Datenerhebung zeigt: über 90% Akkukapazität auch nach 200.000 zurückgelegten Kilometern

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Im englischsprachigen Forum Tesla Motors Club, genauer im niederländischen/belgischen Bereich, gibt es schon seit längerem eine Datenerhebung (via Electrek), die fortlaufend aktualisiert wird und aufzeigen soll, welche Akkukapazität ein Tesla-Fahrzeug nach einer gewissen Zeit oder einer gewissen Anzahl an zurückgelegter Kilometer noch aufweist.

Die Informationen werden von mittlerweile 286 Model S-Besitzern aus der ganzen Welt geliefert, wobei u.a. angegeben wird, wie viele Kilometer mit dem Fahrzeug zurückgelegt wurden und über welche Kapazität das Fahrzeug noch bei voller Aufladung des Akkus verfügt. Zudem wurden auch die Ladegewohnheiten (z.B. wie oft man Supercharger nutzt oder zu 100% auflädt) abgefragt.

Die erhobenen Daten zeigen, dass die meisten Akkupakete nach 100.000 km einen Kapazitätsverlust von circa fünf Prozent aufweisen. Interessanter ist jedoch, dass es so aussieht, als ob weitere 100.000 km weniger an Kapazität einfordern, als die ersten 100.000 km. Demnach haben Besitzer mit deutlich mehr als 100.000 zurückgelegter km weiterhin deutlich über 90% Akkukapazität.

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Die Trendlinie suggeriert, dass man insgesamt 250.000 bis 300.000 km fahren kann, bis die Akkukapazität auf circa 90% sinkt. Zwar gibt es auch hier einige Ausreißer, diese hängen jedoch höchstwahrscheinlich von der Ladegewohnheit ab (z.B. wie oft man zu 100% auflädt), wie oft man das Supercharger-Netzwerk nutzt oder wie oft man nahezu vollständig den Akku entlädt.

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Ähnliche Diagramme hat man zudem für eine mögliche Kausalität zwischen Alter des Akkupakets oder Anzahl der Ladezyklen und der restlichen Kapazität, sprich Reichweite, erstellt. Natürlich greifen diese Ursachen ineinander, schließlich muss man immer wieder aufladen, um fahren zu können und oftmals haben ältere Fahrzeuge auch mehr Kilometer zurückgelegt.

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Weiter zeigt sich, dass ein täglicher Ladestand von 90% möglicherweise die beste Option darstellt. Bei anderen Ladeständen wie bspw. 60% oder 70% befinden sich mehr Besitzer unterhalb der zuvor genannten Trendlinie (schlechter als Durchschnitt), weshalb diese eher nicht zu empfehlen sind. Ob die Datensätze von 220 Besitzern jedoch repräsentativ genug sind, muss jeder selbst entscheiden.

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Interessanter ist, dass die häufige Nutzung des Supercharger-Netzwerks keinen negativen Effekt auf die Akkukapazität aufweist. In der Auswertung zeigt sich sogar ein positiver Effekt auf die Akkukapazität bei häufiger Supercharger-Nutzung. Es wird vermutet, dass eine kurze Erwärmung des Akkupakets beim Ladevorgang besser ist, als eine längere beim langsameren Laden.

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Laut Electrek habe Elon Musk einmal gesagt, dass man mit einem Akkupaket über 500.000 Meilen (über 800.000 km) im Labor simuliert hat und dieses weiterhin über 80% seiner Kapazität hatte. Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt liegt die durchschnittliche Jahresleistung deutscher PKW bei ca. 14.000 km. Für die 800.000 km würde man hierzulande somit durchschnittlich über 60 Jahre brauchen.

Solche Kilometerleistungen könnten zukünftig jedoch keine Seltenheit sein. Wenn Tesla  in den kommenden Jahren das selbstfahrende Auto (Autonomiestufe 5) und den eigenen Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen mittels Tesla Network etabliert, dann dürften Fahrzeuge deutlich mehr Kilometer zurücklegen, als es zurzeit noch üblich ist.

Darüber hinaus, dürften auch größere Akkupakete, wie das kürzlich eingeführte 100 kWh-Akkupaket, für eine bessere Erhaltung der Kapazität sorgen, da diese aufgrund der höheren Reichweite seltener aufgeladen werden müssen. Zum Vergleich: Das Model S P90D (ca. 500 km Reichweite) bräuchte für 50.000 km circa 100 Ladevorgänge, das P100D (ca. 600 km Reichweite) etwa 84.

