Gigafactory: Panasonic hat im letzten Quartal die Investitionen verdoppelt

Das Governor’s Office of Economic Development (GOED) von Nevada hat den Tätigkeitsbericht für die Tesla Gigafactory für das erste Quartal 2016 veröffentlicht. Wie der Branchendienst Electrek berichtet, ist vor allem eine Information aus dem Bericht sehr interessant: Das Investitionsvolumen von Panasonic. Demnach hat das japanische Unternehmen im letzten Quartal mehr in die Gigafactory investiert als in der gesamten Zeit davor.

Im Bericht heißt es, dass Tesla im 1. Quartal 2016 insgesamt 67 Millionen US-Dollar in die Gigafactory investiert hat. Seit Baubeginn haben die Kalifornier 380 Millionen US-Dollar investiert. Panasonic hat Investitionen von 64 Millionen US-Dollar im vergangenen Quartal in die Gigafactory getätigt. Insgesamt kommt der japanische Konzern damit auf ein Investitionsvolumen von 128 Millionen US-Dollar seit Baubeginn. Beide Unternehmen zusammen haben bisher 508 Millionen US-Dollar seit Baubeginn in das Projekt investiert.

Interessanterweise ist nicht nur das gesamte Investitionsvolumen des letzten Quartals (131 Millionen US-Dollar) um 35 Prozent größer als im 4. Quartal 2015. Auch Panasonic hat dieses Mal nahezu gleich hohe Investitionen getätigt wie Tesla (64 respektive 67 Millionen US-Dollar). Das lässt darauf hindeuten, dass die nötigen Maschinen für die Zellproduktion integriert werden, da Panasonic für eben diesen Teil zuständig ist.

Tesla ist zwar verantwortlich für die gesamte Produktion in der Gigafactory, doch wird Panasonic die Zellproduktion in der Batteriefabrik übernehmen. Aktuell ist vorgesehen, dass die Zellproduktion zum Ende dieses Jahres starten soll. Tesla produziert zwar bereits Akkupakete für Tesla Energy-Produkte in der Gigafactory, doch werden die Batteriezellen aktuell noch importiert.

Anzahl an Mitarbeitern steigt weiter an

Im letzten Quartal wurden nicht nur hohe Investitionen für Maschinen getätigt, auch die Anzahl an Mitarbeitern ist stark gestiegen. Tesla beschäftigt 317 Mitarbeiter vor Ort, während für Panasonic immerhin 52 Mitarbeiter in der Gigafactory tätig sind. Zusammengezählt befanden sich zum Ende des 1. Quartals 2016 insgesamt 369 Mitarbeiter in Nevada. Im Vergleich zum vorherigen Quartal entspricht das einem Anstieg von 36 Prozent. Von den 369 Mitarbeitern waren übrigens 334 (also 90 Prozent) Einwohner von Nevada.

Laut dem Bericht waren im ersten Quartal 2016 pro Woche durchschnittlich 599 Bauarbeiter vor Ort. Es heißt, die Gigafactory habe aktuell eine Fläche von 800.000 Quadratfuß (circa 74.300 qm). Die gesamte Gigafactory, die in Teilabschnitten gefertigt und ebenso in Betrieb gehen wird, soll eine Fläche von mindestens 5,8 Millionen Quadratfuß (circa 540.000 qm) haben.

  • Thomas

    Was für ein Potential ! Es sind erst ca. 14% der Gesamtfläche der GF fertiggestellt. Das lässt erahnen in welchen Dimensionen die Produktion hier laufen wird. Weiter so ! „Wer Andere zünden will, muss selber brennen“ ist der passende Spruch dafür. Ich freue mich immer mehr auf mein M3 und dass ich bald ein Teil dieses Erfolges sein kann 🙂

    • DocIngwer

      @ Thomas
      Möchte sie „ärgern“ – teile bereits jetzt den Erfolg, weil ich seit über 30 Jahren Mitarbeiter von Panasonic bin. 🙂
      Auf meinen reservierten M3 warte ich auch gespannt…

  • klaus

    Wenn Tesla und Panasonic zsammen erst 508 Millionen US-Dollar seit Baubeginn in das Projekt investiert haben, dann fehlen noch fast 4,5 Milliarden bis zur Fertigstellung. Und ob die Gigafactory bis Ende nächsten Jahr fertig wird scheint da ziemlich unwahrscheinlich

    • TK

      Die Gigafactory wird in Teilabschnitten gefertigt, die jeweils unabhängig voneinander produzieren können. Dieser erste Teil stellt bereits Akkupakete her, nur keine Zellen. Das soll aber zum Ende dieses Jahres folgen. Die gesamte Fabrik sollte laut Planung bis 2020 fertig sein.
      Wenn man bedenkt, dass man aktuell von circa 14% der Gesamtfläche spricht, dann sind die Investitionen passend. Bis zum Ende des Jahres sind es übrigens noch drei Quartale.

