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Aktuell: Tesla nennt in Cybercab-Anmeldung Gewicht, Antrieb, Akku-Kapazität & Reichweite

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Bild: Tesla

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Die Produktion des autonomen Zweisitzers Cybercab in der Gigafactory in Texas hat nach Angaben von Tesla im April begonnen (s. Foto). Bestellen kann man es anders als die bisherigen Elektroautos der Marke noch nicht, wohl weil das Cybercab zunächst nur im eigenen Robotaxi-Dienst eingesetzt werden soll. Ein Zertifikat der US-Umweltbehörde EPA braucht es trotzdem – und jetzt wurde der Antrag dafür mit zuvor unbekannten Daten öffentlich.

Tesla Cybercab mit 48-kWh-Akku

Dass das Tesla Cybercab nur zwei Personen befördern und rein autonom operieren soll, ist dem Dokument auf der EPA-Seite nicht zu entnehmen. Beides ist jedoch bekannt – das Cybercab wurde von vornherein als Zweisitzer präsentiert, und bis zu den ersten Serien-Exemplaren in diesem Jahr hat sich daran nichts geändert. Ebenfalls schon bei der Präsentation 2024 sagte CEO Elon Musk, dass er keineswegs Lenkrad oder Pedale haben werde. Dabei blieb er – auch wenn es hartnäckig Hoffnung auf ein alternatives Tesla Cybercab auch für menschliche Steuerung gibt.

Offen war bislang, mit welcher Akku-Größe Tesla sein neuestes Elektroauto ins Robotaxi-Rennen schickt. Dazu finden sich zwei Angaben in dem Dokument. Die Kapazität der Cybercab-Batterie ist mit 146 (laut InsideEVs zu verstehen als Amperestunden) angegeben, die Spannung mit 326 Volt. Multipliziert ergeben sich 47,6 Kilowattstunden – weniger als bei jedem aktuellen Elektroauto von Tesla, denn selbst die Basis-Versionen von Model 3 und Model Y haben gut 60 Kilowattstunden. Zum vollen Wiederaufladen wurden laut EPA 53,4 Kilowattstunden gebraucht.

Leichter als jeder andere Tesla

Der relativ kleine Akku trägt dazu bei, dass auch das Gewicht des ganzen Cybercabs niedriger ist als bei jedem anderen Tesla: In dem EPA-Antrag ist es leer mit 3113 Pfund (etwas mehr als 1400 Kilogramm) angegeben, während das kleinste Model 3 laut dem deutschen Tesla-Konfigurator 1772 Kilogramm wiegt. Insgesamt darf das Cybercab höchstens knapp 1700 Kilogramm auf die Waage bringen. Damit bleiben rund 280 Kilogramm für Passagiere und Gepäck, für einen Zweisitzer mit mäßig großem Kofferraum wohl ausreichend.

Eine weitere Tesla-Premiere beim Cybercab ist, dass er nach den Angaben gegenüber der EPA nur an der Vorderachse angetrieben wird – alle anderen Modelle haben Heck- oder Allrad-Antrieb. Die Leistung des Motors ist mit 163 Kilowatt (222 PS) angegeben, was ebenfalls unter allen bisherigen Teslas liegen dürfte. Insgesamt ergibt sich so eine berechnete Reichweite von 418 Meilen (673 km), wobei der offizielle EPA-Wert später laut Berichten wohl das 0,7-Fachen betragen wird, also 471 Kilometer.

Musk bremst Cybercab-Erwartung

Die von Tesla beantragte Zertifizierung des Cybercabs als rechtskonform wurde laut einem weiteren Dokument der EPA am 26. Mai ausgestellt. Sie soll Voraussetzung für den Verkauf von Fahrzeugen in den USA sein, bezieht sich aber nur auf Umwelt-Aspekte. Für den Einsatz des schlanken Tesla als Robotaxi im gesamten Land oder einzelnen Bundesstaaten dürften noch weitere Genehmigungen erforderlich sein. In Texas setzt Tesla nach eigenen Angaben 69 Model Y als autonome Fahrzeuge der Stufe 4 als Robotaxis ein.

Cybercabs wurden schon in vielen Gegenden der USA gesehen, zum Teil mit Lenkrad und Pedalen, aber noch nie im Taxi-Einsatz. Nachdem Tesla Ende April den Beginn der Cybercab-Produktion gemeldet hatte, bremste CEO Musk: Robotaxis und autonomes Fahren im großen Maßstab werde es nicht geben, bevor man weitere Verbesserungen der FSD-Software umgesetzt habe. Das stellte Musk für „hoffentlich Ende dieses Jahres,sicher bis Anfang nächsten Jahres“ in Aussicht.

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