Tesla sammelt ab sofort auch Videoaufzeichnungen, um Autopiloten zu verbessern

Um den Tesla-Autopiloten zu verbessern, greifen die Kalifornier auf die Fahrdaten der Kunden zurück, die in das Netzwerk von Tesla gespeist und ausgewertet werden. Mit dem kürzlich durchgeführten Update für den Autopiloten 2.0 hat Tesla zudem die Datenschutzbestimmungen aktualisiert, da man ab sofort auch Videoaufzeichnungen auswertet.

Wie das Online-Magazin Electrek berichtet, wurden alle Tesla-Kunden mit der neuen Autopilot-Hardware nach dem Update dazu aufgefordert, die neuen Datenschutzbestimmungen zu akzeptieren, um es Tesla zu ermöglichen, „kurze Videoaufzeichnungen“ zu machen und diese zur Verbesserung des Autopiloten zu nutzen.

Tesla schreibt in den neuen Bestimmungen, dass man mittels der Fahrzeugkameras dem System besser beibringen kann Fahrbahnmarkierungen, Straßenschilder oder auch Ampeln zu erkennen (insbesondere Erkennung der jeweiligen Signalfarbe). Die Videoaufzeichnungen werden jedoch anonym erstellt und nicht in Verbindung mit der Fahrzeug-Identifikationsnummer gespeichert.

Der Autopilot 2.0 verfügt insgesamt über acht Kameras, die potenziell aufzeichnen könnten. Zwar lassen sich die Aufzeichnungen nicht auf einen bestimmten Kunden oder dessen Fahrzeug zurückführen, Tesla behält sich dennoch das Recht vor, diese mit Drittanbietern zu teilen, die dazu beitragen könnten, diesen Service zu realisieren.

  • Chris

    Hinweis: Der Schluss vom ersten Absatz hört sich etwas holprig an: „…und bitte alle Kunden, da man ab sofort auch Videoaufzeichnungen auswertet.“

    • Teslamag.de (TK)

      Danke für den Hinweis, ist korrigiert.

  • Teslamuckl

    Mir wird Tesla dadurch immer unsympathischer. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust von einem Autohersteller überwacht zu werden.

    • Kyle Seven

      Maschinenlernen ist auch ein fremdwort oder? Du musst dich dran gewöhnen, was glaubst du was Audi und Co gerade testen

      • Teslamuckl

        Nein, ich muss mich nicht daran gewöhnen!

        • Kyle Seven

          Doch oder laufen ohne Handy tv und pc

        • McGybrush

          Doch musst Du. Du musst nicht mal ein Handy besitzen.
          Du hebst Geld ab, fährst danach zu Tankstelle, bezahlst Deine Tankrechnung mit EC Karte. Denn am nächsten Tag musst Du zum zum Arzt fahren. Als Du wieder nach Hause kommst macht Dein Kind ein Foto von Dir und freut sich das es Dir gut geht. Es wird gleich zur Oma geschickt. Dein Kind und Ihre Oma haben natürlich Smartphones. Blöderweise mit Gesichtserkennung. Ist zwar deaktiviert liegt aber dennoch für alle Fälle schon mal in der Cloud.

          – Du wurdest bei der Bank gefilmt (Geodaten, Bildmaterial mit Datum und Uhrzeit von Dir vorhanden).
          – Beim tanken (Geodaten, Bildmaterial mit Datum und Uhrzeit von Dir vorhanden)
          – Du warst beim Arzt (Geodaten mit Datum und Uhrzeit von Dir vorhanden)
          Persönliche Daten wurden vom Arzt per Hand in einem PC eingegeben. Nun ist ein Teil Deiner Gesundheitsdaten Digitalisiert
          – Foto von Familienangehörigen landen unweigerlich auf Google und Apple Smartphones mit Cloudanbindung. Wer so richtig Aktiv ist hat die Fotos tatsächlich mit der Gesichtserkennung sortiert. Ein einziger in der Familie reicht dafür. Auch hier, Geodaten für jedes einzelne Bild möglich, Bildmaterial mit Datum und Uhrzeit von Dir vorhanden)

          In Summe sind alle Menschen Digital erfasst. Täglich immer wieder auf’s neue. Man braucht nur 5 Eigenschaften eines unbekannten Menschen zu wissen und über eine Zeit x auswerten und man kann zu 99.9% den weiterhin unbekannten Menschen wieder erkennen. Dann auch noch raus zu finden wer er tatsächlich ist ist dann ein Kinderspiel.

