100 kWh nahe am „theoretischen Limit“ bei aktuellem Akkuformat und Zelltyp, sagt Musk

Die neueste Version der elektrischen Oberklassen-Limousine, das Tesla Model S P100D, schafft den Spurt von 0 auf 60 mph in nur 2,5 Sekunden und verfügt über eine Reichweite von bis zu 613 Kilometern nach dem NEFZ. Um diese Werte zu erreichen, musste Tesla jedoch große Veränderungen am Akkupaket durchführen.

Während der Antriebsstrang unverändert blieb, gab es einige Veränderungen im Kabelbaum des Fahrzeugs. Außerdem soll es größere Unterschiede im Akkupaket geben, darunter eine komplett Neugestaltung der Kühlarchitektur, berichtet The Verge. Dadurch wird es deutliche Unterschiede bei Überholmanövern auf Autobahntempo geben, also in dem Tempobereich, wo das Fahrzeug zuvor in seiner Leistung eingeschränkt war.

Elon Musk erklärte, dass man sich aktuell auf das Model S P100D konzentriert und eine 100D-Version, die typischerweise mehr Reichweite aufweist, erst Monate später erscheinen wird. Tesla plant aktuell 200 solche Fahrzeuge (Model S/X P100D) pro Woche zu produzieren. Die Produktion könnte sich in den kommenden Monaten jedoch erhöhen.

Musk sagte außerdem (via Electrek), dass man sich mit dem aktuellen Akkuformat und den darin enthaltenen Zelltypen (18650) nahe am „theoretischen Limit“ befindet. Jegliche Steigerung in der Kapazität wird zukünftig nur mit neuen Batteriezellen erreicht. Tesla plant in der Gigafactory Zellen vom Typ 21-70 herzustellen.

  • McGybrush

    Auch selten. Theoretisch gehts nicht, praktisch schon 😀 Ist ja sonst eher umgekehrt 😉

    Theoretisch kann man aber auch keine elektrisch fahrenden Langstrecken Autos bauen, praktisch aber schon 😉

  • Alfred Zastrow

    Da müssen nun aber einige der deutschen Premiumhersteller ihre „Ankündigungen“ updaten…

    • Klaus

      Sagen wir mal so: Die ehemaligen deutschen Stinkerhersteller

  • Stefan

    Bin gespannt was es kosten wird, einen 70D Akku gegen einen 100D zu tauschen

    • Triple-T

      Ich habe mal was von 20`000 gelesen für 90D auf 100D zu erweitern. Ob das auch von 70D auf 100D geht, weiss ich nicht.

    • iTesla

      Wenn du ein P90D bestellt hast kannst du ihn für 10.000USD auf den P100D upgraden. Wenn du einen schon zuhause hast kannst du die Batterieeinheit für 20k auswechseln lassen. Wenn du ein anders Auto hast dann gibt es die Option schlicht nicht.

    • Triple-T

      Hier bekommst du die Antwort auf deine Frage.

      http://www.teslarati.com/non-p-model-s-model-x-100d-go/

      So wie es aussieht, geht das Upgrade im Moment nur für den P90D mit Ludicrous Modus.

  • Burkhart Meyer

    Sollte man nicht eine Garantie einfordern, dass der Hersteller auch in 20 Jahren noch einen kompatiblen Akku liefert, da er proprietär ist? Alternativ sollten Drittanbieter die Möglichkeit haben, einen anzubieten. Ansonsten könnte es passieren, dass ein E-Auto nicht mehr fährt, da es keinen neuen Akku mehr gibt. Analog zu vielen Smartphones und anderen Geräten mit proprietärem Akku.
    Ist diese Sorge übertrieben? Wie sieht es bei E-Bikes aus, gibt es da eine Garantie auf zukünftige Akku-Versorgung oder muss so ein E-Bike eventuell in 10 Jahren aussortiert werden, da kein Stromspeicher mehr verfügbar ist?

    • Erna

      „Drittanbieter“ ist gut. Offensichtlich wird ja entgegen geltendes EU-Recht jegliche Konkurenz blockiert und schikaniert.

      https://electrek.co/2016/08/23/tesla-service-spinoff-denmark/

    • McGybrush

      Dazu gibt es keine Gesetzte. Allgemein ist man aber der Auffassung das Ersatzteile 10 Jahre lieferbar sein müssen. Verpflichtend ist es aber nur 2 Jahre nach letzten Verkauf um Bemängelung erfüllen zu können.

