seit 6 Wochen auf ein Angebot für eine Wallbox zum Aufladen. Heute war der Elektriker hier, verlegt Starkstrom in das Carport und dann bestelle ich die Wallbox bei TESLA. Passt auch in den VW und ist 250,-€ günstiger als die von VW (Bosch)….

          • Klaus Haakshorst

            Danke für den netten Kommentar. VW ärgern macht natürlich immer Spass. Darf natürlich für uns nicht unwirtschaftlich sein.

          • Kyle Seven

            Bekommst du aber nur wenn du schon einen Tesla hast, reserviert gilt nicht

      • Fritz!

        Das zeigt aber doch, daß sie sonst keine negativen Punkte finden können, außer „Nicht nachrüstbar.“

        Voller Sieg für Tesla würde ich sagen.

  • Landmark

    Das ist ja so was von cool, und das ist erst der Anfang, bin begeistert, ich will sowas haben.

  • Chris

    Morgen wird unser alter Benziner verkauft. Habe gerade das Model 3 reserviert! Ich freu mich.

    • Klaus Haakshorst

      Herzlichen Glückwunsch.

    • Werner Brand

      Sehr gute Entscheidung! Gratuliere!

      • Chris

        Jetzt ist er weg. Nun sind wir mindestens 2 Jahre ohne Auto. Das ist es mir aber wert. In der Zeit wird eben für das Model 3 gespart.

        • Werner Brand

          Trotzdem finde ich es eine mutige und vor allem umweltbewusste Entscheidung. Und in zwei Jahren werden noch mehr Assistentzsysteme an Bord kommen.
          Toll gemacht!

  • Klaus Haakshorst

    Der Spiegel hat unter dem Artikel“ Teslas riskantes Versprechen “ mal wieder die Melodie der deutschen Autoindustrie gesungen. Das die Autokonzerne so schnell reagieren, hätte ich nicht gedacht.

  • Rotznplotz

    Bei aller Euphorie, die ich hierüber mit Vielen hier teile, darf ein wichtiger Aspekt nicht vernachlässigt werden: Was, wenn die Zulassungsbehörden aus reiner Vorsicht oder in Folge politischen Drucks zum Schutz der eigenen Fahrzeugindustrie – Man wartet mit der Absegnung so lange zu, bis Audi, BMW, Daimler und Konsorten auch so weit sind – die Aktivierung dieser neuen Fähigkeiten nicht erlauben werden…

    • MRd74

      Sehe schon tausende Teslas mit Autopilot in Brüssels Strassen auf und abfahren, wie in der Vergangenheit die Bauern mit ihren Traktoren. Im Unterschied können Teslafahrer zwischenzeitlich ihren gewohnten Beschäftigungen nachgehen!

      • Pamela

        Ein schönes Bild ! Zwischendurch müssen sie sich absprechen um alle mal 72 km (hin+zurück) zum nächsten SC zu fahren. Warum gibt es denn in Brüssel keine Supercharger, komisch. 😉

    • Armin Harich

      Das wird sehr sicher so passieren.

    • W. Müller

      Das Spannende an der Sache ist: Die Funktionen werden wieder in den Niederlanden genehmigt werden und gelten dann für ganz Europa.
      DA kann das KBA wieder Briefe versenden…
      mehr aber bei der aktuellen Rechtslage nicht.

      • Klaus Haakshorst

        Und da die Holländer keine eigene Autoindustrie haben, die von korrupten Politikern unterstützt wird, sollte es eigentlich funktionieren.

    • Klaus Haakshorst

      Die Gefahr sehe ich auch. Aber ist nich Holland für die Zulassung zuständig?

      • Fritz!

        Ja, und das wird die Leute vom KBA und damit die Verbrenner-Lobby ganz schön ärgern, denke ich.

        Und das ist gut so!

      • McGybrush

        Jein. Tesla hat sich Holland ausgesucht. Generell muss die Zulassung nur von irgend einem Land der EU erfolgen. Welches Land dies macht ist frei Wahl des Herstellers und müsste nicht zwingend Holland sein.

        • Klaus Haakshorst

          Vielen Dank, dann ist also Holland zuständig und glücklicherweise nicht der Bettvorleger der deutschen Autoindustrie Dobrindt

  • Klaus Haakshorst

    Das ist kaum zu glauben. Ich habe immer geglaubt, dass der Beruf eines Journalisten ein Studium voraussetzt. Na ja, so kann man sich täuschen. Aber auch die Welt frisst aus dem Futternapf der deutschen Autoindustrie.

  • Klaus Haakshorst

    Die Trolle haben heute morgen wohl alle einen Herzinfarkt erlitten, als Sie die neuen Nachrichten von Elon Musk gelesen haben.

    • W. Müller

      Nee, die warten auf Anweisungen aus der Zentrale wie man auf diese Unverschämtheit von Elon Musk angemessen reagieren kann nach dem Publicity Gau mit der Gratis Werbung via KBA ausgelöst durch die eigene Lobby-Arbeit.

      • Klaus Haakshorst

        Haben Sie den Artikel in der Welt gelesen? Jemand aus dem Forum hat es entdeckt. Die Welt lehnt den neuen Autopiloten ab, da die deutschen Prämiumbomber wie Porsche ,Audi ,BMW etc. mit 300kmh auf der linken Spur ankommen könnten. Ich habe es erst nicht geglaubt, es stimmt aber, den Artikel gibt es im Netz.

        • W. Müller

          Ja, habe ich gesehen. So langsam kommt es einem vor wie das letzte Aufgebot.

          • Klaus Haakshorst

            Schlimmer noch, früher hat man sich im Kindergarten so gewehrt. Den Printmedien muss es wirklich dreckig gehen.

          • W. Müller

            Apropos Kindergarten, ich weiß wo der Genz steckt. Nachdem wir ihm hier keine Plattform geboten haben erklärt er weiter im Thread zum Erfolg von Tesla in der Oberklasse in den USA dort allen die üblichen Nettigkeiten und warum Tesla quasi morgen schon Pleite ist etc. in bisher ca. 30 neuen Kommentaren.

          • Pamela

            Guten Morgen Will, in „USA, Tesla dominiert ..“ fehlen noch 3 Kommentare zur 700 🙂
            Ich glaube, dass es Dir auch so geht, irgendwie beschleicht mich da so ein komisches Mitgefühl, so eine Ahnung, dass wirs mit was Traurigem zutun haben. Mir wäre lieber man wüsste, dass er einfach nur ein Bl..mann ist.

          • W. Müller

            Guten Morgen Pamela,
            ja, sehe ich auch so. Manch einer mag meinen Rat, sich Hilfe zu holen, als reine Provokation sehen. Vielleicht am Anfang war es auch so gemeint.
            Mittlerweile ist mein Rat mit der Hilfe wirklich ernst gemeint, wie ich bereits in einem anderen Kommentar geschrieben habe.

          • Klaus Haakshorst

            Genz ist wieder da! Hat mich schon wieder beschimpft. Nehme an, dass das Schulungsprogramm bei Daimler beendet ist.

          • W. Müller

            Ich habe es gesehen. Meine Einstellung dazu kennst Du ja.

          • eftichios

            Und, habt ihr zwei auch so schmunzeln müßen? Der erste Absatz des Artikel ist ja auch schon der Hammer, dort steht, Tesla hätte nun mit dem neuen System auf die Unfälle reagiert. Jaaa klar, vor ein paar Monaten kam es zum ersten Unfall bei dem gemutmaßt wurde der Autopilot könnte impliziert sein und dann hat Tesla mal eben über Nacht ein neuen System gebastelt. Wir wissen zwar das Tesla gut ist, aber soooo gut?! (Eigentlich auch wieder ein verstecktes Kompliment)

          • eftichios

            Hier noch was lustiges auf auto-news.de

            Hier wird angeprangern das Tesla doch tatsächlich die Frechheit besitzt Geld für die neue Option zu verlangen, also wirklich!

            http://www.auto-news.de/auto/news/anzeige_Tesla-verbessert-Autopilot,-aktiviert-ihn-aber-nur-gegen-Aufpreis_id_39173

          • Fritz!

            Sie wiedersprechen sich im eigenen Artikel. Zuerst sagen Sie:

            „Was der Hersteller nicht erwähnt, ist: Das System ist nicht ohne
            Weiteres nutzbar, auch wenn die Hardware in alle Modelle eingebaut wird.
            Offenbar wird das System nur gegen Aufpreis aktiviert…“

            um dann ein paar Sätze weiter zu sagen, die Aufpreise dafür haben sie auf der Tesla Homepage gefunden im Konfigurator. Welch Überraschung…

          • Klaus Haakshorst

            Die machen den Eindruck als ob sie nicht lesen können oder wollen.

          • Dirk Klein

            Lustig ist DAS nicht. Aber Lustig ist, das Mercedes doch Tatsache noch bis 2021 brauch um die rein elektrische EQ Serie serienreif (kopiert) zu haben. Lustig ist auch, das sich Mercedes rühmt mit dem Elektro Smart 2007 diese Ära eingeleutet zu haben. Wir haben jetzt 2016 und 2017 wird in Paris tatsächlich der neue e-Smart vorgestellt mit einer sagenhaften Reichweite von 160 km. Mit meinem 2007 Smart CDI habe ich 185.000 km geschafft, ich kann mir keine e-Smart holen, da komm ich im Jahr keine 10.000 km weit. Wir werden praktisch gezwungen auf Tesla (Modell 3) umzusteigen der wenn man Preis/Leistung vergleicht nicht teuer ist als ein e-smart (ca. 25.000).

          • Klaus Haakshorst

            Vor ca 1 Jahr wollte ein Pflegedienst 5E Smarts kaufen. War nicht möglich weil Mercedes keine hatte.

          • Klaus Haakshorst

            Ich habe das gerade gelesen. Es ist unfassbar. Die Journalisten befinden sich auf dem gleichen Niveau wie K.Genz. Gesteuert wird das ganze wohl von der deutschen Autoindustrie. Habe kürzlichen einen Sales Manager von Daimler getroffen, der den gleichen Unsinn erzählt hat. Die haben eine wahnsinnige Angst. Anders kann man sich diesen Schwachsinn nicht erklären.