          Besitzt Du auch nur ein Gerät mit Sim Karte hat sich das Thema eh erledigt. Die Funkmasten und deine eingebuchte Sim Karte alleine machen ein Bewegungsprofil vom feinsten. Oder wie glaubst Du funktioniert die Stauanzeige in Echtzeit? Die GPS Daten dafür frei zu geben ist nur ein i Tüpfelchen vom ganzen. Aber es geht auch mit vielen alten Nokia Kochen auf einem Haufen.

        • Hex

          Solltest du Facebook, Google oder Youtube nutzen (Selbst mit falschen Angaben), dann hast du dich schon lange daran gewöhnt. Denn dort ist das ganze schon seit Jahren Alltag. Selbst wenn du dort kein Account hast kann man über deine IP Adresse alles nachvollziehen was du machst. Die Nachrichtendienste brauchen dafür nicht einmal die Erlaubnis von Google und Facebook… Sie zapfen einfach die großen Knotenpunkte an.

          Ich bin froh wenn Daten anonymisiert sind wie hier bei Tesla, im Internet sind es diese nämlich nicht. Bei Tesla ist auch direkt der Nutzen für mich sichtbar. Beim Datensammeln im Internet so gut wie gar nicht.

          • Teslamuckl

            Es gibt da aber einen feinen Unterschied: Den Preis.

            Also, wenn Tesla die Fahrzeuge kostenlos abgibt, können sie auch Daten sammeln.

        • McGybrush

          Doch musst Du. Du musst nicht mal ein Handy besitzen.

          Du hebst Geld ab, fährst danach zu Tankstelle, bezahlst Deine Tankrechnung mit EC Karte. Denn am nächsten Tag musst Du zum zum Arzt fahren. Als Du wieder nach Hause kommst macht Dein Kind ein Foto von Dir und freut sich das es Dir gut geht. Es wird gleich zur Oma geschickt. Dein Kind und Ihre Oma haben natürlich Smartphones. Blöderweise mit Gesichtserkennung. Ist zwar deaktiviert liegt aber dennoch für alle Fälle schon mal in der Cloud.

          – Du wurdest bei der Bank gefilmt (Geodaten, Bildmaterial mit Datum und Uhrzeit von Dir vorhanden).

          – Beim tanken (Geodaten, Bildmaterial mit Datum und Uhrzeit von Dir vorhanden)

          – Du warst beim Arzt (Geodaten mit Datum und Uhrzeit von Dir vorhanden)

          Persönliche Daten wurden vom Arzt per Hand in einem PC eingegeben. Nun ist ein Teil Deiner Gesundheitsdaten Digitalisiert

          – Foto von Familienangehörigen landen unweigerlich auf Google und Apple Smartphones mit Cloudanbindung. Wer so richtig Aktiv ist hat die Fotos tatsächlich mit der Gesichtserkennung sortiert. Ein einziger in der Familie reicht dafür. Auch hier, Geodaten für jedes einzelne Bild möglich, Bildmaterial mit Datum und Uhrzeit von Dir vorhanden)

          In Summe sind alle Menschen Digital erfasst. Täglich immer wieder auf’s neue. Man braucht nur 5 Eigenschaften eines unbekannten Menschen zu wissen und über eine Zeit x auswerten und man kann zu 99.9% den weiterhin unbekannten Menschen wieder erkennen. Dann auch noch raus zu finden wer er tatsächlich ist ist dann ein Kinderspiel.

          Besitzt Du auch nur ein Gerät mit Sim Karte hat sich das Thema eh erledigt. Die Funkmasten und deine eingebuchte Sim Karte alleine machen ein Bewegungsprofil vom feinsten. Oder wie glaubst Du funktioniert die Stauanzeige in Echtzeit? Die GPS Daten dafür frei zu geben ist nur ein i Tüpfelchen vom ganzen. Aber es geht auch mit vielen alten Nokia Kochen auf einem Haufen.