      Wäre interessant wie es wäre wenn Kreisel ein Akku für ein eGolf auch zum Kaufen anbieten würde. Weiss nicht ob VW da verpflichtet wäre das Auto zu zu bauen das er Laufen würde. Denn solche Akkus sind mit Entsperrcodes geschützt. Argument Hobbyschrauber. Man muss ein entfernten oder ersetzten Akku erst im Fahrzeug wieder frei schalten. Und den Code kann man nur mit Original Prüfgeräten zu Bestimmten Akku(s) erzeugen. Dieser Code wird dann auch gegengeprüft mit der Elektronik die auch tatsächlich Verbaut ist. Wird ein Spannendes Thema wenn der Markt dafür in ca.10 Jahren aufkommen sollte. Weil dann könnte der jetzige eGolf/i3/Leaf/Zoe ja ordentlich geupgraded werden.

      Andere Frage. Batteriemiete… wie lange muss man diese Zahlen? Ein Autoleben lang? Also bis zum Nachweis das er verschrottet wird? Was ist wenn ich da nach 5 Jahren so ein Zubehörakku einbauen „könnte“? Wie lange läuft dann die Batteriemiete für den alten weiter?

  • Erna

    Mal was anderes, heißt „Während der Antriebsstrang unverändert blieb“, dass trotz der höheren Beschleunigung dort nichts verstärkt wurde? Wenn ausreichend Reserven vorhanden waren ist dies bei den anderen Modellen Geldverbrennung oder aber man geht leichtgläubig und eigentlich unverantwortlich an die Sache ran.

    • Tilman Winkler

      … Oder Sie verstehen nicht, welche Grenzen Kabel und Akku-Technik setzen.

      Es geht um enorme Kurzzeit-Lasten, die durch das schwächste Bauteil begrenzt werden.

      • Erna

        Sie verstehen offensichtlich nicht. Auch ein E-Auto hat mechaniche Komponenten die bei höherer Beschleunigung höheren Belastungen ausgesetzt werden. Darum geht es.

        • Tilman Winkler

          Ok. Ich unterstelle mal, dass die Komponenten ausreichend ausgelegt sind. Beschleunigung bis 100km/h ist bei einem Fahrzeug dieser eher einfachen Machart mit den wenigen mechanischen Komponenten ein geringeres Problem als eine höhere Höchstgeschwindigkeit es wäre: Die Reifen wird man schon gut verheizen, die Stabilität eines Fahrzeugs mit diesem niedrigen Schwerpunkt und der hohen Masse halte ich aber für unkritisch.
          Reserven für eine höhere Beschleunigung gehabt zu haben, sehe ich nicht als Verschwendung. Da hielte ich es für kritischer, da zu sparen!
          Bei einem Verbrennungsmotor sind die Andorderungen an die vielen Beteiligten mechanischen Teile und insbesondere die Hitzeentwicklung für derartige Beschleunigungswerte weit riskanter. Sie müssen ja ein Mehrfaches der Energiemengen investieren, da der größte Teil in Hitze umgewandelt wird und sehr wenig in Vortrieb.

        • W. Müller

          Geschätzte Frau Erna, ich versuche es mal wieder mit blankem, angstfreiem Faktenwissen: Die hier massgebende Grösse ist das maximale Drehmoment. Dieses liegt für alle PXXD und auch für den P100D bei ca. 967nm soweit ich informiert bin. Die eigentliche Zahl ist aber irrelevant, solange das maximale Drehmoment gleich bleibt über diese Modelle.

          Auf diese 967nm sind die mechanischen Komponenten ausgelegt. Der Unterschied in den Beschleunigungswerten kommt von der längeren max. Energie-Bereitstellung bei den Ludricious Ausführungen. Mechanisch wird da nichts maximal mehr sondern nur etwas länger das Maximum belastet bevor der Akku und die stromführenden Teile das limitieren.

          • Erna

            Da ist ihr Faktenwissen aber leider falsch. Schon beim P90D wird das max. Drehmoment erst ab 60 mph abgeregelt. Auf Grund höherer Drehzahl und Leistung ergbit sich also letztlich auch ein höheres Moment. Bei einer Spannweite von 525 Nm bis nunmehr wohl über 1000 Nm bleibt immer noch die Frage wo die mechanischen Unterschiede sind oder ob man alle über den selben Kamm schert.