          • eftichios

            Dann schnell noch alle anderen als Verschwörungstheoretiker und Jünger in die Idiotenecke stellen und fertig ist der Lack. Wird diesmal aber nicht funktionieren.
            Früher ohne Internet ging das, heute, schwierig.

        • Jakob

          Ist es denn wirklich eine Lücke im System?
          Mal davon abgesehen, dass es in der Praxis mehr als unwahrscheinlich ist?
          Das gleiche gilt ja auch für die Höchstgeschwindigkeit nach vorne…

        • Fritz!

          Ist schon erbärmlich, wenn sie solche Vergleiche heranziehen müssen, um ein Haar in der Tesla-Suppe zu finden.

          Im Unkehrschluß heißt da aber doch: Tesla, alles richtig gemacht. Sie bekämpfen Dich, wo sie können, da ihnen der Arsch ganz gehörig auf Grundeis geht.

          • Klaus Haakshorst

            Genau so ist es. Die deutsche Politik und Presse verhalten sich z.Zt wie ein Kindergarten.

        • MichaHamburg

          Bei all meiner Begeisterung für Tesla – es sind für mich klar die bisher mit großem Abstand besten Autos der Welt (!) – hatte ich den Gedanken allerdings auch, als ich die „Sichtbegrenzung“ nach hinten sah. Das System mag für den Rest der Welt top sein, aber für deutsche Autobahnen ist eine Sichtweite von 100m nach hinten für vollautonomes Fahren ungeeignet, solange es Fahrzeuge gibt, die sich mit 200 km/h oder mehr von hinten nähern, wenn der Autopilot einen LKW überholt!!
          Wer Schnellfahrer nicht zum Bremsen zwingen möchte, der muss auch schon mal 500 bis 1000 Meter nach hinten schauen!

          Das System von Tesla würde nach dem uns heute bekannt gegebenen Stand der Technik beim Einsatz auf deutschen Autobahnen großen Ärger und ggf. schwere Unfälle verursachen!

          Ich sehe da nur die Möglichkeit, dass beim vollautonomen Einsatz in Zonen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung alles andere als die rechte Spur tabu ist!! Wäre aber auch nicht so schlimm, oder?

          • eftichios

            Mhh naja, wenn einer mit 200km/h kommt dann legt er 56m/s zurück, die Frage wäre dann wie schnell das System reagiert. Schnell beschleunigen kann der Tesla ja auch.
            Das mit den Zonen klappt doch auch nicht, oder haben sie noch nie jemanden gesehen der bei freier Strecke nicht auch mit 200 durch die 130er Zone rauscht?

          • Pamela

            Guten Morgen Micha.
            Ich weiß nicht, wie lange ich es zwischen LKW’s und Wohnanhängern auf der rechten Spur aushalten würde.
            Aber, ich sehe das Problem genauso. Der Spurwechsel auf der Autobahn ist die riskanteste Aktion beim Autofahren (schon wegen der hohen Geschwindigkeiten) und kann imho nur autonom realisiert werden, wenn alle miteinander vernetzt sind. Wenn die Computer (angenehm emotionslos, wie sie nun mal sind) sich miteinander abstimmen und gemeinsam die jeweilige Situation lösen, dann könnte man sich zurücklehnen. Das wird dauern, zumal sich unterschiedliche Hersteller friedlich auf ein Gesamtkonzept einigen und sich erst mal alle autonome Fahrzeuge leisten können müssten.
            Jetzt ist es beim Autopilten ja noch so, dass ein Spurwechsel immer vom Fahrer initiiert wird (glaube ich). Eine Zwischenlösung könnte doch sein, dass das System einen Spurwechsel vorschlägt (also den Fahrer wieder kurz aktiviert) und der Fahrer dies bestätigen kann, wenn er sich nach hinten orientiert hat.
            Das hieße schon mehr Sicherheit, da es viele Autofahrer gibt, die nicht vorausschauend fahren und dann abrupt nach links reagieren, wenn sie einen Meter auf den LKW aufgefahren sind. Die Aufgabe des Vorausschauens übernimmt dann der Autopilot und kann damit die Situation für die Nachfolgenden links entspannter machen.

          • MichaHamburg

            Guten Morgen Pamela,
            die Überprüfung, ob ein Spurwechsel nach links auf deutschen Autobahnen möglich ist, kann nur ein Fahrer verantworten. Das sehe ich ja auch so.

            Wenn das autonome Fahren mit einem System wie dem von Tesla im Rest der Welt funktioniert, dann ist es auf deutschen Autobahnen dennoch nicht voll nutzbar und wird sicherlich entsprechend gesperrt werden. Ob es sich lohnt, nur für 0,01% der Straßen weltweit Kameras zu verbauen und Software zu programmieren, die Schnellfahrer in 500-1000 Meter Entfernung berücksichtigen, halte ich für zweifelhaft. Da bin ich gespannt, was kommt…

          • Pamela

            Ja, Zwischenlösungen, die ich gerade versuche zu durchdenken, sind generell schwierig. In weite Zukunft gesehen:
            Sollen wir froh sein, wenn 2050 keine Verbrenner mehr unterwegs sind.
            Dann wird es vielleicht 2070 bis alle Fahrzeuge vollautonom mit Schwarmintelligenz fahren … Wie alt bin ich da eigentlich ?
            Ach, sollen sich doch meine Nachkommen damit rumschlagen ! 😉

          • Klaus Haakshorst

            Guten Morgen Pamela, es könnte eventuell so geregelt werden, dass sich per Software, wenn man auf eine deutsche Autobahn kommt, sich das Überholprogramm automatisch abschaltet. Eine andere Möglichkeit wäre eventuell eine Geschwindigkeitsbegrenzung um 150 kmh. Das wir uns nämlich nach wenigen richten sollen, kann ich nicht ganz einsehen. Die Mehrheit fährt um 120.

          • Pamela

            Hallo Klaus,
            die erste Möglichkeit verstehe ich richtig ? Spurwechsel aus, alle anderen Assistenzsysteme bleiben an. Ok., damit würde man aber noch nicht die Linksrüberzieher (mit 100 km/h), die stets nicht nach hinten gucken, zu einem kontrollierten Spurwechsel erziehen. Ich betreibe ja schon Psychoanalyse, bei denen rechts vor mir, um am Fahrstil zu erkennen: kommt er noch raus oder bleibt er drinn und muss dann bei ca 30% dieser Leute voll runterbremsen, weil sie im letzten Moment noch kurz vor mich fahren.
            Um hier mehr Sicherheit zu ermöglichen, müsste man dann generell auf 120/130 km/h limitieren (so wie in unseren Nachbarländern auch).
            Bei 150 km/h wäre auch das schon kritisch. Oder aber diesen Leuten wird durch die Empfehlung des AP geholfen (Sprachaufforderung „Bitte schauen Sie nach hinten“ ), intelligenter zu überholen, dann könnte auch der AP so beschleunigen, dass der Überholvorgang (nicht nur mit +2 km/h) keine Ewigkeit dauert und sich dahinter keine Schlangen bilden.

          • Klaus Haakshorst

            Hallo Pamela,
            klar, mit den Linksrüberziehern haben Sie völlig recht. 120-130 wären für mich auch ok. Die freie Fahrt in Deutschland ist auch nur eine Kungelei zwischen Politik und deutscher Autoindustrie. Es wäre schon traurig, wenn Teslas fantastisches System an wenigen Rasern scheitern sollte. Bin selber gerne schnell gefahren aber man sollte Prioritäten setzen. Sichere Fahrt für freie Bürger.

          • Pamela

            Und ich müsste wirklich Verzicht üben, ich habe je nach Uhrzeit völlig freie Bahn ohne Limit. Dann sind 120 km/h echt hart. Aber bitte, fürs Gemeinwohl ..

          • W. Müller

            Man gewöhnt sich am allem nur nich am Dativ, oder wie hiess da noch gleich?
            Nein im Ernst, Pamela, ich habe mich durch fast ständigen Aufenthalt ausserhalb Deutschlands schon an die Geschwindigkeitsbegrenzungen gewöhnt. Wenn ich aber mal eine Zeit „freie Fahrt“ in Deutschland habe und die Grenze passiert habe, dann kommen mir die 120km/h elend langsam vor. Nur der Tempomat bewahrt mich da vor schlimmeren 🙂

          • Pamela

            😀 😀
            Es liegt wohl in unserem Wesen, dass wir gerne vorhandene Möglichkeiten ausnutzen. Werden die bergenzt, fahren wir den Modus runter. Autobahn Frankreich /Italien u.s.w. : führt immer dazu, dass ein Urlaub noch entspannter wird. Steige ich (nicht täglich) in den Defender ein (der fährt gute 130), komme ich gar nicht auf den Gedanken, Frust zu schieben und genieße die Aussicht von oben. Aber für das Begrenzen von Möglichkeiten sollte es immer wichtige Argumente geben.

          • Klaus Haakshorst

            130 wäre besser. Übrigens Genz weilt wieder unter uns. Sie wissen schon, der Typ mit den Magengeschwüren.

          • Werner Brand

            Interessant wird es sein, und definitiv sicherer, wenn alle Fahrzeuge untereinander kommunizieren werden. Erst dann wird der Großteil des Verkehrs sicherer
            Und

          • PV-Berlin

            Die Deutsche Autobahn ist der einfachste Spielplatz des Autopiloten.

            Warum?

            die sind alle samt mathematisch perfekt durchrechnet. Jeder Radius, jede Sichtachse ist durchdacht und von Leuten durchgerechnet, die eines der anspruchsvollsten Studiengänge absolviert haben. Und wenn es keine andere Lösung gibt, wird die Geschwindigkeit eben angepasst.

            Jede Landstraße ist 100 mal anspruchsvoller. Radius, Kuppen, Sichtachsen etc,, alles ganz großer Mist!