  • Benedict

    Mich würde zum Vergleich interessieren, in wieweit die Reichweite durch die Laufleistung bei einem Verbrennungsmotor beeinflusst wird…

    • Grünspanpolierer

      Ich habe bei meinen Ex-Verbrennern Buch über den Verbrauch geführt, und konnte keinen merklichen Anstieg des Verbrauchs bei hohen Kilometerleistungen feststellen.

      • Derk van Dorsten

        … richtig, der Wirkungsgrad beim Verbrenner ist schlecht und wird auch, wenn die Kilometerleistung hoch ist, nicht mehr sehr viel schlechter ….
        Da sind wir einer Meinung !

        • MRd74

          Meine Karre, wie ich sie leider mittlerweile nennen muss, zieht im Stand Gas (750U/min) bei warmem Motor 10 kW! Mit dem fährt ein EV schon fast komplett oder zu einem großen Teil!

      • cleeee

        Bei unserem Verbrenner hat sich der Verbrauch schon deutlich gesteigert. Vor 10 Jahren haben wir noch 1100km geschafft und bis vor kurzem waren es nur noch 800-900km.
        Der Verbrauch an Benzin lag am Anfang bei 7-8 Liter und später dann bei bis 9 Liter. Nach 13 Jahren hätte man den Motor wohl mal komplett ausbauen müssen und alles reinigen bzw. verschleißte Teile ersetzen müssen und danach wäre er sicher wie neu gewesen.
        Dementsprechend würde ich dem nicht zustimmen, dass der Wirkungsgrad gleich bleibt. Die Teile verschleißen und dadurch sinkt auch die Effizienz.

        Jetzt wo wir einen neuen haben erfreut sich der andere vielleicht weitere 10 Jahre seines Lebens in Afrika.

        • Benedict

          Diese Erfahrung habe ich damals bei meinen Benzinern eben auch gemacht, dass der Verbrauch zunahm. Dies lässt sich ja auch schon aus dem reinen Verschleiß der beweglichen Teile erklären. Misst man zum Beispiel die Kompression bei einem Neuwagen und nimmt die Messung bei 100tkm und 200tkm erneut vor, wird man einen deutlichen Verlust feststellen. Dadurch ist der Kraftstoffverbrauch erhöht.
          Mich würden nun mal offizielle Statistiken dazu interessieren. Die scheint es aber wohl nicht zu geben…

          • cleeee

            Ja es ist ja eigentlich auch nur logisch, dass durch den Verschleiß das Fahrzeug weniger effizient ist als anfangs. Schließlich sind die Motoren und alles weitere drum herum hochkomplexe Systeme, die dem Verfall der Zeit nicht entkommen können.
            Offizielle Statistiken wird es wohl nicht viele geben, da die meisten Autos nach 10-15 Jahren ausgetauscht werden. Aus den Augen aus dem Sinn würde ich mal sagen denken sich die Meisten.

    • McGybrush

      Also ich hab bei 65.000km eine Steuerkette + Nockenwelle ersetzt bekommen (80% hat der Hersteller übernommen (ca. 2500Eur), bei 100.000km die Zweite (wurde wiederum Vorbildlich zu 100% vom Hersteller übernommen 1800Eur) und jetzt hab ich bei 135.000km das dritte mal auf meine Kosten die Kette + Verstelleinheiten ersetzt (3000Eur). Zum glück Arbeite ich da und kann das selbst reparieren. Hab durch den hohen Kostenanteil der reinen Arbeitszeit, bei der selbst bezahlten Reparatur, DEUTLICH weniger bezahlt das die Summe die für den Kunden angefallen wären. Ich mag mein Auto, ich mach auch die Marke. Aber mit Kosten brauch mir hier keiner kommen. Verbrenner je aufweniger die Technik wird fangen ab 40.000km an zu Husten. Ab 100.000km oder so 5 Jahren seid Ihr dann aber aus dem Luxus raus das der Hersteller da noch alles zu 100% bezahlt.

  • Martin Haudenschild

    Etwas für die Skeptiker unter uns, die mit der Überzeugung
    leben ein Tesla Akku müsste von Zeit zu Zeit ersetzt werden. Oder haben die
    alle 800’000 Km auf der Uhr? 😉

    • Grünspanpolierer

      Sie vergessen wieder mal die kalendarische Alterung!