          Seit den verpflichtendem Emergency Call (Automatischer SOS Notruf) haben eh ALLE Autos eine Sim Karte. Das muss beim Kauf vom Auto unterschrieben werden. Die ist auch immer an. Abklemmen?Ohne gibt es keinen Tüv. Und die hälfte des Autos funktioniert dann auch nicht mehr weil da wieder mehr dran hängt als nur die Antenne.

    • cleeee

      Du musst das ja nicht akzeptieren. Drück auf dem Screen einfach nicht „I agree“ und deine Daten werden nicht gesammelt*.

      *offiziell

      • Nelkenduft / AHF

        Auf welche Funktionen muss man dann verzichten? Wenn es rein freiwillig ist, dann sehe ich eigentlich kein Tesla-spezifisches Problem in der Angelegenheit.

    • Werner Brand

      Nun, vergessen Sie somit Google, Facebook, Apple, Microsoft, IBM und alle App Programmierer…
      Tesla ist eine Datenschleuder, keine Frage und es ist sehr bedenklich was mit diesen Daten passiert….
      alles nur für den guten Zweck, aber im Zweifel kann auch der böse Zweck herhalten…

      Noch ist diese Art der Datenerhebung nicht zu 100% genau geregelt… da muss der Gesetzgeber ein wenig Gas geben…

      • Fritz!

        Tesla könnte ja, um den Bedenken den User vorzubeugen, von wirklich unabhängiger Seite bei sich untersuchen lassen, wer die Daten wie benutzt, ab wann die Seriennummer des Autos rausgenommen wird und so weiter. Der CCC in Deutschland wäre eine Instanz, der ich da persönlich vertrauen würde, zumal dort auch der entsprechende Sachverstand vorhanden wäre.

        Technisch ist es möglich, die Daten so zu sammeln, daß auch die NSA sie nicht benutzen kann.

        Siehe Apple, die nicht in der Lage sind, ein gesperrtes iPhone zu entsperren, ohne die Daten zu löschen (siehe FBI-GEschichte letzes Jahr). Auch der Fingerabdruck des Benutzers verläßt nie das iPhnone, er wird nur intern verglichen. Sicherlich haben die andere Probleme, an denen sie noch arbeiten können, aber viele Dinge machen sie schon ganz gut (auch im Sinne des Verbrauchers).

        Auf den Gesetztgeber würde ich da nicht setzen, der hat ja (weil die Geheimdienste ja auch von ihm betrieben werden) ein ganz anderes Interesse…

    • Gatanis

      Google maps ist für mich als Pendler aus Stuttgart raus und wieder zurück einfach nur Gold wert. Es erspart mir fast täglich 10-20 min Zeit und vorallem sehr viel Nerven, denn google weiß, wie der Verkehr fließt. Und woher? Von anderen Handys mit google maps. Auch meine Daten werden genutzt, denn nur so funktioniert das Ganze.
      Und was für das Handy gilt, gilt auch für Autos mit Autopiloten.
      Ja, es werden Daten gesammelt. Wird man deswegen überwacht?
      Mal im ernst: Warum sollte Tesla den riesen Aufwand betreiben, tonnen von Videomaterial auf persönliche Merkmale zu analysieren oder die einzelne Person gar zu überwachen und auszuwerten was er tut?

      • Kyle Seven

        Tesla nicht aber es könnte sicher im Rahmen der Personenüberwachung interessant sein, NSA lässt grüßen

        Dennoch:
        Ja die Datenverwendung muss geregelt werden, hier ist aber Facebook viel schlimmer

        Und ja, es wird benötigt um das Maschinenlernen zu optimiere

    • Nic Megert

      Du solltest unbedingt Dein Handy vernichten wenn Du Dir über Datenaufzeichnung Sorgen machst. Da wird jeder Standort, Zeit, Datum, Verbindung und IP Adressen für die letzten 24 Monate gespeichert! Und Kreditkarten Zahlungen etc. solltest Du dann auch unterlassen.

      • Nelkenduft / AHF

        Nur weil man ein Übel zulässt nach persönlicher Abwägung, muss man ja nicht das nächste Übel gutheißen.

