Neue Mobile App veröffentlicht und Anzeige der Supercharger-Verfügbarbeit in der Kartenansicht

Tesla hat am 11.02. die hauseigene Mobile App für Smartphones auf die Version 3.0.0 aktualisiert und einen neuen Feinschliff verpasst. Die größte Veränderung dürfte in der Benutzeroberfläche ersichtlich sein, die deutlich aufgewertet wurde. Die vorherige Version war über vier Jahr alt und wurde in der Zwischenzeit nicht überarbeitet, weshalb viele Kunden ein Update herbeisehnten.

Die neue App erleichtert den Zugang zu wichtigen Informationen und Befehlen durch eine vereinfachte Bedienbarkeit. So gelangt man zu den häufig verwendeten Befehlen mit nur einem einfachen Antippen auf dem Homescreen. Zudem gibt es ein sogenanntes „Heute-Widget“, womit man sein Fahrzeug im Auge behalten kann. Das schlüssellose Fahren wird durch die Touch-ID-Funktion noch einfacher und schneller.

Ansonsten sind die bereits bekannten Funktionen weiterhin verfügbar, die da wären:

  • Nachverfolgen des Ladefortschritts in Echtzeit und Starten bzw. Stoppen des Ladevorgangs
  • Heizen oder Kühlen des Fahrzeugs vor der Fahrt (auch wenn das Auto in der Garage steht)
  • Verriegeln oder Entriegeln aus der Ferne
  • Ortung des Fahrzeugs oder Nachverfolgen der Fahrzeugbewegungen
  • Steuern von Scheinwerfern und Hupe zur Positionsbestimmung des Fahrzeugs auf Parkplätzen
  • Kippen oder Schließen des Panoramadaches
  • Herbeirufen des Fahrzeugs aus der Garage oder einer schmalen Parklücke (bei Fahrzeugen mit Autopilot)


Supercharger-Verfügbarkeit in der Kartenansicht

Zusätzlich dazu, hat Tesla auch in der Kartenansicht eine neue Funktion eingebaut. Ab sofort ist es dort möglich, die Verfügbarkeit der Supercharger-Stationen in Echtzeit zu prüfen. Das heißt, man kann durch das Anwählen eines Supercharger-Standortes auf der Karte direkt sehen, ob dort aktuell noch freie Ladestationen verfügbar sind und wenn ja, wieviele noch zur Verfügung stehen.

Eine solche Funktion hatte Elon Musk bereits im April letzten Jahres angekündigt, doch hatten einige andere Updates offenbar Vorrang. Jetzt ist sie jedoch für jedermann verfügbar, sodass man vor einer Ladepause immer prüfen kann, ob noch genug Ladestationen frei sind. Es wird jedoch von einer Latenzzeit von wenigen Minuten berichtet, sodass der angezeigte von dem tatsächlichen vorherrschenden Stand leicht abweichen kann.

Anzeige der Supercharger-Verfügbarkeit in der Kartenansicht im Fahrzeug (Bild zugesandt von Derk v. D. an Teslamag).