            Der Spurwechsel auf der Autobahn, das hat man schon in den Achtzigern mit „DOS 2.2 B“ hinbekommen. *kleine Übertreibung

            man sollte nicht jede Aussage zu den Werten auf die Goldwaage legen. Was soll an 200 m auf der Autobahn das Problem sein? Viel interessanter ist zu wissen, was passiert, wenn das System nur 50 m nach hinten schauen kann, aus welchen Gründen auch immer.

          • Pamela

            Der Spurwechsel auf der Autobahn ist deshalb die riskanteste Aktion auf der Autobahn, weil ich in Interaktion mit anderen trete und das bei hohen Geschwindigkeiten. Wir könnten alle in einer Reihe fahren und immer schön Abstand halte, dann ist es ein Spielplatz.
            Dass der Autopilot den Spurwechsel locker ausführt, habe ich nicht in Frage gestellt (ich bin gar nicht auf den Gedanken gekommen, da ich doch davon ausgehe, dass sich gut ausgebildete Menschen damit beschäftigen). Komplettes Missverständnis, sorry.
            Dass der AP im Moment nicht genügend Sicht nach hinten hat, ist ja das Problem, d a s hat MichaHamburg zu recht angesprochen. Schön, wenn es noch andere Lösungen z.Bsp. durch Vernetzung der Smartphones geben wird oder eben eine verlängerte Sicht nach hinten oder eben eine Kommunikation der AP’s untereinander u.u.u. Oder es wird die Geschwindigkeit eben angepasst, darüber haben wir hier nachgedacht.

          • MRd74

            Schlage vor den Tesla auf der Überholspur deutscher Autobahnen rückwärts fahren zu lassen! Für den Antrieb kein Problem, einzig das Wendemanöver dürfte herausfordernd werden. Wenn Tesla jemand suchen sollte der das hinkriegt, ich würde es mit Begeisterung zumindest versuchen! Ich kann mir im Moment keinen spannenderen Arbeitgeber vorstellen!

        • Will_Elektroauto

          Echt ein Witz. Und die Träumer, die auch ohne Hilfe vom Autopilot einfach nach links rausziehen.. was ist mit denen?? Geht von denen keine Gefahr aus, wenn von hinten einer mit deutlich höherer Geschwindigkeit ankommt?

        • PV-Berlin

          Die Welt sollte sich kundig machen.

          Ab welcher Geschwindigkeit versagt JEDE Deutsche Versicherung den vollständigen Schutz der Haftpflicht?

          Ab welcher Geschwindigkeit führt selbst verkehrswidriges Verhalten des Unfallgegners nicht zu 100% Übernahme der Schuld?

          Ab welcher Geschwindigkeit ’neigen‘ die Berufsgenossenschaften dazu, vom grob fahrlässigen Vorsatz auszugehen?

          Wenn ich nach hinten 150 m Platz habe fahre ich raus, mir egal, wenn da ein Porsche kommt. Der wird schon bremsen und wenn nicht, werde ich das in meinem Tata (Länge > 5 m) sicher besser verdauen, als der.

          Level 4 oder auch 5 bedeutet auch, das man Irre im Sucher haben muss und die gibt es nicht nur in D.

    • Dieslstinker

      GP wird wieder erklären das Mobileye weniger Strom braucht 😉

      DS

    • Oliver Knabben

      Ich habe gerade die aktuelle AutoBild (28.10.2016) in der Hand und dort wurde der Autopilot 2.0 mit exakt 1 Überschrift und 2 kurzen Sätzen erwähnt. Die Auto-Motor-und-Sport vom (27.10.2016) hat gar nichts geschrieben, was aber am Redaktionschluss liegen könnte. Es ist aber zu vermuten, dass bei einem deutschen Hersteller fast schon ein Sonderheft gedruckt worden wäre. Diese Reaktion deute ich als Schockstarre. Während die deutschen Autohersteller noch über Elektrofahrzeuge grübeln, geht Tesla das autonome Fahren mit Riesenschritten an. Unglaublich. Für mich ein klares Kaufargument! Auch wenn das Modell 3 eigentlich schon zu groß für meinen beruflichen Stadtverkehr ist und wir ernsthaft über einen Smart eDrive oder BMW i3 nachdenken, haben wir trotzdem das Modell 3 reserviert und hoffen, dass unser alter Benziner-Smart (80.000km) bis 2018 ohne Motorschaden durchhält, was erfahrungsgemäß leider nicht zu erwarten ist. Ich freue mich auf die automobile Zukunft, insbesondere in Anbetracht der aktuellen Verkehrslage. Ich kann meine Zeit im Stau sinnvoller nutzen, als auf die Bremslichter des Vordermanns zu achten, auch wenn unser Golf uns das schon ein bisschen abnimmt. Ich wünsche Tesla für soviel Mut nur das Beste und den Betrügern bei VW und den Verkehrspolitikern einen kräftigen Schuss vor den Bug.

      • Klaus Haakshorst

        Völlig korrekt. Leider kommt das Wort Lügenpresse aus der rechten Ecke. Im Falle Tesla aber sieht man klar und deutlich, dass es eine Lügenpresse gibt. Die deutsche Bundesumwelthilfe hat jetzt das KBA auf Grund des neuen Dieselgutachtens vor Gericht gezerrt, um die Zulassung eines Opels zurückzunehmen. Wenn die deutsche Justiz korrekt ist, muss sie dem zustimmen. Danach sind wohl endgültig alle Dieselfahrzeuge beerdigt. Hoffentlich tritt dann der korrupte Dobrindt auch zurück. Wer einigermaßen vernünftig ist, kauft keine deutschen Autos mehr. Grund: Umwelt, riesen Wertverlust. Wir müssen uns darüber klar sein, dass das KBA eine strafbare Handlung begangen hat. Wer ist der zuständige oberste Boss? Der am Euter der deutschen Stinkerindustrie saugende Verkehrsminister Dobrindt. Jeder kleinere Firmenboss würde in den Knast wandern. Wir müssen uns im klaren sein, dass wir von Verbrechern regiert werden. Diese Saubande bestärkt mich täglich darin , Tesla in jeglicher Form zu unterstützen. Deswegen können mich auch die Trolle der Stinkerindustrie hier nicht ärgern. Sie machen mir täglich klar, wie recht wir Tesla Fans haben.

  • Stephan

    Es wurden ein paar interessante Szenen weggelassen: z.B. bei 1:20 beim Unterfahren der Autobahnbrücke, an der Kreuzung bei 1:55 gibt es einen Schnitt – von der Schwarz-Weiß-Medium-Range-Kamera zur farbigen Innensicht, d.h. man weiß nicht wie lange das Auto an dieser Kreuzung stand, zudem wurde die Einblendung der „Blicke“ nach links und rechts, mittels Kameras weggelassen. Warum?
    Die Strasse bzw. vor allem die Straßenbegrenzungslinien sieht man oft nicht, weil die Straße bei der starken Sonne durch eine entsprechend niedrige Blendeneinstellung zu hell bzw. überblendet ist. Optimaler wäre deswegen eine Fahrt am frühen Morgen gewesen, aber das wäre dann wahrscheinlich zur Rush-Hour (Berufsverkehrszeit) gewesen – mit entsprechenden Problemen.
    Und noch eine wichtige Frage: Sind eigentlich alle Bürgersteige in Städten in den USA rot gestrichen? Einparkhilfen gibt es schon bei vielen Autos weltweit.

    Zum tödlichen Unfall eines Tesla-Prototyps dieses Jahr: Dieser Prototyp hatte anscheinend kein wirkliches Autopilot- sondern bestenfalls ein Assistenzsystem an Bord, das den Fahrer beim Fahrern unterstützen, aber nicht ersetzen kann.
    Keine Frage Tesla hat mit seiner Idee der Batterie aus tausenden kleinen Akkus einen großen Sprung in Richtung E-Auto-Zukunft voran gemacht.
    Aber das Hauptproblem besteht nach wie vor, selbst wenn es genügend Batterien für einen Ersatz von 70% der zugelassenen Autos weltweit geben würde: Die elektrische Anschlussleistung die bei stark frequentierten Ladestationen bei Beginn und Ende von Wochenenden oder Ferien etwa an Autobahnen zur Verfügung stehen müsste, sprengt jede Vorstellungskraft. Vermutlich auch dann, wenn die Elektroautos in die Städte neben den Autobahnen fahren würden und dort an vielen einzelnen Ladestationen ihre Batterien aufladen könnten.
    Wenn ich mich richtig erinnere müsste zu dem weltweit schon vorhandenen Kraftwerkspark (fossile und erneuerbare Kraftwerke) noch einmal sehr viele zusätzliche große Kraftwerke gebaut werden, um diese Leistungsspitzen bedienen zu können.

    • W. Müller

      Das ist ein Demo Video was möglich ist. So etwas zeigt nie den Stand der fertig entwickelten Technik. In Folge dessen ist es auch nicht ungewöhnlich, dass das Model X nicht 100% alles abdecken kann was voll-autonom angeht.
      Dennoch: Höchst erstaunlich, was Tesla da wieder gemacht hat. In einem Serien-Auto, dass die ab jetzt GENAU SO ausliefern während alle anderen noch in der pre-alpha Test-Prototyp Phase sind.

      Der Versuch, die E-Mobilität als solche abermals durch die angeblich nicht vorhandenen Ladekapazität in Frage zu stellen wurde schon mehrfach widerlegt. Da gehe ich jetzt nicht näher darauf ein. Sicher muss da noch investiert werden. Unmöglich ist das aber bei Weitem nicht.
      An Stromerzeugung wird es gegen 16-22% mehr Strom brauchen.

      • Pamela

        und, lieber Will, sagen wirs doch mal grad heraus:

        die E-Mobilität ist alternativlos

        es sei denn, man entwickelt noch andere Technologien ohne Verbrennermotoren
        (wie z.Bsp. das Schweizer Salzwasserauto)

        • W. Müller

          Hallo liebe Pamela, ja das sehe ich auch so.

