100 kWh nahe am „theoretischen Limit“ bei aktuellem Akkuformat und Zelltyp, sagt Musk

Die neueste Version der elektrischen Oberklassen-Limousine, das Tesla Model S P100D, schafft den Spurt von 0 auf 60 mph in nur 2,5 Sekunden und verfügt über eine Reichweite von bis zu 613 Kilometern nach dem NEFZ. Um diese Werte zu erreichen, musste Tesla jedoch große Veränderungen am Akkupaket durchführen.

Während der Antriebsstrang unverändert blieb, gab es einige Veränderungen im Kabelbaum des Fahrzeugs. Außerdem soll es größere Unterschiede im Akkupaket geben, darunter eine komplett Neugestaltung der Kühlarchitektur, berichtet The Verge. Dadurch wird es deutliche Unterschiede bei Überholmanövern auf Autobahntempo geben, also in dem Tempobereich, wo das Fahrzeug zuvor in seiner Leistung eingeschränkt war.

Elon Musk erklärte, dass man sich aktuell auf das Model S P100D konzentriert und eine 100D-Version, die typischerweise mehr Reichweite aufweist, erst Monate später erscheinen wird. Tesla plant aktuell 200 solche Fahrzeuge (Model S/X P100D) pro Woche zu produzieren. Die Produktion könnte sich in den kommenden Monaten jedoch erhöhen.

Musk sagte außerdem (via Electrek), dass man sich mit dem aktuellen Akkuformat und den darin enthaltenen Zelltypen (18650) nahe am „theoretischen Limit“ befindet. Jegliche Steigerung in der Kapazität wird zukünftig nur mit neuen Batteriezellen erreicht. Tesla plant in der Gigafactory Zellen vom Typ 21-70 herzustellen.