      In ca. 2-3 Jahren werden die ersten Teslas in das Alter kommen, wo die Degradation nicht mehr linear verläuft…

      • Pamela

        Die kalendarische Alterung ! Da werde ich immer wieder dran denken !
        Und da keiner, auch Sie nicht, genaue Angaben dazu machen kann, spekulieren wir doch mal wieder ins blaue hinein und einigen wir uns zunächst mal auf rund 400.000 km mit dem ersten Akku bis 80%. Verbrenner mit geringerer Laufleistung werden bestenfalls noch nach Afrika verschifft, nachdem man Unsummen für Reparaturen an den vielen abgenutzten Teilen ausgegeben und klare Leistungsabfälle in Kauf genommen hat.
        Und die Akkutechnologie wird immer weiter entwickelt werden, wenn man Erkenntnisse aus der Praxis hat. Ich erwarte doch von Ihnen keine Professionalität aber Sie sind schon wieder kleinkarriert, sorry.

      • Martin Haudenschild

        In der Datenerhebung sind Teslas dabei die seit 2012 Daten liefern dabei, die heute bei +/- 95% des Akkus liegen. Das ist das, was wir wirklich wissen, dies sind
        hervorragende Werte. Wenn jetzt der Akku in weiteren 4 Jahre ein paar % verliert, steht dies in einem unvergleichlich positiven Verhältnis in Bereich Laufleistung und Kosten zu einem Verbrenner. Ich bin begeistert 🙂

        • Steelpanther

          Also ich lese schon seit einigen Wochen so mit. Grünspanpolierer und Erna… Habe ich ja schon mit Begeisterung verfolgt. Was für ein Auto fahrt ihr und was wollt ihr euch als nächstes holen? Dieses ganze mutmassen und spekulieren. Ich denke die Elektromobilität ist die Zukunft und ich bin der Meinung das das noch etwas dauert bis es Flächendeckend ist. Hybrit ist für viele die keine Ladenmglichkeiten haben die beste Alternative für Diesel. In der Pannenstatistik ist Toyota weit vor den Hochgezüchteten Diesel. Viele Autobauer (nicht nur die Deutschen) haben sich lange auf ihren Erfolgen ausgeruht und das wird vielen jetzt recht teuer kommen. Ob man jetzt einen Tesla oder einen anderen Hersteller bevorzugt ist Geschmackssache. Warum viele einen VW kaufen kann ich auch nicht verstehen. Aber na gut. Mein nächster sollte das Model 3 nach meinem Auris Hybrid werden, da es einfach vom Disign und mit dem Tablet… GLASDACH.. Für mich das schönste bezahlbarste inovatieve Auto ist.

      • Dennis

        Ja, sehen Sie sich die Punktewolke genau an, da sieht man wie sich mit steigenden Alter die Degradation verlangsamt.
        Sieht exponentielle aus…..
        Aber diese Werbung wollten Sie sicher nicht absichtlich von sich geben oder? Herr Grünspan…..

        • Grünspanpolierer

          Und Sie schliessen aus dem bisherigen Verlauf auf den Verlauf in 3 Jahren???
          Neben dem reinen Kapazitätsverlust führen dann auch weitere parasitäre Effekte (Selbstentladung, Innenwiderstand) zu einer selbstverstärkenden Degradation.

          • Dennis

            Sicher, nur wann ist das der Fall? Mit einer Extrapolation bin ich sicherlich die nächsten drei Jahre näher dran als mit der Annahme einer unstetigen Verlaufsänderung.

          • Pamela

            Und wieder ist mir nicht klar, was Sie eigentlich wollen. Beschränkt sich das auf Ihren Wunsch, keiner möge sich einen Tesla kaufen und warten und warten bis BMW und Co. d i e Lösungen präsentiert (vollkommen ohne Selbstentladung, Innenwiderstand, Degradation, die Sie selbst bei Tesla nun auch nicht definieren können) ? Oder ist es nostalgische Solidarität mit den Großaktionären und Managern der deutschen Automobilwirtschaft ?
            Vielleicht tut Ihnen das ja gut :

            https://www.welt.de/wirtschaft/article159196186/Deutschland-blamiert-sich-vor-Weltklimakonferenz.html

            Mir nicht !!!

            Die Marionetten der Wirtschaft tanzen langsamen Walzer und zeigen unserer braven Umweltministerin den Stinkefinger dabei. Peinlich …

          • Ru Runner

            Lass Dich doch hier nicht aufs Glatteis führen.

            Lies z.B. hier:
            http://www.klausolafzehle.de/teslablog/

            „Ich habe aber seit einigen Wochen das Gefühl, dass die Kapazität der Batterie meines Tesla Model S massiv nachlässt.