          • W. Müller

            Ach Frau Erna, es ist immer wieder herzerfrischend, wie Sie hier fern jeder Fakten einfach mal die eigene Meinung durch Behauptungen stützen wollen.

            Die Unterschiede liegen in der Leistungsbereitstellung der zuführenden Komponenten (Akku, Sicherungen etc.) und nicht beim Motor.
            Das war damals mit dem 60kWh und 85kWh Akkus schon genauso. Das maximale Drehmoment ist dasselbe nur wird später und langsamer heruntergeregelt. Dadurch kommen die Unterschiede in den Beschleunigungen.

            Hier das Diagramm dazu
            http://www.motor-talk.de/bilder/was-ist-der-unterschied-zwischen-drehmoment-und-ps-g70109170/tesla-model-s-power-and-torque-i207982323.html

            Bei den neueren Motoren ist das nicht anders.

            PS: Wie war das nochmal genau mit den 400V Anschlüssen, die in Deutschland nicht jeder hat?

  • Patrick Frank

    Was mir grad einfällt. Je größer der Akku wird, desto größer muss auch die Akku-Basis nach Zeiten werden oder die Akku-Basis wird billiger. Also irgendwann wird ein 70D Tesla nicht mehr zu teuer sein, wenn es ein 150D gibt. Also mittelfristig rechne ich damit, dass der 70D günstiger wird, also in 3 oder 5 Jahren, wenn es eine 150D-Version gibt.

    In 3 bis 5 Jahren wird es wahrscheinlich so aussehen: 75D, 100D und 150D (der neue Zelltype). Also das wird ja dann zwischen 2019 und 2021 sein. Ob dann die deutschen Autohersteller in der Lage sind eine Basisversion mit 75 Kw auszustatten? Und die Premiumklasse mit 150 Kw? Ich glaube, dass werden die deutschen Hersteller nur sehr schwer erreichen.

    • Erna

      Das die Akkus billiger werden sollen wird schon seit Jahren erzählt. Tatsächlich wird der Tesla immer teurer. Und ob in der Li-Ion-Technology tatsächlich die Zukunft liegt bleibt abzuwarten.

      Reale 300km Reichweite sind bei einer vernünftigen Schnellladefunktion und einem vollständig ausgebauten Ladenetz vollkommen ausreichend weil ein größerer Akku weiteres Gewicht bei dem eh eigentlich schon zu schweren Tesla bedeutet. Für die Zukunft müssen Akkus einfach Schnellladungen abkönnen, wie es z. B. Daimler mit 350 kW plant. Wenn nach eine Kaffee-/Raucherpause oder was auch immer innerhalb von 10min 60kWh geladen sind ist das vollkommen ausreichend.

      Zudem sollte man nicht vergessen, dass durchschnittlich ein PKW in Deutschland 40km am Tag bewegt wird. Dafür braucht es dann nun wirklich keinen 100 oder 150 kWh Akku.

      • Björn

        Liebsteste Erna,

        Ich verstehe nicht, wieso man sich über so ein Luxusgefährt wie den P100D echaufieren muss. Man kauft ihn oder lässt es.

        Mit der notwendigen Reichweite hast du recht. Es gibt sogar Fahrzeuge, die das können. Eben ohne (flächendeckende) Schnelladung. Was Daimler wieder mal ankündigt ist eigentlich Wurst. Tesla liefert – die anderen nicht. Man wartet lieber auf Schützenhilfe vom Staat (Ladestationen) oder vergeudet seit Jahren Forschungsgelder für irgendwelchen Firlefanz (Audi OLED Rückleuchten).

        Ob einem der aufgerufene Preis nun passt oder nicht: Was Tesla in den letzten 5 Jahren auf die Beine gestellt hatt, kriegen die Fettärsche der Autobauer und Politiker bei uns in weiteren zehn Jahren nicht hin. Und was der Kunde wünscht, ist den deutschen Autobauern ohnehin schnuppe. Einen Anspruch auf irgendwas gibt es auch nicht. Und wenn einem die aufgerufenen Kosten für ein Elektrofahrzeug nicht gefallen, sollte man sich mal generell Gedanken darüber machen, welche Kosten überhaupt für Produkte anfallen, die die Umwelt beeinflussen. Von realen Preisen sind wir da imho weit entfernt. Haupsache billig und „geht ja nicht anders“.