        • MRd74

          Als Schweizer muss ich protestieren, das Salz wird gebraucht um unsere schönen Käse einzureiben! Übrigens arbeiten wir daran diese vollautonom auszustatten damit sie sich selbst exportieren können. Rund sind sie ja schon. Reiben darf man ihn dann halt erst ausgeliefert.

          • Pamela

            Was für eine Innovation ! Ich liebe das 😉

          • Pamela

            Ich war unkorrekt: Der Salzbedarf wird nicht besonders hoch sein.
            Der NanoFlowCell Quantino ist ja auch ein E-Auto, nur mit
            2 Elektrolytflüssigkeiten. Dies zur Richtigstellung.

            Mit Innovation meinte ich natürlich die vollautonomen Käse ! 🙂

      • Stephan

        Eine kurze Überschlagsrechnung von mir, die meine Annahme als falsch darlegt:

        Tankgeschwindigkeit Zapfsäule (von gutefrage.net): 35 L/min
        Tankmenge im Schnitt: 50 L (vermutlich zu tief gegriffen für die Ferien- und Wochenendzeit)
        Tankdauer: 2 min + 1 min Hinfahren u. Wegfahren + 5 min Zapfhahn aus- und einhängen, zur Kasse und zurück gehen, Schlange stehen (großzügig bemessene Zeiten um benötigte Leistung zu senken) = 8 Minuten gesamt, d.h. gerundet 7 Zapfvorgänge pro Zapfsäule in einer Stunde
        Zapfsäulen an Tankstelle: 6
        Hier ein Link zum Streetview-Bild einer Tankstelle bei einer Rastanlage bei Montpellier (Fahrtrichtung Süden) in Südfrankreich an der Autobahn A9 vom Mai 2016 (eine von 8 Zapfsäulen war gerade außer Betrieb) :
        http://tinyurl.com/Tankstelle-Montpellier

        Zapfvorgänge gesamt in einer Stunde: 6 x 7 = 42
        Energieinhalt des Treibstoffs (hier Benzin, weil kleinerer Energieinhalt): 32,5 MJ/L (1 MJ = 0,28 kWh) = 32,5 * 0,28 kWh/L = 9,1 kWh/L, gerundet 9 kWh/L
        Getankter Energieinhalt in einer Stunde: 42 * 50 L * 9kWh/L = 18900 kWh
        Energiestrom bzw. Leistung, die in dieser Stunde fließt: 18900 kW = 18,9 MW bzw. etwa 3 MW pro Zapfsäule

        Auf der Gegenseite einer Autobahn ist meistens dann auch eine Tank- und Rastanlage. Das wären dann insgesamt 37,8 MW elektrische Leistung für ein kleines Gebiet. Das hört sich jetzt doch nicht nach allzu viel Leistung an, wenn man sich überlegt, dass man für einen Haushalt im Schnitt etwa 2 kW elektrische Dauerleistung ansetzen kann (nach 2 kW-Modell für die Zukunft, für jeden Haushalt als maximale Leistung. Ein Herr Rechsteiner aus der Schweiz hatte das glaube ich mal als Zahl in einer Studie angenommen), wären diese 38 MW dann 19.000 Haushalte oder etwa – bei 3 Personen pro Haushalt – der Bedarf einer 60.000 Einwohnerstadt.
        Ich hatte mal in einem Blog eine überschlägige Rechnung gelesen. Allerdings ging die Rechnung nicht allein von den Autobahn-Tankstellen aus, sondern von allen Tankstellen in Deutschland, an denen dann gleichzeitig alle Zapfsäulen laufen würden. Da kam dann eine riesige elektrische Leistung heraus, die glaube ich das zwei- bis drei-fache der maximalen elektrischen Leistung des Kraftwerkparks in Deutschland darstellt.

        • W. Müller

          Das mit dem alle gleichzeitig laden ist so wie alle gleichzeitig Tanken:

          Es gibt ca. 15.000 Tankstellen in Deutschland. Bei 5 min pro Tank- und Bezahlvorgang wartet dann der Letzte an der Reihe 250 Stunden auf einen Tankplatz wenn alle 45.000.000 PKW gleichzeitig tanken gehen.

          Mit dem Strom vergisst Du folgendes: Mit 40 MW Leistung kannst Du 400 Tesla „volltanken“ für 400km Reichweite (schönes Zahlenspiel, oder?). Da sind die Lade- und Leitungsverluste schon eingerechnet.

          • McGybrush

            Und auch nur die Tesla die nicht die restlichen 90% zuhause geladen wurden oder nie eine öffentliche Säule sehen werden.

            Das Gewicht eines eAutos ist mir sowas von egal ob es 1.3t oder 2t wiegt. Ob ich nun 3h oder 4h Energie von der Sonne ist doch Wurst bei ner PV Anlage. Und bei grünen Strom ist das auch alle male besser als Dinowasser in Treibhausgase um zu wandeln.

        • Stephan

          Hier gibt es eine Übersicht mit allen Tankstellen auf bestimmten Autobahnen in Frankreich, die vermutlich alle zu einer bestimmten Gesellschaft gehören (VINCI Autoroute?):

          http://www.vinci-autoroutes.com/

          Man muss links am Rand der Karte auf +SUR NOS AIRES klicken, dann auf „Aires de service“ (Rastplätze mit Tankstellen), dann werden alle Tankstellen an diesen Autobahnen dargestellt. Auch das Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen wird angezeigt.
          Aus dem Kopf heraus weil ich die A9 schon öfters gefahren bin: Es gibt ca. alle 30-40 km eine Rasstätte mit Tankstelle.

          Ich hatte übrigens bei meiner Überschlagsrechnung vergessen die Lkw-Zapfsäulen mit einzubeziehen, auch wenn die am Wochenende wesentlich weniger benutzt werden als unter der Woche. Dafür haben die Lkws ziemlich große Tanks (bis ca. 1000 Liter) und durch eine Lkw-Zapfsäule fließen immerhin 130 L/min.
          Und es gibt auch Autobahntankstellen mit mehr als 8 Pkw-Zapfsäulen und 2 Lkw-Zapfsäulen.

        • raleG

          Sehe ich das richtig, du rechnest den Energieinhalt des an Tankstellen ausgegeben Benzins und Diesels in elektrischen Strom um? Dann musst du aber das Ergebnis durch drei teilen, weil eAutos bei gleicher Nutzung 3x effizienter sind.
          Das kann man alles lösen, alles mit heutiger Standardtechnik. Die 45 Millionen Verbrenner in D durch eAutos zu ersetzen braucht seine Zeit. Man kann also langsam anfangen und stetig ausbauen – alles kein Problem.

          • Stephan

            Die Frage ist wieviel direkte und graue Energie steckt in der Batterie?
            Die Elektroautos mögen ja heute schon deutlich effizienter sein als Verbrennungsmotoren (z.B. der im Frühjahr kommende Opel Ampera-e mit offiziell 8,3kWh/100km), aber die Energiedichte in der Batterie ist trotzdem noch extrem niedrig im Verhältnis zu fossilen Treibstoffen (ca. 0,14kWh/kg zu 12,3kWh/kg beim Benzin, das ist nur etwa ein 90tel). Daher auch das hohe Gewicht der Batterie beim Ampera-e: etwa 430kg für 60 kWh.
            Und 1,6 Tonnen für ein Elektroauto finde ich einfach zu viel, auch für ein Auto mit Verbrennungsmotor finde ich das viel zuviel.
            Ein attraktiver Nahverkehr könnte sehr viele Probleme auf einmal lösen.

          • MRd74

            Um die Frage zu vervollständigen. Wieviel graue Energie steckt in Benzin oder Diesel? Nach Wikipedia braucht es je nach Treibstoff 15-25% des Energieträger zu dessen Produktion. Der Anteil an Elektrizität soll etwa 1.2-1.5kWh pro Liter (8-9kWh) Treibstoff betragen.

          • Grünspanpolierer

            Die zur Herstellung eines Liters Benzins erforderlichen ca. 1,5 KWh werden thermisch durch ein Abfallgas der Raffination geliefert.

          • MRd74

            Abfall?

          • MRd74

            Zum Gewicht gibt es eigentlich nur zu sagen dass es in einem EV nie so stark zum tragen kommt, da die Energie der Masse in Bewegung beim Abbremsen oder bergab wieder genutzt wird. Eine Berg- Tal fährt über 20km mit 1000 Höhenmetern endet in einem Verbrauch wie 23km Geradeausfahrt.

          • raleG

            Was du mit „direkte/graue Energie“ meinst, verstehe ich nicht. Eine Batterie hat einen Wirkungsgrad von 90%, ein Elektromotor größer 90%, ein Verbrenner 20-35% und bei der Herstellung von Benzin werden auch schon etliche kWh benötigt.
            Das Gewicht ist bei einem eAuto unproblematischer ggü. einem Verbrenner: Leistungsstarker effizienter Motor, tiefer Schwerpunkt und Rekuperation. Der Verbrenner verheißt die Energie der beschleunigten Masse einfach in den Bremsscheiben – ganz übel!
            Wie effizient ein eAuto ist, hast du ja schon selber dargestellt. Trotz 1,6 Tonnen verbraucht der Ampera e nur 8,3 kWh/100km (ist das wirklich offiziell, kommt mir sehr wenig vor?!) – das entspricht nicht einmal 1Liter Benzin/100km!
            Wie du sagst, deswegen haben wir zwar immer noch Staus in den Städten, aber zumindest keine dicke Luft mehr, und wir unterstützen finanziell keine Terrorstaaten.

          • Stephan

            „Was du mit „direkte/graue Energie“ meinst, verstehe ich nicht.“

            E-Auto-Batterien wachsen nicht auf Bäumen. Die angeblich CO2-freie Kernkraft benötigt jede Menge fossile Energie um die Brennelemente herzustellen. Dieser Bedarf ist sogar steigend, weil die reichhaltigen Uranerzreserven zurückgehen.

