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Tesla-Chef fällt in Konferenz aus der Rolle: „Corona-Ausgangssperren sind faschistisch“

30. April 2020 | 119 Kommentare

Bild: Tesla (Symbolbild)

Nachdem er schon einen Tag zuvor mit einer Serie von Twitter-Nachrichten den Umgang der US-Regierung mit der Coronavirus-Pandemie kritisiert und zur „Befreiung“ des Landes aufgerufen hatte, hat Tesla-CEO Elon Musk in der Nacht zum Donnerstag nachgelegt. In der im Internet übertragenen Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen im ersten Quartal beantwortete er zunächst wie üblich geschäftliche Anleger-Fragen und schwärmte wie gewohnt von kommenden Produkten und Projekten bei Tesla. Dann aber kam er in drastischen Worten erneut auf das Corona-Thema zu sprechen.

Tesla-Chef redet sich in Rage

Eigentlich hatte der Analyst nur nach näheren Prognosen von Tesla zur Liquidität in den nächsten Quartalen gefragt, worauf er Musks Finanzchef Zachary Kirkhorn eine beruhigende, aber unkonkrete Antwort bekam. Dann aber ergriff der CEO das Wort und redete sich über Corona in Rage. Zu Beginn der zunächst noch recht kurzen Ausführungen äußerte er ein entgeistertes „what the fuck?“. Was derzeit in den USA zu erleben sei, sei nicht das, wofür Menschen dorthin gekommen seien (er selbst ist als junger Mann aus Südafrika eingewandert). Tesla selbst sei nicht übermäßig betroffen, aber die restriktiven Maßnahmen würden bei manchen Leuten zerstören, wofür sie ein Leben lang gearbeitet hätten.

Die Anspannung in der Konferenz war währenddessen spürbar, obwohl nur der Ton übertragen wurde. Der Tesla-Chef schien schon fertig mit seiner Kritik zu sein, doch dann kam eine Nachfrage. Die bezog sich zwar auf die Zeit nach der Krise, aber Musk kam schnell wieder und dieses Mal länger auf das Corona-Thema zu sprechen und ging noch weiter. Die von Einschränkungen betroffenen Menschen seien sehr wütend, erklärte er, und weiter: „Wenn die Leute zuhause bleiben wollen, sollte das erlaubt sein, aber wenn sie festgenommen werden, wenn sie das Haus verlassen, ist das faschistisch, nicht mehr demokratisch“, erklärte der Tesla-CEO – „gebt den Leuten ihre gottverdammte Freiheit zurück“.

Harte Probe für Tesla-Anhänger

Niemand unterbrach Musk bei seinen Ausführungen oder widersprach ihm, aber von der Tesla-Seite der Telefonkonferenz war ein deutliches Räuspern eines anderen Teilnehmers zu hören. Dann ging es konventioneller weiter mit einer Frage zur Batteriezell-Versorgung bei Tesla. Später fiel einige Minuten lang der Ton in der Internet-Übertragung und offenbar auch bei den Teilnehmern aus, was in manchen Medien als Unterbrechung der Konferenz gedeutet wurde, aber eher an technischen Problemen zu liegen schien.

So oder so stellte der Tesla-Chef überzeugte Anhänger, die dazu neigen, sich seinen Äußerungen anzuschließen, erneut auf eine harte Probe. Vom Mainstream abweichende Überzeugungen sind eine Art Markenzeichen von ihm, und bei Elektroautos mit Tesla und wiederverwendbaren Raketen mit SpaceX hat er gezeigt, dass man damit genau richtig liegen kann. Beim Coronavirus-Thema, zu dem Musk unter anderem die Prognose abgegeben hat, Ende April werde es in den USA wohl keine neuen Fälle mehr geben, sind sich seine Fans aber nicht sicher.

Tesla-Chef macht auf Twitter weiter

Schon Musks Twitter-Äußerungen am Vortag hatten viel Kritik von sonst offen wohlgesonnenen Nutzern provoziert. Nach der Telefonkonferenz wiederholte sich das. Aber der Tesla-Chef schien wie üblich gänzlich unbeeindruckt davon: Nach dem Börsen-Gespräch veröffentlichte er noch mehrere Twitter-Nachrichten mit Daten, die seine Haltung unterfüttern sollten – und einen Meme-Beitrag mit dem Bild eines bunten Einhorns mit schwarzem Zensur-Balken vor dem Mund und darüber nur dem Wort Freiheit in Großbuchstaben zwischen amerikanischen Fahnen. Dieser war allerdings wenig später nicht mehr aufrufbar.

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Tags: Coronavirus, Elon Musk, Tesla

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