Supercharger in Australien: Strecke von Melbourne nach Sydney ist komplett

Auch Australien kann sich über den stetigen Ausbau der Ladeinfrastruktur erfreuen. Wie aus der Tesla Webseite zu entnehmen, ist die Strecke zwischen Melbourne und Sydney nun mit genügend Superchargern ausgestattet, sodass diese mit dem Model S ohne Probleme befahren werden kann. Aktuell verfügt man in Australien über insgesamt sieben Supercharger-Stationen.

Obwohl das Model S in Australien vergleichsweise teuer ist (Startpreis bei umgerechnet 87.000 US-Dollar verglichen mit 70.000 US-Dollar in den USA), scheint die Popularität des Fahrzeugs zu steigen. Wie aktuelle Registrierungsdaten zeigen, hat man seit der Einführung Ende 2014 insgesamt 536 Model S in Australien verkauft. Mehr Ladestationen könnten auch den Absatz weiter ankurbeln.

Tesla Motors plant die Supercharger in Australien bis 2016 weiter auszubauen. Entlang der Ostküste möchte man weitere Ladestationen installieren, die eine Route bis nach Brisbane ermöglichen. Laut der Tesla Webseite sollten eigentlich schon in 2015 weitere Ladestandorte in der Nähe von Sydney hinzukommen, doch scheint dies aktuell unwahrscheinlich, da es auch keine Meldungen dazu gab.

  • Dr.M.

    …und für Europa gibt es auch eine neue Karte mit den geplanten Superchargern, die „demnächst“ (also evtl. noch 2015) eröffnen sollen, mit dabei: Runter bis Südspanien, Madrid, mehr in Frankreich und ein paar Lückenschliessungen in DE – das waren jetzt mal die, die mir ins Auge gefallen sind. Weiter so!
    Und während andere noch immer über Ladesäulensubventionen, Ladestandards und Abrechnungsmöglichkeiten reden (aber nicht zu Potte kommen, immer frei nach dem Motto: Wer nichts weis macht einen Arbeitskreis – und dann reden die ja über EINE Ladesäule mit drei unterschiedlichen Ladesteckern pro Standort irgendwo im Nirwana, also drei Ladepunkten mit maximal 50KW – und sind stolz wie Bolle auf diesen Fortschritt. Ganz toll, wirklich.).
    Und währenddessen baut Tesla zielstrebig an der (zwar eigenen aber dafür auch eigenbezahlten) Ladeinfrastruktur zumeist neben den Autobahnen mit noch 120 KW und demnächst sicher 150 KW.
    Und alles, was der EU und allen voran Sigmar Gabriel dazu einfällt, ist, die Anforderungen an eine öffentlich zugängliche Ladesäule genau so zu definieren, dass die Säulen von Tesla rausfallen.
    Schon deswegen muss man sich ein Model 3 reservieren sobald es geht, damit die Herrschaften in Berlin und Brüssel mal merken, wo der Hammer hängt. Selbst wenn die Supercharger-Nutzung beim Model 3 etwas kosten sollte (was wir ja mal nicht hoffen wollen 🙂 ), dann gibt es 2017/18 eine Tesla-Ladeinfrastruktur, die ihresgleichen sucht – und bei dem Tempo in Berlin nie finden wird.

  • KingArtus

    Woher stammen die Informationen, das das ladenetzwerk von Tesla in bälde 150KW statt 120 kW nutzen wird?