      • klaus

        Musk hat aber angekündigt 2017 schon 100.000 bis 200.000 Model 3 zu bauen. Das jetztige Invsetitionstempo ist dazu viel zu gering

        • TK

          Woher wollen Sie aber wissen, wie viele Akkupakete diese erste Fabrik pro Jahr produzieren kann? Zudem wurde im letzten Quartalsbericht gesagt, dass höhere Investitionen folgen werden. Sie müssen bedenken, dass man das Model 3 seit knapp über einem Monat reservieren kann. Mit 400.000 Reservierungen hat Tesla nicht im Traum gerechnet. Die können nicht binnen 30 Tagen ohne genauen Plan einfach investieren, damit Skeptiker zufriedengestellt sind.

          • klaus

            Tesla gibt in den Plan auf seiner Webseite Investitionskosten von 4 bis 5 Milliarden $ an.Wenn die Fabrik bis Ende 2017 ihre volle Kapazität erreichen soll, müssten die Investitionen in den nächsten bis Ende 2017 Quartalen 4 bis 5 mal so hoch wie im ersten Quartal 2016 sein um auf die von Tesla genante Investitionssume zu kommen.
            Tesla selbst wollte 2 Milliarden investieren laut Plan. Fehlen also noch mehr als 1,6 Milliarden $, das ist mehr als die Barmittel die Tesla im letzten Quartalsbericht
            ausgewiesen hat.

    • TK

      5 Milliarden für die gesamte Fabrik. Wie mehrfach gesagt, handelt es sich aktuell um einen ersten Teil, der gerade einmal 14 Prozent der gesamten Fabrik ausmacht. Und Bauende ist weiterhin 2020 für die gesamte Fabrik (zumindest geplant).

      • E.OFF

        @klaus
        Mensch was sind Sie für ein Theoretiker.

        Die Hülle ist noch nicht einmal einigermaßen Fertig.
        Die Fabrik besteht innen aus zwei Stockwerken!
        Wie weit sind sie denn da Ihrer Meinung nach innen im oberen Stock mit dem Ausbau?

        Wo soll Panasonic denn Ihrer Meinung die Maschinen hinstellen die sie für die Produktion brauchen, in die Wüste !?

        Panasonic braucht fertige beziehbare Fläche dann werden die Investitionen auch gewaltig in die höhe gehen.

        Da Sie nicht Finanzchef sind sollten Sie sich um die Barmittel und Kredite nicht so viele Gedanken machen!

        Oder haben Sie etwas zu verlieren?

        Bei mir sind es 1.000 EUR, und ich sehe es als eine Wette auf die Zukunft.
        Wetten Sie doch dagegen!?

        Tesla verbrennt kein Geld sondern schafft Werte !!!
        Wie jedes Unternehmen kann Tesla auch Pleite gehen, nur was passiert dann?
        Vielleicht sind meine 1.000 EUR weg, nur um Tesla werden Sie sich reißen…

        Eins ist sicher Sie und grünspan… würden bei den Weltmeisterschaften im Erbsen zählen bestimmt den ersten Platz belegen!

        Mein Tipp -> werden Sie mal locker…
        In einem Jahr werden wir schon wieder schlauer sein !!!
        Und so lange sehe ich auch keine GRÖßEREN Probleme…

        Danke an TM für den super Blog 🙂

        • klaus

          Auch Tesla hat erst 380 Millionen von angekündigten 2 Milliarden investiert .Wenn 2018 tatsächlich 400.000 Model 3 produziert werden sollen, wie Elon Musk auf der Bilanzkonferenz angeküdigt hat, muss die Gigafactory dann Ende 2017 ihre volle Kappazität erreichen. Der TM-Blog ist sehr informativ , aber ein Teil der Nutzer ist völlig unkritisch und ignoriert beharrlich alle Schwachstellen.
          PS: Wenn Tesla Pleite geht sind ihre 1000 Euro weg

          • Tesla-Fan

            „PS: Wenn Tesla Pleite geht sind ihre 1000 Euro weg“

            Na und?
            Als langjähriger selbsterklärter S-Klasse und 750i-Fahrer sollten sie da drüber nur müde lächeln. Wenn Sie ihr Million auf der Bank lagern und die demnächst 1% Strafzins aufruft, dann verzocken Sie jedes Jahr 10000€. Darüber würde ich mir an Ihrer Stelle mal Gedanken machen.