        Immerhin sehe ich bei Tesla einen roten Faden, der für mich sicher zu einem Model 3 führen wird. Den wird es geben. Bei Daimler bin ich mir da auf absehbare Zeit nicht sicher.

        • Pamela

          Jaa Björn, das unterschreibe ich 🙂 🙂

          Neiein Erna.
          Wenn es für das M3 eine Option mit größerer Reichweite dazu zukaufen gibt, werde ich als Pendler auf jeden Fal zuschlagen. Mann kann nicht sagen, welche Reichweite generell reicht, das ist sehr verschieden. Da kann der Bedarf auch höher liegen, vor allem bei einem knackigen Winter + freie Bahn. 😉

          Ich glaube nicht, dass wir in 2-3 Jahren in Deutschland ein vollständig ausgebautes Ladenetz mit Ökostrom haben werden. Da lade ich lieber zu Hause.

          Fast jeder Automobilhersteller hat so seine Siegertypen. Nicht nur für unsere Luxusfahrer (oder besser wer sich das leisten möchte) sondern um die Realisierung der Technologien bis an die Grenzen zu demonstrieren. Ist dann kein Markt dafür da, hat man Prestige aber auch Erkenntnisse gewonnen, die man bei Weiterentwicklungen nutzen kann. Ist doch nicht verkehrt ?

      • E-RNA

        Hier fehlt ein gewisses Verständnis der elektrischen Zusammenhänge. Wer z. B. einen 70-kWh-Akku mit 350 kW lädt, der lädt mit 5C. Das kann man mit Akkus machen, die 1 Jahr bzw. 30-40 Ladezyklen halten sollen, aber nicht mit der Traktionsbatterie eines E-Autos. Daran ändert auch der Konzeptweltmeister Daimler nichts. Und erst das Kabel und die Steckverbindung für 350 kW! Da steckt man dann das Auto an das Kabel und nicht umgekehrt. Nur um mit knapp 2000 km/h zu laden. Ziemlich Banane.

        Dazu kommt, dass ein kleiner Akku bei dieser Ladeleistung nach kürzester Zeit bereits im CV-Bereich landet, sprich, die Leistung stark reduziert werden muss. 350 kW machen Sinn, wenn ich einen E-LKW mit 350 kWh-Akku laden möchte. Da hat Daimler doch sicher auch was im Konzeptportfolio.

        Immer diese technischen Dinge… die versauen einem die schönste Stammtischpolemik!

        • E-RNA

          Mein Kommentar bezieht sich natürlich auf den Grünspan… äh Erna, nicht auf Björn.

        • Erna

          Nur wenn man seine Sicht beschränkt auf Li-Ionen-Akkus fokussiert. Die Zukunft der E-Autos liegt nicht in 800kg + X Akkus die sinnlos durch die Gegend gefahren werden. Die Zukunft liegt im Schnellladen, das nicht wesentlich länger dauert als das heutige Tanken.

          • Tesla-Fan

            … und bis die Zukunft da ist fahrt bitte noch einen unserer tollen Verbrenner.

            Ihre Verbrenner-Lobby.

          • Fritz!

            Ja, Sie werden wirklich von Mercedes bezahlt. Anders macht es keinen Sinn, daß alle Ihre Kommentare darauf abzielen, den Kauf eines E-Autos so lange hinauszuzögern, bis Ihr Arbeitgeber meint, damit Geld zu verdienen. Also bis ca. 2025.

            Sie sind leider nicht nur oft (nicht immer) technisch schlecht informiert, sondern von der Zielsetzung her berechenbar.

            Und, nur so am Rande bemerkt, das Gewicht ist gerade bei E-Auto lange nicht soi wichtig, wie Sie gerne möchten. Denn die Energie, die ich zum Beschleunigen mehr reinstecken muß, bekomme ich beim Bremsen zum sehr großen Teil auch mehr wieder heraus (Massenträgheit). Die Verluste sind Reibung und Rollwiderstand (unterer einstelliger % Bereich). Es kostet dieselbe Energie (beim selben cw-Wert), ein 1.000 kg Auto bei 100 km/h zu halten wie ein 2.000 kg Auto.