            Die bei vollgeladener Batterie von der Software des Model S
            vorgegaukelte Reichweite ist schmeichel- bzw. fehlerhaft und wird mit
            zunehmender Entladung der Realität angepasst.“

          • W. Müller

            Ja, is klar ne.
            Da hat einer ein Problem mit seinem Akku. Einer, der auch noch gerne viel Vollgas fährt.
            – kommt ja auch nie bei Verbrennern vor, dass bei vielen Vollgasfahrten mal ein ganzer Motor nach 140.000km über den Jordan geht –

            Und schon ist das die absolute Wahrheit. Die hunderten anderen Akkus, die problemlos laufen, sind natürlich nur Zufall.

            Das ist jetzt echt die stärkste Ausprägung von selektiver Wahrnehmung, die ich bisher hier gesehen habe.

            Aber schön, zeigt es, wie der Verbrenner Fraktion die Muffe geht.

        • Horst Lüning

          Wir dürfen auch nicht vergessen, dass diese Werte die Reichweite im Display angeben. Da ist oft der Akku nicht balanciert. Das macht mitunter 2% aus. Auch kann man den wahren Ladezustand nur durch eine echte Messung bestimmen. Auch wenn bei mir 5% weniger Reichweite im Display geschätzt wird, so bekomme ich immer noch die selbe kWh-Zahl aus dem Akku raus (gemessen). Ich mache mir über Drgradation keinen Kopf, bevor ich meine üblichen Strecken nicht mehr ohne Zwischenladung schaffe.

          • Dennis

            Hallo Herr Lüning, ich finde Ihre Videos klasse, am liebsten sind mir die über E Autos und Akkutechnik, sehr informativ und auch echt witzig, musste schon so oft lachen, bitte mehr davon.
            Zum Thema, ab wann denken Sie, kalendarisch und zyklisch, wird beim Teslaakku ein starker Abfall der Kapazität einsetzen, das finde ich schwer einzuschätzen.

          • Horst Lüning

            Ich gehe davon aus, dass ab ca. 8-10 Jahre die kalendarische Alterung spürbar wird. Das lässt sich mit Entropiezunahmemessungen in wenigen Zyklen bei Neuakkus bestimmen. (University of Halifax). Aus genau diesem Grund gibt Tesla eine Garantie auf 8 Jahre.

      • Steff

        Die Realität interessiert den „grüni“ nicht. Ein Phänomen der heutigen Zeit, jeder hat eine Meinung aber die wenigsten haben Ahnung.
        Mein Akku ist bald 3,5 Jahre alt, hat nur 25tkm drauf und ich kann KEINE Degradation feststellen.
        Ich bin gelangweilt, hast du denn keine spektakulärere Verschwörungstheorie?

        • Juerg_U

          Chemtrails gefallen mir immer wieder 🙂

          • Steelpanther

            Da soll ein e Akasha Säule helfen. GIBT ES BEI Amazon für 4999 Eur. 🙂

      • ThomasJ

        Die kalendarische Alterung eines fossilen Autos entspricht
        der proportionalen Zunahme der sich akkumulierenden Ereignisse die zeitlich
        exponentiell und mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreffen werden.

        Oder anders ausgedrückt. Wenn Sie schon zum zweiten Mal die
        Bremsscheiben ausgewechselt haben, der Zahnriemen schon wieder ruft, das Getriebe im 4. Gang kratz, der zweite Auspuff dröhnt, Sie Motorenöl bei jeder dritten Tankfüllung auch nachgiessen dürfen, der Motor irgendwo Öl verliert, die Motorfahrzeugkontrolle keine Hoffnung auf Aussicht für eine Wiederinverkehrssetzung gibt und der Tacho 185‘000 km anzeigt, dann ist dieses Auto am Ende seiner Betriebszeit, kalendarisch tot (nachdem es 185’00 km gestunken hat).
        Im ersten Jahr hat so ein fossiles Auto grosse Freude gemacht. Nach ca. zwei weiteren Jahren „erfreuen“ uns die ersten Ereignisse (siehe oben) die nicht linearer sondern in steil exponentieller Kurve auftreten. Und doch ist das wöchentlich gut gepflegte Auto tot.
        Und Sie wollen uns nach diesem Bericht eine kalendarische Alterung mit einem minimalstem Leistungsverlust, jedoch betriebstüchtiger und sehr hoher Fahrleistung und marginale Service und Unterhaltskosten eines E-Car (Tesla !!)
        belehren? …. ufff !

