Elon Musk: In 2 Jahren soll man sein Auto aus 3.000 Meilen Entfernung zu sich rufen können

Nachdem wir gestern über die Veröffentlichung der Firmware v7.1 berichtet haben, bei der es möglich ist – zumindest in Amerika – das Model S selbstständig aus der Garage heraus oder hinein fahren zu lassen, meldete sich auch Tesla-CEO Elon Musk via Twitter zu Wort und sprach über die Zukunftsaussichten dieses „Summon“-Features (Summon, engl. für „herbeirufen“).

Laut Musk steckt diese Neuerung noch in den Kinderschuhen, könnte aber schon in absehbarer Zeit an großer Bedeutung gewinnen. Aktuell kann das Model S maximal 39 Fuß (circa 12 Meter) von seinem Parkplatz entfernt sein, damit diese Funktion ausgelöst werden kann. In Zukunft könnte man das Fahrzeug jedoch möglicherweise sogar aus einem anderen Bundesstaat herbeirufen.

„Irgendwann wird dein Tesla in der Lage sein, überall im Land zu reisen, um dich anzutreffen und sich dabei unterwegs selbst aufzuladen. Es wird sich mit deinem Kalender synchronisieren, um zu wissen, wann es da sein soll“, erklärte der CEO. Auch wenn Musk diese Aussicht selbst als „etwas ambinioniert“ betitelt, nannte er mit circa 2 Jahren ein relativ kurzes Zeitfenster dafür.

Zudem bestätigte Musk, dass das automatisch andockende Ladekabel weiterhin in der Entwicklung sei, man jedoch keine Markteinführung plane, bevor es „besser“ aussieht. Eine solche automatische Ladestation wäre ein erster und wichtiger Schritt, um sein Fahrzeug auch aus größerer Entfernung rufen zu können. Musk nannte dafür die Entfernung von Los Angeles nach New York (4.828 Km).

Der Tesla-CEO sprach zudem über das vollautonome Fahren, welches die Grundvoraussetzung für das ambinionierte Ziel des Visionärs ist. Wie es heißt würden die Fahrzeuge dafür neue Sensoren benötigen, weshalb man davon ausgehen kann, dass die vollständige Autonomie bei aktuellen Fahrzeugen nicht möglich ist. Möglicherweise wird es hier jedoch Nachrüst-Sets geben.