            „Eine Batterie hat einen Wirkungsgrad von 90%, ein Elektromotor größer 90%, ein Verbrenner 20-35% “

            Und der Gesamtwirkungsgradvergleich? Es gibt auch 1-Liter Autos mit Verbrennungsmotor.

            „Das Gewicht ist bei einem eAuto unproblematischer ggü. einem Verbrenner:“

            Beide Autoarten haben den Rollreibungs- bzw. Haftreibungswiderstand der Radlager zu überwinden, je schwerer, desto größer.

            „Trotz 1,6 Tonnen verbraucht der Ampera e nur 8,3 kWh/100km (ist das wirklich offiziell, kommt mir sehr wenig vor?!)“

            Sorry, da hatte ich die Zahlen vertauscht: Es sind 8,3km/kWh bzw. 12kWh/100km (auch nicht viel mehr als ein Liter Benzin pro 100km – allerdings nach NEFZ. Ohne Rekuperation?):

            Serien-E-Auto mit mehr als 500 Kilometer Reichweite
            29.09.2016
            Platz für fünf, Fahrleistungen wie ein Sportwagen und mehr als 500 Kilometer Reichweite nach dem allerdings praxisfernen NEFZ-Zyklus verspricht Opel für den Ampera-e,
            Der [BMW] i3 etwa schafft nach dem Batterieupdate auf 30 kWh gerade mal 300 Kilometer – nach NEFZ
            http://www.auto-motor-und-sport.de/news/opel-ampera-e-elektroauto-2017-paris-500-km-reichweite-765522.html

          • raleG

            Deshalb sind viele Fan von Tesla und deren Strategie. Die fertiggestellte Gigafactory zur Produktion der Batterien wird zu 100% aus Sonnen- und Windenergie gespeist.
            Es gibt keinen 1Liter Verbrenner für 5 Personen und den Leistungsdaten. Die Verbrennertechnologie ist einfach um ein vielfaches schlechter, in allen Belangen (Leistung, Effizienz, Emissionen). Und zum Gewicht zeigt doch der Vergleich Ampera e zu BMW i3 (12,9kWh/100km) sehr gut, dass sehr teuerer Leichtbau beim eAuto nicht lohnt.

          • Stephan

            Es geht mir weniger um das Schlechtmachen des Elektroautos an sich, sondern speziell um dieses Verkaufsvideo von Tesla. Es ist nicht nur die Einparkszene, die schlecht geschnitten ist. Die anderen Punkte hatte ich ja schon weiter oben aufgelistet.

            Wie man auf dem Luftbild der Gigafactory bei Google-Maps sehen kann, ist von dem riesigen PV-Kraftwerk, das einmal direkt bei der Fabrik stehen soll, bisher weit und breit nichts zu sehen:
            https://www.google.de/maps/place/Tesla+Gigafactory+1/@39.5451319,-119.4395436,1932m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x80991fc240ba30b9:0x7e66b0fa4fe55cd8!8m2!3d39.5379876!4d-119.4398554

            Das Luftbild dürfte von diesem Jahr sein, weil die Luftbilder von Google sind inzwischen wohl immer ziemlich aktuell und man erkennt auch die Zahl 2016 im Wasserzeichen. Auf einem kleinen Teil des Daches im Nordosten liegen ein paar Solarmodule.

            Hier ist eine Grafik, die den Endzustand der Gigafactory anzeigen soll:

            http://www.peak-oil.com/wp-content/uploads/2014/10/Tesla_Gigafactory_new.png

            Ich vermute mal, dass hier Kosten gespart werden sollen. Es ist kurz- bis mittelfristig für den Cash-Flow besser, wenn man jetzt den benötigten Strom aus dem Netz bezieht, als noch größere Investitionen in den Aufbau einer großen PV-Anlage zu stecken, die erst nach einigen Jahren abbezahlt ist (=hohe Stromkosten. Je schneller desto höher).
            Aber ich bin ja nur Ingenieur, kein Finanzexperte. 😉

            Hier ist eine Studie, die verschiedenen Elektroautos bescheinigt beim Betrieb in Europa eine schlechtere Energiebilanz als Autos mit Verbrennungsmotor zu haben:

            Batterieelektrische Fahrzeuge in der Praxis
            Kosten, Reichweite, Umwelt, Komfort
            (2. erweiterte und korrigierte Auflage)
            http://www.övk.at/aktuelles/2012/Batterieelektrische_Fahrzeuge_in_der_Praxis_2.pdf

            Wobei zugegebenermaßen die Studie schon vier Jahre alt ist und die E-Autos nicht mehr die neuesten. Aber am fossilen Kraftwerkspark in Europa hat sich seither nicht viel geändert. In Spanien ist z.B. der weitere Ausbau der Photovoltaik wegen Finanzkrise gestoppt und Frankreich musste jetzt erst einmal fünf AKW-Reaktoren abschalten.

          • raleG
          • Pamela

            Die ist super ! Vielen Dank.

    • Kyle Seven

      Nicht umsonst ist die Korrekation von E-Auto mit Solarstrom zu Hause so hoch

    • Tilman Winkler

      Bei angenommenen (sehr hohen) 300Wh/km Verbrauch genügt alleine die im Jahr 2010 von Windenergie-Parks produzierte aber im Rahmen des Einspeisemanagements NICHT abgenommene Energiemenge (150 GWh – https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/abschaltung-von-windenergieanlagen-um-bis-zu-69-prozent-gestiegen), um 500 Millionen Kilometer Tesla zu fahren. Die Rechnung in Ihrer eigenen Korrektur geht ja von der gleichen Energiemenge je 100km aus, was aufgrund der wesentlich besseren Effizienz zu viel zu hohen Zahlen führt.

      Elektro-Fahrzeuge als nachts Energie aufnehmende Speicher könnten zu nicht ganz geringem Anteil OHNE zusätzliche Stromproduktion gespeist werden…

    • Stephan

      Mir ist noch zwei Dinge beim Video aufgefallen:

      Man sieht beim Einparken, bei 3:17, nicht die Szene wie der Tesla direkt an der Parklücke vorbeifährt. Man kann sich aber mit einem Lineal behelfen, weil die Kamera praktisch senkrecht zur Längsachse des Teslas und zur Straße ausgerichtet ist, und die Länge des Teslas sowie die Länge der Parklücke ausmessen. Dabei stellt man fest, dass der Tesla eigentlich nur knapp in die Parklücke reinpasst: Auf meinem Bildschirm 4,7cm Tesla zu 5,1cm Parklücke – wenn man statt Zentimeter Meter nehmen würde, käme man also auf 40 cm Luft zwischen dem Tesla und dem vorderen und hinteren Auto. Das ist zwar relativ knapp, aber für einen geübten Autofahrer in einem Rutsch machbar. Im Video bei 3:31 sieht man aber dass der Abstand zum Vordermann deutlich mehr als 40cm beträgt, auch wenn man etwa einen Meter horizontal von Windschutzscheibenende unten bis zum Beginn der Stoßstange vorne rechnet. D.h. da wurde höchstwahrscheinlich auch gemogelt, was wiederum bedeuten würde, dass bei Tesla noch nicht einmal das Einparken automatisch klappt, was aber in vielen Autos (der Oberklasse?) schon funktioniert.

      Zudem ist mir aufgefallen, dass die drei Autos auf dem Parkstreifen sich alle irgendwie ähnlich sehen (Coupé-Form). Erst hatte ich gedacht, dass das alles Teslas seien, aber dann hatte ich mir die Seitenscheiben genauer angeschaut und Unterschiede festgestellt.
      Die Frage ist schon ob das Einparken bis zum Einbiegen auch noch geklappt hätte, wenn da ein offener Jeep und ein Pickup gestanden hätten.

      Noch einmal: Tesla bzw. Elon Musk hat wirklich beachtliches geleistet, aber ein solches Video, das an mehreren Stellen Beschönigungen vermuten lässt, dürfte auf lange Sicht eher kontraproduktiv sein. Mein Verdacht: Tesla braucht unbedingt noch einige Bestellanzahlungen für das Modell 3, um finanziell über die Runden zu kommen.

      • McGybrush

        Das einparken ist jetzt aber nix mehr was noch einer Pressemitteilung bedarf. Das kann Tesla, BMW, Hyundai und Citroen seit ein paar Jahren. Und das Tesla’s einparken können ist ja alltägliche Realität. Hier im Video geht es eher darum das es Autonom erfolgt.

        Wäre jetzt so als ob Du bei einem Werbevideo zum Autonomen Fahren wegen eines ungünstigen Filmschnittes die Funktion einer seit 30 Jahren funktionierenden Servolenkung anzweifelst. Mag sein das es ungünstig geschnitten ist. Aber das Autos an sich nicht einparken können daran zweifelt doch eh keiner mehr weil das auch ein Golf von der gut verdienenden Ehefrau kann. Wer ein Tesla fährt oder ein ähnlich teures Auto mit Einparkhilfe würde sich also an solchen Dingen eh nicht aufhängen. Gehe also davon aus Du hast kein Auto was alleine einparken kann. Das wird irgendwann auch der Dachia Sandero können.

  • Will_Elektroauto

    Wow, Der „Ticket avoidance mode“ ist zum greifen nah. *SCNR*
    https://youtu.be/bn1uzAJk-6o

    Auch wenns n Aprilscherz war. Machbar wäre das mit der Technik, und würde ich glatt bestellen 🙂

    • Fritz!

      Der könnte dann ja bei Parkscheibe (z.B. maximal 1 Stunde parken) einfach nach einer Stunde umparken und die BlueTooth-Parkscheibe eine Stunde weiter stellen. Gesetzlich völlig OK, daß kann der 8 Stunden lang machen.

      Bin mal gespannt, wie die Supermarkt-Parkplatz-Wächter auf sowas reagieren.