        • Martin

          Perfekt auf den Punkt gebracht 🙂

        • Dennis

          Genau so sieht es aus, schade nur, dass es ein Großteil der Leute nicht merkt.
          Die werden es erst bemerken, wenn sie die Vorteile vom Nachbarn erzählt bekommen der begeistert davon berichtet, deswegen ist auch die Zeit gerade so spannend. Der große Durchbruch steht unmittelbar bevor.

      • Juerg_U

        Mit der kalendarischen Alterung haben Sie mich ja schon mal erwischt. Sie behaupten einfach mal ins Blaue was, was man nicht Gegenbeweisen kann, da es das Model S schlichtweg noch nicht so lange gibt.

        • Grünspanpolierer

          Dann nehmen Sie doch entprechende Fachliteratur zur Hand!

          • Juerg_U

            Aus dem Jahre 1980?

          • Grünspanpolierer

            Da gab es noch keine Li-Ion Zellen!

          • Juerg_U

            Ach so, ich dachte Sie sprechen von Blei-Batterien. Aber nun etwas konkreter. In welchem Buch, steht genau was? Sind dort die von Tesla modifizierten Batterien beschrieben? Und warum ist die Kapazität in der oben stehenden Grafik nach 4 Jahren immer noch bei ca. 95%?

          • ThomasJ

            falsche Stelle

      • PV-Berlin

        wer wirklich so wenig mit dem Tesla fährt, dem reichen 80% locker aus. Zudem sucht der Markt händeringend nach Tesla S < 25.000 € !

        Diese Kunden pfeifen auf die 80% solange sie an den SC laden können.
        Ich würde sogar einen 60 kWh nehmen, wenn der 20 TEUR nur kostet und nur 50% hätte. *Auf Inseln total ausreichend.

        Angebote Tesla bei AutoScout24 mal schauen, da schlackern einen die Ohren.
        Die meiste haben ganz logisch viele KM auf der Uhr.

      • Horst Lüning

        Ein Li-ion Akku verliert relativ schnell 5% der Kapazität. Dann bleibt die Kapazität lange Zeit fast konstant, bis dann ein deutlicher Verfall eintritt. Was viele vergessen: Austauschmotore steigen im Preis über die Jahre massiv an. Akkus werden rapide billiger. Wenn man 400.000km auf der Uhr hat, kostet der Akku nur noch die Hälfte oder man bekommt deutlich mehr Kapazität zum selben Preis.

        • ThomasJ

          Herzlich willkommen auf Teslamag.de . Wieder einmal jemand der kompetent ist und weiss was er schreibt und wie man sachlich und freundlich Wörter aneinanderfügt. Bleiben Sie uns erhalten und bringen Sie sich ein, auch wenn hier der Wind zeitweise trollig fegt.

          Und kopieren Sie bei Gelegenheit ihren Kommentar vor 7 Monate – auf einen Beitrag der Bilanz-online – in dieses Forum. Das hat Gültigkeit wie wenn sie es heute schreiben würden. Und das war vor der Ankündigung des Modell 3.
          LG

        • Grünspanpolierer

          Mich würde es wundern, wenn Sie ein Tesla Austauschakku heute günstiger erhielten als vor 4 Jahren.
          Tun Sie uns doch den Gefallen und fragen dessen heutigen Listenpreis an!

          • ThomasJ

            Diese Entwicklung ist so wie bei anderen Dingen im Leben, speziell auch in der digitalen Welt, eine Frage des Angebotes und der Nachfrage. Viel Nachfrage (E-Car, M3 und weitere), grosses Angebot (Gigafactory und weitere). Diese Entwicklung könne Sie bei den Flachbildschirmen, Smartphones, Digitalkameras und saisonal auch bei den Erdbeeren feststellen.

          • Grünspanpolierer

            Das gilt aber nicht für Rohstoffe wie z.B. Kobalt. Auch Graphit ist kein günstiger Rohstoff.
            Hier mal ein Bericht zu den Abbaubedingungen in China:
            https://www.washingtonpost.com/graphics/business/batteries/graphite-mining-pollution-in-china/