          • W.Müller

            Frau Erna, wo genau ist das Problem mit dem 800kg Akku? Wenn ich mir so die 2 Tonnen SUV in den Städten ansehe…

            PS: Haben Sie sich eigentlich zwischenzeitlich schon mit den Grundlagen der E-Mobilität beschäftigt, wie von mir empfohlen? Ich glaube eher nicht, denn sonst wüssten Sie, da bei einem reinem E-Antrieb das Mehrgewicht wesentlich weniger ins Gewicht fällt als wenn man das bei einem Verbrenner Auto gewichten müsste.

          • Grünspanpolierer

            @Fritz!: Die Rollreibung ist ungefähr proportional zum Gewicht des Fzg. und bis ca. 70 km/h grösser als der Luftwiderstand.
            Bei 50 km/h auf ebener Strecke trägt sie zu ca. 65% der zum Fahren erforderlichen Leistung bei!

          • W.Müller

            @ Cu(II)Acetat Weg-Reiber:

            Das mit den 50km/h mag so sein aber nur bei konstanter Fahrt.
            Im realen Stadtverkehr sieht das anders aus:
            http://www.leifiphysik.de/mechanik/reibung-und-fortbewegung/ausblick/rollwiderstand-beim-auto

            Hier sind 30% Rollwiderstand genannt im Stadtverkehr
            Macht beim Tesla bei 100kg mehr Akku ca. 1,35% mehr Verbrauch.

            Dass die Trägheitskräfte im Stadtverkehr massgebend sind ergibt auch genau den Unterschied zwischen Verbrenner und E-Auto im Stadtverkehr.

      • Klaus

        Sehr geehrte Frau Erna,
        es würde schon reichen, wenn Daimler wenigsten 100kw Ladeleistung zur Verfügung stellen würde anstatt über 350 zu träumen. Wenn Fahrzeuge im Schnitt 40 km bewegt werden, so ist das irrelevant. Es müssen Spitzenwerte abgedeckt werden. Urlaubszeit, Wochenendausflüge oder beruflich bedingte Fahrten, zb. Hamburg-München. Das heisst für mich, das nach amerikanischer Norm die Fahrzeuge eine Reichweite von ca 500 Meilen bis 2018 erreichen sollten. Die europäische Norm bringt uns hier gar nichts, das sie nicht besser sind als eine gute Märchenstunde. Tesla wird diese 500, was ca 800 km bedeutet, erreichen. Hamburg München in einem Rutsch.

        • Klaus

          Nun Hamburg-München in einem Rutsch wir nur mit Tempo 80 gehen 🙂
          Unde das bei einem Auto für 150.000 Euro und einer aberwitzigen Motorleistung

    • Christoph H.

      Bitte nicht übel nehmen, aber die Speicherkapazität bitte mit kWh angeben und die Leistung mit kW.
      Aber sonst gebe ich dir recht. Es wird vielleicht noch etwas später sein, aber dann sind auch kleinere/günstigere E-Autos mit 300-400 km Reichweite leichter als die Verbrenner oder gegen Aufpreis schwerer aber dann mit 700 km Reichweite.
      Kann man nur hoffen, dass die deutschen Hersteller da noch was in der Schublade haben bzw. gute Deals mit Panasonic & co. sonst sieht es düster aus. Aber noch habe ich Hoffnung.

  • BB

    Jupp, der P100D ist online jetzt auch in Deutschland bestellbar! Geiles Auto! Aber bei 154000 Euro hört bei mir der Spaß auf. Muss noch 2 (!) Jahre auf das Model 3 warten….
    Ende des Jahres sollte es eine zweite Enthüllung geben. Weiß da wer was? Ist ja bald!

    • Stefan

      Der P100D kostet in der Ausstattung die ich für meinen 90D gewählt habe ziemlich genau 50.000 Euro mehr. Anders gesagt, P100D kosten 43% mehr als ein 90D oder man bekommt einen 90D und Modell 3 für einen P100D.

      Ich kann nur empfehlen das man vor dieser Entscheidung eine intensive Testfahrt mit einem „kleinen“ Modell S unternimmt um zu erleben was diese Basisversion bereits bietet.