      😉

      • Will_Elektroauto

        Ist dann Ticket avoidance mode Version 2.0 gegen Aufpreis…
        😉

      • McGybrush

        Es gibt Parkscheiben die wie eine Uhr mitlaufen sind aber verboten 😉

  • YB

    Dem grünspahn polierer, der erna und co hats warscheinlich die tastatur verschlagen 😀 als sie das gelesen haben

  • Erna

    Offensichtlich ist einfaches Mitdenken nicht so die Sache einiger und es hat schon was sektenhaftes an sich wenn man einige Beiträge liest. Mit der Senorbestückung ist 100% autonomes Fahren ein Ding der Unmöglichkeit, zumindest wenn man auch mal bei schlechteren Wetter oder gar in der Nacht mit einer annähernd akzeptablen Geschwindigkeit fahren will. Offensichtlich begreifen dies ja auch andere und der Aktienkurs spricht eine deutlich Sprache.

    • W. Müller

      Ist jetzt „sektenhaft“ und eine Behauptung von Ihnen das Einzige, was Sie vorbringen können. Das erscheint mir aber ein bischen sehr mager, wie Sie bei genauerem Nachdenken selbst zugeben müssen. Da haben wir schon wesentlich Besseres von Ihnen gelesen. Es scheint wirklich so, als hätte Tesla Ihnen und dem GSP mit diesen News die Sprache verschlagen. Der GSP kommt jetzt mit Peanuts wie einer nicht optimal funktionierenden Heiz-Automatik bei 31% der Tesla Kunden. Was sind DAS denn für Argumente? Eben. Gar keine.

      Was genau, liebste Frau Erna, meinen Sie dazu mit dem Aktienkurs? Dass der um 199,- US$ ziemlich stabil ist im Moment?

      • Erna

        Ups, versehen.

        • Erna

          Mangels Argumenten wieder mal unter falschen Namen rumtrollen?

          W.Müller wie man sieht ist die Börse keineswegs so optimistisch wie einige (tatsächlich) wenige Blogoptimisten, denn dann hätte Tesla alte Höhen wohl längst erreicht oder gar überschritten. Und die internationale Presse (ja nicht nur in Deutschland) findet es eher belustigend denn realistisch und innovativ.

          Im übrigen hatte der Aktionär schon im Juli ein Zertifikat empfohlen, mit dem man bei einem Kurs unter 250 Dollar zum 31.12.16 ganze 65% Gewinn macht 😉

          • W. Müller

            Also wenn ich die Aktie in US$ ansehe, ist die mit 202.89 wieder im Plus.
            Lenken Sie nicht ab mit Empfehlungen aus dem Juli, wenn Sie merken, dass Sie mit dem Ursprungspost Unrecht hatten.

          • Erna

            Also am 6. April waren es noch 265 Dollar ganz ohne die „große Überraschung“ Autopilot 2.0 der die Welt revolutionieren wird 😉

            Electrek grifft es zumindest in Teilen ja sehr gut:

            https://electrek.co/2016/10/24/tesla-self-driving-car-benchmarking-against-human-drivers-not-other-systems/

            …The announcement that Tesla is now equipping every car coming off its assembly line with what the automaker believes to be the necessary hardware to enable full self-driving capability has been met with skepticism among industry watchers and left the market mostly unimpressed.

            Tesla’s stock price fell by 2% after the announcement, which indicates that the market either has doubts about Tesla achieving level 5 full autonomy with the new hardware or it doesn’t understand the implications of having full autonomous capabilities.

          • W. Müller

            Ja und? Im Februar 2016 waren es noch um die 140 US$.
            Als all die Berichte über Unfälle in den Medien waren stieg und stieg der Kurs.
            Was genau will uns das sagen?
            Börsenkurse sind ein schlechter Prediktor, da sie nur die Stimmung der Anleger widerspiegeln

          • Erna

            Irgend einen Nerv getroffen? Am 1. Juli wurde erstmals vom Toten mit „Autopiloten“ berichtet, als der Kurs bei 216 Dollar stand. Wo da der Kurs „stieg und stieg“ bleibt ein großes Geheimnis.

            Mal sehen wie ihre Einstellung vom Börsenkurs nach den heutigen Zahlen ist, die trolligen Lobpreisungen sehe ich kopfschüttelnd förmlich schon vor mir.

    • eftichios

      Wie gut oder schlecht das System nun wirklich ist, oder was es kann oder nicht kann, können Sie doch garnicht wissen.
      Selbst tun Sie in Ihrer scheinbar endlosen Weisheit immer so als hätten sie eine magische Glaskugel, unterstellen anderen aber etwas sektenhaftes (selbst wenn das stimmen sollte, so sind Sie keinen Deut besser).
      Der Aktienkurs ist stabil und über die letzten 5Jahre betrachtet eher in einem leichten Aufwärtstrend.
      Das Sie da eine „deutliche Sprache“ erkennen wollen, kann eigentlich nur mit kompletter Ignoranz der Realität einhergehen.
      Der Kurs ist heute um 1,18% oder 2,15€ gestiegen und in USD haben wir aktuel 0,42% oder 0,84$
      Auch wenn man sich die letzten 5Tage (Also vor, während und nach Autopilot 2.0) ansieht so ist hier kein Kurseinbruch zu erkennen, alles recht stabil um die 200$ Marke.
      Sie schreiben also ziemlich eindeutig gequirlte K*#<e.

    • Thomas Cantwait

      Aus Wikipedia …

      Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, welche Kommunikation im Internet fortwährend und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion enthalten. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen. In darauf bezogenen Bildern wird oft der aus der Mythologie bekannte Troll dargestellt. Ein im Englischen gelegentlich gebrauchtes Synonym ist twit (engl.: Dummkopf).

      Sogenannte Trollbeiträge sind auf die Kommunikation im Internet beschränkt und finden sich vor allem in Diskussionsforen und Newsgroups, aber auch in Wikis und Chat­rooms, auf Mailinglisten und in Blogs. Als Troll wird bezeichnet, wer absichtlich Gespräche innerhalb einer Online-Community stört.[3] Die Provokationen sind in der Regel unterschwellig und ohne echte Beleidigungen. Auf diese Weise entgehen oder verzögern Trolle ihren Ausschluss aus administrierten Foren. Nach Judith Donath ist das Trollen für den Autor ein Spiel, in welchem das einzige Ziel das Erregen von möglichst erbosten und unsachlichen Antworten ist.

      “Trolling is a game about identity deception, albeit one that is played without the consent of most of the players.”

      „Trollen ist ein Spiel um das Verschleiern der Identität, das aber ohne das Einverständnis der meisten Mitspieler gespielt wird.“

      – Judith Donath: Identity and Deception in the virtual Community[4]

      Wissenschaftliche Literatur über das Trollen gibt es derzeit kaum. In einer Studie wurden acht Administratoren der hebräischen Wikipedia nach ihnen bekannten Trollen befragt und die Beiträge der vier meistgenannten Benutzer danach inhaltlich analysiert. Als Ergebnis wurden vier Verhaltensmuster festgehalten:

      Trolle agieren absichtlich, wiederholt und schädlich (intentional, repetitive and harmful).

      Trolle ignorieren und verletzen die Grundsätze der Community.

      Trolle richten nicht nur inhaltlichen Schaden an, sondern versuchen auch, Konflikte innerhalb der Community zu schüren.

      Trolle sind innerhalb der Community isoliert und versuchen ihre virtuelle Identität zu verbergen, etwa durch die Nutzung von Sockenpuppen.

      – Aus den Fallanalysen ergaben sich verschiedene Motivationen der Trolle:

      – Langeweile, Suche nach Aufmerksamkeit, Rache

      – Spaß und Unterhaltung

      – Wunsch, der Community möglichst großen Schaden zuzufügen.[5]

      2013 haben die Psychologen Buckels, Trapnell und Paulhus von der University of Manitoba in Winnipeg (Kanada) die Persönlichkeit von sogenannten Internet-Trollen untersucht. Bei einer Befragung von 418 Personen, die regelmäßig eine Seite ansurften, welche zugleich die Möglichkeit bot, über Kommentare mit anderen zu kommunizieren, konnten 5,6 Prozent von ihnen als Trolle identifiziert werden und durchliefen anschließend weitere Persönlichkeitstests. Bei diesen entdeckten die Wissenschaftler dann hauptsächlich Alltagssadismus, aber auch weitere Merkmale der sogenannten Dunklen Tetrade; für Psychologen ein bestimmtes Persönlichkeits­profil, das sich aus verschiedenen sozial unerwünschten Eigenschaften zusammensetzt (Erweiterung der Dunklen Triade zu einer Tetrade aus vier negativen Eigenschaften.[6] Besonders häufig wurde bislang ein derartiges Profil bei Menschen gefunden, die als Jugendliche, aber auch als Erwachsene, andere schikanieren. Dazu gehören außer dem Sadismus der Narzissmus, der Machiavellismus und die Psychopathie.[7][8]

      Mittlerweile gibt es im Internet auch professionelle Trollaktivitäten mit dem Ziel, Propaganda/ Werbung für den jeweiligen Auftraggeber zu betreiben.

      Kommunikationsexperten empfehlen, sich zunächst eine Grundhaltung zu vergegenwärtigen: „Auf eurem Blog, in eurem Forum, auf eurer Timeline sind andere bei euch zu Gast.“[18] Wichtig ist in jedem Fall, die Ruhe zu bewahren. Spontan zu reagieren ist nicht ratsam.

      Die anderen Teilnehmer der Diskussion können Troll-Diskussionen begegnen, indem sie auf Beiträge des Trolls grundsätzlich nicht eingehen. In der Netzkultur bezeichnet man dies mit der Phrase „Trolle bitte nicht füttern!“ (engl. „Do not feed the troll“ Den Troll nicht füttern, als Akronym DNFTT). Damit entzieht man den Trollen die Aufmerksamkeit, die sie erhaschen wollen.[19] In der Regel geben die Trolle dann auf und ziehen weiter. Gelegentlich nutzen sie auch eine Sockenpuppe, um sich selbst zu füttern. Daher ist eine zusätzliche strikte Moderation hilfreich, um dem Problem zu begegnen.[15]

      Häufig werden von Nutzern Troll-Beiträge mit einem ASCII-Art-Fisch, auch Roter Hering genannt, beantwortet (Beispiel: > ). Dies soll die anderen Diskussionsteilnehmer dazu auffordern, den Beitrag des mutmaßlichen Trolls entsprechend zu prüfen und ggf. nicht weiter auf dessen Beiträge zu reagieren.