          • ThomasJ

            Ich kenne die Rohstoffpreise für die beiden Ausgangsstoffe nicht. Ev. werden zusätzliche Minen, bei zunehmendem Verbrauch erstellt. Ebenso wird das Recycling zunehmend an Bedeutung bekommen, bzw. die Arten von Batterien werden über viele Jahre in Gebrauch sein, und wenn nicht mehr im E-Car, dann als Hausbatterie.
            Der Trend des Angebotes und der Nachfrage wird trotzdem hier eintreffen. Für das haben wir Geschichtsbücher, die uns das Warum der Gegenwart erklären, sowie zukünftige Entwicklungen aufzeigen.
            Die Abbaubedingungen sind wirklich katastrophal, da bin ich zu 100% gleicher Meinung. Da ist Handlungsbedarf. Allerdings finde ich diesen Vorwand grenzwertig. Bringen Sie dann auch Abbaubau- und Umweltunverträglichkeitsfilme, sowie die daraus gesundheitsschädlichen Folgen von fossilen Stoffen? Kennen Sie die Filme von Erdöllecks, auf dem Lande und im Meer? Die damit verseuchten Meere und Landstriche? Brennende Ölfelder die die Atemluft verpesten, die Folgen der Autoabgase und damit verbundenen Krankheiten, in jeder Zivilisationsform?
            Hier bitte ich um etwas mehr Weitblick, sonst ist diese Doppelmoral moralisch sehr fragwürdig.

          • W. Müller

            Mensch GSP, es wird langsam echt mühsam. Wieder eine nicht relevante Aussage von Ihnen. Die Rohstoffpreise spielen bekanntlich bei den Li Ionen Akkus eine sehr, sehr kleine Rolle.
            Warum? Weil nur wenige kg selbst in einem Tesla Akku vom jeweiligem Rohstoff verwendet werden.

            Öl wird bekanntlich sehr viel umweltschädlicher gewonnen.

          • Grünspanpolierer

            Die Materialkosten der Zellen liegen bei ca. 60%. Davon werden die meisten nicht günstiger mit höherer Stückzahl sondern teurer!
            Beim packaging sind noch Einsparungen möglich, aber wohl eher nicht in Hochlohnländern…

          • W. Müller

            Mann oh Mann. Sie verstehen es echt immer wieder neue Aspekte zu so nebulös zu bringen, wenn man Ihnen die ersten Behauptunge als Unsinn widerlegt.

            Jetzt habe ich Ihnen doch gerade gezeigt, wie falsch Sie liegen mit den Angaben, dass Kobalt und Graphit preislich eine Rolle spielen.

            Aber schön:
            Quelle bitte zu den Materialkosten. Meine Quellen aus denen ich die Angaben habe, zeigen etwas ganz anderes.

          • Grünspanpolierer
          • Horst Lüning

            Völlig verkehrt, was in dem Beitrag gesagt wird. Die Hauptmaterialkosten (und Gewicht) gehen auf Kupfer und Aluminium. Der Beitrag ist auch schon älter, weil die Kosten überhaupt nicht mit der Realität zusammenpassen und ca. Faktor 2 zu hoch angesetzt sind.

          • Grünspanpolierer

            Niemand behauptete, dass Kobalt und Graphit den grössten Anteil an Kosten und Gewicht der Batterie ausmachen, sie sind lediglich die mit dem grössten Kostensteigerungspotential, sollte die Nachfrage explodieren.

            Die Kosten der Cu- u. Al-Ableiter lassen sich nicht reduzieren, ohne den Innenwiderstand zu erhöhen, schon gar nicht um Faktor 2! Das gilt auch für zukünftige Zellen mit evtl. höherer volumetrischer Energiedichte.

        • W. Müller

          Genau Horst Lüning, das sieht man schön an der Preisentwicklung:

          Tesla Akku 85kWh Dezember 2013 kostete 44.564US$
          Dieses Jahr kostet der gleiche Akku 190US$ * 85kWh = 16.150 US$

          (Quellen: http://www.greencarreports.com/news/1103667_electric-car-battery-costs-tesla-190-per-kwh-for-pack-gm-145-for-cells
          https://tff-forum.de/viewtopic.php?f=58&t=7928)

          Wenn die Gigafactory in vollen Betrieb geht rechne ich mit 8000-10000 US$ pro 100kWh Akku. Damit sind wir im Bereich eines Austauschmotors.

          • Grünspanpolierer

            Es geht um den Listenpreisverkaufspreis. Ich bin mir sicher, der liegt heute immer noch >= $44.564!

            Sie vergleichen den Verkaufspreis (o. MWSt) mit einem eigentlich als geheim geltenden Herstellungspreis.
            Es fällt mir immer wieder auf, dass sie solche unsinnigen Vergleich anstellen und diese dann als Beweis dafür anführen, dass irgendwas sich in die von Ihnen gewünschte Richtung bewegt.

          • W. Müller

            Sie sind mir echt einer. Wieder einmal eine Behauptung ohne Quellenbeweis. Sie sind sich sicher…
            Das reicht dann wohl als Wahrheitsbeweis, oder?