          • klaus

            @Tesla-Fan :
            Ich denke nicht das die Interessenten am Model 3 die gleiche Einkommensschicht wie beim Model S ist , mit einem Durschnittseinkommen von über 300.000 $ in Kailfornien.Aber ernsthafte Argumente sind ja ohnehin nicht so ihre Sache

  • Thomas

    Frage an TM zum M3….. Leider wird beim Konfigurator immer nur Leasing oder Barzahlung angeboten. Wissen Sie, ob zukünftig auch Finanzierungen angeboten werden ?

    • TK

      Müsste man bei Tesla einmal nachfragen. Ich weiß aber nicht, ob sie aktuell eine hilfreiche Antwort auf diese Frage erhalten werden. Dafür ist das ganze Thema bezüglich Model 3 noch zu sehr in den Kinderschuhen. Generell gehe ich aber davon aus, dass es die Möglichkeit zur Finanzierung geben wird – ist nun einmal gängige Praxis.

    • Peter

      Finanzierung oder Leasing bietet auch jede normale Hausbank an.
      Diese hat oftmals auch sogar ein besseres Angebot, als die Bank11 mit welcher Tesla zusammen arbeitet. Einfach mal beim persönlichen Ansprechpartner nachfragen.

  • cer

    Bitte bedenken, dass die Gigafactory *ausschließlich* zur Fertigung von Batterieeinheiten dient, nicht zum Bau des Model 3. Wenn man Gesamtinvestitionssummen gegenrechet, muss man also daran denken, dass in Fremont im Moment sehr viel Geld gebraucht wird, um eine Fahrzeugfertigung mit hoher Kapazität aufzubauen.

  • Jaybeeh

    Ich frage mich seit einigen Tagen was Elon mit der Gigafactory wirklich plant. Der Ausstoß von Akkupacks für 500.000 Fahrzeuge scheint mir sehr sehr tiefgestapelt. Dazu braucht man nie und nimmer solch eine riesige Fabrik. Ich vermute, dass Elon den Weltmarkt mit Akkuzellen überfluten will. Damit nicht nur den Preis für Tesla-AkkuPacks signifikant senken sondern auch die Powerwalls erheblich verbilligen und damit zusammen mit Solarcity den Solarmarkt grundlegend verändern. Auf einen Schlag wird der Solarenergie der langersehnte Durchbruch gelingen.
    Ich vergleiche das mit der New-Economy und der Blase in den 2000er Jahren. Damals wurde das Internet groß und es Entstand die Dotcomblase. Wenige Player bleiben übrig. U.a. Amazon, welches drauf und dran ist den Welthandel zu dominieren.
    Die Solarblase ist bereits geplatzt und Elon wird mit Tesla und Solarcity übrig bleiben, da er die besten Antworten und Produkte hat und in wenigen Jahren wird er den Markt beherrschen. Alle Konkurrenten haben jetzt schon das nachsehen. Denn Elon investiert schon seit Jahren während die anderen bislang noch überlegen wo die Zukunft wirklich liegt.

    • klaus

      Die Solarblase ist in Deutschland geplatzt. In den USA sieht das ganz anders aus,dort hat der große Boom erst angefangen als er in Deutschland wegen der starken Kürzungen der Förderung schon vorbei war.In den Sonenstaate der USA sin die bedingungen fü Phtovoltaik auch vie besser als in Deutschland.Solarcity sieht auch nicht besonders gut aus mt einem operativen Ergebins vor -333,70 Mio. $ letztes Jahr bei einem Umsatz von 255,03 Mio $, das heißt die Einnahmenmüßten über dopelt so hoch sein um die Kosten zu decken.Auch derAktienkurs ist um mehr als 70% niedriger als vor einem Jahr. Firs Solar sieht da deutlich besser mit einem operatien Ergebnis von 440,75m Mio. $ bei enem Umsatz von 3.391,81 Mio $.
      Auch die 2500 Powerwall die in Q1/2016 weltweit verkauft wurde sind nicht sehr beindruckend wenn man zum Vergleich die Zahlen vom deutschen Marktführer Sonnen GmbH sieht der hat im ersten Qartal 2600 Photovoltaik-Batteriespeicher verkauft, davon 75 % auf dem deutschenMarkt

  • Dr.M.