        • Nic Megert

          Das mag sein. Muss jeder selbst für Sich entscheiden. Während die Handy-Daten ausschließlich dem Staat für die Überwachung seiner Bürger dient, ist es bei Tesla anonym und dient der Verbesserung des Autopiloten und schlussendlich des Fahrzeuges. Und bei Tesla hat man ja die Wahl was beim Handy nicht zutrifft.

          • Nelkenduft / AHF

            Hat man tatsächlich die Wahl?
            Ich verzichte bei meinem Model 3 dann gerne auf den AP, wenn dafür die Kameras nachweislich keine Daten senden, auch nicht auf Anforderung von NSA & Co.
            Aber ich bezweifle, dass das dann tatsächlich so sein wird, denn solange die theoretische Möglichkeit für etwas besteht, wird sie auch von den machthungrigen Stellen mißbraucht.
            Siehe Nummernschild-Scanner auf den Autobahnen, da hieß es doch auch erst man würde alles anonym erfassen:
            http://www1.wdr.de/nachrichten/kfz-kennzeichen-scan-100.html

          • Longcheck

            Tipp für „Nr.-Sicher“ mit diesem nachvollziehbaren Mißtrauen: Kameras mit schwarzer Folie überkleben – wie bei den Kameras im LapTop, Tabelt, etc.
            Könnte man ja Musk twittern, dass man das gleich mitbestellen kann. :-()

            Dieses Misstrauen hege ich pers. aber nicht und würde das auch unterstützen.

          • Nelkenduft / AHF

            Die Frage ist, ob man mit dem Überkleben nicht noch lokale Funktionen deaktiviert, die man eigentlich gerne nutzen würde.
            Aber das Problem ist eben nicht Tesla-exklusiv und hier wird man bald klären müssen inwieweit unser Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung noch einen Wert hat in der digital kontrollierten Welt.
            Ich sehe es zwiespältig, denn von mir kann Tesla die Daten gerne haben, aber wenn diese potentielle Überwachungsorgie unkontrolliert zugelassen wird, dann dürfte spätestens die nächste Generation ein echtes Problem bekommen. Deshalb sollte man das Thema nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn man sieht ja in anderen Ländern aktuell wie schnell manche Politiker versuchen an den Grundrechten zu schrauben, sobald es ihnen etwas nutzt. Die Gewohnheit an eine Gesellschaft wie die unsere darf nicht dazu führen, dass man glaubt das wäre selbstverständlich auf diesem Planeten.

          • Longcheck

            Meine volle Zustimmung. Besonders der Aspekt bezüglich zukünftiger Regierungen und deren Verhalten zu den Grundrechten – dazu graust es gewaltig, wenn die diese Daten in die „Finger“ bekommen.
            Darüber hab ich auch schon oft nachgedacht…

          • mattAUT

            die Kameras sind so oder so verbaut ob sie mitfilmen kann aber eingestellt werden.

    • mattAUT

      Tesla selbst kann ja nicht feststellen von welchem Fahrzeug die Videos stammen.

    • Nelkenduft / AHF

      Geht mir zwar genauso, aber die anderen Hersteller machen das auch, insofern wäre hier die Politik gefragt. Aber solange denen selbst hunderttausende Todesopfer durch Diesel-Abgase in Europa egal sind, solange werden die sich bestimmt nicht für unsere Grundrechte einsetzen.
      Hier sind mal wieder die Gerichte gefragt und man kann nur hoffen, dass schnellere Entscheidungen getroffen und Konsequenzen gezogen werden als beim Massensterben durch Abgase.

  • PV-Berlin

    Wer das nicht bestellt, baucht auch nicht Nein zu sagen. Meine Frau steigt in keine Auto ein, welches uns/ sie fahren möchte, es sein denn, es ist ein Busfahrer/ Taxifahrer o.ä. aus Fleisch und Blut.

    *Keine Angst, wir sind bald Dünger

    • Gatanis

      Ihre Frau weiß aber schon, dass das Auto sich ganz nach dem Wunsch des Fahrers richtet, ob er nun selber fahren möchte oder nicht? 🙂
      Von daher kein Grund zur Sorge. Selbst beim Tesla mit eingebautem Autopilot.

