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Tesla-Woche 16/26: Cybercabs ohne Lenkrad, Euro-FSD, schnelle Terafab, Cybertruck-Zahlen

19. April 2026 | Kommentieren

tesla cybercab texas luftbild cockpit

Bild: @joetegtmeyer

Wenn es nicht die Zweifel daran gäbe, dass das Cybercab wirklich als rein autonomes Fahrzeug kommt, wäre das vielleicht gar keine Nachricht: Tesla produziert den Zweisitzer jetzt ohne Lenkrad und Pedale. In Europa freuen sich niederländische Kunden unterdessen darüber, dass sie endlich die FSD-Option nutzen können – aber das gilt nicht für alle, weshalb sich Protest regt. Beim Tesla Cybertruck zeigte sich, dass die Verkäufe von Geschäften mit SpaceX profitierten. Und für die Chip-Fabrik von Tesla mit SpaceX und Intel ist „Lichtgeschwindigkeit“ gefragt.

Tesla stellt bei Cybercab um

CEO Elon Musk versichert, dass das im Oktober 2024 vorgestellte Tesla Cybercab nur als Robotaxi produziert werden soll, also ohne Lenkrad und Pedale für eine Steuerung durch Menschen statt das FSD-System. Daran werden jedoch immer wieder Zweifel laut. Denn zum einen finden manche Beobachter, dass die Cybercab-Plattform zu interessant ist, um sie nicht auch für ein normales Elektroauto zu nutzen. Zum anderen scheint FSD für breite Autonomie noch nicht bereit. Bislang gibt es nur etwa ein Dutzend Model Y in Austin, die ohne Aufpasser an Bord damit fahren.

Aus diesen Gründen finden Gerüchte, laut denen doch ein neues von Menschen steuerbares Tesla-Elektroauto geplant ist, möglicherweise auf Basis der neu entwickelten Cybercab-Plattform, viel Anklang. Zudem rollten aus der Gigafactory in Texas in den vergangenen Wochen immer wieder Cybercabs, in denen ein Lenkrad zu erkennen war. Jetzt aber scheint Tesla umgestellt zu haben, wie der Drohnen-Flieger @JoeTegtmeyer am Freitag auf X meldete: Auf dem Fabrik-Gelände standen nach seinen Angaben 14 Cybercabs bereit, die gänzlich ohne Steuer produziert wurden.

Something big has changed at Giga Texas with Cybercab production … ~ 14 in the outbound lot WITHOUT STEERING WHEELS!

Earlier this week, the production line has begun what we are all waiting for and I would expect to see many more starting on Monday, 4/20 🤠

A big step… pic.twitter.com/yPieyxcOIH

— Joe Tegtmeyer 🚀 🤠🛸😎 (@JoeTegtmeyer) April 17, 2026

Für die Woche ab 20. April erwarte er, dass noch viel mehr solcher lenkradlosen Fahrzeuge zu sehen sein werden, denn die Serienproduktion habe begonnen, schrieb Tegtmeyer weiter. Das würde zu wiederholten Angaben von CEO Msk passen, laut denen es im April damit losgehen sollte. Tesla selbst hatte schon im Februar das erste Cybercab von der neuen Produktionsline in Texas gemeldet. Weitere Aufklärung darüber könnte es am 22. April geben, an dem Tesla seine Geschäftszahlen für Q1 2026 veröffentlichen und anschließend Anleger-Fragen beantworten will.

Europa-FSD nur mit neuer Hardware

Während in den USA der Schritt zu unbeaufsichtigtem FSD ansteht, ist das System im größten Teil Europas bislang nicht einmal mit menschlicher Aufsicht zugelassen. Für die Niederlande hat sich das vor kurzem geändert – dort erteilte die Behörde RDW eine Genehmigung für das überwachte FSD-System, und der Rest der EU könnte bald folgen. Eine Chance auf Euro-FSD hat allerdings vorerst nur, wer einen Tesla mit der vierten Generation der Autopilot-Hardware hat, die es seit 2023 gibt. Verkauft wird FSD in Europa aber schon viel länger, weshalb frühe Kunden jetzt aufbegehren.

Während Tesla-Besitzer aus vielen EU-Ländern ihre nationalen Behörden mit FSD-Anfragen beschäftigten, startete einer aus den Niederlanden die Initiative „HW3 Claim“. Er selbst hat die Option nach eigenen Angaben schon 2019 für sein Model 3 gekauft, für damals 6400 Euro. Weil darin noch die dritte Generation der Autopilot-Hardware steckt (HW3), kann er FSD trotz der Zulassung in seiner Heimat weiterhin nicht nutzen.