            Was interessiert mich als Tesla Fahrer der Listenverkaufspreis?

            Ich will wissen, was es mich kostet, wenn mir der Akku nicht auf Garantie getauscht wird, was bisher bekanntlich noch nicht vorgekommen ist.
            Das kostet im Moment 12.000 US$.

            Fangen Sie auch hier wieder eine Scheindiskussion ohne Praxisbezug an? So kann man alles schlecht schreiben.

          • Grünspanpolierer

            Das Programm mit den $12.000 bei Fahrzeugneukauf ist imho ausgelaufen und hat daher keine Relevanz!

            Bitte stellen Sie doch ein Dokument ein, das den aktuellen Listenpreis einer Batterie dokumentiert!

          • W. Müller

            LOL, wieder weichen Sie mir aus. Auf meinen Einwurf, dass mich nur er Austauschpreis und nicht der Listenpreis interessiert, gehen Sie gar nicht ein.

            Womit mal wieder bewiesen ist: Sie führen Scheindiskussionen

            Sie bringen doch auch nur Behauptungen ohne Dokumente und wenn, dann sind es „Dokumente“, die Sie so um-interpretieren, wie es Ihnen passt oder wo Sie die Hälfte weglassen wie neulich beim Crash-Test.

            Meine Auskunft bei Anfrage im SeC in der Schweiz war, dass der Preis für den Austausch bei 12.000 US$ liegt.
            Man für die Schweiz aber nochmal nachfragen müsste, da bisher der Fall nicht aufgetreten ist.

          • Grünspanpolierer

            Nochmal mein Aufruf, geben Sie bitte eine Quelle an, in der der aktuelle LISTENPREIS der 85KWh Batterie genannt wird! Dann werden wir sehen, wer recht hatte!

          • W. Müller

            Jetzt muss ich echt lachen: Sie, der fast nie ein Quelle angibt, fordert eben Solches. Und führen wieder eine Scheindiskussion um einen Listenpreis, der ausser Personen wie Sie nun wirklich niemand interessiert. Schon gar keinen Tesla Besitzer.

            Wenn Sie wirklich Ahnung von der Materie hätten, würden Sie nicht eine soldche unsinnig Forderung stellen. Der 85kWh Akku wird längst nicht mehr produziert. Tesla hatte nie Listenpreise zum Akku veröffentlicht.

            Fazit: Den LISTENPREIS, den Sie fordern gibt es schlicht nicht.

            Was soll diese Nebelkerze? Ich als Tesla Besitzer habe nichts von „Listenpreisen“, weil mich mein Ersatzakku das kostet, was Tesla mir angibt.
            Und diese Angabe beläuft sich auf Nachfragen auf 12.000 US$

          • Grünspanpolierer

            Ihre Anfrage hat NULL Aussagewert, da wir nicht wissen, was da getauscht wird!

            2013 gab es einen Listenpreis und jetzt plötzlich nicht mehr?

            P.S. Wenn Sie die nicht zur eigentlichen Diskussion gehörigen Teile ihrer Beiträge weglassen würden, wären sie besser lesbar und Sie würden evtl. freundlicher rüberkommen…

          • W. Müller

            Das mit dem freundlich und den Teilen, die nur Scheindiskussionen darstellen kann ich zurückgeben.

            Es gab auch 2013 keinen offiziellen Listenpreis. Was mir zeigt, wie wenig Sie eigentlich in der Materie sich auskennen.
            Noch lesen Sie meine Quellen sondern schreiben immer nur contra ohne eigentlichen Bezug auf Aussage und Quelle des Ursprungsposts.

            Sonst hätten Sie selbst da sehen können, dass der von mir genannte Preis von 44.564 US$ nur auf Angaben eines Kunden beruhte, der diesen nachträglich einbauen lies als „upgrade“

            PS: Tesla tauscht laut deren eigenen Angaben bei Defekt immer auf das neueste Modell, das in ähnlicher Leistungsklass verfügbar ist. In der Regel die nächsthöhere Kategorie. Dies gilt auch für den bisher noch nicht vorgekommenen Fall, dass der Kunde den Tausch-Akku bezahlen muss.

          • Grünspanpolierer

            Er sprach aber in seinem blog vom Listenpreis sowohl von der 85er als auch 60er Batterie! Warum wollen Sie das verneinen? Haben Sie Angst vor den beiden Zahlen?

          • W. Müller

            Wieso sollte ich Angst haben vor den Zahlen, die Uralt und eine nicht mehr erhältliche Akku beschreiben?