      Eine weitere Empfehlung lautet, nicht mit dem Troll zu reden, sondern nur über ihn, um so die Kontrolle über die Kommunikation zurückzugewinnen und ihm zu zeigen, dass sein Gegenüber nicht allein steht.[18]

      Wenn dennoch eine Antwort nötig erscheint (z. B. weil es nicht möglich ist, genügend viele Mitnutzer zum Ignorieren des Trolls zu bewegen), sollte sie nach den Erkenntnissen der Pädagogischen Psychologie nicht emotional, sondern möglichst rational ausfallen. Die Kommunikation sollte demnach höflich, aber klar und eindeutig sein. Statt leerer Drohungen werden klare Ansagen empfohlen, die dann auch genau so eingehalten werden.[20]

      Einige Moderatoren empfehlen für bestimmte Fälle, die Prinzipien der kognitiven Therapie anzuwenden.[21] Bei dieser Methode geht es darum, positiv und ruhig zu antworten, während man die Meinung des Trolls respektiert und akzeptiert.

      • Pamela

        Sehr erleuchtend, danke. Wahrscheinlich hat Erna hierzu ihre erste Hausarbeit im Troll-Seminar geschrieben. 😉

        • Thomas Cantwait

          Hallo Allerseits, das hier ist mein erstes Forum, in dem ich Blogeinträge hinterlassen habe, einfach weil ich mich für Tesla begeistere und den Austausch suche. Ich kannte daher das Phänomen der Trolle bisher auch nicht. Nach meinen zügig gemachten Erfahrungen hier mit einigen hier einschlägig bekannten Personen war ich offen gestanden erst etwas perplex. Nachdem dann bei einem der letzten Artikel hier die Blogeinträge auf über 700 (!) anstiegen wurde ich neugierig und dann auch schnell fündig.

          Für mich ist jetzt klar wie ich künftig reagieren werde:
          1. Nicht antworten, höchstens mit >
          2. Unwahrheiten, wenn man diese nicht im Raum stehen lassen möchte, mit echten Teilnehmern klären (also über den Troll sprechen, nicht mit ihm).
          3. Ab und zu nochmals den Wikipedia-Text zitieren, um eventuell neue Teilnehmer aufzuklären.

          Was mir bei allen Troll-Einträgen noch aufgefallen ist (nicht im Wikitext direkt beschrieben): Sie argumentieren immer dagegen auch wenn sie sich dabei selbst widersprechen. Z.B. argumentieren sie manchmal gegen Elektrofahrzeuge an sich, an anderer Stelle stellen heben sie dann wieder angebliche Stärken anderer E-Fahrzeuge hervor. Oder sie beschweren sich über den deutschen Strommix, der E-Fahrzeuge angeblich genauso schmutzig macht wie Verbrenner, dann verhöhnen sie aber Leute, die sich mit einer PV und Speicheranlage vom Strommix fast komplett trennen und nahezu 100% grün fahren. Hinzu kommt bei zumindest einem Spezialisten hier ein allem Anschein nach unbegrenztes Zeitkontingent um seine kruden Einträge abzuladen.

          Bleibt nur die Frage, ob die nun damit ihr Geld verdienen, oder einfach kein besseres Hobby gefunden haben. So oder so irgendwie erbärmlich.

      • ThomasJ

        Schön wieder von Ihnen zu hören.
        … „Trolle bitte nicht füttern!“ … finde ich sehr gut.
        Jetzt habe ich in einem E-Car Forum etwas gelernt was nicht mit E-Mobilität zu tun hat. Und ich habe bis vor kurzem nicht einmal gewusst habe, dass es diese Spezies gibt :-))).
        Die Welt ist voller Überraschung 🙂 .

        • W. Müller

          Und es wirkt. Konnte man am Genz prima sehen: Solange keiner geantwortet hat, war nach 3-4 Posts Ruhe. Dann aber ginge es los in dem anderen Faden.
          Gut finde ich im Artikel auch den Hinweis über den Troll zu reden mit anderen anstelle direkt diesem zu antworten.

          • Thomas Cantwait

            Ja, sehe ich genauso und so werde ich das auch künftig handhaben.

    • Pamela

      Nun, einfaches Midenken reicht oft nicht. Macht ja nix, dafür tauschen wir hier Gedanken aus und diskutieren darüber. Ich gebe Ihnen ein paar Minuten mit den Entwicklungsingenieuren in Palo Alto, dann wären Sie mit Ihrem einfachen Mitdenken ganz schnell am Ende.
      Bei solchen gesellschaftsverändernden Entwicklungen bedarf es imho eher Weitsicht, Phantasie, Vorstellungskraft und Mut. Eigenschaften die man in „Ihrem Hause“ in den letzten Jahren eher vermissen lies, vor allem wenn es um die E-Mobilität ging.
      Aber auch im Hinblick auf das autonome Fahren reicht es eben nicht, ein paar Oberklasselimousinen für viel Geld mit neuen Entwicklungen auszustatten, wenn im Gegenzug Tesla bei 500K Mittelklasseautos auf einen riesigen Datenpool zu verschiedensten Verkehrssituationen zurückgreifen und eine fundamentierte Forschungsarbeit leisten kann.

      Der Zocker, der knapp 1,3 Mio mit Showdown 21. Oktober auf die Aktie gewetten hatte, hat sich verzockt. Ich denke, er hatte einen Insidertipp, hat aber nicht bedacht, dass so eine Nachricht erst mal durch die Gehirne rattern muss, bevor es Reaktionen auslöst.
      Das wird noch was dauern. So ist die Aktie zunächst ersteinmal stabil.

      Hier ein Service für Sie (eine Beurteilung von Sascha Huber aus dem August)
      http://aktiencheck.de/kolumnen/Artikel-Tesla_Motors_Aktie_Wette_auf_Zukunft_Laengerfristiges_Kursziel_500_USD_Aktienanalyse-6673206

      Vielleicht kaufen Sie sich doch ein paar Aktien (Ihr Arbeitgeger braucht es ja nicht zu wissen 😉 )

      • Klaus Haakshorst

        Klasse Antwort.

  • PV-Berlin

    Sorry, wenn ich etwas wiederhole, das jemand anderes schon erwähnt hat, aber es sind zu viele Kommentare für mich!

    Der Clou kommt, wenn eine bestimmte Anzahl von Tesla u.ä. Fahrzeugen und Smartphone zusammenspielt.

    Denn Google, Apple & Co. werden sich ganz sicher in dem Thema vertiefen.

    Warum ist das wichtig?

    Es können selbst ganz irrsinnige Situationen entschärft werden.

    Geisterfahrer?

    das Smartphone meldet das und / oder das erste Auto, was den sehen kann.

    Betrunkene Fahrer.

    Überforderte Fahrer (Hänger)

    Stauende, Unfall anderes.

    So kann das System viel Zeit gewinnen, denn es kann weit vor schauen und das in Echtzeit.

    Von Kleinigkeiten wie der Entzerrung von Situationen an Abfahren und Auffahren mal ganz abgesehen.

    *Du merkst es nicht mal, dass du etwas schneller oder langsamer wirft, weil in 5 km zwei Wohnmobile auf die Autobahn wollen.

    Die Kapazität von Verkehrswegen kann deutlich erhöht werden, was u.a. eine andere Maut Staffelung für ganz besonders beanspruchte Zonen zur Folge haben wird.

    *Ohne Autopilot? Keine Einfahrt ins Zentrum von 8:00 bis 14:00 Uhr oder nur für 1.000 $ Maut.

  • Stephan

    Noch zwei Gedanken zum Thema Mobilität in der Zukunft:
    1. Mit Hilfe welcher Art von Energie werden in Zukunft Straßen und Brücken gewartet, repariert oder neu gebaut?
    2. Mit welchem Material werden in Zukunft Straßen und Brücken gewartet, repariert und neu gebaut?

  • W. Müller
    • ThomasJ

      Für mich der eindrücklichste Teil, den die deutsche Autoindustrie hoffentlich nicht ala Nokia verpasst, ist ab Minute 33’50“:
      Disruptive Technologie:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Disruptive_Technologie
      Tony Seba der da befragt wird, hat im Kontext zur Solarenergie sich hier auch schon geäussert:
      http://www.srf.ch/news/international/zurueck-in-die-zukunft-bald-nur-noch-strom-von-der-sonne

    • Stephan

      Ich sage nur „Seven sisters“ und Öl.
      Es hat seinen Grund, dass im Frühjahr 2006 ein neues Energiesteuergesetz verabschiedet wurde, das die rot-grüne Vereinbarung zur Steuerbefreiung von Pflanzenöl bis Ende Dezember 2007 vorzeitig aufhob. Mindestens in der Bundesrepublik darf nur Rapsöl als Treibstoff verwendet werden, weil es nur für dieses Pflanzenöl eine Norm (ursprünglich Weihenstephaner Standard) gibt.
      Wenn mich nicht alles täuscht gibt es in ganz Europa nur für Rapsöl eine Norm, obwohl man auch mit Sonnenblumenöl, Leinöl, Olivenöl oder Walnußöl Motoren betreiben könnte.

      • ThomasJ

        So hochwertige Nahrungsmittel als Alternative zu den fossilen Treibstoffe zu verwenden ist aber schon ziemlich pervers. Insbesondere wenn man die global Verfügbarkeit von Nahrungsmittel betrachtet. Wir verbrennen das Öl, das in Entwicklungsländer definitiv besser genutzt werde könnte (Dinoöl kann man nicht essen) und besetzen gleichzeitig gutes Ackerland für die Produktion von Nahrungsmittel.