  • RobD

    In der nahen Zukunft werden alle Fahrzeuge Daten sammeln, alle Fahrzeuge werden on Board Sensoren für das Autonomes fahren installiert bekommen. Es ist nur wichtig zu regeln was mit den Daten passiert und wo Sie liegen!

    • Teslamuckl

      Krasse Dystopie.

  • Viewer

    Und wie hat Tesla das im Ausland geregelt? In Belgien, Luxemburg, Portugal, Schweiz und Österreich sind s. g. Dashcams verboten. So wurde z. B. in Österreich bereits eindeutig festgelegt , dass sie nur für rein private Zwecke zulässig aber z. B. für eine Beweissicherung bei Unfällen unzulässig sind. Insofern würde ich erwarten, dass Tesla dort automatisch keine Videodaten sammelt. So ist es ja auch z. B. bei TomTom so, dass wo verboten automatisch auch keinen Blitzerdaten angezeigt werden.

    Werden wo verboten keine Videodaten gesammelt oder muss man selber dann manuell ausschalten?

    • Gatanis

      Dass solche Videos als Beweissicherung nicht zugelassen sind, stimmt soweit.
      Aber ansonsten ist das Ganze in den meisten Ländern ein Graubereich. Im Grunde geht es ja nur darum, die Identität der gefilmten Personen zu schützen. Dies könnte Tesla sehr leicht mit der automatischen Anonymisierung des Videomaterials erreichen, so wie es auch die street-view-autos von google machen.
      Außerdem bezweifle ich, dass Sie dafür belangt werden könnten, bloß weil sie auf „agree“ geklickt haben, denn schließlich steht da nirgends, dass dies auf eigenes Risiko oder ähnliches geschieht oder sie die örtlichen Gesetze diesbezüglich zu beachten hätten.

      • Longcheck

        @ Graubereich
        So grau ist der in D gar nicht mehr. Es gibt Verkehrsrechtsanwälte, die grundsätzlich mit (einer) DC wegen der in folgenden aktuellen Artikel angesprochenen Sachlage fahren:
        http://www.rp-online.de/nrw/staedte/hilden/richter-laesst-unfallfilm-als-beweis-zu-aid-1.6805812

        Ich fahre auch seit mehreren Jahren damit, eine filmt nach hinten, eine vorne, beide mit GPS-Daten (fuhr ca. 60.000 km p.A, dienstlich)
        Einmal habe ich jemanden wegen Nötigung angezeigt. Die Polizei aus Bayern rief mich erwartungsvoll an, wann sie denn die DVD (musste ich von der SD-Card a. Sicherheitsgründen umkopieren) mit dem Video haben könnten.
        Ein Brief vom Oberstaatsanwalt bestätigte mir die Zulassung…

        mir bekannte Kriterien:
        NoGo: Veröffentlichungen im Internet! (versteht sich eigentlich von selber..)
        Die laufende Aufzeichnung muss in einzelne Videos unterteilt sein (ca. 5. Min, macht so eine DC eh)
        OT off ;.)
        Ich pers. hätte absolut nichts gegen eine Erfassung der Daten, so wie Tesla das vor hat. Wohl aber habe ich grundsätzlich was gegen Facebook & Co. – nie und nimmer…

        • Kyle Seven

          Es geht hier um automatisierte Auswertungen der Videos zur Optimierung der Sensorerkennung das hat mit Dashcams recht wenig zu tun

          • Longcheck

            Das weis ich doch, des wegen „OT“ – ’nur weil es angesprochen wurde von Gatanis…

    • Nic Megert

      Verboten sind Dash Cams in der Schweiz nicht. Sie dürfen jedoch nicht die Sicht behindern. Was auch für Navis gillt. Ob Sie vor Gericht nützen oder nicht, erliegt dem Ermessen von Staatsanwaltschaft und Richtern. Ausserdem muss die Privatsphähre von fremden Leuten sichergestellt sein.
      Dash Cams zu verbieten ist vollkommen bescheuert da sie bei Unfall oder Streitigkeiten auch der Polizei etc. helfen können.

    • McGybrush

      In Österreich ist die betriebsbereite Anbringung einer solchen Dashcam sogar schon mit bis zu theoretisch 10.000Eur Strafbar.