HW3-Besitzer will gegen Tesla klagen

Dabei hatte Tesla in einem inzwischen gelöschten Blog-Beitrag schon im Oktober 2016 behauptet, ab sofort hätten alle neuen Elektroautos aus der eigenen Fabrik die „Hardware für volle Self-Driving-Fähigkeit auf einem Sicherheitsniveau deutlich über dem eines menschlichen Fahrers“. Mit Software-Updates sollte das Autonomie-Potenzial zeitnah realisiert werden. Im Frühjahr 2019 folgte jedoch eine neue Hardware-Generation, von Tesla damals als FSD-Computer bezeichnet. Heute heißt sie HW3. Seit 2023 gibt es bereits HW4, und vorerst läuft das europäische FSD nur auf dieser Hardware.

Mit dem HW3-Problem haben auch US-Kunden von Tesla zu tun – die immerhin eine ältere FSD-Version nutzen können als die aktuelle für HW4. Der niederländische Unternehmer Mischa Sigtermans jedenfalls hat genug davon: Auf seiner Website können sich Tesla-Kunden mit HW3 registrieren. Bei genügend Interesse will er gemeinschaftlich klagen, auf Rückerstattung, Upgrade auf HW4 oder Wertausgleich. Am Donnerstag meldete er mehr als 2000 Anmeldungen aus 33 Ländern innerhalb von 3 Tagen.

Terafab in Lichtgeschwindigkeit

Als nächsten eigenen Chip will Tesla die Version AI5 produzieren lassen. Das komplexe Design dafür ist fertig, informierte Musk in der zurückliegenden Woche. Bis der KI-Chip in Massen verfügbar ist, dürfte es noch mehr als ein Jahr dauern, doch für sicheres FSD in Elektroautos von Tesla wird AI5 laut Musk ohnehin nicht gebraucht. Stattdessen solle er im Roboter Optimus und in eigenen Computer-Clustern zum Einsatz kommen.

Noch lässt Tesla solche Hardware ausschließlich bei Partnern wie TSMC und Samsung produzieren, doch möglichst bald soll eine eigene Terafab zusammen mit der Weltraum-Firma SpaceX für viel mehr davon sorgen. Musk als CEO und größter Anteilseigner beider Unternehmen hat nicht weniger angekündigt als 50-mal so viele KI-Chips pro Jahr wie heute alle Hersteller zusammen. Das klingt unglaublich, doch als Terafab-Partner mit einschlägiger Erfahrung kam vor kurzem immerhin Intel hinzu.

Derzeit sind Tesla und SpaceX intensiv damit beschäftigt, sowohl Fachpersonal im Chip-Land Südkorea an- und abzuwerben als auch bei Chip-Ausrüstern auf höchste Eile zu drängen. Musk wolle, dass Lieferanten „in Lichtgeschwindigkeit“ agieren, wurde einem davon laut Bloomberg zu verstehen gegeben. Dabei zeigten seine Terafab-Einkäufer Bereitschaft, für schnelle Belieferung deutlich mehr als den Listenpreis zu bezahlen. Frühestens ab 2029 soll das Projekt erste Chips produzieren, für Tesla dann wohl schon AI6.

SpaceX kauft Cybertrucks von Tesla

Außer an der Terafab arbeiten die beiden Musk-Unternehmen zusammen an einem Digital-Optimus, also einer virtuellen Version des humanoiden Tesla-Roboters Optimus. Wie jetzt bekannt wurde, kauft SpaceX seit vergangenem Jahr zudem reichlich Cybertrucks von dem Partner unter gleicher Führung. Im Q4 2026 seien es 1279 Stück oder 18 Prozent der Gesamtzahl gewesen, berichtete jetzt Bloomberg unter Berufung auf Marktforscher-Zahlen. Ohne Rabatte würde das rund 100 Millionen Dollar Einnahmen für Tesla bedeuten.

Aus der genannten Cybertruck-Gesamtzahl für die USA lässt sich zudem ableiten, wie viele Model S und Model X Tesla Ende 2025 höchstens verkauft haben kann. Mit dem Pickup zusammen waren es in Q4 weltweit 11.642 Stück, schon ohne dessen US-Verkäufe also 4571 Model S und Model X, und zusätzliche Cybertrucks gingen in andere Länder. Insofern ist nicht verwunderlich, dass Musk im Januar das Ende der beiden Premium-Elektroautos ankündigte. Auch beim Cybertruck, der laut dem CEO eine Zukunft als autonomes Liefer-Fahrzeug hat, liegen die Verkäufe allerdings weit unter den Erwartungen, selbst mit der SpaceX-Unterstützung.

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Tags: Cybercab, Cybertruck, FSD, SpaceX, Terafab, Tesla

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