      Aber auch wenn der P100D für mich nichts ist finde ich es toll das Tesla zeigt was möglich ist. Hoffentlich wird das bloss kein Bumerang wenn jemand diese Rakete nicht beherrscht und die Presse dann Tesla wieder mal anzählt.

  • U.S.

    Hat man schon mal darüber nachgedacht mit dem Unternehmen Kreisel aus Österreich zusammen zu arbeiten. Das Unternehmen scheint gute Akkus zu bauen.

    • BB

      Kreiselelectric ist wirklich eine interessante Firma. Sie entwickeln auch Akkus, ähnlich wie Tesla. Ich denke mal die Unterschiede sind nicht groß. Trotzdem, einer sollte Elon Bescheid sagen, Konkurenz belebt das Geschäft! Vielleicht über Twitter?
      – Ich bin ich nicht bei Twitter…

    • Luganorenz

      Ich habe dort mal angefragt, ob die meinen Elch auf e umrüsten. Es kam eine sehr schnelle und freundliche Antwort: leider nein, im Augenblick keine Kapazitäten.
      Ein Umbaukit in Großserie wäre ja die umweltfreundlichste Lösung zum Einstieg in die E-Mobilität, weil die Produktion eines Autos an sich schon Unmengen an Energie verschlingt.

      • Deselstinker

        Umbaukits gibt es doch, zwar eher für Kleinwagen wie TT, A2, und andere
        http://www.faktor.de/umbausaetze/
        Lifeypo4 je nach Bedarf hinein und das Ding ist Schnellladfähig ohne viel wenn und aber.
        die Schaffen nämlich von Haus aus 3C , also ohne Kapselung und Flüssigkühlung.

        DS

  • EfE

    Es ist komisch zu sehen, dass die Preise in CHF tiefer sind als die Europreise in Deutschland. Das gibt es zu selten

    • Luganorenz

      Das liegt an der Mehrwertsteuer. Die ist in der Schweiz bei 8,4 Prozent. Ist im Apple-Store das gleiche.
      Gruß aus der Schweiz

  • Sukram

    Ist ja schön, dass Tesla mittlerweile bezüglich Akkuklimatisierung etwas zu BMW aufzuschließen versucht 😉

    • E.OFF

      Ich bin auch für das Sommer fahr verbot für den BMW i3! Die haben den Akku bei hohen temperaturen einfach nicht im Griff 😉

      • Sukram

        Ja, im Gegensatz zu Tesla, wenn man die Power auf dem Ring mal wirklich abzufragen wagt, gell?
        Zur Sicherheit haben die dann auch noch eine (träge) Sicherung vorgeschaltet, die das nominell/längerfristig gar nicht aushält.

        >> BMW and LG Chem Trump Tesla in Battery Thermal Management
        http://insideevs.com/bmw-lg-chem-trump-tesla-battery-thermal-management-bower/

        • E.OFF

          Warum wird der i3 dann bei 160 Km/h abgeregelt ?
          1. Gut mit den vier Teerschneidern ist das schon gefährlich, habe mich letzte Woche mit einen i3 Fahrer unterhalten der hat selber zugegeben ab 120km/h wäre das Fahrzeug sehr instabil !!!
          Ja ich weiß eAuto Fahrer fahren nur mit 80km/h im Straßengraben um möglichst weit zu kommen 😉 …
          2. Akkuüberlastung ! man hat hier die einfachste Methode gewählt um den Akku nicht zu überlasten sogenanntes Steinzeit Akku Management 🙂 Billig halt…
          Was hat das bitte mit freunde am Fahren zu tun Sukram …

          Apropo Sicherheit in jeden Haus ist zur Sicherheit ein träge Panzersicherung eingebaut und dann kommen die feinen Sicherungen SLS und FI Automaten!!!
          Das ist Stand der Technik, BMW möchte 10% Rendite wenn man dann das ein oder andere weglässt nur um die Rendite zu erreichen… Nun das muss jeder Kunde selber entscheiden…

          In Sachen Batterie Management kann BMW Tesla in keinster weise das Wasser reichen…

          • Grünspanpolierer

            Da Sie das elektrische Batteriemanagement ansprechen:
            Dort hat Tesla nur einfachste Technik verbaut (passives balancing). Wo Tesla anscheinend gut ist, ist eine aufwändige Vorsortierung der einzelnen Zellen und durch die angedachte InPack Formierung wird das in Zukunft evtl. deutlich günstiger…

        • Grünspanpolierer

          Wahrscheinlich hat Tesla das BMW Konzept beim 100er Pack kopiert.
          Imho hat dieser eine grössere Zellenzahl (7872?), die nur untergebracht werden können, wenn die Kühlrohre durch von unten verbundene Kühlkörper ersetzt werden?