        • Stephan

          Reduziert der Anbau von Ölpflanzen für den Fahrzeugantrieb den Anbau von Nahrungsmitteln?
          vom 28.02.2001
          http://www.sfv.de/lokal/mails/rundmail/p0102281.htm

          Wie es in Bezug auf Palmöl auch anders geht auf Borneo:

          Willie Smits – How to restore a rainforest
          https://www.youtube.com/watch?v=3vfuCPFb8wk

          Oder eine zusätzliche Nutzung von PV-Anlagen:

          https://www.energieatlas.bayern.de/file/jpg/1347/o/Banner_PV_umweltaspekte.JPG

          Alles nur eine Frage des Wollens.

          • ThomasJ

            „Reduziert der Anbau von Ölpflanzen für den Fahrzeugantrieb den Anbau von Nahrungsmitteln?“
            Nicht nur dass bei diesem 15 jährigen Artikel mit – Dieser Beitrag ist zeitlich überholt!- betitelt wird, er überzeugt mich nicht.
            1 Liter Pflanzenöl hat Energie die ich oder mein Mitmensch im Süden essen kann, wir so zu essentieller, biologischer Energie kommen. Nebenbei macht ist dieses Öl auch eine (CO2 neutrale) Umweltbelastung.
            Elektrizität, Dinoöl, Kohle Wind, Sonne, Wasserkraft und auch das doofe Uran kann man nicht essen und sind Alternativen dazu. Uran und Kohl aber die noch schlechteren.

        • Stephan

          „Nicht nur dass bei diesem 15 jährigen Artikel mit – Dieser Beitrag ist zeitlich überholt!- betitelt wird, er überzeugt mich nicht.“

          Was genau überzeugt Dich nicht?
          Dass man überhaupt Pflanzenöl ZUSÄTZLICH zu normalen Getreideeträgen ernten kann? Oder soviel? Und dass das Getreide dann sogar eine höhere Qualität hat, als wenn nur Getreide angebaut worden wäre?

          „Ferner werden im Getreide-Leindotter-Mischanbau 80 bis 150 Liter Leindotteröl je Hektar, im Erbsen-Leindotter-Anbau sogar bis 270 Liter/ ha Leindotteröl erzielt (Kramerbräu-Hof, 2000). “

          Noch zwei Beispiele dafür, dass wir die Möglichkeiten der Natur bisher nur leicht angekratzt haben (zwei Vorträge von Vater und Sohn Brown aus Nord Dakota – einer ziemlich kalten Ecke in den USA):

          Keys To Building a Healthy Soil (58min)
          youtube.com/watch?v=9yPjoh9YJMk

          Paul Brown talks on why soil Health is important to farming (25min56)
          youtube.com/watch?v=L4_Qa0D3E1A

          Gabe Brown hat, Dank Mischkultur, höhere Erträge als alle anderen Landwirte in seinem Bezirk – ohne Dünger, ohne Spritzmittel und ohne Pflügen.

          „1 Liter Pflanzenöl hat Energie die ich oder mein Mitmensch im Süden essen kann, wir so zu essentieller, biologischer Energie kommen. Nebenbei ist dieses Öl auch eine (CO2 neutrale) Umweltbelastung.“

          Die „moderne“ Landwirtschaft (oder die „moderne“ Nahrungsmittelproduktion?) verbraucht etwa 10 Kalorien für die Produktion von 1 Kalorie Lebensmittel. Uns bleibt gar nichts anderes übrig als überall in der Welt komplett auf Bio umzustellen, vor allem die Kleinbauern, die eh schon fleissig dabei sind.

          Und was ist mit der Bodenversiegelung weltweit, ganz zu schweigen von sonstiger Flächendegradation? Bei uns verschwinden pro Tag dutzende Hektar, Dank industriellem Wachstums, unter Beton und Asphalt, damit geht für etwa 100-200 Menschen TÄGLICH die Möglichkeit verloren sich selbst unabhängig von Landwirtschaft bzw. von den Supermärkten zu ernähren, vor allem gesund zu ernähren.

          • ThomasJ

            Ich bin da völlig bei Ihnen! Es ist der einzig sinnvolle Weg um umweltschonend zu Nahrungsmittel zu kommen. Und ja, Bio im grossen Stil, so wie es uns die „kleinen“ schon lange vormachen, ist der einzig richtige Weg.

            Was ich zum Ausdruck bringen wollte ist, dass am Ende der Produktionskette und wenn sie auch noch so sinnvoll und umweltschonend ist, wir ein Liter Öl nicht als Kraftstoff verwenden sollten, sondern als hochwertiges Nahrungsmittel den Menschen/Tieren direkt zukommen lassen sollten.
            Pflanzenöl als Transport-Kraftstoff ist – bei den Alternativen die wir haben (hier in diesem Forum sprechen wir ja über die E-Mobilität) – für mich dämlich.
            Stellen Sie sich vor, ein Mensch im Sudan der Hunger hat, sieht einen Werbespot von einem Bauer der Rapsöl anpflanzt, dies bio-, ökologisch vorbildlich und dafür ein Label bekommt, um diesen in seinen Traktor zu leeren. Anschliessend sieht er einen Werbespot einer grossflächigen PV-Anlage mit Batteriespeicher und ein Traktor der dort Elektrizität tankt. Wir sind von diesem Szenario nicht allzu weit weg. Und wir haben eine globale Entwicklung.
            Ich setze in der Mobilität auf Strom und möchte darum bemüht sein, dass der ehrliche Bauer einen guten Absatzmarkt mit einem fairen Preis hat, um das Öl als Nahrungsmittel vertreiben zu können.
            Das ist meine Meinung, Ich will da auch niemandem zu nahe kommen,

          • Stephan

            Auch Pferde haben früher einen Teil der Ernte weggefressen. Im Moment hat der sudanesische Bauer vor allem unter dem Preisdumping der EU und anderer Staaten und Organisationen zu leiden sowie unter dem Landgrabbing, das diese Bauern dann sogar auch noch übers Ohr haut.

            Traktoren können einen Teil des Pflanzenöls, das ZUSÄTZLICH zur Getreideernte geerntet wird, für die Feldarbeit verwenden. Mit irgendeiner Energie muss die Landwirtschaft ja auch funktionieren. Ein anderer Teil wird für den Transport zu den regionalen Märkten verwendet, aber nicht dafür um dänische Milch nach Griechenland zu karren, damit dort Feta hergestellt wird, der dann in England verkauft wird, so als Beispiel.

            Richtig pervers finde ich, dass in den letzten etwa zwei Jahren zahreiche Milchbauern dicht machen mussten, weil die Milchpreise im Keller waren, aber gleichzeitig hunderttausende oder vielleicht sogar Millionen Menschen pro Jahr verhungern. Und das hat überhaupt nichts mit Pflanzenöl zu tun.

            Tonnen von Obst und Gemüse absichtlich vernichtet
            Von Elizabeth Royte | Veröffentlicht am 02.03.2016
            welt.de/wissenschaft/article152833431/Tonnen-von-Obst-und-Gemuese-absichtlich-vernichtet.html

            In den USA könnte man riesige Flächen, die jetzt vor allem für die riesige Fleischproduktion verwendet werden, aber auch riesige Brachflächen verwenden, um mehr, viel mehr Bioenergie zu produzieren (Bioalkohl, Pflanzenöle, Heizmaterialien wie Chinaschilif). Pflanzenöle können aus allen möglichen Pflanzen gewonnen werden (Baumwolle, Raps, Oliven, Sonnenblumen, Soja, Leindotter, Walnüsse, Jatrophanuss etc.). Der Presskuchen kann anschließend als Tierfutter verwendet werden. Gepresste Jatrophanuss muss nur erhitzt werden, dann ist sie für Tiere genießbar.

            Optimalerweise wird es wahrscheinlich einen Mix aus erneuerbaren Energien geben.

          • ThomasJ

            Danke für den aufschlussreichen und engagierten Kommentar. Sie haben sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet und gute Ideen. Es ist wirklich eine Schande, was in der Nahrungsmittelkette alles passiert. Da braucht es Leute wie Sie die darauf hinweisen und Ideen liefern und leben, wie man es besser machen kann!
            Ich denke auch, dass es in der Zukunft so sein wird, dass ein Mix aus verschieden Energieträgern auf dem Markt sein werden. Bei den einen ist die Halbwertszeit kürzer und ich engagiere mich dafür, dass diese noch kürzer wird (Energieträger wie fossile Brennstoffe). Andere, erneuerbare Energieträger kommen zunehmen auf den Markt. Da engagiere ich mich, dass das Produkt Strom aus den verschiedene umweltverträglichen Lieferanten produziert wird. Da man diesen nicht so einfach lagern kann, müssen Lösungen her, die ja genau in diesem Forum angesprochen werden.
            In einem ersten Schritt sollten wir zu den alleinigen, erneuerbaren Energie kommen. In einem zweiten sollte man genauer hinschauen, welche davon optimal sind. Da der erste Schritt noch nicht gemacht wurde und auch immer noch eine grosse Herausforderung ist, sollten wir nicht im Zweiten voreilig kannibalisieren und so wie sie sind stehen lassen bzw. jede darin enthaltene Möglichkeit optimieren.
            Liebe Grüsse
            ThomasJ

        • Stephan

          Eines hatte ich noch vergessen: In den letzten 10-15 Jahren wurden in der EU zehntausende Hektar Weinberge platt gemacht, weil es angeblich zu viel Wein in der EU gab. Aus diesem Wein und wahrscheinlich sogar noch größere Mengen, wenn es keine Mengebeschränkung auf diesen Flächen geben würde, hätte man jede Menge Bioalkohol herstellen können.

          Da hätte man viele Fliegen mit einer Klappe erschlagen können: Die Weinbauern hätten vermutlich für alle Zeit ihr Auskommen gehabt, die EU könnte sich einen großen Teil des Rohölimports sparen, es hätten alle möglichen neuen Arbeitsplätze enstehen können, die Luftqualität in den Städten hätte sich spürbar verbessert und es gäbe wesentlich weniger Umweltverseuchung durch ausgelaufenes Benzin oder Rohöl.