            Können Sie eigentlich auch mal etwas sachlich antworten anstelle immer diese Scheindiskussionen über nicht mehr erhältliche, veraltete Technik zu führen?

      • Landmark

        Ach was Alterung, da wird dann der Grünspan abgekratzt und alles ist wie neu…..
        Sie sind ein so Schlauer, hoffentlich lassen Sie sich gut bezahlen für ihr posting

  • Dennis

    Diese Kurven würde ich gerne mal beim I3 Miniakku sehen, aber der Neue hat ja Mittlerweile 33 kwh, der hält dann bestimmt 200000 km bis 70 %.

  • Angelo Lemmermeier

    Gibts da ein interessantes Video eines Taxi Fahrers der mit Tesla Fahrzeugen fährt und meinte das er bei 200 000 km erste Reparaturen in höhe von 400€ hatte. Bei 200 000 Km er ist richtig zufrieden und spart eine Menge Geld.

  • Ru Runner

    Die Daten, die dort erhoben wurden, sind doch total für die Katz.
    Was sollen die Aussagen?
    Aussagekräftig wären genormte Testfahrten bis zum Stillstand, auf einem Prüfstand oder zumindest auf einer Teststrecke.

    Alles andere ist Blödsinn.
    Niemand kann sagen, wie genau Tesla die Restreichweite für seine Autos ermittelt.
    Es
    hat schon seinen Grund, dass die Garantie für die Batterie des Tesla
    eben nur auf die Funktion gegeben wird, nicht auf den Zustand.

    • Juerg_U

      Das sind Real Life Daten, ist ja wohl besser als Standard Tests (was genormte Daten bringen sieht man beim Schadstoffausstoss und Benzinverbrauch ja immer wieder)

  • Ru Runner

    Die Daten, die dort erhoben wurden, sind doch total für die Katz.
    Was sollen die Aussagen?
    Aussagekräftig wären genormte Testfahrten bis zum Stillstand, auf einem Prüfstand oder zumindest auf einer Teststrecke.

    Alles andere ist Blödsinn.
    Niemand kann sagen, wie genau Tesla die Restreichweite für seine Autos ermittelt.
    Es
    hat schon seinen Grund, dass die Garantie für die Batterie des Tesla
    eben nur auf die Funktion gegeben wird, nicht auf den Zustand.

    • W. Müller

      Das ist ja lustig.
      Schau mal auf Deinen Spickzettel. Du schreibst genau denselben Text wie vor 19 Stunden.
      Das Thema muss Dich je emotional sehr aufwühlen.

  • Max

    Beitrag kommentiert.
    1. November 2016 19:30
    Ist das nun viel oder nicht? Mein 20 jähriger Renault Clio Electrique hat aktuell 95’000 km auf den Original Saft Batterien. Vor einem 1/2 Jahr war die Restkapazität immer noch >95%. Vergleicht man nun die Batteriekapazitäten eine Tesla P85 (85 kWh Batterie) mit dem Clio (12 kWh Batterie) so hat die Tesla Batterie eine 7-fache Kapazität. Multipliziert man nun die 95’000 km mit dem Faktor 7 so hätte die Clio-Batterie bereits 665’000 km zurückgelegt. Nicht schlecht für eine so alte Technologie! Und das alles ohne Hightech Elektronik. (kein Zellen-Balancing sowie keine aktive Batterieheizung und Batteriekühlung). Und nicht vergessen. Die Batterie ist nun 20 Jährig und immer noch täglich im Einsatz.

  • Harald Schattauer

    In den ersten 5 Jahren denke ich, brauchen wir uns keine Sorgen um den Akku zu machen.

    Aber die Chemie im Akku altert egal ob ich viel oder wenig fahre.

    Und was ist irgendwann mit dem Gebraucht E-Fahrzeugmarkt?

    Ist dann ein 8 Jahre altes E-Auto in Topzustand mit 65000Km aber mit verbrauchten Akku noch zu verkaufen?

    Werden dann 10 Jahre alte Autos lieber verschrotet als für 5000 – 8000 Euro einen neuen Akku zu kaufen?

    Ich glaube nicht, das heutige Akku-Chemie länger als 10 Jahre hält. (noch brauchbare Reichweite)

    300 + X Ladezyklen sind ohne weiteres aktuell möglich. Das ist für Vielfahrer super aber was macht die Masse der 8000 – 15000km pro Jahr Fahrer?

    Ich denke Car-Sharing und Akku- Miete / Versicherungen können da helfen