    Unstreitig dürfte sein, dass Tesla sehr viel investieren muss, um die angekündigten Zahlen und Produktionsziele zu erreichen.
    Natürlich kann das schiefgehen und der Laden geht pleite. Bisher haben die aber noch immer geliefert – wenn auch manchmal später als angekündigt. Aber Tesla hat auch und trotz aller Probleme die Investoren bei der Stange gehalten. Die Verluste waren und sind ja angekündigt, also was soll die Aufregung hier über anderer Leute Geld? Das darf doch wohl jeder selbst entscheiden, wo er sein Geld versenkt – oder riskiert.
    Und Tesla reagiert schnell – ich nehme denen ab, dass sie von der Anzahl der Model 3 Reservierungen völlig überrascht worden sind. Der neue Produktionsplan bis 2018 statt 2020 mag ja nach „Insane-Modus“ aussehen, aber so war das auch bei den Superchargern und dem Model X. Diese ewige Unkerei frei nach dem Motto „Die schaffen das eh nicht“, kann ich nicht mehr hören. Im Gegensatz zur deutschen Autoindustrie, die lieber weiter in Dieselmotoren und Motorenfabriken in China investiert, die sollten von den Model 3 Reservierungen überrascht sein und was unternehmen, um mithalten zu können.
    So aber hört sich das für mich nach jemandem an, dem gar nichts mehr einfällt.
    Sorry, aber das musste ich jetzt mal sagen hier.

    • klaus

      Nun ja die Deutsche Autoindustrie macht in China aber dicke Gewine. Und Daimler hat im letzten Jahr dort seinen Absatz um 30 % gesteigert auf 400.000 verkaufte Mercedes, und damit hat China jetzt auch bei Daimler die USA als größten Absatzmarkt überholt.Noch krasser ist es bei VW dort gingen im ersten Quartal über die Hälfte aler verkauften PKW der marke VW nach China. VW verkauft in einem Monat über eine halbe Million PKW seiner Kernmarke.Davon ist Tesla selbst wenn die Pläne mit der Gigafactrory aufgehen weit entfernt.

      • Der Sinn und Zweck von Tesla Motors ist es ja nicht VW bei der Produktion zu überflügeln, sondern die Konkurrenz dazu zu bringen endlich auf das Elektro-Pferd umzusatteln. Und das gelingt ihnen bisher vorzüglich!

      • Dieselstinker

        Das Thema ist doch nicht, dass Automobilhersteller die sich seit Anbeginn der Automobilgeschichte etablieren konnten, mehr Autos verkaufen, das weiss hier ohnehin jeder. (Auch dass diese kein vernünftiges Auto zustande bringen).
        Sondern das wir ein Problem haben mit 400ppm CO2 (betrifft vorerst „nur“ das KLIMA) und NOX (betrifft die Individuen).

        Das ist das Thema,bzw. deren Folgen sind zwar was Klima betrifft vorhersehbar, aber das Ausmaß der ökosozialen Auswirkungen werden dann die wahren Probleme.
        DS

    • Oder gewisse Firmen sollten Tesla Partner werden, würde die Produktion auch beschleunigen.

  • klaus

    Und sie glauben im Ernst einen handvoll Elektroautos aus Kalifornien retten die Welt?Und dann zählen diese Kalifornier auch noch zu den größten Energieverschendern auf der Welt . In LA bringen sie noch nicht mal ein vernüftiges Nahverkehrsnetz zu stande, das könnten mehr Co2 einsparen als alle Teslas zusammen.

    • Heinz Wagner

      Zu Ihren „Ausführungen“
      Eine handvoll(?) Elektroautos aus Kalifornien retten die Welt?
      Retten nicht die Welt, aber tragen dazu bei!
      In LA bringen sie noch nicht mal ein vernünftiges Nahverkehrsnetz zu stande….
      Aber Berlin kann Flughäfen bauen?
      Und dann zählen diese Kalifornier auch noch zu den größten Energieverschwendern auf der Welt. Und was so ist, dass muss so bleiben?
      China ist der größte Energieverbraucher weltweit (Stand 2015)
      Ein anderer Ihrer „Kommentare“ vom 11.Mai 2016:
      „Nun ja die Deutsche Autoindustrie macht in China aber dicke Gewine. Und Daimler hat im letzten Jahr dort seinen Absatz um 30 % gesteigert auf 400.000 verkaufte Mercedes, und damit hat China jetzt auch bei Daimler die USA als größten Absatzmarkt überholt.“
      Deutsche Automobilexporte nach China, das passt ja dann zusammen, wie die Faust aufs Auge, oder?
      Wer glaubt etwas zu sein (Deutsche Autokonzerne), hat aufgehört etwas zu werden

