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Tesla-Woche 19/26: 4680-Frust, Europa-FSD im Abo, April-Boom, Semi gefragt, teure Terafab

10. Mai 2026 | Kommentieren

tesla batterien formate

Bild: teslamag.de (Batterie-Formate bei Tesla, vorne 4680)

Endlich hat Tesla begonnen, für manche Model Y aus seiner deutschen Fabrik eigene Batterien im 4680-Format zu nutzen – aber Kunden sind unglücklich darüber. Die europäischen Verkäufe könnte das frühestens im Mai drücken, während der positive Tesla-Trend im April anhielt. Ebenfalls in Europa steht die Umstellung der FSD-Option auf ein reines Abo-Modell bevor. 4680-Batterien stecken auch im Tesla Semi, zu dem jetzt eine Großbestellung und Ziele bekannt wurden. Und die geplante Chip-Terafab von Tesla mit SpaceX wird viel teurer als erwartet.

Tesla Model Y mit 4680-Akkus

Im Herbst 2025 hatte Tesla für Model 3 wie Model Y einen neuen Akku eingeführt, bestehend wie zuvor aus Batterien von LG Energy und mit der internen Bezeichnung 5M. Die etwa 5 Kilowattstunden höhere Kapazität für Long-Range und Performance-Versionen brachte bei unveränderten Preisen mehr Reichweite. Davon ausgenommen blieb aber die Premium-Version des Model Y mit Heckantrieb (LR RWD), obwohl der 5M-Akku in der EU auch dafür schon genehmigt war. Wie sich herausstellte, war der Grund dafür, dass Tesla für dieses Model Y auf die eigenen 4680-Batterien umstieg.

Im Paket sollen sie etwa 75 kWh Netto-Kapazität haben, was ungefähr dem Niveau des 5M-Vorgängers 5L entspricht. Die Folge davon ist, dass das Model Y LR RWD laut dem Tesla-Konfigurator bei gleicher Felgen-Größe jetzt weniger Reichweite bietet als die Allrad-Variante: auf 19 Zoll geschätzte 609 WLTP-Kilometer gegenüber 629 Kilometern. Und nachdem Tesla zunächst auch die Version nur mit Heckantrieb mit dem 5M-Akku auslieferte, wurde die deutsche Produktion jetzt offenbar auf 8L umgestellt, wie Dutzende Neuzulassungen in den Niederlanden zeigten.

Für Begeisterung sorgte das nicht, denn bei dem 8L-Akku ist nicht nur die Kapazität niedriger, sondern auch die Ladeleistung. Bei einem frühen Test erreichte sie in der Spitze nur 130 Kilowatt, obwohl Tesla auf seiner Website bis zu 250 Kilowatt angibt. Ein italienischer YouTuber kam im März immerhin auf maximal 230 Kilowatt. Software-Updates könnten wie bei früheren Tesla-Akkus noch Verbesserungen bringen. Darauf hoffen bislang allerdings auch Besitzer des Cybertruck vergebens, der ebenfalls mit Akkus aus 4680-Batterien fährt.

Deutsche Tesla-Verkäufe steigen weiter

Bei den Verkaufszahlen konnte sich die Umstellung bislang nicht bemerkbar machen – im Gegenteil scheinen sie eher noch von der vorherigen Einführung des 5M-Akkus oder anderen Faktoren zu profitieren. Für das erste Quartal 2026 meldete der Verband Acea gut 54.000 Tesla-Neuzulassungen in ganz Europa, 45 Prozent mehr als vor einem Jahr. Darin steckten unter anderem die Zahlen für Deutschland, wo Tesla seine Elektroauto-Verkäufe im März mehr als vervierfachte und im ganzen ersten Quartal auf ein Plus von 160 Prozent kam.

Zu Beginn des neuen Quartals ging es so ähnlich weiter. Für Deutschland meldete das Kraftfahrt-Bundesamt am Donnerstag 3149 Tesla-Neuzulassungen im April, 256 Prozent mehr als vor einem Jahr. Laut Reuters ging es in dem Monat auch in anderen Ländern Europas teils dreistellig nach oben. Nach einer Steuer-Änderung auf dem wichtigen Elektroauto-Markt Norwegen fielen die Neuzulassungen der US-Marke dort allerdings um 61 Prozent. In China steigerte Tesla die Verkäufe seiner lokalen Fabrik, die auch Model 3 für Europa produziert, im April unterdessen um 36 Prozent.