          • E.OFF

            Warum soll Tesla ein Konzept kopieren das die Zellen im Winter nicht mal Heizen kann sondern nur kühlen !!!
            Wir Sprechen bei Tesla über ein Batterie Management System und bei BMW über ein Batterie kühl System…
            Wie hoch war noch mal die Schnell lade Geschwindigkeit bei BMW 50Kw 🙂

            Und bitte mal begründen warum die „Freude am Fahren AG“ ihr Fahrzeug auf 160km/h begrenzt? also gerade mal 15km/h schneller wie ein verbrenner Smart 🙂 , da kann man es ja noch verstehen…

            Mit BMW System zurück in die Steinzeit also…

          • Grünspanpolierer

            Komisch, meiner hat Batterieheizung. Aufgrund der guten thermischen Isolation der Batterie ist diese aber so gut wie nie vonnöten.
            Die Präzision der Kühlung ist wichtiger für die Lebensdauer!

            Sehr wahrscheinlich wird auch der Bolt/Ampera E mit einem Kältemittelkühlsystem ausgestattet sein!

            Über das 100er Pack Kühlsystem Teslas kann bisher nur spekuliert werden…

  • Dejan Stankovic

    P100D ausgestattet wie mein P85+ kostet neu 181.000,00 €. Da sind über 60.000,00 € für einen 1,5 Sec schnelleren Sprint auf 100 km/h. Theoretische 100 km mehr Reichweite sind in Wirklichkeit 70. Die hätte ich gerne aber nicht für das Geld.
    Dieser P100D hat aber eine extreme mediale Wirkung. Damit sind wirklich alle käufliche Verbrenner abgehackt. V8 Biturbo oder mit Kompressor… V12… kompliziert und auch sehr teuer wirken diese Boliden einfach lächerlich gegenüber den P100D. Ich glaube das Elon Musk mit der Preisgestaltung kein Massenmarkt öffnen wollte aber eine Provokation in Richtung aller anderer Hersteller die seine Firma und die Autos schlichtweg Ignorieren!
    Aus dieser Hinsicht ein absolut geniales Schachzug!

  • EeVee

    „Das die Akkus billiger werden sollen wird schon seit Jahren erzählt. Tatsächlich wird der Tesla immer teurer.“

    Mag sein, dass Fahrzeuge und andere Produkte von Tesla die ein oder andere Preiserhöhung erfahren haben. Die Fahrzeuge welcher Premiumhersteller werden denn günstiger mit der Zeit?

    Insbesondere der Preis für die Top-Modelle juckt IMHO potentielle Käufer kaum oder nur wenig. Wer sich solch ein Fahrzeug kauft, rechnet nicht groß rum was ihn das Ding mit Kraftstoff und Service insgesamt kostet.

    Mal abgesehen davon sind viele konventionelle Fahrzeuge viel zu billig. Was die für einen Dreck für lau jeden Tag in die Luft pusten, den wir dann alle einatmet – der Preis ist…sagen wir – unbezahlbar (gar nicht nötig mit schwer zu erfassenden gesundheitlichen Daten zu kommen).

    „Und ob in der Li-Ion-Technology tatsächlich die Zukunft liegt bleibt abzuwarten.“

    Auch ich harre der Dinge die da kommen. Fahr aber jetzt schonmal elektrisch, weil’s so schön ist.

    „Reale 300km Reichweite sind bei einer vernünftigen Schnellladefunktion und einem vollständig ausgebauten Ladenetz vollkommen ausreichend weil ein größerer Akku weiteres Gewicht bei dem eh eigentlich schon zu schweren Tesla bedeutet.“

    Auch ich bevorzuge leichtere Fahrzeuge. Die Mehrheit fährt allerdings lieber Schwergewichte. Beim Q5 gehts auch mit 1,75 t los. Und von solchen und ähnlich fahren heute schon zig über unsere Straßen. Das ganze mit dem kleinen Unterschied, dass bei jedem Einsatz der mechanischen Bremse (also bei fast jeder Verzögerung) die letzten 20 % der Energie die einst aus dem Kraftstoff geholt wurden auch noch in Abwärme aufgehen.