      • klaus

        China hat 1,3 Milliarden Einwohner, Pro Kopf ist der Energieverbrauch deutlich kleiner als in Kalifornien. Und was hat der Berliner Flughafen damit zu tun das LA als einzige Millionenstadt in einem Industrieland kein vernünftiges Nahverkehrsnetz hat aber dafür Verkehrschaos in der Rushhour auf der 10 spurigen Stadtautobahn. In China gibt Tesla 12% Rabat um überhaupt ein paar Teslas zu verkaufen

    • Dieselstinker

      Nein aber der Umstieg, der sich in den nächsten Jahren vollziehen wird, wird das ändern.
      In Ballungsräumen wird jemand der ein Auto beruflich benötigt, auf Elektroautos angewiesen sein wenn er , bei Invasionswetterlage Termine einhalten will, nur so als kleines Beispiel.

      Wer in 10 Jahren (auch außerhalb Norwegens) ein neues Auto anmelden will, wird das nur mit einem Elektroauto tun können.

      Unter anderem deshalb werden die Leute bald nichts anderes mehr kaufen wollen, und die Hersteller die überleben wollen, werden sich anpassen müssen.
      Das alles ist schon mehr als die „Handvoll“, besonders wenn es nichts anderes mehr gibt.
      Und wer hat das vorangetrieben?
      DS

      • klaus

        in London dürfen auch Plugin-Hybrids in die City und ob es außer Norwegen in 10 Jahren auch größere Staaten mit Autoindustrie gibt ,die den Norwegern folgen wird auch davon abhängen ob Elektroautos für breitere Schichten zu konkurrenzfähigen Preisen angeboten werden. Auch die USA födrern Elektroautos ja nur in kleinem Rahmen ab 200.000 verkauften Elektroautos pro Hersteller laufen die Subventionen aus

        • Dieselstinker

          Ja das ist klar, ja und Sie werden bald teurer sein, die Verbrenner, die Plugins sowieso, als reine BEV mit akzeptabler Reichweite..
          Darum muß Tesla den M3 auch früher ausliefern, in 4 Jahren funktioniert dieser Preis nicht mehr.
          DS

          • horst

            Mit der derzeitigen Zellchemie wird das ganz sicher nicht erreicht werden , dafür sind die Kosten auch für 60 kwh viel zu hoch . Und selbst damit ist die Reichweite noch nicht da wo sie ein Großteil der PKW-Fahrer als akzeptabel sieht.

  • Jaybeeh

    Wir stehen mit der Solarenergie zur Zeit da, wo das Internet ca 2001 stand.
    Damals war das Internet eine Sache mit wenigen guten Diensten aber sehr viel Potential für Entwicklung. Nur eine Minderheit hat sich wirklich dafür interessiert. Was danach passierte ist Geschichte. Das gleiche wird nun mit der Solarenergie passieren.
    Das es jetzt soviele Zweifler gibt ist eher eine Bestätigung! Das es jetzt sogar gefühlt noch mehr Zweifler gibt als noch vor wenigen Jahren, als die Technologie in den Kinderschuhen steckte und alles gnadenlos subventioniert werden musste, verstehe ich als Beweis für das Unverständnis der meisten Deutschen für Technologie und deren Chancen.

    • horst

      Deutschland hat, obwohl es ein sonnenarmes Land ist, eine höhere Photovoltaikdichte als Kalifornien.Aber in Deutschland stößt die Photovoltaik bald an ihre Grenzen.Es macht einfach keinen Sinn Netzeinspeisung von Photovoltaik in Dimensionen zu fördern, die im Sommer über Mitttag dazu führen ,das die Stromerzeugung aus Photovoltaik den gesamten deutschen Strmverbrauch übersteigt.Nach dem aktuellen EEG soll die Förderung von Photovoltaik bei erreichen von 52 GW auslaufen.Danach dürfte es wohl nur noch mit kleinen Anlagen und sehr hohen Eigenverbrauch rentabel sein

  • Jaybeeh

    BTW: Solarenergie und Elektromobilität sind für mich die gleiche Technologiephase. Beides wird durch die fallenden Preise für Stromspeicher den Durchbruch erreichen.

    • klaus

      Die Solarenergie in südlichen Ländern braucht keine Speicher und mittlerweile auch keine Subventionen,

      • Jaybeeh

        Scheint bei denen auch Nachts die Sonne?