      Nun kommt ein aaaaber.
      Es ist verboten eine Dauerhaft zu Filmen und dauerhaft zu speichern. Ist die Aufnahme vergänglich (wird kurz danach wieder gelöscht) oder wird sie Manuell für eine bestimmte Aktion gestartet und endet dann wieder dann ist eine Solche Kamera Erlaubt.

      Bestes Beispiel ist der Citroen C3 mit der Connected Cam. Dort ist eine „Dashcam“ ab Werk verbaut. Aber sie Filmt nur bei Manueller Auslösung oder einem Unfall für 90sek. Damit ist man auch in Österreich wieder in dem Gesetzlichen Rahmen.
      http://www.citroen.de/technologien/connectedcam-citroen-tm.html

  • Nelkenduft / AHF

    Auch wenn das sicher kein Tesla-exklusives Problem ist, so finde ich es doch beängstigend wenn zukünftig Kameras die ganze Stadt bis in die kleinste Straße hinein abfilmen.
    Das ergibt für NSA & Co. auf jeden Fall ganz neue Möglichkeiten unliebsame Personen zu überwachen.
    Und gerade bei den deutschen „Premium“-Herstellern ist ja bekannt, dass Menschenleben weniger zählen als Quartalszahlen und Absprachen mit den Busenfreunden aus der Politik.

    • McGybrush

      Alternativ kann man als Mitarbeiter einer Behörde auch selber hin fahren. Ist ja nicht so das die Strassen abgesperrt sind wo die Autos lang fahren. Die Überwachung erleichtert sie im Schlimmsten fall nur. Aber verhindern würde sie es nicht. Problematisch wäre es nur wenn man sich mit einem Tesla z.B. innerhalb der Area 51 bewegt oder Staatsoberhäupter auf Privaten Grund damit rum fahren und diese dann ausspioniert werden würde. Aber um solche Gedanken brauch wir uns hier keine Sorgen machen.

    • PV-Berlin

      Ich bin mir fast sicher, dass die NSA jedes Smartphone nutzen können, um die Umgebung zu filmen, abzuhören oder gar zu vermessen (Schall) . Es gibt ja kein einziges Smartphone, das nicht eine Software hätte, welche nicht durch 16 Geheimdienste zertifiziert wurde.
      Mein Nokia C2 -01 ist mein bester Begleiter, zumal es nicht auf meinen Namen läuft und keinen Vertrag hat. Und selbst das liegt oftmals fest an einem Ort.

      Deshalb kommt für mich weder eine Autopilotsoftware etc. in Frage, noch eine fest installierte SIM Karte. Ist bei uns genetisch bedingter Wahnsinn, ergo keine Sorge nicht ansteckend.

      Den Luxus nicht erreichbar sein zu können, über Stunden und Tage hat leider nicht jeder.

      • Dirk Pakosch

        Wer nichts zu verbergen hat, dem kann das doch egal sein, oder? Von mir aus können die wissen, wo ich bin, wo ist da das Problem, wenn man keine Straftat vor hat?

        • Fritz!

          Was sagte mal ein bekannter deutscher Liedermacher?

          Schämen sollte sich jeder, der nichts zu verbergen hat.

          Ich finde, da ist was dran. Es ist leider bei jedem neuen technischen Gimmick so, daß es für jeden Nutzer eine eigene Abwägung gibt, ob die Vorteile die Nachteile (beide leider sehr individuell) überwiegen. Leider wird mir diese Wahl inzwischen bei vielen (mehr oder weniger sinnvollen) Spielzeugen genommen.

          Beispiel Smartphone:
          Bei Apple kann ich jeder App einzeln die Rechte für die Kontakte, die Kamera, die GPS-Infos, … wegnehmen oder bewilligen.
          Bei Android kann ich jeder App nur sagen: alles oder nichts.

          • efe

            Schon mal Android in einer einigermassen aktuellen Version in den Händen gehalten? Man kann seit 6.0 Marshmallow diese Berechtigungen auch
            auch unter Android entziehen.

          • Fritz!

            Ja, aber deutlich über 90% der Android-Telefone, die im Umlauf sind, benutzen alte bis uralte Versionen, weil die Hersteller keine entsprechenden Updates herausbringen. Und für viele diese noch gut funktionierendenTelefone wird es diese Updates NIE geben.