    E-Autos hingegen können auch hohe Bremsleistungen zurückspeisen. Und zwar umso größer der Akku umso größer kann die Rekuperationsleistung in der Regel sein.

    „Für die Zukunft müssen Akkus einfach Schnellladungen abkönnen, wie es z. B. Daimler mit 350 kW plant. Wenn nach eine Kaffee-/Raucherpause oder was auch immer innerhalb von 10min 60kWh geladen sind ist das vollkommen ausreichend.“

    Ladeleistungen von 350 kW sind sicher schön. Aber gerade für solche Leistungen müssen die Akkus dann auch eben eine gewisse Größe haben. Andernfalls werden die Ströme je Zelle zu groß, was für die Zelle meines Wissens nach ein hohe Belastung bedeutet (u. a. wegen höherer Verlustleistung/Temperatur). Dies mag durch eine gute Temperierung möglicherweise zum Teil kompensiert werden können.

    Im übrigen braucht man für das Groß der Anwendungen keine Schnellladung. Wenn man in jeder (zweiten) Straße eine Steckdose (einfach/barrierefrei) benutzen könnte, kann man das Auto stets laden, wenn es parkt. Geringe Ladeleistung, sehr günstige Hardware. Separate Fahrt zum Laden entfällt. Nur wieso das alles, wenn man doch Autos mit Ölmotoren verkaufen will und man ja 1/3 (lies: einem Drittel) der Nation Arbeit in einem technisch veralteten Industriezweig gibt?

    Noch ist im Markt der Elektromobilität viel Platz. Aber je länger man daran festhält, desto mehr wird es wie im Ruhrpott mit der Kohle…

  • Lora

    Ich kaufe mir ein paar Aktien von Tesla. Es ist mir egal, ob die an Wert gewinnen oder nicht; ich unterstütze das einfach.

    • Pamela

      Ja, liebe Lora, das finde ich richtig gut. Und ich glaube, dass Du dabei gewinnst. 😉
      Würde ich auch gerne, aber ich muss noch was für das Model 3 sparen, auch ich denke, dass es am Ende etwas teuerer wird als angekündigt.

      Teslas Innovationen liegen im technischen Fortschritt mit positiver Wirkung auf Natur und Lebewesen und nicht in der Massenfreizeitbetreuung der Selfiegeneration.

      • Fritz!

        „Würde ich auch gerne, aber ich muss noch was für das Model 3 sparen, auch ich denke, dass es am Ende etwas teuerer wird als angekündigt.“

        Aber gerade dann sind doch Tesla-Aktien der richtige Weg. Ich habe inzwischen ein paar (Aktienkurs aktuell so bei 200,– Euro), stocke demnächst auf. Ich rechne mit einer merklichen Wertsteigerung (ca. 50% schätze ich) der Aktie wenn das Model 3 ausgeliefert wird und mit dem Erlös werde ich dann einen Teil meines Model 3 bezahlen können.

        Damit unterstütze ich Tesla sozusagen 2x, denn bislang finde ich es sehr gut, was die machen.

        • Pamela

          Stimmt auch wieder. Danke 🙂
          Werde ich mal konkret drüber nachdenken.

        • Klaus

          Was muss das der Verbrennerindustrie stinken, dass es in der Teslagemeinde viele gibt, die das Unternehmen finanziell unterstützen wollen.

        • Grünspanpolierer

          Schon Ende des Jahres gibt es genügend Möglichkeiten zur Kapitalanlage in Tesla, denn dann steht die nächste Kapitalerhöhung und Wandelanleihe ins Haus:
          http://seekingalpha.com/filing/3210866

          • Horst

            Es steht eine Kapitalerhöhung von 2, 89 Mrd. % an, damit müssen unter anderem fällige Wandelanleihen in Höhe von 422 Millionen US-Dollar zurück gezahlt zahlen werden

        • Klaus

          Die Tesla-Aktie lag im September 2014 bei 217 Euro. Seither ist es eher eine Zockeraktie für Spekulanten die richtigen Riecher für die ständigen starken Hin- und Her Schwankungen der Aktie haben