FSD in Europa bald nur noch im Abo

Laut CEO Elon Musk sollen die Tesla-Verkäufe in diesem Jahr auch von der lange überfälligen Einführung des umfangreichen Assistenz-Systems FSD profitieren. Die erste EU-Zulassung dafür gab es im April in den Niederlanden, und in der zurückliegenden Woche stellte die zuständige Behörde RDW ihre Erkenntnisse über das Tesla-System in einem technischen Ausschuss vor. In einer der nächsten Sitzungen könnte laut Berichten beschlossen werden, die FSD-Genehmigung für die ganze EU zu übernehmen.

Eine Umstellung weckte ab Mittwoch die Hoffnung, dass es sogar noch schneller gehen könnte. Bislang konnte man die FSD-Option in Europa nur kaufen, während Tesla in den USA (wo sie schon lange genutzt werden darf) im Februar auf ein reines Abo-Modell umstieg. In den Niederlanden wurde mit der Zulassung ebenfalls ein FSD-Abo eingeführt, für 99 Euro pro Monat; ab dem 15. Mai soll es dort nach Angaben auf der Tesla-Seite die einzige Option sein. Und im Rest Europas soll FSD laut Tesla bald ebenfalls nur noch zu mieten sein – hier ab dem 21.Mai.

Tesla will tausende Semi bauen

Wohl nicht mehr in diesem Jahr wird der E-Sattelschlepper Semi den alten Kontinent erreichen. Das erste Exemplar vom Band der Fabrik in Nevada meldete Tesla Ende April, doch nach früheren Angaben soll zunächst der US-Markt versorgt werden, bevor Europa an die Reihe kommt. Und in der Heimat scheint die Nachfrage nach dem Semi, der in Tests bei Prototypen-Kunden gute Leistungen zeigte, hoch zu sein: Nach einigen kleineren Bestellungen gab jetzt die Logistik-Firma WattEV bekannt, gleich 370 Tesla Semi gekauft zu haben.

Die offiziellen neuen Semi-Preise sind noch nicht bekannt, aber allein dieses Geschäft dürfte Einnahmen um 100 Millionen Dollar bedeuten. Außerdem sagte Dan Priestley, Leiter des Lastwagen-Bereichs bei Tesla, bei einer Messe in den USA voraus, bis Ende des Jahres noch viele tausend Einheiten zu produzieren. Fast neun Jahre nach der Vorstellung des Tesla Semi im Herbst 2017 und sieben Jahre nach dem damals genannten Starttermin scheint die Produktion also tatsächlich in Gang zu kommen.

Terafab mit SpaceX für 119 Mrd. $

Das neueste Großprojekt von Tesla oder eher seines CEO Elon Musk wird weder in seinem Master-Plan von September 2025 noch in den Meilensteinen für seinen neuen Rekord-Bonus von November erwähnt: Zusammen mit der Weltraum-Firma SpaceX soll Tesla eine Fabrik für KI-Chip bauen, die alle anderen weit in den Schatten stellt, hieß es im März. Seitdem wurde bekannt, dass Intel an dem Projekt beteiligt ist, aber fast alle anderen Fragen einschließlich Kosten, Zeitpläne und Arbeitsteilung unter den beteiligten Unternehmen blieben offen.

Zumindest zu den nötigen Ausgaben kamen jetzt aber Informationen. Laut der Publikation Quartz hat SpaceX den Bau einer Halbleiter-Fabrik in Grimes County im Bundesstaat Texas beantragt, etwa zwei Auto-Stunden östlich der Tesla-Gigafactory in Austin. In dem Antrag werden Investitionen von 55 Milliarden Dollar genannt – für den Anfang, denn mit weiteren Phasen könnten es insgesamt 119 Milliarden Dollar werden. Das ist weitaus mehr, als Analysten nach den ersten Terafab-Ankündigungen geschätzt hatten.

SpaceX steht vor einem Börsengang mit einer Billionen-Bewertung ähnlich wie Tesla, und Beobachter gehen zunehmend davon aus, dass es anschließend zu einer Fusion der beiden Musk-Unternehmen kommen wird. Zusammen sollen sie nicht nur die Terafab für 1 Terawatt an KI-Chips pro Jahr bauen, sondern auch Rechenzentren auf Millionen Satelliten im Weltraum etablieren.

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Tags: 4680, FSD, Model Y, Semi, SpaceX, Terafab, Tesla, Verkaufszahlen

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