            Es ist eben kein Vorteil, wenn ich als Google die Hoheit über ein Smartphone an den jeweiligen Hersteller übertrage, der dann die Oberfläche verhunzen kann wie er will ujnd auch für die Sicherheitspolitik nebst Updates zuständig ist. In der Masse gibt es keine unsicheren Telefone als die mit Android-Betriebssystemen, da sehr viele Sicherheitslücken nicht gestopft werden/werden können, weil der Hersteller lieber ein neues Telefon verkaufen will, als nochmal Geld in schon verkaufte Geräte zu stecken. Es ist halt Billig-Ware.

            Aber das ist OT, paßt aber ein wenig auch zu Tesla, die (ähnlich wie Apple) lieber alles selbst entwickeln und bauen lassen. Apple hat auch die Hand auf der Hard- UND der Software, daher können die ja auch ein gut funktinierendes Universum anbieten. Bei Tesla sind es die Supercharger und die OTA-Updates, sie kümmern sich um fast alle Aspekte der Mobilität.

        • Nelkenduft / AHF

          Man merkt, dass Sie ihr Leben lang in einem Wohlfühlstaat gelebt haben. Für Deutschland und das Jahr 2017 mag die Einschätzung für die meisten Bürger korrekt sein, aber generell zu behaupten man hätte nichts zu verbergen ist langfristig für unsere Gesellschaft gefährlicher als extremistische Parteien zu wählen.
          Es schockiert mich ein wenig, wie gedankenlos manche Bürger mit den Grundrechten jonglieren, für die unsere Großväter viel Blut gelassen haben.

      • McGybrush

        Das Handy hat unter’m Strich mehr Leben gerettet als sie vermeintlich vernichten.
        Der eine Paranoide stirbt wohlmöglich „glücklich“ im Wald beim Spazieren nach einem Zusammenbruch ohne Hilfe holen zu können und der nicht Paranoide lebt mit der Überwachung bis zu seinem natürlichen Tod. Das wird öfter eintreffen, als das der Paranoide ganz alleine mit 2-3 anderen alleine die Welt überlebt und alle nicht Paranoiden in weltweite Unterdrückung und Sklavenarbeit hinein geraten.

        Einzelfälle wir es immer geben. Aber Statistisch sind die wie Lotto Spielen zu bewerten.

      • ThomasJ

        Ich habe den Luxus in der westlichen Welt mit allen demokratische Vorteilen leben zu dürfen.
        Ein weiterer Luxus ist, durch mein Autofahren und den damit aufgenommenen Daten die Welt in der ich lebe, für mich und meine Mitmenschen sicherer machen zu können.
        Sollte die NSA daran interssiert sein, ob ich im Aldi oder Feinkostladrn einkaufe, what els.
        Jeder soll selber entscheiden dürfen, ob er sich zu den „Naiven“ oder zu den „Paranoiden“ zählen will.
        Ich zähle mich entspannt für den Fortschrit, entspannt, weil ich in einem Staat wohne, in dem ich, in der Gesamtbilanz, bei aller Kritik, zu Hause fühle.

      • Kyle Seven

        Es ist bedauerlich, dass sich dies nicht auf die Häufigkeit der Kommentare auswirkt

  • Christian Xstettmayer

    Update heute morgen hier in der Schweiz installiert.
    Keine Spur von einem Update der Datenschutzbestimmungen. Im ersten Schritt vermutlich nur in den USA ausgerollt.
    Leider gab es aber auch keine automatische Abblendautomatik installiert. Keine Ahnung wieso.

  • Longcheck

    Etwas OT, hat aber mit Datenerfassung zu tun.
    Wer ist mit im mutmaßlichen Betrugsboot? – Daimler, ehrlich geht eben anders…

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/maut-die-razzia-bei-toll-collect-kommt-zum-denkbar-schlechten-zeitpunkt-1.3499487

  • Kyle Seven

    Seit heute glaube ich Tesla ist tot, die sog. etablierten Hersteller geben Gas

    http://m.faz.net/aktuell/technik-motor/auto-verkehr/opel-kann-e-auto-ampera-nicht-liefern-15012448.html